Kunden em pfehlungen
Rezensionen von HEYN Leserunde, Miriam Brandl:
Entbehrlich!
Großmutters Haus von Thomas Sautner
Der Grundgedanke hat mir richtig gut gefallen und mich natürlich schrecklich neugierig gemacht: eine unsichere Enkelin findet ihre totgeglaubte Großmutter. Die kümmert sich weder um Konventionen noch um die Meinung anderer. Sie lebt ihr Leben nach ihrem Geschmack und ihrer Laune. Klingt toll!
Aber leider – die Umsetzung verirrt sich irgendwie zwischen gekünstelt philosophischen Floskeln und zum Teil witzig absurden Situationen.
Die Dialoge sind auch nicht speziell tiefsinnig. Die Sprache des Buches ist klar, manchmal versucht poetisch aber keinesfalls überzeugend. Knapp 250 Seiten, aber leider ohne Esprit.
Alles in allem: entbehrlich! Man muss es nicht gelesen haben und ohne Leserunde hätte ich mitten drin abgebrochen. Vielleicht fehlte mir aber auch nur ein Sputnik beim Lesen;-)!
Rezensionen von liesmal:
Staunen über Gott
Mit Gott auf der Insel von Fabian Brand
„Mit diesem Buch atmet die Seele Meerluft und die Gedanken spazieren barfuß am Strand. Die kreativen Texte laden ein, Gott auf der Insel zu begegnen, aufmerksam für ihn zu sein, mit Augenmerk für die kleinen, unscheinbaren Dinge durch die Dünen oder am Meer entlang zu streifen und dabei in allem seine Spuren zu erkennen.
Schnell wird klar: Gott ist uns auch auf der entlegensten Insel noch ganz nah.“
Mit diesen drei Sätzen aus der Buchbeschreibung hat mich der Autor Fabian Brand neugierig gemacht auf das Buch aus dem Neukirchener Verlag.
Und er hat nicht zu viel versprochen. Sehr gern habe ich mich mitnehmen lassen, um „Mit Gott auf der Insel“ in kleinen Geschichten und Gedichten das Inselleben und damit einen großen Teil von Gottes reicher Schöpfung zu genießen und zu spüren, dass es so viel Schöneres und Wertvolleres im Leben gibt als Macht und Reichtum, wenn wir nur auf die kleinen Dinge des Lebens und des Alltags achten.
Sanddünen – Anker – Sonnenschein – Strandgut – Inselfriedhof: Das sind nur einige der Themen, zu denen Fabian Brand seine Gedanken mit dem Leser teilt und dabei auch jeweils passende Bibelstellen mit seinen Texten verknüpft.
Der Inhalt des 128 Seiten umfassenden Buches, das durch sein Format sehr angenehm in der Hand liegt, hält das, was das Cover verspricht: Man spürt den Sand des Strandes und fühlt ihn hautnah, ebenso wie den leichten Wellenschlag des flachen Wassers an der Küste mit dem sandigen Meeresboden und das glatte Wasser. Nicht zuletzt machen das blaue Lesebändchen und die liebevoll arrangierten Illustrationen das Buch zu einem besonderen Schatz für alle Sinne.
Mir hat das Buch viele schöne Lesemomente beschert und „Kleine Auszeiten für alle, die das Meer lieben“ lädt ein, immer mal wieder drin zu stöbern. Außerdem gefällt es mir, dass sich die Geschichten sehr gut zum Vorlesen eignen und reichlich Gelegenheit zum Austausch bieten.
Rezensionen von HEYN Leserunde Petra Gutsche:
Godfather im wahrsten Sinne des Wortes....
Großmutters Haus von Thomas Sautner
Ich habe dieses Buch geliebt und so lange nicht mehr aus der Hand gelegt bis es fertiggelesen war. Diese Oma kann wirklich etwas…….eine wunderschöne und sehr humorvolle Geschichte - ein Tipp - schnell lesen!
im Shop ansehen weitere Rezensionen von HEYN Leserunde Petra GutscheRezensionen von HEYN Leserunde Petra Gutsche:
Natürlich war es kein Unfall.....
Der Stotterer von Charles Lewinsky
Der Stotterer Johannes Hosea Stärckle weiß um die Macht seiner Worte die er gekonnt zu Papier bringt. Die Briefe an den Padre der JVA sowie auch all die anderen Erzählungen sind von Spannung geprägt. Nichts desto trotz wird es oft auch recht grausam, emotional und zynisch. Die Kurzgeschichten erzählen zumeist aus dem Leben des Stotterers und seine Überlebensstrategien sind wirklich sehr ausgeklügelt und strategisch sehr gut geplant.
Ein fantastisches Buch und absolut lesenswert.
Rezensionen von begine:
Die Zarin und der Philosoph von Sahler
Russische Tragödie
Romane von der Autorin Martina Sahler lese ich schon seit Jahren gerne.
Der neue Roman „Die Zarin und der Philosoph“ führt uns nach St. Petersburg.
Katharina, die Frau von Zar Peter krönt sich nach dessen Tod selber zur neuen Zarin. Sie versucht sich an die westliche Mächte an zu binden.
Leider behält sie die Leibeigenschaft bei.
Dadurch gibt es Aufstände und Gibt dem Widerstand Nahrung.
In dem Roman spielen viele bekannte Persönlichkeiten mit. Die Autorin hat ein paar interessante Personen in die Geschichte geschrieben. Einmal ist da Sonja, ein Findelkind, das Katharina in ihrem Haushalt aufnimmt. Sie ist ein aufgewecktes kluges Mädchen, das alles was ihr nicht gut erscheint, aufschreibt.
Dann ist da der deutsche Philosoph Stephan Mervier, der vom Preußenkönig Friedrich II, nach Russland geschickt wird, um die Zarin auszuspähen.
Martina Sahler hat die russische Politik gut recherchiert und bringt sie stimmig in den Roman ein. Die russische Mentalität+t kommt gut rüber. Im Winterpalast in St Petersburg fühlte ich mich schnell heimisch, aber es kann gefährlich werden.
Die Zarin und der Philosoph ist ein interessanter Historischer Roman.
Rezensionen von yellowdog:
Einleuchtend und informativ
Die Zarin und der Philosoph von Sahler
Der Untertitel des Buch benennt das Thema genau. Der Streit um die Flüchtlingspolitik und der Mythos vom Rechtsbruch
Es Journalistisches Werk mit juristischen Hintergrund. Und es ist sehr gut gemacht, es zeigt Zusammenhänge auf, auch welche, die nicht so offensichtlich sind.
Es bleibt dann ein Bedauern, dass das Aufkommen der Afd, der Vordenker der neuen Rechten und ähnlich demokratiefeindliche Leute, in dem Maße wie es heute ist, hätte vermieden werden können, wenn die Bundesregierung kommunikativ besser gearbeitet hätte.
Der These vom Rechtsbruch der Regierung in der Flüchtlingsfrage hätten sie von Anfang an deutlich widersprechen müssen. Statt dessen gab es eine widersprüchliche Kommunikationspolitik.
Beeindruckend, wie die Autoren ihr Thema gleich von Anfang an stark verdichten. Daraus entsteht sogar Spannung.
Stephan Detjen und Maximilian Steinbeis haben sich intensiv mit dem Thema beschäftigt.
Ein einleuchtendes und informatives Buch!
Rezensionen von heinoko:
"Weil die Leute gemeinsam immer depperter werden, merken sie's nicht"
Marillen & Sauerkraut von Harald Jöllinger
„Weil alle Leute gemeinsam immer depperter werden, merken sie’s nicht.“
Mehr ist eigentlich gar nicht mehr zu sagen über das Buch, oder doch? Weil eigentlich habe ich das Buch gar nicht gelesen, obwohl es vor mir liegt, mit Lesebändchen sogar, und aufgeschlagen. Kaum hatte ich mit den ersten Zeilen begonnen, da wirkt er schon, der Marillenschnaps.
Und ich finde mich in einem Beisl, und da sitzt der Harald Jöllinger mir gegenüber mit seinem Bier, schaut hinterkünftig und erzählt und erzählt und hat seinen Spaß. Vielleicht heißt er auch in echt Helmut Qualtinger. Auf jeden Fall stammt er in direkter Linie ab von Alfred Polgar und den vielen weiteren österreichischen Schreibern, die ihr Hirn als Waffe benutzt haben. Ganz sicher. Denn so bös-lustig, wie der Harald Jöllinger den Spiegel vorhält, das können nicht viele. Eine Übersetzung tät ich manchmal brauchen, aber da schau, da gibt es ja sogar ein Glossar. Jetzt weiß ich auch, was „blad“ heißt. Und der Jöllinger erzählt weiter. Es freut ihn, dass ich seinen musikalischen Zanussi so sehr mag. In was sich der Jöllinger alles hineindenken kann, Respekt. Schon allein, was die (ganz und gar nicht) hinige Puffn erzählt, dass sie fast schon romantische Gefühle kriegt, oder dass eine Gelse einen sehr feinen Geschmackssinn hat. Hab ich noch nicht gewusst. Geschichten von vorn (schau mir in die Augen) und von hinten (schau mir auf den Hintern) erzählt mir der Harald Jöllinger, von marillensüß bis sauerkrautsauer, alles da. Wie ein Obdachloser so vor sich hin sinniert über die depperten Leut und den Schnee, also da gfriert mir auch alles. So schlimme Geschichten gibt es, so viel Einsamkeit, so viel Grausiges, in dem sich das Leben mancher Leute verheddert, nicht nur im Gummibaum. „Es rötet mir“ ist eine der schlimmsten Geschichten. Gut hinghört und gut hingschaut hat er, der Harald Jöllinger, und er denkt sich schwer was dabei, nix mit Schneckendenk. Er hat’s halt auch, das Hirn als Waffe.
Und am End all der Gschichten, da hab ich gschaut, dass ich fortkomm, nicht dass der Harald Jöllinger mich plötzlich so anschaut wie all die anderen Leut, und dann anfängt zu erzählen von einer depperten Alten, die ihm von Anfang bis Ende zughört hat und ihm begeistert auf den Leim gegangen ist…
Rezensionen von Karina:
Verliebt in die Liebe
Marillen & Sauerkraut von Harald Jöllinger
Ein absolut gelungener Debüt Roman der Autorin. Man denkt beim Lesen an einen typischen Liebesroman ala sie trifft ihn happy End. Weit, sehr weit gefehlt. Dieses Buch ist viel tiefgründiger.
Wunderschönes Cover, sehr toller und flüssiger Schreibstil. Das Buch ist sehr emotional und fesselnd. Streckenweise will man Nici einfach nur helfen, und sie in den Arm nehmen.
Ein sehr schöner Roman über eine starke Frau, die sich selbst lieben lernt...
Rezensionen von Bücher in meiner Hand:
Aus dem Leben gegriffen
Spätsommerliebe von Petra Durst-Benning
Ganz so gemütlich ist es gerade nicht mehr im Geniesserdorf Maierhofen. Während die Besucher nach wie vor begeistert sind, schlägt der Alltag bei den bereits bekannten Paaren aus den ersten drei Bänden gnadenlos zu.
Bei Magdalena und Apostoles läuft es nicht rund. Es kommt soweit, dass Magdalena ihn aus der Wohnung schmeisst, was sie schon am nächsten Morgen bereut, aber den ersten Schritt tun? Fehlanzeige.
Auch Apostoles wagt es nicht, doch dann hat er eine Idee, wie er Magdalena zurück gewinnen könnte.
Vincent bekommt Post von seiner Ex-Freundin aus Kanada, ein gemeinsames Grundstück kann endlich verkauft werden. Doch dazu muss er nach Kanada fliegen um die Verträge zu unterschreiben. Greta ist eifersüchtig.
Michelle, eine neue Figur, nimmt sich eine Auszeit um einen Roman zu schreiben. So einfach wie sie denkt, ist das nicht. Michelle wohnt bei Christine, die ihre Zeit mit der Pension, der Betreuung einer älteren Nachbarin und Reinhard aufteilen muss und an den Anschlag kommt. Reinhards Hilfe will sie nicht annehmen.
Die Autorin wollte mit diesem vierten Band aufzeigen, dass das Leben auch nach einem Happyend weitergeht und es weit mehr Arbeit ist, dass die Liebe im Alltag überlebt. Leider scheitert es oft an Kleinigkeiten - aus Liebe wird schnell Kleinkrieg.
Mir kamen die Differenzen zwischen den Paaren zu rasch. Ich verstehe aber den Ansatz, diese zeitlich ziemlich unmittelbar nach dem dritten Band anzusetzen und mag auch die "Der-Alltag-holt-die-Liebe-ein"-Idee. Dennoch habe ich die Charaktere, nach allem was sie schon durchgemacht haben und wie sie in den ersten drei Büchern dargestellt wurden, anders eingeschätzt: bewusster, einsichtiger, nicht so stur - sodass es eben gar nicht so weit gekommen wäre oder zumindest noch nicht so schnell.
Abgesehen davon ist es Petra Durst-Benning gut gelungen, auf wenigen Seiten verschiedene Beziehungskiller anzusprechen. Toll ist, dass die Autorin es trotz den vielen Streitigkeiten schafft, eine heitere Atmosphäre zu bewahren.
Der Roman ist relativ kurz gehalten, dafür gibt es am Ende ganz viele Rezepte.
Fazit: Aus dem Leben gegriffen - ein netter und unterhaltender Abschluss der Maierhofen-Serie.
4 Punkte.
Rezensionen von Petra Sch.:
Ein Glücksroman, der diesen Namen wirklich verdient!
Mit James auf Sylt von Claudia Thesenfitz
Kurz zum Inhalt:
Jana Merten, 43, frisch verlassen und frisch gefeuert, weiß nicht, was sie nun mit ihrem Leben anfangen soll.
Da schickt ihre Schwester Nele sie samt Neufundländer James für zwei Monate in ihr Ferienhaus auf Sylt, damit Nele und ihr Mann Tom sich in Ruhe auf die Geburt ihres ersten Kindes vorbereiten können.
Jana sträubt sich jedoch dagegen, denn sie ist ein Katzenmensch und kann mit Hunden so gar nichts anfangen. Die sabbern nur und machen, was sie wollen. So wie James!
Und die Schickimicki-Insel Sylt mit ihren snobistischen Bewohnern kann Jana auch nicht leiden.
Doch dann kommt alles anders...
Meine Meinung:
"Mit James auf Sylt" ist ein echter Gute-Laune-Roman! Der Schreibstil ist so leicht und flüssig zu lesen, man fliegt nur so durch die Seiten; und wenn man mal schlecht drauf ist, bekommt man beim Lesen sofort wieder gute Laune :)
Obwohl ich ein Katzen-Mensch bin, war ich von Anfang an von dieser Geschichte begeistert! Und James habe ich sofort ins Herz geschlossen; überhaupt nach seiner Schur, als er wie ein schwarzer Panther aussieht :) Er verhält sich manchmal zwar unverständlich, aber immer sehr süß :)
Sämtliche handelnden Personen, Hunde und die Insel Sylt sind lebendig beschrieben und man hat das Gefühl, man ist mitten dabei.
Man fiebert mit Jana von Anfang an mit: als sie einen Mann kennenlernt. Als sie und James von einem furchtbaren Tierarzt zu einem Wesenstest verdonnert werden. Und als sie dafür zu einem Hundetrainer gehen, der auch alles andere als sympathisch ist. Anfangs zumindest...
Und der Zusammenhalt der Einwohner ist auch toll, als auf den Hundestränden einen Leinenpflicht eingeführt werden soll.
Alles in allem ein unterhaltsamer, aber auch emotionaler Urlaubsroman.
Auch sind viele Informationen über Hundehaltung und -erziehung geschickt in die Geschichte verflochten, was jedoch den Lesefluss und den Verlauf der Geschichte überhaupt nicht stört. Im Gegenteil, ich konnte viel lernen und werde vielleicht sogar einiges davon bei meinen Katzen anwenden.
Wie es sich für einen Glücksroman gehört, gibt es natürlich ein wunderschönes Happy-End! :)
Fazit:
Ein wundervoller Glücksroman, der richtig gute Laune und Lust auf Sylt-Urlaub macht! So viele Smileys habe ich noch nie in einer Rezension verwendet. 5 fröhliche und glückliche Sterne für diesen tollen Roman!








