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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von lectrice:

Eher Roman als Thriller

Noch fünf Tage von Helena Falke

Lis arbeitet bereits seit einigen Jahren für Familie Harman; die Familie verbringt Silvester auf ihrem Anwesen in Davos und Lis hat das Silvester-Menü gekocht - und dann ist die ganze Familie tot, vergiftet. Und auch Lis ist vergiftet, allerdings hat sie keine so große Dose abbekommen und nach Aussage der Sanitäter, die sie mitgehört hat, hat sie noch 5 Tage zu leben.

Welch eine furchtbare Situation, denn in diesen Tagen wird es ihr immer schlechter gehen. Sie selbst ist nicht mehr zu retten, aber sie tut alles, um ihrer Tochter eine gute Zukunft zu bieten und das geht am besten dann, wenn sie den Mörder findet. In der Klinik erhält sie Hilfe von der Pflegerin Esme, aber ist diese wirklich so selbstlos und unparteiisch? Andererseits muss Lis Vertraute finden.
Stellenweise recht ruhig, aber immer im Hintergrund die verstreichende Zeit und diese furchtbare Situation für Lis, aus deren Sicht die Geschichte erzählt wird.
Zum Ende hin wird es dann doch noch actionreich. Allerdings meiner Meinung nach eher ein Roman als ein Thriller.

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Rezensionen von Katyleh:

„Wie ein Streichholz im Dunkeln – leise, warm und lange nachhallend“

Solange ein Streichholz brennt von Christian Huber

Ich hab „Solange ein Streichholz brennt“ fast in einem Rutsch gelesen und war überrascht, wie nah es mir kommt. Christian Huber erzählt von Bohm und Alina ohne großes Pathos, aber mit so viel Wärme, dass man sich beim Lesen fast schämt, wie sehr man mit ihnen mitfühlt.

Bohm, der seit fünf Jahren auf der Straße lebt, und Alina, die mit ihrer Dokumentation eigentlich nur ihre Karriere retten will – beide wirken vom ersten Moment an echt.

Ich hab mich oft dabei ertappt, dass ich an eigene Begegnungen denken musste, an Menschen, die man nur kurz trifft und die trotzdem nachhallen. Huber schafft genau diese kleinen Momente, und einer davon – das Streichholz-Bild – bleibt bei mir hängen, ganz ohne Kitsch.

Was ich besonders mag: Das Buch ist zärtlich, aber nie rührselig. Die Liebe zwischen Bohm und Alina bekommt keinen dramatischen Rahmen, sie lebt in Blicken und Pausen, und gerade das macht sie stark. Ich bin kein Profi für große Worte, aber dieses Buch hat mich still und zufrieden zurückgelassen – und das passiert selten. Klare Leseempfehlung von mir.

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Rezensionen von leopol:

Spannende Mordserie im deutsch-dänischen Grenzgebiet

Nordlicht - Das fremde Gesicht von Anette Hinrichs

Im nordfriesischen Süderlügum findet man den Sohn des Pferdegestüts aufgeknüpft und mit verklebtem Mund. Auch auf dänischer Seite, nicht weit entfernt, wird ein Barbesitzer tot an einem gedeckten Tisch entdeckt. Auch hier mit verklebtem Mund und auch hier wieder mit einem Foto eines fremden Gesichtes im Mundraum.

Die schon in der Vergangenheit aktive Sondereinheit Padborg für gemeinsame Zusammenarbeit im dänisch-deutschen Grenzgebiet nimmt wieder ihre Ermittlungen auf. Die Truppe um Rasmus Nyborg und Vibeke Boisen staunt nicht schlecht, als ein ähnlich gelagerter Fall auch in Kopenhagen auftaucht. Hier trieb ein Geschäftsmann mit zugeklebtem Mund nackt im Hafenbecken. Die Verbindung der Opfer scheint rätselhaft und der Druck steigt, taucht doch wieder eine Leiche auf. Zusätzlich ist Rasmus durch seine eigenen Ermittlungen in anderer Sache etwas abgelenkt.

Für mich war dies der erste Roman der Nordlichtserie, aber es wird definitiv nicht der letzte sein. Auch ohne Vorkenntnisse verlief der Einstieg problemlos, da ausreichend Background transportiert wurde. Man wird über Zusammenhänge und Hintergrund der Charaktere ausreichend informiert und bekommt rasch ein Gefühl für die Personen.

Rasch ist man auch mitten in der Geschichte, die konstant Spannung liefert. Geht man zunächst (ohne den Klappentext zu lesen) von einem einzelnen, wenn auch etwas skurrilen Mord auf deutscher Seite aus, findet man rasch heraus, dass dies wohl kein einfacher Mord sein wird. Tatorte ähneln sich trotz ihrer Unterschiedlichkeit, und die Spannung wird konstant hochgehalten, ist doch die Verbindung lange unklar.

Hauptsächlich wird die Handlung durch die Ermittlungen der beiden Hauptermittler Vibeke und Nyborg sowohl in Deutschland als auch Dänemark vorangetrieben. Ab und an sind jedoch auch Kapitel aus anderen Blickwinkeln und auch Rückblenden eingestreut, deren Verbindung sich erst mit der Zeit erschließt, aber eine Ahnung geben, dass alles nicht ganz so gewöhnlich ist. Zusätzlich bekommt man auch noch Einblicke in das Privatleben der beiden Ermittler und bekommt mit den Ermittlungen von Rasmus in der Drogenszene einen weiteren doch eher aktionreichen Handlungsstrang.

Sprachlich besticht der Roman durch eine klare Sprache. Strukturiert werden Ermittlungsschritte beschrieben, ohne jedoch langweilig zu sein. Gekonnt wird auch die Landschaft und das Lebensgefühl in der Grenzregion vermittelt.

Für mich war dieser Krimi definitiv ein Highlight das mich gefesselt hat, und ich werde mich rasch an die Vorgängerbände heranwagen.

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Rezensionen von melanie82:

Eine Reise nach Japan – für Augen und Seele

JAPAN - Kultur, Landschaft, Menschen & ein Leben mit Ikigai von Edition Michael Fischer

„JAPAN – Kultur, Landschaft, Menschen & ein Leben mit Ikigai“ ist ein faszinierendes Buch für alle, die sich für die Vielfalt und Tiefe der japanischen Lebensweise interessieren. Es verbindet eindrucksvoll Einblicke in Kultur, Natur und Gesellschaft mit der inspirierenden Philosophie des Ikigai – dem, was dem Leben Sinn und Freude verleiht.

Besonders hervorzuheben ist die außergewöhnlich schöne Gestaltung des Buches: Hochwertige, stimmungsvolle Fotografien, ein harmonisches Layout und liebevoll ausgewählte Details machen das Durchblättern bereits zu einem echten Erlebnis. Jede Seite wirkt durchdacht und ästhetisch, sodass man sich beim Lesen fast wie auf einer Reise durch Japan fühlt.
Inhaltlich deckt das Buch eine beeindruckende Bandbreite ab: Neben geschichtlichen und kulturellen Hintergründen werden auch kulinarische Aspekte, Landschaften und das Alltagsleben beleuchtet. Diese Vielfalt macht das Buch besonders spannend und abwechslungsreich, da es unterschiedliche Facetten Japans miteinander verbindet und so ein ganzheitliches Bild entstehen lässt.
Ein Buch, das sowohl als visuelle Inspiration als auch als Denkanstoß dient – perfekt zum Schmökern, Verschenken oder um sich selbst eine kleine Auszeit zu gönnen.

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Rezensionen von vianne:

Von Stürmen und den unendlichen Tiefen der Meere

Born of Salt and Storm von Sophia Reynard

„Born of Salt and Storm“ von Sophia Reynard ist ein fesselnder, düsterer Fantasy-Roman, dem ich 3,5/5 ⭐️ gebe.

Die Geschichte startet mit einem sehr spannenden Prolog. Schon hier wird die düstere Atmosphäre aufgebaut, die sich wie ein dunkler Wolkenschleier durch die Geschichte zieht. Dieses raue, stürmische Setting hat mir sehr gefallen und verleiht der Geschichte etwas Mysteriöses.

Tavi, eine Speerfischerin, stößt eines Tages auf einen geheimnisvollen Stein, der kurz danach ihr gesamtes Leben auf den Kopf stellen würde. Außerdem trifft sie auf Eero, einen Wellengeborenen, und bald schon stellen sich die beiden einem gemeinsamen Schicksal.

Unglaublich gut haben mir die Welt und die Charaktere gefallen. Die Autorin hat eine zuvor nicht da gewesene Fantasy-Welt erschaffen, in der neben Menschen, die Wellengeborenen (Nachkommen von Mensch und Mer) und Mer (habe ich mir immer ein wenig wie Meerjungfrauen vorgestellt) sowie wieder Mythen und sagenhafte Geschichten leben.

Dennoch bin ich bis zum Ende nicht wirklich in die Geschichte reingekommen. Mir waren die Kapitel leider etwas zu lang, gleichzeitig hat mich der Schreibstil nicht richtig gepackt.

Auch hat mir ein wenig Spannung in der Handlung gefehlt. Es gab ein wirklich tolles Worldbuilding, viele neue Fantasy-Figuren und Geschöpfe und auch eine tolle Beschreibung der Welt und allem drum rum, aber ich hätte mir noch ein bisschen mehr Tiefe und Spannung in der Handlung gewünscht.

Die Beziehung zwischen Tavi und Eero hat mir sehr gefallen, ein richtig toller Enemies-to-Lovers Trope. Aber leider ging es mir auch hier ein wenig zu oberflächlich in die „Lovers“-Phase rüber. Wo anfänglich wirklich ein richtig schöner, knisternder und spannungsgeladener Hass zwischen den beiden war, kam mir die Versöhnung zu abrupt.

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Rezensionen von Sumsi:

Mein neues Lieblingskochbuch für Vegetarisches

Österreichische Küche. Vegetarisch von Martina Enthammer

Ich habe mich in den letzten Wochen quer durch dieses schöne Kochbuch durch gekocht und gebackt.
Mein Fazit ist, ich werde einiges in meine Kochroutine übernehmen - und das heißt etwas, wenn man Rezepte nicht nur einmal versucht sondern regelmäßig Kocht.
Die Beschreibungen sind ausführlich und gut zu befolgen.

Das Ergebnis war immer sehr delikat! Die Rezeptideen sind mal etwas anderes und was ein großer Pluspunkt für mich ist, die Zutaten sind ganz gewöhnlich, bekommt man auch beim kleinen Greißler im Dorf.
Alles in allem, sehr empfehlenswert. Ich freue mich schon auf weitere Bücher von Frau Enthammer.

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Rezensionen von milky:

Spannend und überraschend

Du musst mich vergessen von Rosie Walsh

Der Roman "Du musst mich vergessen" handelt von Carrie, einer Chirurgin aus London. Sie verliebt sich sofort in Johan, die beiden führen eine intensive und leidenschaftliche Beziehung und heiraten schließlich in Thailand. Es ist alles perfekt bis Polizisten den Strand stürmen und Johan umgehend verhaften.

Zwölf Jahre später führt sie ein ruhiges Leben mit ihrem Ehemann und den Zwillingen bis Carrie durch Zufall im Internet auf Johan stößt.
Die Geschichte von Carrie wird ausgesprochen gut erzählt und ein flüssiges und angenehmes Lesen ist stets möglich. Carrie als Hauptfigur wird realistisch beschrieben und besitzt eine gewisse Tiefe. Auch in die anderen wichtigen Figuren kann man sich gut hineinversetzen.
Mir gefällt, dass die Geschichte in unterschiedlichen Zeiträngen erzählt wird und immer aus der Ich-Perspektive von Carrie. Dadurch baut sich Spannung auf und man erfährt erst nach und nach, was wirklich passiert ist.
Fazit: es handelt sich zwar um einen Liebesroman, der aber nie kitschig oder aufgesetzt wirkt. Vielmehr geht es darum, gemeinsam mit Carrie herauszufinden, was damals wirklich passiert ist und das birgt einige Überraschungen, auf die man als Leser nie gekommen wäre.

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Rezensionen von Lies_ein_Buch:

Startet bisschen mau, wird dann aber richtig wild

Bachelorette Party von Camilla Sten

Die Geschichte wird in zwei Zeitebenen erzählt, die zehn Jahre auseinander liegen. Während Tessa sich für True Crime interessiert und einen entsprechenden Podcast hatte, war mir lange Zeit nicht so ganz klar, warum ausgerechnet Mathildas Sicht für die vergangenen Ereignisse gewählt wurde. Sie sticht im Vergleich zu Tessa deutlich weniger raus, bleibt als Figur selbst eher blass zurück, obwohl sie eine Schlüsselrolle innehat.

Im ersten Teil des Buches schreitet die Handlung eher langsam voran und es gab für mein Empfinden auch ein paar Lückenfüller-Szenen. Generell ist der Spannungsbogen zu Anfang eher flach. Vor allem Mathildas und Tessas Leben werden ein bisschen intensiver beleuchtet, was mir Tessa nicht unbedingt sympathischer machte.

Generell fand ich die Frauen alle eher unnahbar, man lernt sie aber auch nur oberflächlich kennen. Würde aber sagen Frauengruppen als solches kommen hier nicht gut weg.

Ab der Hälfte ziehen Tempo und Spannung dann ordentlich an. Die letzten 50-100 Seiten waren geradezu wahnwitzig und die Auflösung völlig irre. Also wow, wirklich. Wünschte das Buch hätte diesen Vibe schon etwas eher gehabt und nicht erst ganz zum Ende hin.

Camilla Sten schreibt wie immer super flüssig, ich bin geradezu durch die Seiten geflogen. Es gibt ein paar eingestreute Ermittlungsansätze, aber so richtig kann man als Leser damit nichts anfangen. Ist für mein Empfinden nicht ihr stärkstes Buch, aber trotzdem kurzweilig und vor allem zum Ende hin echt abgründig und unterhaltsam.

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Rezensionen von Ulgu1978:

Drei Frauenschicksale

Die Riesinnen von Hannah Häffner


Das fiktive Dorf Wittenmoos ist Schauplatz in diesem Roman, der über das Leben drei starker Frauen erzählt: Liese, Cora und Eva. Liese, hochgewachsen, mager mit leuchtend roten Haaren vererbt ihr Erscheinungsbild an ihre Tochter (Cora) und an ihre Enkelin (Eva) weiter. Wir begleiten die drei Frauen bei ihren unterschiedlichen Lebenswegen, die aber immer wieder, manchmal freiwillig, manchmal unfreiwillig, nach Wittenmoos führen.

Alles wird von Hannah Häffner ganz und gar unaufgeregt erzählt. Manchmal ist die Beschreibung einiger Ereignisse sehr distanziert, und die Protagonistinnen kamen mir manchmal etwas sehr kühl und emotionslos vor. Trotzdem hat es mich gefesselt wie die drei Frauen die Hürden in ihren Leben gemeistert haben.
Fazit: Eingefleischten Krimi-Fans fehlt hier vermutlich die Spannung, aber wer sich für Familien- bzw. Mutter-Tochter-Geschichten interessiert, kommt hier auf seine Kosten.

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Rezensionen von div:

sommerliches Backen

Sunny Baking Time von Theresa Haubs

sommerliches Backen

„Sunny Baking Time“ ist ein sommerlich angehauchtes Backbuch. Die Rezepte sind frisch, fruchtig und perfekt auf warme Tage abgestimmt. Besonders gefallen hat mir die große Auswahl an Kuchen, Muffins und Desserts mit saisonalem Obst – von klassischen Erdbeerkuchen bis hin zu modernen Back-Ideen.

Ich finde die Idee für das Buch an sich gut, und es gibt auch zahlreiche Rezepte, die alle sehr vielversprechend aussehen. Die Umsetzung ist gut beschrieben, und sollte auch gelingen.

Was mir aber weniger gefallen hat: irgendwie sind manche Bezeichnungen so gewählt, als möchte man einen "möchtegern Hype" damit ins Leben rufen. Also es klingt gezwungen modern und Insta-like. Oder ist das heute so?

Aber wer sich an diesem Punkt nicht stört, erhält ein echt tolles sommerliches Buch mit lecker Rezepten, die Abwechslung in die Küche bringen.

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