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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von HEYN Leserunde Erika Liebminger:

Faszinierend!

Der Riss von Hye-young Pyun

Wie kann sich ein Leben von einer Sekunde auf die nächste so dramatisch verändern? Wie es auseinanderfällt, einen Riss bekommt, wie es einfach schrumpft bis es sich in Nichts auflöst, erzählt Hye-Ýyoung Pyun auf unnachahmliche Weise.
Ogi, an den Folgen eines Autounfalls, erwacht völlig bewegungslos und zerschlagen aus seiner Bewusstlosigkeit.

Auf der Suche nach dem Geschehen versucht er sein ganzes Leben aufzuarbeiten, und hier zeigt sich das besondere Geschick der Autorin. Ihre manchmal sehr schlichten Formulierungen sind Auslöser ungeahnter Emotionen und man wird unweigerlich in einen Sog von Gefühlen von Schuld, Liebe, Hoffnung und viel mehr hineingezogen und das letale Ende war voraussehbar. Ich habe das Buch zweimal gelesen, es hat mich fasziniert und tief erschüttert.

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Rezensionen von BarbaraM:

Eine wunderbare, authentische, kurzweilige Reise auf die Alp! Sehr lesenswert!

Bergsommer von Katharina Afflerbach

„Bergsommer: Wie mir das Leben auf der Alp Kraft und Klarheit schenkte – Eine wahre Geschichte““ von Katharina Afflerbach verfasst ist 2019 im Verlag Eden Books erschienen und umfasst 256 Seiten.

Katharina Afflerbach steht erfolgreich in ihrem Beruf, findet jedoch hier nicht ihre Erfüllung und beschließt, für zunächst einen Sommer ihr Leben auf der Alp Salzmatt in den Schweizer Bergen zu verbringen.

Hier stehen ganz andere Dinge im Vordergrund als in der gewohnten Großstadt. Es heißt für Katharina das einfache Leben kennen zu lernen, schwere körperliche Arbeit zu leisten, mit der Natur zu leben, Tiere zu versorgen und die täglich anstehenden Arbeiten auf der Alp rund um die Uhr zu erfüllen. Und dies alles gibt ihr die Erfüllung, schenkt ihr Kraft und Zufriedenheit, Trost und Glück und geht soweit, dass sie sich auch noch für einen zweiten und dritten Aufenthalt in den Bergen entscheidet.

Die Autorin hat hier einen tollen Schreibstil gefunden: flüssig, locker, leicht, unterhaltsam. Meine Seiten sind dadurch nur so dahingeflogen und ich habe das Buch sehr genossen. Ich habe mitgefiebert, mitgelacht und mitgeweint.
Besonders gefallen haben mir die Beschreibungen der Natur und der Tiere. Ziegen sind wohl wirklich einmalig ;-).
Für mich war das Lesen des Buches wie eine eigene, kleine Auszeit in den Schweizer Bergen. Ich war förmlich mittendrin und habe mich so wunderbar gut gefühlt. Vielen Dank dafür, liebe Katharina Afflerbach.
In der Mitte des Buches sind übrigens schöne Fotos von Katharinas Auszeit zu finden.

Fazit: Ich empfehle dieses Buch sehr gerne weiter. Es hat mich mit jeder Zeile gut unterhalten, hat mich schmunzeln lassen, nachdenklich gestimmt und im Augenwinkel saß auch die ein oder andere Träne. Ein tolles, sehr lesenswertes Buch!

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Rezensionen von heinoko:

Opulent erzählt

Die Zarin und der Philosoph von Sahler


Mit dem Buch „Die Zarin und der Philosoph“ legt Martina Sahler den zweiten Band rund um St. Petersburg vor. Im ersten Band ist die Hauptfigur Peter der Große, im neuen Buch liegt der Schwerpunkt auf Katharina die Große, und zwar beschränkt auf die Zeit der Aufklärung. Wieder fällt die schöne Ausstattung des Buches ins Auge: Geprägter, mit Glanzschrift versehener Schutzumschlag, mit einem wunderschönen Gemälde aus der Finnischen Nationalgalerie „Blick auf Petersburg“.

Innen findet sich ein Stadtplan von St. Petersburg um 1765. Dem Text vorangestellt sind das (dringend nötige) Personenverzeichnis und eine den Überblick verschaffende Zeittafel von 1725 bis 1775. Auch letztere habe ich als überaus hilfreich empfunden als „Roten Faden“ durch die vielfältigen Szenen im Buch. Sehr gut gefallen hat mir auch das Nachwort, in dem Martina Sahler auf sehr interessante weiterführende Literatur verweist, auf einen Fundus an geistesgeschichtlichem, literarischem und politisch-historischem Wissen. Spätestens hier bekommt man eine Ahnung davon, wieviel Arbeit in dem Buch steckte, um die Gratwanderung zwischen historisch Belegtem und Fiktion unterhaltsam und gut lesbar zu absolvieren.
Den Buchinhalt umreißt der Verlag so: „Die junge Katharina krönt sich nach einem Putsch selbst zur Zarin. Sie sieht sich als Nachfolgerin von Peter dem Großen und will Russland nach Westen öffnen. Doch die Welt hält den Atem an, kann man der Deutschen auf dem Zarenthron trauen? Preußens König Friedrich II. schickt einen Philosophen nach Petersburg, um die Pläne der neuen Herrscherin auszuspähen. Stephan Mervier ist beeindruckt von Katharina, von ihrer Klugheit, ihrem Charisma, aber Russlands Rückständigkeit und das Elend der Leibeigenen machen ihn wütend. Dabei wächst der Widerstand im Winterpalast längst heran. Eine enge Vertraute Katharinas kämpft auf Seiten der Unterdrückten. Stephan verliebt sich in die mutige Rebellin, die in großer Gefahr schwebt. Denn die Zarin fördert zwar Fortschritt, Bildung und die Wissenschaften, aber ihre Herrschaft ist absolut, und sie setzt ihre Macht mit äußerster Härte durch.“
Martina Sahler erzählt in einer opulenten, sehr schönen und sorgfältigen Sprache. Ihre Schilderungen sind anschaulich, bildhaft und detailreich. Dadurch liest sich das Buch weitgehend fesselnd und interessant-lebendig, auch wenn für große Emotionen kein Platz ist. Manchmal hatte ich Mühe, die durch mehrere Erzähl“nebenstraßen“ recht große Anzahl handelnder Personen richtig einzuordnen, auch waren mir manche politischen Exkurse etwas mühsam zu lesen, aber in der Summe bleiben mir nach Lektüre sehr intensive Bilder der Pracht des damaligen St. Petersburg zurück, ebenso wie bleibende Eindrücke der überaus interessanten, etwas zwiespältig zu beurteilenden, geistvoll-intelligenten Persönlichkeit Katharina die Große.

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Rezensionen von Meli:

Hätte besser sein können

Golden Darkness. Stadt aus Licht & Schatten von Brennan Sarah Rees

Das Buch ist ganz offensichtlich eine Fantasy-Jugendbuch-Neuerzählung von "Eine Geschichte aus zwei Städten" von Charles Dickens. Das geht von Namen über größere Handlungspunkte, sodass man sich schon fragt, was gleich sein wird und was die Autorin hier ändert und was man genau so erwarten kann.

Ich fand es so schon interessant und auch spannend, aber ich denke, wenn man die andere Geschichte nicht kennt, dann kann man hier mehr Spaß dran haben.

Lucie erinnert auch ein wenig an Katniss Everdeen, denn sie versucht eigentlich nur, sich mit allen verfügbaren Mitteln selbst zu helfen, aber wird dann ganz ungewollt zu einem Symbol für etwas Größeres.
Ihr neues Leben führt sie mit Ethan an ihrer Seite, denn auch wenn sie vieles an der Herrschaft der Lichtmagier nicht mag, liegt ihr Ethan sehr am Herzen und sie ist bereit, sein Leben zu verteidigen, als er in Schwierigkeiten gerät.
Carwyn ist gar nicht zu durchschauen, manchmal reißt er Witze, gibt manchmal an, gar keine Gefühle zu haben, und man weiß eigentlich nie wirklich, was er als nächstes tun wird.
So ganz warm wurde ich mit den Charakteren leider nicht, ich konnte ihre Handlungen einfach kaum nachvollziehen und Lucie hat mich auch in einem eher gemäßigtem Tempo durch das Buch begleitet.

Das fantastische New York fand ich ganz interessant, aber es schien mir nicht gut genug durchdacht. Es blieb sehr lokal und mir fehlten einfach die Details, die diese Welt abgerundet hätten. Es ging vor allem um Lucies persönliches Abenteuer und eine Rebellion, die man mit ihr in Verbindung bringt. Die dunklen Magier werden stark diskriminiert und ausgesperrt und man merkt schon, wie ungerecht diese Gesellschaft ist, aber ich konnte trotzdem nicht zu viel Mitgefühl entwickeln. Ich hätte mehr Zeit oder ein anderes Tempo gebraucht, um die Missstände besser nachzuempfinden.

Fazit
"Golden Darkness - Stadt aus Licht und Schatten" war ganz interessant und auch spannend, aber mich konnte es leider aus verschiedenen Gründen nicht wirklich überzeugen.

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Rezensionen von jiskett:

Eine schöne Liebesgeschichte und ein guter Abschluss der Reihe

Drei Gänge für die Liebe von Kristen Proby

"Drei Gänge für die Liebe" erzählt eine schöne, gefühlvolle Liebesgeschichte. Es geht um Mia und Camden, die bereits vor Jahren eine Beziehung hatten, sich aber seit ihrer Trennung nie wieder gesehen haben. Nun werden sie im Zug ihrer Arbeit erneut zusammen geführt und es ist schnell offensichtlich, dass sie sich auch nach all den Jahren noch zueinander hingezogen fühlen.

Da Camden in der Inhaltsangabe als "der größte Fehler ihres Lebens" bezeichnet wird, war ich natürlich neugierig darauf zu erfahren, was Mia und ihn auseinander gebracht hatte. Die Umstände werden dem Leser sehr schnell enthüllt und sie waren vollkommen anders, als ich erwartet hatte, doch noch interessanter fand ich, wie die Protagonisten selbst damit umgingen, sobald sie beide die vollständigen Informationen hatten. Sie waren darum bemüht, besser miteinander zu kommunizieren und das hat mir gut gefallen, da es so in der Gegenwart zwar nach wie vor Unstimmigkeiten gab, diese sich aber in der Folge klären ließen, anstatt durch mangelnde Gespräche aufgebauscht zu werden. Die mangelnde Kommunikation in der Vergangenheit war in ihrem Umfang tatsächlich ein wenig frustrierend.

Die Charaktere selbst waren mir beide sehr sympathisch und die Autorin hat sowohl die Chemie als auch die romantischen Gefühle zwischen ihnen gut dargestellt. Man kann sehen, dass sie nach wie vor zusammen passen und einander ergänzen, doch obwohl sie nach wie vor etwas füreinander empfinden, wird ebenfalls betont, dass sie sich nach all den Jahren erst wieder neu kennen lernen müssen. Das hat mir sehr gefallen, da es realistisch war. Ich mochte ebenfalls, wie sie miteinander umgegangen sind, da deutlich wurde, wie viel sie einander bedeuten und dass sie bemüht waren, für den jeweils anderen da zu sein. Dabei verläuft keineswegs alles perfekt und es gibt Hindernisse, die sie gemeinsam überwinden müssen, aber die Entwicklung ihrer Beziehung zueinander verlief recht unaufgeregt und weitgehend ohne größere Dramen, was ich angenehm fand. Proby hat dennoch eine Geschichte erzählt, die meiner Meinung nach fesselnd war und so lag der Fokus vollständig auf den Figuren, ihren Freundschaften und ihrem Verhältnis zueinander, was für mich gut funktioniert hat.

Gegen Ende gab es eine Entwicklung, die noch etwas ausführlicher hätte thematisiert werden können, und die Kochsendung stand letztlich ein wenig zu sehr im Hintergrund, aber alles in allem hat mir die Handlung gefallen und ich fand auch den Epilog schön - allerdings hat sich mir die Frage gestellt, wieso das Buch um Riley, die fünfte Freundin, nicht übersetzt wurde, da mit dem Epilog die ganze Serie abgeschlossen wird. Ich hoffe, dass wir das letzte Buch noch bekommen werden, da ich es schade finde, dass hier ein Band fehlt. Nichtsdestotrotz hat "Drei Gänge für die Liebe" mir sehr gefallen und es ist ein gutes Ende für die "Fusion"-Reihe. Die Liebesgeschichte konnte mich überzeugen, ich mochte die Charaktere und die Freundschaft der Frauen wurde wieder toll dargestellt.

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Rezensionen von Maria D?rfler:

Ist es wirklich so? Wer weiß es wirklich?

Der Riss von Hye-young Pyun

Gefangen im eigenen Körper, gefangen und ausgeliefert, hilflos und wütend, ohne auch nur etwas davon kommunizieren zu können. Eine Trgödie vom Anfang bis zum Ende, Einsamkeit, Beziehungslosigkeit, es fehlt alles, was ein Mensch braucht, um zu leben. Und doch ist es so oder ähnlich - wer weiß es denn wirklich? - für manche Menschen Realität.

Beschrieben bis in demütigende, grausame Details, eher distanziert und emotionslos, anders ist es wohl nicht möglich.
Will ich das? Ich habe für mich entschieden, dass ich es nicht will - und daher werde ich das Buch auch nicht empfehlen.
Warum gebe ich trotzdem 3 Sterne? Sprachlich und als Komposition ist es schon ein sehr ansprechendes Buch.
Maria Dörfler

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Rezensionen von Andrée Feyertag:

Beklemmung pur

Der Riss von Hye-young Pyun

Sprachlich gelingt es der Autorin, den Leser zu fesseln und in die Unbeweglichkeit des Hauptfigur Ogi einzubinden. Das Thema ist sehr gut aufbereitet, allerdings ist es sicherlich nur für gefestigte Persönlichkeiten. Für mich unglaublich beklemmend.

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Rezensionen von Heyn Leserunde, Nico Strahl:

Ein Riss, der nicht zu kitten ist

Der Riss von Hye-young Pyun

Ein absolut lesenswerter Roman: spannend, bedrückend, gruselig und nachspürbar!

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Rezensionen von liesmal:

Auf dem Weg zur Selbsterkenntnis

Die drei Fragen des Lebens von Don Miguel Ruiz

„Die drei Fragen des Lebens“ des Autors Don Miguel Ruiz, erschienen im Allegria Verlag, beschäftigt sich mit dem toltekischen Wissen und lädt ein, sich selbst im Leben zu hinterfragen. Verborgene Kräfte werden freigelegt und das Ergebnis kann neue innere Stärke und ein größeres Selbstbewusstsein werden.

Der Begriff „Toltekisches Wissen“ war mir bisher völlig unbekannt und hat meine Neugier und mein Interesse für das Buch geweckt. Tatsächlich gibt es auf die drei Fragen des Lebens – so wie es der Untertitel verspricht – Antworten, die neue Wege eröffnen.
Einleitend wird die Geschichte „Die drei Perlen der Weisheit“ erzählt. Ein alter Mann spricht zu einem Jungen, dass er nur drei Fragen beantworten muss, um in der Welt seinen Weg zu finden: Wer bin ich? Was ist wirklich? Was ist Liebe?
Sehr gern habe ich mich mitnehmen lassen auf die Reise zu neuen Erkenntnissen und habe dabei tatsächlich zu jeder Frage in mehreren Kapiteln Möglichkeiten entdeckt, neue Wege zu finden, die es sich zu gehen lohnt. Ein Beispiel dafür ist der Respekt als Lösung der Probleme der Menschheit. Dazu hat mir besonders dieses Zitat gefallen: „Respekt bedeutet, dass wir die Existenzberechtigung jedes Individuums anerkennen. Darin besteht der beste Teil der Liebe.“
Mir hat das Buch gut gefallen. Der Schreibstil ist klar und gut verständlich. Sicherlich werde ich noch häufiger die Antworten auf die drei Fragen des Lebens suchen, weil es in dem Buch so Vieles zu entdecken gibt. Gern empfehle ich es weiter.

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Rezensionen von Tara:

Historischer Krimi

Die Frau aus Oslo von Dahl Kjell Ola

„Die Frau aus Oslo“ ist ein historischer Krimi des norwegischen Schriftstellers Kjell Ola Dahl, der als bester Krimi Norwegens 2015 ausgezeichnet wurde.
Die Jüdin Ester kämpft im norwegischen Widerstand. Als sie verraten wird, gelingt es ihr nach Schweden zu fliehen, während ihre Familie deportiert und ermordet wird.

Zur gleichen Zeit wird ihre Freundin Ase, die mit dem Widerstandskämpfer Gerhard Falkum eine gemeinsame Tochter – Turid – hat, auf brutale Weise ermordet. Gerhard wird des Mordes an Ase verdächtigt, flieht ebenfalls nach Schweden, später in die Vereinigten Staaten. Der Fall wird nicht näher verfolgt. 1967 kehrt Gerhard unter dem Vorwand seine Tochter Turid kennenlernen zu wollen zurück.
Der Krimi hat Handlungsstränge in drei verschiedenen Zeitebenen – 1942, 1967 und 2015 – und der Hauptteil der Ereignisse findet in den Jahren 1942 und 1967 statt. Durch den Wechsel zwischen den Zeitsträngen und aufgrund der zahlreichen Charaktere benötigt man beim Lesen ein wenig Konzentration. Bereits zu Beginn werden zahlreiche Fragen aufgeworfen, wodurch eine gewisse Spannung erzeugt wird.
Die Stimmung zur Zeit des Zweiten Weltkrieges ist sehr bedrückend und die Angst der Menschen ist spürbar. Keiner weiß wem er trauen kann und es hat mich immer wieder fassungslos gemacht wozu Menschen fähig sind. Aber auch 25 Jahre später schleichen die Protagonisten umeinander herum, keiner traut dem andern und es bleibt die Frage, was damals wirklich passiert ist. Dem Autor ist es sehr gut gelungen, die Angst und das vorherrschende Misstrauen zu transportieren.
Der Schreibstil ist flüssig, gut verständlich und angenehm zu lesen. Lediglich mit den vielen Straßennamen und Wegbeschreibungen in Norwegen konnte ich - wegen mangelnder Ortskenntnisse - nichts anfangen.
Insgesamt liest sich das Buch spannend und ich habe durchweg über die Zusammenhänge gerätselt. Das Ende gibt Antworten auf die wichtigsten Fragen und war für mich rund und stimmig. Allerdings musste ich mit ein wenig Abstand feststellen, dass einige Fragen aufgeworfen werden, deren Antwort der Fantasie des Lesers überlassen bleibt. Trotzdem habe ich das Buch gerne gelesen und mich gut unterhalten gefühlt.

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