Kunden em pfehlungen
Rezensionen von Lesestern:
4 Freunde auf der Suche nach der Wahrheit und ein Schatz und seine Vergangenheit
Die 4 vom See - Die verborgene Gruft und das Ende aller Tränen von Alexander Lombardi; Sandra Binder
Die 4 vom See: Die verborgene Gruft und das Ende aller Tränen von Alexander Lombardi und Sandra Binder ist der Auftakt zu einer neuen Abenteuer - Reihe rund um den Starnberger See und ist im SCM -Verlag erschienen.
Die 4 vom See, das sind Antonia, Emma, Franky und Jaron, deren Freundschaft aufgrund eines Ikonen-Raubes und eines persönlichen Verdachts in Gefahr gerät.
Die beiden Autoren haben einen spannenden und gut lesbaren Abenteuer-Roman für wissbegierige Kinder geschrieben, die sich leicht mit den hier beschrieben Charakteren der jungen Detektive identifizieren können.
Es ist sozusagen eine Geschichte in der Geschichte.
Die Rahmengeschichte spielt in der Gegenwart und es gibt immer wieder Einblicke in die Geschehnisse der Vergangenheit.
Als zwei wertvolle Ikone aus der Dorfkirche verschwinden, richten sich alle Verdachtsmomente gegen Antonia´s Vater.
Antonia gerät damit in einen Vertrauenskonflikt zwischen dem was an Indizien sichtbar ist und ihrer persönlichen Beziehung zu ihrem geliebten Vater.
Mit allen Mitteln versucht sie gemeinsam mit ihren Freunden den Fall zu lösen und die Unschuld von ihm zu beweisen.
Dabei stoßen die Freunde auf eine verborgene Gruft und Teilstücke eines Schatzes, der aus einer anderen Zeit stammt.
Fazit:
Zwei gleichweise fesselnde Erzähl-Stränge werden hier präsentiert und durch das Verbindungsteil eines rätselhaften Schatzes miteinander verknüpft, sodass ein Spannungsbogen entsteht, der junge Leser begeistern wird.
Die Charaktere der hier beschriebenen Teens sind vielfältig und sympathisch und ihre Gefühlswelt wird realitätsnah dargestellt.
Kein pädagogischer Zeigefinger und keine moralisierenden Sprüche, eine Geschichte, die einfach Spaß macht zu lesen.
Eine tolles Buch, das sowohl Leseratten anspricht und zugleich das Potential hat Nicht-Leser zu begeisterten Neu-Lesern zu machen.
Rezensionen von HEYN Leserunde, Petra Hesse:
Held und Leser_in locked in
Der Riss von Hye-young Pyun
Der nach einem Autounfall querschnittsgelähmte Ich-Erzähler ist zunächst auf passive Sinneseindrücke reduziert. Nach und nach kehrt die Beweglichkeit seiner linken Hand und v. a. die Erinnerung zurück: an vereinzelte Episoden mit seiner Frau, mit den Schwiegereltern, aus seinem beruflichen Werdegang, mit Freunden.
All das wird ausschließlich aus der Perspektive des Gelähmten erzählt – der innerfiktionale Wahrheitsgehalt von Wahrnehmung und Erinnerung lässt sich nicht mit einem anderen Standpunkt abgleichen oder gar überprüfen. Handelt das Erzählen letztlich vom Delirium eines Sterbenden? Hält dieser auch in der Extremsituation an der Sprach- und Beziehungslosigkeit seines früheren Lebens fest? Wodurch ist die schleichend zunehmende Bösartigkeit der – vorgeblich – pflegenden Schwiegermutter motiviert? Welche Rolle spielt deren halb-japanische Abkunft vor dem Hintergrund der historisch belasteten Beziehung zwischen Japan und Korea? Will die Schwiegermutter den Ehebruch aus der Vergangenheit und den Unfalltod ihrer Tochter rächen, oder handelt sie aus Sadismus angesichts der Hilflosigkeit des ihr ausgelieferten Schwiegersohns? Diese, aber auch kulturspezifische Fragen wie die nach der Bedeutung der Urne wirft der Text auf, ohne Anhaltspunkte für Antworten zu geben. So bleibt die präzise und eindrucksvolle Schilderung ebenso bedrückend wie rätselhaft, und wir geraten lesend in eine ähnliche Lage wie der Ich-Erzähler: Ist ihm nahezu jede Möglichkeit des Handelns genommen, so wird uns keine Möglichkeit gegeben, das Böse in den Beziehungen der Figuren zu verstehen und zu erklären – wir sind und bleiben bis zum Ende des Romans hilflos im Text gefangen.
Rezensionen von yellowdog:
Beschreibungen voller Atmosphäre
Das Haus am Kanal von Georges Simenon
Ein interessantes Buch des Maigret-Autors, ganz ohne Maigret und ohne direkte Krimielemente. Die psychologische Figurenführung ist im Vordergrund.
Nach dem Tod des Vaters muss die 16jährige Edmée von Brüssel zur ihrer Tante und ihrer Familie ziehen. Es ist ein ländlicher Raum, die Menschen dort bäurisch geprägt.
Das Stadtmädchen wirkt wie ein Fremdkörper in dieser Umgebung.
Zu ihren Verwandten hat sie kaum Bezug und sie will sich ihre Eigenschaften bewahren. Anstatt zu nähen und Hausarbeit interessiert sie sich für medizinische Bücher und hat den Wunsch Medizin zu studieren, was sich wohl kaum realisieren lässt.
Mit ihrer Tante kann sie sich nicht verständigen. Die spricht nur Flämisch und sie nur Französisch. Bezugspunkt werden daher ihre Cousins. Eine unterschwellige Anspannung und latente Bedrohung stehen im Raum.
Es gibt von Georges Simenon unglaublich starke Beschreibungen der Umgebung. Eine starke Atmosphäre entsteht.
Der Roman ist von 1933, hat aber nichts Altmodisches an sich. Der Text hat in seiner Gesamtheit Gültigkeit.
Ich persönlich bin bisher kein Simenon-Fan gewesen und war daher erstaunt, was für eine mächtige Wirkung das Buch auf mich hatte.
Rezensionen von rewareni:
Ein Cowboy im Dorf
Das Haus am Kanal von Georges Simenon
Im Grunde liebt Laura den Cowboy Jase, den sie in Nevada kennen und lieben gelernt hat, doch sie lebt in Bayern mit ihrem Vater und ihrem kleinen Bruder Tim, wo sie einen Hof bewirtschaften. Also beschließt sie per Skype Schluss zu machen. Doch sie hätte nie mit der Reaktion von Jase gedacht, der nicht bereit ist, ihre Liebe so einfach aufzugeben.
Denn er tut alles um ihr Herz zurück zu erobern und so ist nicht nur sie überrascht, als er bei ihr im Dorf auftaucht, sondern auch die Dörfler, die mit seiner Erscheinung ein wenig überfordert sind und es nicht fassen können, dass Jase anscheinend für länger bleiben möchte.
,,Ein Cowboy im Dörfle´´ ist eine booksnaks Kurzgeschichte der Autorin Maria Appenzeller. Sehr schön beschreibt sie dabei das Aufeinandertreffen zwischen zwei verschiedenen Kulturen und die Vorurteile, die die Menschen im Dorf gegenüber dem Amerikaner Jase haben. Auf der einen Seite ist Laura, die ihn zwar liebt, aber keine Zukunft für sie beide sieht, da sie mit dem Hof und der damit verbundenen Arbeit, voll ausgelastet ist. Auf der anderen Seite ist Jase, der bereit ist, sein bisheriges Leben der Liebe wegen aufzugeben und auch bereit ist, gegen die Vorurteile und die Abneigungen gegen ihn anzukämpfen. Es ist eine amüsante und längere Geschichte, die zum Nachdenken anregt, wo man aber auch noch mehr an humorvolle Szenen einbauen hätte können, z.B wenn die ,,Einheimischen´´ auf Jase treffen oder wie Lauras Familie mit ihm zurecht kommt. Ansonsten ist es eine nette Liebesgeschichte, die angenehm zu lesen ist.
Rezensionen von EdVanSchleck:
Ganz nett mit Luft nach oben
Das Haus am Kanal von Georges Simenon
Als Samantha Spinners Onkel Paul spurlos verschwindet, hinterlässt er Samantha und ihren beiden Geschwistern 3 sehr ungewöhnliche Dinge. 2,4 Milliarden Dollar, die New York Yenkees (inklusive Stadion) und einen rostigen Regenschirm mit einer merkwürdigen Nachricht ("Hüte dich vor dem Regen").
Samantha ist sich sicher, dass das Verschwinden ihres Onkels und die merkwürdige Nachricht eindeutige Indizien dafür sind, dass ihrem Onkel etwas zugestoßen sein muss. Samantha und ihr Bruder beginnen also den Spuren nachzugehen und geraten schon bald in ein wildes Abenteuer.
Die Geschichte hat uns (meinem Neffen [9] und mir) ganz gut gefallen. Anfangs wurde sehr viel auf sehr ungewöhnliche Art und Weise herumgereist, aber so richtig kam die Handlung unserer Meinung nach nicht in Schuss. Später (ca. ab der Hälfte des Buches) ändert sich das dann aber und ab dann wird die Handlung auch spannender.
Der Schreibstil ist bildhaft, kindgerecht und amüsant. Gelegentlich wird der Text von Bildern aufgelockert.
Gut gefallen hat mir, dass zu vielen Sehenswürdigkeiten echte Fakten genannt werden. Meinem Neffen haben die Handlungsbezogenen (erdachten) Ergänzungen am Ende der Fakten gefallen.
Von den Rätseln sind wir etwas hin und her gerissen. Auf der einen Seite macht es Spaß die Codes zu knacken, auf der anderen Seite ärgert das ewige hin- und herblätterei. Ich hätte mir gewunschen, dass die Rätsel direkt in die Handlung integriert würden und nicht gesondert am Ende stehen. Dadurch muss immer wieder zwischen den Textpassagen (diese müssen auch erst einmal wiedergefunden werden) und den "Schlüsseln" am Ende des Buches hin und her gesprungen werden.
Die Geschichte ist ganz nett und das (Vor)Lesen hat uns auch gut gefallen, aber voll und ganz sind wir von der Serie noch nicht überzeugt.
Rezensionen von Bücher in meiner Hand:
Urlaub! Oder doch nicht?
Tod in Porto von Mario Lima
Ich freute mich riesig auf den zweiten Band der Fonseca-Serie! Da der Autor den ersten Band "Barco Negro" noch selbst veröffentlicht hat, war ich gespannt, wie die Zusammenarbeit mit dem Heyne Verlag gefruchtet hat.
Fonseca und sein Team freuen sich auf den bevorstehenden Urlaub oder zumindest auf einige ruhige Sommertage.
Doch daraus wird nichts, denn mitten in der Nacht wird ein Mann erschossen. Keine Zeugen, kein Motiv. Rui Pinto hat den Toten aber schon öfters gesehen in seinem Quartier, zusammen mit zwei weiteren Männern und einer verschüchterten hübschen Halbjapanerin. Bald stellt sich heraus, dass diese Männer allesamt Brasilianer sind - doch wieso weilen sie in Porto?
Die Polizei merkt schnell, dass die Arbeitskollegen und Bekannten des Toten es allesamt mit der Wahrheit nicht so genau nehmen. Das Team ermittelt in verschiedene Richtungen und kommt dem Grund des Verbrechens immer näher.
Ein verzwickter Fall, bei dem jeder Ermittlungserfolg schnell wieder getrübt wird oder sich andere Möglichkeiten eröffnen. Die Zusammenarbeit zwischen Fonseca, Pinto, Ana und Dinis wird immer besser. Ana ist mittlerweile vollständig integriert und muss sich keine Sticheleien mehr anhören. Ein tolles Team, von dem ich gerne mehr lesen würde.
Doch so richtig packen konnte mich der Krimi nicht. Das Hauptthema "Brasilianische Unterwelt" hat mich dafür viel zu wenig interessiert. Der Krimi könnte damit fast überall auf der Welt spielen, jedenfalls in den Teilen, in denen Portugiesisch gesprochen wird. Ich fand es sehr schade, dass kein näherer lokaler Bezug zu Porto hergestellt wurde wie im ersten Band "Barco Negro" - der mit Fado und Abstechern in die portugiesischer Geschichte herausragend war.
Keine Frage, "Tod in Porto" ist spannend und ausgeklügelt, aber gefällt mit den Übeltätern aus mafiösen Strukturen wohl eher Krimilesern und weniger den Leserinnen.
Fazit: Ein komplexer Fall für ein tolles Ermittlungsteam, bei dem mir im Gegenteil zum ersten Band das Lokalkolorit fehlt.
3.5 Punkte.
Rezensionen von maus1@onlinehome.de:
Solo
Zwei in Solo von Elja Janus
"Zwei in Solo" ist ein wunderbar emotionales Buch über die Liebe. Einer starken Liebe zwischen Milo und Sophie, die in ihrem Reich namens "Solo" leben. Sie haben ganz unterschiedliche Backgrounds, so hatte Milo eine sehr üble Kindheit, eine Kindheit die von Gewalt geprägt war. Eine Vergangenheit, die er noch nicht hinter sich lassen konnte.
Die Kapitel wechseln ab, mal wird aus der Sicht von Sophie, mal aus der Sicht von Milo erzählt, so dass man die Chance hat, beide gut kennenzulernen. Ich mag dieses Stilmittel, damit wird eine konstante Grundspannung erzeugt und die Handlung bleibt abwechslungsreich. Außerdem lernt man die Protagonisten viel besser kennen, als aus der Sicht eines Erzählers. Mit Milo habe ich mich etwas schwer getan. Ok, er hatte eine schwere Kindheit, aber ist immer noch viel zu empfindlich. Insgesamt hat mir das Buch gut gefallen, ich empfehle es gern weiter.
Rezensionen von LEXI:
Das Leben hält immer ein paar Überraschungen bereit
Paulas erster Frühling von Susanne Lieder
Paula Neumann führt seit ihrem Studium der Pharmazie die Apotheke ihrer Eltern in Usedom. Ihre hochbegabte und sensible Tochter Katharina ist bereits aus dem Haus, sie besucht ein Internat in Torgelow und hat bereits Pläne für die Zeit nach ihrem Abitur. Paula führt eine Vernunftehe ohne Liebe, die jedoch auf Freundschaft und Respekt basiert.
Die fünfundfünfzigjährige Frau fühlt sich in ihrem angepassten und langweiligen Leben eingesperrt, im Grunde ihres Herzens sehnt sie sich nach Geborgenheit und Herzenswärme. Als Thilo sie plötzlich vor vollendete Tatsachen stellt und sich von ihr trennt, zerbricht Paulas Welt. Sie fühlt sich wie eine leblose leere Hülle, ist desillusioniert und verzweifelt. Doch die tiefe, unerschütterliche Liebe zu ihrer behinderten Schwester Iris sowie ihrer Tochter Katharina gibt ihr nicht nur Kraft und Mut, sondern auch neue Zuversicht. Paula beschließt zum ersten Mal in ihrem Leben, nicht mehr brav und angepasst zu sein und wagt es, ihre Träume endlich zu verwirklichen.
Dieser wunderschöne Wohlfühlroman aus der Feder von Susanne Lieder beschreibt das Auseinanderleben zweier Menschen, deren Beziehung niemals auf Liebe, sondern vielmehr auf Gewohnheit und Vertrautheit aufgebaut war. Sie erzählt von Sehnsüchten, die unterdrückt, und Leidenschaften, die niemals ausgelebt wurden. Die Protagonistin Paula träumte davon, Schauspielerin zu werden – doch sie opferte ihren Lebenstraum einer Karriere als Apothekerin mit sicherem Einkommen. Die Autorin beschreibt das Erwachen und Aufblühen von Paula Neumanns Persönlichkeit in einfühlsamen Worten, auch die Beziehung zwischen den Eheleuten wird beleuchtet. Die Charakterzeichnung der handelnden Figuren hat mir sehr gut gefallen, sie wirkten sympathisch und überzeugend. Der Fokus lag in erster Linie auf Paula Neumann, doch auch ihrer Schwester Iris wurde große Aufmerksamkeit zuteil. Die hinreißende und lebhafte Vierzigjährige hat mich mit ihrer leidenschaftlichen Freude und Energie und ihrer kindlichen Art, auf andere zuzugehen und ihnen ihre Zuneigung zu zeigen, im Sturm erobert. Obwohl sich nach ihrer Geburt herausstellte, dass Iris am Downsyndrom erkrankt ist, war sie von der ersten Sekunde an über alles geliebter Mittelpunkt der Familie, und der ganz große Sonnenschein im Leben ihrer Schwester Paula. Susanne Lieders Beschreibungen der innigen Verbundenheit zwischen den Schwestern und der gemeinsamen Unternehmungen stellten für mich kleine Höhepunkte dieses Buches dar. Paulas Mutter Kriemhild, ihre Freundin Viola, eine neue Angestellte der Apotheke namens Marie und der warmherzige und attraktive Tierarzt Dr. Hendrik Flemming sind interessante, und teilweise sehr einnehmende Nebenfiguren.
Fazit: Die Geschichte um Paula Neumann, die nach einer gescheiterten Beziehung ihren Weg ins Leben zurückfindet und endlich aufhört, ihre eigenen Bedürfnisse zu verleugnen, hat mich tief berührt und mir ausgezeichnet gefallen. Ich habe die Lektüre sehr genossen und kann diesen wunderschönen Roman wärmstens weiterempfehlen!
Rezensionen von heinoko:
Reine Urlaubslektüre
Vom gleichen Blut von Alexander Hartung
Eine Urlaubslektüre ist dieses Buch allemal, denn es lässt sich leicht und flüssig lesen, es unterhält und ist durchaus spannend.
Worum geht es? Die 14-jährige Tochter eines reichen Bauunternehmers wird entführt. Dabei wird der Chauffeur erschossen. Die offiziellen Ermittlungen gehen von einem Racheakt aus, und zwar ausgeführt von einem Opfer eines zurückliegenden Bauskandals.
Es dringen kaum Informationen an die Öffentlichkeit, was merkwürdig ist. Nik Pohl, ehemaliger Kripoermittler, glaubt an ein Ablenkungsmanöver und geht auf eigenen Wegen erfolglos verschiedenen Spuren nach. Bis er selbst bedroht wird und ein weiterer Jugendlicher verschwindet….
Tja, was gibt es zu diesem Buch sonst noch zu sagen außer dass es eine relativ spannende Unterhaltung bietet? Die Protagonisten bleiben mir allesamt fremd, teils sogar befremdlich. Nik Pohl ist ein knorriger Typ, eigenwillig, mit einem selbstgestrickten Moralverständnis, Gesetze jederzeit missachtend, mal Scharfdenker, mal weinerlich Betrunkener. Jon, Computergenie, und Balthasar, Gerichtsmediziner mit Papagei, helfen Nik mit teilweise überirdisch besonderen Fähigkeiten. Technisches Equipment ist innerhalb kürzester Zeit zur Verfügung, Geldbündel zum Kauf von Informationen ebenso. Viele Tote, viel Ballerei, viele Verdächtige, viele Spuren, viele Unglaubwürdigkeiten, viele Klischees. Von allem zuviel. Märchenstunde halt. Trotz allem spannend. Gut geschriebene, reine Urlaubslektüre. Nichts für realistisch mitdenkende Leser.
Rezensionen von HEYN Leserunde, Harald Schellander :
Albträume werden wahr
Der Riss von Hye-young Pyun
So abgründig, dass es richtig tief wird: Die Oberfläche eines scheinbar alltäglichen Lebens bröckelt im Verlauf des Romans nach und nach ab, bis es zum Titel gebenden Riss kommt. Nach einem Verkehrsunfall ist der Protagonisten Ogi an das Bett gefesselt und von der Pflege der Schwiegermutter abhängig.
Furchtbarste Albträume werden wahr. Muss das gelesen werden? Meiner Meinung nach nicht.








