Kunden em pfehlungen
Rezensionen von nuean:
Leider nicht so mein Fall! Für mich schon etwas zu brutal für ein Jugendbuch.
Das Labyrinth des Fauns von Cornelia Funke; Guillermo del Toro
Durch Netgalley und Lovelybooks bin ich auf dieses Buch aufmerksam geworden. Ich bedanke mich auch bei dem Fischerverlag und Netgalley für das Rezensionsexemplar! Von Cornelia Funke habe ich bis dahin leider noch nichts gelesen. Die Tintenherz Reihe steht ungelesen im Regal, da ich den Film damals so toll fand.
Auch von Reckless habe ich Teil 1 noch ungelesen, weil immer etwas dazwischenkam. Jetzt habe ich endlich die Gelegenheit genutzt.
Das Cover hat mich zwar nicht so begeistert, ich fand es sehr gruselig und düster. Für mich sah es nicht unbedingt nach einem Jugendbuch aus. Den Film von Guillermo del Toro kenne ich auch nicht. Aber der Klappentext klang magisch, fantastisch und spannend und die kurze Leseprobe hat mich neugierig gemacht.
Die Handlung spielt 1944 in Spanien. Ofelia ist 13 Jahre und reist mit ihrer schwangeren Mutter Carmen in die Berge, die umgeben von einem Wald sind um in Zukunft bei ihrem Stiefvater Vidal in einer Mühle zu leben. Vidal ist ein grausamer Mann, der im Wald versteckte Rebellen jagt. Er ist brutal und blutrünstig und seine Grausamkeiten werden sehr bildhaft beschrieben. Ofelia fühlt sich von Anfang an unwohl, liebt aber ihre Mutter sehr. Eines Tages trifft sie auf einen Faun, der behauptet sie wäre eine Prinzessin und wenn sie 3 Aufgaben besteht, kann sie zurück ins Königreich. Da Ofelia unglücklich in der Mühle ist, willigt sie ein und gerät in eine sehr grausame Welt.
Ich fand den Schreibstil anfangs zu überladen, aber mit der Zeit habe ich mich daran gewöhnt und das Buch hat sich erstaunlich schnell lesen lassen. Allerdings hat es mir nicht wirklich gefallen. Ich fand es zu brutal und blutrünstig und grausam für ein Jugendbuch. Der Klappentext hat mich darauf nicht vorbereitet. Mir haben die Passagen um die Geschichte der Prinzessin am besten gefallen. Nach und nach erfährt man immer mehr über die ganzen Zusammenhänge, was ich ganz gut fand. Aber mit den Charakteren bin ich leider (oder auch zum Glück) nicht warm geworden. Es war für mich wie ein Horrorfilm, obwohl ich Magie und Fantasy erwartet haben. Eines hat mir das Buch jedoch gebracht: Ich werde den Film definitiv nicht anschauen!
Fazit: Leider nicht so mein Fall! Für mich schon etwas zu brutal für ein Jugendbuch. Aber trotzdem sehr gut geschrieben.
Rezensionen von begine:
Charmantes Marbella
Comisario Benitez und der Mord am Strand von Inez Velazquez
Die Autorin Inez Velazquez lebte einige Jahre in Spanien. Dadurch sind die Schauplätze ihrer Krimis authentisch beschrieben.
Der Krimi „Comissario Benitez und der Mord am Strand“ist der 2. der Serie.
Der Schauplatz ist Marbella. Pablo Benitez und seine neue Kollegin Paula sind sympathische Personen.
Pablos Familie ist skurril.
Die Chefin seines Patensohnes Jaime wird ermordet und er hat kein Alibi. Die Familie setzt ihn unter Druck und er macht sich Sorgen. Der ist dann auch noch verschwunden. Als ein Freund Jaimes ermordet aufgefunden wird, ist die Angst um den Neffen groß.
Die Autorin schreibt spannend, mit spanischem Flair. Der Krimi ist eine schöne abwechslungsreiche Unterhaltung mit scharmanter Atmosphäre.
Rezensionen von nuean:
Ein tolles Backbuch mit leckeren, leichten Rezepten und super Tipps
Brot backen mit Christina von Christina Bauer
Ich backe wahnsinnig gern, nur beim Brot habe ich bis jetzt nur ein einziges Rezept ausprobiert, weil mir viele Rezepte immer zu schwierig vorkommen. Aber dieses Backbuch hat mich total begeistert. Es ist nicht nur liebevoll aufgebaut, sondern enthält noch viele Tipps für´s Gelingen. Auf 168 Seiten dreht sich alles allein um verschiedene Varianten von Broten.
Am Anfang gibt es ein liebevoll gestaltetes Inhaltsverzeichnis, welches mit gleichen Bildern und Zeichnungen gestaltet ist. Dann geht es weiter mit dem Back-ABC von Christina für Brot, hier lernt man einiges über Getreide, Mehl, Gewürze und welche Utensilien man für das Brotbacken zur Hand haben sollte.
Als nächstes wird die Zubereitung verschiedener Teige erklärt, vom Sauerteig bis hin zum Hefeteig, auch diese Seiten zeigen immer erklärende Bilder.
Danach kommen für mich die hilfreichsten Seiten: Sieben Schritte zum guten Brot, Tipps fürs Gelingen und Lösungen bei verschiedensten Problemen.
Nur kommen die Rezepte (50!!!) für die verschiedensten Brote, da ist für jeden etwas dabei. Die Zutatenliste ist überschaubar und auch der Zeitaufwand hält sich in Grenzen. Ich habe das Sportlerbrot und das einfache Weissbrot ausprobiert und fand es wunderbar. Die Zubereitung war auch für mich sehr einfach und schnell und ich kann es kaum erwarten weitere Rezepte auszuprobieren.
Fazit: Ein tolles Brotbackbuch, welches ich jetzt öfter benutzen werde!
Rezensionen von BarbaraM:
Eine lebendige, besondere, anspruchsvolle und poetische Erzählung
Alles, was passiert ist von Yrsa Daley-Ward
„Alles, was passiert ist“ von der Autorin Yrsa Daley-Ward ist in der deutschen Ausgabe 2019 im Aufbau Verlag erschienen und umfasst in der gebundenen Ausgabe 240 Seiten.
Yrsa Daley-Ward berichtet in ihrem Buch von ihrer schweren, aber auch schönen Kindheit bis zu ihrer Zeit als junge Erwachsene.
Sie beleuchtet hierbei das Verhältnis zu ihrer Familie, zu Freunden und vor allem auch zu Männern. Die Autorin berichtet von sexuellen Übergriffen, aber auch Glücksgefühlen, von Drogen und ihrer Macht, von Schönheit, Traurigkeit, Depression – von der Fülle des Lebens!
Yrsa Daley-Ward schreibt auf ihre ganz besondere Art und Weise: poetisch, variabel im Schriftbild, mal als Gedicht, als fließender Bericht, mal nur einige wenige, eindringliche Worte auf einer Seite, mitreißend, schonungslos und nachdrücklich. Zugegebenermaßen war die Art des Schreibens für mich anfangs etwas befremdlich, aber nach einigen Seiten habe ich mich gut eingefunden und das Buch sehr, sehr gerne zu Ende gelesen.
Yrsa Daley-Ward lässt vieles auf eine besondere Art und Weise offen und so wird der Leser angeregt, sich zu dem Geschehen selbst seine Gedanken zu machen.
Fazit: Was für ein ehrliches Buch! Es war für mich nun eine ganz besondere Erfahrung, dieses Buch zu lesen und in die schonungslos ehrliche Welt von Yrsa Daley-Ward einzutauchen.
Rezensionen von Maeddsche:
Die starken ersten 2/3 retten schwaches Ende
Die Unvollkommenen von Hannig Theresa
Die Unvollkommenen von Theresa Hannig stellt den zweiten Teil zu ihrem Debüt Die Optimierer dar, kann jedoch problemlos unabhängig davon gelesen werden.
Wer Die Optimierer gelesen hat, kennt Lila bereits, die dort für Samson eine entscheidende Rolle gespielt hat. In Die Unvollkommenen ist sie dann selbst die Protagonistin und sieht sich nach fünf Jahren Verwahrung (=Gefängnis) einer völlig veränderten BEU gegenüber.
Samson wird als eine Art Gott verehrt und die Vermischung von Robotern und Menschen ist deutlich vorangeschritten.
Wie der Klappentext schon verrät, will Lila etwas dagegen tun, doch Samson spürt sie auf, bevor sie wirklich zur Tat schreiten kann. Aber nicht nur er macht ihr ein Angebot und fordert so ihre Mithilfe ein. Mehrere Parteien sehen in Lila ihre einzige Chance um ihr Ziel zu erreichen und das ist auch einer meiner großen Kritikpunkte. Samson und eine weitere Person? Okay… aber dass dann wirklich jeder etwas von Lila wollte und sie für seine eigenen Zwecke einspannen oder benutzen wollte, war etwas too much. Dies passierte aber zum Glück erst im letzten Drittel des Buches, sodass es meinen Gesamteindruck nicht allzu sehr beeinflusst.
Generell konnte ich das auch schon bei Die Optimierer beobachten: der Anfang und Mittelteil haben mir extrem gut gefallen. Die Figuren wurden langsam aber stetig ausgebaut und haben Entwicklungen durchlebt. Die Story wurde so erzählt, dass genug Raum zum Rätseln blieb und vor allem hat Hannig mit ihrer Geschichte zum Nachdenken angeregt. Wie weit darf die Überwachung durch den Staat gehen, stellen Roboter in Zukunft eine Bedrohung dar, wie viel sollte man von sich Preis geben, was macht die Digitalisierung mit uns, und, und und…
Soweit, so gut – doch dann kommt das Ende. Plötzlich geht irgendwie alles ganz schnell und eine wichtige Szene jagt die nächste. Dabei verliert man als Leser leicht mal den Überblick und alles fühlt sich etwas gehetzt an. Als hätte die Autorin gemerkt, dass zum Ende ja noch einmal ein Knaller kommen muss, der gleichzeitig aber auch alle Stränge zusammenfügt. Mir persönlich ist das einfach zu viel des Guten. Natürlich habe ich nichts gegen Spannung und Action am Ende, aber halt einfach im passenden Maß. Bei einem Buch das, meiner Meinung nach, vor allem durch seine Thematik begeistert und eher subtil Spannung aufbaut, ist so ein vollgepacktes Ende dann weniger geeignet.
Da dies aber, wie gesagt, auch bei Teil eins schon so war, gehe ich davon aus, dass es einfach der Stil der Autorin ist und der muss ja nicht jedem gefallen. Geschmäcker sind nun mal verschieden.
Was mir jedoch sehr gut gefallen hat, ist der relativ lockere Zusammenhang zwischen beiden Büchern. Zum einen wird das Wichtigste wiederholt, sodass alles noch einmal aufgefrischt wird, beziehungsweise man als „Quereinsteiger“ die Infos bekommt die man zum Verständnis benötigt. Zum anderen spielt Die Unvollkommenen fünf Jahre nach Die Optimierer und was dazwischen passiert ist, fehlt auch wenn man den ersten Teil kennt. Dadurch wird generell sehr viel erklärt und wenig als gegeben vorausgesetzt. Man kann das Buch also problemlos eigenständig lesen. Lediglich manche Eigenwörter versteht man mit Vorkentnissen leichter, diese erklären sich aber auch über kurz oder lang aus dem Zusammenhang.
Die Unvollkommenen ist keine Action-geladene Dystopie die mit erschreckenden Zukunftsszenarien Spannung aufbauen will. Dennoch, oder gerade deswegen, begeistert mich auch dieses Buch wieder. Die Autorin spricht extrem viele wichtige Themen an, die man im Alltag gerne mal vergisst oder als selbstverständlich betrachtet. Das Buch führt sie einem wieder vor Augen und regt zum bewussten Nachdenken an.
Rezensionen von KimVi:
Spannend
Kalte Wasser von Golding Melanie
Lauren ist gerade Mutter von Zwillingen geworden. Sie erholt sich von der recht schwierigen Geburt auf der Entbindungsstation. Nachts steht plötzlich eine Frau an ihrem Bett und will eines ihrer Kinder gegen ein Kind von Lauren eintauschen. Lauren ist entsetzt. Sie kann sich und ihre Kinder in Sicherheit bringen und einen Notruf absetzen.
Da die geheimnisvolle Frau spurlos verschwunden ist und von keinem gesehen wurde, glaubt Lauren niemand. Der Polizistin Harper kommt die Sache allerdings merkwürdig vor, deshalb stellt sie Nachforschungen an. Lauren ist sich außerdem sicher, dass die Frau wiederkommen und die Kinder tauschen wird....
Bereits auf den ersten Seiten wird das Interesse an der Geschichte geweckt. Denn ein mitreißender Prolog macht neugierig auf die Ereignisse, die nun folgen. Das Geschehen wechselt dabei zwischen zwei Perspektiven, in denen abwechselnd Lauren und die Ermittlerin Harper im Zentrum stehen.
Der Einstieg in diesen Spannungsroman gelingt mühelos. Denn der Schreibstil ist flüssig und sehr angenehm lesbar. Handlungsorte und Protagonisten werden so beschrieben, dass man alles lebhaft vor Augen hat. Man kann sehr gut nachvollziehen, dass Lauren sich mit ihrer Mutterrolle zunächst identifizieren muss und erstmal etwas überfordert wirkt. Als dann noch die geheimnisvolle Frau auftaucht und den Kindertausch vorschlägt, gerät man unwillkürlich in den Sog der Ereignisse. Doch recht bald stellt man sich die Frage, ob diese Frau real ist oder nur in Laurens Einbildung existiert. Man ist hin- und hergerissen, weiß nicht, wem man glauben oder vertrauen soll. Dadurch baut sich nicht nur eine bedrohliche Atmosphäre, sondern auch eine unterschwellige Spannung auf, die dafür sorgt, dass man förmlich durch die Seiten fliegt.
Ich habe mich beim Lesen dieses Romans ausgesprochen gut und spannend unterhalten. Einmal angefangen, mochte ich das Buch kaum noch aus der Hand legen, denn die bedrohliche Atmosphäre und die unterschwellige Spannung haben mich schnell in den Sog der Ereignisse gerissen.
Rezensionen von KimVi:
Spannender Pageturner!
Küstenstill von Elias Haller
Nach zwanzig Jahren beim BKA, kehrt Hardy Finkel in seine alte Heimat, die Ostseeregion, zurück. Hardy hat kaum Zeit seine Partnerin Greta Silber kennenzulernen, da die beiden bereits am ersten Tag zu einer grausam zugerichteten Frauenleiche gerufen werden. Als Fotos und kryptische Botschaften bei Instagram auftauchen, wird schnell klar, dass der Täter ein perfides Spiel mit den Ermittlern treibt.
Außerdem wird an Hardys Privatadresse ein Paket mit haarsträubendem Inhalt geliefert. Was hat das alles zu bedeuten? Können die beiden Ermittler dem Täter auf die Schliche kommen?
Der Einstieg in den Thriller gelingt mühelos, denn Elias Haller versteht es wieder hervorragend, früh das Interesse zu wecken und Spannung aufzubauen. Diese bleibt nicht nur durchgehend erhalten, sondern steigert sich im Verlauf der Handlung sogar noch. Der Fall ist nicht so leicht zu durchschauen und gibt immer wieder Rätsel auf. Wenn man meint, dass man bei den eigenen Ermittlungen einen Schritt vorangekommen ist, sorgen überraschende Wendungen dafür, dass man die angestellten Vermutungen überdenken und neu ansetzen muss. Dieser Fall hat es wirklich in sich. Man ist beim Lesen hin- und hergerissen und weiß nicht, was man glauben soll. Dadurch bleibt die Spannung bis zum Schluss erhalten und kann sich im großen Finale sogar noch steigern.
Der Schreibstil ist flüssig und äußerst angenehm lesbar. Man kann sich die beschriebenen Szenen mühelos vorstellen. Die Charaktere wirken ebenfalls authentisch. Man kann sich mit ihnen identifizieren und mit ihnen mitfiebern. Berufliche und private Hintergrundinformationen zu den beiden Ermittlern, drängen sich nicht zu sehr in den Vordergrund, sorgen aber dafür, dass die beiden lebendig wirken und man gerne mehr von ihnen erfahren möchte.
Krimis und Thriller sind ja meine absoluten Favoriten und die von Elias Haller lese ich besonders gerne. Bisher habe ich alle Bände der Reihen um Erik Donner und Klara Frost mit Begeisterung verschlungen. Deshalb war ich sehr gespannt auf Hardy Finkel und Greta Silber. Ich wurde auch nicht enttäuscht, denn der Fall hat mich bereits nach kurzer Zeit in seinen Bann gezogen, sodass ich das Buch nur ungern aus der Hand legen mochte. Die Spannung war für mich durchgehend spürbar und die Identität des Killers hat mich wirklich überrascht. Auf meiner persönlichen Bewertungsskala vergebe ich deshalb auch alle fünf Sternchen und würde mich sehr über ein Wiedersehen mit dem sympathischen Ermittler-Duo freuen.
Rezensionen von Ele:
Mobbing
R.I.P. von Sigurdardóttir Yrsa
R.I.P., Thriller von Yrsa Sigurdardottir, 444 Seiten, erschienen im btb-Verlag.
Kommissar Huldar, seine Chefin Erla und die Psychologin Freyja ermitteln wieder.
Das Mädchen Stella wird in einem Kino in dem sie arbeitet, überfallen. Der Täter lässt sie um Verzeihung flehen, erschlägt sie auf brutalste Weise und schleppt sie aus dem Kino.
Kurz darauf wird ihre Leiche in einem Hinterhof gefunden, dabei ein Blatt mit der Ziffer zwei darauf. Kurz darauf wird in seinem Elternhaus ein weiterer Jugendlicher zusammengeschlagen, diese Tat wird ebenso, wie die Tat an Stella, über Social Media an seine Klassenkameraden und Freunde weitergeleitet, er wird in einem Container gefunden, dabei ein Blatt mit der Nummer drei. Kommissar Huldar und sein Team nehmen die Ermittlungen auf. Wer ist der Mörder der die jungen Menschen so eiskalt und brutal ermordet und was haben sie verbrochen um den Tod zu verdienen? Auf der Suche nach dem Opfer Nummer eins und dem Täter, stoßen die Ermittler auf menschliche Abgründe. Die ermordeten Schüler haben auf gemeinste Weise Mitschüler gemobbt.
42 aufregende Kapitel in angenehmer Leselänge, lebendige Dialoge, ein auktorialer Erzählstil, bildhafte Beschreibung des Settings und der Personen machten die Lektüre zu einem wahren Lesevergnügen. Wie auch der Vorgängerband hat mich R.I.P. bestens unterhalten.
Ich habe das vorangehende Buch gelesen, was aber m. E. zum Verständnis des vorliegenden Bandes nicht nötig ist. Huldar hat sein angespanntes Verhältnis zu den Damen in seinem Team noch nicht klären können, Erla ist auf ihn sauer und Freyja geht ihm immer noch aus dem Weg was den Plot belebt aber die Nachforschungen auch etwas behindert. Der Anfang ist gut beschrieben und ich hatte keine Mühe sofort in Lesefluss zu kommen. Die Ermittlungen sind logisch und die Polizeiarbeit ist interessant erklärt. Der Spannungsbogen zieht sich vom ersten Kapitel bis zur letzten Seite. Die Taten sind schonungslos, jedoch gut beschrieben. Die Personen sind hervorragend charakterisiert und handeln nachvollziehbar. In der Mitte der Geschichte meinte ich den Täter ausgemacht zu haben, doch die Autorin hat es geschickt verstanden, den Leser auf die Falsche Fährte zu locken und immer wieder unerwartete Wendungen einzubauen, die Lösung des Falls hat mich letztendlich total verblüfft. Da die einzelnen Abschnitte oft mit einem Cliffhänger enden, hat mich die Geschichte einfach nicht losgelassen ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen. Die Blogeinträge von „Vala“ in kursiver Schrift, die dazwischen eingestreut waren, haben mich betroffen gemacht, das Thema „Mobbing“ vor allem in sozialen Medien, das auch den Taten zugrunde liegt, wurde im Buch hervorragend herausgearbeitet. Wieder einmal hat es Sigurdardottir geschafft einen erstklassigen, spannenden und unterhaltsamen Thriller vorzulegen. Ich bin begeistert und hoffe, dass ich den „Hauptdarstellern“ in einem weiteren Islandthriller begegnen werde. Eine absolute Leseempfehlung für die Genießer von skandinavischen Krimis und vor allem für die Fans der Autorin. Dafür verdiente fünf Sterne.
Rezensionen von Petra Sch.:
das ultimative Witzebuch für alle Olichi-Fans
Die Olchis. Witze aus Schmuddelfing von Erhard Dietl
"Witze aus Schmuddelfing" ist das ultimative Witzebuch für alle Olichi-Fans!
Das handliche Büchlein im Maxi-Format, das man leicht überallhin mitnehmen kann, beinhaltet jede Menge Witze - kurze oder längere, neue oder auch Altbekanntes - aber natürlich immer alles auf die kleinen grünen Lebewesen umgemünzt, die auf dem Müllberg von Schmuddelfing leben und am liebsten Schuhsohlen und Fischgräten essen.
Viele bunte Bilder des Autors, die natürlich zu den jeweiligen Witzen passen, machen dieses Büchlein zu einem besonderen Lese-Spaß!
Meine Tochter war total begeistert, und musste natürlich gleich all ihren Freunden Witze aus Schmuddelfing erzählen.
Und auch ich als Mutter wurde gut unterhalten - denn mir wurde auch alles vorgelesen. ;)
Rezensionen von Petra Sch.:
Tu nichts Böses...
The Fourth Monkey - Geboren, um zu töten von Barker J. D.
Kurz zum Inhalt:
Detective Sam Porter von der Mordkommission Chicago wird kurz nach dem Tod seiner Frau plötzlich wieder in Ermittlungen gestoßen - denn der Four Monkey Killer hat wieder zugeschlagen! Sam ist dem Täter schon seit Jahren auf der Spur, er kennt ihn besser als jeder andere.
Die Angehörigen von jungen Frauen erhalten zuerst deren Ohr, ein paar Tage später die Augen, und dann die Zunge.
Alles fein säuberlich in weißem Karton verpackt; umschlossen mit einer schwarzen Kordel. Danach wird die Leiche gefunden.
Der Four Monkey Killer, der von den Ermittlern nur 4MK genannt wird, ist augenscheinlich bei einem Verkehrsunfall gestorben. Doch der vermeintliche Täter hatte ein weißes Päckchen dabei; und ein Tagebuch.
Sam muss nun so schnell wie möglich das Tagebuch lesen und somit herausfinden, wo er 4MK's letztes Opfer finden kann...
Meine Meinung:
"The Fourth Monkey - Geboren, um zu töten" ist das Thriller-Debut von J.D. Barker.
Der Schreibstil ist rasant, extrem spannend und flüssig; Die kurzen Kapitel sind gekennzeichnet mit der Anzahl des Tages und der jeweiligen Uhrzeit. Die meisten Kapitel sind aus Sicht von Sam Porter; es gibt jedoch auch Tagebuch-Einschübe von 4MK und Kapitel aus der Sicht der Opfer. Das macht es nochmals umso spannender, denn man leidet noch mehr mit den Opfern mit und hat das Gefühl, mit ihnen eingesperrt zu sein.
Die Charaktere sind alle authentisch dargestellt, man fiebert mit Porter und seinem Kollegen Nash von Anfang an atemlos mit.
Der Spannungsbogen wird konstant aufrecht gehalten, und man fliegt nur so durch die Seiten.
Vor allem die Tagebuch-Einträge fand ich besonders spannend, bei denen man in die Psyche des kranken Killers eintaucht. Dieser tötet ja 'mit System' und 'aus gutem Grund'. Und doch bekommt man beim Lesen des Tagebuchs fast Mitleid mit 4MK wegen seiner schlimmen Kindheit und krankhaften Eltern.
Die Auflösung, wer der Four Monkey Killer ist, war für mich sehr überraschend.
Das halb-offene Ende macht einen schon sehr auf den Nachfolgeband neugierig.
Fazit:
Temporeiches, rasantes und extrem spannendes Thriller-Debut. Fesselnd und mitreißend - ich vergebe blutige 5 Sterne!











