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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von Claudia R:

spannend und kurzweilig

Klappentext:

Der jungen Autorin Mona ist jedes Mittel recht, ihre Karriere zu forcieren. Selbstbewusst gibt sie vor, eine Urenkelin des britischen Schriftstellers Walter de la Mare zu sein. Auf eigene Faust veröffentlicht sie den Roman „Passwort Hurensohn“ und organisiert dazu eine vierwöchige Lesereise durch Deutschland.

Mona de la Mare hat im Netz zahlreiche Freunde und Fans, die sie täglich über ihre Verkaufszahlen, die Tour und private Neuigkeiten informiert. Nach erfolgreichem Start der Lesetournee stellt Mona am Aschermittwoch ihr Buch in Bad Münstereifel vor. Am folgenden Tag soll die ehrgeizige Autorin in Nettersheim lesen. Sie ahnt nicht, dass es dazu nicht mehr kommen wird …

Cover:

Das Cover zeigt eine Ladenpassage bzw. Straße bei Nacht, was eine düstere Stimmung verursacht und somit die Neugier weckt. Das Foto ist sehr dunkel und somit auch die Farben und die Stimmung eher gediegen und düsterer. Ein sehr gut gelungenes Cover, passend zum Buch.

Meinung:

Der Schreibstil ist sehr angenehm und flüssig. Man kommt gut und locker voran. Vieles wird sehr detailliert beschrieben und dennoch bleibt es einkurzweiliger Lesegenuss, da schon nach wenigen Lesestunden der Krimi bereits beendet ist.

Das Schriftbild ist relativ klein. Die Kapitel sind zum Teil nur wenigen Seiten lang, was ich sehr angenehm fang und somit der Lesefluss sehr kurzweilig und rasant erschien. Die einzelnen Kapitel sind durchnummeriert und hatten für mich eine sehr angenehme Länge.

Das Buch ist ein Regionalkrimi und der erste Fall des Privatdetektivs Andres Mücke. Es geht um die junge Autorin Mona de la Mare, die sich auf Lesereise befindet und sich mit ihren Büchern, den großem Durchbruch erhofft. Doch es kommt anders als gedacht und sie wird ermordet aufgefunden. Privatdetektiv Andreas Mücke übernimmt diesen Fall und stößt dabei auf einige Ungereimtheiten. Zu viel möchte ich jedoch nicht an dieser Stelle verraten, sondern kann jedem Krimi-Fan dieses Buch ans Herz legen.

Die Charaktere sind gut durchdacht. Die Situationen und Handlungen werden bildlich und detailliert beschrieben, so dass man sich alles sehr gut vorstellen kann und alles auch sehr gut nachempfinden kann. Der Lokalcharakter und die Regionaleinflüsse der Region Bad Münstereifel kommen sehr gut rüber. Es wirkt dadurch sehr real und authentisch. Die Dialoge und Gespräche wirken echt und nicht gekünstelt, so fühlt man sich mitten im Geschehen. Auch aus dem Privatleben des Detektivs erfährt man einiges, ohne das dabei der eigentliche Fall zu kurz kommt. Der Krimi ist spannend, interessant und authentisch geschrieben. Es wirkt dadurch sehr kurzweilig und locker. Mir hat dieses Buch einige schöne Lesestunden bereitet, die viel zu schnell vorbei waren.

Fazit:

Spannender und kurzweiliger Regionalkrimi, der für einige wunderschöne Lesestunden gesorgt hat.

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Rezensionen von yellowdog:

Berliner Emotion durch die Jahrzehnte

Nelly Rau-Häring von Nadine Barth

Dieser Band mit Fotos von Berlin in vier Jahrzehnten hat Niveau und zeigt das reale Leben.
Es ist nichts gestellt, Nelly Rau-Häring kann man als Straßen-Fotografin ansehen. Viele der Fotos leben auch von der Spontanität.
Nelly Rau-Häring ist als 18jährige aus der Schweiz nach Berlin gekommen und bkieb bis 2006.

Sie fotografierte Menschen wie Orte, suchte nicht unbedingt die großen Ereignisse, dennoch ist auch die Wernde natürlich Teil, z.B. in Fotos von Menschen aus der DDR, die in Wetsberlin um das Begrüßungsgeld anstehen.

Nach einem Vorwort, das gut in das Werk einführt kann man in die Fotos abtauchen. Die meisten Fotos sind schwarzweiß, gelegentlich gibt es mal eine Ausnahme.
Es ist erstaunlich viel emotionales zu sehen, gerade durch das alltägliche. Bei den alten Fotos z.B. aus den sechziger Jahren spürt man wirllich etewas von der damaligen Stimmung der Zeit und das schaffen nicht wirklich viele Fotografen. Die Gesichter und die Kleidung der Menschen faszinieren mich. Die älteren eher ernst und konrvativ, die jüngeren leger und gegen den Vietnamkrieg.
Zudem sind ihre Fotos alle eine gründliche Arbeit, hier gibt es kein schluddern. Das nenne ich Niveau.

Am Ende gibt es noch ein Interview mit Nelly Rau-Häring, das mir nur das bestätigt, was ich beim Betrachten der Fotos schon gespürt habe. Sie ist eine warmherzige Frau, die die Stadt Berlin und die Menschen liebt und einen Sinn für Humor hat.

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Rezensionen von KimVi:

Rasanter Thriller

Totenfänger von Lepson Marc

Ein Groupie stirbt während eines Rockkonzerts an einer Überdosis. Der Kriminalreporter Jack Temple soll darüber berichten. Doch Jack Temple glaubt nicht daran, dass das junge Mädchen sich selbst etwas gespritzt oder Drogen eingenommen hat. Er sieht Parallelen zu dem Verschwinden seiner eigenen Tochter, von der seit Jahren jede Spur fehlt.

Doch niemand glaubt an Jack Temples Theorie und deshalb beginnt er auf eigene Faust zu ermitteln. Dabei fördert er einige Ungereimtheiten ans Tageslicht. Plötzlich beginnen sich die Leichen in seinem näheren Umfeld zu häufen. Wer steckt dahinter und kann der Kriminalreporter den Wahnsinn stoppen?

Der Einstieg in diesen Thriller gelingt mühelos, da man sich sofort mitten im Geschehen befindet. Obwohl man die letzten Augenblicke im Leben des jungen Groupies beobachtet, kann man nicht genau einschätzen, was wirklich passiert ist und deshalb wird das Interesse sofort geweckt. Der Schreibstil des Autors ist äußerst lebendig. Er versteht es hervorragend, Handlungsorte und Protagonisten so zu beschreiben, dass man sie unmittelbar vor Augen hat und dadurch ganz in die mysteriösen Verstrickungen, zu denen es im Verlauf des Ganzen kommt, eintauchen kann. Man weiß schon bald nicht mehr, wem man vertrauen kann und was man glauben soll. Jack Temple selber, macht es einem auch nicht leicht, ihn einzuschätzen, da er einiges aus der Vergangenheit mit sich herumträgt und öfter Aussetzer hat, bei denen er nicht weiß, was er gemacht hat. Das gibt dem Ganzen einen zusätzlichen Reiz. Die Spannung wird früh aufgebaut und kann durch geschickt gesetzte Cliffhanger nicht nur durchgehend gehalten werden, sondern steigert sich stetig.

Die Puzzleteilchen fallen erst langsam an die richtige Stelle. Dadurch wirkt die Handlung kaum vorhersehbar. Immer, wenn man sich auf einen Verdächtigen eingeschossen hat, sorgen überraschende Wendungen dafür, dass man die eigenen Überlegungen über den Haufen werfen und neu ansetzen muss. Dadurch wirkt der Ausgang nicht vorhersehbar. Beim großen Finale geht es dann sehr spannend und actionreich zu, sodass man das Buch nicht mehr aus der Hand legen mag. Zugegebenermaßen wirken die Beweggründe des Killers im Nachhinein arg konstruiert, doch spannend zu lesen ist dieser Thriller dennoch.

Ein rasantes Debüt, das durch durchgehende Spannung und geschickt gesetzte Cliffhanger überzeugt.

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Rezensionen von Petra Sch.:

Steigerungsfähiges Thriller-Debut. Humorvoll können die beiden Autoren besser.

Totenfänger von Lepson Marc

Kurz zum Inhalt:
Die 17jährige Cayenne und ihr um zwei Jahre jüngerer Bruder Joshua, Jo, leben gemeinsam mit ihrem Beschützer Stephan in einem Wohnwagen im Campingpark Waldesruh außerhalb gesellschaftlicher Normen.
Stephan hält sich und die Kinder als Survival-Trainer über Wasser. Und er trichtert den beiden immer wieder ein: mit aller Härte trainieren, falls 'sie' kommen.

Wer 'sie' sind, will er ihnen jedoch nicht verraten.
Cayenne sehnt sich jedoch immer mehr nach einem normalen Teenager-Leben. Doch sie ahnt nicht, dass sie die von Stephan beigebrachten Skills bald dringend benötigt, denn plötzlich ist die Gefahr personalisiert und droht sie zu töten...


Meine Meinung:
"Draußen" ist der erste Thriller des Autorenduos Volker Klüpfel und Michael Kobr.
Nachdem ich die Kluftinger-Reihe sowie den Sommerroman "In der ersten Reihe sieht man Meer" der beiden Autoren kenne, die mit viel Humor gespickt sind, war ich sehr neugierig auf den ersten reinen Spannungsroman. - Wobei: einmal kam auch der Humor kurz durch, als die Kluftinger-Bücher erwähnt wurden ;)
Ansonsten ist es für mich kein typischer Thriller- es ist eher eine Art Survivial-mit-Bedrohung-Geschichte. Die Bedrohung hängt immer in der Luft, ist jedoch nicht greifbar, da mal als Leser- genauso wie die Kinder - nicht weiß, welcher Art diese Bedrohung genau ist.
Dennoch war die Geschichte für mich einerseits spannend, denn ich wollte unbedingt wissen, wer und warum die Kinder töten will, andererseits hat es sich ein bisschen zu sehr gezogen.
Mit den eingeworfenen Tagebuchseiten konnte ich anfangs gar nichts anfangen; erst nach und nach löst sich hier auf, wie dies mit der Geschichte von Cayenne und Jo zusammenhängt.

Humorvoll können die beiden Autoren besser (bzw. trifft das eher meinen Geschmack), daher kann ich zu "Draußen" nur sagen: wer auf Survival- und Prepper-Storys bzw. Verschwörungstheorien steht, der wird hier glücklich werden. 'Normale' Thriller-Leser eher nicht.


Fazit:
Leider konnte mich der erste Thriller des Autorenduos nicht ganz überzeugen. Ich vergebe 3,5 Sterne.

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Rezensionen von Hennie :

Stockholm: Ende des 18. Jh.

1794 von Natt och Dag Niklas

„Schreckliches ist geschehen, doch es wird noch grausamer."

Rund ein Dreivierteljahr nach „1793" habe ich nun den Folgeband gelesen. Niklas Natt och Dag gelang es nach seinem hervorragenden Debüt, mit „1794“ eine weitere hochbrisante Geschichte zu erzählen. Hier wie da überzeugte mich der 40jährige Autor.

Nachdem Jean Michael Cardell (genannt Mickel) im Jahr zuvor durch die Ermittlungen zu dem männlichen Torso einer sinnvollen Tätigkeit nachging, ist er nun wieder ganz unten. Der einarmige Stadtknecht und Häscher hat resigniert bis zu dem Tag, als ihn eine Frau aufsucht. Sie wendet sich an ihn, da die Tochter in ihrer Hochzeitsnacht auf bestialischste Art und Weise ums Leben kam, angeblich von Wölfen so zugerichtet, die aber in der Gegend gar nicht heimisch sind. Von der Schuld des frisch angetrauten, jungen Ehemanns, der im Tollhaus sein Dasein fristet, ist sie in keinster Weise überzeugt. Und wieder geht ein Duo Cardell/Winge auf Spurensuche. Dieses Mal ist es nicht Cecil, der inzwischen der Tuberkulose erlag, sondern sein verstörter Bruder Emil Winge.
Stockholms knallharte, rücksichtslose Realität im Machtvakuum Schwedens geht weiter. Es herrschen anarchische Zustände in einer vor stinkendem Unrat strotzenden Stadt! Viele Menschen leben in unbeschreiblicher Armut, in unhygienischen Verhältnissen mit Ungeziefer aller Art. Krankheiten, Siechtum, Tod sind an der Tagesordnung, ebenso wie Trunksucht, Hurerei, rohe Gewalt bis hin zu Totschlag und Mord...

In vier Teilen folgen die Begebenheiten den Jahreszeiten, allerdings auch hier wieder wie im vorigen Band nicht in ihrer natürlichen Abfolge. In kurzen Kapiteln zeichnet Natt och Dag ein dichtes, kompakt erzähltes Sittengemälde, das mir ab und zu wegen der unvorstellbaren Grausamkeiten und der allgemein herrschenden, unmenschlichen und gesetzlosen Zustände den Atem raubte. Die Atmosphäre ist vorherrschend düster und zumeist äußerst brutal. Und trotzdem wirken die Szenarien und die Charaktere so realistisch, so greifbar. Die Geschichte der Anna Stina Knapp wird weitererzählt und bringt damit eine weibliche Note ins Bild samt der Rolle der Frau Ende des 18. Jahrhunderts. Nicht vorstellbar, was dieses junge Mädchen durchmacht.

[S. 95] „Der Mensch ist dazu gedacht, frei zu sein, und doch liegt er in Ketten, wo immer man hinsieht.“ Es sind Sätze wie dieser, ausgesprochen von einem Sklavenhalter, die mich immer mal wieder verwirrten. Am Ende sind sie bezeichnend für die abgrundtiefe Bosheit, Verdorbenheit, Unmenschlichkeit der betreffenden Person.

Zum Finale hin eskaliert es nochmal, obwohl das kaum möglich erschien. Der letzte Teil ist mit „Minotaurus“ untertitelt und ich meinte wirklich, dass ein Ungeheuer die bösartigen Taten auslöste. Die Menschen wurden zu seinem Opfer und verfielen zum Schluß der (vorläufigen) Orientierungslosigkeit. Ich bin nun sehr gespannt auf „1795“! Kann es noch grausamer werden?

Fazit:
Das Buch ließ sich hervorragend lesen. Der Sprachstil des Autors scheint durch die Übersetzerin Leena Flegler exzellent ins Deutsche übertragen worden zu sein.
Allerdings warne ich zartbesaitete, sehr empfindliche Menschen vor der Lektüre!

Ich vergebe fünf von fünf Sternen und meine Lese-/Kaufempfehlung.

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Rezensionen von Streiflicht:

Bezaubernd und voller Magie

Das wandelnde Schloss von Diana Wynne Jones

Von diesem Buch hatte ich noch nie etwas gehört und auch den Film nicht gesehen. Die Kritiken waren aber so begeistert, dass ich neugierig wurde. Auch die Beschreibung hat mir sehr gut gefallen und ich war gespannt. Nach nur wenigen Seiten war ich voll im Geschehen und wollte immer weiter lesen. Zugleich ist es eines dieser Bücher, die man eigentlich gar nicht weiterlesen will, weil man nicht möchte, dass es endet, weil man diese besondere Welt gar nicht mehr verlassen möchte.

Das Buch wird beschrieben als "Ein zauberhafter Klassiker der Fantasyliteratur" und genau das ist es auch! Einfach bezaubernd und voller Magie. Je weiter man liest, desto mehr Tempo nimmt das Buch bzw. die Erzählung auf. Manchmal schwindelt einen fast ein wenig, weil es so schnell geht und man mithalten muss. Mit der Hexe der Wüste, mit dem wunderbaren Feuerdämon Calcifer, aber vor allem auch mit Sophie und dem Zauberer Howl, der so herzlos sein soll. Ich bin immer noch ganz im Rausch und würde am liebsten weiterlesen. Wenn dieses Buch dreimal so dick wäre, wäre es immer noch zu wenig, so gut hat es mir gefallen, so zauberhaft fand ich es.

Die leider inzwischen verstorbene Autorin Diana Wynne Jones hat mich vor vielen, vielen Jahren bereits mit "Der siebte Zauberer" begeistert - das hatte ich aber völlig vergessen. Nun ist es ihr erneut gelungen, mich zu bezaubern! "Das wandelnde Schloss" ist ein Buch für Jung und Alt, für jeden, der gerne träumt und sich in fremde, bizarre Welten entführen lassen möchte. Die Autorin hat eine magische Welt geschaffen, die mit authentischen und herrlich absurden Figuren, unglaublich viel Witz und Humor und ganz viel Zauber aufwartet. Das Buch ist voller Leben, Farben, Witz und Charme und vor allem voller Verrücktheit und Lebenslust, das ich es jedem ans Herz legen möchte. Schon jetzt bin ich mir sicher, dass es eines meiner Jahreshighlights 2020 sein wird!

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Rezensionen von Nele33:

gut zu lesen

Freefall – Die Wahrheit ist dein Tod von Barry Jessica

Free Fall von Jessica Barry erzählt die Geschichte von Ally. Sie überlebt einen Flugzeugabsturz in der Einsamkeit der Rocky Mountains und der Leser kann ihre Flucht vor einem ihm Unbekannten beobachten.

Die Geschichte wird in sehr kurzen Kapiteln, einmal aus der Sicht von Ally auf der anderen Seite von Maggie, ihrer Mutter erzählt.

Maggie, die seit dem dem Tod ihres Mannes und Allys Vater keinen Kontakt mehr zu ihrer Tochter hatte, glaubt nicht an den Tod ihrer Tochter, da auch kein Leichnam gefunden wurde. Sie machte sich auf die Suche nach dem Leben ihrer Tochter und stößt auf Ungereimheiten. Die Kapitel von Maggie waren für mich, mit all ihren Zweifeln und Ängsten gut umgesetzt.

Die Sprache ist relativ einfach gehalten, dadurch lässt sich das Buch schnell und quasi nebenher lesen. Als Thriller habe ich die Story nicht empfunden, dafür fehlte mir die Spannung in weiten Teilen des Buches. Einzig zum Ende hin baute sich Spannung auf, jedoch war die Auflösung der Geschichte ziemlich vorhersehbar. Persönlich hatte ich mir mehr von der Geschichte erwartet.

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Rezensionen von yellowdog:

Bremen und Berlin, Vergangenheit und Zukunft

Freefall – Die Wahrheit ist dein Tod von Barry Jessica

Die junge Türkin Ernel, von allen Emily genannt, ist in Deutschland aufgewachsen.
Nachdem sie mit 17 jahen ungewollt schwanger gewordden ist und sich ihr Freund von ihr trennte, lebt sie in Berlin und arbeitet für ihren Onkel Ali in einem Cafe und kümmert sich ansonsten nur um ihre Tochter Peri, die jetzt 4 Jahre alt ist.

Mit wenig geld versuchen sie in einer kleinen Wohnung über die Runden zu kommen, die Zukunftsaussichten sind eher schwierig. Als Leser fällt es leicht, Emilys Sorgen zu teilen.
Ihr Leben ändert sich durch die Begegnung mit Marc. Es entstehen neue Möglichkeiten, aber mkit der Vergangenheit muss auch noch abgeschlossen werden. Dazu reist sie noch einmal zurück nach Brmen, wo ihre Eltern leben. Später gibt es auch eine kurze Passage in Istanbul.

Die türkischstämmige Autorin Defne Seidel schafft es, die Figuren sympathisch zu gestaltet.
Das gilt neben Emily und ihrer süßen Tochter Peri auch besonders für Nebenfiguren wie Onkel Ali und eine Nachbarin, Tante Meliha, die versuchen, Emily zu unterstützen.
In einem Nebenplot gibt es ein paar Passagen über Glauben und Kultur türkischer Aleviten, da Onkel Ali und auch Emily von Aleviten abstammen.

Es war interessant, Emilys Weg zu ein Stück zu begleiten und der Roman konnte etwas über das Leben türkischstämmiger Deutscher und kultureller Einflüsse mitteilen.

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Rezensionen von Petra:

für kleine Finger

Wie kleine Tiere groß werden von Grimm Sandra


Klappentext
Eines Tages schlüpft mitten in einer blühenden Wiese eine kleine Raupe aus einem winzigen Ei. Sie hat großen Hunger und nagt alles an, bis sie dicker und dicker wird. Nun verpuppt sie sich und schläft lange. Als . sie erwacht ist aus der Raupe ein wunderschöner Schmetterling geworden.

Die starken Pappseiten sind sehr schön mit einfachen Bildern und kurzen Texten versehen. Auf allen Seiten sind Aussparungen wo z.B.: die kleine Raupe gefressen hat. Für kleine Finger einfach ideal.
Meinung
Im ersten Moment denkt man an "Die kleine Raupe Nimmersatt" aber dieses Buch ist anders. Die Texte und die Bilder sind etwas sachlicher gestaltet. Es passt gut für neugierige kleine Kinderfinger, -augen und -ohren.

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Rezensionen von Lesemama:

Vanderbeekers erster Streich

Die Vanderbeekers retten Weihnachten von Karina Yan Glaser

Zum Buch:

Fünf Tage vor Weihnachten rücken Mama und Papa Vanderbeeker mit der Sprache raus. Ihr Vermieter, Mr. Beiderman, hat den Mitvertrag nicht verlängert. Bis Ende des Jahres müssen die sieben Vanderbeekers samt ihrer Haustiere die Wohnung verlassen haben.
Die fünf Kinder der Vanderbeekers versuchen mit allen Mitteln Weihnachten zu retten und im Haus wohnen zu bleiben.

Wird es Ihnen gelingen den eigenbrödlerischen, griesgrämigen Mr. Beiderman umzustimmen?

Meine Meinung:

Ich war gleich ganz verzückt von dem wunderschönen Cover, auch die Kurzbeschreibung klang sehr spannend, so wollte ich unbedingt erfahren ob es den Kindern gelingt, ob sie wohnen bleiben dürfen. Bzw. warum Mr. Beiderman sie unbedingt nach so langer Zeit loswerden möchte.
Ich fand die Geschichte schön, die Kinder sind absolut Liebenswert, sie versuchen ihr Möglichstes und habe tolle Ideen. Mir fehlte allerdings das weihnachtliche
Ich hatte gehofft, das es weihnachtlicher zugeht, aber in Prinzip ist es eine ganz normale Familiengeschichte die zufällig kurz vor Weihnachten spielt.
Gefallen hat es mir trotzdem, eine schöne Geschichte über Zusammenhalt und was man damit erreichen kann.
Die Kinder sind sympatisch, auch die anderen Mieter im Haus, Miss Josie und Mr. Herz, sind sehr lieb. Eine tolle Gemeinschaft, die die Kinder nicht verlassen wollen.
Ein schönes Buch für Groß und Klein, zu Vorlesen und selber Lesen.
Ich freue mich, dass es bald eine Fortsezzugn gibt.

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