Icon Kontrast wechseln
Logo Bücher Leporello Stöger

Kunden em pfehlungen

Rezensionen von Lesemama:

Pipers Bier

Zum Buch:

Piper ist Braumeisterin, sie hat das Batujandwerk in Deutschland erlernt und hat zuhause, in Minnesota, ihre eigene Biermarke. Sie braut das Bier in der Garage und träumt vom großen Durchbruch und ihrer eigenen Brauerei.
Da kommt ihr der Auftrag von Blakes Pub, ihr Bier dort auszuschenken, sehr recht.

Aber Blake ist auch sonst ein toller Mann und Piper möchte doch Geschäft und Gefühl trennen. Funktioniert das mit Blake? Und nocj wichtiger, kann sie ihren Traum einer eigenen Brauerei verwirklichen?

Meine Meinung:

Ich mochte das Cover und die Kurzbeschreibung. Die Geschichte fängt gleich witzig an und als Leser ist man mitten im Geschehen. Piper war mir von Beginn aus sympatisch, auch wenn sie mir mit ihrer Arbeit manchmal ein wenig auf den Keks ging. Aber als weiblicher Baumeister muss man sich auch einiges anhören.
Ein sehr angenehmer Schreibstil, die abwechselnde Erzählweise aus Pipers i der aus Blakes Sicht hat or gut gefallen.
Ich mochte die Geschichte sehr gerne und kann sie gerne weiterempfehlen. Eine schöne, romantische Liebesgeschichte mit einigen Querelen. So wie ich es gerne mag.

im Shop ansehen weitere Rezensionen von Lesemama

Rezensionen von Gaby 2707:

Nicht nur zu Weihnachten ein wunderbares Winter-Wohlfühlbuch

Winterzauber im kleinen Café an der Mühle von Barbara Erlenkamp

Sophie von Metten, die vor ein paar Jahren von Hamburg nach Wümmerscheid-Sollensbach an die Mosel gezogen ist, um Tante Dottis Erbe anzutreten, kann es nicht besser gehen. Sie ist glücklich mit ihrem Partner Peter Langen; das kleine Bistro/Café am Mühlenhof ist dank eines Fernsehbeitrages weit über die Grenzen bekannt geworden und täglich sehr gut besucht und sie hat mit Sterneköchin Heidi Schwarzbeck, Bankangestellte Karin Mahler und „Rita“ Marita Gräfin von Fahrensbeck 3 gute Freundinnen an der Seite, auf die sich jederzeit verlassen kann.

Aber ausgerechnet zu Weihnachten streiten zum einen die Wümmerscheider mit den Sollersbachern um den schönsten Weihnachtsmarkt. Und auch Sophie und Peter haben Streit, der sich wohl nicht so leicht beilegen lässt. Dabei hat Sophie doch für ihren Peter eine ganz süße Neuigkeit.


Obwohl ich das kleine Café an der Mühle erst mit diesem 2. Band kennenlerne, hatte ich zu keiner Zeit das Gefühl irgendetwas verpasst zu haben. Ich war sehr schnell drin in der Geschichte.Trotzdem werde ich mir auch das erste Buch der Reihe, die hoffentlich noch weiter geht, noch zulegen.

Die Personen, mit denen ich es hier zu tun hatte, habe ich mir dank der liebevollen Beschreibungen sehr gut vorstellen. Sophie kann sich glücklich schätzen solche Freunde zu haben.

Die Geschichte ist sehr leicht und flüssig erzählt. Ich weiß schnell in welche Richtung es gehen wird. Aber auch wenn Vieles sehr vorhersehbar ist, habe ich mich zu keinem Zeitpunkt gelangweilt. Im Gegenteil: Es war schön mal wieder eine richtig heile Welt vorgesetzt zu bekommen, bei der es auch mal Zoff gibt. Der sich aber genau so schnell wie er gekommen ist, auch wieder verflüchtigt. Ich habe es genossen, im Weihnachtsmarktdorf herum zu stromern, zu stöbern und dem Männerchor und den Bläsern bei ihren wenig weihnachtlichen Liedern zuzuhören. Den Geruch von Glühwein, Zimt und Anis habe ich immer noch in der Nase.

Zum Schluss bekomme ich auch noch 6 leckere Rezepte für Weihnachtsplätzchen, die es sich auszuprobieren lohnt.

Eine wunderbare Wohlfühlgeschichte. Ich hoffe, dass das Autorenduo hinter Barbara Erlenkamp noch weitere Geschichten von Sophie, Peter und ihren Freunden rund um das kleine Café in der Schublade hat.

im Shop ansehen weitere Rezensionen von Gaby 2707

Rezensionen von Claudia R:

Unterhaltung für Zwischendurch ...

Winterzauber im kleinen Café an der Mühle von Barbara Erlenkamp

Klappentext:

Ein Bulgare schreibt Geschichten über seine Träume in und über Berlin auf ...
Doch plötzlich wird er wegen des Mordes an einem Immigranten verhaftet.
Der Polizist Stefan Neumann entdeckt sich selbst in einigen Geschichten von Victor Bulgari wieder. Aber woher kennt der Bulgare die privaten Geheimnisse des Polizisten?
Gibt es tatsächlich eine "Parallelwelt"?
Stefan Neumann kennt seinen Vater nicht, doch mit dem Manuskript „Frauen und Planeten“ von Victor Bulgari stößt er auf Geschichten, die direkt aus dem Herzen des Balkan stammen – aus Bulgarien, der Heimat seines Vaters.

Ein vielschichtiger, skurriler Roman, der Grenzen und Zeiten für seine Protagonisten schnell überwindet – letztendlich die Reise eines Menschen zu sich selbst.

Cover:

Das Cover ist einerseits schlicht und andererseits hat es etwas prunkvolles durch den edlen Rahmen, der zu sehen ist. Der Hintergrund ist eher einfach und in einem hellen beige gehalten. Mittig ist ein sehr prunkvoller und edler Rahmen zu sehen in dem sich ein Foto von Berlin befindet.

Meinung:

Hierbei handelt es sich um eine Ansammlung von Werken, die versucht wurden in einem gemeinsamen Rahmen bzw. Kontext gesteckt zu werden. Die einzelnen. Meist sind es kleine Kurzgeschichten oder teils auch Gedichte. Einige davon haben mir sehr gut gefallen. Andere haben leider nicht immer meinen Geschmack getroffen.

Die Schreibweise ist sehr angenehm und locker. So lässt es sich recht flüssig und leicht lesen. Die meisten Geschichten sind nur einige Seiten lang, so kann man immer mal wieder eine Pause einlegen.

Zu Beginn erschließt sich einem jedoch nicht so ganz der Zusammenhang. Die meisten kleinen beinhalteten Kurzgeschichten, sind zwar sehr nett und lesen sich auch sehr gut, jedoch wirkt jede in sich abgeschlossen und die Zusammenhänge erschließensich einem nicht so ganz. Das übergeordnete Ganze versteht man erst relativ am Ende des Buches, wo so halbwegserklärt wird, wie der Zusammenhang zu sehen ist. Aber ehrlich gesagt, bleiben es für mich, eher viele kleine Kurzgeschichten und Gedichte, die zum Teil sehr schön, teils auch sehr philosophisch sind und zum nachdenken anregen.

Ein recht unterhaltsames Buch, was sich gut eignet, wenn man immer mal wieder eine kleine Geschichte zwischendurch lesen möchte, jedoch für den großen Lesespaß fehlt mir das iTüpfelchen.

Fazit:

Eine Ansammlung vieler kleiner Geschichten, für ein paar nette Lesemomente Zwischendurch, wobei das große Ganze und der Zusammenhang nicht klar herüberkam ...

im Shop ansehen weitere Rezensionen von Claudia R

Rezensionen von yesterday:

Ende bekannt, trotzdem (oder gerade deswegen) mitreißend

Der Attentäter von Schiewe Ulf

Wie schreibt man ein spannendes Buch zu einem Thema, das sehr vielen Personen und Lesern zumindest oberflächlich geläufig ist? Möglicherweise lässt sich dadurch ein bisschen Inhalt sparen, weil man Teile der Geschehnisse voraussetzen kann. Ulf Schiewe muss das gar nicht, er schreibt sogar noch mehr dazu.

Sein historischer Thriller handelt zudem nicht nur von einem Ereignis, das vielen bekannt ist - viel schlimmer: noch viel mehr Leute wissen schon vor dem Lesen, wie das Ende ausgeht. Es ist hohe Kunst, aus wahren Begebenheiten und einem unausweichlichen Höhepunkt ein spannendes, abwechslungsreiches und lehrreiches Buch zu formen.

Mit “Der Attentäter” ist das gelungen. Über die Geschehnisse einer Woche hinweg wird der Leser an jenen schicksalshaften Tag im Jahr 1914, der Österreich einen (weiteren) Thronfolger nahm. Ohne aufdringlich zu sein, fügen sich die harten Fakten zu einer packenden Geschichte zusammen, gespickt mit Zitaten, belegten Vorkommnissen und dazu fiktiven, aber sehr passenden Anekdoten oder Charakteren.

Passender fiktiver Held ist hier Major Rudolf Markovic, in Sarajevo stationierter österreichischer “Geheimdienstler” und ein guter Ermittler. Schiewe spielt durch ihn ein “Was-wäre-wenn” und lässt Markovic dem Attentat auf die Spur kommen. Er stellt sich als guter Gegenspieler heraus, der der bekannten Geschichte einen ganz besonderen Thrill und dem Leser einige fesselnde Stunden zuteilwerden lässt.

Mit all dem war und bin ich sehr zufrieden und finde das Buch dahingehend auch äußerst gelungen. Ein Teil des Epilogs aber konnte mich nicht überzeugen, hätte doch meiner Meinung nach auch ein anderes “Happy End” durchaus ausgereicht.

Alles in allem sei dieser historische Thriller jedem empfohlen, der gute, faktenbasierte Krimis mit eingewobener Fiktion zu schätzen weiß und unauffällig wie gratis sein Geschichtswissen erweitern oder auffrischen möchte.

im Shop ansehen weitere Rezensionen von yesterday

Rezensionen von HEYN Leserunde, Barbara Maria Angerer:

Ein schrilles Buch

Rate, wer zum Essen bleibt von Philipp Tingler

Kein Blatt vor den Mund nimmt sich der ungebetene Gast und spricht aus, was der kultivierte und den gesellschaftlichen Gepflogenheiten entsprechende Mitmensch niemandem zumuten würde. Soweit so gut, erfrischend flapsig und durchaus fesselnd. Jedoch - mir ist das Buch zu laut, nervig und absehbar. Ein durchschnittliches Lesevergnügen.

im Shop ansehen weitere Rezensionen von HEYN Leserunde, Barbara Maria Angerer

Rezensionen von yellowdog:

Atlanta Style

Rate, wer zum Essen bleibt von Philipp Tingler

Rap und HipHop interessiert mich durchaus, aber ich muss zugeben, dass ich Trap music bisher nicht kannte. Das ist mit EDM angereichert und deswegen halt schon etwas ganz spezielles und alles andere als abgedroschen.
Alle Foto sind in Atlanta oder umzu von 2018 aufgenommen und vermitteln in der Summe einen Eindruck.

Die Personen auf den Fotos haben ihren eigenen Style.

Manches bleibt mir verschlossen, zum Beispiel der Drogenanteil. Aber anscheinend gehört auch das zu der Welt des Trap.

Das Buch eröffnet eine neue Welt, der ich sicher nicht angehöre, die es aber Wert ist, zur Kenntnis genommen zu werden.

im Shop ansehen weitere Rezensionen von yellowdog

Rezensionen von Petra Sch.:

Auftakt einer tollen authentischen Krimireihe

Totwasser von Hofelich Julia

Kurz zum Inhalt:
Die Rechtsanwältin Linn Geller hat mit ihrem Kollegen Götz Nowak eine neue Kanzlei in Stuttgart gegründet.
Ihre erste Mandantin stellt sie gleich vor eine große Herausforderung: das Model Grace Riccardi ist fest entschlossen, den Mord an ihrem Ehemann Nico Benten, einem berühmten Serien-Darsteller, zu gestehen.

Doch Linn entdeckt Ungereimtheiten und zweifelt an deren Aussage. Sie ist der festen Überzeugung, dass Grace ihren Mann nicht getötet hat. Doch warum sollte sie dann unschuldig ins Gefängnis gehen wollen?
Linn beginnt auf eigene Faust zu ermitteln, wobei sie ihre Recherchen auch nach England führen. Und sie kommt dabei dem Täter näher als geahnt, und wird bald von der Jägerin zur Gejagten...


Meine Meinung:
"Totwasser" ist der spannende Auftakt einer Reihe um die Anwältin Linn Geller.
Alle Charaktere sind detailliert ausgearbeitet, mit eigenen Charakterzügen und Ecken und Kanten. Linn ist eine äußerst sympathische und authentische Frau, in die man sich hineinversetzen kann. Auch ihr innerer Zwist ist gut dargestellt - einerseits möchte sie den Wünschen ihrer Mandantin nachkommen, andererseits kann sie es mit ihrem (juristischen) Gewissen nicht vereinbaren, dass eine aus ihrer Sicht unschuldige Frau hinter Gitter kommt. Deshalb ermittelt sie mit einer Vehemenz und verbeißt sich in den Fall.
Die Geschichte hat eine tolle Dynamik; die Szenen sind spannend, man kann toll mit Linn mitermitteln (und rätseln) und immer wieder tauchen neue Spuren auf, die einen den Täter überdenken lassen.
Die Story ist authentisch, realitätsnah und lebendig. Sehr gut haben mir hierbei auch die Darstellung der finanziellen Probleme gefallen, und wie Linn kämpfen muss, um sich und ihre Kanzlei, die ja noch in den Babyschuhen steckt, finanziell über Wasser halten zu können.
Die Freundschaft zwischen Linn und ihrem neuen Kanzleipartner Götz sowie das Knistern zwischen ihr und Marc Harris, ihrem englischen Kollegen, ist packend dargestellt.

Julia Hofelich schafft es wie kaum ein/e andere/r Autor/in, die Figuren lebendig werden zu lassen. Und was mir besonders gut gefällt und ich erst selten erlebt habe: wie lebensecht und glaubhaft nicht nur die Personen, sondern v.a. auch die Fälle sind! Direkt aus dem Leben gegriffen mit echten Gefühlen und nachvollziehbaren Taten und Handlungen (und nicht irgendein abstruses Konstrukt für die Motive des Täters...).


Fazit:
Gelungener und spannender Auftakt der Reihe um die Rechtsanwältin Linn Geller, der mich von der ersten Seite an gefesselt hat. Der authentische Fall hat mich 100% überzeugt und ich vergebe sehr gerne 5 Sterne.

im Shop ansehen weitere Rezensionen von Petra Sch.

Rezensionen von Bellis-Perennis:

Eine gelungene Fortsetzung

Totwasser von Hofelich Julia

Mathieu Rassling, leitet gemeinsam mit seinem Bruder Marc eine erfolgreiche Firma. Doch anders als Marc ist er Neuem stets aufgeschlossen. Das gilt sowohl für sein Berufs- als auch für sein Privatleben. Dass Mathieu dabei Menschen vor den Kopf gestoßen, dürfte ihn nicht allzu sehr berührt haben.

Einen scheint es jedoch sehr nahe gegangen zu sein, denn der Unternehmer wird in der Garage eines Drei-Stern-Hotels nahe dem Wiener Westbahnhof tot aufgefunden.

Chefinspektor Leo Lang muss trotz urlaubsbedingter Personalknappheit den Fall übernehmen. Selbst sein Chef verabschiedet sich in die Ferien, nicht ohne ihm eine externe Unterstützung in Form einer Praktikantin beizustellen. Wie es häufig in Wien Usus ist, ist Alithia Podiwinksy die Tochter eines Ministerialbeamten aus dem Innenministerium und mit solchen Protektionskindern haben die alteingesessenen Kollegen so ihre liebe Not ...

Meine Meinung:

Mir hat dieser zweite Krimi recht gut gefallen. Er kommt ohne wilde Verfolgungsjagden aus. Dafür schildert die Autorin die oft mühsame Ermittlungsarbeit der Beamten. Leo Langs Truppe ist bunt zusammengewürfelt. Da ist zum einen, die toughe Cleo, die Führungsqualitäten beweist, oder der Halbbrasilianer Roberto oder der „echte Wiener“ Helmut, dessen urwienerischer Slang ziemlich rustikal durch die Dienststelle schallt. Und ja, die Praktikantin: die ist auch eine echt schräge Person. SIe studiert Soziologie und beschäftigt sich mit „Gender Studies“. Das kommt natürlich bei Helmut (mit dem altösterreichischen Namen Nowotny) richtig gut an. Er ist nämlich ein Meister darin, sexistische Witze zu erzählen. Die Kollegen hören inzwischen gar nicht mehr hin, Alithia gibt ihm Kontra.
Nach ein paar Anfangsschwierigkeiten entwickelt sich die Studentin zu einem patenten Teammitglied.
Außerdem erfahren wir wieder ein bisschen von Leo Langs Privatleben. Nicht allzu viel, sondern nur so gerade einmal eine kleine Dosis, so dass man vom eloquenten Ermittler ein rundes Bild bekommt.

Für alle jene, die mit dem Wiener Dialekt nicht ganz so vertraut sind, gibt es im Anhang ein ausführliches Glossar.

Der Schreibstil gefällt mir: Nicht zu reißerisch, aber auch nicht langweilig. Die Dialektpassagen in den Teambesprechungen lockern diese genauso auf, wie die Erklärungen von Alithia Podiwinsky. Der Leser kann miträtseln, wer nun ein Motiv haben könnte. Es gibt mehrere Verdächtige und es dauert lange, bis alle Puzzleteile am richtigen Fleck sitzen.

Fazit:

Mir hat die Fortsetzung von „Die Akte Kalkutta“ sehr gut gefallen, denn sie kommt ohne Blutvergießen aus. Gerne gebe ich hier 5 Sterne.

im Shop ansehen weitere Rezensionen von Bellis-Perennis

Rezensionen von Bellis-Perennis:

45 mal Frauenpower am Bauhaus

Frauen am Bauhaus von Patrick Rössler; Elizabeth Otto

1919 feierte das berühmte „Bauhaus“ seine 100-jährige Gründung aus diesem Anlass sind mehrere Bücher erschienen, so auch dieses hier.

Sind die meisten Bücher aus männlicher Sicht geschrieben und beschäftigen sich mit den gewichtigen Männern wie Walter Gropius, Johannes Itten oder Wassily Kandniksy, so lesen wir hier die Kurzporträts von 45 Frauen.

Kurzporträts deswegen, um viele der Frauen hier unterzubringen und nicht, weil es zu den Lehrenden und Lernenden wenig zu sagen gäbe.

Die Kunstschule des Bauhauses zog Frauen (und Männer) aus der ganzen Welt in ihren Bann. Sehr viel der Studentinnen stammten aus großbürgerlichen, teils jüdischen Familien aus der Habsburger-Monarchie.

Einige der 45 sind wohl bekannt, wie z.B.:

Gunta Stölzl
Marianne Brandt
Karla Grosch
Ise Gropius
Lilly Reich
Lena Meyer-Bergner
Lucia Moholy
Gertrud Arndt
Irene Bayer
Lou Scheper-Berkenkamp
Benita Koch-Otte
Grete Reichardt
Margarete Leischner
Margarete Heymann-Loebenstein?


Sie werden u.a. Keramikerinnen, Weberinnen, Möbeldesignerinnen oder Fotografinnen. Einige von ihnen werden Opfer des NS-Regimes und in Auschwitz oder einem ander KZ ermordet. (Friedl Dicker,
Gertrud Gronow, Otti Berger oder Zsuzska Bánki)

Dieses Buch gibt einen umfangreichen Überblick über das Werk der Frauen im Bauhaus. Jedes Porträt zeigt ausführlich das Leben, den künstlerischen Werdegang und wird mit teilweise farbigen Abbildungen der Werke ergänzt. Im Anhang finden sich zahlreiche Literaturhinweise zu weiterführender Lektüre.

Fazit:

Dieses großformatige Buch ist der wohl umfangreichste Überblick über die Frauen, die das Bauhaus geprägt haben. Gerne gebe ich hier 5 Sterne.

im Shop ansehen weitere Rezensionen von Bellis-Perennis

Rezensionen von manu63:

Chaos bei Mona

Frauen am Bauhaus von Patrick Rössler; Elizabeth Otto

Herz über Weihnacht ist eine Liebesgeschichte der Autorin Jennifer Wellen. Die chaotische Mona beendet gerade ihr neues Buch, da muss sie mit Entsetzen feststellen das sie dieses Jahr dran ist das Weihnachtsfest für ihre Familie auszurichten. Es ist kurz vor dem Fest und Mona hat weder Geschenke, noch Baum oder Essen besorgt.

Eine chaotische Zeit beginnt für sie, weil sie alles auf den letzten Drücker erledigen muss. Zu allem Unglück gibt ihr Laptop, mit dem gerade fertigen Buch das sie bis Neujahr abliefern muss, den Geist auf. Nun kann sie nur noch ein Wunder retten und das kommt in Gestalt von David.

Die Autorin erzählt eine zauberhafte Geschichte in der Zufälle eine große Rolle spielen und in der Gefühle nicht zu kurz kommt. Die Erzählperspektive wechselt zwischen den beiden Hauptakteuren und so konnte ich doch einiges von deren Seelennöten erfassen und warum sie so agieren. Die chaotische Mona und der eher ruhige David ergeben eine gute Mischung und obwohl sie sich nur kurz kennen, merkt man das die Chemie zwischen ihnen stimmt. Die Nebenakteure sind teils nervig, teils witzig und geben einen guten Rahmen für die Handlung. Insgesamt eine nette kurze Geschichte über Liebe und dem Verarbeiten von verletzten Gefühlen.

im Shop ansehen weitere Rezensionen von manu63