Icon Kontrast wechseln
Logo Bücher Leporello Stöger

Kunden em pfehlungen

Rezensionen von S.:

Das Stofflädchen an der Nordsee

Oma kriegt die Kurve von Regine Kölpin

Cara plagt sich mit den Wechseljahren herum, aber sonst geht es ihr gut. Hübsche Wohnung an der Nordsee, geliebter Mann, selbständige erwachsene Kinder, ein netter Teilzeitjob. Aber sie will mehr: Rückkehr in ihren lukrativen Bürojob. Schön gedacht, aber plötzlich kommt es knüppeldick. Die Tochter steht nach Eheende mit zwei Kleinkindern vor der Tür, der Sohn hat eine schwangere Freundin, aber keine Bleibe, der Gatte ist komisch geworden und im Laden gibt es einen Wasserschaden.

Caras schönes ruhiges Leben ist Geschichte.
Regine Kölpin lädt ihrer Protagonistin eine Menge Probleme, die viele Frauen haben könnten, auf. Vielleicht nicht so viele auf einmal, aber dass eigene Probleme aus Rücksicht auf andere nicht realisiert werden können - wer kennt das nicht? Es folgen turbulente Zeiten und unglückliche Zufälle in rascher Folge, Cara kommt an ihre Grenzen.
Leicht überspitzt, aber durchaus humorvoll erfährt man einiges über ein turbulentes Familienleben, ein nettes Nordseestädtchen, ein Schneiderlädchen und die Tücken des Alltags.
Leichte Unterhaltung aus dem Hause Knaur.

im Shop ansehen weitere Rezensionen von S.

Rezensionen von Lealein1906:

Interessante Ansichten

Eine fast perfekte Welt von Agus Milena

"Eine fast perfekte Welt" erzählt von drei Generationen einer Familie aus Sardinien, die sich auch in die Welt raus wagen. Das Buch ist gut, keine Frage, aber leider ist bei mir nicht ganz so viel hängen geblieben, es hat mich nicht ganz so mitgerissen. Deswegen gebe ich drei Sterne.
Das Buch beginnt mit Ester, die auf ihren Verlobten wartet und schließlich mit ihm nach Genua geht.

Da kommt die Sehnsucht nach Sardinien auf. Als sie dann jedoch wieder mit Tochter Felicita auf die Insel zurückkehren, wird diese Sehnsucht nicht gestellt. Mit Felicita geht es weiter, die ungeplant schwanger wird, aber damit gut zu Recht kommt. Gregorio, ihr Sohn, wird schließlich Pianist und wandert nach New York aus.
Die Geschichte bringt gut die Sehnsüchte und Leben der Menschen herüber und beschreibt auch gut Italien zu der damaligen Zeit. Die Zeitübergänge zwischen den verschiedenen Generationen gehen fließend, da stört man sich überhaupt nicht dran, sondern fließt einfach mit.
Das Buch hat zwar die drei Hauptfiguren, erzählt aber auch aus der Sicht von vielen anderen Charakteren. Das macht die Geschichte sehr unterhaltsam und erlaubt viele andere kleine Geschichten und Perspektiven. Die Charaktere fand ich gut gestaltet, sie haben alle ihre Eigenheiten und sind nah am Leben.
Der Schreibstil hat mir gut gefallen, das Buch kann man schnell lesen. Jetzt ist es aber schon ein bisschen her und ich muss ehrlich sagen, ich habe den Großteil der Geschichte nicht mehr vor Augen. Irgendein wirklich fesselndes Element hat mir gefehlt. Trotzdem würde ich das Buch für Literatur-Leser weiterempfehlen.

im Shop ansehen weitere Rezensionen von Lealein1906

Rezensionen von inya:

interessant geschrieben

Nach Mattias von Peter Zantingh

Dieses Buch beinhaltet für mich keine richtige Geschichte, sondern eine Aneinanderreihung von vielen Einblicken in das Leben von ganz unterschiedlichen Menschen. Sie verbindet eines, die Bekanntschaft mit Mattias oder die Bekanntschaft mit Freunden oder Familienmitgliedern von Mattias. Mattias war ein außergewöhnlicher junger Mann voller Tatendrang und vieler Pläne.

Direkt am Anfang des Buches wird klar, dass dieser junge Mann unerwartet aus dem Leben scheiden musste und nun eine große Lücke in den Leben seiner Lieben hinterlassen hat. Diese Geschichten seiner Liebsten und Freunde werden auf eine sehr spannende Weise in kleinen Storys erzählt und alles ergibt am Ende einen Zusammenhang. Das Buch ist sehr gut geschrieben und birgt viele spannende Wendungen und Lebensgeschichten.

im Shop ansehen weitere Rezensionen von inya

Rezensionen von manu63:

Wege kreuzen sich

Nach Mattias von Peter Zantingh

Ein unverhofftes Winterwunder ist ein historischer Roman der Autorin Dorothea Stiller und ist im Jahr 2018 schon mal unter dem Titel Das Wunder von Dunstable erschienen.

Die Wege von vier Reisenden kreuzen sich, was weder Frederica Whitehouse noch Sir Thomas oder Miriam Pritchard und Lord Chester wissen, ihre Schicksale sind miteinander verwoben obwohl sie sich zuvor nicht kannten.

Die Geschichte der vier Reisenden entwickelt sich allmählich und jeder von ihnen hat seine sehr eigenen Gründe unterwegs zu sein. Die vier Handlungsstränge streben stetig aufeinander zu und als Leser ist man frühzeitig darüber informiert was alle vier verbindet. Es war interessant zu lesen wie sich die verschiedenen Wege immer mehr verbinden und letztendlich zu einem Strang werden. Die Charaktere werden liebevoll gestaltet und die Gedankengänge der Protagonisten lassen dem Leser vieles klarer sehen und verstehen. Mein Fazit, ein gut lesbarer Roman über Schicksale die sich verbinden und verschlungene Lebenswege.

im Shop ansehen weitere Rezensionen von manu63

Rezensionen von Dreamer:

Spannender erster Band

Priest of Bones von Peter McLean

Von Peter McLean hatte ich bisher noch nichts gelesen, war aber aufgrund des Klappentextes extrem neugierig auf "Priest of Bones - Der Kampf um den Rosenthron" Band 1.

Tomas Piety kehrt nach dem Krieg in seine Heimatstadt zurück, um dort die Geschäfte wieder aufzunehmen, die er vor dem Krieg geführt hat.

Dass der inzwischen eher durch Zufall zum Priester gewordene Soldat dabei vor dem Krieg eher zwielichtigen Geschäften nachging, mag vielleicht erst einmal einen Widerspruch darstellen. Aber wenn man der Geschichte folgt, erfährt man so einiges über Tomas und seinen jüngeren Bruder Jochan, dass ein vielschichtigeres Bild dieses Mannes enthüllt.

Die Geschichte von Tomas in Ellinburg ist keine friedliche Geschichte, auch keine, die besonders fröhlich ist. Aber sie ist spannend, die Charaktere lagen mir relativ schnell, trotz ihrer Raubeinigkeit, relativ schnell am Herzen. Dass die Geschichte dabei aus Tomas' Sicht und mit Tomas' Worten erzählt wird, passt zu dem teilweise extrem direkten Schreibstil, den der Autor hier anschlägt.

Die Welt, in der die Geschichte spielt, erinnerte mich zwar vage an meine Vorstellung vom mittelalterlichen England, aber dort gibt es auch Magie und Hexer. Das macht die Geschichte meiner Meinung nach ganz besonders interessant, ebenso wie die Tatsache, dass Tomas als Priester der "lieben Frau vom ewigen Leid" einer Gottheit dient, die laut seiner Aussage keine Gebete erhört und keine Wünsche erfüllt.

Ich hoffe, dass ich im nächsten Band noch mehr über diese Welt erfahren werde und dass einige weitere Geheimnisse, wie die um Billy the Kid, weiter aufgelöst werden. Die Geschichte braucht zwar einen Moment, um in Gang zu kommen, hat mich zur Mitte hin aber schon vollkommen gefesselt und zum Ende hin absolut begeistert gehabt.

im Shop ansehen weitere Rezensionen von Dreamer

Rezensionen von Petra:

skurril

Mord vor der Premiere von Edmund Crispin

Klappentext

Im Winter 1940 verschlägt es den Theaterregisseur Robert Warner für die Premiere seines neuesten Stücks nach Oxford. Gemeinsam mit einem bunt zusammengewürfelten Haufen rund um die provokante Schauspielerin Yseut Haskell, reist er für die Proben an. In der Truppe ist sie mehr als unbeliebt und sorgt für Unruhe in der ebenso verschworenen wie zerstrittenen Gemeinschaft.

Kurz darauf wird sie erschossen in einem hermetisch verschlossenen Raum aufgefunden. Der Großteil der Schauspieler hatte ein Interesse die Exzentrikerin loszuwerden und nur wenige haben ein Alibi. Die Polizei ist ratlos und will den Fall schon mit Selbstmord abtun. Doch Gervase Fen, seines Zeichens Oxford Professor und Literaturkritiker mit einem Hang zum Lösen kniffliger Fälle, nimmt sich der Sache an ...

Meinung

Die Krimis von früher sind anders wie die von heute. Weniger Blut, mehr Leidenschaft nicht nur beim Morden, ungewöhnliche Verdächtige und vor allem es wird viel mehr geredet.
Gerade diese vielen Dialoge und ausführlichen Diskussionen machen dieses Buch lesenswert. Die teilweise gehobene Unterhaltung zwischen dem Hobbyermittler Professor Gervaise Fen, der Polizei und den einzelnen Verdächtigen ist teilweise sehr skurril. Die vielen Zitate und Anlehnungen an Shakespeare machen die Untersuchung außergewöhnlich. Alle sind mit so vielen Eigenheiten ausgestattet die man im normalen Leben übersehen würde, aber hier sind sie so fein heraus gearbeitet das es Vergnügen bereitet dieses Verhalten genauer zu betrachten.
Man muss konzentriert lesen, weil es viele Ausdrücke gibt die heute nicht mehr zum normalen Sprachgebrauch gehören.

im Shop ansehen weitere Rezensionen von Petra

Rezensionen von Gluecksklee:

Der Wolf ermittelt wieder

Wolves - Die Jagd beginnt von Cole Daniel

Mit „Wolves – Die Jagd beginnt“ legt der britische Autor Daniel Cole den dritten Thriller um William „Wolf“ Fawkes vor. Und ja, ich zähle das trotzdem so, obwohl Wolf im zweiten Band nicht im Mittelpunkt der Handlung stand.
Der Kriminalfall, in dem es in diesem Band geht, hat an sich nicht unbedingt etwas mit den Vorgängerbänden zu tun.

Ich finde es dennoch hilfreich, dass man Finlay schon kannte, dass der manchmal etwas ruppige Kerl eben aufgrund des beinahe schon Vater-Sohn-Verhältnisses zu Wolf für mich liebenswert war. Obwohl auf den ersten Blick alles auf Selbstmord hindeutet, kann Wolf das einfach nicht glauben und setzt alles daran, zu beweisen, dass sein Freund ermordet wurde.
Die Geschichte in „Wolves – Die Jagd beginnt“ spielt zum einen in der Vergangenheit, als Finlay noch jung war. Der zweite Handlungsstrang spielt in der Gegenwart, in der Wolfe, Baxter und die anderen ihre Ermittlungen anstellen. Die wichtigsten Informationen zu den einzelnen Personen und der für diesen Band relevanten Ereignisse aus den Vorgängerbänden werden zumindest erwähnt, ich persönlich denke aber, dass es einem leichter fällt zu verstehen, worum es bei den Anspielungen und Reaktionen der einzelnen Personen geht, wenn man den Anfang der Geschichte (Band 1) und den Mittelteil (Band 2) auch kennt. Es ist aber durchaus möglich, diesen Band als eigenständige Geschichte zu lesen.
Ich habe mich gefreut, die lieb gewonnenen Charaktere wie Wolf und Baxter, Edmunds und Rouche wiederzusehen. Obwohl die Auflösung des Falls ab einen gewissen Punkt für mich sehr offensichtlich war, hat mich dann das Ende des Thrillers doch für den einen oder anderen Absacker im Spannungsbogen entschädigt, sodass ich insgesamt auf vier Sterne komme.

im Shop ansehen weitere Rezensionen von Gluecksklee

Rezensionen von Tara:

Tiefgreifend & verstörend

Je tiefer das Wasser von Katya Apekina

„Je tiefer das Wasser“ ist das beeindruckende Debüt der Autorin Katya Apekina.

Die beiden Schwestern Edith – genannt Edie - und Mae sind bei ihrer psychisch kranken Mutter Marianne aufgewachsen und die Handlung beginnt damit, dass Marianne einen Selbstmordversuch unternommen hat und die beiden Schwestern zu ihrem bisher unbekannten Vater Dennis nach New York kommen.

Marianne kommt wegen ihrer bipolaren Störung und Depression in eine Klinik. Während Mae versucht die neue Situation positiv aufnimmt und ihren Vater sogar beim Schreiben unterstützt, ist Edie irritiert, dass sich Dennis auf einmal um sie kümmert und möchte Marianne helfen und diese aus der Klinik holen.

Der Schreibstil von Katya Apekina lässt sich angenehm lesen. Die Charaktere sind schwierig, ihre Gedanken nicht immer nachzuvollziehen aber dennoch authentisch und vielschichtig. Die Krankheit der Mutter ist für Edie und Mae - die in ihrem Umfeld aufgewachsen sind- nicht folgenlos geblieben. Es ist erschreckend, was das mit einem Menschen macht und wie schwierig es ist, diesem zu entkommen. Die Autorin versteht es hervorragend diesen Kreis, in dem die gesamte Familie und das Umfeld hineingeraten ist darzustellen, ohne jemanden Schuld zuzuweisen. Eine Unterscheidung, was krankheitsbedingt ist und was dem Charakter der Menschen zuzuschreiben ist, ist kaum möglich.

Die Kapitel sind kurz und die Perspektive wechselt mit jedem Kapitel. Größtenteils wird aus der Sicht von Edie und Mae berichtet, aber auch andere Charaktere kommen zu Wort. Dadurch liest sich das Buch ausgesprochen abwechslungsreich und interessant.

Das Ende ist recht offen und gerade dadurch bleibt das Gelesene im Gedächtnis und klingt dort lange nach.

im Shop ansehen weitere Rezensionen von Tara

Rezensionen von Gluecksklee:

Fesselndes Märchenabenteuer

Shadowscent - Die Blume der Finsternis von Freestone P. M.

Was habe ich von „Shadowscent – Die Blume der Finsternis“ erwartet, nachdem ich den Klappentext gelesen habe? Eine magische Geschichte in der Wüste, mit dem Flair von Aladdin und den Märchen aus 1001 Nacht, eine Liebegeschichte und Ränkespiele. Und obwohl der Roman all das geliefert hat, war ich von der Umsetzung doch überrascht – und das im positiven Sinne.

Zum einen ist da das Motiv der Düfte und Gerüche, dass sich bis in die Sprache der Protagonisten hindurchzieht. Düfte und Essenzen spielen nicht nur im politischen Geflecht eine Rolle, sondern durchdringen das Leben der Menschen.
Und dann die Charaktere. Rakel und Ash, aber auch der junge Kronprinz, sind mir im Verlauf der Geschichte sehr ans Herz gewachsen. Ash, der mit all seinen Geheimnissen und der großen Verbundenheit zum Kronprinzen alles dafür tun würde, diesen zu retten und sich dabei zu Beginn mehr aus Notwendigkeit mit Rakel zusammentut. Rakel, die eigentlich gar keine Zeit hat, sich auf diese Mission zu begeben, aber der keine andere Wahl bleibt. Und er junge Prinz, hungrig nach Wissen und voller Gerechtigkeitsempfinden. Da dieser Band nur der erste Band war, freue ich mich schon auf die Fortsetzung der Geschichte und darauf, die offenen Fragen vielleicht beantwortet zu bekommen, die dieser erste Band hinterlassen hat.
Die Autorin hat ein Geschick für Sprache, man taucht ganz selbstverständlich in die Geschichte ein und erlebt gemeinsam die Abenteuer, die auf Rakel und Ash warten. Auch wenn einige von diesen Abenteuern ein wenig zu leicht überstanden werden, so fand ich die Geschichte nicht zuletzt wegen der emotionalen Verflechtungen unglaublich spannend.
Von mir erhält der Roman daher fünf Sterne.

im Shop ansehen weitere Rezensionen von Gluecksklee

Rezensionen von Claudia R:

humorvolle Wissensvermittlung über Schildkröten

Manchmal sind es Mistviecher - warum man Schildkröten einfach lieben muss von Lutz Prauser

Klappentext:

Warum nennt ein passionierter Schildkrötenfreund wie Autor Lutz Prauser seine Tiere, die er im heimischen Garten hält, gelegentlich Mistviecher? - Weil’s wahr ist.
Denn trotz aller Liebe und Leidenschaft zu den urtümlichen Reptilien können Schildkröten bisweilen ihre Halter gelegentlich ganz schön unter Stress setzen.

Dann nämlich, wenn zum Beispiel ein Tier an einem kühlen Sommertag einfach verschwindet, trotz tagelanger intensiver Suche nicht auffindbar ist und plötzlich – als sei nichts geschehen – morgens im Gehege in der Sonne sitzt. Oder die Tiere einfach nicht das tun, was man von ihnen erwartet.
Im Gegenzug aber verleiten Schildkröten ihre Besitzer zu zahlreichen merkwürdigen Taten. Zumindest scheint das so, wenn man deren sonderbares Benehmen aus den Augen ihrer Mitmenschen betrachtet. Mal sammeln Schildkrötenhalter im Hotel nach dem Frühstück Eierschalen ein, mal schleppen sie eimerweise Erde von Maulwurfshügeln in den heimischen Garten. Sie verwirren Mitarbeiter in Bau- und Elektromärkten, hängen Knochen in die Sonne und rupfen freiwillig Unkraut in Nachbars Garten. Im Herbst, wenn in den Gärten der Nachbarn das Laub zusammengekehrt und zum Wertstoffhof gebracht wird, stapfen Schildkrötenhalter in die Wälder und holen dort säckeweise Laub für daheim. Da erntet man so manchen fragenden Blick und wird schnell für einen Spinner gehalten.
Diese fragenden Blicke und manch mitleidiges Lächeln kennt Autor und Schildkrötenhalter Lutz Prauser bestens. In seinem Buch schildert er viele solcher kleinen Begegnungen und Erlebnisse mit seinen Tieren: Humorvoll, kurzweilig und zugleich informativ. Er macht klar: Schildkrötenhalter sind nämlich gar nicht so verrückt, wie sie häufig eingeschätzt werden. Das, was sie tun, tun sie wohlüberlegt und durchdacht. Das erschließt sich eben nur nicht Jedem...
Ein Lesebuch für alle, die Schildkröten lieben und halten, und für alle, die Schildkrötenhalter lieben und endlich verstehen wollen…

Cover:

Das Cover finde ich sehr gut gewählt. Es zeigt den Kopf einer Schildkröte in Großaufnahme. Ein sehr beeindruckender Anblick und sehr passend zum Titel.

Meinung:

Der Schreibstil ist sehr locker und flüssig, gepaart mit einer Prise Humor und einem authentischen Einblick in die Haltung von Schildkröten.

Die Gliederung finde ich sehr gut gelungen. Die Kapitel haben eine angenehme Länge und die Überschriften passen sehr gut zu den jeweiligen Kapiteln.

Dies ist nicht einfach ein Ratgeber über Schildkröten, der einen einfach mit Wissen überhäuft, sondern viel mehr gibt es einen direkten Einblick in die Haltung von Schildkröten und mit was sich die Besitzer alles auseinander setzen müssen. So ist dies Buch genauso gut für Fans von Schildkröten, deren Halter und auch jeden der diese Tiere interessant findet, sehr gut geeignet. Es gibt einen Einblick über Schildkröten und dessen Haltung, sowie deren Besitzer und deren Eigenarten. Dabei vermittelt es allerhand Wissen, rund um diese sehr interessanten Tiere.

Auf humorvolle Art und Weise begegnet der Autor diesem Thema und schildert die ein oder andere skurrile Situation. Er beschreibt das gemeinsame Leben und die Erlebnisse mit seinen Tiere und so erhält der Leser einen sehr guten Einblick in die Haltung und das zusammenleben mit diesen Tieren. Er macht dieses auf eine z.T. witzige und humorvolle Art und Weise, so dass man stets gut unterhalten wird. Demnach wird nicht einfach nur Wissen trocken vermittelt, sondern gepaart mit authentischen und realen Erlebnissen, wird so das Buch aufgelockert.

Besonders toll fand ich auch die vielen tollen Fotos, die das Buch sehr gut abrunden und so einen weiteren tollen Einblick ermöglichen.

Dies ist ein wundervolles, unterhaltsames Buch, welches auf humorvolle und authentische Art und Weise, Wissen über Schildkröten und dessen Haltung, sowie erlebte Geschehnisse behandelt und so einen tollen Einblick in die Haltung und Züchtung dieser Tiere bietet.

Fazit:

Ein wundervolles und unterhaltsames Buche, welches Wissen über Schildkröten auf humorvolle Art vermittelt.

im Shop ansehen weitere Rezensionen von Claudia R