Kunden em pfehlungen
Rezensionen von KimVi:
Interessanter Reihenauftakt
Cold Case - Das verschwundene Mädchen von Frennstedt Tina
In den frühen Morgenstunden eines stürmischen Tages wird Linnea in ihrem Haus von einem unbekannten Mann überfallen. Sie kann zunächst fliehen, wird dann aber doch von ihm aufgespürt, vergewaltigt und brutal ermordet. Schon bald hat die Polizei den Verdacht, dass es sich um einen Serientäter handelt, der immer dann zuschlägt, wenn die Männer der Frauen bereits das Haus verlassen haben.
Die Angst geht um, denn niemand kann vorhersehen, wann und wo der Täter erneut zuschlagen wird. Er ist darauf bedacht, keinerlei Spuren zu hinterlassen. Durch eine Unachtsamkeit hinterlässt er bei einem Überfall allerdings doch einen Hinweis. Und genau diese Spur verknüpft sich mit dem alten, nie gelösten Fall, der damals 19-jährigen Annika, die nach einer Party spurlos verschwand. Tess Hjalmarsson ist eine Expertin für Cold Cases. Gemeinsam mit ihrer Kollegin Marie Erling beginnt sie, den alten Fall erneut aufzurollen. Dabei sitzt ihnen die Zeit im Nacken, denn der Täter kann jederzeit erneut zuschlagen.....
"Das verschwundene Mädchen" ist der Auftakt zu einer neuen Cold-Case-Reihe, in der die Expertin Tess Hjalmarsson ermittelt. Der Einstieg in die Handlung gelingt mühelos, da man sich sofort mitten im spannenden Geschehen befindet und den Überfall auf Linnea beobachtet. Diese Szenen werden so eindringlich geschildert, dass man unmittelbar mit Linnea mitfiebert. Danach flacht die früh aufgebaute Spannung zwar etwas ab, doch der Autorin gelingt es hervorragend, das Interesse am Geschehen durchgehend zu schüren.
Das liegt sicher auch daran, dass man es hier gleich mit zwei Fällen zu tun hat. Denn man beobachtet sowohl die aktuellen Ermittlungen hinsichtlich des Serientäters, der sich auf die Frauen spezialisiert hat, die morgens allein im Haus sind, als auch die Ermittlungen im Fall der damals verschwundenen Annika. Da man sich nicht sicher sein kann, ob sich die Fälle tatsächlich verbinden werden, versucht man selbst beim Lesen Verbindungen zu ziehen. Damals scheint man beim Verschwinden von Annika längst nicht allen Hinweisen nachgegangen zu sein, sondern sich früh auf einen Verdächtigen, dem man dann aber doch nichts nachweisen konnte, festgelegt zu haben. Beim alten Fall ist also nichts so, wie es auf den ersten Blick scheint und das regt immer wieder selbst zum Mitermitteln an.
Da es sich hier um den Auftakt zu einer neuen Reihe handelt, werden die Hauptprotagonisten recht ausführlich eingeführt. Das geht zwar zu Lasten der bereits früh aufgebauten Spannung, lässt die Charaktere allerdings authentisch wirken. Auch wenn die privaten Nebenhandlungen manchmal die eigentlichen Ermittlungen in den Hintergrund rücken, bleibt das Interesse an beiden Fällen konstant erhalten. Der Autorin gelingt es hervorragend, die unterschiedlichen Fäden miteinander zu verknüpfen. Wenn man allerdings auf einen nervenaufreibenden Thriller hofft, der enorme, durchgehende Hochspannung liefert, dürfte man von diesem Auftakt ein wenig enttäuscht sein. Krimileser, die gerne selbst mitermitteln und es eher ruhiger bevorzugen, dürften hier allerdings voll auf ihre Kosten kommen.
Es handelt sich hier zwar nicht um einen hochspannenden Thriller, aber dennoch um einen interessanten Auftakt zu einer neuen Reihe, die ich gerne weiterverfolgen werde.
Rezensionen von div:
schönes Kindersachbuch
Ausgestorben - Das Buch der verschwundenen Tiere von Katarzyna Gladysz; Joanna Wajs
Das Cover ist bereits der erste Blickfang bei diesem Buch - wunderschönes Design und wunderschön gelungen. Perfekt für die Zielgruppe. Lediglich das Material des Einbands gefällt mir persönlich überhaupt nicht - ich mag dieses Gefühl auf der Haut nicht.
Dinosaurier ist das erste, wenn man an ausgestorbene Tiere denkt, doch in diesem Buch lernt man, dass es da noch viel mehr gibt, wie man auch bereits auf dem Cover schon sehen kann.
Von ausgestorbenen Tigerarten, Wölfen und Tauben und auch Delfinen ist alles dabei. Natürlich fehlen auch die Dinos nicht.
Besonders wichtig ist auch, dass auch die Gründe für das aussterben erläutert und erklärt werden. Wie es sich für ein Sachbuch gehört, gibt es einfach viele Informationen, schön und interessant dargestellt.
Es gibt viele schöne Darstellungen, die zum Entdecken einladen. Einziges Minus von meiner Seite, teilweise ist der Text etwas zu klein geschrieben (zB. bei der Weltkarte).
Eine Empfehlung von uns für alle Kinder, die sich gerne mit Tieren beschäftigen.
Rezensionen von nil_liest:
Wann ist es stärkender Glaube und wann ist es blinder Gehorsam?
Ein wenig Glaube von Nickolas Butler
Der neue Roman von Nickolas Butler basierend auf einer wahren Gegebenheit aus dem Jahr 2008. Er nimmt sich dem Themengebiet Glaube an in seinem ähnlich betitelten Roman: „Ein wenig Glaube“.
Das Ehepaar Lyle und Peg haben ihren eigenen Sohn im ersten Jahr verloren und Lyle auch den Glaube an Gott.
Später adoptieren sie Shiloh mit der sie sich auseinanderlebten. Als Shiloh Mutter wird und den Kindsvater verlässt, kehrt sie zu Lyle und Peg zurück. Mittlerweile findet sie Trost bei einer christlichen Glaubensgemeinschaft. Aus Nähe zu Shiloh begeleiten Lyle und Peg sie. Immer mehr wird Shiloh in diese Gemeinschaft hineingezogen und beginnt ein Verhältnis zum Pastor Steven. Issac, ihrem Sohn, werden heilerische Fähigkeiten unterstellt und so muss er oft mit zu den Kranken. Konflikte und Familiennähe schwingen auf vielen Ebenen bis das toxische Gemisch explodiert und mit einer Katastrophe endet.
Wirklich beeindruckend wie gut Nikolas Butler die innere Zerissenheit der Eltern genauso gut darstellen kann wie der Wille zu Glaube den Shiloh in die Arme des Pastors treibt und sie blind macht für die Gefahr in der ihr Sohn schwebt.
Ein interessanter Roman in Zeiten in denen viele den Glauben nutzen um ihre Ideale zu verteidigen, ein Roman der uns zeigt, dass blinder Gehorsam sehr schädlich sein kann und auch der Glaube Grenzen haben sollte.
Aber er zeugt auch von warmherzigen familiären Beziehungen.
Das alles schreibt Nikolas Butler mit einer leisen, aber kraftvollen Sprache.
Rezensionen von marsu:
Schach
Night of Crowns, Band 1 - Spiel um dein Schicksal von Stella Tack
Alice Salt geht mit ihrer Freundin und ihrem Freund zu einer Party tief im Wald. Dort liegen die beiden Nobelinternate St. Burrington und Chesterfield. Die Internatsschüler bleiben in der Regel unter sich und man sieht sie auch nicht im Ort. Alice passiert etwas im Wald und von da ab kann sie nicht mehr gut schlafen, sieht überall Spinnen und ihre Leistungen in der Schule fallen rapide ab.
Und so macht ihre Klassenlehrerin den Vorschlag, dass Alice in Chesterfield an einer Summerschool teilnehmen soll - so etwas hat es noch nie gegeben. Aber um das Schuljahr doch noch zu bestehen, macht Alice mit. Doch angekommen in Chesterfield ist alles ganz anders und sie ist urplötzlich in ein tödliches Schachspiel verwickelt.
Eine Geschichte, die ich gerne gelesen habe, mit vielen Wendungen und einer interessanten Idee mit dem Schachspiel und den Rückblicken in die Vergangenheit zum Ursprung des Fluches. Vincent und Jackson - die beiden Könige , einer weiß, der andere schwarz. Aber "schwarz" bedeutet nicht gleich schlecht, wie Alice feststellen muss. Doch wie kann der Fluch gebrochen werden oder müssen alle sterben? Und welche Rolle spielt Alice? Mehr möchte ich hier gar nicht verraten, lasst euch ein auf dieses Abenteuer.
Rezensionen von marsu:
Südpolaris
Night of Crowns, Band 1 - Spiel um dein Schicksal von Stella Tack
Ein Kinderbuch, das für junge Leserinnen und Leser ab zehn Jahren empfohlen wird und meiner Meinung nach für große Leseratten auch schon etwas früher gut zu lesen ist. Und auf der anderen Seite schafft es das Buch aber auch, den erwachsenen (Vor-)Leser noch äußerst gut zu unterhalten.
Worum geht es hier? Um die Reise mit sogenannten Wolkenschiffen, die sich auf Entdeckerreise begeben und auf die Suche zweier Kinder nach ihrem Vater, der von seiner Reise nicht zurück gekommen ist.
Die Handlung spielt auf einem fiktiven Planeten und die Wolkenschiffe, die an Zeppeline erinnern, haben das Ziel, Südpolaris, den dritten Kontinent, zu entdecken. Die Zwillinge Arthur und Marie sind abenteuerlustig und erleben tolle Dinge. Die Sprache und Handlung sind kindgerecht.
Rezensionen von Bellis-Perennis:
Fesselnd bis zur letzten Seite
Die Toten von Marnow von Holger Karsten Schmidt
„Die Toten von Marnow“ ist der Auftakt zu einer neuen Reihe von Holger Karsten Schmidt. Ihn kennt man als Drehbuchautor von s manchem Tatort und unter seinem Pseudonym Gil Ribeiro als Schöpfer der Fuseta-Krimis mit dem liebenswerten Autisten Leander Lost.
Der Krimi beginnt mit einem nach Routine aussehenden Mord: Alexander Beck wird mit durchschnittener Kehle in seinem Badezimmer aufgefunden.
Der Rostocker KHK Frank Elling und seine aus Hannover zugezogene Kollegin Lona Mendt beginnen im Umwelt des Toten zu recherchieren. Da passiert der nächste Mord. Wieder eine Leiche mit durchschnittener Kehle (und die wird nicht die letzte sein).
Was haben die beiden Toten außer der Todesart noch gemeinsam? Bei der Obduktion stellt sich heraus, dass der Täter Linkshänder sein muss. Sowohl der Zusammenhang als auch das Motiv bleibt lange im Unklaren. Obwohl, „lange“ ist ein dehnbarer Begriff, denn der ganze Krimi spielt sich innerhalb von nur 16 Tagen ab.
Meine Meinung:
Der Autor hat es geschafft, Ereignisse der deutsch/deutschen Geschichte geschickt in diesen fesselnden Krimi zu verpacken. Es geht um Versuche von noch nicht zugelassenen Medikamenten, die von westlichen Pharmafirmen - mit Billigung der DDR-Politik - an den eigenen Bürgern, natürlich häufig ohne deren Wissen, durchgeführt wurden (und wie man sieht, auch noch werden).
Sehr interessant sind die beiden Hauptfiguren ausgearbeitet. Da ist zum einen Frank Elling, ein in der DDR groß gewordener Beamter, der sein tägliches Dienstende penibel einhält, seiner Familie beinahe jeden Wunsch erfüllt und sich dadurch finanziell übernimmt. AUf der anderen Seite haben wir Lona Mendt, eine toughe Frau, die sich mit dem Nimbus der Unnahbarkeit umgibt, der natürlich Anlass zu allerlei Spekulationen in der Dienststelle gibt. Sie lebt in ihrem Wohnmobil, scheint ständig auf der Flucht vor den eigenen Dämonen zu sein.
Sehr interessant finde ich Ellings ambivalentes Verhalten: Er ist entsetzt über die Menschenversuche, aber als seine, an Demenz erkrankte, Mutter von ihrem Hausarzt eine Beta-Version eines (noch) nicht zugelassenes Medikament erhält, das augenscheinlich eine Verbesserung ihres Zustandes bewirkt, sieht seine Welt doch ein klein wenig anders aus.
Der Erzählstil ist spannend. Die Leser werden mehrfach in die Irre geführt. Sowohl Elling als auch Mendt greifen manchmal zu nicht autorisierten Hilfsmitteln. Ob das im wirklichen Leben auch so möglich wäre?
Der Autor greift unterschiedliche Themen, wie auch die Verstrickung ehemaliger Stasi-Mitarbeiter in das aktuelle politische Geschehen auf. Oder das „über seine finanziellen Möglichkeiten leben“ und damit für Bestechungsversuche anfällig zu sein. Diese vielen Aspekte sind aber so gekonnt in die Handlung eingebettet, das dem Leser ganz natürlich erscheinen.
Ellings Privatleben ist einen Hauch zu üppig beschrieben - aber das ist Meckern auf höchstem Niveau.
Fazit:
Ein fesselnder Auftakt einer Krimi-Reihe, die ich bestimmt weiterverfolgen werde. Gerne gebe ich hier 5 Sterne.
Rezensionen von tesssa:
Durchweg spannend mit viel Witz
Wolves - Die Jagd beginnt von Cole Daniel
"Halte mich nicht für einen Helden... Ich würde das letzte lebendige Wesen auf Erden töten um dich zu retten." Ein Thriller, in dem es eigentlich nur darum geht. Jedoch so spannend und flüssig geschrieben, an einigen Stellen mit der richtigen Portion Humor, das man dass Buch in einem Rutsch durchlesen muss, man kann gar nicht anders!
Und wie bei allen guten Krimis/Thriller werden die Zusammenhänge erst zum Schluß klar, bekommt das Eingangszitat seine ureigene Bedeutung, wird zu einem -Ahhh-Effekt, obwohl noch nicht alles aufgelöst und aufgeklärt wurde.
Da ich leider die Vorgänger dieses Buches nicht kenne ist dies nun ein Grund für mich, die auch noch zu lesen und ich kann "Wolves- Die Jagd beginnt" nur allen empfehlen, die noch unentschlossen sind!
Es lohnt sich auf jeden Fall!
Rezensionen von tesssa:
Durchlesezwang
Wolves - Die Jagd beginnt von Cole Daniel
In einem Moment leben die Zwillinge Arthur und Marie mit ihrem Vater, einem Entdecker, noch in einem schönen Haus, im nächsten sitzen sie buchstäblich auf der Straße. Und all das nur, weil ihr Vater auf seiner aktuellen Entdeckerreise verschollen ist und angeblich sogar gegen den Ehrenkodex der Entdecker verstoßen hat.
Erst der nächste Wettbewerb zum scheinbar unerreichbaren Südpolaris gibt ihnen die Hoffnung, das Rätsel um ihren Vater lösen und die Gerüchte entkräften zu können.
Es war eine wahre Freude dieses Buch zu lesen, durchweg gut geschrieben, keinerlei Tiefpunkte, in der sich die Geschichte nur um Seiten zu füllen in die Länge gezogen hat.
Ständig passiert etwas, ohne zuviel Wind aufzuwirbeln, alles ist sehr schlüssig und reiht sich perfekt anneinander.
Die Charakter sind dazu da, die Geschichte zu erleben, nicht um beschrieben zu werden, wie es leider zu oft der Fall ist, hier jedoch zum Glück nicht und trotzdem kann man sie verstehen, wenn sie verschiedene Dinge tun.. oder eben nicht.
"Das Wolkenschiff" ist ein Buch, welches man gerne liest, es geht genau um das, was auf dem Cover steht, ein Wolkenschiff und die Reise nach Südpolaris. Der Weg ist das Ziel und genau das zu beschreiben hat die Autorin mit ihrem Erstlingswerk meiner Meinung nach, sehr gut geschafft.
Rezensionen von Lealein1906:
Lecker essen mit Plan
Wolves - Die Jagd beginnt von Cole Daniel
Fazit: „100 Top Rezepte“ von WW finde ich ein geniales Kochbuch, weil einfach so viele leckere Rezepte dabei sind. Ich wusste am Anfang gar nicht, wo ich anfangen sollte, weil ein Rezepte leckerer als das andere kling. Und es ist toll, sich ein bisschen in das WW-Konzept einarbeiten zu können, wenn man das möchte.
Wer will, kann natürlich auch einfach nur die Rezepte ausprobieren. Für dieses Kochbuch gibt es ganz klar 5 Sterne von mir.
Das Konzept: Man muss natürlich sagen, dass man hier nur an der Oberfläche kratzen kann, um das Konzept richtig zu nutzen, muss man sich bei WW anmelden, seinen Punktebedarf ausrechnen lassen, etc. Trotzdem kriegt man eine Vorstellung davon, wie das Konzept funktioniert und kann seinen Essensplan ein wenig dahingehend ausrechnen. Es gibt drei Pläne, den grünen, den blauen und den lilanen. Bei Grün darf man zum Beispiel so viel Obst und Gemüse essen wie man will und bekommt dafür mindestens (das müsste man sich eigentlich ausrechnen lassen) 30 SmartPoints, also Punkte, die man an anderen Lebensmitteln essen darf. Bei Lila darf man neben Obst und Gemüse auch Eiweiß- und Vollkornprodukte unbegrenzt essen, hat aber nur einen Tagesbedarf von mindestens 16 SmartPoints. Das Gute: Bei den Gerichten im Buch stehen die passenden Zahlen direkt daneben. Das bietet eine gute Orientierung.
Die Rezepte: Das Buch teilt sich in verschiedene Kapitel wie Erfolgsrezepte, One Pot, Pasta Basta, Veggie, Snacks oder Süße Vielfalt auf. Die Rezepte sind leicht verständlich, reichen von guter Hausmannsküche bis zu exotischen Gerichten. Es gibt einfache Gerichte wie Sandwiches, aber auch anspruchsvollere. Ich habe zum Beispiel schon die Spätzle-Gemüse-Tortilla mit Schinken oder die Chili con Carne Lasagne mit Sour Cream ausprobiert. Das war richtig fantastisch, Gerichte mal neu interpretiert und einfach nur ober lecker. Ich kann das Buch nur herzlich weiterempfehlen, ich war absolut begeistert.
Rezensionen von Lealein1906:
Für Dinofans ein Muss
Ausgestorben - Das Buch der verschwundenen Tiere von Katarzyna Gladysz; Joanna Wajs
„Ausgestoben – Das Buch der verschwundenen Tiere“ hat mich schon direkt vom Cover her angesprochen. Und der Inhalt ist zum Glück genauso toll. Das Buch ist nicht nur schön gestaltet, sondern auch super lehrreich. Mit diesem Wissen können auch Erwachsene glänzen. Auf jeden Fall vergebe ich für dieses Buch 5 Sterne.
Das Buch beginnt bei den ersten größeren Wesen, Amphibien und Reptilien, auf der Erde und kommt dann schnell zu den Dinos. Die werden entweder in großen Schaubildern mit Nummern, oder in Bilderkästchen mit Text nebenan vorgestellt. Ich gebe ehrlich zu, von den meisten Namen habe ich noch nie in meinem Leben gehört und aussprechen ist bei vielen auch schwierig – aber lustig, es zu probieren, vor allem beim Vorlesen. Die Erklärtexte sind kurz, sodass auch Kinder sie recht einfach verstehen können, aber trotzdem sehr informativ und interessant.
Am meisten gefallen hat mir die Parade der Giganten hier sind der Mensch, normale Tiere, aber dann eben auch Dinos im Wasser und am Land in Relation abgebildet. Unfassbar einfach, wie groß so ein Blauwal ist. Das kriegt man zwar oft gesagt, aber richtig vorstellen kann man es sich ja oft nicht. An diesem Bild bin ich am längsten hängengeblieben.
Weiter geht es dann auch in die Steinzeit mit Mammuts, Riesenvögeln und Säbelzahntigern und dann immer weiter auch mit Gattungen, die erst vor kurzem ausgestorben oder jetzt bedroht sind. Die Illustrationen sind wirklich toll detailreich und wechseln sich im Stil mit den großen und den kleinen Bildern ab, sodass es nicht zu eintönig wird. Ich finde das Buch einfach klasse und für Dinosaurierfans ist es auf jeden Fall ein Muss.







