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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von Claudia R:

Liebesgeschichte auf Umwegen

Klappentext:

Für Kate geht ein Traum in Erfüllung, als sie für einen Forschungsaufenthalt ins sagenumwobene Irland reist. Bei ihrer Ankunft begegnet sie Ozzie und verliebt sich augenblicklich in diesen eigensinnigen Iren. Sie verbringen Tag und Nacht gemeinsam in seinem Cottage auf den Klippen, sind berauscht von ihrer Liebe und heiraten Hals über Kopf.

In ihren Flitterwochen wollen sie Irland mit einem Boot umrunden, doch nach einem Unwetter ist zwischen ihnen nichts wie zuvor. Kate verlässt Ozzie und Irland genauso blitzartig, wie sie ihn zuvor geheiratet hat. Jahre später hört sie, dass sein Boot gesunken ist. Sie kann nicht glauben, dass ihre Liebe verloren ist und macht sich erneut auf die Reise...

Cover:

Die Gestaltung und auch die Farbgebung des Covers finde ich sehr schön und sehr gut gelungen. Es wird sehr schön Ton in Ton, in unterschiedlichen Lila-Nuancen gearbeitet. Allein der Titel sticht durch seinen rosa Ton hervor. Man erkennt auf dem Cover ein endumschlungenes Pärchen, welches sehr schön in den Hintergrund mit einfließt und durch die vielen kleinen Lichtpunkte eine magische, romantische, emotionale Stimmung geschaffen wird.

Meinung:

Der Schreibstil ist recht angenehm und flüssig. Man kommt sehr gut voran und es lässt sich locker und leicht Lesen.

Die Kapitel haben eine angenehme Länge und auch die Gliederung des Buches hat mir ganz gut gefallen.

Das Buch wird aus der Sicht von Kate geschrieben, so dass man sich sehr gut in ihre Gedanken und Gefühle hineinversetzen kann, da man dies genau aus ihrer Sich mit erlebet. Diese Erzählweise ermöglicht eigentlich, dass man sich ganz gut in die Protagonisten hineinversetzen kann. Kate, war mir an sich, auch sehr sympathisch, jedoch konnte ich nicht immer ihre Entscheidungen nachvollziehen und ab und an hat mir auch eine gewisse Tiefe gefehlt. Leider sind die Emotionen nicht immer zu 100% rüber gekommen.

Die landschaftlichen Beschreibungen Irlands und Italiens haben mir sehr gut gefallen. Generell fand ich den detaillierten und bildlichen Schreibstil sehr angenehm.

Die Geschichte hatte ihre Höhen und Tiefe. Manchmal hätte ich mir etwas mehr Gefühl gewünscht und ein anderes mal ging es mit wieder etwas zu schnell. An sich jedoch eine sehr schöne Geschichte, die mir einige ganz schöne Lesemomente bereitet hat.

Die Einbindung der Briefe und auch die Gestaltung der ersten inneren Seiten haben mir sehr gut gefallen.

Eine spannende und interessante Liebesgeschichte, die noch Potenzial nach oben hat, mich aber dennoch gut unterhalten hat und daher 3,5 Sterne erhält. Durch die tolle Gestaltung und das Potenzial, was drin steckt, runde ich auf 4 Sterne auf.

Fazit:

Eine Liebesgeschichte auf Umwegen, deren emotionales Potenzial noch gesteigert werden kann.

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Rezensionen von manu63:

Gut lesbar

Highland Hearts Liebe auf den zweiten Blick ist ein Liebesroman der Autorin Gabriele Ketterl. Die Studentin Santana jobbt bei einer Reiseagentur um ihre Eltern finanziell zu unterstützen. Ihr neuester Auftrag ist eine Herausforderung, zum einen ist ihre Chefin keine richtige Hilfe sondern nimmt sich selber lediglich zu wichtig.

Dann gibt es eine eifersüchtige Produzentin und letztendlich das zu betreuende Model. Tyler „Hawk“ Vaughn, das bestbezahlte und begehrteste Männermodel Amerikas und dazu noch egozentrisch und arrogant. Insgesamt eine gute Mischung für eine ordentliche Geschichte.

Die Charaktere werden teilweise überzeichnet, das passt gut in die Geschichte. Ich hatte sehr schnell meine Lieblinge und meine Fieslinge. Die Geschichte selber ist gut lesbar und wartet mit kleinen Überraschungen auf, ist ansonsten aber recht vorhersehbar. Die Highlands werden bildhaft geschildert und man kann sich die Szenen gut vorstellen. Insgesamt ein gut lesbarer und netter Lesespaß der mit stimmigen Charakteren aufwartet.

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Rezensionen von begine:

Kommst du noch heute Nacht, oder kommst du morgen?


Der Autor J. P. Monninger hat mit seinem Roman „Unsere Liebe für immer“ einen interessanten Liebesrom geschrieben. Es ist ein etwas besserer Liebesroman.

Der Prolog führt uns in die Irische Geschichte und Mentalität.

Kate Moreton unternimmt eine Studienreise nach Irland. Dabei will sie auch die Gegend besuchen, aus der ihr Vater stammt.

In Irland verliebt sie sich in Ozzie. Der hat wohl eine Kriegsneurose. Nach ihrer Hochzeit bemerkt sie, das er zu viel trinkt. Von seinen Erlebnissen erzählt er nichts. Als er sie bei einem Sturm in Gefahr bringt, verlässt sie ihn. Aber sie liebt ihn noch immer.
Ozzies Traumata kann man gut nachvollziehen. Nur das Kate das nicht begreift ist seltsam. Aber die Geschichte wird noch sehr turbulent.

Der Autor bringt die Landschaft sehr gut ins Bild. Besonders als sie erst in einer Yurte wohnen ist wunderschön. Seine Personen lässt er gute und schwierige Momente erleben. Das karge Leben auf den Blacket Islands ist interessant.
Mir hat diese Geschichte richtig gut gefallen.

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Rezensionen von Claudia R:

emotionale und bewegende Gedichte und Kurzgeschichten

Klappentext:

Ach wär ich doch ein Goethe,
Ein Schiller oder Heine.
Gedichte hätt ich tausend
Und alle wären meine.
Ein Busch oder ein Zille.
Nun ja, ich trag die Brille.
Aber Bilder hab ich keine.
Doch dafür viele Reime.
Es küsset mich die Muse,
Gefühlt nur alle zwanzig Jahr.
Drum ist dies Büchlein dünne
Und günstig, ganz und gar.

Dieses Anthologie ist das erste Buch, das ich überhaupt veröffentliche. Es handelt sich um eine Auswahl von Gedichten und Texten, die sich bei mir über viele Jahre in einem unübersichtlichen Haufen aus Blättern und Zetteln angesammelt haben.

Cover:

Das Cover finde ich sehr schön und passend zum Titel. es spiegelt das Bild der Sehnsucht sehr gut wieder. Die Gestaltung und Farbwahl ist sehr gelungen und äußerst passend gewählt. Man sieht sich bewegendes Wasser und einen wunderschönen Abendhimmel in orange mit einem Vollmund. So kommt sehr emotionale Stimmung auf und das Cover macht direkt neugierig.

Meinung:

Dieses kleine Büchlein enthält eine Sammlung von mehreren Gedichten und einigen kleinen Kurzgeschichten. Die Themen sind wechselnd, doch meist sehr emotional und ergreifend.

Zu Beginn gibt es eine Übersicht über die enthaltenen Gedichte und Kurzgeschichten. Dies sind 22 an der Zahl und zudem noch ein Vor- und ein Nachwort.

Die meisten der Gedichte haben mich sehr berührt und zum Teil auch zum Nachdenken angeregt. Gleich zu Beginn, das Gedicht, "Sehnsucht", aber auch "Kann..." und "Spätes Glück" haben mir sehr gut gefallen und sind unter anderm meine Favoriten. Auch die anderen Gedichte fand ich sehr schön berührend, bewegend und teils auch sehr emotional. Eine wirklich wunderschöne Sammlung und es macht sehr viel Spaß, diese Gedichte und Kurzgeschichten zu Lesen.

Nicht alle Gedichte und Kurzgeschichten sind gleich und manche konnten mich nicht ganz überzeugen, aber dies ist auch Geschmacksache. In dieser Ansammlung sind wunderschöne Werke dabei und daher kann ich dieses kleine Büchlein jedem nur empfehlen.

Es eignet sich auch sehr gut, einfach so für Zwischendurch, wenn man einfach mal wieder seine Seele baumeln lassen möchte und etwas entspannen möchte. Es ist auch eine tolle Geschenkidee und eignet sich gut zum Abschalten und Entspannen.

Mir hat dies kleine Büchlein sehr gut gefallen und sehr viel Freude bereitet. Sehr interessant, fand ich auch, wie mit den Reimen und der Sprache umgegangen wurde. Auch gibt es hier einige Gedichte in Englisch, die man aber auch ohne große Sprachkenntnisse, durchaus verstehen kann und die mir persönlich auch sehr gut gefallen haben.

Es sind einige sehr schöne Geschichten und Gedichte dabei. Daher wären es von mir 4,5 Sterne, die ich gern auf 5 Sterne aufrunde.

Fazit:

Eine tolle Ansammlung von emotionalen und berührenden Gedichten und Kurzgeschichten, die zum Nachdenken anregen.

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Rezensionen von Petra:

Respekt

Mut ist, wenn man Angst hat von Brigitta Heinrich

Klappentext

Mit nur zwei Koffern kommt sie nach Berlin. Olga Faust verlässt mit 49 Jahren ihre Heimatstadt Hanau und wagt den Neuanfang. Frei, für nichts und niemanden verantwortlich, nur für sich selbst. Ihr möbliertes Zimmer bei einer alten Dame in Schöneberg hat sie unbesehen gemietet. Den Job in der Anwaltskanzlei hat sie blind angenommen.

Vorstellungsgespräch - nicht erforderlich, es gibt schließlich eine Probezeit. Alles Unübliche kommt Olga bei ihrem Aufbruch ins Unbekannte entgegen. Was sie eigentlich will, weiß sie nicht. Aber sie muss auch nichts wollen, ihr neues Leben stößt ihr zu. Ihre Bleibe erweist sich als eine schräge Mehrgenerationen-WG, das Anwaltsbüro steht der WG an Skurrilität kaum nach. Olga wird hineingezogen in einen Strudel von teils heiteren, teils ernsten Verwicklungen, findet sich zwischen zwei Männern wieder, erkennt, dass sie Verantwortung übernehmen muss und kann.

Meinung

die Themen sind eigentlich ernst, Hartz IV, Abschiebung, das Altern, Einsamkeit und Erinnerungen an eine schlimme Vergangenheit. Trotzdem schreibt die Autorin in einer Art und Weise das man immer wieder lachen muss. Die Menschen leben in Berlin und geben Sprüche und Kommentare von sich die typisch Berliner Schnauze sind, Es ist nicht gestellt sondern wirkt echt.
Das Erschrecken der Zugereisten Olga darüber ist nachvollziehbar, aber wie sie damit umgeht ist mutig und verdient allen Respekt auch wenn es nur eine Geschichte ist. Man hat als Leser die Hoffnung das es irgendwo genau solche Menschen gibt die genauso handeln,
Ich bin immer begeistert wenn ich ein Buch lese das mich so berührt

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Rezensionen von begine:

Zwanziger Jahre in England

Die Frauen von Richmond Castle von Rees Tracy


Die Autorin Tracy Rees schreibt den neuen Roman „Die Frauen von Richmond Castle“ wieder in bewährtem Stil. Dieses Buch führt uns in die 20er Jahre des 20. Jahrhundert in England.
Die Frauen von Richmond Castele sind die jüngste Tochter Blue Camberwell, ihre Schwester, ihre Stiefmutter Midge und dazu kommt Delphine Morel.

Blue will sich als Journalistin versuchen, da muss sie gegen einige Männer kämpfen, die ihr vorwerfen, sie würde Männern den Job wegnehmen.
Sie ist eine warmherzige Frau.
Dann ist da Delphine, die vor ihrem brutalen Mann geflohen ist. Blue nimmt sie mit nach Hause und die Familie hilft ihr.
Nach einem ruhigen Anfang wird es immer besser.
Gekonnt lässt uns die Autorin die Zeit eintauchen. Zwar sind die Camberwells fast etwas zu Gutmenschen, aber ich mochte sie alle.

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Rezensionen von begine:

Magische Welt

Die Frauen von Richmond Castle von Rees Tracy


Die Fantasyautorin Melissa Caruso fesselt mit ihrer Feuerfalken – Saga.
Band 1 war Flammenflug und “Sturmschwingen“ ist Band 2. Es ist ein Epos über Macht, Familie und Freundschaft.
Wie schon in Band 1 sind Amalia und Zaira die Hauptfiguren. Amalie ist Erbin einer führenden Familie. Die beiden haben verschiedene Magien.

Zaira kämpft mit Feuer.
Es gibt verschiedene Mächte, die sich gegenseitig bekriegen. Amalie hat verschiedene Aufgaben, die sie nicht immer bewältigt, jedenfalls in den Augen ihrer Mutter und Großmutter.

Die Autorin hat einen mitreißenden Schreibstil. Obwohl ich nicht so richtig zu dem Genre gehöre, konnte sie mich gut unterhalten.

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Rezensionen von BarbaraM:

Ein tolles Kinder-Sachbuch auf den Spuren Alexanders des Großen

Alexander der Große und die Grenzen der Welt von Maria Regina Kaiser

„Alexander der Große und die Grenzen der Welt “ von der Autorin Maria Regina Kaiser und dem Illustrator Klaus Puth ist 2020 im Impian Verlag erschienen und umfasst in der gebundenen Ausgabe 144 Seiten. Es ist geeignet für Kinder ab 11 Jahren.

Das Buch ist eine wunderbar gelungene Mischung aus Kinder- und Sachbuch und das sowohl von der Geschichte des Sandalenbinders Nikandros als auch vom umfassenden Sachteil am Ende eines jeden Kapitels.

Zu Beginn eines jeden Kapitels steht ein Teil der fortlaufenden Geschichte des Sandalenbinders Nikandros. Dieser begleitet Alexander den Großen auf seinem großen Feldzug. Nikandros fungiert hier als Beobachter und schreibt seine Erlebnisse und Gedanken nieder. Er äußert sich reflektierend und betrachtet das Handeln vom König der Makedonen durchaus kritisch. Nikandros berichtet vom Alltag im Feldlager von Alexander dem Großen, und von den vielen Schlachten und ruhmreichen Siegen.
Im Anschluss an die Geschichte von Nikandros sind zahlreiche historische Fakten und viele Erklärungen zur damaligen Zeit zu finden. Diese sind in kindgerechte Häppchen verpackt und machen neugierig auf die Zeit um Alexander den Großen, die damaligen Lebensumstände, Anschauungen, aber auch den ganz normalen Alltag und beispielsweise die Mode zur damaligen Zeit. Viele Abbildungen unterstreichen und verdeutlichen das Gelesene.
Regina Maria Kaiser schafft es gekonnt, packend, mit dem nötigen Quäntchen Humor und spannend zu schreiben und dabei historische Fakten einfließen zu lassen. Hier wird Geschichte erlebbar und es macht unglaublich viel Spaß, dieses Buch zu lesen. Die Geschichte um Alexander den Großen hat mich und meine Tochter hier einfach nur fasziniert.
Unbedingt erwähnen möchte ich auch den Illustrator Klaus Puth, der durch seine Zeichnungen im comicartigen Stil vieles erklärt und nochmals veranschaulicht. Sein Stil spricht die Leser an und man merkt den Zeichnungen an, dass auch hier sehr viel Hintergrundwissen zur Geschichte um Alexander den Großen steckt. Wir sind total begeistert!

Fazit: Mir hat das Buch richtig gut gefallen.
Ich würde mir wünschen, dass dieses Buch in viele Kinderzimmer, Bibliotheken und Klassenzimmer einzieht, denn da gehört es meiner Meinung auf alle Fälle hin.
Von mir gibt es eine absolute Lese-Empfehlung!
So ein wunderbares Buch - ein echtes Erlebnis!

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Rezensionen von Bücher in meiner Hand:

Grossartig erzählt

Leas Spuren von Bettina Storks

Da ich im vorherigen Roman der Autorin, "Das geheime Lächeln", Mühe mit der Protagonistin hatte und mir auch einige andere Dinge nicht so gefielen, war ich umso mehr auf "Leas Spuren" gespannt - auch hatte ich ein bisschen Angst, dass es mir wieder nicht hundertprozentig gefallen würde.

Meine Befürchtungen betreffend "Leas Spuren" waren zum Glück aber umsonst, wie sich ganz schnell herausstellte.

In zwei Zeitebenenen erzählt Bettina Storks ihre neue Geschichte, die wieder in Paris und in Deutschland spielt. So wird 2016 die in Stuttgart lebende Marie unerwartet zur Teilerbin - sie erbt von dem ihr unbekannten Victor Blanc zusammen mit dessem Enkel Nicolas eine Wohnung in Paris, jedoch angeknüpft daran ist der Fund eines Gemäldes. Alle sind überrascht, doch bald wird klar, dass Victor Blanc Maries Grosstante Charlotte Schneider gekannt haben muss.

Charlotte lebte im Jahr 1940 in Paris, doch wo sie arbeitet und was sie machte, das weiss niemand so genau. Was Victor mit Charlotte zu tun hatte, ist auch keinem aus seiner Familie bekannt. Historikerin Marie und Journalist Nicolas forschen gründlich in der Vergangenheit von ihren Verwandten nach, damit sie auch das unbekannte Bild aufspüren können, denn sonst verfällt ihr Erbanteil. Ob sie den wirklich wollen, wissen sie selbst noch nicht.

Obwohl ich betreffend dem verschollenen Bild eine Vermutung hatte, die dann auch zutraf, war die Lektüre von "Leas Spuren" total spannend. Gut, dass noch Ferien waren, so konnte ich bis spät Nachts lesen!

Wunderschön erzählt die Autorin wie Charlotte durch Victor Paris kennen lernt und wie genau Charlotte die Situation in Deutschland beobachtet. Es war so ein bisschen ein Blick von aussen, obwohl sie ja mitten drin war. Das Schicksal ihrer Nachbarn und Bekannten zu verfolgen, war sehr traurig und berührend. Ebenso das tragische Los der Bewohner der Rue Oberkampf und der Rue Saint-Maur.

In diesem Roman steht die Kunstszene von Paris in der Nazizeit und die Résistance im Vordergrund. Wenn man in den Medien vom damaligen Kunstraub hört, findet man es zwar ungeheuerlich was da alles passierte. Wenn man es aber in eine Geschichte verwoben erzählt bekommt, so wie hier in "Leas Spuren" ist man einfach nur entsetzt und betroffen.

Dieser Roman ist hervorragend und detailliert recherchiert, besticht durch tolle Charaktere und einer unglaublich spannenden Geschichte auf knapp 500 Seiten, von denen keine einzelne langweilig ist oder unnötig wäre. Die Story wird auch Lesern gefallen, die nicht so gerne Romane über die Nazizeit lesen, denn "Leas Spuren" beinhaltet alles im genau richtigen Mass.

Fazit: Enorm fesselnder Roman, grossartig erzählt von Autorin Bettina Storks, den man unbedingt lesen muss.
5 Punkte.

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Rezensionen von Bellis-Perennis:

Hat mich enttäuscht

Die Galerie am Potsdamer Platz von Alexandra Cedrino

Alexandra Cedrino nimmt uns in ihrem Roman-Debüt ist das Berlin der 1930er Jahre mit.

Alice Waldmann, reist 1930 nach dem Tod ihrer Mutter von Wien nach Berlin. Dort will sie dem streng gehüteten Familiengeheimnis auf die Spur kommen. Der Empfang bei ihrer Verwandtschaft ist mehr als frostig. Besonders von ihrer Großmutter Helena schlägt Alice unversöhnlicher Hass entgegen.

Helena sieht in Alice nur ein „Kuckuckskind“, das sich ins gemachte Netz setzen will.
Während sich Alice einerseits einen Name als Kunstfotografin macht und sich andererseits unschlüssig in Berlin treiben lässt, und sich in den Deutsch-Iren John verliebt, verändert sich das Bild auf den Straßen: Verbände der SA und SS marschieren, prügeln sich mit Sozialisten und beginnen mit Repressalien gegen die jüdische Bevölkerung. Mitten drinnen, um nicht zu sagen, ein führender Kopf ist Erik, den die Waldmanns als Kunden für die wieder eröffnete Kunstgalerie gewinnen wollen. Doch zu welchem Preis?

Meine Meinung:

Das Buch ist das erste einer Trilogie. Leider ist dieser Auftakt nicht gut gelungen. Weder die Stimmung in Berlin, noch die Charaktere reißen mich vom Hocker. Erst sehr spät erfährt man Helenas Geheimnis. Ich hätte mir mehr über das Umfeld der Kunsthändler gewünscht, vor allem weil die Autorin aus der Kunsthändlerfamilie Gurlitt stammt, und einiges berichten könnte.
Die ganze Geschichte dümpelt irgendwie dahin. Je länger sie dauert, desto unzufriedener bin ich mit Alice geworden. Ihr Gehabe ist mir stellenweise echt auf die Nerven gegangen.

Eine Straffung mancher Szenen hätte dem Roman gut getan.

Fazit:

Die Leseprobe hat mehr versprochen, als das Buch gehalten hat. Leider nur zwei Sterne.

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