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Rezensionen von Bücher in meiner Hand:

Wind, Liebe und andere Schwierigkeiten

Windstärke Liebe von Jana Lukas

Schon länger bin ich auf die Romane von Jana Lukas aufmerksam geworden - ich gestehe, aufgrund der Cover. Aber auch der zweite Blick auf die Inhaltsangabe lohnte sich.

Drei Romane hat Jana Lukas bereits bei Heyne veröffentlicht, "Windstärke Liebe" ist ihr neuestes Schreibwerk. Und das hab ich zuerst gelesen.

Die Geschichte um Clara, die sich zeitgleich um ihre Grossmutter kümmern möchte und ihre jüngere Schwester aufs Auge gedrückt bekommt, hat mir gut gefallen.

Clara reist also gezwungenermassen mit der stark pubertierenden Sophie an den Bodensee. Clara kümmert sich um Sophie, um die im Spital liegende Grossmutter Charlotte, deren Haus, deren Katze und deren Zitronenbaum. Ausserdem um sich selbst, denn sie braucht dringend einen Job - zum Glück findet sie bald einen, wenigstens eine Sorge weniger. Nur findet sie in dem ganzen Chaos keine Ruhe und keine Inspiration für ihre eigene Goldschmiede-Kollektion.

Charlottes Nachbar Justus erschreckt Clara zwar gleich am ersten Abend, doch langsam freunden sich die beiden an. Auch Sophie würde in Anton einen gleichaltrigen Freund finden, wenn sie es zulassen würde, aber Sophie zickt gehörig rum. Ihr hätte ich gehörig den Kopf gewaschen, denn Clara ist nicht ihr Feind. Im Gegenteil: Clara macht, dass es allen so gut wie möglich geht und verdient auch das Geld, das Sophie zum Leben braucht. Bis Sophie das merkt, Charlotte wieder zuhause ist, die dritte Schwester Lena von ihren Ideen überzeugt, Justus Familienprobleme gelöst werden und auch Clara endlich wunschlos glücklich und wieder inspiriert ist, vergehen kurzweilige und schnell zu lesende 400 Seiten.

Toll finde ich die Szenerie am Bodensee. Er kommt in der Literatur viel zu kurz und sollte öfters Schauplatz sein. Der Bodensee verleiht der Story ein Sommerferien-Feeling und wird von den Protagonisten rege für Aktivitäten genutzt.

Man könnte natürlich kritisieren, zickige Pubertierende und kranke Omas in einem Roman zu verbraten, sei keine neue Idee. Stimmt, das ist es nicht. Aber die Kunst besteht darin, aus 0815-Situationen etwas Neues zu machen und diese Geschichten so zu schreiben, dass sie eben herausstechen und weder langweilen noch allzu nervende Figuren beinhalten. Genau das ist Jana Lukas in "Windstärke Liebe" gut gelungen.

Ich freue mich, nun auch bald die beiden anderen Romane der Autorin zu lesen. "Windstärke Liebe" macht auf jeden Fall Lust dazu.

Fazit: Diese schöne und gut unterhaltende Geschichte hab ich sehr gerne gelesen.
4 Punkte.

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Rezensionen von Lesemama:

Eins und eins macht vier

Windstärke Liebe von Jana Lukas

Bewertet mit 4.5 Sternen

Zum Buch:

December ist auf der Hochzeit ihres Cousins als sie Gareth kennenlernt und sich sehr von ihm angezogen fühlt. Als sie nach der Hochzeit in seinem Bett aufwacht und sich davonschleicht wird ihr bewusst, dass Gerath der Alleinerziehende Vater aus der Nachbarschaft ihrer Cousine ist.

Kann es für December und Gareth eine Zukunft geben? Er hat ja schon Kinder und eine Ex, die immer wieder bei ihm vorbeikommt ...

Meine Meinung:

Anscheinend handelt es sich bei Until Love um eine Reihe rund um die Schwestern mit den Monatsnamen, aber man kann das Buch auch sehr gut alleine lesen.
Mich hat die Geschichte von December und Gareth von Beginn an gefesselt. Es ist zwar jetzt nicht so besonders, aber trotzdem total schön zu lesen. Gareth als Vater von zwei Söhnen, wie die December in die Familie aufgenommen haben, die alltäglichen Probleme. Alles in allem eine ganz alltägliche Geschichte und trotzdem hat sie mich total berührt.
Ich habe so mit der ganzen Familie mitgelitten, ich fand das Kennenlernen total schön und wegen mit hätte es gerne noch ausführlicher sein dürfen.
Ich werden die Until Love Reihe auf jeden Fall weiterverfolgen.
Wunderschöne, romantische und prickelnde Liebesgeschichte. Genau mein Geschmack.

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Rezensionen von Nele33:

Mehr Krimi denn Thriller

Cold Case - Das verschwundene Mädchen von Frennstedt Tina

Bei Cold Case-Das verschwundene Mädchen handelt es sich um den Auftakt Band um Tess Hjalmarsson und ihr Team.

Der aktuelle Cold Case mit dem sich Tess beschäftigt handelt von der 19 jährgen Annika, die vor 20 Jahren ermordet wurde. Ihre Arbeit wird von einem aktuellen Fall unterbrochen, ein besonders perveser Serienmörder überfällt Frauen mittleren Alters in ihrem zu Hause und tötet sie bestialisch.

Schnell stellt sich Tess die Frage, ob der aktuelle Fall mit dem Mord an Annika etwas zu tun hat. Schlägt der gleiche Mörder nach so vielen Jahren wieder zu?

Tina Frennstedt ist es gelungen den Anfang des Buches aussergewöhnlich spannend zu beschreiben. Ich fühlte mich wie mittendrin im Geschehen. Leider nimmt sie sich meines Erachtens sehr viel Zeit um Tess und ihre Kollegen und deren Privatleben vorzustellen. Für mich nahmen diese Dinge etwas viel Raum im Buch ein und dies führte zu einigen Längen und nahm enorm die Spannung aus dem wirklich gut konstruiertem Fall. Dennoch hat es Spass gemacht Tess und ihr Team bei den Ermittlungen zu begleiten und im nächsten Fall dürfte es dann auch nicht mehr so viel zum Team an sich zu erzählen geben. Einordnen würde ich die Story eher unter Krimi denn als Thriller.

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Rezensionen von heinoko:

"Es gibt immer einen Weg"

Das Wolkenschiff von Hardy Vashti


Was für ein überraschend guter Erstlingsroman. Er enthält alles, womit man Kinder ans Buch fesseln kann: Spannung, Abenteuer, Fantasy und Humor. Großartig.

Marie und Arthur sind Zwillinge, aber sehr, sehr unterschiedlich. Als ihr Vater Ernest Brightstorm, ein Forscher, von einer Expedition nicht mehr zurückkommt und alle Welt vermutet, dass er gegen den Ehrenkodex der Geographischen Gesellschaft verstoßen hat, zerbricht die Welt der Zwillinge.

Sie verlieren ihr Zuhause und werden verkauft an ein Ehepaar, für das sie schuften müssen. Unverbrüchlich halten die beiden jedoch zusammen und heuern schließlich bei der Forscherin Harriet Culpfeffer an, als diese zu einer Expedition nach Südpolaris aufbrechen will. Die Zwillinge hoffen, auf dieser Fahrt etwas über den Verbleib ihres Vaters aufdecken zu können.

Es sind ungewöhnliche Helden, die wir in diesem Buch kennenlernen, so wie die liebenswerten Hauptpersonen, die Zwillinge. Marie ist ein Technikgenie und eine Tüftlerin und hat für ihren Bruder Arthur, der nur einen Arm hat, einen sehr hilfreichen Metallarm konstruiert. Arthur dagegen verfügt über große Kraft, über sich hinauszuwachsen, kann kochen und ist sicher, dass es immer einen Weg gibt. Aber auch die wagemutige Harriet Culpfeffer mit ihrer unglaublichen Konstruktion des Luftschiffes Aurora ist eine Protagonistin, der die Sympathie des Lesers gehört, denn sie gibt Kindern eine Chance, sich zu beweisen. Wie schön, dass die Autorin das Wolkenschiff Aurora mit einer Bibliothek ausgestattet hat. „Bücher sind das schönste Geschenk überhaupt“. Wie wahr. Jede handelnde Person hat besondere Fähigkeiten und Stärken und trägt damit zum Gelingen der Reise bei. Meine persönlichen Lieblinge jedoch sind die Weisewesen, überaus kluge Tiere. Welch zauberhafte Idee! Aber da gibt es auch die Bösen, die Lügner, die Hinterhältigen, all diese Verkörperungen des Negativen, die mit ihren Machenschaften die Crew rund um Harriet Culpfeffer boykottieren wollen und dadurch für atemlose Spannung sorgen.

Fazit: Wichtige Themen wie Vertrauen, Mut, Zuversicht, Einfallsreichtum, Vorurteile, Geschwisterliebe, Freundschaft und Zusammenhalt sind in eine überaus fantasievolle, ideenreiche Geschichte verwoben. Der Autorin ist mit „Das Wolkenschiff“ ein großartiges Kinderbuch gelungen, klug, spannend und zauberhaft fantasievoll.

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Rezensionen von Bücher in meiner Hand:

Im Märchenland

Land of Stories: Das magische Land - Eine düstere Warnung von Chris Colfer

Ich mag die "Land of Stories"-Bücher und freute mich, endlich den den dritten Band in der Hand zu haben und die interessante Geschichte, in der allerlei Märchenfiguren auftauchen, zu lesen.

Nachdem Alex Bailey sich im letzten Band dazu entschlossen hat, im Märchenland zu bleiben, und Conner mit ihrer Mutter und seinem Stiefvater zurück in die Anderswelt gereist ist, hat er von der Schulleiterin eine einmalige Chance bekommen: Er darf mit ihr und ein paar anderen Schülern nach Deutschland reisen!

Denn in der Freien Universität Berlin hat man eine Zeitkapsel gefunden, in welcher drei bisher völlig unbekannte Märchen der Brüder Grimm waren.

Auf einer Veranstaltung werden diese Märchen zum ersten Mal erzählt. Dabei findet Conner heraus, dass das Märchenland von einer grossen Gefahr bedroht wird. Er versucht seine Schwester Alex zu kontaktieren und erreicht schliesslich Mutter Gans.

Danach gelangt Conner durch ein Portal in die Märchenwelt und merkt, dass die Grande Armée aus Napoleons Zeiten das magische Land übernehmen will. Gemeinsam müssen sie alle versuchen, das Land der Märchen vor seiner grössten Katastrophe zu schützen.

Dieser dritte Band der "Land of Stories"-Serie ist gut und spannend geschrieben, und hat wie die zwei vorherigen Bände echtes Suchtpotenzial und ein wunderschönes Cover.

Die Hauptfiguren konnten mich auch in "Eine düstere Warnung" wieder begeistern: Alex, weil sie schlau ist und ein grosses Herz hat, und Conner, weil er so witzig ist und mich immer wieder zum Lachen bringt.

Fazit: Sehr spannend, man kann nicht anders, als um alle zu bangen und zu hoffen, es möge bitte, bitte gut ausgehen. Ich bin schon mega gespannt auf den nächsten Band.
5 Punkte.
Rezension von @buacherherz (13 Jahre alt)

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Rezensionen von yellowdog:

Virtuos

Die Reisenden von Regina Porter

Es ist eine komplexe US-amerikanische Familiengeschichte, darunter auch der weiße Rufus, der die afroamerikanische Claudia heiratet. Beide Familienzweige werden ausgiebig betrachtet. Die abgebildete Zeit geht von 1950 bis 2010 und zeigt überwiegend die Schauplätze Georgia und New York, zeitweise auch Vietnam.

Viele, viele Figuren wirken mit. Manche tauchen nur kurz auf. Es gefällt mir aber auch gut, wie die Nebenfigur einer Episode später dann selbst im Mittelpunkt steht. Regina Porter gibt jeder Figur eine individuelle Persönlichkeit und Sprache.
Virtuos konstruiert ist es für den Leser nicht immer einfach zu folgen und Figuren und Zeiten korrekt zuzuordnen. In dieser Herausforderung liegt aber auch ein Reiz des Buches. Viele kleine Episoden ergeben ein Gesamtbild, das die Gesellschaft der USA über Jahrzehnte spiegelt.
Für mich bisher DER Roman des noch jungen Jahres!

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Rezensionen von Jules118:

Spannend mit Luft nach oben

Eisige Dornen von Jonas Moström

Über das ganze Land verteilt werden Leichen gefunden. Bei allen sieht es nach Selbstmord aus. Das Einzige, das die Opfer verbindet, ist eine blau gefärbte Rose in ihren Händen.
Das Team um Nathalie Svensson übernimmt die Ermittlungen, als klar wird, dass es sich hierbei um Mord handelt.
Das Cover ist schon mal ein Hingucker.

Wäre ich im Laden unterwegs gewesen, wäre es mir auf jeden Fall ins Auge gestochen. Bereits die ersten Teile der Serie sind mir bekannt.
Ob die Vorgeschichte für das Geschehen also von Belangen ist, kann ich nicht beurteilen, ich denke aber eher nicht.
Der Fall ist spannend und die Motivation des Mörders finde ich sehr spannend, da es auch ein kontroverses und aktuelles Thema ist, zu dem sicher jeder eine eigene Meinung hat.
Das Team ist sehr vielseitig, wobei das Augenmerk klar auf Nathalie Svensson liegt. Auch das Privatleben spielt eine Rolle, aber es steht nicht im Vordergrund, wie es oft bei anderen Thrillern der Fall ist.
Anfangs habe ich etwas schwer ins Buch gefunden, aber nachdem die Zusammenhänge der einzelnen Personen klar wurden, war das Buch sehr fesselnd.
In meinen Augen ist es nicht der beste Teil der Serie, aber trotzdem ein spannendes und gutes Buch.

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Rezensionen von HEYN Leserunde, Manuela Meierhofer:

Alltagsgrauen

Rote Kreuze von Sasha Filipenko

Als Alexander in eine neue Wohnung umzieht, lernt er die alte, an Alzheimer erkrankte Tatjana kennen. Sie erzählt ihm ihre Lebensgeschichte.

Gekonnt beschreibt Filipenko welche Auswirkungen der stalinistische Terror auf die russische Bevölkerung hat. Durch die klare, schnörkellose Sprache kann man sich voll und ganz auf die Geschichte konzentrieren.

Ein Buch, wie ich es gerne mag!

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Rezensionen von Lesemama:

Inselliebe auf Helgoland

Die kleine Pension Dünenblick von Sontje Beermann

Zum Buch:

Schon als Teenager hat Runa ihrer Heimat, der Insel Helgoland, den Rücken gekehrt. Als ihre Mutter einen Unfall hatte, kehrt Runa auf die Insel zurück um die Pension Dünenblick, die Pension ihrer Eltern zu betreuen. Dort lernt sie Paula kennen, die inkognito Urlaub macht. Und gemeinsam kommen sie einer großen Betrügerei auf die Spur .

..

Meine Meinung:

Ich liebe das Meer und ich liebe Romane die am Meer und an der Küste spielen.
So war ich auch sehr neugierig auf diesen Roman. Und ich wurde nicht enttäuscht.
Eine wunderschöne Geschichte über eine Freundschaft, die schon fast ein ganzes Leben besteht und über neue Freundschaften, die durch Vertrauen und Gemeinsamkeiten entstehen.
Dazu kommt das zauberhafte Setting der Insel, ich bekam richtige Lust auf die Insel, Werbemaßnahmen (;
Die Geschichte ist gefühlvoll, aber auch spannend und am Ende zwar nicht überraschend aber sie konnte mich sehr gut unterhalten.

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Rezensionen von Petra:

etwas abstrakt

Die kleine Pension Dünenblick von Sontje Beermann

Sehr langatmig erzählt der Autor den Beginn der Mission zur Rettung der Erde, als das Buch an Fahrt aufnimmt hat man die Hälfte durch. Es ist dann durchaus interessant wie der Autor die neuere deutsche Geschichte präsentiert. Die unterschiedlichen Blickweisen von Ost und West werden so dargestellt genau so wie es 1989 vor der Wende gewesen ist.

Ob es Kinder in dem Alter für die es geschrieben wurde verstehen, was erzählt wird ist aber für mich fraglich.
Der Grundgedanke hinter der Geschichte ist, vermute ich, den Kindern Selbstvertrauen zu vermitteln, nicht nur in Schwarz und Weiß Dimensionen zu denken, Respekt vor anderen, Toleranz gegenüber anderen Meinungen und selbstverständlich auch Geschichtskenntnisse,
Ob man junge Leser mit Außerirdischen und alte Comic-Helden einfangen ?

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