Kunden em pfehlungen
Rezensionen von Lesestern:
Luther - ein gottesfürchtiger Mensch mit Licht- und Schattenseiten und ein Wegbereiter für die Menschenrechte
Luther von Eric Metaxas
Neben vielen bereits erschienen Luther-Biografien hat der durch sein Bonhoeffer Buch bekannte NewYorker Journalist und Autor Eric Metaxas sein neuestes Werk der beeindruckenden Persönlichkeit des großen Reformators gewidmet.
Als Leserin, die in der Nähe der bekannten Lutherstadt Worms wohnt und schon viel über Luther gehört und gesehen hat, war ich sehr gespannt auf das im SCM Verlag Hänssler aktuell erschienene Buch "Luther, der Mann, der Gott neu entdeckte.
Und ich wurde nicht enttäuscht und an vielen Stellen noch überrascht.
Eric Metaxas beschreibt die komplexen Zusammenhänge und die ungewöhnliche fest in der Bibel verwurzelte Person Luthers sehr verständlich und gut nachvollziehbar.
Seine Aussagen stützen sich auf viele historisch belegte Quellen, die seine Erkenntnisse recherchieren und exakt wiedergegeben.
Damit zieht er auch klare Grenzen zwischen überlieferten Legenden und wahren Begebenheiten.
Er nimmt uns mit in das Leben Martin Luthers verknüpft mit den Ereignissen des ausgehenden Mittelalters im 16.Jahrhundert.
Die hier aufgeführten Briefe und Dokumente liefern uns ein realistisches Bild dieser Zeit und es wird deutlich, dass Luther weder mit seinem Thesenanschlag noch mit den vielen darauf folgenden Schriften die sich anbahnende Umwälzung und Veränderung in der Welt beabsichtigte.
Sein Anliegen als bibeltreuer und in Gottes Wort gefestigter Christ war es, die katholische Kirche zu "reparieren" und sie zurück zu ihren Wurzeln zu führen.
Dabei war ihm hauptsächlich das dekadent gewordenen Papsttum und der damit verbundene und ins kommerzielle wachsende Ablasshandel ein Dorn im Auge, gegen das er leidenschaftlich kämpfte.
Dagegen stellte er die Gnade Gottes, die durch den Glauben an Jesus Christus für alle Menschen zugänglich wird und uns ohne materiellen Mittel zur Verfügung steht.
Durch seine biblisch begründeten Angriffe auf die katholische Kirche und deren "teuflische "Machenschaften wurde Luther ein öffentlich erklärter Feind und Gegner.
Dies findet seinen Ausdruck im berühmt gewordenen Reichstag zu Worms, an dem Luther vom Kaiser höchstpersönlich aufgefordert wurde seine Thesen und Schriften zu widerrufen.
Nachdem er in Berufung auf die heilige Schrift sich dem widersetzte, wird er als Häretiker mit dem Bann belegt und erhält ab sofort Predigtverbot.
Seinem treuen Beschützer und zeitlebens zu ihm haltenden Kurfürsten Friedrich dem Weisen hat er es zu verdanken, dass er ins sichere Exil als Junker Jörg auf die Wartburg gebracht wird und sich dort der Übersetzung des Neuen Testamentes widmen kann.
Neben vielen weiteren Errungenschaften Luthers ist dies eines der wichtigsten Ereignisse, die prägende Auswirkungen auf die Entwicklung des christlichen Glaubens hatte.
Gottes Wort,wurde jetzt in einer für alle verständlichen Sprache verbreitet und war nicht länger Adeligen und Geistlichen vorbehalten, die des Lateins mächtig waren.
Damit war ein Meilenstein gesetzt, der weitere Entwicklungen wie der Kampf um Menschenrechte und das Eintreten für Religionsfreiheit bedingten.
Fazit:
Ein Buch, das tief in die Geschichte Luthers eintaucht und uns einen Menschen zeigt, dessen Weg von einem ängstlichen Mönch zu einem leidenschaftlichen Gottesstreiter wird.
Dabei erleben wir ihn in all seinen Widersprüchen, seinen hellen und dunklen Seiten und seinen beeindruckenden Erkenntnissen aus dem intensiven Studium der heiligen Schrift.
Auch die Eigenschaft des liebevollen und besorgten Ehemanns und Familienmensch bleibt hier nicht verborgen, der in all seinen Bestrebungen dem Tod oft sehr nahe stand.
Dabei ließ er sich einzig und allein von der Wahrheit der Bibel leiten und sein starker Glaube an Jesus Christus war seine Kraftquelle für sein entschiedenes und mutiges Handeln
Seine Mission war es, dass jeder Mensch in eine lebendige und persönliche Beziehung zu seinem Schöpfer kommt und dadurch sein Leben von der Freiheit und Gnade bestimmt wird.
Dieser Fokus, den Metaxas in seinen Ausführungen deutlich herausarbeitet, eröffnet eine neue Perspektive und bietet Horizont erweiternde Erkenntnisse.
Rezensionen von Vicky:
Nie war die Stadt größer, reicher, bunter, glitzernder als damals
Jahre der Veränderung von Linda Winterberg
'Jahre der Veränderung' ist ein historischer Roman der Autorin Linda Winterberg. Außerdem bildet er den zweiten Band der Hebammen-Saga. Hinter dem Pseudonym Linda Winterberg verbirgt sich Nicole Steyer, eine erfolgreiche Autorin historischer Romane. Warum sie allerdings nicht unter ihrem 'echten' Namen schreibt ist mir ein Rätsel - aber okay, das sei mal so dahin gestellt.
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Das doch eher dezent gehaltene Cover gefällt mir gut und ich finde es sehr passend für die entsprechende Zeit gewählt. Außerdem ist durch die große Ähnlichkeit zum ersten Band der Wiedererkennungswert definitiv gegeben.
Unter 'Informationen zum Buch' kann man sich bereits einen kurzen Vorgeschmack auf die Geschichte rund um Edith, Margot und Luise im Berlin des Jahres 1929 holen.
Wir dürfen die drei Hauptfiguren von Juli 1929 bis März 1933 begleiten, seit Teil eins sind also gut zehn Jahre vergangen Dieser Zeitsprung tut der Geschichte aber keine Abbruch, sondern ganz im Gegenteil, er bereichert sie sogar sehr. Der Roman selbst umfasst vierunddreißig Kapitel welche fallweise mit Orts- und Zeitangaben versehen sind. Dadurch findet man sich in der gesamten Geschichte leicht zurecht und weiß als Leser immer ganz genau wann und wo man sich gerade befindet. Der Schreibstil ist sehr angenehm und der Roman dadurch leicht und flüssig zu lesen. Die Geschichte ist, wie bereits in Teil eins, wieder mitreisend und gefühlvoll - ich konnte auch diesen Teil nur schwer aus der Hand geben! Ich liebe die Figuren und konnte von der ersten Seite an in die damalige Zeit abtauchen.
Ich würde am liebsten sofort mit den Freundinnen und Hebammen Edith, Margot und Luise weiterlesen – vor allem in dieser ungewissen Zeit! Ich sehne daher den nächsten Band der Reihe herbei!
Rezensionen von Lesemama:
Teil zwei zu Bren und Cross
Jahre der Veränderung von Linda Winterberg
Zum Buch:
Band zwei der Reihe rund um Bren und Cross.
Bern und Cross sind ein Paar, endlich. Aber Brens Ex, Drake, kann keine Ruhe geben. So ist der Kampf zwischen den Crews ungebrochen.
Gibt es noch Hoffnung für Been und Cross? Gibt es in einer Welt voller Hass und "Krieg" überhaupt Platz für die Liebe?
Meine Meinung:
Ich habe leider den ersten Teil nicht gelesen, ich dachte es zwar aber das war ein anderes Buch von Tijan.
Daher brauchte ich sehr lange um mich mit den vielen Namen zurechtzufinden. Auch werden immer wieder Vorfälle aus dem vorherigen Buch erwähnt, die ich natürlich nicht kenne.
Ich las das eine Buch sehr gerne, ich mag das New Adult Genre normalerweise ganz gerne, aber hier wurde die Leselust schon ein wenig gehemmt. Es waren einfach viel zu viele Namen.
Auch mit der Gewalt der Jugendlichen, oder der jungen Erwachsenen, kam ich nicht wirklich zurecht. So gefiel mir das Buch leider nicht so gut.
Rezensionen von KimVi:
Spannender Krimi
Eisige Dornen von Jonas Moström
Die Psychiaterin Nathalie Svensson soll die Kollegen der Spezialeinheit bei der Jagd nach einem Serienmörder unterstützen. Denn es wurden mehrere Tote gefunden, bei denen es zunächst so aussah, als wären sie eines natürlichen Todes gestorben und friedlich eingeschlafen. Da aber alle eine blaue Rose in den Händen hielten, liegt der Verdacht nah, dass hier der gleiche Täter am Werk war.
Doch was verbindet die Toten und wann wird der Mörder erneut zuschlagen? Ein Wettlauf gegen die Zeit beginnt...
"Eisige Dornen" ist nach "So tödlich nah", "Dominotod" und "Mitternachtsmädchen" bereits der vierte Fall, in dem die Psychiaterin Nathalie Svensson ermittelt. Da die Bände in sich abgeschlossen sind, kann man den aktuellen Ereignissen auch dann folgen, wenn man noch keinen Teil der Reihe gelesen hat. Wenn man allerdings an der Weiterentwicklung der Charaktere und den privaten und beruflichen Nebenhandlungen interessiert ist, empfiehlt es sich, wie bei jeder anderen Bücherserie auch, die Reihenfolge einzuhalten.
Der Einstieg in den Krimi gelingt mühelos, denn der Autor versteht es hervorragend, Protagonisten und Handlungsorte so zu beschreiben, dass man sie vom ersten Moment an vor Augen hat und deshalb ganz ins Geschehen eintauchen kann. Das Ganze wird aus unterschiedlichen Perspektiven betrachtet, wobei es rätselhafte Rückblicke in die Vergangenheit gibt, die man zunächst nicht zuordnen kann. Man hat allerdings sofort das Gefühl, dass dieser Strang äußerst wichtig ist und ist deshalb gespannt, wie sich alles fügen wird.
Die Ermittlungen sind von Anfang an interessant. Die Spannung schleicht sich relativ früh ein und kann dann nicht nur durchgehend gehalten werden, sondern sich im Verlauf der Ermittlungen sogar noch stetig steigern. Zunächst hat man keine Ahnung, wo die Verbindung liegt. Als sich die Hinweise dann allerdings verdichten, kann man sich dennoch nicht sicher sein, wer genau hinter den Taten steckt. Das macht einen großen Reiz der Handlung aus und deshalb gerät man, beinahe unbemerkt, in den Sog der Ereignisse und mag das Buch nicht mehr aus der Hand legen. Die Nebenhandlungen sind ebenfalls lesenswert. Sie sorgen dafür, dass die Charaktere menschlich wirken und drängen sich nicht zu sehr in den Vordergrund, sondern fügen sich harmonisch in den Krimi ein.
Ein spannender Krimi, den man bereits nach kurzer Zeit nicht mehr aus der Hand legen kann!
Rezensionen von louis:
gutes buch
In den Wald von Franz Orghandl
Wir haben das Buch in der Bücherei geliehen und dann gekauft. Leider findet man es vorwiegend online, obwohl es sehr schön illustriert ist und in den Geschäften aufgelegt werden sollte. Die Geschichte ist witzig und toll geschrieben.
im Shop ansehen weitere Rezensionen von louisRezensionen von yellowdog:
zwischen leisem Humor und Melancholie
Sweet Sorrow von Nicholls David
Der Roman von Bestseller-Autor David Nicholls wird von der Erzählstimme von dem anfangs 16jährigen Charlie Lewis getragen, der von seinem Leben erzählt und vom Treffen mit Fran Fisher, ein selbstbewusstes Mädchen, dass ihn beeindruckt.
Wegen ihr schließt er sich einer Theatergruppe an, die Shakespeare auführen will.
Natürlich Romeo und Julia.
Der Erzählton schwingt sich ein zwischen leisen Humor und einiges an Melancholie.
Ihn schmerzt ein Leben von Durschnittlichkeit und mit geschiedenen Eltern.
Der Roman liest sich ganz gefällig, aber etwas vorhersehbar und den Figuren fehlt irgendwie das außergewöhnliche. Davon abgesehen mag ich sie und es git in den Dialogen auch ganz guten Wortwitz. Außerdem überzeugt das Buch mit einer glaubhaften Darstellung der neunziger Jahre.
Obwohl mich das Buch eigentlich ganz gut untrrhalten hat, empfand ich die Handlung als zu harmlos. Daher wird mir das Buch vermutlich nicht lange im Gedächtnis bleiben.
Rezensionen von Petra:
ein Wohlfühlkrimi
Mydworth - Tod im Mondschein von Matthew Costello; Neil Richards
Typisch Englisch in den 30 Jahren.
Der Umbruch in der Gesellschaft der nach dem 1. Weltkrieg angefangen hat, blitzt hier manchmal auf. Im Vordergrund steht ein Todesfall der vielleicht ein Mord ist.
Das Ermittlerpaar ist sehr sympathisch, am Anfang ihrer Ehe sind noch einige Zweifel am Zusammenleben die durch die Tätigkeit als Detektive aber schnell verschwinden.
Es ist ein Wohlfühlkrimi, hin und wieder blitzen Szenen auf die weniger nett sind aber alles in allem wird das Ganze harmlos dargestellt.
Es war ein entspanntes Lesen ohne große Aufregung aber es war trotzdem nicht langweilig.
Ich kann mir vorstellen weitere Bände zu lesen.
Rezensionen von nil_liest:
Wunderbares Buch für das Vorleseritual am Abend!
Wenn kleine Kinder müde sind von Reider Katja
Die beiden Katjas haben hier ein sehr niedliches Buch für die Allerkleinsten gereimt und illustriert: Zum einen Katja Reider als Autorin der gereimten Texte und Katja Senner, die Illustratorin. Das kleine feine Buch „Wenn kleine Kinder müde sind“, dass in der Ravensburger Reihe ministeps erschien, ist ein hervorragendes Büchlein um das Vorleseritual am Abend einzuführen.
Selbst bei den Kleinen kann es ein schönes Abendabschlussritual sein, wenn man aus solch einem Buch vorliest, natürlich sehr langsam und immer wieder mit Betrachtung der schönen Bilder auf denen es unzähliges zu entdecken gibt, aber nichts aufwühlendes!
Auch wenn auf dem Cover 12m+ steht, eignet sich die Anschaffung schon vorher! Denn auch ein Buch will mal haptisch erkundet werden und das geht hiermit auch, denn die Seiten sind aus dickerer Pappe.
Rezensionen von nil_liest:
Eine Insiderin schreibt einen Roman!
Die Galerie am Potsdamer Platz von Alexandra Cedrino
Alexandra Cedrino ist Teil der bekannten Kunsthändlerfamilie Gurlitt und hat nun ihr Wissen um die Kunstszene gekonnt in eine fiktive Geschichte umgesetzt. Beim Lesen des Romans bekommt man das Gefühl; hier weiß die Autorin sehr wohl wovon sie schreibt.
Aber nun zum Inhalt! Um was geht es in diesem Roman? Es ist ein historisches Setting.
Die junge Kunststudentin Alice Waldmann zieht nach dem Tod ihrer Mutter nach Berlin, wir befinden uns im Jahr 1930. Sie wählt Berlin, da sie an ihre Familie anknüpfen will, die sie noch nicht kannte, eine Kunsthändlerfamilie und spürt ihre eigene Großmutter auf. Hinzu kommt eine aufkeimende Liebe mit einem Deutsch-Iren und macht große Pläne einer Wiedereröffnung der Galerie. Dann kommt ein zweiter Mann zum Gesehen dazu: Erik, leider ein fanatischer Nazi mit großer Kunstsammlung. Die Zeiten stehen auf Rechts und Alice muss sich in den Wirren der Zeit zurecht finden.
Sprachlich gut umgesetzt und leicht zu lesen, machte der Roman viel Freude bei der Lektüre. Nur war die Tiefe der Charaktere manchmal etwas dürftig, da hätte noch mehr Modellierung statt finden können. Aber sonst ein solides Stück Unterhaltung.
Rezensionen von LEXI:
Schwere Zeiten
Der Schlüssel der Weisheit von Gilbert Morris
Schwere Zeiten
„Ich bin ein Taugenichts. Ein verlorener Sohn, der noch nicht nach Hause gekommen ist.“ (Christopher Wakefield)
Christopher, der rebellische Sohn von Robin und Allison Wakefield, führt ein leeres und nutzloses Leben und bricht seinen Eltern durch seinen liederlichen Lebenswandel das Herz.
Als er im Alter von einunddreißig Jahren aufgrund seiner Schulden in den Tower gebracht wird, greift sein Vater Robin zu einer drastischen Maßnahme. Christopher muss sich verpflichten, bei Kapitän Jones anzuheuern. Der hartgesottene Kauffahrer und exzellente Seemann befördert auf seinem Schiff „Mayflower“ Pilger in die Neue Welt. Dem klugen und gerechten Mann obliegt es, aus dem nutzlosen Taugenichts doch noch einen guten Mann zu machen. Die lange Seereise läutert den jungen Adeligen, und er kehrt als neuer, besserer Mensch zurück in die Arme seiner liebenden Familie.
Der Tod König Jakobs I. und die Ereignisse unter der Regentschaft seines Nachfolgers König Karl I. bilden den historischen Hintergrund dieses dritten Bandes der Wakefield-Reihe. Das vorliegende Buch thematisiert den Zeitraum zwischen 1603 und 1649 und damit verbunden die Konflikte zwischen Parlamentarier und Royalisten, die Aktivitäten Oliver Cromwells und letztendlich die Hinrichtung des Königs. Im Zentrum des Geschehens stehen Sir Robin Wakefields Sohn Christopher sowie in späterer Folge dessen Sohn Gavin. Beide genossen das Privileg, in einem liebevollen und reichen Elternhaus aufzuwachsen. Doch erst ein katastrophaler Absturz sorgt dafür, dass Christopher sich besinnt und lernt, die Hilfe seiner Eltern und jene seiner wohlmeinenden Mitmenschen anzunehmen. Der Autor verstand es vortrefflich, den langen Weg vom ungezogenen Tunichtgut zu einem persönlich, geistig und geistlich gereiften Mann überzeugend darzustellen. Die generationsübergreifende Geschichte wartet zudem mit einer Vielzahl höchst interessanter und allesamt hervorragend charakterisierten handelnden Figuren auf. Während ich der eiskalten Lady Frances Woodville gegenüber vom ersten Augenblick an eine tiefe Aversion verspürte, avancierte der arrogante und jähzornige Henry Darrow rasch zum Antagonisten dieses Buches, der für einige gefährliche Situationen verantwortlich zeichnet. Die eindeutigen Sympathieträger unter den Nebenfiguren dieses Buches waren Will und Owen Morgan, die ich aufgrund ihrer schlichten und ehrlichen Art sowie der aufrechten und liebevollen Haltung sofort ins Herz schloss. Mit der gottesfürchtigen Patience Livingstone, der Waliser Mystikerin Angharad Morgan, der hübschen Susanne Woodville und der reizvollen Schönheit Francine Fourier betreten vier interessante Frauen den Schauplatz des Geschehens.
„Wenn ein Mann eine Frau liebt, und wenn er ein guter Mann ist, dann fragt er nicht nach ihrem Stand. Er folgt seinem Herzen. Güter zerfallen zu Staub, nur eines dauert für immer, und das ist die Liebe.“
Der einnehmende Schreibstil des Autors, die große Gewichtung auf den christlichen Glauben sowie die Einbindung hervorragend recherchierter historischer Fakten sorgten für ein faszinierendes Leseerlebnis, bei dem ich Geschichte hautnah erleben und tief in die Zeit der Regentschaft von König Karl I. eintauchen durfte. Die Seereise mit den Pilgern und deren Ankunft in der Neuen Welt sorgt für Abenteuer und Spannung, die politischen Turbulenzen und Schlachten in England stellen tragische Höhepunkte dar.
Ein geschichtlicher Überblick zu Beginn des Buches erlaubt dem Leser einen kurzen Einblick in die historischen Fakten der Jahre 1603 - 1649 und wird durch eine Auflistung der für diesen Band relevanten Mitglieder der Wakefield-Dynastie ergänzt.
Fazit: „Der Schlüssel der Wahrheit“ war ein grandioser dritter Band der Wakefield-Saga und hat mir ausgezeichnet gefallen. Ich würde das Buch ebenso wie dessen zwei Vorgänger als persönliches Lesehighlight bezeichnen und empfehle es sehr gerne weiter. Die Einhaltung der Reihenfolge beim Lesen dieser Buchreihe ist aus meiner Sicht für das bessere Verständnis jedoch anzuraten.
Begeisterte fünf Sterne!










