Kunden em pfehlungen
Rezensionen von Claudia R:
die Tücken des Frauseins
Geheimes Frauenwissen von Birgit Letze-Funke
Klappentext:
Sie wollen wissen, wie Sie sich ganz einfach den passenden Partner angeln,
oder wie Frau die Wechseljahre angeht?
Lassen Sie sich auf die vergnüglich kurzweiligen Geschichten ein, die das Leben
(der Birgit Letze-Funke) so schreibt!
- keineswegs nur für Frauen –
Cover:
In das Cover kann man viel hinein interpretieren und an sich, ist es sehr schlicht in schwarz-weißen Linien, die figurbetont erscheinen, gehalten.
Meinung:
Dieses Büchlein enthält 22 kleinen Geschichten oder Gedichte rund um das weibliche Thema. Jedoch habe ich mir unter der Überschrift eher etwas anders und eher eine Art Ratgeber vorgestellt, dies konnte meine Erwartungen jedoch nicht ganz erfüllen. Vielmehr handelt es sich hierbei um 22 verschiedene und sehr unterschiedliche Geschichten, di teils sehr humorvoll, gesellschaftskritisch und teils auch sarkastisch, die unterschiedlichsten Thema z.T. auch auf Korn nehmen.
Mit ihrer lockeren und humorvollen Art schafft es die Autorin in ihren Geschichten den Nerv der Zeit zu treffen und die weiblichen Belange, wie Wechseljahre, Kommunikation - weiblich und Vorsätze, dem Leser näher zu bringen. Auch mit Begrifflichkeit und Themen, wie Ich auf dem Finanzamt, wird sich hier auseinander gesetzt. Für mich war dies eher ein Buch mit den Themen über "die Tücken des Frauseins", als geheimes Frauenwissen. Für mich war die Überschrift des Buches nicht ganz passend und dennoch haben mir die Geschichten sehr gut gefallen und haben mir sehr viel Freude bereitet.
Der Schreibstil der Autorin ist locker, flüssig, aufgeschlossen und fast ein wenig frech. Die einzelnen Geschichten lassen sich sehr angenehm und leicht lesen. Die Länge der einzelnen Geschichten hielt ich auch für sehr angemessen.
Ein tolles kleines Buch für Zwischendurch, durchaus nicht nur für Frauen geeignet. Neben der humorvollen Art, regt es durchaus auch zum nachdenken an und in einige Situationen kann man sich durchaus sehr gut reinversetzen und diese auch sehr gut nachempfinden.
Mir hat dieses Buch sehr gut gefallen und daher kann ich es jedem weiterempfehlen, der etwas humorvolles und leichtes für Zwischendurch sucht.
Sehr schön und passend fand ich auch die Illustrationen im Buch. Diese passen sehr gut zum text und lockern das Ganze sehr gut auf. Sie sind auf die Geschichten abgestimmt und die tolle kleinen Illustrationen finde ich sehr gut gelungen.
Fazit:
22 kleine Geschichten über die Tücken des Frauseins, die mich sehr gut unterhalten haben und auf humorvolle Art überzeugen konnten.
Rezensionen von C. P.:
Unterhaltsam, wenn auch mit ein paar logischen Stolpersteinen
Geheimes Frauenwissen von Birgit Letze-Funke
In diesem Psychothriller wird der Leser so abrupt in die Handlung geworfen wie die Protagonistin in ihr Schicksal. Ally überlebt den Flugzeugabsturz einer kleinen Privatmaschine in den Rocky Mountains - und ist fortan auf der Flucht vor den Leuten, die kommen werden, um sie zu jagen. Warum? Das fragt man als Leser sich ebenso wie ihre Mutter Maggie, was in der Vergangenheit mit ihrer Tochter geschah, zu der sie seit längerem keinen Kontakt mehr hatte.
Und so versucht man durch ein Potpourri aus Informationsbrocken und Rückblenden zu rekonstruieren, wie Ally in ihre jetzige Situation gelangte, während man sie parallel auf ihrer Flucht durch die Wildnis begleitet.
Der Roman ist im Wechsel aus Allys und Maggies Sicht geschrieben. Durch die jeweils recht kurz gehaltenen Kapitel erfährt die Story eine angenehme Abwechslung, statt sich zu lang in einen Handlungsstrang zu verbeißen. Der Stil ist wirklich sehr unterhaltsam, es geht flott voran, und macht dadurch einige logische Patzer im Verlauf wieder wett. Zum Ende hin werden beide Handlungsstränge zusammengeführt, und auch wenn der Showdown ein wenig vorhersehbar wirkte, gab es dennoch kurz zuvor eine überraschende Wendung, welche mir sehr gefiel.
Alles in allem ein Psychothriller, welcher durch seine unterhaltsame Gestaltung über ein paar unlogische Details hinwegsehen lässt.
Rezensionen von PMelittaM:
Hat seine Schwächen, mich aber doch recht gut unterhalten
Geheimes Frauenwissen von Birgit Letze-Funke
Allison Carpenter stürzt mit einer Privatmaschine über den Rocky Mountains ab und wird bald für tot erklärt. Nur ihre Mutter Maggie glaubt nicht an ihren Tod. Zwei Jahre hatte sie keinen Kontakt mehr zu ihrer Tochter, jetzt versucht sie alles über deren Leben in dieser Zeit zu erfahren.
Allison hat tatsächlich überlebt und befindet sich auf der Flucht – warum, erfährt der Leser zunächst nicht.
In ihren Erinnerungen spulen sich die Ereignisse ab, die letztlich zum Absturz des Flugzeugs führten.
Die Autorin erzählt, in kurzen Kapiteln, abwechselnd aus Allisons und Maggies Perspektive, jeweils in Ich-Form. Gut gefällt mir dabei, dass die Erzählungen oft ineinander greifen. Beiden Frauen könnte man relativ nahe kommen, das funktioniert allerdings nur bei Maggie wirklich gut. Allisons Charakter dagegen ist schwer zu greifen, ihre Entwicklungen, sowohl während der zwei Jahre Funkstille zwischen ihr und ihrer Mutter, als auch nach dem Absturz, sind nicht immer nachvollziehbar, für mich passt ihr Charakter im Ganzen nicht.
Die beiden Frauen stehen klar im Mittelpunkt, weitere Charaktere sind mehr oder weniger Nebenerscheinungen, die zwar durchaus nicht unwichtig sind, die aber dennoch vollkommen hinter Allison und Maggie zurücktreten. Zum Teil dienen sie als Verdächtige, zum Teil unterstützen sie, wären aber im wesentlichen austauschbar. Das sind sie wohl auch für die Autorin gewesen, denn von manchen hört man nichts mehr, obwohl man als Leser gerne ihr weiteres Schicksal erfahren hätte. Nur wenige treten näher an den Fokus, z. B. Ben Gardner, Allisons Verlobter, oder Tony, der Maggie offenbar schöne Augen macht.
Durch die kurzen Kapitel lässt sich der Roman flott lesen, seine Spannung ist nicht nervenzerfetzend, sondern eher subtil, für mich ist der Spannungslevel okay. Gegen Ende allerdings wird es mir etwas zu dramatisch, vor allem, weil manches aufgesetzt wirkt. Auch die Logik bleibt teilweise auf der Strecke, wenn man z. B. bedenkt, dass Ally eine große Wunde hat, sich eine ganze Zeit lang durch die Wildnis kämpfen muss, dann aber doch zu Dingen fähig sein soll, die wenig glaubhaft sind. Das ist schade und macht den Roman nicht spannender.
Neben den unlogischen und unrealistischen Stellen gibt es außerdem, zumindest für versierte Krimi-/Thrillerleser, wenige Überraschungen, manches ahnt man relativ schnell, für mich ergibt sich daraus zwar eine gewisse Spannung,ob ich recht habe, letztlich ist es aber dann eben doch vorhersehbar. Sicher hat sich die Autorin einige Gedanken gemacht, wie sie den Leser auf die eine oder andere falsche Spur lenken könnte, funktioniert hat das bei mir aber wenig.
Tja, jetzt habe ich ganz schön viel kritisiert, aber dennoch: Der Roman hat mich recht gut unterhalten. Ich konnte mich, als Mutter erwachsener Kinder, gut in Maggie hineinversetzen, und war ihr dadurch emotional nahe. Und, wie bereits erwähnt, mir hat die Erzählstruktur gefallen, vor allem das Ineinandergreifen der beiden Perspektiven.
Der Roman hat seine Schwächen, vor allem ist nicht alles nachzuvollziehen, manches unlogisch oder unrealistisch, und doch fühlte ich mich recht gut unterhalten. Ich vergebe daher 3,5 Sterne, die ich, wo nötig, aufrunde.
Rezensionen von C. P.:
Die wahren Monster gehen auf zwei Beinen
1794 von Natt och Dag Niklas
Ein junges Mädchen überlebt ihre Hochzeitsnacht nicht - und der Bräutigam ist seitdem unauffindbar. Die Mutter der Toten glaubt nicht an die Version eines Wolfsangriffs und bittet Häscher Cardell um Hilfe, den Tod aufzuklären. Dieser freut sich auf die Ablenkung, ist er doch seit Cecil Winges Ableben in ein tiefes, seelisches Loch gefallen.
..
Dieser Roman, die Fortsetzung von "1793", bietet eine Vielzahl unterschiedlicher Schicksale der damaligen Zeit. Gleich zu Beginn darf der Leser eine schwedische Kolonie in der Karibik kennenlernen mitsamt der dortigen Zustände und Gräuel, bevor es zurück nach Schweden geht und man auf altvertraute Personen wie Jean Michel Cardell und Anna Stina Knapp trifft, die im ersten Band dem Spinnhaus entkam. Cecil Winge erlag zwar im Winter seiner Erkrankung, war jedoch nicht das einzige Kind seines Vaters. So fügen sich diesmal viele parallele Handlungen zu einem Ganzen zusammen, der Roman erscheint noch deutlich in sich stimmiger als sein Vorgänger, da man sich nie so wirklich aus der Erzählung herausgerissen und woanders wieder abgesetzt fühlt.
1974 ist kein Krimi, sondern vielmehr ein authentisch wirkender Historienroman, in welchem neben den damaligen politischen Ereignissen mehrere Gräueltaten behandelt werden. Vor diesem Hintergrund ist das Verbrechen, welchem Cardell nachzugehen versucht, hervorragend ausgearbeitet und stellenweise regelrecht schockierend. Zwar ahnt man recht früh, was wirklich geschah, die Einzelschicksale der Hauptcharaktere sind jedoch so interessant gestaltet, dass man das Buch dennoch kaum aus der Hand legen mag. Von der Schwemme an Fäkalien, mit welcher "1793" aufwartete, bleibt man diesmal etwas verschont, nur um mit Monstern konfrontiert zu werden, welche auf zwei Beinen unterwegs sind.
Ein hervorragender Historienroman mit teils düsteren Charakteren, der hoffentlich mit "1795" seine Fortsetzung findet.
Rezensionen von liesmal:
Konnte meinen Erwartungen nicht genügen
Schneewittchensarg von Roman Voosen; Kerstin Signe Danielsson
Vielleicht fällt meine Bewertung schlechter aus, weil ich die vorherigen Bände der Reihe nicht kenne. Das möchte ich gern vorausschicken. Dieser siebte Band soll wohl der bisher komplizierteste Fall sein für die beiden Kommissarinnen Nyström und Forss. Auch wenn der Erzählstil einfach und leicht lesbar ist und mir auch die kurzen Kapitel recht gut gefallen, war es insgesamt doch auch für mich recht kompliziert.
Neben Nyström und Forss gibt es noch einige männliche Kollegen, die mit den Ermittlungen beschäftigt sind. Klar, dass es nicht einfach ist, einen scheinbaren Mordfall aufzulösen, der weit mehr als vierzig Jahre zurück liegt. Es klingt ja schon ein wenig makaber, wie eine Frau nach so langer Zeit auf so ungewöhnliche Weise wieder auftaucht. Verschwunden war Berit am Tag ihrer Hochzeit, jetzt wird sie plötzlich Teil einer Kunstausstellung: Ihre sterblichen Überreste, bekleidet mit ihrem Hochzeitskleid, befinden sich in einem gläsernen Sarg. Die Hochzeitsgäste müssen befragt werden – und die Liste ist lang. Doch fast 50 Jahre später hat sich natürlich in deren Leben eine Menge verändert, viele sind bereits verstorben. So ist akribische Kleinarbeit angesagt. Und das war mir manchmal ein wenig zu „ausführlich und in die Länge gezogen“. Es gab zwar spannende Momente, wenn einer der Ermittler mal wieder eine interessante Spur entdeckt hatte, aber es waren tatsächlich nur Momente, weil es immer dann gleich einen Schnitt gab. Für mich konnte der Spannungsbogen nicht gehalten werden.
Vieles aus dem Privatleben der Kollegen wurde ausgebreitet, auch das war mir manchmal etwas zu viel, vor allem, was Delgado betrifft. Aber da fehlen mir vielleicht auch der Bezug und der Wissensstand aus den vorherigen Bänden.
So kann ich nur sagen, das Buch liest sich recht schnell, ist auch unterhaltsam, doch insgesamt hat mich die Geschichte nicht vom Hocker gehauen.
Rezensionen von LEXI:
Wenn du etwas machst, dann mach es richtig!
Auf den Spuren der Sehnsucht von Roman Voosen; Kerstin Signe Danielsson
Wenn du etwas machst, dann mach es richtig!
Abigail Marguerite Grant ist von privilegierter Herkunft, die Fünfundzwanzigjährige entstammt einer feinen und wohlhabenden Bostoner Familie, die durch kriminelle Machenschaften des Vaters einen gesellschaftlichen Absturz hinnehmen musste. Abigails tadellose Manieren und ihre hervorragende Erziehung sind Anlass für ihre mütterliche Freundin Helena, sie mit einer ganz besonderen Aufgabe zu betrauen.
Die kultivierte junge Frau soll zukünftige Bräutigame in Etikette und im Umgang mit Frauen unterweisen. Helena Bingham reist in ihrer Funktion als Heiratsvermittlerin im Herbst des Jahres 1888 mit Abigail in die kleine Stadt Spiveyville in Kansas, um sechzehn Bewerber genau unter die Lupe zu nehmen, ihre Eignung zu prüfen und mit Abigails Hilfe den ungeschliffenen Männern zivilisiertes Benehmen beizubringen. Ein Ansinnen, welches bei der zum Teil rüpelhaften und ungebildeten männlichen Einwohnerschaft Spiveyvilles zunächst gar nicht gut ankommt…
Kim Vogel Sawyers aktuelle Neuerscheinung entpuppte sich als bezaubernde und herzerwärmende Geschichte, die mit einer großen Portion Romantik und einer Prise Spannung aufwartet. Nach einem kurzen Streifzug in Abigails und Helenas Vergangenheit und einen kleinen Überblick über ihre Brautvermittlungsagentur richtet sich der Fokus der Autorin auf eine charmante Kleinstadt in Kansas, in der eine Schar Junggesellen ungeduldig auf die Ankunft ihrer „Bräute auf Bestellung“ wartet. Nach anfänglichen Turbulenzen und einigen Zwischenfällen wachsen den beiden Damen die raubeinigen Männer ans Herz, doch bis zur Ankunft ihrer zukünftigen Ehefrauen sind noch einige Aufgaben zu erfüllen und unerwartete Abenteuer zu bestehen…
Die Autorin beschränkt sich im vorliegenden Buch auf eine überschaubare Anzahl handelnder Figuren, die beiden Protagonisten Abigail und Mack stehen im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit. Die kluge und großzügige Helena Bingham mit ihrem tiefen Glauben und dem riesengroßen Herzen war jedoch meine ganz persönliche Favoritin, ich würde sie sogar als eigentliche Protagonistin dieses Buches bezeichnen. Ihre liebenswürdige und umsichtige Art und ihr Geschick im Umgang mit Menschen und Situationen machen sie zu einer herausragenden Darstellerin in dieser Geschichte. Abigail Grant wird als vornehme Tochter aus gutem Hause beschrieben, ich konnte mich anfangs aber aufgrund ihres engstirnigen Denkens, der halsstarrigen und hochnäsigen Art und ihres arroganten Gehabes nicht für sie erwärmen. Abigails erheblicher Sinneswandel im Verlauf der beinahe vierhundert Buchseiten wird von der Autorin hervorragend zum Ausdruck gebracht. Mackintosh „Mack“ Cleveland fungiert als Friedensstifter unter der männlichen Bevölkerung Spiveyvilles, sein starker Glaube, seine Hilfsbereitschaft und sein besonnenes Handeln machen den fürsorglichen und aufmerksamen Mann zu einem allseits beliebten Sympathieträger. Neben dem gutherzigen Wirten Athol spielen auch der Prediger John Doan und seine Ehefrau Medora, vor allem aber der drahtige Sheriff Bill Thorn wichtige Nebenrollen, sie wuchsen mir ebenso rasch ans Herz wie die Hauptfiguren dieses Buches.
Kim Vogel Sawyer besitzt einen wunderschönen und einnehmenden Schreibstil, stattet ihre Charaktere mit hoher Authentizität aus und bringt den christlichen Glauben als wichtigen Faktor in ihre Geschichte ein. Ihr ruhiger und bedächtiger Erzählstil, die starke Gewichtung auf die Emotionen der handelnden Personen und der kleine Spannungsbogen durch das Auftauchen des jähzornigen Unruhestifters Elmer Nance haben mir ausnehmend gut gefallen. Das romantische Buchcover mit der Darstellung eines dem Betrachter halb zugewandten Profils einer attraktiven dunkelhaarigen jungen Frau vor der in der Dämmerung liegenden Prärie ist ein richtiger Blickfang und weckt unverzüglich die Neugier auf den Inhalt dieses Buches.
Fazit: Mit ihrer aktuellen Neuerscheinung „Auf den Spuren der Sehnsucht“ präsentiert Kim Vogel Sawyer eine wunderschöne Geschichte über Liebe, Verletzungen und der Kraft der Vergebung, eingebettet im tiefen und unerschütterlichen Glauben ihrer Hauptfiguren. Dieser Roman hat mir wunderschöne Lesestunden bereitet und mir ausgezeichnet gefallen.
Begeisterte fünf Sterne und eine ganz klare Leseempfehlung!
Rezensionen von inya:
von Aalen und Menschen
Das Evangelium der Aale von Patrik Svensson
Der Autor hat mit diesem Buch ein ganz besonderes Werk geschaffen. Er verknüpft die Geschichte seiner Vater-Sohn-Beziehung mit der komplexen Geschichte der Aale. Dabei berichtet er über sehr viele Fakten und wissenschaftliche Erkenntnisse zu Aalen und schwenkt dann wieder gekonnt zu den Erinnerungen an seinen Vater und die Angelausflüge mit seinem Vater um, denn nur bei diesen besonderen Ausflügen ist es ihm gelungen seinem Vater nahe zu kommen.
Der Autor bindet auch viele interessante Persönlichkeiten mit ein, zum Beispiel Aristoteles und Siegmund Freud. Diese beiden herausragenden Personen haben sich auf sehr unterschiedliche Weise bereits mit dem Aal befasst. Man lernt sehr viel über das Thema Aale und Angeln und muss sicher ein gewisses Grundinteresse für dieses Thema mitbringen, ansonsten könnte man etwas gelangweilt werden, von der Welt der Aale.
Rezensionen von yellowdog:
Der Weg ist der Plan
Das Evangelium der Aale von Patrik Svensson
Der Titel Gar kein Plan ist auch eine Lösung hatte mich zunächst abgeschreckt, aber der Roman wurde mir empfohlen.
Das ist der zweite Roman, den ich von Kyra Groh lese und wieder konnte sie mich überzeugen.
Sie schreibt nicht nur unterhaltend und gut sondern auch ausgewogen und das ist etwas was ich schätze.
Das Ausgewogene zeigt sich zum Beispiel im Anteil zwischen realistischen und humorvollen Szenen.
Und ich mag die Hauptfigur und Icherzählerin Mara, die in eine Krise gerät. Ihr langjähriger Freund trennt sich von ihr und sie muss auch noch ausziehen, dann verliert sie sogar ihre Arbeit.
Mara hat verschiedene Pläne, um aus der Krise zu kommen. Das durchzieht das Buch und kein Plan ist die perfekte Lösung.
Dann lernt sie aber den 7 Jahre jüngeren Marius kennen, der locker und gelassen ist.
Es gibt auch gute Passagen mit ihren Eltern und ihrem Bruder. Mir gefällt, das alles gut zusammenpasst. Nicht zuletzt soll auch der Wortwitz in den Dialogen erwähnt sein.
Rezensionen von Nele33:
Informativ und sachlich
Was wirklich passiert, wenn... ...das Internet zusammenbricht, der nächste Supervulkan explodiert oder endlich die Außerirdischen anrufen von Pearl Mike
Was wirklich passiert, wenn....von Mike Pearl setzt sich mit den Ängsten der Menschen in der heutigen globalen und digitalen Welt auseinander.
In einer Zeit, in der wir Menschen täglich mit hunderten von wirklich angstmachenden Nachrichten regelrecht überschwemmt werden, ist dieses Buch eine reine Wohltat.
Der Autor nimmt sich eine These vor, konstruiert daraus das angstmachende Szenario und lässt im Anschluss fundierte Befürworter und Gegner dieser These sachlich zu Wort kommen. Durch diesen wissenschaftlichen und sachlichen Part der Kapitel ist es dem Leser möglich sich damit auseinder zu setzen und sich eine eigene Meinung zu bilden.
Die Auseinandersetzung damit war für mich als Leser interessant, auch wenn micn nicht wirklich alle Theorien angesprochen haben und mich in meinerm Leben nicht wirklich tangieren würden wie z.B. die Abschaffung der Monarchie oder zulassen des Dopings bei sportlichen Wettkämpfen wie Olympia.
Dieses Buch ist ein angenehmer Kontrast zu den sich derzeit auf dem Markt befindlichen regelrechten Horrorbücher bezüglich unserer Zukunft.
Ich kann es allen empfehlen die sich mit den Möglichkeiten der Zukunft auseinander setzen möchten.
Rezensionen von yellowdog:
Ein fast ein perfektes Meisterwerk
Eine fast perfekte Welt von Agus Milena
Eine fast perfekte Welt ist ein wunderbarer Roman. Die Autorin schafft es, einen Familienroman in 3 Generationen auf kleinen Raum zu erzählen und dabei Städte wie Genua, Mailand und New York einzubeziehen, aber im Vordergrund steht natürlich ganz und gar Sardinien.
Hier heiraten Ester und Raffaele ein paar Jahre nach dem Krieg, nachdem er aus der Kriegsgefangenschaft zurückkehrte.
Sie ziehen weg, kommen aber zurück mit ihrer kleinen Tochter Felicita, die ein frohes Gemüt hat.
Als junge Frau bekommt Felicita einen Sohn, der später Jazzpianist wird.
Immer wieder gibt es kleine Momente, die zu bewegen vermögen, z.B. als Raffaela und Felicita ihre biestige Großmutter erstmals ans Meer bringt. Die alte Dame. Die das Meer stets ablehnte, liebt es schließlich.
Am meisten geht es darum, wie verschieden die Menschen das Leben sehen. Die Gespräche darüber sind originell gemacht und meisten ist Felicita die positive, die erzählt, was es heißt, das Leben zu lieben.
Milena Agus hat ein fast ein perfektes kleines Meisterwerk geschrieben.








