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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von nil_liest:

Für die echte Bücherfreund-Seele und alle die es werden wollen

Tagebuch eines Buchhändlers von Shaun Bythell

Mit Hinblick auf den Brexit, habe ich mir am letzten Wochenende ein schottisches Buch gegönnt:
„Tagebuch eines Buchhändlers“ von Shaun Bythell. Der Autor, selbst dieser besagte antiquarischer Buchhändler, offeriert uns sein Tagebuch zur Lektüre.
Ein kauzig, aber liebenswerter Zeitgenosse, der uns mit hinter die Kulissen seiner Buchhandlung nimmt und uns einen exklusiven Einblick ermöglicht.

Zum einen erfährt man viel über den Wandel der Zeit in der Buchhändlerbranche über die letzten 20 Jahre, besonders die Auseinandersetzung mit dem Internethandel und wie der Branchenriese dominiert.
Dann bekommt der Leser einen erhellenden Einblick auf die Kundeninteraktion aus der Buchhändlersicht – amüsierend und erschreckend zugleich. Eingestreut werden dann noch persönliche Belange, wie der ungewünschte Besuch einer fremden Katze in der Wohnung,
Natürlich werden auch unzählige Bücher erwähnt, die allesamt im britischen Raum entstanden sind. Generell, ist dies ein sehr britisches/schottisches Buch. Aus diesem Aspekt heraus, würde ich diese Lektüre, wenn möglich, eher auf Englisch empfehlen. Geht doch sicher die eine oder andere charmante britische Formulierung verloren, auch wenn die Übersetzungsarbeit von Mechthild Barth außerordentlich gut ist.
Insgesamt ein Buch ohne jegliche Action, herrlich ereignislos, wunderbar, wenn man den eigenen Alltag mal über Bord werfen will.

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Rezensionen von Lesemama:

Ich bin völlig zwiegespalten

Tagebuch eines Buchhändlers von Shaun Bythell

Bewertet mit 3,5 Sternen

Zum Buch:

Teagan lebt zurückgezogen in einem schönen Haus in Seattle. Zuvor lebte sie ein aufregendes Leben in New York, sie hatte ein Reality-Show, war mit einem SchauSpieler liiert. Dieses Leben hat sie hinter sich gelassen, als im Nachbarshaus Garrett Frost einzieht kommt Teagan langsam aus ihrem Schmeckenhaus, denn die Chemie zwischen den beiden ist sehr explosiv.

Von Beginn an ist die Anziehungskraft enorm ...

Meine Meinung:

Klappentext und Cover sprachen mich sofort an, ich lese nunmal Liebesromane sehr gerne. Zu Beginn fand ich es auch ganz gut, man spürt die Geheimnisse, die Teagan umgaben, man spürt aber auch die Anziehung zwischen Teagan und Garrett.
Dann war ich zum ersten mal etwas verwirrt, die beiden fielen ja dermaßen übereinander her, das mag ich nicht so, ich habe es lieber, wenn sie sich, auch in einem Buch, besser kennenlernen.
Nunja, es ist wie es ist.
Nachdem sich die beiden näher kamen, im nicht zu sagen sehr nah, ging es viel zu schnell. Ich war einige Male etwas verwirrt wie die Beiden miteinander umgingen.
Bis zum vorletzten Kapitel dachte ich noch, eine typische, schnell dahingeschriebene Lovestory mit einigen Mängeln, zu diesem Zeitpunkt hätte das Buch bestenfalls zwei Sterne bekommen
Es gab schon einige Ungereimtheiten, es fehlte jeglicher Tiefgang, wobei ich bei einem LiebesRoman auch kein tiefsinniges Buch erwarte, erwarte ich doch, das der zeitliche Ablauf stimmt und auch die ganze Story nachvollziehbar ist.

In den letzten zwei Kapiteln überschlugen sich die Ereignisse dermaßen.
Ich hätte mir auf jeden Fall mehr Seiten gewünscht und ein bisschen mehr Gefühl. So war es, trotz des berührenden Endes, nur Durchschnitt.

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Rezensionen von Jules118:

Der Wolf erneut auf Jagd

Wolves - Die Jagd beginnt von Cole Daniel

1979 gelingt den jungen Polizisten Christian Bellamy und Finlay Shaw die Sicherung eines großen Drogen Lagers.
2016 wird die Leiche von Finlay erschossen in seinem Haus aufgefunden. Da die Tür verschlossen war und auch sonst keine Spuren zu sehen waren, geht die Polizei von Selbstmord aus.
Doch William Fawkes kann daran nicht glauben und durch einen Deal erhält er die Chance im Tod seines Freundes zu ermitteln.

Mit dabei sind Baxter, Christian Bellamy, Alex Edmunds und Saunders.
Bereits nach der Hälfte des Buches weiß man, wer der Täter ist, aber der Weg es zu beweisen, ist lange und scheinbar ausweglos.
Es ist schön, dass im dritten Buch Will wieder als Ermittler mit dabei ist. Das zweite Buch war zwar sehr gut, aber irgendwie hat er einem doch gefehlt. Er hält sich wie bereits im ersten Buch nicht immer an Vorgaben und Regeln und betritt illegales Terrain, um weiterzukommen.
Baxter ist gerade am Anfang des Buches sehr abweisend und nimmt es ihm übel, dass er so lange und ohne ein Wort verschwunden war.
Trotz allem sind sie ein gutes Team und ergänzen sich perfekt.
Die Geschichte ist nicht so komplex wie der zweite Teil, aber spannend vom Anfang bis zum Ende.
Schön sind auch die Rückblenden, in denen man erfährt, wie sich Finlay und Maggie kennengelernt haben und wie sich ihre Liebe entwickelt hat. Jedoch gibt es immer wieder neue Wendungen und manche Charaktere zeigen durchaus ungeahnte Seiten.
Alles in allem ein sehr gelungenes Buch, auf dass sich das Warten gelohnt hat.

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Rezensionen von BarbaraM:

Ehrlich, berührend, erschreckend!

Klara vergessen von Isabelle Autissier

„Klara vergessen“ von Isabelle Autissier ist 2020 im Mare-Verlag erschienen. Der berührende und feinsinnig geschriebene Generationenroman umfasst in der gebundenen Ausgabe 336 Seiten.

Die Autorin Isabelle Autissier erzählt in ihrem Buch auf sehr berührende Art und Weise die Geschichte von Juri und seiner Familie.

Juri arbeitet als Ornithologe in den USA und bekommt eines Tages die Nachricht, dass sein Vater im Sterben liegt. Er reist zurück in „sein“ Land, zu seinem Vater und seine bis dato verdrängte unglückliche und schwere Familiengeschichte bricht über ihn herein.
Seine Großmutter Klara, eine Wissenschaftlerin, wurde vor den Augen ihres sechsjährigen Sohnes Rubin (Juris Vater) eines Nachts aufgrund von Spionagevorwürfen abgeholt und nicht mehr wiedergesehen. Dies hatte nicht nur Auswirkungen auf Rubin und seinen Vater, sondern auch auf die Folgegeneration, also Juri. Juri arbeitet seine Geschichte auf die Bitte seines Vaters auf, indem er sich auf die Suche nach Spuren von Klara macht.
Wichtig für die Geschichte von Juri und seiner Familie sind auch der historische Hintergrund zur Zeit Stalins, die ständige Überwachung, die permanente Angst etwas Falsches zu sagen oder zu tun, der Neid, die Denunziation, aber auch der Stolz auf das eigene Volk und die Liebe zum Vaterland.

Isabelle Autissier schafft es das schwere Thema über Juris Familiengeschichte gekonnt anzugehen. Ihr Buch lässt sich trotz des „harten“ Themas flüssig lesen und ich konnte mich als Leserin sehr gut in die Geschichte einfühlen. Isabelle Autissier schreibt detailliert, ruhig, tiefsinnig und sie trifft ihre Leser mitten ins Herz.
Besonders gut haben mir auch die Beschreibungen der Natur gefallen, die im Buch immer wieder auftauchen.
Ich spreche eine absolute Leseempfehlung für dieses Buch aus, das bei jedem Leser sicherlich lange nachwirken wird.

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Rezensionen von HEYN Leserunde Manfred Angerer:

Großartig

Rote Kreuze von Sasha Filipenko

Die ausgezeichnet verwobene Geschichte eines jungen Mannes, dessen Frau in der Schwangerschaft an Krebs erkrankt und seiner Nachbarin, einer 90 jährigen demenzkranken Frau, die ihre Lebensgeschichte und die von ihr erlebten Gräuel unter der Herrschaft von Stalin in Russland erzählt. Berührend und spannend geschrieben, oft kurze dichte Textsequenzen mit Bildern, die mich dazu gebracht haben, das Buch wegzulegen und dem Gelesenen nachzuspüren.

Meiner Meinung nach eine Pflichtlektüre, auch weil sie den Fokus auf einen Teil der Menschheitsgeschichte lenkt, der ebenso wenig in Vergessenheit geraten sollte, wie die Gräueltaten des Nationalsozialismus oder eines Kommunismus unter Mao Zedong oder….. Bleiben wir kritisch und zeigen Zivilcourage.

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Rezensionen von Bücherwurm78:

Spannender Schweden-Krimi

Eisige Dornen von Jonas Moström

Der Fußballstar Henrik Borg wird ermordet aufgefunden. Das besondere er hält eine Rose mit blauer Blüte in den Händen. Und es geschehen weitere Morde, ebenfalls haben die Opfer eine blaue Rose. Die OFA, eine schwedische Zentralkriminaleinheit, mit dem Chef Ingemar Granstam macht sich auf die Suche nach dem Täter.

Werden das Team um Nathalie Svensson und Johan Axberg den Serienmörder finden?

Ich hatte bereits das Vorgängerbuch „Mitternachtsmädchen“ gelesen und habe mich auf diese Fortsetzung gefreut. Und auch dieser Krimi hat mir sehr gut gefallen. Die Story des Buches klang interessant und ist auch gut im Buch umgesetzt worden. Der Schreibstil hat mir gut gefallen, es ist sehr flüssig geschrieben. Es gibt präzise Orts- und Personenbeschreibungen, die nicht zu langatmig waren. Mir hat auch gut gefallen, dass es am Anfang des Buches eine Übersicht mit den Personen gibt, die im Buch vorkommen. Von Anfang an war es spannend bis hin zur Aufklärung des Buches. Auch die persönliche Seite, vor allem um Nathalie und Johan kam nicht zu kurz. Ich bin gespannt, wie es hier mit den zwei im nächsten Buch weitergehen wird.

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Rezensionen von yellowdog:

Wanderung mit Esel

Der Esel steht von Erik Kormann

Es war R.L.Stevensons Bericht „Reise mit dem Esel durch die Cévennen“ von 1878, der den Autor Erik Kormann beeinflusste und inspirierte, diese Reise ebenfalls zu unternehmen.

Kormann wird mit dem Esel Narcisse die Landschaften Südfrankreichs auf Stevensons Route zu Fuß durchstreifen.

Ein leichter, streckenweise humorvoller Ton bestimmt den Reisebericht.

Nicht selten heißt es dabei Der Esel steht, ein eigenwilliges Tier, das gerne auch mal fremde Blumentöpfe leerfrisst.
Aber mit einigen Tricks geht es dann doch immer weiter.
Auch Hindernisse sind zu bewältigen, z.B. bissige Hunde oder ein wütender Jungbulle. Da hilft nur Flucht. Viele Teilstrecken sind anstrengend. Am Ende sind 230 km bewältigt.

Diese Reise wird durch zahlreiche Fotos dokumentiert, wobei auch die malerische Landschaft präsentiert wird.

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Rezensionen von begine:

Zwei Frauen, die sich ergänzen

Wenn das Schicksal anklopft, mach auf von Roger Marie-Sabine


Von der Autorin Marie-Sabine Roger habe ich schon einiges gelesen. Besonders ist mir, Das Leben ist ein listiger Kater, in Erinnerung geblieben.
Dieser neue Roman „Wenn das Schicksal anklopft, mach auf“ ist eine humorvolle und warmherzige Geschichte.

Es gibt zwei Protagonisten die abwechselnd erzählen.

Da ist Harmonie, die an Torette leidet. Dann ist da die 76jährige Fleur, die an ziemlich Übergewicht und an Ängsten vor Menschen leidet. Als erstes bemerken sie ihre Vornamen, die so gar nicht zu ihnen passen.
Nach anfänglichen Schwierigkeiten freunden sie sich an und helfen sich gegenseitig.

Die Autorin versteht es gut, die Stimmungen aufzufangen. Dadurch fesselt sie den Leser.
Dieser Roman ist bemerkenswert und zu empfehlen.
Ich werde gerne weiter Romane von Marie-Sabine Roger lesen.

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Rezensionen von liesmal:

Ordnung für Heim und Seele

Alle Tage, die wir leben von Dagmar Hansen


„Alle Tage, die wir leben“ von Dagmar Hansen: Ein Titel, der nicht gleich erkennen lässt, worum es geht, sich aber vielversprechend anhört. Dazu Mohnblumen, die zu meinen Lieblingsblumen gehören und das Cover schmücken. Protagonisten sind Frauen im letzten Drittel ihres Lebens.
Eigentlich suche ich mir Bücher, die mich ansprechen, selber aus.

Bei diesem Buch habe ich mich auf eine leichte und unterhaltsame Lektüre gefreut und auch gefunden. Allerdings habe ich bald festgestellt, dass dieses Buch nicht zu denen gehört, die ich finde, sondern ich glaube, dieses Buch hat mich gefunden. Das liegt an dem Zauberwort „Döstädning“.
Ruth, eine 84-jährige Frau, sucht eine Privatsekretärin, die ihr hilft, ihre Angelegenheiten zu ordnen. Sie findet sie in Tilda, einer fast 60-jährigen Frau, die gerade eine gescheiterte Beziehung hinter sich hat, ihre berufliche Selbstständigkeit mit dem Verlust ihres wichtigsten Auftraggebers in Gefahr sieht und nicht gerade optimistisch in die Zukunft blickt.
So lernt Tilda von Ruth mit Döstädning die schwedische Art, sich von allen Dingen zu trennen, die man nicht (mehr) braucht. Zunächst wird ein Zimmer nach dem anderen „entmüllt“. Doch es ist nicht nur das Haus, das in Ordnung gebracht wird, sondern es gibt auch noch viele zwischenmenschliche „Baustellen“, die darauf warten, dass wieder Ordnung in Beziehungen gebracht wird.
Ein locker-leichter Schreibstil, die resolute und liebenswerte Ruth, die bereits einen guten Plan von ihren Aufräumarbeiten hat, und Tilda, die begeistert von ihrem neuen Arbeitsplatz Ruth mit Rat und Tat zur Seite steht, machen das Buch zu einem kurzweiligen Lesevergnügen.
Für mich persönlich hält das Buch viele Ideen bereit. Nachdem ich mich gerade damit beschäftigen muss, eine Wohnung aufzulösen und damit auch Ordnung in meine Wohnung zu bringen, denke ich , mir wird es jetzt leichter fallen, mich von ganz vielen Dingen zu trennen.

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Rezensionen von C. P.:

Familientragödie durch unschuldige Kinderaugen betrachtet

Freischwimmen von Adam Baron

Das, was dem 9-jährigen Cymbeline "Cym" Iglu letzten Montag passierte, ist in seinen Augen die "totale, komplette Katastrophe"! An dem Tag hatte seine Schulklasse zum ersten Mal Schwimmunterricht. An sich nicht weiter schlimm, nur: Cym kann nicht schwimmen! Kein Stück, nicht mal einen Meter weit.

Jedesmal, wenn er Schwimmen lernen wollte, hatte seine Mutter tausende Ausreden, lieber etwas anderes zu machen, von der Sandallergie bis zu Krokodilen blieb nichts aus. Einen Vater zum Schwimmenlernen hat er leider nicht, nur auf Fotos, weil dieser vor Jahren gestorben ist, als Cym noch ein Baby war. Und vor seinen Schulkameraden zugeben, dass Sportprofi Cym nicht schwimmen kann, mochte er auch nicht. Und da war sie dann: Die Schwimmbad-Katastrophe! Der Schwimmtag ging natürlich sowas von daneben! Aber so richtig! Und kurz darauf ist seine Mutter weg. Krank, sagt sein Onkel. Nur, dass das Krankenhaus, in welchem sie liegt, ganz anders aussieht als andere Krankenhäuser. Deswegen kommt Cym erstmal bei seiner reichen Tante und seinen Cousins unter, aber die haben keinerlei Interesse an ihm. Seine Mutter darf er auch nicht sehen. Überhaupt redet keiner der Erwachsenen so richtig mit ihm. Und dann ist auch noch sein bester Freund beleidigt, weil er ihn angelogen hat, dass er der reinste Schwimmprofi sei. Also bleibt Cym nichts anderes übrig, als mit Hilfe einer Freundin selbst die Wahrheit heraus zu finden. Und seine Mutter zurück zu bekommen.

"Alle waren komplizierter, als ich es je gewusst hatte, alle bestanden aus viel mehr Zutaten, als ich gedacht hatte." (Zitat S. 171)

Cymbeline hat mit seinen 9 Jahren noch eine kindlich-naive Sicht der Dinge, entsprechend herzallerliebst ist das Buch auch verfasst. Als Ich-Erzähler beschreibt er alles mit einer gewissen Unschuld, erkennt viele Zusammenhänge noch nicht, zieht keine Schlüsse, welche ein älteres Kind bereits erkennen würde. So hat man als Leser schnell den Verdacht, dass der Tod seines Vaters etwas damit zu tun haben könnte, dass seine Mutter Cym so vehement vom Wasser fernhielt. Auch ist er regelrecht erstaunt über die großen Unterschiede zwischen seinem Leben und dem seiner reichen Verwandten. Durch die vielen Veränderungen lernt er sehr viel Wichtiges hinzu, z. B. was eine gute Freundschaft ausmacht. Dass zwei Dads zu haben nicht automatisch besser ist als ein Dead-Dad. Oder eine reiche Familie nicht zwingend glücklicher als eine arme. Aber auch, dass die Erwachsenen den Kindern vieles verschweigen und lieber eine Ersatz-Wahrheit erfinden.
Das Buch ist wunderschön emotional und herzlich. Durch seine kindliche Unschuld möchte man Cym am liebsten in den Arm nehmen und ihm in der schweren Zeit zur Seite stehen. Alle weiteren Charaktere sind ebenfalls sehr gelungen und durch Cyms Naivität erfährt das Buch stellenweise einen unschuldigen Humor. Überraschen konnte mich zudem das Ende, als so einige Wahrheiten ans Licht kamen.
Eine wunderschöne, emotionale Suche nach der Wahrheit, für Kinder ebenso wie für Erwaschene lesenswert.

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