Icon Kontrast wechseln
Logo Bücher Leporello Stöger

Kunden em pfehlungen

Rezensionen von Caro2929:

Das neue Must-Have für Fans des Horse-Clubs

schleich® Horse Club(TM) - Eine gelungene Überraschung

Klappentext:

"Mias große Schwester Hannah ist eine begeisterte Westernreiterin und trainiert für ein großes Turnier. Mit Stolz beobachtet Mia Hannahs Fortschritte. Gleichzeitig ist sie traurig darüber, dass ihre Schwester nur noch so wenig Zeit für sie hat. die Horse Club-Mädchen wollen ihr eine Freunde machen und haben eine Idee.

"


Meine Meinung:

Wir, meine zwei Nichten (6 und 8) haben das Buch gemeinsam gelesen. Die achtjährige hatte das Vorlesevergnügen. Die sechsjährige kommt erst diesen Sommer in die Schule...

Und was soll ich sagen, außer, dass uns die Mädels vom Horse-Club ein weiteres Mal hellauf begeistern konnten?

Dieses Mal haben wir uns insbesondere darüber gefreut, dass Mia wieder eine so große Rolle eingenommen hat. Außerdem waren die Illustrationen wieder sehr liebevoll herausgearbeitet. Die Horse-Club-Fans werden wissen, welchen Detailreichtum wir meinen...

Die Kapitellänge ist für Erstleser genau richtig. Zwar ist das Buch zum Selbstlesen für eine fünfjährige meiner Meinung nach nicht geeignet. Die achtjährige kam aber gut zurecht, trotz der vielen amerikanischen Namen. Aber an diese haben wir uns ja mittlerweile gewöhnt.

Die Geschichte rund um Freundschaft, Zusammenhalt und ganz normale geschwisterliche Probleme hat uns wieder enorm begeistern können. Ganz besonders schön an der Geschichte ist, dass sie sich nicht ausschließlich um Pferde dreht, sondern dass sich die Mädels vor allem immer aufeinander verlassen können.

Das Buch hat einfach alles, was eine spannende Geschichte für pferdebegeisterte Mädchen ausmacht. Die Horse-Club-Mädels lassen die Herzen meiner Nichten immer höher schlagen.

Im Übrigen wird das Buch durch ein tolles Rätsel abgeschlossen.


Fazit:

Klare Leseempfehlung, wir freuen uns auf weitere Abenteuer von Hannah & Co. und natürlich Mia.

im Shop ansehen weitere Rezensionen von Caro2929

Rezensionen von Carla:

Tipps mit Hirn und Herz. Und nicht zu vergessen: Humor!

Schrei Kikeriki, wenn du ein Ei legst von Ingeborg Rauchberger

Obwohl ich eine kritische Leserin bin, war ich von der ersten bis zur letzten Zeile begeistert. Egal, ob man schon viele berufliche Jahre und Erfahrungen gesammelt hat, oder noch am Anfang des Berufswegs steht oder gerade auf Jobsuche ist, hier ist für alle etwas Hilfreiches dabei.
Die Autorin teilt ihre Erkenntnisse aus vielen Berufsjahren mit ihren LeserInnen und das sehr großzügig, auf gut verständliche Art und Weise und mit viel Humor, so dass das Lesen einfach Freude macht.

Danke für die vielen Erkenntnisse, die Möglichkeit zur Selbstreflexion und das breite Grinsen, das ich bei vielen Beispielen auf den Lippen hatte. Klare Empfehlung meinerseits!

im Shop ansehen weitere Rezensionen von Carla

Rezensionen von heinoko:

Atmosphäre und Genuss pur

Tutto Bene - Ein Lago-Maggiore-Krimi von Andrea Di Stefano


Wer beim Lesen eines Krimis mehr Wert auf Lokalkolorit legt, auf atmosphärische Schilderungen, auf die Vermittlung eines besonderen Lebensgefühls, und dem es weniger wichtig ist, spannende Ermittlungsarbeit eines rätselhaften Falles zu verfolgen, der hat große Freude an dem vorliegenden Buch. Hinter dem Autorennamen Andrea Di Stefano verbergen sich zwei Brüder, die ihr Pseudonym (fast) so oft wechseln wie ihre T-Shirts und die offensichtlich ein Faible haben für genussvolles Erzählen.

Lukas Albano Geier lebt in einem mittelalterlichen Turm hoch über dem Lago Maggiore. Ohne Treppensteigen geht hier nichts. Nicht bis hoch zum Turm und nicht im Turm selbst zu den einzelnen Zimmern. Lukas kann es sich leisten, seine Tage beschaulich zu verbringen, denn er hatte mit seiner Band einen weltweit erfolgreichen Sommerhit gelandet und daraufhin seinen Job als Zeugenschützer und Erfinder von konstruierten Lebensläufen in München aufgegeben. Doch mit genau dieser Vergangenheit wird er ungewollt konfrontiert, als eine Tote aufgefunden wird, auf deren Arm seine Telefonnummer geschrieben steht..

Zu diesem Buch fällt mir das Wort „Genusslesen“ ein. Denn es ist ein Genuss, sich lesend verführen zu lassen in die wunderschöne Gegend rund um den Lago Maggiore, in eine Art Urlaubsfeeling, in ein Lebensgefühl ohne Eile, mit Zeit für Straßencafés und Wein und Muße. Durch die atmosphärisch dichten Schilderungen meint man als Leser, direkt mit allen Sinnen die Fülle an Farben und Gerüchen aufzunehmen, die Hitze des Tages, die Kühle der Nacht auf der Haut zu spüren. „Der Lago Maggiore ist die Heimat der Sehnsucht.“ Der Schreibstil gefällt mir sehr gut. Er ist klar und bildstark. Hinter den lapidar daherkommenden Sätzen stecken herrlicher Humor und feine Sensibilität gleichermaßen. Und enorm viel Musikverständnis obendrein. Das einzige, das etwas zu kurz kommt, ist die Spannung, die nur gelegentlich aufblitzt. Mir hat sie jedoch nicht gefehlt. Mir hat das Buch ausnehmend gut gefallen.

im Shop ansehen weitere Rezensionen von heinoko

Rezensionen von LadyIceTea:

Einfach wunderbar herzerwärmend

Happy Ever After - Wo das Glück zu Hause ist von Jenny Colgan

Bibliothekarin Nina weiß genau, was ihre Kundinnen lesen sollten, was gegen Liebeskummer hilft oder Trübsal vertreibt. Doch als die Bibliothek geschlossen und Nina arbeitslos wird, helfen Bücher ihr auch nicht weiter. Oder vielleicht doch? Nina eröffnet ihre ganz besondere eigene Buchhandlung: Mit einem Bücherbus kutschiert sie durch die schottischen Highlands, um Leser mit Lektüre zu versorgen – nur um festzustellen, dass das Happy End im wahren Leben komplizierter ist als in manchen Romanen.

Glücklicherweise gibt es da den zwar etwas mürrischen, aber dafür extrem attraktiven Farmer von nebenan, der sie aus so mancher Notlage rettet.

„Wo das Glück zu Hause ist – Happy ever after“ von Jenny Colgan ist meine Frühlingsempfehlung schlechthin.
Die Autorin erzählt Ninas Geschichte mit so viel Wärme und einem sanften Humor, der mich fast durchgehend hat Schmunzeln lassen. Ihr Schreibstil ist so angenehm und erfrischend, dass ich das Buch am liebsten sofort noch mal lesen würde.
Jenny Colgan hat einige Figuren entworfen, die Nina durch ihr Abenteuer begleiten. Nina ist von allen natürlich eine meiner liebsten gewesen. Sie hat auch die beste Entwicklung durchgemacht. Von der unsichtbaren, schüchternen Bibliothekarin, wird sie zur Ladenbesitzerin und schafft sich eine neue Wahlheimat.
Ihre beste Freundin unterstützt sie und ist dabei selbst super sympathisch.
Die Dorfbewohner in den Highlands sind so, wie man es sich wünscht. Jeder ist anders und jeder ist schrullig oder eben besonders. Es gibt keine Figur, die ich nicht gerne in dieser Geschichte begrüßt habe. Von einigen erfährt man ein bisschen mehr und gerne hätte noch viel mehr erfahren. Den mürrischen Farmer erwähne ich mal nicht zu genau, der bleibt eine Überraschung.
Es hat mir richtig Spaß gemacht, Nina bei ihrem Abenteuer zu begleiten, ihre Entwicklung mitzuerleben und mitzufiebern, ob es nun wirklich heißt: Happy ever after!

im Shop ansehen weitere Rezensionen von LadyIceTea

Rezensionen von Lilli33:

Humorvoll und spannend

Die Toten vom Lärchensee von Joe Fischler


Inhalt:
Gruppeninspektor Arno Bussi muss seine Zeit in Wien in der langweiligen Kriminalstatistik absitzen. Umso erfreuter ist er, als er wieder nach Tirol geschickt wird, um einen Cold Case zu lösen, diesmal in Stubenwald. Fünf Jahre zuvor ist dort der Seewirt im Lärchensee ertrunken, was von dem zuständigen Polizeibeamten voreilig als Unfall abgetan wurde.

Kaum fängt der Arno an zu ermitteln, gibt es einen neuen Todesfall.

Meine Meinung:
Schon der 1. Band dieser Reihe um den jungen Polizisten Arno Bussi hat mir sehr gut gefallen. Der 2. steht dem in nichts nach. Joe Fischler konnte mich mit Wortwitz und Situationskomik wieder blendend unterhalten.

Humor ist ja immer so eine Sache, aber der Autor hat den meinigen genau getroffen. Mir macht es unheimlich viel Spaß, den Arno bei seiner nicht immer leichten Arbeit zu begleiten und zuzuschauen, wie er von einem Fettnäpfchen ins andere stolpert und dabei allerlei Hindernisse überwinden muss.

Fischler versteht es auf geniale Weise, mir sein Tirol näher zu bringen und mich an den „Macken“ seiner Einwohner und der Schönheit seiner Landschaft teilhaben zu lassen. Die Atmosphäre ist einfach stimmig.

Der Protagonist Arno Bussi kann einem schon ans Herz wachsen. Er ist ein sympathischer Kerl, dem aber immer wieder Missgeschicke passieren, die ihn an seine Grenze bringen. Dabei hat er aber auch einiges auf dem Kasten, sodass er seine Fälle trotz widriger Umstände mit Köpfchen lösen kann. Aber auch der kauzige Stubenwalder Kollege Bernhard und sein eigenwilliger Bernhardiner bereichern die Story sehr.

Beim Lesen dieses Buches hatte ich mal wieder ein Dauergrinsen im Gesicht; ich habe mich köstlich amüsiert. Dabei ist auch der Kriminalfall recht spannend und logisch aufgebaut - eine tolle Kombination!

Die Reihe:
1. Der Tote im Schnitzelparadies
2. Die Toten vom Lärchensee

im Shop ansehen weitere Rezensionen von Lilli33

Rezensionen von Sorko:

Die Kaffeekanne nicht vergessen!

Die Kunst des stilvollen Wanderns – Ein philosophischer Wegweiser von Stephen Graham

Ein schönes Büchlein, das zu lesen mir Freude bereitet hat. Natürlich sind die Ratschläge für die Ausstattung, die Kleidung und Kosten veraltet. Interessant fand ich es trotzdem, zu erfahren, was es damals so gab. Auch ich bin in meiner Jugend gewandert, und obwohl das erst fünfzig Jahre her ist und nicht hundert, hat sich bis heute viel geändert.

Im digitalen Zeitalter folgt man dem Navi mit GPS-Begleitung und nicht mehr der Landkarte und dem Kompass.

Der Schreibstil von Stephen Graham ist leicht, eingängig und nicht ohne Humor. Die relativ kurzen Kapitel lesen sich sehr angenehm. Und es geht keineswegs nur um Technik und Ausrüstung, sondern auch um die Philosophie des Wanderns. Das klingt fast etwas abgehoben, wird aber vom Autor gut umgesetzt. Es ist nicht entscheidend, in 14 Tagen Urlaub möglichst viele Kilometer zu machen. Wer langsam geht und auch mal stehen bleibt, sieht doch viel mehr. Und man darf nicht nur mit den Augen sehen, sondern auch mit dem Herzen.
Vermutlich wird heute kein Hase mehr sich bis an unsere Füße vorwagen, oder es werden kaum Vögel auf uns herumhüpfen, während wir im Gras liegen. Und Bären aus unserer Hand fressen zu lassen, sollten wir tunlichst vermeiden. Aber die Vorstellung ist schön. Sätze wie:

„Die Qualität macht eine gute Wanderung aus, nicht die Quantität.“
„Eine beneidenswerte Tugend beim Wandern ist es, sich treiben zu lassen.
Genau darin besteht nämlich die Kunst des stilvollen Wanderns.“
„Der Wert (des Lebens und des Wanderns) besteht im Augenblick, nicht im
Langstreckenlauf.“

geben wieder, was eine gute Wanderung ausmacht. Das gilt auch heute noch. Vielleicht sogar gerade heute, wo das „zur Ruhe kommen“ vielen Menschen doch sehr schwer fällt. Ich würde diese kleine Lektüre jedem empfehlen, nicht nur den Wanderern.

im Shop ansehen weitere Rezensionen von Sorko

Rezensionen von yellowdog:

Verrückt? Nicht alle ...

Die Tanzenden von Mas Victoria

Schauplatz des Romans Die Tanzenden von Victoria Mas ist ein Pariser Krankenhaus für verrückte Frauen Ende des 19.Jahrhunderts.

Man bekommt Einblick in diese Anstalt aus der wechselnden Perspektive von den Frauen. Die Pflegerin Genvieve, die Insassin Louise und Eugenie, die gerade neu hinzukommt.

Ihr Vater hat sie einweisen lassen.
Es ist Therese, die schon 20 Jahre hier ist, die verdeutlicht, das es bei vielen Frauen die Willkür und Gewalt der Männer ist, die sie hierher führten. Männer führen die Gewalt gegen andere aus, Frauen gegen sich selbst.

Das Schicksal der Frauen vermag zu berühren. Die Entwicklung der Handlung spitzt die Situation zu.

Es dauert eine Weile bis ich im Buch drin war, aber dann fand ich es nicht schlecht.

im Shop ansehen weitere Rezensionen von yellowdog

Rezensionen von Petra:

eine Liebeserklärung

Meine Inselbuchhandlung von Petra Dittrich; Rainer Moritz

Eine Liebeserklärung an Rügen und an den Beruf der Buchhändlerin
Beides kann ich gut verstehen, Rügen ist einfach eine ganz besonders schöne Insel und Buchhändlerin ist für jeden der gerne liest ein Traumberuf.
Die Autorin beschreibt wie sie dahin gekommen ist , über ihre Kindheit auf Rügen, ihr Leben in Berlin und anderswo, ihre verschiedene Berufe, alles führt zu einem zufriedenem Leben auf Rügen als eine sehr beliebte Buchhändlerin.

Warum sie so gemocht wird spricht aus jeder Zeile die sie geschrieben hat.Warmherzig, freundlich und ehrlich wirken die Worte. Von so einer Frau lässt man sich gern ein Buch empfehlen, vor allem wenn die Bücher die sie hier erwähnt zu meinen Lieblingsbüchern gehören.
Es ist ein Buch das man in keine Schublade stecken kann, kein Sachbuch, kein Roman, keine Lebensbeichte es ist einfach nur gut.

im Shop ansehen weitere Rezensionen von Petra

Rezensionen von signalhill:

Genau mein Genre

Miracle Creek von Angie Kim

Genau mein Genre
"Miracle Creek" von Angie Kim ist wahrhaftig ein leuchtendes Buch, wie man bereits auf dem Cover lesen kann. Das Buch selbst ist wunderschön, mit leuchtenden goldenen Punkten auf dem Cover. Das Cover ist zwar wenig aussagekräftig, fällt aber dennoch sofort ins Auge. Die Schrift selbst könnte für mich etwas größer sein, aber dann wäre der Band möglicherweise zu dick geworden.

Was mir gut gefällt, ist, dass Angie Kim viel von ihrer eigenen Biographie in den Roman gepackt hat, so z.B. die Arbeit mit dem Sauerstofftank, die Immigration nach Amerika und den Umzug in einen kleinen Ort, von dem man sich so viel versprach. Ich habe mich selbst wieder gefunden in der Beschreibung der Einwohner von Miracle Creek, die schon seit Generationen dort leben und kaum zugänglich sind. So schreibt Kim auf S. 24/25: "Miracle Creek war eine Insel [...]. Young dachte, sie bräuchten bloß etwas länger, um aufzutauen, [...]. Im Laufe der Zeit begriff Young aber, dass die Familie nicht nett war, sondern auf höfliche Weise unfreundlich." Ähnliches habe ich auch schon erlebt und kann dies gut nachvollziehen, und ganz sicher spricht die Autorin hier von ihren eigenen Erfahrungen.

Die Geschichte mit viel amerikanischem Kleinstadt-Lokalkolorit hat viele Facetten und ist gut und eher ungewöhnlich konstruiert, denn der Leser verfolgt den Prozess - die einzelnen Prozesstage - und dies immer wieder aus anderen Perspektiven. Dabei ist es nicht von Bedeutung, wenn man hier schon etwas vorhersehen kann. Aber schon im Kapitel "Der Vorfall" glaubt man ja erst einmal schon alles zu wissen.

Der Inhalt des Buches ist schnell zusammengefasst: Nach der Explosion eines Sauerstofftanks zur Heilung verschiedener Krankheiten scheint die Verantwortliche für den Tod zweier Menschen sofort klar zu sein - die Mutter eines toten Jungen. Aber so ganz einfach ist die Sache nicht. Der Prozess enthüllt sehr viel über die Stadt Miracle Creek und ihre Bewohner. Und diese Enthüllungen sind das, was ich wirklich spannend fand, aber das Buch ist nicht in erster Linie ein Krimi oder Thriller, sondern ein gelungenes Mixgenre.

Die Autorin Angie Kim werde ich auf jedem Fall im Auge behalten und vergebe hier mindestens 4,5 Sterne. Manchmal ist "Miracle Creek" auch etwas lang, aber ein toller Roman ganz nach meinem Geschmack.

im Shop ansehen weitere Rezensionen von signalhill

Rezensionen von signalhill:

Ich konnte es nicht aus der Hand legen

Freischwimmen von Adam Baron

Ich konnte es nicht aus der Hand legen

"Freischwimmen - Wer die Wahrheit sucht, muss tief tauchen" von Adam Baron ist das beste Buch, das ich seit langem gelesen habe. Immer wieder hat es mich magisch angezogen, und so musste ich es dauernd wieder zur Hand nehmen, bis ich es durchgelesen hatte.

"Freischwimmen" ist für Erwachsene genauso spannend wie für Kinder, würde ich sagen. Der Grundschüler Cym ist noch nie geschwommen, und das wird ihm zum Verhängnis, als die Klasse zum ersten Mal Schwimmunterricht hat. Aber die traumatischen Vorkommnisse im Schwimmbad sind gleichzeitig der Auslöser für eine Reihe von Begebenheiten, die nach und nach ein Familiengeheimnis oder auch gleich einige Geheimnisse enthüllen. Am Ende ist es für den Leser gar nicht so wichtig, wie das Buch ausgeht, aber der Schluss ist gut und rund.

Das Buch bleibt durchweg spannend und geht aber auch ans Herz. Ich musste im Laufe des letzten Teils auch ein Taschentuch zur Hand nehmen, weil mich das Buch berührt hat. "Freischwimmen" lebt einerseits von den Entwicklungen von Kapitel zu Kapitel, aber auch davon, wie Cym die Welt sieht. Dabei kann man immer mit ihm mitfiebern, aber auch schon mal lachen.

Auch die Nebenfiguren sind gut gezeichnet, besonders Veronique Chang und Cyms zwei beste Freunde (die manchmal auch Feinde sind). Adam Barons Kinderbuch ist eines der wenigen, die einen bleibenden Platz in meinem Bücherregal bekommen. Auch, wenn man das Ende kennt, lohnt es sich ganz sicher, das Buch nach einer Zeit noch einmal zu lesen. Der Autor hat einen Schreibstil, der mich voll und ganz überzeugt hat. Seine Bücher für Erwachsene sind nicht auf den deutschen Markt gekommen, ich werde mir aber vielleicht einen seiner englischen Romane bestellen.

im Shop ansehen weitere Rezensionen von signalhill