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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von PFIFF:

Eine Frau versucht, ihre eigene Persönlichkeit neben berühmten Partnern durchzusetzen

Sucht mein Angesicht von John Updike


Eine Kunsthistorikerin interviewt eine alte Dame, die mit bekannten, erühmten Männern Beziehungen hatte und verheiratet war.
Sie war selbst eine Malerin. Doch neben den schwierigen, anspruchsvollen Männern hatte sie sich zurückgenommen und sie unterstützt.
Die Gratwanderung zwischen Selbstaufgabe und Liebe zu den Partnern ist das Kernstück dieses Romans über Die Zeit von Jackson Pollock, Man Ray und anderen.

Updike gelingt es meisterhaft, Geschichte mit Romanhaftem so zu verknüpfen, dass man in die Welt der amerikanischen Künstler des 20.Jhdts. hineingezogen und gefesselt wird und mitfühlt mit einer großartigen Frau, die ihr Talent hintan stellte.

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Rezensionen von TheUjulala:

Fantastisch-magisches Jugendbuch, und doch so philosophisch

Serafin. Das Kalte Feuer; . von Kai Meyer

An dieser Stelle möchte ich den S. Fischer Verlag herzlich dafür Danken, dass ich bei der Aktion mitmachen durfte und dafür alle 4 Bände des Merle Zyklus erhalten habe. Die ersten 3 Bände von Merle hat Kai Meyer vor 20 Jahren geschrieben. Diese hätte ich immer noch sehr gerne als Hörspiel, vor allem auf langen Autofahrten.

Mit „Serafin. Das kalte Feuer“ setzt der Autor die Geschichte fort und schafft damit auch einen Abschluss der gesamten Reihe.

Coverbild
Für die Neuerscheinung des Buches wurden auch die 3 Merle Bücher in einer Neuauflage neu gestaltet und alle 4 Bücher erscheinen im gleichen Layout. Die Illustratorin Jana Heidersdorf hat für alle 4 Bücher das Cover neu gezeichnet. Das Cover von Serafin ist ganz in orangegelb gehalten. In der Mitte des Bildes steht ein Junge auf einem Dach, aus seiner Hand wächst eine Feuerkugel. Neben ihm fliegt eine goldene Katze mit Flügeln. Dahinter steht ein Mädchen ganz in schwarz gekleidet mit flatterndem rotem Schal und einen Säbel in der Hand. Es ist ein ganz typisches Cover für jugendliche Fantasy und gefällt mir sehr gut. Alle Bänder ergeben ein wunderschönes Gesamtbild.

Handlung
Auf der Suche nach Merles Vater und vor der Flucht der Kartographen landen die beiden Freundinnen mithilfe Junipas Spiegelmagie wieder in einem der vielen Abbilder von Venedig. Auch hier leben und walten die Personen, die sie auch aus ihrem eigenen Venedig kennen und auf die sie immer wieder in jeder Venedig-Spiegelung begegnet sind. So auch Serafin, der diesmal ein Schlammsammler, der in den leeren Kanälen Venedigs nach Schätzen sucht und so auf die beiden Mädchen stößt. 2 Jahre ist es nun her, seit dem Merle ihren Serafin verloren hat. Doch viel Zeit haben die Mädchen nicht, denn auch in diesem Venedig werden sie von mächtigen Gegnern gejagt. Die einzige Hoffnung ist, Merles Vater zu finden und damit auch das Herz der Stadt.
Buchlayout / Haptik
Die Gestaltung der gebundenen Ausgabe kommt eher schlicht daher. Die Buchdeckel sind in einfachem Karton und die Innengestaltung ist sehr einfach gehalten. So werden die Kapitel lediglich mit einer Ziffer eingeleitet. Da die Erzählung aus zwei Perspektiven erzählt wird, hätte ich mir hier eine optische Hervorhebung des Protagonisten gewünscht. Insgesamt werden die 350 Seiten in sehr angenehme 35 Kapitel eingeteilt.

Idee / Plot
Ganz klar war, dass die Geschichte mit Merles 3. Band, und dem Verlust ihrer großen Liebe Serafin, es keine Wiederauferstehung geben soll. Aber trotzdem ist die Idee, 20 Jahre nach der Erscheinung der Merle-Trilogie in die Spiegelwelten einzutauchen und die Figuren wieder aufleben zu lassen, wirklich grandios. Vor allem begeistert mich die Vorstellung, dass die Welten oder Städte allein durch die Vorstellungskraft existiert:

»Und jede dieser … Manifestierten Städte existiert mehr als einmal?«
»Dutzendfach, vielleicht hundertfach oder sogar noch öfter«, sagte Junipa. »Es hängt davon ab, wie viele Geschichten sich die Menschen darüber erzählen und wie klar die Vorstellung ist, die die Leute davon haben. Über Venedig gibt es so viele Legenden, Märchen, dann all die Bücher … Nicht jeder dieser Versionen manifestieren sich und wird real, aber doch sehr viele.«

Kai Meyer “Serafin - Das Kalte Feuer”, S. 143-144 (© 2020, Fischer Kinder- und Jugendbuchverlag / Sauerländer)

Was für eine hohe philosophische Ansicht! Sind wir wirklich real, oder nur der Vorstellung eines höheren Wesens entsprungen? Wie viele Realitätn gibt es von uns?

Emotionen / Protagonisten
Serafin ist ein anderer Serafin, als der, den Merle und Junipa in ihrem Venedig kannten. Aber er ist trotzdem immer noch ein draufgängerischer und mutiger Junge, der sein Herz am rechten Fleck hat. Um seiner schwerkranken Mutter zu helfen, geht er bewusst Risiken ein, und so war es auch nicht verwunderlich, dass er den beiden Mädchen auf ihrer Suche nach Merles Vater gleich geholfen hat. Ich habe Serafin gleich in mein Herz geschlossen.

Auch Merle und Junipa waren mir von Anfang an gleich wieder sehr präsent und ich konnte immer gut mit ihnen mitempfinden. Mir hat es gefallen, dass Merle sich bewusst ist, dass es ein anderes venedig und ein anderer Serafin ist, aber sie auch wehmütig an ihre Zeit damals zurück gedacht hat. Trotzdem ist sie tapfer mit ihrer Freundin Junipa durch dieses Abenteuer gegangen.

Natürlich gibt es noch viele andere Charakter, die Kai Meyer Leben eingehaucht hat. Zu erwähnen wäre hier Cagliostra, eine fliegende goldene Katze. Die Beziehung zwischen ihr und Serafin hat mir sehr gut gefallen. er ist schnippisch und typisch katzenhaft arrogant, hat aber ein sehr weiches Herz.

Handlungsaufbau / Spannungsbogen
Wie auch schon in den vorangegangenen Merle Büchern wird die Handlung immer stetig vorangetrieben. Es gibt keine Längen und die Spannung wird kontinuierlich aufgebaut. Bis es zum Ende hin noch mal sehr aufregend und spannend wird für die Drei! Und ja, es gibt auch eine Liebesgeschichte, die mir sehr gut gefallen hat und der ganzen fantastisch magischen Welt noch einen zarten Hauch von Romantik verliehen hat, ohne kitschig zu werden.

Auch wenn es ein Folgeband der Merle-Trilogie ist, kann man das Buch unabhängig davon lesen. Was ich aber nicht empfehlen würde. Es gibt doch einige Situationen oder Parallelen, die man besser mit dem Vorwissen verstehen und nachvollziehen kann.

Szenerie / Setting
Wie von Kai Meyer nicht anders zu erwarten hat er auch hier wieder ein fantastisches Setting geschaffen. Denn dieses Venedig ist doch ganz anders als das von der Merle-Trilogie, und doch ist es einfach nur faszinierend und berauschend, wie Kai Meyer dem Leser die Umgebung und die Stimmung passend darstellen kann. Venedig kenne ich selber und es zählt zu meinen Lieblings-Städten, und diese Stadt hat einfach was extrem Magisches.

Sprache / Schreibstil
Wir erleben die Abenteuer der drei Freunde jeweils in der Multiperspektive aus der Sicht von Merle oder von Serafin als personaler Erzähler im Präteritum. Kai Meyer hat einen extrem flotten und eingängigen Schreibstil, so, dass die Seiten einfach nur dahin fliegen und trotzdem sprüht er vor lauter Fantasie.

FAZIT
Es ist eine wundervolle, magisch-fantastiche Geschichte für Jung und Alt und der Beweis, dass Jugendbücher sehr viel philosophischer sein können. Mir hat das Buch unheimlich Spaß gemacht! Ich kann aber nur empfehlen, vorher die Merle-Trilogie zu lesen bevor man sich in den Zauber dieses Buches begibt um die Zusammenhänge doch besser verstehen zu können.

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Rezensionen von Josef Lüthold:

Dieses Buch ist für den Jenseitsglauben eine grosse Hilfe.

Der Tod - Geburt in eine neue Welt von Jakob Lorber

Die Bücher von Jakob Lorber sind von unterschiedlicher Qualität. Denn die Diktate an Lorber kamen meistens nicht direkt von Jesus Christus, sondern sie wurden vielfach von geschöpflichen Geistwesen übermittelt, wobei auch eigene Ansichten dieser Geister in die Diktate eingeflossen sind.

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Rezensionen von Josef Lüthold:

Ein sehr gutes Buch im Verlag Hanno Herbst

Gott spricht - Die Botschaft von der Liebe Gottes von Hanno Herbst

Biblische Erkenntnisse allein genügen heutzutage nicht mehr. In der Bibel fehlen z.B. klare Aussagen zur Unsterblichkeit der Seele und zur Reinkarnation. Die kirchliche Lehre von der Auferstehung des Fleisches (Verwandlung oder Neuschöpfung des Menschen) ist nicht mehr glaubwürdig. Deshalb sind nachbiblische Neuoffenbarungen notwendig und höchst willkommen.

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Rezensionen von April1985 :

Was geschah wirklich in Miracle Creek?

Miracle Creek von Angie Kim

Miracle Creek war ein absolutes Leseerlebnis und auch wenn ich das Buch schon vor ein paar Tagen beendet habe, bin ich noch immer ganz geflasht. Angie Kim hat mich auf der ersten Seite abgeholt und sofort für sich vereinnahmt.

Der Schreibstil der Autorin ist sehr anschaulich und leicht verständlich.

Es entsteht dadurch ein richtig schöner Lesefluss. Trotz 500 Seiten habe ich "nur" 3 Tage für das Buch gebraucht. Eine Rolle hat dabei natürlich auch der Spannungsgehalt gespielt. Angie Kim setzt die Messlatte was Spannung betrifft von Anfang an sehr hoch an. Natürlich gibt es dazwischen auch ruhigere, weniger aufregende Passagen, aber im Großen und Ganzen hält sich die Spannung bis zum Schluss.
Ein weiterer Faktor, warum mich das Buch so in Atem gehalten hat, war das Thema bzw. die Handlung an sich. Die Geschehnisse um den Mord an dem kleinen Henry, sowie der 5-fach Mutter Kitt werden im Rahmen einer Gerichtsverhandlung aufgerollt. Es werden die Opfer, Zeugen und natürlich auf die Angeklagte befragt. Dabei wechseln die Kapitel zwischen den jeweiligen Personen. Durch die wechselnden Sichtweisen entsteht eine unglaubliche Dynamik. Nicht nur, dass jede der Personen irgendwas zu verbergen hat und Geheimnisse ans Licht kommen, die besser im Dunkeln geblieben wären; man fragt sich einfach nach jeder Zeugenaussage mehr, was wirklich passiert ist und es werden Zweifel gesäht, ob die Angeklagte wirklich die Täterin ist oder nicht.
Ab der zweiten Hälfte des Buches hatte ich zwar dann schon einen leisen Verdacht, in welche Richtung sich alles entwickelt. Mein Lesespaß und vorallem auch mein Lesedrang wurden dadurch aber in keinster Weise getrübt. Ich wollte ja unbedingt wissen, ob ich mit meinen Vermutungen Recht behalte.

Die Charaktergestaltung ist großartig. Die Charaktere sind sehr einprägsam und bleiben einem im Gedächtnis. Am eindrucksvollsten fand ich die Strafverteidigerin Shannon. Sie war für mich sowas wie der Mittelpunkt; die Person, bei der alle Fäden zusammenlaufen und nach und nach entwirrt werden. Die Autorin hat Shannon eine gewichtige Rolle auf den Leib geschrieben und ihr eine starke Stimme verliehen, die sich richtig in meinem Kopf manifestiert hat.
Aber auch die anderen Personen, wie z.B. Pak, Young und Mary oder die Angeklagte Elizabeth wurden sehr scharf mit Ecken und Kanten gezeichnet.
Angie Kim hat es geschafft, ihre Protagonisten so darzustellen, dass mir ab einem gewissen Punkt der Handlung nicht mehr klar war, wer Täter und wer Opfer ist. Gut und Böse ließen sich nicht mehr klar voneinander trennen.

Abschließend möchte ich noch ein paar Worte zur Buchgestaltung schreiben. Das Cover ist auf jeden Fall ein Eyecatcher und passt wirklich total zur Handlung. Besonders gut haben mir die kleinen, in die Geschichte eingebauten Illustrationen gefallen. Kleine Flipcharts zur Beweisführung, wie man sie aus Gerichtsverhandlungen kennt, sind dazwischen abgedruckt und verleihen dem ganzen das gewisse Etwas. Ich konnte dadurch noch besser in die Handlung abtauchen; fast so als wäre ich selbst Teil der Verhandlung.....einer der Geschworenen.

Fazit:
Miracle Creek ist wie ein Puzzle, das sich nach und nach zusammensetzt. Ich habe mit den Opfern gelitten, mit der Angeklagten gezittert und die Zeugen nach und nach verflucht. Angie Kim hat das Lügenkonstrukt der vermeintlichen Kleinstadtidylle aufgedeckt und wie ein Kartenhäuschen einstürzen lassen. Das Buch ist ein leiser Thriller mit Nachwirkung und es bekommt von mir eine absolute Leseempfehlung!

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Rezensionen von Nele33:

Dynamik einer Angst

Das Gerücht von Kara Lesley

Das Gerücht von Lesley Kara war für mich ein überraschendes und gutes Debüt.

Joanna zieht ihrem Sohn Alfie zuliebe zurück aus London in ihren Heimatort Flinstead. Alfie wurde in der alten Schule aufgrund seiner Hautfarbe von den Klassenkameraden gemobbt und einerseits baut Joanna auf ihre Mutter, die in dem Ort wohnt und bei der Betreuung mithelfen kann, als auch auf die Bewohner des Ortes.

Dieser kleine Ort ist so ganz anders als London, Joanna die so gar nicht der Typ Mutter ist, der mit den anderen Müttern Kaffeeklatsch hält, versucht alles um dazu zu gehören und Alfie Freunde zu verschaffen. Nachdem sich die Situaion für Alfie wieder schwierig gestaltet, erzählt sie von einem Gerücht, welches ungeahnte Ausmasse für sie selbst, ihre Familie, aber auch für andere Bewohner der Dorfes hat.

Der Autorin ist es gelungen, ein spannendes Buch über eine Kleinstadt, der Angst und sich verselbstständigende Gerüchte zu schreiben. Die Story ist druchweg glaubwürdig und hält einige Überraschungen bereit. Lesley Kara spielt gekonnt mit den Ängsten der Menschen, die nicht immer das Beste in ihnen zum Vorschein bringen.
Mich hat "Das Gerücht" äußerst gut unterhalten und die Wendungen zum Ende hin fand ich äußerst genial umgesetzt. Ich freue mich auf weitere Bücher der Autorin.

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Rezensionen von Claudia R:

Abenteuerreise der Nussbaums

Die total verrückte Reise der Familie Nussbaum von Anja Schenk

Klappentext:

Endlich Sommerferien, aber alles geht schief! Als die langersehnte Flugreise ausfällt, ist die Stimmung der Familie Nussbaum im Keller. Stattdessen soll es mit dem kribbelbunten Reisebulli losgehen. "Oberpeinlich!", findet die zwölfjährige Karla. "Megacool!", jubeln ihre jüngeren Geschwister Merle und Moritz.

Doch unterwegs wird der Bulli geklaut und die Familie ist ganz allein in einer verlassenen Gegend. Was nun? Nacht im Wald gruseln sich die Geschwister gewaltig. Nur zusammen können sie es schaffen. Da entdecken sie eine Waldhütte. Ist das die Rettung?

Cover:

Das Cover ist bunt und fröhlich und zeigt einen sehr bunten Reise-Bulli mit fünf Personen an Bord, die alle selbst sehr schrill, bunt und einzigartig sind. Sehr actionreich und lebendig wirkt dieses Cover und es verspricht Vielfalt, Spannung, Lebensfreude und Humor und auch Action und Chaos, lässt es vermuten.

Meinung:

Der Schreibstil ist sehr angenehm und flüssig. man kommt sehr schnell in die Handlungen und Geschehnisse hinein. Es ist spannend und fesselnd und zugleich sehr lebhaft, detailliert und bildlich geschrieben.

Die einzelnen Kapitel haben eine angenehme Länge und auch die Überschriften passen sehr gut zu den jeweiligen Kapiteln. Auch die Schriftgröße und die Erzählweise ist altersentsprechend und sehr gut angepasst.

Das Buch, sowie die Geschichte ist sehr spannend und fesselnd und möchte das Buch am liebsten nicht mehr aus der Hand legen.

Es eignet sich sowohl zum Vorlesen, aber auch ganz gut zum selbst lesen.

Die Charaktere sind einfach genial. Sowohl die Eltern, wie auch die Kinder sind ein wenig skurril und speziell und dennoch sehr liebenswert und sympathisch, auf ihre ganz eigene Weise.

Familie Nussbaum möchte Urlaub machen, doch als ihr Flug gecancelt wurde hängt der Familiensegen schief. Doch ein toller, älterer, bunter Reise-Bulli namens Gisela könnte den Urlaub vielleicht noch retten, doch dann werden der Familie weitere Steine in den Weg gelegt für einen ruhigen Urlaub und es entwickelt sich zu einer Abenteuer-Tour, die der Familie sicherlich noch lange im Gedächtnis bleiben wird.

Doch zu viel vom Inhalt möchte ich an dieser Stelle eigentlich nicht verraten. Da am Ende zum Glück alles gut ausgeht und besser als manch "Nussbaum" es gedacht hätte. Ich kann dieses spannende und humorvolle Reiseabenteuer nur wärmstens empfehlen, da ich es sehr gelungen und unterhaltsam finde.

Die Charaktere sind einfach herrlich und auch die Situationen und Ereignisse sind sehr spannend und teils auch sehr humorvoll und lustig, so dass sich spannende und lustige Ereignisse hier abwechseln. Die Familie erlebt eine abwechslungsreiche Reise mit so einigen Höhen und Tiefen und die Familie gibt dabei nicht auf. Daher vermittelt die Geschichte auch, dass es wichtig ist zusammen zuhalten und füreinander da zu sein. Familie ist einfach wichtig und es kommt nicht immer darauf an, dass ein Urlaub weit weg sein muss oder viel Geld gekostet hat, sondern auf den Spaß, den man zusammen hatte und was man alles erlebt und bewältigt hat, darauf kommt es an.

Eine wirklich wundervolle Geschichte, mit einer tollen hintergründigen Botschaft und sehr viel Humor und Spannung, die mich überzeugen konnte und mir einige schöne Lesestunden bereitet hat.

Auch die kleinen Illustrationen ab und zu haben mir sehr gut gefallen.

Fazit:

Eine wundervolle, spannende und humorvolle Abenteuerreise, die der Familie Nussbaum, sicherlich noch lange im Gedächtnis bleiben wird.

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Rezensionen von Nele33:

Packend realistisch

Die Schlange von Martin Wehrle

Die Schlange von Martin Wehrle ist das zweite Buch des Autos, aber mein erstes von ihm.

Susanne, eine ehrgeizige Journalistin wird von Schulden geplagt, hat immer noch mit den Folgen ihres vorherigen Jobs zu kämpfen und ist sehr depressiv.
Einzig ihre beste Freundin bedrängt sie immer wieder sich einen Job zu suchen.

Nach einem misslungenen Vorstellungsgespräch wird sie von einem stillen Teilhaber der Immobiliengesellschaft StageBau angeworben, da dieser befürchtet das in der Firma mit massivsten Mitteln versucht wird Mieter aus ihren Wohnungen zu vertreiben. Nach kurzem Zögern stimmt Susanne zu und übernimmt die Stelle in der Immobilienfirma. Sie wird mit vielen Verstrickungen konfrontiert und bringt sich und auch andere durch ihr Doppelspiel mehrfach in Gefahr.

Der Schreibstil des Autors war flüssig und mit genügend hohem Spannungsaufbau um mich von Anfang an zu fesseln. Die leider oft realen Machenschaften großer Immobilienfirmen werden äußerst realitätsnah, und dadurch noch mal mehr erschreckend, geschildert.
Besonders gut haben mir die Kapitel mit dem Strassenlotsen gefallen, ein Serienkiller, der gute Einblicke in seine Gedanken gibt.
Insgesamt empfand ich die Schlange als spannenden Krimi, der für mich einige gute Überraschungen bereithielt und darum kann ich diesen Krimi gerne weiterempfehlen.

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Rezensionen von Lesemama:

Stellenweise war es etwas langatmig

Unsere Liebe für immer von J. P. Monninger

Bewertet mit 4 Sternen

Zum Buch:

Kate macht ein Auslandsjahr in der Heimat ihrer Vorfahren, in Irland, um ihre DoktorArbeit zu schreiben.
Dort lernt sie Ozzie kennen, einen Fischer und ehemaligen Soldaten. Die beiden verlieben sich, sie haben eine aufregende Zeit und urplötzlich kehrt Kate zurück ik die Staaten.

Als dann die Nachricht kommt, Ozzie sei vermisst, macht sich Kate zurück nach Irland um mit ihrer Vergangenheit abzuschließen ...

Meine Meinung:

Angetan von dem Klappentext war ich sehr neugierig auf die Geschichte. Das Cover allerdings gefällt mir nicht so gut, es passt zwar zu den anderen Titeln der Auto rin aber meiner Meinung nach nicht zur Geschichte.
Die Geschichte beginnt recht gemütlich mit der Ankunft von Kate in Irland und dem Kennenlernen von Gran Nora, die die Großmutter von Ozzie ist. Das Kennenlernen von Ozzie und Kate ist ganz schön, aber dann hatte das Buch für mich einen kleinen Durchhänger, ich fand das mittlere Drittel ein bisschen langatmig und fad. Als Kate allerdings wieder zurück in Amerika war, nahm das Buch richtig Fahrt auf und konnte mich sehr berühren. Das Ende war dann zwar etwas kitschig, aber auch durch aus romantisch.
Alles in allem eine schöne, ruhige und berührende Geschichte mit Höhen und Tiefen. Vor allem Irland hat es mir sehr angetan und wurde wunderbar beschrieben.

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Rezensionen von Claudia R:

Wölfin und Hund ... kann das gut gehen?

Wolfsliebe von Rike Reiniger

Klappentext/Inhalt:

"Samika erwachte im ersten Morgenlicht. Das Wasser rollte heran und ging zurück, der Wind blies den Schnee weit über den Sand, das scharfe Gras neigte sich. Die Erinnerung sprang sie an. Sie hatte einen Vogel erschreckt, einen Fisch gegessen, in dem fremden Sand geschlafen.

Und sie war aus dem weißen Land weggelaufen."

Die Wölfin Samika trifft nach entbehrungsreicher Wanderung auf Jannik, den Fremden, der einem Wolf auf verwirrende Weise ähnelt. Jannik ist ein Hund. Missverständnisse tauchen auf und Unterschiede bleiben. Trotzdem erleben die beiden einen Frühling leidenschaftlicher Liebe. Im Sommer bekommen sie Junge. Doch Menschen verfolgen ihre einzigartigen kleinen Wolfshunde. Auf der Flucht werden Samika und Jannik vor die Wahl zwischen zwei Welten gestellt. Wofür entscheiden sie sich?
Aus der Perspektive der Tiere wird von Liebe, Vertrauen und Verrat erzählt. Die Geschichte ist inspiriert von einem realen Ereignis: Seit Mitte der 1990er Jahre wandern Wölfe über die Oder nach Deutschland ein. Und eine Wölfin paarte sich aus Mangel an einem Wolfspartner mit einem Hund.

Cover:

Das Cover zeigt einen heulenden Wolf im Schnee und macht dadurch auf sich aufmerksam. Jedoch wirkt das Bild ein wenig verpixelt und nicht ganz klar, was etwas schade ist.

Meinung:

Der Schreibstil ist recht angenehm und es lässt sich locker und flüssig lesen. Die einzelnen Kapitel sind recht übersichtlich und kurz. Teilweise sogar nur einige wenige Seiten. Die Kapitel sind durchnummeriert und durch einen Pfotenabdruck hervor gehoben.

Die Geschichte dahinter ist relativ einfach und kurz erzählt. Die Wölfin Samika trifft auf Jannik, einem Hund der einem Wolf sehr ähnlich sieht und verlieben sich in einander. Verbundenheit und doch zwei unterschiedliche Welten, die hier auf einander treffen. Wird das gut gehen und welche Abenteuer warten noch auf die beiden?

Zu viel möchte ich an dieser Stelle nicht verraten, da ich ansonsten zu viel vorweg nehmen würde.

Die Geschichte wird aus der Sicht der Tiere erzählt und die hierbei angewendete Erzählperpektive ermöglicht den Einblick in die Handlungen und Geschehnisse und das gesamte drumherum. Die Erzählperspektive ermöglicht einen Einblick in das Leben und die Handlungen der Tiere und ermöglicht es diese besser zu verstehen.

Die Geschichte ist sehr schön, detailliert und bildlich beschrieben, so dass man sich alles sehr gut vorstellen kann und die Geschichte miterlebt. Auf wundervolle Art und Weise wird hier versucht die Gefühle der Tiere herauszuheben und zu transportieren, auch der Zusammenhalt, sowie die Themen wie Verantwortung, Rudel und Vertrauen werden hier thematisiert.

Die Geschichte lehnt sich an ein wahres Ereignis im Jahre 1990 an, bei welchem sich eine Wölfin mit einem Hund, mangels geeigneter Wolfspartner, paarte.

Die Geschichte ist sehr interessant und auch sehr schön geschrieben und eignet sich für Zwischendurch. Ein kurzes, aber sehr schönes Lesevergnügen.

Fazit:

Eine gute und unterhaltsame Geschichte über die Liebe zwischen einer Wölfin und einem Hund.

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