Icon Kontrast wechseln
Logo Bücher Leporello Stöger

Kunden em pfehlungen

Rezensionen von yellowdog:

Das Schicksal der Maisblüte

Donnergrollen im Land der grünen Wasser von Kerstin Groeper

Kerstin Groeper führt ihre Leser in „Donnergrollen im Land der grünen Wasser“ ins 16.Jahrhundert und zeigt das Leben der Choctaw und der Menominee auf der Schildkröteninsel (Florida - Illinois). Eine Karte im Buch gibt Orientierung.
Als Leser schwelgt man in Beschreibungen der Autorin über das Volk am Fluss und sie erwähnt vieles, was fremd und unbekannt ist.

Da gibt es Zeremonien und Sitten, die wirklich interessant sind.

Während bei den Choctaw-Handlungspart im Süden die junge Maisblüte im Mittelpunkt steht, gibt es auch noch einen parallel erzählten Handlungsstrang um die Menominee aus dem Norden. Hier steht der männliche Protagonist, Machwao im Blickpunkt. Er ist sowohl stark als auch mitfühlend.

Leben und Kultur des Volkes werden dann aber durch die Ankunft der Spanier bedroht. Es folgen beispiellos drastische Beschreibungen der gnadenlos ausgeübten Gewalt und Zerstörung.
Außerdem bringen die Spanier Seuchen ins Land, die ganze Dörfer auslöschten.

Maisblüte muss in Gefangenschaft der Spanier Qualen leiden.
Als Leser fühlt man stark mit. Diese Beschreibungen sind schwer zu ertragen, aber sie dürfen auch nicht verschwiegen werden, da sie real für so viele Menschen war.

Obwohl es viele Wiederholungen gibt, ist das Erzähltempo hoch.
Es dauert lange, bis Maisblüte und Machwao endlich aufeinandertreffen und man wieder Hoffnung schöpfen darf. Sie werden ihren Weg gemeinsam gehen.

Das Buch zeigt ein Stück Geschichte über die Ankunft der Spanier in Nordamerika, von der selten in Prosaform zu lesen war.

im Shop ansehen weitere Rezensionen von yellowdog

Rezensionen von Lesemama:

Die Geschichte ist sehr komplex für ein Kinderbuch

Mitternachtsstunde 1: Emily und die geheime Nachtpost von Laura Trinder und Benjamin Read »Trindles & Read«

Bewertet mit 3.5 Sternen

Zum Buch:

Emily lebt mit ihren Eltern in London. Ihre Mum ist eine Künstlerin, ihr Dad ein Nachtbriefträger.
Eines Nachts hört Emily die Briefklappe und als sie aus dem Fenster schaut sieht sie einen großen Mann mit einem Minischirm und das obwohl es nicht regnet. Am nächsten Tag ist ihre Mum weg, als dann auch noch ihr Vater einfach verschwindet fängt sie an Nachforschungen zu machen und findet im Schreibtisch einen seltsamen Schlüssel und einen Bibliotheksausweis ihrer Mutter.

Dabei geht diese nie in eine Bücherei. Was hat es mit dem Schlüssel auf sich und warum wird sie mitten in der Nacht von einem Bärenähnlichen Mann verfolgt?

Meine Meinung:

Mich sprach das Cover total an, ich muss gestehen, ich bin da sehr anfällig. Der Klappentext klang ebenfalls sehr ansprechend und da ich gerne Kinderbücher lese, um zu testen ob sie was für meine Kinder sind, habe ich es mir geholt.
Die Geschichte fängt sehr seltsam an, die Kaninchen, das Fahrrad, die seltsame Mutter. Alles wird nur angedeutet. Als der Vater weg war und Emily ihm ins Nachtreich folgte, fand ich alles sehr verwirrend und für ein Kinderbuch auch unheimlich komplex. Die vielen Personen oder magischen Wesen, der gewöhnungsbedürftige Schreibstil, die Flucht ins Schattenreich/Nachtreich, was nur ungenau erklärt wurde.
Es kam zwar immer wieder Spannung auf, diese flaute aber meiner Meinung nach auch schnell wieder ab.
Das Ende, die letzten fünfzig Seiten, fand ich dann ziemlich heftig und fast schon zu brutal für ein Kinderbuch bzw. für das Alter für das es empfohlen war.
Damit habe ich auch irgendwie große Schwierigkeiten, das Buch wird ab zehn Jahren empfohlen, dafür finde ich persönlich es aber zu komplex und zu brutal, ich würde es ab zwölf Jahren empfehlen, aber dafür ist das Cover einfach zu kindlich gehalten.
Alles in allem lässt es mich unzufrieden zurück. Wird es eine Fortsetzung geben? Und vor allem, was hat es mit Hoggins, dem Igel auf sich? Da ist uns das Autorenduo definitv eine Erklärung schuldig geblieben, das kann ich ja gar nicht leiden. (Meine Kinder übrigens auch nicht, alleine aus diesem Grund wäre es bei denen durchgefallen.)

Ich fand es echt schwer, dieses Buch zu bewerten und habe mich schlussendlich für 3,5 Sterne entschieden.

im Shop ansehen weitere Rezensionen von Lesemama

Rezensionen von Claudia R:

"Die Klingen der Wächter" Reihe geht weiter

Biaoren - Die Klingen der Wächter.Bd.3 von Xianzhe Xu

Klappentext:

Eine heissblütige Comicreihe aus China, die die vergangene Zeitepoche der Dynastien der Sui und Tang wiederauferstehen lässt.
Drittes Jahr der Daye-Ära (607 n. Chr.).
Unter der Tyrannei des Kaisers Yang Guang (Yangdi) der Sui-Dynastie lebt die Bevölkerung in tiefster Not.
Der über aussergewöhnliche kämpferische Fähigkeiten verfügende Glücksritter Daoma verdingt sich als Kopfgeldjäger und Geleitschützer in den Wüstengebieten der westlichen Regionen
und muss sich gleichzeitig vor den Strafverfolgern des chinesischen Kaiserhofes in Acht nehmen, die auf ihn Jagd machen.

Als Daoma und seine Weggefährten auf dem Weg sind, Zhishilang nach Chang’an zu eskortieren, werden sie von Heyi Xuan und seinen Handlangern abgefangen.
Ausgelöst durch Intrigen des chinesischen Kaiserhofes werden sie von einem Zusammenschluss aus den vier barbarischen Familienklanen angegriffen.
Es fehlt nur noch ein Funke, der die grosse Schlacht entzünden wird …

Cover:

Das Cover zeigt eine maskierte Gestalt, die eine wichtige Rolle in dieser Comic-Reihe spielt. Die Zeichnungen der Cover sind wirklich sehr schön und gut gelungen und die Cover passen auch farblich sehr gut zusammen, so dass auch erkennbar die Zugehörigkeit zu der "Die Klinge der Wächter" Reihe ist.

Meinung:

Dies ist bereits der dritte Teil der "Die Klinger der Wächter" Reihe und ich würde jedem empfehlen, die vorherigen Bände zuerst zu lesen, da diese durchaus aufeinander aufbauen. Es gibt zwar zu Beginn eines jeden Bandes eine kurze Zusammenfassung, aber auch von der Kapitelzählung her geht es fortlaufend weiter, d.h. dieser Band beginnt mit Kapitel 17.

Da ich erst kurz zuvor der beiden ersten Bände gelesen habe, fiel es mir nicht schwer in die Geschichte hinein zukommen.

Die Zeichnungen finde ich alle sehr gut und wirklich toll gelungen. Sie geben die Ereignisse und Handlungen sehr gut wieder. Weiterhin sind sie sehr actionreich und lebendig. Wundervolle Illustrationen, die mich begeistern konnten. Jedoch fehlt es mir hier stellenweise etwas an Texten und Handlungen. Dieser dritte Band ist noch deutlich kampflastiger und brutaler, als die ersten beiden Bände und so gibt es seitenweise kaum Text, was ich etwas schade fand. Mir hat es an einigen Stellen ein wenig an Handlungen gefehlt.

Zwar haben die Bilder dies auch stellenweise sehr gut verdeutlicht und auch ohne viel Text, durch sehr prägnante Illustrationen, kamen die Ereignisse auch sehr gut rüber, dennoch kam dieser dritte Band, für mich, nicht ganz an die ersten beiden Bände heran. Diese haben mir beide einfach besser gefallen.

Inhaltlich möchte ich an dieser Stelle eigentlich nichts verraten, da ich sonst spoilern würde oder ggf. etwas wichtiges vorweg nehmen würde.

Es geht weiter mit der Geschichte in der Daye-Ära voran und man erhält so einige Einblicke der die damalige Zeit, sowie auch der Weg um Daoma und seine Gefährten weiter voran geht.

Mir hat auch dieser dritte Band gut gefallen, wenn er auch nicht ganz an die beiden Vorgänger anreicht, so bleiben jedoch noch immer so einige Fragen offen, so dass man schon jetzt sehr auf die weitern Bände gespannt ist.

Fazit:

Eine tolle Reihe, die ich auf jeden Fall empfehlen kann, mit toll gezeichneten Illustrationen und interessanten Charakteren, so wie einer spannenden und fesselnden Geschichte über die damalige Epoche der Daye-Ära.

im Shop ansehen weitere Rezensionen von Claudia R

Rezensionen von Bücher in meiner Hand:

Genussvolle Sprache

Glücklicher als gedacht von Antoine Laurain

Ein neuer Laurain - der eigentlich gar nicht so neu ist, sondern erst jetzt auf Deutsch übersetzt wurde.

Der Schreibstil ist toll wie immer, die Sprache genussvoll und haucht den Figuren Gesichter und interessante Lebensgeschichten ein. Ich glaube, Antoine Laurain könnte auch ein langweiliges Telefonbuch lebendig und spannend machen, indem er aus dem Nichts zu jedem Namen und Telefonnummer eine Geschichte erzählen würde.

Um Telefonnummern, darunter eine ganz spezielle, geht es auch in "Glücklicher als gedacht". Nicht so glücklich ist François, der gerade als Bürgermeister abgesetzt wird - die aktuelle Wahl hat er mit nur wenigen Stimmen verloren. Er hat fest mit einer zweiten Amtsdauer gerechnet und fällt jetzt in ein Loch.

Dabei wird er nostalgisch und fragt sich, was eigentlich aus seinen Mitschülern aus der Abschlussklasse geworden ist. Da er ja eh nichts besseres zu tun hat, macht er sich auf die Suche nach seinen Klassenkameraden. Etliche Überraschungen warten auf ihn - auch solche zu seiner eigenen Vergangenheit.

Laurains Schreibrezept enthält auch hier wieder ein bisschen Melancholie und kokettiert mit lebensnahen und gleichzeitig aberwitzigen Begebenheiten. So führt ein kleiner Anstoss zum nächsten Meilenstein, eröffnet neue Möglichkeiten, enthält spannende, teilweise fast schon kriminalistische Züge und zieht so seine Kreise bis zum - glücklichen? - Ende.

An besagtem und ziemlich stimmigem Ende der interessanten Geschichte fehlten mir aber einige Sätze mehr. Wären die vorhanden, hätte ich noch so gerne 5 Punkte für dieses kurzweilige Lesevergnügen vergeben.

Fazit: Antoine Laurains Romane machen süchtig, von diesen Geschichten will man mehr lesen.
4 Punkte.

im Shop ansehen weitere Rezensionen von Bücher in meiner Hand

Rezensionen von April1985 :

Der 3. Fall von Inspector Ayala alias Kraken

Die Herren der Zeit von Eva Garcia Saenz; Eva Garcia Saenz

Die Herren der Zeit der spanischen Autorin Eva Garcia Saenz. Für mich war das Buch eine Premiere; die Vorgänger kenne ich nämlich noch nicht. Der Klappentext hat mich, im Gegensatz zum Cover, aber magisch angezogen, weshalb ich beschlossen habe, das Buch ohne Vorkenntnisse zu lesen. Meinen Lesespaß hat dies nicht getrübt.

Es wird zwar schon hin und wieder auf die vorherigen Teile verwiesen, im Großen und Ganzen kann man das Buch aber gut ohne Kenntnis dieser lesen.

Das Cover finde ich persönlich jetzt nicht sehr ansprechend, aber es ergänzt seine Vorgänger gut und ich musste auch sofort an Spanien denken. Insofern passt es schon gut zum Buch.

Eva Garcia Saenz hat mit Die Herren der Zeit einen wahnsinnig komplexen und atmosphärischen Thriller geschrieben. Das Buch ist eine gelungene Mischung aus Krimi und Historienroman. Man merkt wie viel Recherchearbeit die Autorin betrieben haben muss, so authentisch wie der historische Teil des Buches rüber kommt. Die Handlung spielt sich auf zwei Zeitebenen ab. Zum einen im Jahr 2019, in dem Inspector Ayala mit seinem Team der Mordkommission Vitoria in einer Reihe mysteriöser Todesfälle ermittelt, zum anderen im 12. Jahrhundert, in dem wir Diago Vela bei seinem persönlichen und auch politischen Machtkampf begleiten. Eva Garcia Saenz schafft den Spagat zwischen den beiden Zeitebenen wirklich gekonnt. Ich habe beide Handlungsstränge gleichermaßen spannend empfunden. Sehr gut gelöst fand ich auch, wie die beiden Erzählstränge zusammen hängen.

Der Schreibstil der Autorin ist sehr bildgewaltig und detailverliebt. Allerdings habe ich ungefähr die ersten 100 Seiten gebraucht, um voll darin aufzugehen. Das Buch geht nämlich über mit spanischen Namen von Orten, Plätzen, Straßen und auch Personen, was ich beim Lesen zunächst anstrengend empfunden habe. Etwas weniger davon hätte mir persönlich auch gereicht. Positiv möchte ich aber den Glossar inkl. Personenregister, der sich am Ende des Buches befindet, anmerken. Dieser hat mir wertvolle Dienste erwiesen. Vorallem die Charaktere musste ich immer wieder nachschlagen. Davon gibt es nämlich so viele, dass ich irgendwann den Überblick verloren habe. Die Hauptprotagonisten - allen voran Inspector Ayala - waren mir jedoch auf anhieb sympathisch. Um sich ein noch besseres Bild von ihnen zu machen, wäre es aber wahrscheinlich schon besser vorher die ersten beiden Teile der Reihe zu lesen, da neben dem Kriminalfall auch der persönliche Lebensweg der Protagonisten beleuchtet wird. Schade, dass die Reihe bereits zu Ende erzählt wurde, ich hätte den Inspector gerne noch weiter begleitet.

Fazit:
Die Herren der Zeit ist ein komplexer und rasanter "mittelalterlicher" Thriller für den man sich beim Lesen Zeit nehmen sollte. Die vielen spanischen Bezeichnungen und Namen erschweren zwar den Einstieg, man gewöhnt sich aber irgendwann ein und dann macht es auch irsinnig Spaß. Der Spannungsfaden zieht sich dank eines gut durchdachten und raffinierten Plots von Anfang bis zum Ende durch. Von mir gibt es dafür auf jeden Fall eine Leseempfehlung!

im Shop ansehen weitere Rezensionen von April1985

Rezensionen von BarbaraM:

Ein glücklich-machendes Kinderbuch

Unsere kleine Insel von Rüdiger Bertram

Die achtjährige Nele und ihre Familie ist vom Festland auf eine Hallig in der Nordsee gezogen. Das war anfangs ein bisschen schwierig, aber mittlerweile hat sie sich toll eingewöhnt – und eine liebe Freundin hat sie auch gefunden, nämlich Lisa. Zusammen macht alles einfach mehr Spaß: abends Taschenlampenzeichen austauschen, die Touristen beobachten, den Tieren beim Aufwachsen zusehen, Feste vorbereiten, in die Schule gehen, sich mit den anderen Hallig-Bewohnern austauschen…
Auf einer Hallig gibt es mehr zu erleben als man denkt und als Leser ist man mittendrin!

Mit seinem Buch „Unsere kleine Insel“ ist Rüdiger Bertram ein wunderbares und lesenswertes Abenteuer gelungen, das im Jahr 2020 beim Verlag dtv junior erschienen ist und 112 Seiten umfasst.

Das Buch ist 25 Kapitel gegliedert und in einfach gehaltener Sprache zu lesen. Also absolut für Kinder geeignet.
Bei dem vorliegenden Buch handelt es sich nicht um ein Kinderbuch, das einen großen Spannungsbogen aufbaut und vor lauter Action nur so strotzt, nein, im Gegenteil, es entschleunigt, erzählt vom Alltag der Kinder auf einer Hallig inmitten der Natur umgeben von freundlich gesinnten Menschen.
Die Handlung ist in sich stimmig und lädt zum Mitfreuen und Glücklich-Sein ein.
Wir haben die einzelnen Charaktere und hier natürlich vor allem Nele und Lisa sofort ins Herz geschlossen und würden uns über weitere Geschichten von ihnen sehr freuen.
Passend zur Geschichte sind viele wunderschöne, klare und natürlich gehaltene Zeichnungen in Farbe von Karin Lindermann zu finden.

Fazit: Wir sprechen eine absolute Leseempfehlung aus für Jungen und Mädchen ab 6-7 Jahren, die ein herzliches Kinderbuch mit Nele und Lisa und den anderen Hallig-Bewohnern erleben wollen. Man merkt der Geschichte an, dass sie mit ganz viel Herzblut geschrieben wurde.
Lesespaß ist hier 100%ig garantiert.

im Shop ansehen weitere Rezensionen von BarbaraM

Rezensionen von Yvonne:

Genial

Frau im Dunkeln von Elena Ferrante

Hat mir sehr gut gefallen und super zum Lesen

im Shop ansehen weitere Rezensionen von Yvonne

Rezensionen von Yvonne:

Unglaublich fesselnd

Der Insasse von Sebastian Fitzek

Extrem spannend und fesselnd - man kann es kaum weglegen. Einige Momente rauben einem den Atmen. Immer wieder Überraschungsmomente, sehr empfehlenswert

im Shop ansehen weitere Rezensionen von Yvonne

Rezensionen von Streiflicht:

Toll und voller Liebe gestaltet

Zack, fertig! Ich kann das allein! von Christiane Kührt

Dieses Buch hatte mich bereits auf den ersten Blick neugierig gemacht und ich wollte es unbedingt haben. Schon das erste Durchblättern hat mir großen Spaß bereitet und ich freue mich darauf, das Buch meinem Patenkind und ihrem Bruder zu überreichen. Hoffentlich dürfen wir uns alle bald wieder sehen!
Das Buch ist kindgerecht aufbereitet mit vielen Bildern und Hinweisen, die gut verständlich und gut zu sehen sind.

Zum Beispiel, wenn es um scharfe Messer, heiße Ofen oder ähnliches geht. Gute Ratschläge, um Unfälle zu vermeiden, aber kindgerecht und nicht von oben herab.
Die Rezepte sind übersichtlich beschrieben, sodass auch Kinder gut nachvollziehen, was zu tun ist und in welcher Reihenfolge. Die Rezepte selbst fand ich total niedlich und nett. Einfach, aber mit Clou, sodass die Kinder auch zu Recht stolz sein können, wenn sie das Essen dann servieren.
Schön finde ich auch die Unterteilung in die verschiedenen Speisen wie Salate, Nachtisch... Rundum gelungen, liebenswert gestaltet und perfekt für kleine Nachwuchsköche!

im Shop ansehen weitere Rezensionen von Streiflicht

Rezensionen von Streiflicht:

Voller Magie und Fantasie

Die Mühlenkinder von Antonia Michaelis

Wow, was für ein Auftakt! Wer dieses Buch gelesen hat, möchte sofort mehr! Bei mir war es zumindest so. Ich kannte schon einige Bücher dieser Autorin, die ich alle sehr mochte, aber dieses ist mit Abstand das Beste! Obwohl ich das Buch schon vor zwei Tagen zu Ende gelesen habe, habe ich es immer noch im Kopf.

Und ich hoffe so sehr auf eine Fortsetzung, die hoffentlich bald kommt.
Auf der Rückseite des Covers wird das Buch als „magisch und voller Fantasie“ beschrieben und das trifft es genau! Ich bin fernab der eigentlichen Zielgruppe und dennoch bin ich total begeistert. Die Schwestern, vor allem Liv, habe ich sofort ins Herz geschlossen. Sie erinnern mich an früher, wenn ich mit meinen Geschwistern unterwegs war...
Die Welt, in der die Mühlenkinder aufwachsen, ist etwas ganz besonderes. Die Eltern leben für ihre Kinder und gerade den Vater fand ich besonders liebenswert. Vor allem wie er als König mit der schiefen Krone beschrieben wurde, einfach herrlich. Nach dem Nordostwind hat sich alles verändert und die alte Mühle ist plötzlich ein Schloss... Voller Zauber, aber auch düster und gefährlich.
Ich mochte die Erzählweise sehr. Weise und voller Humor, kindgerecht und gleichzeitig steckt soviel mehr dahinter. Gerade wenn es um die Wesen in der anderen Welt geht. Ich habe die Papierfledermäuse so geliebt, aber auch den alten Fischkönig – uralte Wesen, die den Kindern helfen und sie retten wollen. Besonders mochte ich auch die Rattenfamilie. Insgesamt sind alle Figuren so herrlich beschrieben, dass man richtig mitfiebern kann. Die einen mag man sofort, die anderen verabscheut man voller Inbrunst. Wenn ein Autor schafft, dass der Leser so Anteil nimmt, dann hat er schon mal vieles richtig gemacht. Meine Lieblingsfigur neben Liv und der unglaublich tapferen Jorunn war Maschek, der Retter in der Not. Ich bin gespannt, ob wir noch mehr über ihn erfahren. vielleicht ist er ja wirklich ein Prinz, wie die Mädchen vermuten...
Toll fand ich auch, dass in dieser Parallelwelt so einige verlorene und verschwundene Sachen wieder auftauchen. Da musste ich echt lachen. Überhaupt erklärt das Buch so einige Rätsel des Lebens.
Die Zeichnungen mag ich ebenfalls sehr gerne. Die Illustrationen kamen mir bekannt vor, da ich schon andere Zeichnungen von dieser begabten Malerin gesehen habe. Einfach schön und sehr passend zum Geschehen!

im Shop ansehen weitere Rezensionen von Streiflicht