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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von nuean:

Ein ernstes Jugendbuch rund um Gangs, Teenager und die erste Liebe

Das Cover gefällt mir wieder richtig gut. Ich mag die Farben und den schlichten Titel. Auch der Klappentext hat mich angesprochen und ich habe mich sehr auf das Buch gefreut.
Der Prolog beginnt auch direkt mit dem kleinen Tristan, der schon bei den ersten Deals der Gang helfen muss. Seit dem Tod seines Vaters ist er in der Gang Fifty Seven, die als gefährlichste in Millers gilt.

Bis zum ersten Kapitel sind dann schon 7 Jahre vergangen und Tristans Position in der Gang ist gefestigt. Er macht, was von ihm verlangt wird, aber wirklich zufrieden ist er damit nicht. Wichtig sind ihm seine Mutter und sein bester Freund Joker.
Zufällig trifft er auf Riley, die gerade erst in sein Viertel gezogen ist und hilft ihr beim Abladen ihres Wagens. Riley ist sofort von Tristan angetan, doch bei den Folgenden Begegnungen zeigt er sich unnahbar, obwohl sie ein gemeinsames Hobby, Basketball, verbindet.
Riley finde ich richtig super. Sie hat nach dem Verschwinden Ihrer Mutter einiges durchgemacht und ist oft mit ihrem Vater umgezogen, und das nicht gerade in tolle Gegenden. Sie kann sich behaupten und will eigentlich nur ihren Abschluss machen und Basketball spielen. Ihre Sturheit hilft ihr auch dabei Freunde zu finden und sich durchzusetzen, nur bei Tristan kommt sie nicht voran.
Tristan fand ich eher schwierig, auch wenn ich seine Lage verstehe bin ich nicht richtig mit ihm warm geworden.
Es hilft ein bisschen, dass sowohl aus Rileys als auch aus Tristans Sicht erzählt wird, denn so hat man als Leser auch Einblicke in die Gefühlswelt der Charaktere. Der Schreibstil war auch angenehm und flüssig und die Seiten flogen nur so dahin.
Doch bis auf einige spannende Momente und das Ende hat mich das Buch nicht wirklich mitgerissen. Ich hatte mir mehr Liebe und Leidenschaft gewünscht und es hat mir einfach zu lange gedauert, bis die beiden sich angenähert haben.
Trotzdem war es ein interessantes und auch bewegendes Buch.
Fazit: Der Fokus liegt mehr auf den ernsten Themen als auf der Liebesgeschichte, habe doch mehr Liebe und Leidenschaft erwartet, aber es ist lesenswert

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Rezensionen von C. P.:

Nicht so spannend wie Band 1

Vengeful - Die Rache ist mein von V. E. Schwab

Die Villains-Reihe geht in die zweite Runde. Neben Victor Vale, der nach seiner Wiederbelebung durch Sidney an gefährlichen Aussetzern leidet, und Eli Ever, der in einem Spezialgefängnis für ExtraOrdinäre hockt, tritt nun eine weitere, sehr mächtige EO auf den Plan. Marcella, einst die Gattin eines Mafiosos, überlebt den rücksichtslosen Mordversuch ihres Gatten und räumt anschließend in der Welt der Mafiabosse gewaltig auf.

Und während Victor in erster Linie an sich selbst denkt und Eli weiterhin Pläne schmiedet, Victor zu besiegen, laufen die Fäden zu einem gewaltigen Showdown der drei mächtigen EOs zusammen.
Der zweite Band besteht wieder aus sehr vielen Zeitsprüngen, welche sich primär auf die letzten fünf Jahre nach Ende des ersten Bandes beziehen. Zusätzlich erfährt der Leser vieles aus Elis Vergangenheit, Ereignisse, welche ihn zu der Person machten, die er heute ist. Neben Marcella wird Vengeful noch durch einige weitere EOs und Nicht-EOs bereichert, mal schockierend, mal sympathisch und mal geheimnisvoll.
Auch wenn Marcella als wichtiger Charakter im Klappentext angekündigt wird, blieb sie für mein Empfinden doch erstaunlich blass, ebenso der Showdown. Das Hauptaugenmerk lag lange auf Victor, der mir durch sein Handeln diesmal deutlich unsympathischer war im Vergleich zum ersten Band. Ebenso verlor sich die Spannung stark in Victors Abschnitten. Hinzu kamen viele Rückblenden in Elis Vergangenheit, welche schon deutlich interessanter waren, auch wenn sie die eigentliche Handlung kaum vorabtrieben. Ebenfalls vermisste ich ein wenig mehr Aktionen von Sydney und Mitch, Victors Begleiter, welche die meiste Zeit eher nebenher liefen. Zudem häuften sich für meinen Geschmack am Schluss zuviele Unstimmigkeiten, welche das vorhandene Ende als solches erst ermöglichten. Das ließ mich etwas enttäuscht zurück. Wer jedoch genau liest, wird erkennen, dass sich die Autorin viele Möglichkeiten für den dritten Band offengelassen hat.
Für mich ein blutiger Band mit einigen Längen und Unstimmigkeiten sowie Charakteren, aus denen mehr herauszuholen gewesen wäre.

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Rezensionen von C. P.:

Wie die Ruhe vor dem nächsten Sturm

Vengeful - Die Rache ist mein von V. E. Schwab

Nach den dramatischen Szenen in Band 6 folgen nun Spekulationen und Pläne, die geschmiedet werden. Allem voran rätseln natürlich alle, wer hinter den Morden an den beiden Schülern stecken könnte. Die Meinungen gehen da weit auseinander und auch in der Schule bleibt der Vorfall für die Kids nicht folgenlos.

Und während Carlton und sein Sohn jeweils ihre eigenen dreckigen Pläne schmieden, überlegen die Hunts und deren Freunde, wie man dem Leiter der Akademie möglichen Dreck am Stecken nachweisen könnte. Alles nicht so einfach, denn das Gefühlskarussell dreht sich ebenfalls weiter, vor allem bei Cam.
Mir gefiel die Folge sehr. Die Charaktere interagieren und spekulieren untereinander, es gibt viele Meinungen, die aufeinanderprallen. Das war für mein Empfinden sehr gut dargestellt, zumal die Charaktere auch Rückschlüsse auf politischer Ebene zogen. Eine Entdeckung, welche die Hunts und ihre Freunde machen, könnte sie in ihrem Betreben, Cornelius Carlton bloßzustellen, eventuell voranbringen - oder vielleicht doch eher ihm in die Hände spielen? Da lässt sich die Autorin natürlich nicht in die Karten spielen, entsprechend bleibt es spannend, wie die Serie wohl weitergehen mag.
Alles in allem eine eher etwas ruhigere Folge, welche wie die Vorbereitung auf eine nächste knallharte Folge wirkt. Mal abwarten - auf jeden Fall wieder sehr gelungen und absolut lesenswert.

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Rezensionen von C. P.:

Showdown als Basis für die Folgestaffel

Das Erbe der Macht - Band 24: Schattenkrieg von Andreas Suchanek

Schattenkrieg - Band 24 der Serie und Finale der zweiten Staffel. Spannung und Action erwartend und mit der Hoffnung bewaffnet, dass dem Oberschurken der 2. Staffel ein Riegel vorgeschoben wird, begann ich zu lesen. Und die Zeit verging... eh ich mich versah, war ich wieder wie gefesselt von der Story, vergaß die Welt um mich herum.

Denn die Krieger aus den vier Steinsärgen wurden erweckt. Unter ihnen Piero, der Sohn von Johanna und Leonardo...

"Er tanzt auf der Rasierklinge." (Zitat Kapitel 21)

Diese Folge schließt nahtlos an Folge 23 an. Erstaunt verfolgte ich, welche Auswirkungen das Vernichten vieler Essenzstäbe hatte. Ohne Weiteres vom Inhalt zu verraten kann ich sagen, dass viele Details früherer Folgen wieder aufgenommen und in diese Folge eingepasst wurden. Es kamen viele Personen wieder vor, ebenso wie wichtige Gegenstände und Pläne. Und genau dieses Zusammenspiel so vieler Elemente, das Verknüpfen einzelner Fäden zu einem tragfähigen Teppich, gefiel mir so sehr. Stabil muss dieser Teppich auch sein, da er die Basis der folgenden Staffel zu sein scheint.
Sehr genial gemacht, auch wenn die Folge nicht für alle Beteiligten glücklich ausgeht.

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Rezensionen von marsu:

Zu viel unglaubwürdige Action

Secret Protector, Band 1: Tödliches Spiel von Lane Andrew

Lukas Crowe lebt allein in einem alten Wohnmobil, das er auf einem verlassenen Parkplatz in New Orleans abgestellt hat. Er jobbt im Insektenhaus des Zoos und denkt sich, dass es mal wieder an der Zeit sei, weiter zu ziehen. Doch vorher muss er noch im Zoo kellnern, wo die Präsentation eines neuen Computerspiels stattfindet.

Doch dann wird der jüngere Bruder der Profigamerin Una, mit der er gerade gesprochen hatte, entführt und Lukas nimmt die Verfolgung auf. Die Entführer entkommen allerdings und stellen dann eine Forderung an Una, die wegen einer Verwechslung jedoch Lukas abhört.

Ich habe nichts gegen actionreiche, rasante Bücher, doch hier war mir vieles unglaubwürdig und überzogen. Lukas entkommt zu leicht und vor allem hat er immer auf die Schnelle eine Lösung parat. Gerade am Ende läuft es mir zu glatt. Woher kennt Lukas sich so gut aus? Wie kann er so viele Dinge wissen, wo er doch schon länger alleine durchs Land oder die Welt zieht?

Schade, denn die Idee war gut und auch der Schreibstil ist nicht schlecht. Ich bin ein wenig hin- und hergerissen und verbleibe darum bei meiner Bewertung bei zweieinhalb Sternen.

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Rezensionen von liesmal:

So liebe ich Fantasy

Das Buch der gelöschten Wörter - Der erste Federstrich von Mary E. Garner

„Das Buch der gelöschten Wörter“ – Der erste Federstrich“ ist der erste Teil einer Trilogie von Mary E. Garner, erschienen im Lübbe Verlag. Die Autorin empfiehlt das Buch aus dem Genre Fantasy „Für Abende im Baumhaus und für alle, die gewiss sind, dass Bücher mehr sind als gedruckte Wörter“.

Ausgerechnet MRS. GATEWAY’S FINE BOOKS ist der Laden, in dem Hope Turner Schutz vor Regen sucht. Dabei hat sie keine gute Erinnerung an diese Buchhandlung, deren Inhaberin verschroben und genauso verstaubt scheint wie ihre Bücher. Aber genau diese Buchhandlung ist es, die das einzige Portal in die Welt der Bücher ist. Allerdings dürfen und können nur Menschen mit einer besonderen Fähigkeit dieses Portal auch betreten. Das Cover passt ausgezeichnet zu dieser Vorstellung!
Hope führte bisher ein ganz unspektakuläres Leben. Sie ist nach der Trennung von ihrem Freund seit zwei Jahren Single, besucht täglich ihre an Demenz erkrankte Mutter und arbeitet online für eine Partnervermittlungsagentur. Ihr eintöniges Leben ändert sich, als sie Rufus Walker kennenlernt, denn er ist derjenige, der bei Hope ein spezielles Talent entdeckt und sie durch das Portal in eine andere Welt führt: die Welt der Bücher.
Hope liebt die Romane von Jane Austen und darum ist es für sie natürlich wie ein Traum, direkt in der Geschichte „Stolz und Vorurteil“ auf Longbourn, dem Familiengut der Bennetts in der Nähe von London, zu landen. Nach der ersten Verwirrung kommt Hope aus dem Staunen nicht mehr heraus. Die Romanfiguren entwickeln ein Eigenleben! Doch so faszinierend hier alles scheint – es gibt nicht nur Schönes in dieser Welt, denn auch hier lauert das Böse, und zwar in Form gelöschter Wörter. Irgendjemand ist verantwortlich dafür, dass in böser Absicht online geschriebene und später gelöschte Wörter in einem Buch gesammelt werden und drohen, diese Welt zu vernichten. Nur Menschen mit einer besonderen Gabe können helfen, diese Bedrohung aufzuhalten. Zu ihnen gehört auch Hope. Sie erweist sich als großartige Verwandlerin und wird zu einer wertvollen Hilfe.
Mary E. Garner hat es geschafft, mich von der ersten Seite an mit ihrer Geschichte einzufangen. Der Schreibstil ist leicht, fantasie- und humorvoll. Ich habe mich wohl gefühlt in den Bücherwelten. Besonders die beiden Gehilfen von Rufus, Gwen und Lance, haben mir richtig gut gefallen und Romanfiguren wie Bambi und Lassie haben ein Eigenleben entwickelt, das mich begeistert und zum Lachen gebracht hat. Doch auch die Spannung kommt in diesem Buch nicht zu kurz. Zum Beispiel wird zum Portieren immer ein sogenannter Wanderer benötigt, allein schafft Hope es als Verwandlerin nicht. Dabei kann es gefährlich werden, wenn man wie sie zu spontan in ein Buch eintaucht…
Ich bewundere die vielen fantasievollen Ideen, die die Autorin in das Buch hat einfließen lassen. Auch wenn es an manchen Stellen sehr verwirrend wurde, hatte ich nie das Bedürfnis, das Merkwürdige oder Unglaubwürdige zu hinterfragen. Es war mir auch nicht wichtig, zu allem eine logische Erklärung zu finden. All das gehört für mich zu einem Fantasy-Roman dazu.
Fragen und Ängste gab es sehr viele, die allerdings zu einem großen Teil beantwortet wurden, obwohl ich befürchtet hatte, dass sie unbeantwortet mit in den zweiten Teil der Geschichte übergehen würden. Dennoch schließt dieser erste Teil mit einem ganz fiesen Cliffhanger!

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Rezensionen von Ele:

12 Minuten

Todestreue von Gallert Peter; Reiter Jörg

Todestreue, Krimi von Jörg Reiter und Peter Gallert, EBook 313 Seiten, erschienen im Ullstein-Verlag.
Ein emotionaler Fall für einen außergewöhnlichen Ermittler: Polizeiseelsorger Martin Bauer.
Martin Bauer Polizeiseelsorger in Elternzeit ist mit der aktuellen Situation zufrieden, er kümmert sich liebevoll um seine kleine Tochter Marie und hält sich vom Seelsorge-Dienst bei der Polizei fern.

Da bittet ihn seine Frau, sich um Leon Berger zu kümmern. Er ist der Verlobte ihrer Bekannten, Yildiz. Drogenkriminalität, eine mysteriöse Motorradgang und eine brutal ermordete Frau, Berger steckt in großen Schwierigkeiten. Und schon bald wird klar: Bauer ist Leon Bergers letzte Hoffnung.
52 absolut spannende Kapitel in idealer Leselänge, ein bildhafter flüssiger Schreibstil in auktorialer Erzählweise verfasst, haben mich wieder einmal hervorragend unterhalten. Schon zu Beginn gibt es eine kurze Zusammenfassung der wissenswerten Fakten aus den Vorgängerbänden, schon hat sich Lesefluss eingestellt und vorliegender Teil kann gut als Einzelband gelesen werden. Begriffe aus dem Polizeijargon und Eigennamen aus der Biker-Szene sind kursiv gedruckt und somit deutlich hervorgehoben. An den passenden Stellen, sind wiederum Bibelzitate mit Quellangaben eingefügt, das gefällt mir bei dieser Reihe ganz besonders. Der Plot ist zu jederzeit nachvollziehbar und glaubhaft. Die Spannung beginnt auf den ersten Seiten, steigert sich mit jedem Kapitel, deshalb habe ich die letzten 100 Seiten am Stück und die halbe Nacht hindurch, fertiggelesen. Keine Chance das Buch aus der Hand zu legen. In diesem Fall müssen die Beteiligten, vor allem Martin Bauer ordentlich was wegstecken. Die Geschichte ist nervenzerreißend spannend, aber weder unerträglich brutal noch abstoßend beschrieben.
Alle Figuren handeln nachvollziehbar und authentisch. Die Personen aus den vorangegangenen Büchern haben sich charakterlich enorm weiterentwickelt. Die Protagonisten Martin Bauer und Verena Dohr, sind in ihrer Ermittlungsarbeit einfach unschlagbar, auch wenn sich die Zusammenarbeit manchmal schwierig erweist. Die Polizeiarbeit ist glaubhaft beschrieben, so als ob man den zuständigen Beamten bei ihrem Tun, stets über die Schulter blicken würde. Mein „Lieblingsunsympath“ Karman hat sich wieder einmal von seiner schlechtesten Seite gezeigt, aber auch das macht dem Leser viel Vergnügen. Die neuen Charaktere, die guten wie die bösen sind hervorragend gezeichnet, jede einzelne Figur konnte ich mir prima vorstellen. Besonders Leon Berger und seine Verlobte Yildiz habe ich richtig ins Herz geschlossen.
Die Bücher des Autorenduos bestechen durch ihre ganz besondere Beschreibung des Settings. Wieder einmal konnte ich mir die „Schrottinsel, den Thronoi im Kantpark, oder die Rheinorange-Skulptur bildhaft vorstellen. Jedes Buch der Autoren handelt in einem eigenen Milieu, diesmal haben sie als Hintergrund die Biker-Szene und die Binnenschifffahrt gewählt. Chapeau!
Ich hoffe, dass die Reihe fortgesetzt wird und freue mich schon auf einen weiteren Fall mit Polizeiseelsorger Martin Bauer. Für „Todestreue“ vergebe ich brillante 5 Sterne.

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Rezensionen von Ele:

12 Minuten

Todestreue von Gallert Peter; Reiter Jörg

Todestreue, Krimi von Jörg Reiter und Peter Gallert, EBook 313 Seiten, erschienen im Ullstein-Verlag.
Ein emotionaler Fall für einen außergewöhnlichen Ermittler: Polizeiseelsorger Martin Bauer.
Martin Bauer Polizeiseelsorger in Elternzeit ist mit der aktuellen Situation zufrieden, er kümmert sich liebevoll um seine kleine Tochter Marie und hält sich vom Seelsorge-Dienst bei der Polizei fern.

Da bittet ihn seine Frau, sich um Leon Berger zu kümmern. Er ist der Verlobte ihrer Bekannten, Yildiz. Drogenkriminalität, eine mysteriöse Motorradgang und eine brutal ermordete Frau, Berger steckt in großen Schwierigkeiten. Und schon bald wird klar: Bauer ist Leon Bergers letzte Hoffnung.
52 absolut spannende Kapitel in idealer Leselänge, ein bildhafter flüssiger Schreibstil in auktorialer Erzählweise verfasst, haben mich wieder einmal hervorragend unterhalten. Schon zu Beginn gibt es eine kurze Zusammenfassung der wissenswerten Fakten aus den Vorgängerbänden, schon hat sich Lesefluss eingestellt und vorliegender Teil kann gut als Einzelband gelesen werden. Begriffe aus dem Polizeijargon und Eigennamen aus der Biker-Szene sind kursiv gedruckt und somit deutlich hervorgehoben. An den passenden Stellen, sind wiederum Bibelzitate mit Quellangaben eingefügt, das gefällt mir bei dieser Reihe ganz besonders. Der Plot ist zu jederzeit nachvollziehbar und glaubhaft. Die Spannung beginnt auf den ersten Seiten, steigert sich mit jedem Kapitel, deshalb habe ich die letzten 100 Seiten am Stück und die halbe Nacht hindurch, fertiggelesen. Keine Chance das Buch aus der Hand zu legen. In diesem Fall müssen die Beteiligten, vor allem Martin Bauer ordentlich was wegstecken. Die Geschichte ist nervenzerreißend spannend, aber weder unerträglich brutal noch abstoßend beschrieben.
Alle Figuren handeln nachvollziehbar und authentisch. Die Personen aus den vorangegangenen Büchern haben sich charakterlich enorm weiterentwickelt. Die Protagonisten Martin Bauer und Verena Dohr, sind in ihrer Ermittlungsarbeit einfach unschlagbar, auch wenn sich die Zusammenarbeit manchmal schwierig erweist. Die Polizeiarbeit ist glaubhaft beschrieben, so als ob man den zuständigen Beamten bei ihrem Tun, stets über die Schulter blicken würde. Mein „Lieblingsunsympath“ Karman hat sich wieder einmal von seiner schlechtesten Seite gezeigt, aber auch das macht dem Leser viel Vergnügen. Die neuen Charaktere, die guten wie die bösen sind hervorragend gezeichnet, jede einzelne Figur konnte ich mir prima vorstellen. Besonders Leon Berger und seine Verlobte Yildiz habe ich richtig ins Herz geschlossen.
Die Bücher des Autorenduos bestechen durch ihre ganz besondere Beschreibung des Settings. Wieder einmal konnte ich mir die „Schrottinsel, den Thronoi im Kantpark, oder die Rheinorange-Skulptur bildhaft vorstellen. Jedes Buch der Autoren handelt in einem eigenen Milieu, diesmal haben sie als Hintergrund die Biker-Szene und die Binnenschifffahrt gewählt. Chapeau!
Ich hoffe, dass die Reihe fortgesetzt wird und freue mich schon auf einen weiteren Fall mit Polizeiseelsorger Martin Bauer. Für „Todestreue“ vergebe ich brillante 5 Sterne.

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Rezensionen von Tyrolia-Testleser:

Testleser Elias, 12 Jahre aus Mils,

Magic Guardians - Krieg der Meere von Todd Calgi Gallicano

Sam London, 12 Jahre, konnte es kaum glauben: Endlich hatte er einen Auftrag vom Institut für Magische Wesen bekommen. Ein Selkie (das ist ein mythisches Wasserwesen) hatte San Francisco angegriffen. Schnell fuhr Sam mit sein Kollegen zum Ereignis und verfolgten das Wesen. Doch als sie erfuhren, weshalb der Selkie angegriffen hatte, verschlug es ihnen den Atem.

Mir hat das Buch sehr gut gefallen, denn es ist außergewöhnlich spannend und vor allem phantasievoll.
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Testleser Jamie, 10 Jahre aus Innsbruck:

Sam London steht vor dem nächsten Fall für das IMW (Institut Magische Wesen), doch diesmal ist nicht nur die Welt der Mythischen Wesen bedroht, sondern auch die gesamte Menschheit! Es steht ein Krieg der magischen Wasserwesen bevor. Wird Sam es schaffen, die ganze Welt zu retten und die echte Identität seines Vaters zu lüften?

Das Buch ist sehr spannend geschrieben. Es hat 447 Seiten. Die Schrift ist für das Lesealter von 9 Jahren. Das Buch ist nicht illustriert, hat aber am Anfang jedes Kapitels das Gesicht eines silbernes Greifs. Mir hat doe Szene mit dem Leviatan gefallen, als er durch die Straßen der Unterwasser-Stadt schwamm und die Szene mit der Baba Yaga gefallen. Das Buch ist die Vorsetzung von "Magic Guardians - Der Fluch der Greifen".

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Rezensionen von yellowdog:

Nora Watts 2

Magic Guardians - Krieg der Meere von Todd Calgi Gallicano

Im Schatten der Lüge hat mir zwar bei weitem nicht so gut gefallen wie der Vorgänger Untiefen, aber einen gewissen Drive hat auch dieser Roman.
Nora Watts ist diesmal auf den Spuren ihres lange verstorbenen Vaters.
Dazu verlässt sie Vancouver und reist nach Detroit.
Eigentlich schade, da mich insbesondere das atmosphärische an Vancouver so stark gereizt hatte.

Ihr ehemaliger Partner Brazuca bleibt in Vancouver, aber ihn finde ich als durchschnittliche Nebenfigur und seine Vancouver-Szene sind deswegen kein Ersatz. Schade!

Noras Vater war beim Militär und offenbar auch im Libanon tätig. Da ist es nicht einfach, die Hintergründe zu erfahren.

Im Schatten der Lüge ist recht trocken erzählt. Nora ist ruhiger, immer noch zynisch, aber sie handelt gut überlegt. Mir fehlte die Leidenschaft, die sie früher im starken Maße hatte. Davon abgesehen ist sie immer noch eine toughe Privatermittlerin, die ihresgleichen sucht. Einige Hardboiled-Elemente runden das ab.

Insgesamt ein guter Thriller, der aber auch nicht unbedingt aus der Masse herausragt.

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