Kunden em pfehlungen
Rezensionen von S.:
Selbstmord oder Mord?
Dunkles Lavandou von Remy Eyssen
Rechtsmediziner Leon Ritter nimmt seinen Job ernst, sehr ernst. Als eine junge Frau von einem LKW überfahren wird, sieht er mehr als einen Verkehrsunfall. Sehr zum Missmut des Polizeichefs, der den Tod der jungen Frau schnell zu den Akten legen möchte. Aber Ritter erkennt Parallelen zu einem länger zurückliegenden Fall, der als Selbstmord abgehakt wurde.
Und dann verschwinden zwei junge Frauen, eine davon die Tochter des Kulturministers. Jetzt gerät der ganze Polizeiapparat in Aufregung.
Ritter recherchiert in unterschiedlichen Milieus, unterstützt von seiner Partnerin Capitaine Isabelle Morrell. Weniger hilfreich erweist sich Lieutnant Masclou, gern etwas kaltschnäuzig und grob. Aber ganz und gar nicht tauglich erscheint Commandant Bertin, Sonderermittler aus Paris. Karrieresüchtig und arrogant, wie er auftritt, ist ihm so manche Peinlichkeit vergönnt.
Warum werden die jungen Frauen entführt und bestialisch gefoltert? Langsam vertieft sich ein Verdacht, aber erfolgversprechende Spuren bringen keine Lösung. Ihr Martyrium geht weiter. Die Figur des Täters bleibt blass, die Hintergründe seiner Motive werden leider nicht erwähnt. Wieso wurde er so, wie er ist?
Spannende Szenen und Gedankenspiele, sich wiederholende Landschaftsbeschreibungen und Augenblicke im Privatleben der Ermittler wechseln sich ab. Gut zu lesen, streckenweise ziemlich gruselig.
Ein solider Kriminalroman von Remy Eyssen, herausgegeben vom Ullstein Verlag.
Rezensionen von Ecinev:
La Bestia
American Dirt von Jeanine Cummins
Der 8-jährige Luca ist gerade im Bad als ein Schuß in der Wand einschlägt. Seine Mutter zieht ihn vom Fenster weg und die beiden verstecken sich in der abgetrennten Dusche. Nach dem Kugelhagel ist die gesamt Verwandtschaft von Lydia ausgelöscht. Alle tot, erschossen von einem Drogenkartell im mexikanischen Accapulco.
Eindrucksvoll wird die Geschichte von Lydia und der verzweifelten Flucht nach Norden erzählt. Sie ist erschüttert als ihr klar wird wer der sympatische Feingeist ist der sie zuvor wochenlang in ihrem Buchladen besucht hat. Niemand geringerer als der Chef des Kartells. Ihr Mann war Journalist und hat einen Bericht über das Kartell veröffentlicht. Dafür mußte er sterben und Lydia ist mit ihrem Sohn auf der Flucht.
Mit allem Mut den sie aufbringen kann, flieht sie mit ihrem Sohn auf dem berühmt-berüchtigten Flüchtlingszug 'La Bestia' von der mexikanischen Grenze in die USA.
Teilweise aus der Sicht des 8-jährigen Luca beschrieben, schildert das Buch erschütternde Flüchtlings Schicksale in Mexiko und den USA.
Die Geschichte packt einem und läßt einem nicht mehr los. Spannend als Roman geschrieben mit wahren Hintergründen recherchiert.
Rezensionen von Ecinev:
Hyänen
Das wirkliche Leben Roman. Gebunden. von Dieudonné Adeline
Ein wirklich starker Debutroman einer jungen Autorin. Erzählt aus Sicht eines anfangs 10-jährigen Mädchens in einer ganz normalen Reihenhaussiedlung. Sie liebt ihren jüngeren Bruder Gilles und beschützt ihn vor dem gewalttätigen Vater.
Die Mutter hat Angst vor ihrem Mann der außer der Jagd nur seinen Whiskey und Fernsehen mag.
Ein tragisches Ereignis im Sommer verändert alles. Das Mädchen sucht nach jemanden der sie in den Arm nimmt und die Welt wieder geraderückt. Der Bruder verändert sich zusehends. Er spricht nicht mehr und verbringt viel Zeit in dem Zimmer in dem der Vater seine Jagdtrophäen aufbewahrt.
Das Mädchen hat den sehnlichsten Wunsch eine Zeitmaschine zu bauen und die Zeit zurück zu drehen. Sie entwickelt einen starken Ehrgeiz für alles Naturwissenschaftliche. Etwas Normalität findet sie bei einem älteren Professor. Um die vor dem Vater geheimgehaltenen Stunden zu bezahlen, geht sie Babysitten bei einer jungen Familie in der Siedlung.
Als sie bemerkt das sie älter wird, fürchtet sie sich vor den Ausbrüchen des Vaters und fühlt sich zu dem Familienvater hingezogen.
Der Schreibstil ist schnörkellos und doch gewaltig. Man kann sich gut in die Gemütslage des Mädchens hineinversetzen und ist geschockt von dem Familienleben.
Das Cover ist verwirrend und erinnert mit dem springenden Hasen eher an ein anderes bekanntes Buch. Auf jeden Fall ist es ein Hingucker und absolut lesenswert.
Rezensionen von Ecinev:
Inselschule
Die Schule am Meer von Sandra Lüpkes
Juist im Jahre 1925. Nach einer langen Reise trifft das Lehrerehepaar Reiner mit seinen Kindern endlich auf der Insel ein. Zusammen mit anderen Lehrerkollegen wollen sie auf der kargen Nordseeinsel eine neue Schule gründen. Reformpädagogik, zu dieser Zeit ein Fremdwort und entsprechend kritisch wird die Schule von den Insulanern beäugt.
Beschrieben wird der abenteuerliche Alltag der Schüler beim Aufbau der neuen Schule. Ein Lernen im Einklang mit der Natur mit einem täglichen Tauchbad in der kalten Nordsee. Auf der anderen Seite sind die Insulaner die in der Zeit des aufkommenden Nationalsozialismus die Schule als Hort von Kommunisten und Juden sehen.
Insulaner die in der Schule einen neuen Arbeitgeber gefunden haben aber auch der Bürgermeister der um seine Wiederwahl bangen muss. So begleiten wir die Schüler und Bewohner der Insel von der Gründung der Schule bis zu deren Schließung kurz vor Beginn des 2. Weltkrieges in recht kurzen Kapiteln. Dabei geht es um Freundschaft, erste Liebe, aber auch Missgunst und Verrat.
Das Buch hat einige Längen, lässt einem aber dennoch wunderbar für einige Zeit den Alltag vergessen. Der Schreibstil ist sehr lebendig, klare einfache Sätze, fast spürt man das raue Klima der Nordsee.
Rezensionen von Claudia R:
Chandra und Finn, emotional und fesselnd
MondKindSaga - Chandra von Calin Noell
Klappentext:
Geboren, um das Unrecht ihrer Eltern zu sühnen, glaubt Chandra fest daran, dass sie die Tempel der sieben Monde finden wird, und hält eisern an ihrem Weg fest. Dann aber begegnet ihr Finn, der Alpha mit den strahlend blauen Augen, dessen Grollen ihr ungewöhnlich tief unter die Haut geht.
Dumm nur, dass ausgerechnet er ihre Vergangenheit bloß für einen absurden Mythos hält ...
Schließlich muss sie eine Entscheidung treffen:
Liebe oder Schicksal – doch steht ihr diese Wahl überhaupt zu?
Cover:
Das Cover wirkt sehr mystisch und geheimnisvoll. Man sieht eine nackte Frau mit weiß-, gelbblonden Haaren am Boden liegen mit einer sehr besonderen und auch erotischen Ausstrahlung. Umgeben von einem wundervollen Himmel mit Sternen und einem Mond, welcher zu Hälfte das Gesicht eines Tigers mit weiß-, goldgelben Fell zeigt. Auch die Farbwahl ist sehr gut gelungen und das Cover ist einfach himmlisch und wunderschön gestaltet und enthält sehr viele kleine Details. Mich hat dieses Cover neugierig gemacht und mein Interesse geweckt.
Meinung:
Der Schreibstil ist sehr angenehm und flüssig. es lässt sich sehr gut und locker lesen.
Die einzelnen Kapitel haben eine angenehme Länge und die Gliederung hat mir auch sehr gut gefallen.
Die Charaktere sind sehr gut ausgearbeitet. Man kann sich sehr gut in diese hineinversetzen, da abwechselnd aus der Sicht der Hauptcharaktere in der Ich-Perspektive geschrieben wird. Dies bringt zusätzliche Spannung hinein und auch die Emotionen und Gefühle kommen so noch besser herüber. Das ständige auf und ab zwischen Chandra und Finn macht es noch sympathischer und bringt für mich auch den Charakter der Gestaltwandler sehr gut herüber. Mir haben diese beiden Charaktere sehr gut gefallen, auch wenn Chandra für mich erst noch etwas mystisch und unnahbar war, so kam ich nach und nach immer mehr an sie heran. Finn war mir hingegen gleich von Beginn an sehr sympathisch und zusammen machten sie die Story perfekt.
Inhaltlich möchte ich an dieser Stelle nicht allzu viel verraten, sondern erlebt selbst diese spannende und fesselnde Geschichte, welche mit sehr viel Mystik, Emotionen und Spannung spielt.
Das Ende hat mich vollkommen weggerissen und auch ein wenig schockiert, da ich damit so gar nicht gerechnet hatte. Dennoch konnte es mich dann auch wieder versöhnlich stimmen und hat mein Interesse und Neugier auf die weiteren Bände der MondKindSaga geweckt.
Eine tolle Story, mit wundervollen Charakteren, sehr viel Emotion und Spannung, die den Leser fesselt und sehr gut unterhält. Mir hat dieses Buch sehr gut gefallen und konnte mich überzeugen. Daher eine klare Leseempfehlung von mir.
Fazit:
Eine tolle Story, mit wundervollen Charakteren, sehr viel Emotion und Spannung, die den Leser fesselt und sehr gut unterhält.
Rezensionen von Ecinev:
Starke Frauen
Das Haus der Frauen von Laëtitia Colombani
Solene ist eine erfolgreiche Anwältin. Aufopferungsvoll hat sie jede freie Minute ihrer Freizeit genutzt um für ihre Mandanten das beste herauszuholen. Als sich ein Mandant nach einem verlorenen Fall vor ihren Augen das Leben nimmt, bricht sie zusammen. Diagnose Burn out. Nur mühsam kommt sie wieder auf die Beine kann aber nicht mehr in der Kanzlei arbeiten.
Ihr Therapeut schlägt eine ehrenamtliche Tätigkeit vor. Anfangs kann sie sich damit auch nicht recht anfreunden findet dann aber eine Stelle als Schreiberin in einem Haus für Frauen. Nach anfänglichen Schwierigkeiten engagiert sie sich immer mehr und lernt die dort lebenden Frauen und ihre persönlichen Schicksale kennen.
In einem anderen Erzählstrang wird der Aufbau des Hauses vor fast 100 Jahren erzählt. Von einer starken Frau die ihr Leben ganz der Heilsarmee gewidmet hat und gemeinsam mit ihrem Mann das Haus aufgebaut hat.
Diese Erzählung hat mich voll in ihren Bann gezogen. Der Schreibstil ist anfangs etwas befremdlich, er kommt ohne wörtliche Rede aus und wirk merkwürdig distanziert. Trotzdem fiebert man mit. Einmal in der Gegenwart wie es Solene gelingt das Vertrauen der Frauen zu gewinnen und in der Vergangenheit ob es Blance Peyron gelingt in einer von Männern dominierten Zeit ihr Vorhaben durchzusetzen.
Rezensionen von Ecinev:
Renato Bialetti
Zu wahr, um schön zu sein von Gabriella Engelmann
Caro steht ausgerechnet bei dem Fest zu ihrer Silberhochzeit vor den Scherben ihrer Ehe. Und auch sonst gerät einiges durcheinander. Ihr Mann hat sein Coming out und zieht zu seinem Geschäftspartner. Der pubertierende Sohn schwänzt den Sportunterricht. Ihre esoterische Hippie Mutter verliebt sich.
Caros Halbtagsstelle in einer Bücherei wird weg rationalisiert. Zum Glück gibt es die Espressomaschine Renato, ihre Freundin Sylvia und die betagte Vermieterin Hedwig die so manches besser durchschaut als Caro.
Insgesamt wirkt das Buch etwas chaotisch und Caro tappt mitunter von einem Fettnäpfchen ins nächste. Am Ende passt aber alles zusammen und es gibt Hoffnung auf einen guten Neustart.
Der Schreibstil ist einfach, die kurzen Kapitel lassen sich schnell lesen, einfach ein Wohlfühlroman für zwischendurch.
Rezensionen von Gaby 2707:
Wie immer Spitzenklasse
Requiem für einen Freund von Elisabeth Herrmann
Nachdem der Berliner Anwalt Joachim Vernau im vergangenen Jahr dem Tod gerade noch mal von der Schippe gesprungen ist, macht er nun einen Neuanfang. In einem winzigen Mietbüro versucht er an alte Zeiten anzuknüpfen, was ihm eher schlecht als recht gelingt. Dann kommt auch noch die Ansage einer Betriebsprüfung der letzten 4 Jahre.
Die Zusammenarbeit mit Steuerprüfer Udo Fischer gestaltet sich recht vielversprechend. Bis er Vernau am 2. Abend zurück ins Büro beordert, wo Vernau ihn erschossen findet.
Freitag, den 13.3. genau vor 4 Jahren wird Staatsanwältin für Wirtschaftssachen zusammen mit ihren gerade erst erworbenen Hundewelpen tot in ihrem Pkw gefunden. Hat sie sich wirklich selbst mit Autoabgasen das Leben genommen?
An diesem 13.3. genau vor 4 Jahren hat sich Joachim Vernau nach einem feucht-fröhlichen Gelage mit seinem Freund Sebastian Marquardt im Restaurant Peppone eine Quittung geben lassen. Genau diese Quittung hat Udo Fischer gesucht – und die ist nun verschwunden. Als Vernau am nächsten Tag bei einem bewaffneten Raubüberfall seine Bürokarte, seinen Laptop und vor allem seinen Kalender an die Räuber verliert, ist er sich sicher, dass dies alles nicht nur mit dem verschwundenen Beleg und dem Tod von Udo Fischer zusammen hängt.
Joachim Vernau, den smarten, nicht sehr erfolgreichen Berliner Anwalt, der aber immer da ist, wenn es brenzlig wird, habe ich schon bei einigen Fällen begleitet und richtig ins Herz geschlossen. Da einige seiner Fälle schon verfilmt wurden, habe ich beim Lesen immer Jan Josef Liefers vor Augen. Ich freue mich schon sehr, wenn ich auch dieses Buch vielleicht bald im Fernsehen anschauen kann.
Elisabeth Herrmann schafft es mit ihrem so eingängigen, leichten und geradlinigen Schreib- und Erzählstil mich ab der ersten Seite zu fesseln und bis zum Schluss nicht mehr loszulassen. Sie schafft es, dass ich Gefühle wie Wut, Hass und Rache, aber auch Liebe und Fürsorge, die Vernau empfindet sehr gut nachvollziehen, ja fast spüren kann. Wenn es hektisch oder gefährlich wird, färbt es auf mich ab und ich fange an schneller zu lesen.
Ihre Figuren wirken mit ihren sehr verschiedenen Charakteren so menschlich, egal ob gut oder böse. Insgesamt finde ich es schwierig für mich zu entscheiden, mag ich sie oder mag ich sie nicht. Weil fast keiner von ihnen nur abgrundböse ist, sonder auch mal eine gute Seite aufblitzt.
Der Kriminalfall, den Joachim Vernau aus seiner Sicht erzählt, führt mich von Berlin aus nach Hong Kong und zurück. Es geht um Wirtschaftskriminalität, Geldwäsche, Korruption, Gewalt und mehrfachen Mord. Vernau wird mit seiner Vergangenheit konfrontiert und in der Gegenwart fürchtet er mal wieder um sein Leben. Ich blicke in die dunklen Abgründe einer Finanzverwaltung und ins Gesicht eines chinesischen Baulöwe.
Auch dies ist wieder so eine Geschichte, bei der ich das Buch fast nicht aus der Hand legen konnte und das viel zu schnell ausgelesen war.
Der spannende, interessante, mitreißende Krimi vor der grandiosen Kulisse von Hong Kong und den etwas ruhigeren Ansichten von Berlin und Personen, die ich nicht alle kennenlernen möchte, hat die volle Punktzahl von 5 Sternen und eine Leseempfehlung absolut verdient.
Rezensionen von Bibliomarie:
Feuer auf St Agnes
Kalt flüstern die Wellen von Kate Penrose
Die Scilly Inseln sind ein sehr abgelegenes Stückchen Cornwall und liegen am äußersten Rand Europas. Das Leben war dort immer hart und die Fischer verdienten mühsam ihr Brot. Diese Umstände haben die Insulaner zu einem besonderen Menschenschlag geformt und sie sind nicht einfach im Umgang. Das muss auch Ben Kitto feststellen, der zwar selbst aus einer alteingesessenen Familie stammt, aber lange auf dem Festland lebte.
Nun hat ihn sein Beruf als Polizeibeamter zurückgebracht und auch ihm begegnen die Einwohner mit einer Portion Misstrauen.
Auf St. Agnes wurde die Leiche eines Bewohners gefunden. Offensichtlich gefoltert und anschließend verbrannt. Eine über den Leichnam geworfene Schaffelljacke führt zum „Vogelmann“, ein behinderter junger Mann, der nicht spricht und sich nur um verletzte Seevögel kümmert. Ein idealer Täter für ein vorschnelles Urteil. Doch Ben Kitto nimmt sich mehr Zeit hinter die Geheimnisse der Insel zu kommen. Unterschwellig scheinen die Bewohner einander misstrauisch zu beäugen, besonders Zugezogene, wie das Opfer Alex Rogan, der als Astronom sehr bekannt war oder die exzentrische Künstlerin Naomi Vine. Ben Kitto steht vor einem Rätsel, als auch er Drohungen in cornischer Sprache erhält.
Die Liste der Verdächtigen ist lang und nur nach und nach und mit großen Widerwillen lassen sich die Einheimischen hinter die Kulissen schauen.
Der Krimi wirkt düster, da trägt die Landschaft einen Teil bei. Stürme ziehen über die Inseln, der Fährverkehr ist unregelmäßig, Kitto meist nur allein oder mit seinem Mitarbeiter durch Sturm und Regen unterwegs. Die Autorin hat einen Reigen knorriger Charaktere geschaffen, die sehr gut in die Landschaft passen, die eigenbrötlerisch und verschlossen erscheinen. Auch die Figuren wirken düster. Motive für den Mord und die Drohungen sind bei vielen Protagonisten zu finden und nebenbei muss sich Kytto noch mit seinem Vorgesetzten herumschlagen, der per Telefon meist unsinnige Anweisungen gibt.
Nach und nach enthüllen sich Motiv und ein mörderisches Beziehungsgeflecht, der Spannungsbogen ist dadurch gleichmäßig hoch. Auch der Twist zur Auflösung ist raffiniert. Insgesamt ist der Krimi solide aufgebaut und variiert die Themen in klassischen Krimis: ein eng umgrenztes Gebiet durch Witterung von der Umwelt abgeschlossen, eine Gemeinschaft die ihre Geheimnisse gut hütet und ihrer Mitte der Mörder, der die Polizei herausfordert.
Das Ergebnis ist ein klassischer, solider Krimi mit viel Atmosphäre.
Rezensionen von Lesemama:
Tagebuch des talentierten Tom Gates
Tom Gates, Band 17 von Liz Pichon
Bewertet mit 4 Sternen
Zum Buch:
Tom geht in die fünfte Klasse und hat ein kleines Smiley-Problem. Er hat schon drei traurige Smileys und wenn er einen vierten bekommt, darf er nicht mit zum Schulausflug. Dabei kann Tom doch gar nichts dafür, für die traurigen Smileys. Er wurde bei Zeichnen erwischt, weil sein Freund so laut gelacht hat, nicht seine Schuld.
Der Hund seines Freundes hat seine Hausaufgabe gefressen, ganz ehrlich. Und so geht es Tom irgendwie immer.
Da freut dennoch natürlich über die neue Hausaufgabe, ein Plakat malen, das Werbung dür seine Schule macht. Und natürlich auf die neue Graffiti Wand der Stadt, ist doch nicht seine Schuld, dass ...
Meine Meinung:
Der spektakuläre Schulausflug ist schon das siebzehnte Abenteuer von Tom Gates. Ich las allerdings bei weitem nicht alle, aber das spielt auch keine Rolle, man kann im Prinzip mit jedem Band anfangen.
In diesem Buch geht es um einen Fehler, für den Tom mal wirklich nichts kann. Sie Aufregung ist groß.
Der Schreibstil ist gut zu lesen, das Buch ist in Tagebuchform geschrieben mit jeder Menge lustiger Zeichnungen. Tom und seien Freunde sind liebenswert und völlig normal, wie Kinder in dem Alter sind. Es ist witzig und macht auch Kindern die nicht so gerne Romane lesen viel Spaß
Ich kann Tom Gates nur empfehlen, egal mit welchem Band man anfängt. Gerade für nichtlesende oder noch so gerne lesende Kinder ein guter Einstieg in das Buch, aber auch für alle anderen ein großer Spaß.











