Kunden em pfehlungen
Rezensionen von Danislesestube:
Das bisher schönste Buch von der Autorin
Was Preema nicht weiß von Sameena Jehanzeb
Mein Fazit fällt äußerst positiv aus.
Die Autorin hat ein Talent dafür ihren Büchern etwas Besonderes zu verleihen.
Ihre Werke sind nicht nur eine Ansammlung von Blättern in einem etwas härten Einband.
Nein. Sie sind noch viel mehr.
So verhält es sich auch mit diesem Buch. Es beginnt wortwörtlich mit nichts.
Nach und nach entfaltet das Buch seine Schönheit und die Erinnerungen von Preema nehmen Form an.
Von Freundschaft, Trauer, Wut, Tod, Glück und Liebe ist alles dabei, und bettet sich unglaublich gut in die Geschichte ein.
Der Wechsel zwischen Gegenwart (also das Nichts) und Vergangenheit ist flüssig und passt perfekt.
Die Geschichte fließt dahin wie Wasser in einem Bach. Wie in einem solchen Naturschauspiel üblich trifft man unterwegs auf Steine oder andere Hindernisse, die jedoch vom fließenden Wasser stehts überwunden werden. Bis es sich dann schlussendlich mit anderen Wassermassen vereinigt.
Am Ende der Reise ist Preema froh sich wieder erinnern zu können. Mit diesem Wissen kann sie nun gehen.
Rezensionen von Danislesestube:
Hätte definitiv mehr Spannung vertragen können
Die Frequenz des Todes von Vincent Kliesch
Mein Fazit fällt positiv aus. Vincent Kliesch ist zurück mit einem neuen Werk. (Yay)
Die Handlung beginnt sehr spannend. Ein Baby wurde offensichtlich entführt. Die Mutter am Boden zerstört. Der Mann reagiert anders als er sollte. Immerhin wurde sein Baby entführt.
Natürlich begegnet der Leser wieder Matthias Hegel, der Mann der (wahrscheinlich) sogar Ameisen flatulieren hören kann.
Jula, die Crime - Podcasterin, die mithilfe ihrer Kontakte inklusive Hegel den Fall nach und nach aufdecken kann. Was sie dabei entdeckt ist größer als gedacht.
Die Handlung und der Schreibstil haben mir gut gefallen.
Perfekt ist das Buch nicht. Die Spannung liegt bis zum letzten Drittel etwas brach. Durchaus verständlich, da der Leser zu dem Fall sehr viele Infos bekommt und die müssen ja untergebracht werden. Aber etwas mehr Spannung hätte dem Buch nicht geschadet.
Außerdem kam mir die Fähigkeit von Matthias Hegel etwas zu kurz. Wie erlernt man diese? Auf was muss man in seiner Umgebung achten?
Rezensionen von Danislesestube:
Ein wunderschönes und trauriges Buch zu gleich
Marianengraben von Jasmin Schreiber
Mein Fazit fällt sehr gut aus. Dieses Buch war mal wieder etwas anderer Natur.
Paula ist verständlicherweise am Anfang der Handlung traurig, und unfähig ihr Leben weiterzuführen.
Warum das Buch ausgerechnet Marianengraben heißt wird uns schon am Anfang des Buches gezeigt.
Eines Nachts trifft sie auf Helmut, der zufälligerweise auch gerade einen geliebten Menschen besucht.
Wie es der Zufall so will, und weil Paula etwas Abwechslung gut gebrauchen kann, begeben sich die Beiden auf eine Reise durch schöne Landschaften. Helmut scheint einiges geplant zu haben.
Die Handlung fand ich wirklich schön. Traurig und schön zugleich. Beide Eigenschaften wechselten sich immer wieder ab.
Kaum lachte Paula, im nächsten Moment heulte sie wie ein Schlosshund.
Immer wieder bekommen wir einen Einblick wie es damals war, und schwenkt dann wieder in die Gegenwart. Helmut ist natürlich auch nicht frei von Trauer, immer wieder erzählt er aus seinem Leben. So trösten sie sich immer wieder gegenseitig.
Die Tiefe der Trauer wird durch eine sinkende Zahl repräsentiert. Von 11000 bis 0. Je besser es Paula geht, desto weniger wird diese.
Rezensionen von Nele33:
Ausgewogen
Ravensburger Exit Room Rätsel: Gefangen im Hotel von Scheller Anne
Gefangen im Hotel ist eins der neuen 4 Exit Bücher des Ravensburger Verlag. Versprochen werden spannende Rätsel in der Art von Escape rooms.
DIe Anreise in den wohlverdienten Urlaub verläuft anders als gedacht. Der Bus ist Altersschwach und die Abgase dringen ein. Als der Rätlser nach einer kurzen Ohnmacht erwacht, sieht er das Chaos und erhält den ersten Hinweis.
Doch wird er es schaffen alle Rätsel zu lösen um einen schönen Urlaub verbringen zu können.
Wie auch bei den anderen Bänden und aus Erfahrung wurden Stift, Paier und Kleber bereitgelegt und schon konnte das Abenteuer für meinen Enkel beginnen. DIe Rätsel sind angemessen für das Alter ab 10, ansonsten brauchen die Kinder wahrscheinlich etwas Unterstützung. Die Kreativität, die Logik und auch die Phantasie der Kinder werden auf angenehme Weise angeregt.
EIne Reihe, die der ganzen Familie Spass machen kann.
EIne klare Kaufempfehlung für Rätselfreunde.
Rezensionen von begine:
Abschied
Der Morgen, an dem mein Vater aufstand und verschwand von Nadia Terranova
Die Italienische Schriftstellerin Nadia Terranova hat schon Kinder und Jugendbücher geschrieben.
„Der Morgen, an dem mein Vater aufstand und verschwand“ ist ihr Romandebüt, das in Italien schon einige Preise bekam.
Idas Mutter lebt in Messina. Sie bittet Ida zu kommen, weil sie das Haus erst renovieren und dann verkaufen will.
Es gibt viel auszuräumen. Vor über zwanzig Jahren war ihr depressiver Vater einfach verschwunden.
Ida war ein Vaterkind. Die Erinnerungen kommen jetzt wieder hoch. Die Mutter musste immer für die Familie arbeiten.
Ich finde es schade, das Ida mit ihr hadert. Gut als Kind hat sie es ungerecht gefunden, wenn die Mutter mit ihrem Mann mal stritt.
Langsam müsste Ida das verstehen.
Die Autorin schreibt diese Erinnerungen sensibel und detailliert. Dieser Roman ist ihr ungeheuer gut gelungen.
Ich würde gern mehr von ihr lesen.
Rezensionen von tuttist:
Es ist kein Roman
Das Café am Rande der Welt von John P. Strelecky
Eine sehr plakative, esotherische Anweisung, wie man leben soll. Da wird von "Methoden" und "Techniken" geredet, was mich vermuten lässt, dass Strelecky ein Anführer irgendeiner Sekte ist. Erinnert mich an die Castanedas Gespräche mit Don Juan Matus, nur eben auf einer unglaublich naiven Weise.
Rezensionen von bine525:
Hochspannend aber äusserst brutal
Blutgott von Veit Etzold
Band 7 der Clara-Vidalis-Reihe ist erneut hochspannend, äusserst brutal und fast schon abartig grausam. Genau das was ich mag!
Am Anfang nimmt das Buch schon die rasante Handlung mit einem schockierenden Mord an einer jungen Frau an. Obwohl der Buchtitel " Blutgott" schon bald klar ist und ebenso dass Jugendliche die brutalen Mörder sind, tut das der Spannung keinen Abbruch und ich konnte das Buch nur schwer aus der Hand legen.
Das Ermittler Team um Clara ist mir schon lange ans Herz gewachsen und ich geniesse die Dialoge und die psychologischen Erklärungen. Genial finde ich das ich immer wieder erstaunlich Wissenswertes quasi nebenbei erfahre, sei es nur über die Namensgebung der Firma Audi oder auch das Mandeloperationen die wohl gefährlichsten Routine Operationen sind.
Doch auch die grosse Portion Persönliches, sowohl über Clara und McDeath als auch beispielsweise die Namensentstehung von Matte und Latte, finde ich erstklassig. Und obwohl der Thriller von perversen Tötungsbeschreibungen fast nicht mehr zu toppen ist, schlafe ich Nachts wunderbar und träume schon jetzt von der hoffentlich bald erscheinenden weiteren Folge dieser unschlagbaren Serie.
Rezensionen von begine:
Zweifelhate Intrigen
Ada, das Mädchen aus Berlin von Ronald H. Balson
„Ada, das Mädchen aus Berlin“
ist der dritte Roman, den ich von dem Schriftsteller Ronald H. Balson gerne gelesen habe. Er schreibt eindrucksvoll und realistisch.
Die amerikanische Anwältin Catherine Lockhart und ihr Mann Liam Taggert führt es diesmal nach Italien. Der Roman spielt 2017.
Die Tante eines Freundes soll von ihrem Weingut vertrieben werden.
Signoria Vincenzo gibt ihnen Aufzeichnungen der Geigerin Ada Baumeister zu lesen.
Nebenbei erfahren wir das Schicksal der jüdischen Familie Baumeister in Berlin ab 1931. Der Vater ist Konzertmeister und die Tochter Ada ist ein wahres Talent.
Durch die Wirren kommen sie in die Toskana. Adas Mutter kauft das Weingut.
Der Autor lässt uns um Ada und ihre Familie zittern. Der Schreibstil ist wunderbar. Er lässt beide Ebenen spannend ineinander fließen.
Er ist ein Autor den ich gerne weiterhin lese.
Der Roman ist ein Leseerlebnis.
Rezensionen von begine:
Maggie Rose
Nachts, wenn der Garten blüht von E. L. Swann
E. L. Swann ist das Pseudonym der amerikanische Schriftstellerin Kathryn Lasky.
Ihr Roman „Nachts, wenn der Garten blüht“ liest sich wunderbar. Es ist ein liebenswerter Roman über die Liebe.
Die 61jährige Maggie hatte einen Schlaganfall von dem sie sich gut erholt. Sie war Witwe eines Alkoholikers, ihre Ehe war schwer.
Ihre beiden Kinder haben dieses Laster geerbt.
Im Nachbarhaus wird der Garten von dem Gartenarchitekt Tristan erneuert. So lernen die beiden sich kennen. IHR Garten und Tristan werden zu einer besonderen Medizin.
Aber Maggie erlebt noch viele Aufregungen.
Die Autorin hat diese Geschichte angenehm und wunderbar gestaltet. Ich war von diesem Roman gefesselt. Es ist eine Geschichte wie das Leben sie schreibt.
Rezensionen von heinoko:
Ein Kultroman? Nicht für mich
Die Brautprinzessin von William Goldman
1977 erschien „Die Brautprinzessin“, verfasst von dem Drehbuchautor William Goldman. Ausgestattet mit unermüdlicher Lese-Neugier, begann ich das Buch zu lesen und brauchte lange, war oftmals nahe daran, endgültig abzubrechen. Dass sich dieses Buch zum Kultroman entwickelte, kann ich nicht nachvollziehen.
Für den Inhalt zitiere ich ausnahmsweise die Verlagsangabe: „Erzählt wird die Geschichte der wunderschönen Butterblume und des Stalljungen Westley, der unsterblich in sie verliebt ist. Die Erzählung von der Bedrohung ihrer Liebe durch Prinz Humperdinck, seine Ritter und Spione ist aber nur eine Geschichte in einem atemberaubenden Spiel von Kürzungen und raunenden Kommentaren.“
Ja, es ist eine Geschichte in einer Geschichte. Es ist ein Märchen, Es ist eine Parodie. Das Buch ist schräg, witzig, hinterlistig, romantisch, ideenreich, unterhaltsam, subtil, heldenhaft, originell, fesselnd. Aber es ist auch schrecklich langweilig, zäh, klischeehaft, grausam, ausgestattet mit nicht besonders intelligenten Protagonisten und fetten Kindern, die natürlich (!) nicht lesen wollen.
Abenteuer, Sehnsucht, Liebe, Leidenschaft und allerlei Sticheleien – kurzum, es ist viel drin im Buch, aber nichts, was mich wirklich begeistert hätte.











