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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von Streiflicht:

Spannend mit Wermutstropfen

Grado im Mondschein von Andrea Nagele

Auf dieses Buch war ich sehr gespannt, weil ich bereits die beiden Vorgänger gerne gelesen und geschätzt habe. Ich mochte die Commissaria Maddalena bereits von der ersten Seite an und habe mit ihr mitgefiebert und mitgelitten. Umso neugieriger war ich nun, wie es weitergeht. Leider war ich im letzten Drittel des Buches so traurig, dass ich kaum mehr genießen konnte, wie spannend und packend das Ende ist.

Der Tod einer mir lieben Figur war ja in der Kurzbeschreibung quasi schon angekündigt, hat mich aber wirklich mitgenommen. Und bei dem Ende des Romans habe ich mich auch gefragt, ob die Serie hiermit beendet ist. Ich bin gespannt.
Wie auch die anderen Bücher aus dieser Reihe war Grado im Mondschein wieder voller Lokalkolorit, ohne kitschig zu sein, spannend, ohne unrealistisch zu sein und voller Leben, ohne übertrieben zu wirken. Die Figuren sind herrlich gezeichnet, man hat das Gefühl, direkt mit dabei zu sein. Das macht Spaß, denn so ist man mitten im Geschehen und nicht nur daneben.
Andrea Nagele ist auch mit diesem Buch wieder ein spannender Krimi gelungen, der Lust auf mehr macht. Sie versteht die Kunst des Schreibens und die, die Leser mit auf eine unterhaltsame und spannende Reise zu nehmen. Immer wieder gerne.

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Rezensionen von Streiflicht:

Wunderbarer Abschluss

Grado im Mondschein von Andrea Nagele

Da ich bereits die ersten beiden Bände um Dominique Demesy sehr mochte und voller Begeisterung gelesen habe, war ich natürlich total gespannt, wie es weitergeht! Und nun muss ich sagen, es war ein wunderbarer Abschluss dieser Trilogie. Ich finde es schade, dass die Geschichten um den sympathischen Privatdetektiv schon zu Ende sind.

Umso mehr freue ich mich jetzt schon darauf, die Geschichte nochmal zu lesen.
Schön war, dass wir nun in Paris waren, wo Dominique aufgewachsen ist. Und auch in Irland, wo seine Wurzeln sind – das fand ich toll. Mir hat der Abschluss gut gefallen, zu viel mag ich hier nicht verraten, aber ich fand es schön, dass man mehr über seine Herkunft und seine Eltern erfahren hat. Auch hat mir gut gefallen, dass Jennifer hier wieder eine größere Rolle spielt. Alles in allem ein rundes Ende, das die Geschichte wunderbar abrundet.
Auch dieser dritte Band war wieder spannend, voller Humor und mit viel Lokalkolorit bestückt. Ich habe mit Dominique und seinen Mitstreitern mitgefiebert, gelacht und geschmunzelt. Wenn man so mit den Hauptfiguren so mitfühlt, dann hat die Autorin alles richtiggemacht. Wie in jedem ihrer Bücher zeigt Sabine Strick auch hier wieder, dass sie das Schreiben versteht. Ich freue mich darauf, noch ganz viel von ihr und ihren sympathischen Helden zu lesen!

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Rezensionen von yellowdog:

Wellness auf Sylt

Sylt oder Sahne von Claudia Thesenfitz

Von Claudia Thesenfitz hatte mir ihr Roman Mit James auf Sylt gut gefallen, daher wollte ich noch ein Buch von ihr lesen, obwohl das eigentlich nicht mein Genre ist.
Sylt oder Sahne konzentriert sich überwiegend auf das Thema Übergewicht. Hinzu kommen ein paar der üblichen Zutaten des Genres.

Nele beschließt in ein Wellness-Hotel auf Sylt zu gehen, um abzunehmen.

Da muss sie sich erst einfinden und auch mit ihren Zimmergenossinnen Sabine und Ariane zusammenraufen. Und das Abnehmen wird sehr hart, aber Sylt kann sie voll und ganz genießen.

Der Roman überzeugt nur bedingt, da er fast belanglos ist und es zu viele platte Stellen gibt. Auch das Ende behagte mir nicht. Aber ein paar amüsante Passagen gibt es immerhin und natürlich auch ansprechende Syltbeschreibungen, so das ich doch am Ende einigermaßen zufrieden war.

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Rezensionen von Lesemama:

Total vorhersehbar

Ein Sommer auf Sylt von Lena Wolf

Bewertet mit 3.5 Sternen

Zum Buch:

Julia Vater ist verstorben und hat ihr ein Haus auf Sylt hinterlassen, von dem sie bisher nichts wusste. So macht sie sich zusammen mir ihrer Mutter und ihren zwei Tanten auf den Weg nach Sylt.
Die Schwestern streiten sich in einer Tour, das Haus hält jede Menge Überraschungen bereit und Julia Freund setzt sie total unter Druck, endlich zu verkaufen.

Der Besitzer der weißen Villa, in der die vier Frauen Quartier bezogen, ist sehr charmant (meistens) und zeigt Julia die Vorzüge von Sylt. Wie wird sie sich am Ende entscheiden und was ist das Geheimnis des Streits ihrer Tante?

Meine Meinung:

Die Geschichte beginnt schon total lustig, der Streit auf dem Autozug, die Sonderheiten der drei Schwestern.
Julia allerdings kommt mir einerseits total naiv vor und sie lässt sich von allen bevormunden, vor allem von Jo, ihrem Geund und Partner in ihrer Firma. Den finde ich total unsympathisch und einfach nur egoistisch. Was er von Julia alles erwartet ...
Nach und nach findet Julia zu sich, sie fängt an nachzudenken, aber im Endeffekt ist die Geschichte unheimlich vorhersehbar und dadurch auch nicht wirklich spannend oder gar romantisch. Sie konnte mich zwar unterhalten, hat mich aber nicht berühren können.
Alleine die Beschreibung von Sylt ist einfach nur traumhaft und macht Lust, es selbst mal zu entdecken. Aber für ein richtiges Wohlfühlbuch hat es nicht gereicht. Am Ende war es nur nette Sommerlektüre.

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Rezensionen von rainbowly:

Tolles Setting, träge Story

Das Buch der gelöschten Wörter - Der erste Federstrich von Mary E. Garner

Inhalt
Im ersten Band der Reihe „Das Buch der gelöschten Wörter“ erfährt Hope, dass es Menschen gibt, die in die Bücherwelt portieren können und dort die real gewordenen Buchcharaktere besuchen können. Doch diese Welt ist in Gefahr und sie kann dabei helfen sie zu retten.

Gestaltung
Das Buch hat mich sofort angesprochen! Das Cover sieht wunderschön aus und passt perfekt zum Inhalt und der Stimmung des Buches.

Idee
Mir gefällt die Grundidee der Geschichte sehr gut - das Reisen in die Bücherwelt, die urige Buchhandlung von Mrs.Gateway, das Beobachten der Buchcharaktere und natürliche die Geheimnisse rund um die Bedrohung der Bücherwelt. Überhaupt die Bücherwelt war sehr detailreich, humorvoll und spannend erdacht.

Sprache
Die Geschichte lässt sich flüssig lesen und versprüht einen besonderen Charme. Der Einstieg gefiel mir auch sehr gut, die Geschichte konnte mich fesseln und ich war gespannt, was Hope in der Bücherwelt erwartet. Mir gefiel auch die Stimmung die beispielsweise die Buchhandlung oder die Zentrale der Bücherwelt verbreitete. Doch im zweiten Drittel hatte ich das Gefühl, dass die Story nicht mehr so recht von der Stelle kam. Gewisse Handlungen wiederholten sich immer wieder - Hopes Besuche bei ihrer Mutter, ihre Zusammentreffen mit ihrem Exfreund und das Geschehen in der Buchwelt folgten immer demselben Muster. Es passierte recht wenig Überraschendes. Manchmal wurde auch ein längerer Zeitraum einfach in wenigen Sätzen zusammen gefasst ohne dass es die Story wirklich voran gebracht hätte. Vieles wurde nur angerissen oder angedeutet. Natürlich ist mir bewusst, dass es ein erster Band ist und nicht alle Fragen geklärt und alle Geheimnisse gelüftet werden können. Aber trotzdem hätte ich mir etwas mehr überraschende Handlung gewünscht. Das Ende wurde es dann nochmal richtig spannend. Die Ereignisse überschlugen sich, wobei ich auch hier nicht jede Auflösung so richtig nachvollziehen konnte. Und der Prolog macht dann doch große Lust weiterzulesen.

Charaktere
Hope Turner ist 42 Jahre alt und lebt sehr zurückgezogen. Sie arbeitet von zuhause aus bei einer Online-Partnervermittlung und kümmert sich um ihre an Demenz erkrankte Mutter. Viel mehr gibt es in ihrem Leben nicht. Ich fand es zu Anfang sehr spannend, mal eine etwas „ältere“ Protagonistin in einem Fantasyroman zu haben. Allerdings unterscheidet sich Hope für mich leider kaum von den jugendlichen Protagonisten aus anderen Romanen - sie ist unsicher, leicht zu beeinflussen und wird schnell verlegen in der Nähe eines attraktiven Mannes. Das fand ich sehr schade. Trotzdem mochte ich Hope und ließ mich von ihrer Begeisterung für die Buchwelt anstecken.

Fazit
Ein Buch mit einer tollen Idee und einem tollen Setting. Leider kam aber die Story nicht wirklich voran. Da hätte ich mir mehr Spannung, mehr überraschende Wendungen und abwechslungsreichere Handlungsverläufe gewünscht.

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Rezensionen von Yvonne:

Extrem spannend

Das Buch der gelöschten Wörter - Der erste Federstrich von Mary E. Garner

Rezensionen von Yvonne:

Perfekt für Leseanfänger

Die drei !!!, Spuk im Schloss von Jule Ambach

Ideal für Krimifans, denen aber die eigentlichen drei ??? und drei !!! Bücher zu schwer und zu lange sind. Mit Quiz nach jedem Kapitel und

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Rezensionen von Petra:

lecker mit Spass

Die drei !!!, Spuk im Schloss von Jule Ambach

Das Nachkochen von den Gerichten macht Spaß, eigentlich sind es die gleichen Ideen, aber die Umsetzung ist grundverschieden, in einem Rezept sind es klassische Zutaten und Gewürze, beim anderen sehr modern wie: Cashewkerne. Bei einem Rezept heißt es Eintopf beim anderen One Pott.
Dazu kommen die Kommentare die einfach nur witzig sind.

Mir hat vor allem gefallen, dass es unter anderem heißt,, das Gemüse putzen müssen wir ihnen nicht erklären, das weiss ja jeder.
Ansonsten werden alle Bereiche der Küche abgedeckt von Vorspeisen über Hauptgang und Nachtisch.
Guten Appetit.

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Rezensionen von Meli:

Helfen um des Helfens willen

Das Haus der Frauen von Laëtitia Colombani

Nach einem Burn-out braucht Solène erstmal eine Pause von ihrem Job als Anwältin und landet als Schreiberin in einem Frauenhaus. Eigentlich nichts für sie, aber die Frauen und ihre furchtbaren Erlebnisse berühren sie dann doch mehr als erwartet und Solène möchte trotz aller Unterschiede von ihnen akzeptiert werden.

Sie beginnt mehr und mehr zu sehen, wie wichtig diese Arbeit ist und dass sie es für diese Frauen tun sollte und nicht, um sich selbst besser zu fühlen.

Auch die Geschichte der entschlossenen, leidenschaftlichen Gründerin des sogenannten Palasts hat mir gefallen, es war eine Geschichte über einen Kampf gegen Vorurteile und Einsatz für Menschen in Not. Ihr wurden aber nur wenige Kapitel gewidmet und ich hätte mir da etwas mehr Details gewünscht, so wie es sie bei Solène gab.

An einigen Stellen hatte ich auch das Gefühl, man würde einfach traurige Schicksale aufreihen und sie konnten mich schon berühren, aber so kurz angeschnitten konnten sie mich nicht immer überzeugen. Sie zeigen aber, auf wie viele unterschiedliche Arten das Leben zuschlagen kann, sodass man nicht mehr weiter weiß und auf die Barmherzigkeit Anderer und die Hilfe des Staats angewiesen ist. Und leider gibt es viel mehr Hilfsbedürftige als verfügbare Ressourcen.

Fazit
"Das Haus der Frauen" erzählt eine Geschichte von Frauen, die ihre Bestimmung darin finden, Menschen zu helfen, die ganz unten angekommen sind. Ein berührender Roman, der auch Augen öffnet.

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Rezensionen von bookloving:

Fesselnder historischer Roman über die „Weiße Maus“

Die Spionin von Kealey Imogen

In ihrem fesselnden, historischen Roman „Die Spionin“ hat sich das unter dem gemeinsamen Pseudonym Imogen Kealey schreibende Autorenduo einer faszinierenden Frau und historischen Persönlichkeit angenommen, die in Deutschland kaum jemand kennt: Nancy Wake. Sie rettete mit ihrer wagemutigen Arbeit im französischen Widerstand gegen die deutsche Besatzungsmacht unzähligen Menschen das Leben, lehrte den Nazis als „Weiße Maus“ das Fürchten, wurde von der Gestapo gejagt und war zu Zeiten des 2.

Weltkrieges im besetzten Frankreich eine Topspionin des britischen Geheimdienstes mit dem „Codenamen Hélène“. Während viele ihrer Weggefährten aus der Résistance getötet wurden, gelang es ihr immer wieder dank ihrer Tapferkeit, Cleverness und Attraktivität ihren Häschern zu entkommen und zu überleben. Ihr Leben hatte Nancy Wake ganz dem erbitterten Kampf gegen die Nazis verschrieben und wurde als Kriegsheldin mit zahlreichen Orden ausgezeichnet.
Das Autorenduo, bestehend aus dem Drehbuchautor Darby Kealey und der Autorin von historischen Romane Imogen Robertson, versteht es, die Leser mit ihrem mitreißenden Schreibstil schnell zu fesseln. Ihnen ist es hervorragend gelungen, die faszinierende Lebensgeschichte dieser bemerkenswerten Frau in verschiedenen Episoden und ihren unerbittlichen Kampf gegen die deutschen Besatzer sehr anschaulich und glaubwürdig nachzuzeichnen. Wie man im Anhang „Historische Anmerkungen der Autoren“ nachlesen kann, haben sich die Autoren zwar an vielen überlieferten Fakten und historischen Begebenheiten orientiert, doch haben sie sich zugunsten ihrer Erzählung und des Spannungsaufbaus auch einige erzählerische Freiheiten genommen und historische Daten, Ereignisse und vorkommende Figuren verändert. Insgesamt haben sie die fiktiven Anteile und historische verbürgte Geschehnisse zu einer fesselnden und unterhaltsamen Handlung verwoben. Allerdings erschienen mir einige Episoden mit ihren hochdramatischen Verwicklungen doch ein wenig zu übertrieben und unglaubwürdig.
Ob nun Nancys anfänglicher Einsatz für die Résistance in Südfrankreich als Kurierin und Fluchthelferin, kurze Einblicke in ihre Ehe mit dem wohlhabenden Geschäftsmann Henri Fiocca, ihre überstürzte Flucht vor der Gestapo aus Marseille über die Pyrenäen nach England, Wakes Ausbildung bei der SOE zur Geheimagentin oder die spätere Leitung zahlreicher Kampfeinsätze gegen die Deutschen – hautnah erleben wir Nancys facettenreiche und äußerst bemerkenswerte Persönlichkeit kennen, die über einzigartige Führungsfähigkeiten, großen Mut, Selbstbewusstsein und beachtliche Unerschrockenheit verfügte. Die Autoren haben in eindringlich erzählten Episoden ihre weibliche, einfühlsame und hilfsbereite Seite herausgearbeitet, zeigen zum anderen aber auch ihre unerbittliche Härte und Skrupellosigkeit sowie beachtliche Ausdauer und Leidensfähigkeit in brenzligen Situationen auf. Sehr authentisch, lebendig und ausreichend tiefgründig ausgearbeitet sind auch die vielen Weggefährten und Widerstandskämpfer wie der Funker Denis Denden Rake, Travidat, Fournier oder Gaspard.
Die Autoren verstehen es aber auch, das Leid der französischen Bevölkerung, die permanenten Ängste vor den Denunzianten aus den eigenen Reihen, die Grausamkeiten und unmenschlichen Gräueltaten der Gestapo im besetzten Frankreich anschaulich und glaubwürdig darzulegen. Geschickt bündeln die Autoren die vielfältigen Verbrechen der Nazis in einem einzigen Gegenspieler, der fiktiven Gestalt des feinsinnigen, überaus brutalen Major Böhms, der in der Handlung als gnadenloser Jäger von Nancy und der Résistance auftritt, für eine Zuspitzung der Geschehnisse und einige unerwartete Wendungen sorgt.
Die gut ausgearbeiteten Charaktere und der angenehme, mitreißende und bildhafte Schreibstil lassen diesen Roman trotz seiner bedrückenden Thematik zu einem wahren Page Turner werden.

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