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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von Claudia R:

witzig, spannend und actionreich ...

Klappentext:

Robins Vater hat über das Internet eine neue Frau kennengelernt. Lara selbst ist nicht das Problem – das Problem ist ihre siebenjährige Tochter Aurora, denn dieses „Sturmtief“ wirbelt Robins Leben gehörig durcheinander. Da kann nur die Bande zur Rettung der Gerechtigkeit helfen! Gemeinsam schmieden sie einen Plan, wie sie Aurora garantiert wieder loswerden … Doch als Aurora in Gefahr gerät, muss sich Robin die Frage stellen: Will er das tatsächlich?
Der 3.

Band der spannenden Abenteuerreihe

Cover:

Das Cover sieht nach einem spannenden Abenteuer aus und verspricht sehr viel Action. Man sieht einen Jungen in einem Boot auf See mit stürmischen Wellen und in einem Gewitter mit Blitzen, den Gefahren ausgesetzt. Der erschrockene Blick des Jungen deutet auf ein spannendes Abenteuer, voller Gefahren und Action hin und macht auf jeden Fall neugierig.

Meinung:

Der Schreibstil ist sehr angenehm und flüssig. Man kommt sehr gut in die Geschichte hinein. Auch ohne die ersten zwei Bände zu kennen, kommt man gut in das Geschehen und die Handlungen des dritten Bandes hinein, da die Bände abgeschlossen sind und dadurch unabhängig voneinander lesbar sind.

Das Buch ist aus der Sicht von Robin in der Ich-Perspektive geschrieben, dadurch kommt man sehr gut in die Handlungen und Gefühle von Robin hinein und kann diese ganz gut nachvoll ziehen. Robin ist ein aufgeweckter Junge, der so manche Streiche ausheckt. Diesmal möchte er gern für seinen alleinerziehenden Vater eine Frau Suchen, doch mit der Tochter der Frau hat er so nicht gerechnet. Die Frau scheint okay, zu sein, wenn da nicht die 7jährige Aurora wäre. Dies sorgt für so einige Turbulenzen und auch einige Abenteuer und Streiche scheinen hier vorprogrammiert zu sein.

Jedoch möchte ich inhaltlich hier nicht zu viel verraten. Denn es lohnt sich dieses spannende Abenteuer selbst zu lesen.

Es geht hier auch nicht nur um Spannung und Action, sondern auch wichtige Eigenschaften, wie Freundschaft, Trennung und Zusammenhalt spielen hier eine wichtige Rolle. Und auch dass man sich vorschnell und unüberlegt handeln sollte, da auch dies Auswirkungen haben kann.

Ein wundervolles Kinderbuch, mit einer fesselnden, spannenden und witzigen Geschichte, aus der man viel lernen kann und die den Leser sehr gut unterhält.

Auch die tollen schwarz-weiß Illustrationen in Comic-Art unterstützen die Geschichte zusätzlich und runden diese sehr gut ab. Die kleinen Illustrationen veranschaulichen das Geschriebene und lockern dies auf. Mir hat das sehr gut gefallen.

Die einzelnen Kapitel haben eine angenehme Länge und lassen sich sehr gut lesen. Die Überschriften sind passend zum Kapitel, ohne zu viel zu verraten.

Der Schreibstil und die Schriftgröße sind angemessen, so dass sich diese gut zum Selbstlesen, aber auch zum Vorlesen eignen.

Die Geschichte ist sehr gut durchdacht und macht sehr viel Spaß beim Lesen. Ein tolles Abenteuer, mit einem wunderschönen Hintergrund, der für tolle Unterhaltung sorgt. Mir hat dies sehr gut gefallen und ich bin sehr auf die weiteren Abenteuer von Robin gespannt.

Fazit:

Ein tolles Abenteuer, mit einem wunderschönen Hintergrund, der für tolle Unterhaltung sorgt.

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Rezensionen von rewareni:

Es ist 5 vor 12

Der Grüne Planet von Kai Focke; Christian Endres; Uwe Hermann; Erik Simon; Monika Niehaus; Heidrun Jänchen; Rainer Schorm; Tino Falke; Karlheinz Schiedel; Werner Zillig; Karla Weigand; Jörg Weigand; Ursula Isbel; Ute Wehrle; Marianne Labisch; Friedhelm Schneidewind; Frank Neugebauer; Hans Jürgen Kugler; Olaf Kemmler; Wolf Welling; Ulf Bendick; Rico Gehrke; Anne Grießler

,Der Grüne Planet“ beinhaltet 23 Anthologien die sich mit dem spannenden Thema ,, Zukunft im Klimawandel“ beschäftigen. Der Verlag Hirnkost mit seinem Herausgeber Hans Jürgen Kugler, hat sich mit dem Buch sehr viel Mühe gegeben. Angefangen von dem wunderschön gestalteten Hardcover, das bildhaft andeutet, wie es um unsere Umwelt steht, bis hin zu der tollen Aktion, dass jeweils 2 € eines verkauften Buches an die Organisation ,,scientists4future“ gespendet wird.

Das Thema Klimawandel wird in den Geschichten auf vielfältige Art und Weise von den Autor*innen betrachtet und darauf eingegangen. Von berührend über humorvoll, von utopisch bis zu SF angehaucht, ist alles darin vertreten. Zu jeder Geschichte gibt es auch eine farbige Abbildung in der Art einer digitalen Collage, wo man viele Szenen aus der Geschichte wieder entdecken kann.
In den Anthologien findet man viele schreckliche Szenarien wieder , die wir bereits jetzt schon kennen und man das Gefühl hat, dass es nicht besser wird, weil die Menschen die tickende Uhr noch immer nicht hören wollen. Themen wie Überschwemmungen, Tornados, Abholzung des Regenwaldes... findet man darin ebenso wie Menschen, die versuchen zu retten, was noch zu retten ist.
Es gibt vier Themenfelder über die ich einen kleinen Auszug anbieten möchte.
* Apokalypse Now- Die Katastrophe hat stattgefunden
,, Die Tage nach dem Lärm“ hier lässt der Autor Uwe Hermann auf berührende und auch interessante Art und Weise vorprogrammierte Roboter sich um die tägliche Arbeit nach der Klimakatastrophe kümmern. Was sie dabei erleben hat mit sehr überrascht.
In der Geschichte ,, Wenn der Großvater erzählt“ von Monika Niehaus wird man selbst in die Erzählung des Großvaters verstrickt, wenn er von früher erzählt und die Enkel in der ungemütlichen und kalten Höhle gebannt zuhören.

*Cisis? What Crisis? - Noch einmal davongekommen. Wie wir der Welt ein Schnippchen geschlagen haben.
Karlheinz Schiedel zeigt in der Geschichte ,, Die große Vernunft“ , wie man die Erde noch retten kann, selbst wenn die Methode recht ungewöhnlich ist.

* Heiße Zeiten- Der Klimawandel hat auch seine schönen Seiten..
Die Autorin Marianne Labisch lässt in der Geschichte ,, Der Traum“ einen Herzenswunsch der kleinen Protagonistin in Erfüllung gehen. Selbst wenn es unter Strafe untersagt ist Wasser zu verschwenden ist ihr Opa bereit ihr zu zeigen, wie sich Schnee anfühlt.
Wie weit darf Rache gehen, selbst wenn unzählige Menschen dabei sterben müssen? ,,Die Eispiratin“ von Friedhelm Schneidewind, wird diese Frage auf drastische Art und Weise beantworten.

*Mad World- War da was?
,,Die Nähe der Krähe“ von Wolf Welling zeigt inmitten der bereits eingetretenen Katastrophen, dass der Wille zu Überleben bis zuletzt aufrecht bleibt und der Verstand den Protagonisten dabei in eine neue und schönere Welt begleitet.
Der humorvolle Abschluss bildet die Geschichte ,,Quallengeflüster“ von Anne Grießer wo der Leser Zeuge wird von drei sehr klugen Quallen, die ganz genau wissen, warum die Welt nicht mehr so ist, wie sie einmal war.
Bei den vielfältigen Geschichten wird jeder Leser seine Favoriten finden und selbst wenn es in vielen nicht mehr gut für die Menschen und den gesamten Planeten aussieht, so gibt es auch manchmal einen kleinen Hoffnungsschimmer darin. Vielleicht wird deshalb auch immer wieder einmal Greta Thunberg darin erwähnt, denn wenn es bei uns schon 5 vor 12 ist, sollte es für die nächsten Generationen nicht 5 nach 12 werden.

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Rezensionen von marsu:

Nekpen

Halligmord von Greta Henning

Minke van Hoorn ermittelt in ihrem ersten Fall - und das ganze Geschehen spielt sich auf einer kleinen, fiktiven Hallig namens Nekpen in der Nordsee ab. Das Buch ist wunderschön gestaltet mit einer Klappe. Außen und vorne ein Bild der Hallig bei stürmischen Wetter, in der hinteren Innenklappe findet sich das Rezept für Knerken, ein traditionelles Halligrezept, leckere Kekse, die man auch gut bei der spannenden Lektüre knabbern kann.

Aber nun zum Kriminalfall: auf Nekpen leben nur zwei Familien, doch der Tote, dessen Knochen gefunden wurden, ist angeblich beiden unbekannt. Minke van Hoorn ist noch recht jung, möchte jedoch ihrem Vater nacheifern und stürzt sich in die Ermittlungen während ein Herbststurm droht. Eine interessante Ermittlerin in einem tollen Umfeld und sehr angenehm, mal wieder einen kürzeren Krimi zu lesen. Ich fühlte mich hier gut unterhalten, auch wenn es manchmal noch etwas spannender und verwickelter hätte sein können.

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Rezensionen von marsu:

Lehrreich

Wieso? Weshalb? Warum? Band 52 - Alles über Bäume von Susanne Gernhäuser

Dieses großformatige Buch aus robuster Pappe mit vielen tollen Klappen zum Öffnen, ist ein toller Schatz und sehr informativ - hier werden viele Fragen der Kleinen beantwortet und auch die Erwachsenen können noch so manche neue Dinge über die Bäume, die uns überall umgeben, lernen. Ein Eichhörnchen führt uns durch das Buch und zeigt auf jeder Doppelseite immer andere, interessante Fakten, so lernen wir zum Beispiel, wie Blätter atmen, nämlich durch kleine Öffnungen auf der Blattunterseite.

Schöne Zeichnungen mit unterschiedlichen Tieren und immer wieder Kindern neben den Bäumen lockern das Buch auf. Auch gibt es so etwas wie einen Rundgang durch die Jahreszeiten und es gibt Einblicke in Bäume auf der ganzen Welt. Am Ende gibt es noch eine Doppelseite über "Rekordverdächtige Bäume", wie zum Beispiel die australische Würgefeige oder die uralten Gingkos.

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Rezensionen von KimVi:

Schwarzer Humor vom Feinsten!

Das Kind in mir will achtsam morden von Karsten Dusse

Rechtsanwalt Björn Diemel ist zurück. Die Prinzipien der Achtsamkeit, an die er von seinem Therapeuten Joschka Breitner herangeführt wurde, hat er nicht nur verinnerlicht, sondern mittlerweile so umgesetzt, dass seine Work-Life-Balance ausgeglichener ist. Er hat seinen stressigen Job gekündigt, sich selbständig gemacht und führt in aller Achtsamkeit zwei verfeindete Mafia-Clans, da er den einen Boss ermordet und den anderen im Keller eingesperrt hat.

Mit der erlernten und umgesetzten Achtsamkeit, sollte Björn nun in der Lage sein, sein Leben zu genießen und auftretende Probleme elegant zu lösen. Doch manchmal ist das nicht so einfach, denn Björn verliert oft die Beherrschung und damit die Kontrolle über seine Aktionen. Morden ist für ihn allerdings keine Option mehr, denn das hat er schlicht und einfach satt. Um die Ursache seiner unkontrollierbaren Wutausbrüche herauszufinden, sucht Björn erneut Coach Breitner auf und für den ist schnell klar, dass Björns inneres Kind viel zu lange ignoriert und mit Füßen getreten wurde.....



"Das Kind in mir will achtsam morden" ist die Fortsetzung von "Achtsam morden". Da die Handlungen in sich abgeschlossen sind und im zweiten Band Informationen aus dem ersten Teil eingestreut werden, kann man Björns Annäherung an sein inneres Kind sicher auch dann amüsiert beobachten, wenn man keine Vorkenntnisse hat. Allerdings lohnt es sich, die Reihenfolge einzuhalten, da man Björns achtsame Verwandlung dann noch weitaus mehr genießen kann und der zweite Teil beinahe nahtlos an den ersten anschließt. 



Der erneute Einstieg gelingt mühelos, denn Björn Diemel führt wieder locker durchs Geschehen. Es ist beinahe so, als ob man ihm direkt gegenüber sitzen und seinen Ausführungen lauschen würde. Björn nimmt dabei kein Blatt vor den Mund, er plaudert munter vor sich hin. Obwohl er, durch seine nicht gerade gesetzeskonformen Handlungen im Vorgängerband, wahrlich kein Waisenknabe ist, wirkt er durchaus sympathisch, sodass man sich entspannt zurücklehnt und erwartungsvoll ins skurrile Geschehen eintaucht. Björns Ausführungen sind in einzelne Kapitel unterteilt und genau wie im ersten Teil, stimmen Zitate aus dem fiktiven Achtsamkeitsratgeber von Coach Joschka Breitner oder seine Tipps, zum Umgang mit dem inneren Wunschkind, auf die dann folgende Handlung ein. 



Björn muss sich in diesem Band nicht nur mit den Altlasten aus dem ersten Teil, sondern auch mit seinem inneren Kind auseinandersetzen. Dabei kommen einige Probleme auf ihn zu. Doch ganz nach dem Prinzip der Achtsamkeit und den hilfreichen Informationen, die ihm Joschka Breitner zum Umgang mit seinem inneren Kind erteilt, versucht Björn diese schrittweise zu lösen. Obwohl es ihm dabei manchmal irgendwie gelingt, aus einem Problem, gleich viele weitere entstehen zu lassen. Es kommt zu einigen skurrilen Szenen, voll von schwarzem Humor, die man schmunzelnd beobachtet. Dabei hat man ständig im Hinterkopf, dass es eigentlich gar nicht möglich sein kann, dass Björn als vermeintlich unbescholtener und gesetzestreuer Bürger aus dem Ganzen herauskommt. Doch man sollte Björn und sein inneres Kind nicht unterschätzen. 



Auch wenn der erste Teil, zugegebenermaßen, etwas spritziger war, kann man auch die Fortsetzung wieder genießen. Eine Grundvoraussetzung ist allerdings, dass man schwarzen Humor und völlig überspitzte Situationen liebt. Dann steht einem humorvollen Lesevergnügen nichts im Wege. 

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Rezensionen von qq:

Sylter Kindheitserinnerung

Ozelot und Friesennerz Roman einer Sylter Kindheit. Gebunden. von Matthiessen Susanne

Sylter Kindheitserinnerung

Die Autorin Susanne Matthiessen erzählt in diesem Roman von der Vergangenheit - ihre persönlichen Kindheitserinnerungen vom Alltag der Bewohner der Insel Sylt. Diese Erinnerungen wirken auf mich so "anders".
Ich war noch nicht auf Sylt, habe aber nach Lesen des Buches das Gefühl, die Insel nun zu kennen.

Auch erfährt man, wie sich die Insel verändert hat, und das nicht nur zum Positiven.
Der Schreibstil ist flüssig geschrieben und angenehm zu lesen - gut gefällt mir, dass hier Ernst und Humor toll ausbalanciert sind. Durch diese Kombination hat das Buch bei mir für gute Unterhaltung gesorgt und der ein oder andere Lacher ist garantiert.
Ich glaube, insbesondere Liebhaber der Insel Sylt werden mit diesem Buch ihre Freude haben.

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Rezensionen von Tara:

Das Sylt der 70er Jahre

Ozelot und Friesennerz Roman einer Sylter Kindheit. Gebunden. von Matthiessen Susanne

Mit ihrem Buch „Ozelot und Friesennerz“ gibt die Journalistin und Autorin Susanne Matthiessen einen interessanten Einblick in das Leben auf Sylt in den 70er Jahre. Sie selbst wurde in Sylt geboren und ist dort aufgewachsen. Sie beschreibt die Veränderungen und lässt ihre Leser in die Vergangenheit blicken.

Äußerst authentisch und unterhaltsam berichtet die Autorin über ihre Kindheit, über das typische Inselleben. Mit Sylt verbindet vermutlich so ziemlich jeder Deutsche eine Urlaubsinsel, die vom Tourismus lebt und genau so beschreibt Susanne Matthiessen, das Leben der Insulaner. Auch ihre Eltern haben neben dem Berufsalltag – sie hatten ein Pelzgeschäft – in der Saison Zimmer vermietet und mit den Touristen und vom Tourismus gelebt.

Der Schreibstil ist humorvoll, teilweise aber auch typisch nordisch trocken und direkt mit den ersten Seiten hat mich die Autorin mit ihrem Erzählungen direkt für sich eingenommen, da sie in leichter Sprache aus der ich-Perspektive berichtet. Amüsante Anekdoten laden zum Schmunzeln ein. Durch bildhafte Beschreibungen hat man die Insel direkt vor Augen und wenn man die Insel dann auch noch genau aus dieser Zeit kennt, über die berichtet wird, macht das Buch einfach Spaß.

Ich habe mich bestens unterhalten gefühlt und beim Lesen den Ausflug auf die Insel und in die Vergangenheit genossen.

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Rezensionen von yellowdog:

Begegnungen

Ozelot und Friesennerz Roman einer Sylter Kindheit. Gebunden. von Matthiessen Susanne

Der Text Die andere Realität von Heiderun Gödrich interessierte mich, weil er von eigenen Erfahrungen der Autorin berichtet und daher stark autobiografisch gefasst ist.
Mir ist es wichtig, wer etwas zu relevanten Themen schreibt. Also nicht Lieschen Müller sondern jemand, der viel erlebt hat und vom Leben geprägt wurde.

Ein Sachbuch zum Thema Parapsychologie hätte ich nicht interessant gefunden, aber Die andere Realität ist mehr ein erzählerisches Essay in mehreren, aufeinander aufbauenden Kapiteln.

Heiderun Gödrich berichtet von ihren Erfahrungen mit dem Sterben. Einmal befand sie sich in einer gefährlichen Lage, als sie operiert werden musste. Sie erblickte dabei ihren verstorbenen Vater, der ihr Ruhe und Gelassenheit vermittelte.
Ein großer Verlust war der Tod ihres Mannes. Auch er begegnete ihr kurz wieder. Daraus schöpfte sie Trost.
Ob die Ereignisse nicht doch psychologisch leicht zu erklären sind, sei unbenommen. Wichtiger erscheint mir die Erkenntnis, wie jemand aus solchen Ereignissen Mut schöpft und Ängste verliert.
Außerdem hat mir gut gefallen, dass aus den Erinnerungen der Autorin auch viel über die Persönlichkeit ihres Vaters und Mannes erzählt wird und man daraus indirekt auch etwas über die Autorin erfährt.

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Rezensionen von manu63:

Leichenfunde

Ozelot und Friesennerz Roman einer Sylter Kindheit. Gebunden. von Matthiessen Susanne

Der siebte Band der Reihe Die Totenbändiger der Autorin Nadine Erdmann trägt den Titel Leichenfunde. Die Suche nach dem Mörder von Topher und Emmett geht weiter, die Hunts haben zwar einen Verdacht doch keine Beweise.

Dieser Band ist eher ruhiger und von keinen Kämpfen geprägt, dafür rückt Zwischenmenschliches in den Vordergrund und die Suche nach dem Drahtzieher der Morde an Topher und Emmett.

Die Spannung kommt dabei nicht zu kurz und als Leser erfährt man einiges über die verschiedenen Charaktere. Lesenswerte Dialoge führen zu Lesevergnügen mit schmunzeln und Zufriedenheit. Die Emotionen werden einfühlsam beschrieben und das Geschehen bildhaft beschrieben. Insgesamt ein gelungener Teil der Reihe, den ich mit Genuss gelesen habe.

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Rezensionen von Gudrun7:

Der Spagat zwischen Damals und Heute ist hervorragend gelungen.

Das Antiquariat der Träume von Lars Simon

Das Cover hat mich total geflasht. Der Titel, die Farbgebung und auch die Abbildungen verweisen gekonnt auf den Inhalt und geben einen guten ersten Eindruck. Wie heißt es so schön: "Das Auge isst mit"....ja, hier passt nicht "nur" das Cover und auch die Innenseiten, sondern auch die Zeilen, die sich zwischen den Buchklappen verbergen.

Der Schreibstil verändert sich je nach Begebenheiten. So erschafft der Autor Abschnitt für Abschnitt eine gelungene und eine sich entwickelnde Atmosphäre, die dem Leser greifbar wird. Daher bleiben die unterschiedlichsten Emotionen nicht aus. Gänsehaut, eine gewisse Art Lampenfieber, Tränen der Freude, Tränen der Trauer und und und....diese Wahrnehmungen sind mannigfaltig und schaffen Verbundenheit. Hier ist man mittendrin und nicht nur dabei.

Die Charaktere tragen ihren Teil dazu bei. So kann man das Hier und Jetzt miterleben und die Tiefgründigkeiten erfahren, aber auch die Schmöker von damals wieder aufleben lassen.

Mein Fazit: Der Spagat zwischen Damals und Heute ist hervorragend gelungen.

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