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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von Baerbel82:

Eine Achterbahn der Gefühle

Der Würfelmörder von Stefan Ahnhem


Der vierte Band mit Kommissar Fabian Risk ist endlich da und der Autor geht auch gleich in medias res: Inga Dahlberg wird von ihrem Geliebten brutal ermordet. Ein paar Jahre später: Ein syrischer Flüchtlingsjunge wird in einer Waschmaschine totgeschleudert. Wie kommt man denn auf so etwas? Stefan Ahnhem ist immer wieder für Überraschungen gut.

Mehrere spannende Handlungsstränge gilt es zu verfolgen: Ein Täter, der seine Opfer, Tatwaffe und Tatort durch die Entscheidung eines Würfels auswählt, ein bisschen wie bei Cluedo. Somit hat er eigentlich kein Motiv. Ein weiterer Täter, der sich selbst Columbus nennt und seine Opfer dazu bringt, über seine sexuellen Grenzen hinauszugehen, sie tätowiert und tötet.
Last but not least die privaten Probleme von Fabian Risk: Seine Tochter Matilda liegt nach einer Schussverletzung noch immer im Koma, sein Sohn Theodor war vielleicht an einem Mord der sogenannten Smiley-Liga beteiligt und sein Kollege Molander, hat vermutlich nicht nur seine Nachbarin umgebracht...
Stefan Ahnhem hat seinen neuen Thriller wieder packend in Szene gesetzt. Der Leser merkt sofort, dass der Autor ein routinierter Drehbuch-Schreiber ist. Unerbittlich dreht er an der Spannungsschraube. Nichts ist wie es scheint. Niemand ist, wer er zu sein scheint.
Kurze Kapitel und wechselnde Perspektiven sorgen für Dynamik. Gut geschrieben, keine Frage. Auch mit Gesellschaftskritik spart der Autor nicht. Das Buch endet mit einem fiesen Cliffhanger, der offen lässt, wie es mit dieser genialen Reihe weitergeht. Das hat mich gestört.

Fazit: Das Buch ist echt der Hammer. Vielschichtig, komplex - und hochspannend. Aber, irgendwie hört es mittendrin auf.

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Rezensionen von heinoko:

Gelungener Spagat zwischen Historie und Fiktion

Unter den Linden 6 von Ann-Sophie Kaiser


Es empfiehlt sich sehr, das Nachwort der Autorin vorab zu lesen. Denn erst dann versteht man die eigentliche Leistung von Ann-Sophie Kaiser, in einem Spagat zwischen historischer Korrektheit, romanhafter Fantasie und sehr viel Fachwissen und Recherchearbeit ein Buch entstehen zu lassen, das gleichermaßen unterhaltsam und informativ ist.

Drei Frauen begegnen sich im Berlin der Jahrhundertwende. Lise (Meitner) will an der Universität bei Max Planck weiter forschen. Hedwig erreicht mit einer Unterschriftenfälschung die Möglichkeit, die Universität zu besuchen. Anni, das Dienstmädchen, liest sich heimlich durch das Bücherregal ihres Dienstherren. Alle drei Frauen, so unterschiedlich sie auch sind, finden eng zusammen im Kampf um ihr ureigenstes Recht auf Wissen und Bildung.

Lise Meitner, die bekannte Physikerin, wurde zwar die erste deutsche Physik-Professorin und entdeckte die Kernspaltung, dennoch blieben ihr die ihr eigentlich zustehenden Würdigungen verwehrt. Sie ist die historische Person in dem Roman. Hedwig, verheiratete Fabrikantentochter, und Anni, das Dienstmädchen, sind fiktive Figuren. Drei Gesellschaftsschichten, drei Einzelschicksale, drei Frauen, denen allen in einer von Männern beherrschten Welt auf unterschiedliche Weise, aber dennoch einschneidend Diskriminierung und mangelnde Wertschätzung widerfährt und die Zusammenhalt darin finden, für die Rechte der Frauen zu kämpfen, insbesondere für das Recht der Frauen auf Bildung. Der Autorin ist es sehr gut gelungen, die Persönlichkeiten der drei Frauen differenziert und psychologisch nachvollziehbar darzustellen. Atmosphärisch dicht erlebt man als Leser die Zeit des beginnenden 20. Jahrhunderts im pulsierenden Berlin und spürt geradezu schmerzhaft all die Einschränkungen, denen Frauen zu dieser Zeit ausgesetzt waren. Durch die Erzählweise der wechselnden Perspektiven bringt die Autorin geschickt und sehr anschaulich die jeweilige Persönlichkeit der drei Protagonistinnen dem Leser nahe. Streckenweise wurde mir die Lektüre zwar etwas langatmig durch die Detailfreude der Autorin, aber insgesamt fand ich den Roman doch sehr unterhaltsam, informativ und atmosphärisch dicht erzählt.

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Rezensionen von Claudia R:

kreativ, einzigartig und wundervoll

FROSCHAROMA von C. K. Lambert

Klappentext:

Die drei Hexenschwestern Mona, Fiona und Riola, ihre Seelentiere und der Zauberer Merlin erleben spannende Abenteuer und allerlei Verrücktes. Sie hexen, lernen, malen, tanzen und dank fliegender Besen und lustiger Zaubersprüche lösen sie jedes Problem.
20 Gedichte, ein Hexenratgeber und eine Hexenwörterliste bringen zum Lachen, machen Mut und fördern die Kreativität.

Liebevoll in Aquarellmalerei illustriert von Valérie Minelli. Für Kinder ab 7 Jahren und Erwachsene zum Vor- und Selberlesen.

Cover:

Das Cover ist sehr niedlich gestaltet. Zumal das Buch und somit auch das Cover nicht im Hochformat, sondern im Querformat gestaltet sind. Daher hat das Buch schon einmal eine besondere Form und hebt sich ab. Desweitern ist vor allem des Titel sehr groß und präsent und des weiteren ist ein sehr cooler Frosch mit Fliegerbrille und Schal auf einem Besen erkennbar. Das Cover macht auf jeden Fall neugierig.

Meinung:

Ein wunderschönes und kreatives Kinderbuch, welches die Fantasy anregt.

Der Schreibstil ist ungewöhnlich. Da die kleinen Geschichten allesamt in Reimform verfasst wurden. Dies macht dieses Buch aber auch sehr besonders und eigenartig.

Hier geht es um Fiona, Mona und Viola, die drei Hexenschwestern und ihre Seelentiere und man erfährt allerhand wissenswertes und erlebt wunderschöne kleinen Geschichten zu einem Thema.

De Gestaltung der einzelnen Geschichten finde ich sehr gut gelungen und auch sehr gut umgesetzt. Die Überschriften sind durchaus passend und machen neugierig auf die jeweilige Geschichte. Die Reimform ist etwas besonders und gibt dem Lesevergnügen einen zusätzlichen Anreiz, auch wenn nicht alle Reime 100% flüssig waren.

Die Idee dahinter finde ich sehr schön und auch die kleinen Fazits und Anmerkungen am Ende mancher Geschichte finde ich sehr gut durchdacht und man kann auch so einige gute Dinge daraus ziehen.

Ein sehr vielschichtiges und kreatives Buch, mit spannenden Hexengeschichten in Reimform. Eine tolle Idee, die sehr gut umgesetzt wurde.

Auch der Hexenratgeber und das Hexenwörterbuch im Anschluss hat mir sehr gut gefallen. Da bekommt man nochmal so einige Tipps und Wörter, die vielleicht unklar sein könnten, werden hier erklärt. Zwei tolle Extras, die mir sehr gut gefallen haben und sehr praktisch und passend zum Buch sind.

Besonders toll fand ich auch die Illustrationen. Diese wunderschönen kleinen und größeren Aquarelle waren sehr passend zu den Geschichten und haben mir sehr gut gefallen. Die Bilder veranschaulichen das Gelesene und geben dies sehr gut wieder. Zudem man sehr viel auf diesen Illustrationen entdecken kann und diese sehr schön gezeichnet sind. Sie runden das Buch sehr gut ab.

Fazit:

Ein sehr vielschichtiges und kreatives Buch, mit spannenden Hexengeschichten in Reimform. Eine tolle Idee, die sehr gut umgesetzt wurde.

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Rezensionen von KimVi:

Schräge Undercover-Mission

Rupert undercover - Ostfriesische Mission von Klaus-Peter Wolf

Rupert träumt schon lange von einer Karriere beim BKA. Doch bisher waren all seine Bemühungen, dort unterzukommen, vergebens. An seinem Geburtstag erhält Rupert endlich die Gelegenheit, dem BKA zu beweisen, was in ihm steckt. Denn Rupert sieht einem internationalen Drogenboss zum Verwechseln ähnlich und soll deshalb in dessen Rolle schlüpfen.

Die Vorbereitungszeit für den gefährlichen Undercover-Einsatz fällt äußerst knapp aus. Ruperts Chefin, Ann Kathrin Klaasen, hat Bedenken, dass Rupert auffliegen und bei seiner Mission getötet werden könnte. Doch Rupert will es allen zeigen. Denn dieser Einsatz bietet nicht nur die einmalige Gelegenheit, zum Helden zu werden, sondern liefert ihm, ganz nebenbei, die perfekte Ausrede, der verhassten Buttercremetorte, die seine Schwiegermutter ihm jedes Jahr zum Geburtstag backt, zu entgehen....

"Rupert Undercover" ist der erste eigene Fall für Hauptkommissar Rupert, den Fans der Reihe um Ann Kathrin Klaasen bereits gut kennen dürften. Und wer Rupert kennt, der ahnt sicher schon, dass bei diesem Einsatz nicht alles nach Plan verlaufen wird. Der Einstieg in den Krimi gelingt zunächst mühelos, denn man beobachtet neugierig, wie Rupert auf die einmalige Gelegenheit, das BKA zu unterstützen, reagiert. Dadurch ist man gleich mitten im Geschehen.

Die Handlung wird aus unterschiedlichen Perspektiven betrachtet. So bekommt man einen guten Überblick über die Gesamthandlung. Dabei lernt man auch den echten Drogenboss näher kennen und stellt fest, dass er ganz anders zu sein scheint, als man es von einem knallharten Clan-Chef erwarten würde. Obwohl diese Beschreibungen durchaus interessant sind, wirken sie stellenweise etwas zu ausführlich und langatmig. Manchmal gerät man leider fast in Versuchung, die ellenlangen Ausschweifungen lediglich zu überfliegen. Aber es lohnt sich definitiv, dranzubleiben. Denn schon bald nimmt die Handlung deutlich Fahrt auf und überzeugt durch schräge Charaktere, skurrile Situationen und äußerst spannende Szenen. Das Ganze gipfelt in einem hochspannenden Finale, das die Neugier auf den nächsten Solo-Einsatz von Rupert weckt.

Eine schräge Undercover-Mission, die zwar erst gemächlich startet, dann aber voll und ganz überzeugen kann.

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Rezensionen von Claudia R:

Max und Frieda ... es geht weiter

Rupert undercover - Ostfriesische Mission von Klaus-Peter Wolf

Klappentext:

Die dreizehnjährige Frieda und ihr bester Freund Max reiten für ihr Leben gern – und sie teilen ein Geheimnis: Beide haben die besondere Gabe, Gedanken mit ihren Lieblingspferden austauschen zu können. Als in einem Reitverein in der Nähe ein Islandpferde-Reitkurs stattfindet, sind Frieda und Max begeistert.

Der Kurs wird nicht nur von einem erfolgreichen Turnierreiter geleitet, sondern endet auch noch mit einem großen Abschlussturnier. Doch auch Friedas größte Rivalin, die eingebildete Clea, nimmt an dem Kurs teil. Und als ihr Pferd Logi spurlos verschwindet, beschuldigt Clea ausgerechnet Max, Logi gestohlen zu haben. Kann Frieda ihren besten Freund von dem ungeheuren Verdacht befreien und das Rätsel um den verschollenen Logi lösen?

Cover:

Das Cover ist sehr schön gestaltet. Man erkennt ein Mädchen, in dem Fall Frieda, mit roten Haaren und einem wundervollen Lächeln und im Hintergrund ist eine Weide mit einem der Pferde erkennbar. umrahmt wird dies durch Blumen und auch die Farbwahl ist sehr schön und passend. So erkennt man einen wunderschönen Himmel, der gut mit den Blumen harmoniert. Das Cover wirkt fröhlich und macht gleichzeitig Lust, mehr über das Buch zu erfahren.

Meinung:

Dies ist bereits der zweite Teil von Islandhof Hohensonne. Die Bände sind durchaus unabhängig voneinander zulassen. Mehr Spaß macht es jedoch, wenn man den ersten Band bereits kennt.

Ich hatte den ersten Band erst vor kurzem gelesen und war daher sehr gespannt auf diesen zweiten Band.

Der Schreibstil ist sehr angenehm und flüssig. So lässt sich das Buch sehr gut und locker lesen. Auch die Kapitel sind wieder sehr gut gegliedert und haben eine angenehme Länge. Zudem sind diese sehr schön gestaltet und der Kapitelanfang entsprechend hervorgehoben. Auch die Überschriften sind sehr passend und machen neugierig auf die jeweiligen Kapitel ohne zu viel zu verraten.

Das Buch ist aus der Sicht von Frieda in der Ich-Perspektive geschrieben. So kommt man wieder sehr gut in die Gedanken und Emotionen von Frieda hinein. Der Einstieg hat mir sehr gut gefallen und man kommt so auch sehr gut ins Geschehen und in die Geschichte hinein.

Die Geschichte um Max und Frieda geht weiter. Beide Charaktere sind sehr gut ausgearbeitet und kommen sehr authentisch und real rüber. Beide Charaktere haben mir auch in diesem Band wieder sehr gut gefallen und es macht Spaß ihre Geschichte und Abenteuer mitzuerleben.

Spannung kommt auf, als das Pferd von Clea namens Logi verschwindet. Aber dies ist nicht das einzige, was in diesem wunderschönen Roman passiert. Es liest sich sehr angenehm und macht sehr viel Spaß. Eine tolle Geschichte rund um Pferde, aber nicht nur das. Sondern auch um Freundschaft, Familie und Zusammenhalt.

Mich hat dieses Buch sehr gut unterhalten und ich empfehle dies sehr gern weiter.

Inhaltlich möchte ich eigentlich gar nicht so viel erzählen, da man es selbst lesen sollte und ich nichts vorweg nehmen möchte.

Fazit:

Das Buch sorgt für gute Unterhaltung und ein wunderschönes Leseerlebnis. Nicht nur Pferde, sondern auch die Beziehungen und der Zusammenhalt spielen hier eine Rolle.

Ein wunderschönes Jugendbuch, nicht nur für Pferdefans, sondern für alle, die einen schönen Roman und gute Unterhaltung lieben.

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Rezensionen von Gaby 2707:

Ein Jahr lang kreativ sein

Mein kreatives Tagebuch für mehr Glück von Klaus-Peter Wolf

„Mein kreatives Tagebuch für mehr Glück“ von Christine Rechl ist so viel mehr als ein Tagebuch. Es spornt mich an, mal wieder kreativ zu werden, meine Gedanken, Ideen und Fantasien fliegen zu lassen um sie dann hier zu verewigen. Es gibt kleine Projekte für Frühling, Sommer, Herbst und Winter, die dazu anregen, sich mit den Eigenheiten einer jeden Jahreszeit zu beschäftigen.

Die Bilder am Beginn des Büchleins regen die Fantasie an. Dann geht’s ans lockermachen mit einem Liniensalat, Kringel und Kreisen und der Auswahl des Zeichengerätes. Es folgen Linienspiele und es wird Zeit für schöne Worte. Gelingt es nicht gleich sich auf seine Kreativität einzulassen, gibt es eine Orientierungshilfe. Es macht Spaß, sich mal wieder hinzusetzen und seine Gedanken auf Papier fließen zu lassen. Es lässt mich innehalten und den Inhalt auf mich wirken.
Die vielen leeren Blätter werde ich nicht nur durch „Malereien“ füllen. Hier werde ich auch Worte aus mir heraus purzeln lassen, Fotos und vielleicht Gräser oder Blütenblätter einkleben und einfach meine kindliche Seite wieder mal hervor holen.
Allein das Anschauen der kleinen vorgegebenen Kritzeleien weckt kleine Glücksgefühle, lässt mich abschalten und innehalten.
Ein Jahr lang wird mich dieses Buch nun begleiten um sich von mir füllen zu lassen. Und ich bin schon gespannt, was am Ende alles dabei rauskommen wird.

Ein wunderschönes kleines Buch, das für Entspannung und Entschleunigung sorgen wird. Als Geschenk für Erwachsene oder auch für Jugendliche sehr geeignet. Ich jedenfalls habe schon Einige im Kopf, denen ich das Buch schenken werde.

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Rezensionen von Lesestern:

Manchmal braucht man einen Panda...

Pandatage,1 Audio-CD, 1 MP3 von James Gould-Bourn

"Pandatage" von James Gould- Bourn ist als Hörbuch, gesprochen von Hendrik Duryn im Argon Verlag erschienen und als gleichnamige Printausgabe im Verlag Kiepenheuer & Witsch.
Seit dem Unfalltod seiner geliebten Liz befindet sich Danny Malooley auf der Schattenseite des Lebens.
Sein elfjähriger Sohn Will, der den Autounfall überlebt hat,spricht seitdem nicht mehr.

..
Schuldgefühle wie unverarbeitete Trauer führen zu Konflikten und Streitigkeiten innerhalb der Familie.
Als Danny dann auch noch seinen Job verliert, ist er auch finanziell am Ende und steht vor einem riesengroßen Scherbenhaufen...
Mein Fazit:
Eine etwas skurrile, sehr bewegende und mit viel Situationskomik aufbereitete Geschichte um eine Vater-Sohn Beziehung, in deren Mittelpunkt ein tanzender Panda steht.
Hendrik Duryn, vielen bekannt aus der Serie " der Lehrer" verleiht dieser außergewöhnlichen Geschichte durch seine einfühlsame Stimme eine ganz besondere Note und erzeugt eine sehr berührende Atmosphäre beim Erzählen.
Man wird hineingenommen in den Schul- und Freundschafts- Alltag eines Teenagers, der sich in seine innere Welt zurückgezogen hat, um darin sowohl der Trauer als auch den Angriffen von Mitschülerin zu entfliehen.
Ebenso leidet man mit Danny, der seine große Liebe und damit jeglichen Sinn zum Leben verloren hat.
In diese ausweglose Situation bricht plötzlich ein zum Zuhören bereiter Panda und die erwachte Leidenschaft des Tanzens und eröffnet damit eine neue und hoffnungsvolle Perspektive.

Ein Roman mit viel Gefühl, besonderen Charakteren und Freundschaften und dem heilsamen Tanzen eines wunderbaren Panda-Bären.

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Rezensionen von Minigini:

Pandatage,1 Audio-CD, 1 MP3 von James Gould-Bourn

Tiffy braucht eine neue Bleibe weil ihr Exfreund sie vor die Tür gesetzt hat, Leon braucht zusätzliches Geld, um seinen Bruder zu unterstützen, der im Gefängnis sitzt.

Leon ist Krankenpfleger und arbeitet nur im Nachtdienst; Am Wochenende ist er bei seiner Freundin. Deshalb kommt er auf die Idee seine Wohnung Abends/Nachts und am Wochenende zu vermieten.

Da Tiffy dringend eine neue Unterkunft braucht, nimmt sie das Angebot an. Der Deal ist, dass immer nur einer von beiden in der Wohnung ist. Da sie sich nie sehen, beginnen Tiffy und Leon über Post Its miteinander zu kommunizieren.

Erzählt wird die Geschichte abwechselnd aus der Sicht von Tiffy und Leon - auch beim Hörbuch gibt es zwei verschiedene Sprecher. Auch wenn das Ende mehr oder weniger vorhersehbar ist, und zu Beginn ein wenig an "Gut gegen Nordwind" erinnert, hat mir dieses Buch sehr gut gefallen. Es ist humorvoll und trotzdem werden auch ein paar ernstere Themen behandelt. Beide Sprecher haben eine angenehme Stimme und haben sich gut ergänzt.

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Rezensionen von Bellis-Perennis:

Wie Menschen manipuliert werden

Mega Manipulation von Ullrich Mies

„Diplomaten belügen Journalisten und glauben dann, was sie lesen (Karl Kraus).


Ulrich Mies sammelt in diesem Buch die Gedanken zu Propaganda und Manipulation von 20 Autoren. Die einzelnen Beiträge sind in folgende Kapitel zusammengefasst:

Ein Kompass für den Souverän
Im Sumpf der Fassadendemokratie
Feindpropaganda, Kriegslügen und parasitärer Milittärkomplex
Staatsterrorismus, Geheimdienstoperation und Attentat
Mentaler Lausbefall und neue Inquisition

Manches liest sich wie Science Fiction und scheint doch Tatsache zu sein.

So widmet sich Moritz Enders dem Attentat auf Papst Johannes Paul 1981. Man präsentiert zwar einen Attentäter, den man verurteilt, aber dennoch bleiben einige Ungereimtheiten bis heute unaufgeklärt.

„Jedes politische Verbrechen läuft in drei Phasen ab: In der ersten geht es um die Vorbereitung, dann um das eigentliche Ereingis - also ein Blutbad oder einen Anschlag auf eine einzelne Persönlickeit - und dann, in der dritten Phase, den weiteren Umgang damit. Wir neigen dazu, zu glauben, dass es sich ein Attentat mit seiner Ausübung erledigt hätte. Mitnichten. Das ist erst der Anfang. Worauf es ankommt ist, wie die Politik mit dem Attentat umgeht. Denn das wird sich in der öffentlichen Meinung festsetzen“. (S. 198)

Man muss nicht mit jedem Artikel einverstanden sein, doch zeigt dieses Buch, wie leicht es ist, die Menschen unter dem Deckmäntelchen der Demokratie und Political Correctness zu manipulieren.

Wer sich für das Thema interessiert, findet ab S. 309 zahlreiche links zu weiterführender Literatur.

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Rezensionen von C. P.:

Tödlicher Fluch

Night of Crowns - Spiel um dein Schicksal,2 Audio-CD, 2 MP3 von Stella Tack

Cheerleaderin Alice muss die Sommerkurse an einem der beiden örtlichen Elite-Internate belegen, um den schulischen Anschluss nicht zu verlieren. Was sie nicht weiß: Über den Internaten, welche durch einen Wald miteinander verbunden sind, liegt ein schrecklicher Fluch, welcher die Schüler, einem Schachspiel gleich, auf Leben und Tod gegeneinander antreten lässt.

Und Alice ist ein Teil dieses Fluchs.
Der Beginn des Romans gefiel mir. Die 17-jährige Alice besucht mit ihrer besten Freundin eine Geheimparty der Internatsschüler, welche ansonsten unter sich bleiben und einen entsprechend versnobten Ruf unter den Schülern der nächstgelegenen Highschool haben. Nach der Party ist jedoch für Alice nichts mehr wie zuvor, sie sieht Dinge, die andere nicht sehen, und wird dadurch unkonzentriert und fahrig, was ihre schulischen Leistungen dramatisch verschlechtert. Die Sommerkurse im Internat sollen ihr da aus der Patsche helfen. Von dem Moment an, in dem sie ins Internat einzieht, ist sie von der Aussenwelt wie abgeschnitten und wird in einen tödlichen Fluch hineingezogen, welcher auf den Internaten Chesterfield und St. Barrington lastet.
Grad der Beginn, bis Alice ins Internat kommt, ist recht abwechslungsreich. Ihre Visionen, welche die anderen eben nicht sehen, ist schon auf eine gewisse Weise gruselig und ich konnte mit Alice regelrecht mitfühlen. Als sie ins Internat kommt lässt sie sich leider gleich vom ersten Typen um den Finger wickeln. Dieser entpuppt sich als der weiße König im blutigen Kampf Chesterfield gegen St. Barrington, und Alice will nicht wahrhaben, dass sie auch nur als Spielerin benutzt wird. Stattdessen ist sie viel zu sehr aufs Anhimmeln ihres neuen Schwarms konzentriert, was sie ziemlich naiv wirken lässt. Ihr einziger Vertrauer ist Curse, der, einigen Anspielungen zufolge, eine nicht unwichtige Rolle spielt und insgeheim mein Favorit der Story ist.
Der Fluch, welcher auf den Internaten lastet, geht auf die früheren Familien St. Barrington und Chesterfield zurück, welche die Namensgeber der Internate sind. Zwar werden die teilnehmenden Schüler des Spiels als Schachfiguren bezeichnet, das Spiel selbst erinnerte mich jedoch vielmehr an das gegenseitige Jagen im Wald im Stile von Tribute von Panem, mit Strategie hatte das nur wenig zu tun. Interessant sind die besonderen Fähigkeiten, welche die einzelnen Spieler entwickeln. Leider lernt man je Spielfarbe nur eine handvoll Spieler kennen, dem Rest scheint Alice überhaupt nicht zu begegnen. Oder sie ist viel zu sehr darauf konzentriert, die Spielkönige anzuhimmeln, ich weiß es nicht. Dadurch, dass alles aus Alices Sicht erzählt wird, weiß der Leser eben nur das, was auch Alice weiß, was aber genaugenommen eine sehr gute Wahl für das Buch ist. Dadurch tastet man sich langsam an Geheimnisse heran und kann sich von Wendungen überraschen lassen. Was mich leider stark gestört hat: Kaum ist der eine König weg vom Fenster, geistert ihr der nächste durch den Kopf. Dadurch rutscht die Story stark ins gängige YA-Klischee einer Dreiecksgeschichte ab.
Insgesamt hat mir das Buch recht gut gefallen, der Stil ist abwechslungsreich und unterhaltsam, es gibt einige Wendungen und vor allem zu Beginn konnte ich mich wunderbar in Alice hineinversetzen. Auch das Herantasten an die Hintergründe des Fluches empfand ich als sehr gelungen. Schwachstelle der Story ist das Klischee, wie Alice abwechselnd die beiden Könige anhimmelt und dadurch manchmal recht verblendet ist. Dies scheint sich jedoch zum Ende hin zu legen, zumindest lässt der Cliffhanger dies vermuten.
Das Hörbuch wird gelesen von Madiha Kelling Bergner. Sie hat eine angenehme, deutliche Stimme und kann dem Roman auch die passende Atmosphäre verleihen. Besonders Curse war da wohl eine Herausforderung, welche sie gut gemeistert hat. Da das Hörbuch ungekürzt gelesen wird, kann ich es auf jeden Fall empfehlen.

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