Kunden em pfehlungen
Rezensionen von Bellis-Perennis:
Fesselnd bis zur letzten Seite und beste Krimiunterhaltung
Der Tote im Fiaker von Beate Maxian
Dieser 10. Krimi rund um Journalistin Sarah Pauli, die nun zur Chefredakteurin des Bereichs Chronik im „Wiener Boten“ aufgestiegen ist, beschert dem Leser ein weiteres Lesevergnügen.
Worum geht’s?
Leopold Bahnen, Inhaber eines Spezialgeschäftes für allerlei religiöse Devotionalien wird während einer Fiakerfahrt ermordet.
Da unmittelbar in zeitlicher und räumlicher Nähe sogenannte „Tau-Kreuze“ auftauchen, wird Sarah Pauli von Chefinspektor Martin Stein, als Expertin für Symbole und Aberglauben beigezogen. Obwohl Stein selbst nicht an derlei glaubt, hat sich Sarahs Wissen und Intuition in der Vergangenheit als hilfreich erwiesen.
Die Überraschung ist groß, als die Ermittler entdecken, dass es der stockkonservative Tote faustdick hinter den Ohren hatte. Leopold Bahnen wird nicht der einzige Tote bleiben, denn neben einer ebenfalls ermordeten Ehefrau gibt es mit Tanja Schmidt noch eine Tote, die mit Bahnen Umgang gepflegt hat.
In einem zweiten Handlungsstrang blicken wir nach Innsbruck zu Herta und Lydia Ahamer, die seit zehn Jahren um ihrem Ex-Mann bzw. Vater trauern, der bei einem Bergunfall ums Leben gekommen ist. Jetzt ist Lydia Alleinerbin des Vermögens von Leopold Bahnen.
Wieso vererbt ein bislang völlig Unbekannter einer Innsbrucker Studentin eine Villa in in Wien-Währing und ein Geschäft an einer prominenten Adresse in der Wiener Innenstadt?
Meine Meinung:
Beate Maxian ist mit diesem 10. Fall für Sarah Pauli wieder ein spannender Krimi gelungen. Mir hat er vor allem deswegen gut gefallen, weil ich die Schauplätze wie Goldschmiedgasse, Schulgasse, Am Hof, Jungferngasse oder die betroffenen Kirchen wie Ruprechtskirche, Maria am Gestade oder die Peterskirche gut kenne. Ich mag das, wenn ich auf den Spuren der Protagonisten wandeln darf.
Die Hauptcharaktere entwickeln sich stetig weiter. So hat nun Sarah Pauli die Stelle eines Chefredakteurs inne, was nicht allen Mitarbeitern im „Wiener Boten“ so recht gefällt. Die Spannungen, die früher zwischen Society-Reporterin Conny Sue und Sarah bestanden haben, haben sich nun ein wenig verlagert. Sarah muss, weil der Herausgeber David ihr Lebensgefährte ist, doppelt und dreifach anstrengen, um ihre Bestellung zu rechtfertigen. Tja, wie auch im richtigen Leben!
Herrlich ist die neugierige Nachbarin von Leopold Bahnen dargestellt. Sie kennt jeden, weiß alles über die Nachbarn und lugt, wie weiland eine Blockwartin, hinter dem Vorhang hervor.
Eines der Themen, das die Autorin diesmal aufgreift ist die Einsamkeit mancher älteren Menschen, die anfällig sind, auf schöne Worte hereinfallen und bereit sind, Personen, die sie lediglich aus eMails kennen, mit Geldüberweisungen zu helfen.
Nebenbei erfährt der Leser einiges zum Streit zwischen den Fiakern und Tierschützern. Auch die Unterschiede zwischen Qualitätsjournalismus und Krawallblatt fließen wieder ein.
Der Krimi ist vielschichtig und lässt sich gut lesen. Ich wollte unbedingt wissen, was oder wer sich hinter der Fassade dieses biederen Leopold Bahnen verbirgt, so dass ich den Krimi in einer Nacht gelesen habe.
Wer einen fesselnden Krimi ohne wilde Verfolgungsjagden, aber dafür mit Wiener Flair sucht, ist hier richtig.
Fazit:
Ein vielschichtiger Wien-Krimi, der mit viel Lokalkolorit punktet. Gerne gebe ich hier 5 Sterne.
Rezensionen von Bellis-Perennis:
Ein fesselnder Krimi aus der Schweiz
Chriesimord von Ina Haller
Die Familie Bürgi, Eigentümer der AarePharm, wird innerhalb von wenigen Tagen von rätselhaften Todesfällen heimgesucht. Zuerst stirbt Alexander einen vermuteten Herztod und dann wird dessen Mutter, die vor zwei Jahren ihren Mann Fritz bei einem Motorradunfall verloren hat, vergiftet.
Wenig später stellt sich heraus, dass auch Alexander Bürgi von der Kirschbrottorte, der Lieblingsnachspeise der Familie, gegessen hat.
Auch Joels Familie wird in den Strudel der Ereignisse hinein gezogen als sein Bruder Mario, der für die Bank der AarePharm arbeitet, niedergeschlagen wird und an den Folgen stirbt.
Dann wird ein Mitarbeiter ermordet und Julia, die Samantha ihr Glück mit Joel neidet, verschwindet.
Ist sie auch ein Opfer oder die Täterin? Was geht in dieser Firma vor?
Meine Meinung:
Dieser Krimi ist mein erster von Ina Haller überhaupt und der zweite der Reihe mit Samantha.
Ina Haller ist ein atmosphärisch dichter Krimi gelungen, der sich mit so unschönen Gefühlen wie Neid und Fremdenhass beschäftigt. Sowohl die Kolleginnen und Kollegen als auch Joels Mutter feinden Samantha wegen ihrer indischen Herkunft an.
Dass Samantha eine Beziehung mit ihrem Vorgesetzten Joel hat, stößt einigen Mitarbeitern in der Firma sauer auf. Allerdings zieht Samantha daraus keinen Vorteil, im Gegenteil, Joel ist ihr gegenüber schroffer als zu anderen.
In dieser Intrige wissen sowohl Leser wie auch Samantha lange nicht, wer Freund oder Feind ist. Durch zahlreiche, geschickt platzierte Wendungen werden die Leser in die Irre geführt.
Joels Familie ist auch alles andere als eine nette Familie. Nicht nur, dass die Mutter ein ziemliches Ekel ist und vor einiger Zeit eine mögliche Schwiegertochter aus dem Haus gejagt hat, verdächtigt ihre Tochter Simona Joel, den gemeinsamen Bruder Mario, niedergeschlagen zu haben. Dabei sollte es Simona eigentlich besser wissen, denn sie ist Polizistin. Allerdings ist sie vor wenigen Wochen Mutter geworden und die Hormonumstellung so wie der Schlafentzug durch das Baby zerren an ihren Nerven. Der einzig „Normale“ in dieser Familie scheint der Vater zu sein, denn auch Joel hat unsympathische Züge. An Samanthas Stelle würde ich sowohl Joel als auch der AarePharm schleunigst den Rücken zukehren und verschwinden.
Das Arbeitsklima ist durch Neid und Missgunst derart vergiftet, dass eine Kündigung die einzige Möglichkeit für Samantha ist, zu überleben. Auch wenn die Oberintrigantin Julia plötzlich verschwunden ist, hört das Mobbing nicht auf. An ihrer Stelle tritt nun Erik, der jeden Schritt Samanthas argwöhnisch beobachtet und kommentiert.
Die Charaktere sind gut gelungen. Vor allem die Bösen sind facettenreich dargestellt.
Gut gefallen mir die Schweizer Ausdrücke wie Töff, auf einem Parkfeld parkieren oder Trottoir. Wobei, Trottoir ist auch in Wien geläufig. Keine Angst, die Helvetismen sind in einem ausführlichen Glossar am Ende des Buches erklärt.
Fazit:
Der Krimi besticht durch ein hohes Tempo und verlangt vom Leser erhöhte Aufmerksamkeit. Gerne gebe ich hier 4 Sterne.
Rezensionen von begine:
Geld macht nicht glücklich
Alles Geld der Welt von Gerhard Loibelsberger
Der Wiener Schriftsteller Gerhard Loibelsberger ist für mich eine Neuentdeckung, obwohl er schon einige Romane geschrieben hat. Als erstes ist mir das schön gestaltetes Cover aufgefallen.
„Alles Geld der Welt“führt uns ins alten Wien. Es geht um Börsenspekulanten und Immobilienhaie.
Man erfährt von dem Aufbau des Bankhauses Strauch.
Der Erbe Heinrich von Strauch der Protagonist des Romans ist mir nicht so sympathisch. Er ist ein Lebemann, der sich gerne mit Hausangestellten vergnügt.
Dann kommt der Börsensturz 1873.
Es gibt Betrug.
Der Ton des Romans wird bedächtiger.
Der Autor schreibt mit angenehmen Stil. Er zeigt das Leben um 1873 in Wien.
Der Wiener Charme kommt gut durch und gefällt mir.
Rezensionen von Gudrun7:
macht Laune, das Saarland wieder zu erkunden
Glücksorte im Saarland von Marion Demme-Zech
Das Cover hat mich sofort angesprochen. Es wirkt, genau wie der Inhalt, liebenswert und zeigt spontan, was sich alles zwischen den Klappen verbirgt. Auch die Klappeninnenseiten sind äußerst liebevoll und detailreich gearbeitet. Das macht neugierig auf mehr.
Der Schreibstil lässt dem Leser die Glücksorte einnehmend erfahren.
Die geschilderten Details sind auf´s Wesentliche konzentriert und machen dennoch einen charmanten und absolut sympathischen Eindruck.
Die vorgestellten Fleckchen Erde machen Lust, sie zu erkunden. Dabei sind diese so vielfältig, dass sicherlich für jedermann so einiges dabei ist.
Nicht nur der anziehende Schreibstil, nein, auch die wundervollen Bilder, die hier für jeden Glücksort gewählt wurden, sind absolut einnehmend.
Hier kann man schon vor der Anreise hervorragende Eindrücke sammeln, die in Erinnerung bleiben.
Mein Fazit: macht Laune, das Saarland wieder zu erkunden
Rezensionen von April1985 :
Reihenauftakt über ein erschreckendes Endzeitszenario
Das Dorf (Finsterzeit 1) von Sandra Toth
Das erwartet euch
Das Dorf ist der erste Teil der Finsterzeit-Trilogie. Sandra Toth hat ein erschreckendes Szenario geschaffen - eine Welt, in der die Menschen plündern und morden, um zu überleben. Auch Thomas und Lara versuchen am Leben zu bleiben. Thomas Großvater Friedrich hat bereits vor Beginn der Finsterzeit vorgesorgt und eine Festung erbaut.
Genau diese Festung wollen die Beiden erreichen, erhoffen sie sich dort ein besseres Leben. Die Reise zur Festung ist allerdings mit vielen Gefahren verbunden, vorallem wenn man nicht mehr von Freund und Feind unterscheiden kann.
Viel mehr möchte ich gar nicht zur Handlung verraten. Den Rest müsst ihr selber lesen!
Meine Meinung
zum Cover
Als ich das Cover zum ersten Mal gesehen habe, wusste ich: Das Buch muss ich lesen! Zu dem Zeitpunkt kannte ich noch nicht einmal den Klappentext. Das Cover hat mir aber schon alles gesagt, was ich wissen musste - nämlich, dass Das Dorf ein Buch ist, welches genau meinen Lesegeschmack trifft.
zum Schreibstil
Sandra Toth schreibt sehr einnehmend und erzeugt mit einfachen Worten ein wahnsinnig atmosphärisches Setting. Ich konnte mir die dem Untergang geweihte Welt sehr gut verbildlichen. Durch die doch eher kurzen Kapitel, welche übrigens aus verschiedenen Perspektiven geschrieben sind, kommt man beim Lesen gut voran. Ich war teilweise richtig getrieben, weil ich unbedingt wissen wollte wie es weiter geht. Dazu aber mehr im nächsten Punkt.
zur Handlung
Wie der Klappentext ja schon verrät, geht es in der Finsterzeit-Trilogie, um einen Energienotstand, welcher die Menschheit komplett spaltet. Es gibt die Mächtigen, wie Friedrich, und dann jene, die alles verloren haben und jeden Tag erneut ums Überleben kämpfen müssen. Das eigentlich erschreckende an diesem Szenario ist, dass es gar nicht soweit hergeholt ist. Wenn man ein bisschen darüber nachdenkt, kann das alles durchaus so eintreten. Was passiert, wenn die Ressourcen auf der Erde knapp werden oder gar komplett ausgeschöpft sind? Genau das beschreibt Sandra Toth sehr ungeschönt.
Wie ich oben schon geschrieben habe, bekommen wir durch die verschiedenen Erzählperspektiven verschiedene Sichtweisen präsentiert. Das belebt die Story ungemein und trägt auch dazu bei die Spannung aufrecht zu erhalten. Ja, die Autorin weiß genau wie sie ihre Leserschaft zum Weiterlesen animiert :-) Allein das Ende ist so fies im Sinne von "Nein, es kann doch nicht schon aus sein!!!". Ich jedenfalls sehne die weiteren Teile, welche im August und September 2020 erscheinen herbei.
zu den Charakteren
Die Protagonisten sind sehr authentisch dargestellt. Ich konnte die Handlungen, insbesondere von Lara, sehr gut nachvollziehen. Ihre Entwicklung hat mich total überzeugt. Zu Beginn ist sie noch sehr ängstlich und pessimistisch eingestellt. Sie lernt jedoch ihre Stärken gekonnt einzusetzen, bleibt ihrem Charakter dabei aber treu. Thomas ist da schon ein etwas rätselhafterer Zeitgenosse und ich habe mich bei ihm die ganze Zeit gefragt, ob bzw. welches Geheimnis er wohl verbirgt. Er ist ein Beschützer durch und durch und schreit nach Testosteron. Seine plötzlichen Gefühlsausbrüche machen ihn aber auch irgendwie gefährlich.
Sehr viele Emotionen hat Friedrich in mir hervorgerufen. Seine ganze Ausstrahlung und auch seine Handlungen haben mich fassungslos zurück gelassen.
Auch die Nebencharaktere sind sehr gut ausgearbeitet. Allerdings muss ich gestehen, dass mich die ganzen Namen am Anfang etwas verwirrt haben, da doch sehr viele Personen auf einmal auf einem zukommen.
Warum gibt's einen Stern Abzug? Weil es am Anfang tatsächlich etwas gedauert hat bis ich mich zurecht gefunden habe. Man bekommt eine zerrüttete Gesellschaft präsentiert und muss ich sich erst mal orientieren wer alle sind. Insbesondere bei den Personen aus dem Dorf hab ich etwas gebraucht. Hat man den roten Faden aber mal gefunden, flutscht die Story nur so dahin.
Fazit
Das Dorf - Finsterzeit 1 ist ein wahnsinnig einnehmender dystopischer Roman. Das erschreckende ist, dass das Szenario gar nicht so unrealistisch ist. Das Buch regt auf jeden Fall zum Nachdenken an und wirbelt die Gefühlswelt der Leserschaft schon etwas auf. Ich bin schon sehr auf die beiden Fortsetzungen gespannt.
Rezensionen von engel24 :
Wunderbar
Was du nicht alles kannst! von Davina Bell
,,WAS DU NICHT ALLES KANNST,, von Davina Bell & Allison Colpoys.
Ein wunderschönes Kinderbuch ab 2 Jahre.
Das Cover hat uns gleich angesprochen. Viele tolle Neonfarben und ganz tolle Zeichnungen mit liebevollen Reimen die Mut machen.
Fledermäuse basteln, die Uhr lesen, malen oder Schätze suchen.
..Es gibt so viele Dinge die ein Kind lernt und auch entdecken kann.
Es ist auch egal ob man schon alles kann denn jedes Kind ist anders. Und wie ich finde auch gut so.
Kinder lernen Unterschiedlich.
Und jedes Kind ist einzigartig!
Zum anschauen und vorlesen gut geeignet.
Meine zwei Enkelkinder waren begeistert von diesem Buch.
Es hat einen Platz bei uns im Bücherregal gefunden.
Ein Lesevergnügen für die Kleinsten unter uns.
5 ⭐️
Rezensionen von engel24 :
Rätselspaß für Groß und Klein
Ravensburger Exit Room Rätsel: Gefangen im Funpark von Löwenberg Ute; Richter Martine
,,Gefangen im Funpark,, von Ravensburger ab 8. Jahre
Dies ist kein normales Buch!
Sobald du es öffnest, wird es dich gefangen nehmen.
In diesem Buch gibt es zwei Rätselfälle die man lösen muss.
Hier ist alles erlaubt, hineinschreiben, falten, schneiden, herausreißen. Dazu braucht man eine Schere, Stifte und Kleber.
Die Seiten sind zum selber öffnen gestaltet. Jedes Rätsel ist anders aufgebaut.
Am Ende dieses Buches gibt es die Lösung der zwei Räume bekannt.
Funpark ist kindgerecht geschrieben mit tollen Bildern dazu. Das Cover sieht auch toll aus.
Wenn man dieses Buch durch hat, kann man es leider nicht noch mal benutzen.
Für die Familie aber ein gutes Buch was man gut empfehlen kann
Von uns 4 ⭐️
Rezensionen von manu63:
Nette Romanze
Ravensburger Exit Room Rätsel: Gefangen im Funpark von Löwenberg Ute; Richter Martine
Hollywood Kisses Filmreif verliebt ist eine romantische Liebesgeschichte der Autorin Stelle Fink. In dieser Geschichte verliebt sich der Szenenbild-Assistent Finn Berger in das Lächeln einer Frau, die sich dann als Hollywood-Star Estelle Warren entpuppt. Obwohl sich Finn keine Chancen ausrechnet beginnt sich Estelle zu seiner Überraschung auch für ihn zu interessieren.
Ihrem Glück stellen sich jedoch viele Hindernisse in den Weg.
Die Autorin hat eine nette leichte Romanze verfasst, bei der vieles ersichtlich ist. Dennoch ist es amüsant zu lesen wie sich Estelle und Finn den Missverständnissen und Hindernissen entgegen stellen. Zu viel Tiefgang darf der Leser nicht erwarten, die Charaktere sind dennoch gut gezeichnet. Die Freunde von Finn sind liebenswerte Nebendarsteller mir Ecken und Kanten und einigen Macken. Der Schreibstil ist eingängig und verzichtet auf Schachtelsätze und ausufernden Beschreibungen. Insgesamt eine charmante und in Teilen witzige Liebesgeschichte, die man gut nebenher lesen kann.
Rezensionen von Vicky:
Manche blühen im Schatten auf
Patient Null - Wer wird überleben? von Daniel Kalla
'Patient Null - Wer wird überleben' ist ein Thriller des Autors Daniel Kalla.
Das Cover finde ich wirklich toll, es ist sehr ansprechend und passend fürs Genre gestaltet.
Der Autor Daniel Kalla lässt sein Wissen als Notfallmediziner und Mitglied der Taskforce zur Bekämpfung der SARS-Epidemie einfließen.
Ich finde die entsprechenden Szenen sehr real und glaubwürdig beschrieben, man merkt hier durchaus den Erfahrungsschatz des Autors.
Unter 'Das Buch' kann man sich bereits einen kurzen Vorgeschmack auf die Geschehnisse im Buch holen und sich selber einige Gedanken machen was passieren würde wenn die Pest in die Gegenwart zurückkehren würde. ich finde diesen Gedanken, vor allem in Hinblick auf die aktuelle Corona Situation, doch sehr beunruhigend und eine riesige Quelle für mein Kopfkino!
Der Thriller selbst umfasst fünfundsechzig Kapitel, ich finde sie haben genau die richtige Länge sodass man schnell und gut vorankommt. Unterstützt wird das bestimmt auch noch durch den sehr angenehmen Schreibstil des Autors, ich finde die Seiten fliegen nur so dahin und es ist spannend bis zum Schluss! Je näher das Ende kam desto stärker wurde bei mir der Gedanke ‘Das kann sich nie und nimmer ausgehen die Geschichte zu einem Ende zu bringen, da sind doch viel zu wenige Seiten übrig’ - aber ich wurde eines besseren belehrt!
Die Hauptfigur Dr. Alana Vaughn, Expertin für Infektionskrankheiten bei der NATO begibt sich auf die Suche nach Patient Null, unterstützt wird sie von Experten der WHO und einem alten Bekannten. Die Suche darf man in einigen Kapiteln in der Gegenwart begleiten, dazwischen sind immer wieder Aufzeichnung eines Doktors aus der Zeit Zeit der Pest zu lesen. Diese Abwechslung in der Gestaltung der Geschichte fand ich toll und sehr gut gelungen!
Fazit: Ein absolut empfehlenswerter Thriller!
Rezensionen von dorli:
Bretonisch mit Meerblick
Bretonisch mit Meerblick von Gabriela Kasperski
In ihrem Kriminalroman „Bretonisch mit Meerblick“ entführt Gabriela Kasperski den Leser nach Camaret sur Mer, ein kleines Fischerdorf auf der Presqu’île de Crozon ganz im Westen der Bretagne und wartet mit einer genauso spannenden wie unterhaltsamen Geschichte auf.
Die 40-jährige Buchhändlerin Tereza Berger hat in dem beschaulichen Küstenort ein Haus geerbt, das sie möglichst gewinnbringend verkaufen möchte.
Doch die vermeintliche Villa mit Meerblick entpuppt sich als renovierungsbedürftige Bruchbude, ein Verkauf in dem Zustand wäre wenig einträglich. Auch die Tatsache, dass es aufgrund der tückischen Strömung in diesem Küstenabschnitt kürzlich zwei Todesfälle gegeben hat, wirkt sich nicht gerade verkaufsfördernd aus. Damit nicht genug, eine alte keltische Sage prophezeit, dass ein weiterer Mann in den Fluten umkommen wird…
Tereza beginnt mit den Instandsetzungsarbeiten und verliebt sich mehr und mehr in das alte Haus. Der Gedanke, sich hier den Traum von einer eigenen Buchhandlung zu erfüllen, wird dabei immer lauter. Als nach kurzer Zeit tatsächlich ein drittes Todesopfer zu beklagen ist, gerät Tereza in das Visier der Polizei und sieht sich deshalb genötigt, eigene Ermittlungen anzustellen…
In „Bretonisch mit Meerblick“ erwartet den Leser ein sehr stimmungsvoller Krimi - die Renovierungsarbeiten in der Villa und das Auftauchen von Familie und Freunden geben der Geschichte einen heimeligen Touch, die Ermittlungen und fiese Intrigen sorgen für reichlich Spannung und eine kräftige Portion Lokalkolorit bringt die für einen Regionalkrimi nötige Atmosphäre mit.
Besonders mit Letzterem konnte Gabriela Kasperski mich begeistern. Die Besonderheiten des idyllischen Landstriches werden hervorgehoben und auch die Eigenarten der Einheimischen fließen in die Handlung ein. Während die Ermittlungen Tereza in Atem halten, lässt die Autorin ihre Protagonistin auch an dem Alltag der Dorfgemeinschaft teilhaben. Alles, was die Küstenbewohner interessiert und bewegt, wurde in die Handlung integriert. Themen aus Tradition, Kultur und lokaler Politik werden genauso beleuchtet, wie regionale Feste und Projekte. Auch einige Spezialitäten und Leckereien der bretonischen Küche lernt man kennen. Französische Einsprengsel in den Dialogen sorgen für eine zusätzliche Dosis Authentizität und runden diesen Wohlfühlkrimi damit perfekt ab.
„Bretonisch mit Meerblick“ hat mir sehr gut gefallen – ein Krimi, der mit spannenden Ermittlungen und ganz viel bretonischem Flair daherkommt.










