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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von liesmal:

Feiere das Leben - mal laut und mal ganz leise

„Auf das Leben! – Die großen und kleinen Meilensteine des Lebens feiern“ so Titel und Untertitel des Buches von Tina Tschage aus dem Verlag adeo.

Das Buch bietet viele Ideen, die verschiedenen Stationen auf dem Lebensweg zu feiern. Feiern – das hört sich zunächst mal fröhlich an, doch es gibt auch Feiern zu traurigen Anlässen, die hier ihren Raum finden.

Direkt nach dem Vorwort wird das Leben mit einer Achterbahnfahrt verglichen und am Beispiel eines EKG sieht man, dass die Kurve im Leben eines Menschen nicht immer nur hoch hinaus geht und von Glücksgefühlen bestimmt ist, sondern es gibt Schwankungen und manchmal geht es auch tief runter und die Traurigkeit hat ihre Zeit. Zu all den Anlässen gibt es Angebote, wie man die Tage feiern kann.

Es ist inhaltlich nicht das Buch, das ich erwartet hatte, denn es ist weit mehr und ich wurde mit vielen positiven Überraschungen belohnt.

Was mir gut gefallen hat:

das Buch selbst, Hardcover, quadratisch, tolles Layout mit vielen Illustrationen liebevoll gestaltet,
Zitate bekannter Persönlichkeiten und wunderbare Tipps sowie Buchempfehlungen, passend zu den Anlässen,
Erzählende mit persönlichen Geschichten „Aus der Erfahrungsschatzkiste“,
die Übersicht der Gedenk- und Jahrestage mit der Möglichkeit, auf einer Extraseite die eigenen besonderen Gedenk- und Feiertage einzutragen,
die religiösen Feste im Jahresverlauf mit vielen interessanten Informationen.

Nina Tschage ist Theologin, die sich mit diesem Buch an Menschen aller Glaubensrichtungen, aber auch an nicht religiöse Menschen richtet. Die Herzenswärme, mit der es geschrieben wurde, ist spürbar.

„Umarme das Leben mit allem, was es dir bietet“, empfiehlt Nina Tschage aus eigener Überzeugung.

Das Buch, das wie eine kleine Schatzkiste ist, empfehle ich aus vollem Herzen sehr gern weiter. Bei mir wird es einen Platz in greifbarer Nähe bekommen, denn es ist ein Buch nicht nur zum Einmallesen.

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Rezensionen von Furbaby_Mom:

Der Buchtitel ist Programm!

Verliebt in Bloomsbury von Annie Darling

Auch im 3. Teil der wunderbar romantischen Bloomsbury-Reihe dreht sich alles um die Liebe bzw. um die Suche danach. Annie Darlings Wohlfühlromane sind genau die richtige Lektüre für sonnige Nachmittage im Garten und kuschelige Abende im Lesesessel – leichtherzig und zugleich tiefgründig, voller Humor und liebenswerter Charaktere.

Würde es das 'Happy Ends' als reale Buchhandlung geben, wäre ich dort Stammkundin!

Nina O’Kelly ist könnte eigentlich ganz zufrieden sein mit ihrem Leben: sie ist selbstbewusst und schlagfertig, liebt jedes Pfund an sich, hat tolle Freunde und arbeitet in der wohl gemütlichsten Buchhandlung der Welt. Nur in Liebesdingen hapert es noch ein wenig bei dem hübschen, stets im Look der 50er/60er Jahre gekleideten Tattoo Girl mit den bonbonfarbenen Haaren – und das, obwohl sie nie um einen kecken Spruch verlegen ist und die lokale Dating App 'HookUpp' beinahe täglich in Anspruch nimmt, um endlich ihren Mr. Right zu finden…bzw. ihren 'Heathcliff', denn Nina ist besessen von Emily Brontë’s Werk "Sturmhöhe". Leider entpuppen sich alle Dates stets als Enttäuschung, dabei wünscht sich Nina nichts sehnlicher als Leidenschaft und Drama, eben alles außer Langeweile und Vorhersehbarkeit. Bisher waren Bad Boys ihr Beuteschema, dementsprechend groß ist Ninas Verwirrung über das Herzklopfen, das ausgerechnet der solide Unternehmensberater Noah – der unscheinbare Schlipsträger mit Faible für marineblaue Anzüge – in ihr auslöst. Einst gingen sie gemeinsam zur Schule und Noah, der damals bereits unheimlich intelligent war, wurde von allen brutal gemobbt. Zum Glück scheint er sich nicht an Nina zu erinnern, denn je stärker sie sich dagegen wehrt, desto mehr verfällt sie Noahs Liebenswürdigkeit...

Erzählt wird in der 3. Person, wobei der Fokus auf Ninas Perspektive liegt. Der Schreibstil ist herrlich sympathisch, amüsant und locker-flockig, ohne jemals ins Oberflächlich abzurutschen; sowohl die spritzigen Dialoge als auch die feinfühlig geschilderten Szenen haben mir ausnehmend gut gefallen! Nina ist ein bunter Paradiesvogel, wild, (vor-)laut, eigensinnig, unkonventionell, verrucht, doch letztlich auch sensibel und beruflich unterfordert. Ihre einstige Passion, das Zeichnen, hat sie längst aufgegeben und nun lebt sie ein bequemes Leben, fühlt sich allerdings oftmals nicht ernst genommen von ihren Freunden (und ihrer Familie), die alle nur die rastlose, quirlige Chaotin und Nachtschwärmerin in ihr sehen. Dabei steckt in Nina viel mehr als nur ein aufgedonnertes Party-Girl! Im Laufe des Romans lernt man ihre gutmütige, verletzliche und von einigen Unsicherheiten geprägte Seite kennen und lieben. Noah hatte bei mir von Anfang an einen Stein im Brett – auch wenn seine veganen Hippie-Eltern Ninas Mutter ein Graus sind, ist er doch der Traumschwiegersohn schlechthin: Noah ist aufrichtig und loyal, charmant und gut erzogen, ein aufmerksamer Zuhörer, steht mit beiden Beinen im Leben, ist trotz seines jungen Alters (um die 30) beruflich bereits mega-erfolgreich, lebenserfahren…und würde für die Frau seiner Träume alles tun.

Für mich ist "Verliebt in Bloomsbury" einer der stärkeren Bände dieser ohnehin schon tollen Buchreihe. Endlich erscheinen mir Ninas Kolleginnen Posy und Verity weniger kindisch und überzeichnet, wie sie es – aller Liebenswürdigkeit zum Trotz – bisher manchmal waren, was dem Ganzen mehr Authentizität verleiht. Auch die realitätsnahe Beschreibung von Ninas Familiendynamik, vor allem im Hinblick auf ihre oftmals pikierte Mutter, hat mich begeistert und des Öfteren schmunzeln lassen. Ich finde es großartig, dass die Autorin ein so wichtiges Thema wie Mobbing in die Geschichte eingeflochten hat, und war positiv überrascht, wie mühelos ihr dabei der Balance-Akt zwischen ernsthafter Aufarbeitung und der Genre-charakteristischen Feel Good-Leichtigkeit gelingt. Natürlich ist das Ende ein wenig vorhersehbar, gestört hat mich das nicht, im Gegenteil – jeder andere Ausgang wäre für mich undenkbar gewesen.

Fazit: Eine unbedingte Leseempfehlung für alle Fans von bezaubernden Liebesromanen!

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Rezensionen von Duffy:

Saale Premium

Saale Premium - Stürme über dem Weinschloss von Paula Seifert

Der Roman ist der Auftrakt einer dreiteiligen Familiensaga, genauer einer Winzerfamilie. Die Autorin hat eine gute Recherche gemacht um so viel und detailiert über die Wein- und Sektherstellung schreiben zu können. Auch erfährt man wie es zu dem Markenname Rotkäppchen gekommen ist. Ob die Geschichte wahr oder fiktiv ist erfährt man leider nicht.

Ein Nachwort wäre hier sinnvoll gewesen. Aenne ist die Tochter einer Winzerfamilie die sogar wegen des Weingutes auf die große Liebe verzichtet. Dochh sie ist sehr stark und weiß soviel über Wein das sie am Ende Erfolg hat, sogar in der Liebe. Die Handlung hätte etwas fesselnder sein können, mehr Liebe weniger Weinwissen. Die Rezepte so zwischendurch fand ich nachkochenswert.

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Rezensionen von nil_liest:

Im Auge des Betrachters.

Die Karte der zerbrochenen Träume von Joukhadar Jennifer Zeynab

Die Verbindung von Vergangenheit und Gegenwart, von unterschiedlichen Lebensumständen und Sichtweisen auf die Welt macht dieses Buch einzigartig. „Die Karte der zerbrochenen Träume“ nimmt uns mit auf mehrere Reisen gleichzeitig. Zum einen auf eine Zeitreise in das 12. Jahrhundert rund um das Mittelmeer mit dem berühmten Kartenzeichner al-Idrisi und der furchtlosen Rawiya.

Zum anderen auf die sehr aktuelle Flucht vor dem Krieg aus Syrien der amerikanischstämmigen Familie von Nour beginnend im Jahr 2011. Beide Geschichten laufen parallel beim Lesen und doch greifen sie ineinander.
Ein Roman, den Zeyn Joukhadar sehr poetisch erzählt in klassischer arabischer Tradition. Mal ist die Sprache blumig verwoben und ausufernd schön wenn die mittelalterliche Fabel kund getan wird und mal auch kontrastreich, hart und einschneiden, wenn es um die Kriegserlebnisse geht.
Ich muss bei allem Lob auch eingestehen, dass ich den Roman im mehreren Etappen gelesen habe und nun nach fast einem Jahr zu Ende gelesen habe. Die verschiedenen Ebenen und die Andersartigkeit machten es mir zum Teil recht schwer mal eine oder zwei Seiten zu lesen. Richtig Freude macht dieser Roman, wenn richtig viel Zeit zum Lesen ist und man auch mal für 2-3 Stunden abtauchen kann.
Besonders die sehr schön gestaltete Hardcover-Ausgabe sollte erwähnt werde. Ein Mosaik nicht nur auf dem Schutzumschlag, nein, auch auf dem eigentlich Buch mit Prägung! Solch ein farbenfrohes Buch habe ich lange nicht in den Händen gehalten. Auch die Karte auf der Innenseite vorne wie hinten lädt immer wieder ein zum Betrachten und lehrt uns, dass vieles Vertraute eine Frage der Perspektive ist.
Fazit: Ein Roman der einem auf fiktionaler Weise eine neue Welt erschließt.

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Rezensionen von Petra:

nach vorn

Die Wunderfrauen - Alles, was das Herz begehrt von Stephanie Schuster

Nur nach vorn schauen, nicht zur Seite, auf gar keinen Fall zurück. So werden hier diese Jahre beschrieben.
Dabei wird auch vieles angeritzt: Entnazifizierung, Besatzung, Ewiggestrige, Widerstand, die Rechte der Frauen, ledige Mütter u.ä.
Für mich ist es selbstverständlich das ich für meine Handlungen selbst verantwortlich bin, möchte ich ein Konto eröffnen, eine Lehrstelle annehmen oder wie hier ein Geschäft eröffnen, ich tue es und brauche nicht meinen Mann oder meinen Vater um Erlaubnis zu fragen.

Dies ist ein Thema das sich wie ein roter Faden durch das Buch zieht, aber eben nur ein dünner Faden. Ich hätte mir gewünscht das dieses Thema und einige andere Themen tiefer dargestellt werden, nicht nur kurz erwähnt, statt dem Grundsatz zufolgen: wir richten den Blick wieder nach vorn. Egal was passiert, glücklich sein, nicht zuviel Nachdenken das ist hier die Devise.
Die Autorin hat dieses Lebensgefühl in ihrem Buch in Stein gemeißelt.
Klappentext
„Darf‘s ein bisschen mehr sein?“ 1953, zu Beginn der Wirtschaftswunderjahre, träumt Luise Dahlmann von ihrem eigenen kleinen Lebensmittelgeschäft. Hier soll es nach Jahren des Verzichts wieder alles geben, was das Herz begehrt. Sie sieht es schon vor sich: die lange Ladentheke mit großen Bonbongläsern darauf, eine Kühlung für Frischwaren, Nylonstrümpfe, buttriger Kuchen, sonntags frische Brötchen … und das Beste daran: endlich eigenständig sein. Endlich nicht mehr darüber nachdenken, warum ihre Ehe nicht so gut läuft, endlich sie selbst sein und etwas wagen.
Drei Frauen werden immer wieder Luises Weg kreuzen: Annabel von Thaler, die wohlhabende Arztgattin von nebenan, die junge Lehrschwester Helga Knaup und Marie Wagner, geflohen aus Schlesien. Sie alle haben in den Zeiten des Aufbruchs und des Neubeginns einen gemeinsamen Wunsch: Endlich wieder glücklich sein.
Meinung
Nur nach vorn schauen, nicht zur Seite, auf gar keinen Fall zurück. So werden hier diese Jahre beschrieben.
Dabei wird auch vieles angeritzt: Entnazifizierung, Besatzung, Ewiggestrige, Widerstand, die Rechte der Frauen, ledige Mütter u.ä.
Für mich ist es selbstverständlich das ich für meine Handlungen selbst verantwortlich bin, möchte ich ein Konto eröffnen, eine Lehrstelle annehmen oder wie hier ein Geschäft eröffnen, ich tue es und brauche nicht meinen Mann oder meinen Vater um Erlaubnis zu fragen. Dies ist ein Thema das sich wie ein roter Faden durch das Buch zieht, aber eben nur ein dünner Faden. Ich hätte mir gewünscht das dieses Thema und einige andere Themen tiefer dargestellt werden, nicht nur kurz erwähnt, statt dem Grundsatz zufolgen: wir richten den Blick wieder nach vorn. Egal was passiert, glücklich sein, nicht zuviel Nachdenken das ist hier die Devise.
Die Autorin hat dieses Lebensgefühl in ihrem Buch in Stein gemeißelt.

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Rezensionen von Castilleja:

Recht auf Bildung

Unter den Linden 6 von Ann-Sophie Kaiser

Die Geschichte dreier mutiger, fortschrittlicher Frauen, die in Berlin zu Beginn des 20. Jahrhunderts zum Studium an die Universität in Berlin kommen - für die damalige Zeit ein absolutes Novum und vor allem von Männern, aber auch von vielen Frauen, überhaupt nicht gerne gesehen. Lise hat bereits in Wien studiert und möchte nun in Berlin weiter studieren und bei Max Planck arbeiten.

Auf der Zugfahrt trifft sie Anni, die in Berlin eine Stellung als Dienstmädchen antreten möchte, aber auch sehr wissbegierig ist. Auf dem Bahnsteig lernen die beiden dann Hedwig kennen, die gerade ihren Mann verabschiedet, der zu einer Kur fährt. Um studieren zu können, fälscht diese die Unterschrift ihres Mannes. Lise ist angelehnt an Lise Meitner, die die erste deutsche Pysikprofessorin war. Die anderen beiden sind fiktive Personen, die es so aber durchaus gegeben haben könnte. Dies erläutert die Autorin auch in Anmerkungen. Ich mag es sehr, wenn es solche Informationen gibt, damit man weiß, was pure Fiktion und was rekonstruierte Vergangenheit ist. Ein Roman über starke Frauen, den Kampf um das Recht auf Gleichberechtigung und Bildung.

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Rezensionen von Tyrolia-Testleser:

Testleser Gernot, 11 Jahre aus Hall,

Code Genesis - Sie werden dich jagen von Andreas Gruber

Terry Wests Mutter, die bei einem Unfall gestorben ist, forschte an einem Serum, das Krebs heilt und den Alterungsprozess verlangsamt.Der zweit größte Pharmakonzern Biosyde verfolgt deshalb die Familie West. Doch bis jetzt konnte sie zum Glück immer mit ihrem U-Boot der Kopernikus fliehen. Und ob Terrys Mutter wirklich gestorben ist?
Die Jagd geht weiter.

..

Mir hat dieses Buch sehr gut gefallen, weil es, wie der erste Band, sehr spannend und lustig ist, außerdem ist es sehr lebendig erzählt.
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Testleserin Jana, 12 Jahre aus Aurach:
Das Buch hat mir sehr gut gefallen. Ich konnte abends manchmal kaum einschlafen. Ich konnte mich sehr gut in die Personen hineinversetzen.

Im Buch geht es um ein Mädchen namens Terry West. Sie lebt seit dem Tod ihrer Mutter (Amanda West) auf dem U-Boot ihres Onkels Simon, ihrem Cousin Ethan, dem Angestellten der Familie Johann und Pierre der auf einer Insel namens Wreck Island gelebt hatte. Dort wurde sein Haus jedoch in die Luft gesprengt. Um mehr über Terry´s Mutter und ihre biologischen und gentechnischen Forschungen zu erfahren, reisen alle nach Venedig, um dort einen Bekannten ihrer Mutter zu treffen. Dort warten jedoch schon die Leute von "Biosyde" auf sie, weil sie ebenfalls hinter den Forschungen von Amanda West her sind und vor keinem Mittel zurückschrecken die Formeln an sich zu reißen. Ob alles gut geht, müsst ihr selbst herausfinden...

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Rezensionen von heinoko:

Vermutlich habe ich einfach keine Ahnung!

Monster! von Pricken Stephan


Hmmmm….
Obwohl ich ein unverbrüchlicher Fan des Coppenrath Verlages bin, hat mich dieses Bilderbuch mit sehr gemischten Gefühlen zurückgelassen. Da hilft auch das Ausrufezeichen im Titel leider nichts.
Joscha ist wach, seine Eltern dummerweise nicht. Und so haben die Monster freie Hand. Sie sind Schrankkrabbler, denn sie kommen durch einen Schrank ins Haus und durch einen anderen Schrank wieder hinaus.

Sie verwüsten das Haus auf der Suche nach dem richtigen Weg, nach dem richtigen Schrank in die Freiheit. Und Joscha bleibt nichts anderes übrig, als ihnen zu helfen.
Schon klar, Erwachsene haben keine Ahnung, schon gar nicht davon, was sich im Halbdunklen zwischen Tag und Nacht so alles im Haus abspielt. Davon wissen nur die Kinder, besonders die ängstlicheren unter ihnen. Aber trotzdem habe ich die Frage, warum Joscha mal einen Helm, mal einen Elefanten auf dem Kopf trägt. Und ich muss gestehen, dass mir die stibitzenden Schrankkrabbler gar nicht gefallen. Sie sind laut, rücksichtslos und wehleidig, außerdem fluchen sie („stinkende Pantherköttel“). Und vor allen Dingen schaffen sie ein heilloses Durcheinander, schlimmer noch, eine richtige Sauerei! Und dass Mama und Papa schließlich das Chaos wieder aufräumen müssen, gefällt mir auch nicht, auch wenn Joscha ein klein wenig hilft. Vielleicht liegt es ja wirklich daran, dass ich keine Ahnung habe, von Monstern und überhaupt…

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Rezensionen von Lesemama:

Langatmiges Hickhack

Die Mitte ist ein guter Anfang von Franka Bloom

Bewertet mit 2 Sternen

Zum Buch:

Eva ist Ende vierzig und seit über zwanzig Jahren mit Arne zusammen. Immer wieder haben die beiden ihre Probleme, aber sie haben sich auch immer wieder zusammengerauft, auch ihrer fünfzehnjährigen Tochter zu liebe.
Daher kommt der Heiratsantrag von Arne sehr plötzlich und völlig unerwartet .

..

Meine Meinung:

Es klang so vielversprechend. Endlich mal Protagonisten, die in meinem Alter sind, die mitten im Leben stehen. Der Klappentext macht mich sehr neugierig und die Geschichte fing auch gut an. Eva bri ihrer Freundin in Spanien, der Kuss mit dem fremden Mann, der turbulente Heimelig, der völlig überraschende Antrag. Das erste Viertel fand ich echt gut, aber dann ...
Es war mit alles viel zu langatmig, viel zu viele Baustellen, auf einmal trennten sich alle, nur Eva und Arne nicht. Die fünfzehnjährigen Frida hatte ihre erste Liebe, und, und, und.
Es war zuviel, zuviel Drama, zuviel Zickzack. Das ewige Hin und Her war mir einfach zuviel und vor allem zu fad. Wer möchte schon über zehn Seiten lesen, was für eine Hochzeit die richtige wäre.
Ich mag es gerne ausführlich, manche Romane sind mir zu oberflächlich, aber dieser war mir dann leider ZU ausführlich.
Eigentlich fand och die Idee ganz gut, vor allem weil die Charaktere Ecken und Kanten hatten und eben keine junge, reiche, gutaussehende Millionäre waren.
Mit wäre es lieber gewesen, es wäre mehr auf den Punkt gekommen und es wäre nur um Bea und Arne gegangen. Denn die beiden hatten genug zu erzählen.
So war es für mich leider nur Durchschnitt und konnte einfach nicht überzeugen. Auch das Ende rettete mir das Leseerlebnis nicht mehr.

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Rezensionen von KimVi:

Spannend!

Stranger - Du wirst ihm verfallen von Campbell Michele

Caroline plant die Einweihung ihrer Strandvilla. Während der Party taucht ihr Mann mit einer geheimnisvollen Frau auf. Es hat den Anschein, dass es sich um seine Geliebte handelt. Die Gerüchteküche brodelt und Caroline fühlt sich bloßgestellt. Plötzlich liegt ihre heile Welt in Scherben. Als sie am Strand den attraktiven und wesentlich jüngeren Barkeeper Aidan kennenlernt, fühlt sie sich von seinem Interesse geschmeichelt.

Die Nacht, die die beiden gemeinsam verbringen, hat Folgen. Denn Aidan setzt alles daran, der neue Mann an Carolines Seite zu werden und folgt ihr überall hin...



Der Einstieg ins Geschehen gelingt mühelos. Die Handlung wird aus unterschiedlichen Perspektiven betrachtet, wobei man Carolines Sicht auf die Dinge in der Ich-Form präsentiert bekommt. Dadurch wirkt Caroline von Anfang an sympathisch. Man kann sich mit ihr identifizieren und folgt gebannt ihrer Erzählung. Über dem Ganzen schwebt sofort eine bedrohliche Atmosphäre, der man sich nur schwer entziehen kann. Man merkt förmlich, dass sich etwas Unheilvolles zusammenbraut, kann aber nicht richtig fassen, was passieren wird.



In einem weiteren Handlungsstrang steht der geheimnisvolle Aidan im Mittelpunkt. Er scheint von Caroline, ihrem Haus und ihrem Lebensstil, magisch angezogen zu werden. Als er die Chance bekommt, sie näher kennenzulernen, ergreift er sie und schon bald wird Caroline zum Zentrum seiner Gedanken. Doch seine Sicht auf die Ereignisse unterscheidet sich immer mehr von dem, was Caroline erzählt. Schon bald weiß man nicht mehr, was man glauben und wem man vertrauen soll. Dabei spitzen sich die Ereignisse stetig zu.



Man gerät deshalb früh in den Sog der Handlung und mag sich kaum noch vom Gelesenen lösen. Im weiteren Verlauf kommt noch eine weitere Perspektive hinzu. Denn dann schildert die Ermittlerin ihre Eindrücke. Dadurch erweitert sich der Fokus und man folgt gebannt ihren Ermittlungen. Nichts ist so, wie es auf den ersten Blick scheint, sodass sich die Spannung stetig steigert. Es kommt im Verlauf zu  Wendungen, die dafür sorgen, dass man die eigenen Eindrücke überdenken muss. Erfahrene Thriller-Leser dürften die große Überraschung am Ende allerdings recht früh erahnen, da die Hinweise, die eingestreut werden, keinen anderen Schluss zulassen. Dennoch bleibt die Handlung durchgehend spannend, da man zwischendurch doch hin- und hergerissen überlegt, ob die eigenen Schlussfolgerungen stimmen. 



Ein durchgehend spannendes Leseerlebnis, bei dem man nicht weiß, was und wem man glauben soll.  

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