Kunden em pfehlungen
Rezensionen von Bellis-Perennis:
Sommersonnenwende im Teutoburgerwald
Velmerstot von Jobst Schlennstedt
Dieser Krimi ist der vierte rund um Kriminalkommissar Jan Oldinghaus, der nun nach einem Jahr Auszeit wieder an seine Dienststelle in Bielefeld zurückkehrt.
Der aktuelle Fall verlangt Jan und seinem Team einiges ab, den den Auftakt macht gleich einmal das Auffinden von drei Leichen, die wie es scheint, einem Ritualmord zum Opfer gefallen sein könnten.
Immerhin sind bei den Externsteinen im Teutoburger Wald besonders drapiert und Sommersonnenwende ist auch.
Es steht zu befürchten, dass die drei Toten nicht die einzigen Opfer bleiben werden.
Jan und sein Team arbeiten sich mühsam durch das Umfeld der Toten und finden nicht immer hilfreiche Verwandte, dafür eine direkte Beziehung zu einem der Kollegen.
Meine Meinung:
Vom dunkelblauen Cover mit dem Vollmond, der sich in einem Gewässer spiegelt, bin ich zutiefst beeindruckt - ja, der Emons-Verlag hat ein gutes Händchen für eindrucksvolle Titelbilder.
Obwohl ich die drei Vorgänger nicht kenne, habe ich mich gut zurecht gefunden. Es schadet allerdings nicht, die anderen Bücher zu lesen.
Die Leser erfahren einiges aus den Familiengeschichten der Teammitglieder und die überraschenden Wendungen lassen diesen Krimi bis zu Ende spannend belieben.
Mir waren die einzelnen Kapitel fast zu kurz. Kaum im Lesen drinnen, schon wieder eine neue Überschrift.
Fazit:
Ein interessanter Krimi aus dem Teutoburger Wald. Gerne gebe ich hier 4 Sterne.
Rezensionen von C. P.:
Sehr gute gesellschaftskrikitsche Dystopie, leider mit Klischee-Charakteren
Elbendunkel 1: Kein Weg zurück Gebunden. von Fischer Rena
In einer fiktiven Zukunft kamen die Elben als Flüchtlinge in die Menschenwelt und leben hier nun unter besonderen Auflagen, welche sich danach richten, ob sie den Licht- oder Dunkelelben angehören. Die 17-jährige Luz ist die Tochter des mächtigsten Vertreters der Elbengegner Amerikas - und hat ausgerechnet ein heimliches Date mit einem Elbenmischling.
Seine Idee, Luz ins Elbenghetto zu einem Poetry-Slam auszuführen, entpuppt sich leider als fataler Fehler, als die Elbensicherheitsbehörde unter der Leitung von Luz' Vater an genau dem Abend dort eine Razzia durchführt. Nicht nur, dass Luz bei der Aktion in große Gefahr gerät, sondern hinzu kommt, dass dadurch ein Geheimnis zutage tritt, welches für sie tödlich sein könnte. Zusammen mit einigen Elben entscheidet sie sich zur Flucht...
Dieser gesellschaftsdystopische Roman hat definitiv ein paar sehr gute Ansätze, doch leider auch signifikante Schwächen. Sehr schön gefällt mir, dass der Roman auf der irisch-keltischen Mythologie aufgebaut ist. Die Elben mussten Àlfheimr, die Welt der Elben, nach einem verheerenden Krieg verlassen, welcher ihre Welt vergiftete. In Midgard, der Menschenwelt, führen sie nun, ihrer Magie beraubt, den Krieg zwischen Licht- und Dunkelelben auf anderer Ebene weiter. So wurden die Dunkelelben in eine Unterdrückung gezwängt, bei deren Beschreibung einem beim Lesen schon fast übel werden kann. Neben ihrem Aussehen, welches im Laufe des Romans auf mythologischer Ebene noch erläutert wird, fallen die Dunkelelben vor allem durch ihre oftmals gälisch klingenden Namen auf, deren Aussprache am Ende des Romans in einer Übersicht erläutert wird, ebenso wie deren Gesellschaftsstruktur. Sowohl bei den Menschen als auch bei den Elben gibt es Gruppierungen pro/contra Elbenrechte ebenso wie in den Startlöchern bereitstehende Freiheitskämpfer, die sich für ihren großen Auftritt vorbereiten. Das ganze Worldbuilding, inklusive der technischen Errungenschaften im Jahr 2044, möchte ich an dieser Stelle mal loben, ebenso wie die Idee, die Geschiche der Elben aus der Sicht der Verlierer zu erzählen.
Neben all der vielen Kritik an der Diskriminierung, welche wirklich anschaulich dargestellt wird, hat sich die Autorin leider eines Gesellschafts-Klischees bedient, welches die Forderung nach Gleichheit und Gerechtigkeit in meinen Augen stark ruiniert. So wird Luz, die zunächst nur mit Männern auf der Flucht ist, von denen wie ein unmündiges Kind behandelt. Und was macht Luz? Sie lässt es zu! Statt selbst zu agieren reagiert sie nur, bleibt devot und schweigt lieber, statt mal unangenehme Dinge anzusprechen. Da sind sie z. B. auf der Flucht zu so einer Art Safehouse, aber niemand sagt ihr, wo genau das Haus liegt oder wie man dessen Tür öffnen kann. Wäre sie von den anderen getrennt worden, wäre sie also komplett aufgeschmissen gewesen. Zudem wird ihr großzügig ein Minibetrag Taschengeld für "Mädchenkram" und Kaffee in die Hand gedrückt, während die gleichaltrigen Männer das restliche Geld für die Flucht selbst einstecken. Gleichberechtigung? Sieht anders aus! Ihr angebliches Talent für logische Strategie, welches zu Beginn erwähnt wird, scheint sie, wie sich im Laufe des Romans zeigt, wohl nur beim Schach erfolgreich anwenden zu können. Und als wäre dies nicht genug, beginnt sie, den Mann anzuschwärmen, der sie kurz vorher noch brutal misshandelte mit dem Kommentar, er hätte keine Skrupel, sie zu töten. Der ist nicht bloß Bad Boy, sondern Worst Case, und entschuldigt sein asoziales Verhalten einfach damit, dazu erzogen worden zu sein, statt selbst Verantwortung für sein Handeln zu übernehmen! Aha. Aber seine schönen Augen, seine starken Muskeln und der Klang seiner Stimme scheinen da für Luz überzeugender zu sein, so dass ich mehrfach beim Lesen dachte: Mädchen, was stimmt mit dir nicht?! Wo bleibt da das Vorbild für die Leserinnen, für sich und seine Rechte zu kämpfen? Ich sah da nur das Signal, sich vom männlichen Geschlecht unterbuttern zu lassen. Wobei die Männer, die einfach alles über sie hinweg entscheiden, natürlich auch keinen Deut besser sind.
Die Idee des Romans, bei dem eine unverhältnismässige Diskriminierung angeprangert wird, ist wirklich lobenswert. Die Welt ist sehr gut ausgearbeitet und durchdacht und die Handlung an sich auch größtenteils spannend. Leider tut es mir leid, sagen zu müssen, dass es zwar ein thematisch gelungener gesellschaftskritischer Roman ist, dem es jedoch leider stellenweise an notwendiger Gesellschaftskritik fehlt.
Rezensionen von Petra:
Kriminalität im Nordirlandkonflikt
Alter Hund, neue Tricks - Thriller (Sean-Duffy-Serie 8) von Adrian McKinty
Das ist das erste Buch von Adrian McKinty, das ich gelesen habe. Das es bereits das achte Buch einer neun teiligen Reihe um den den Detektiv Sean Duffy ist, war kein Hindernis, da der Kriminalroman in sich abgeschlossen ist.
Der Roman spielt 1992 in Belfast, in der Zeit der Nordirlandkonflikte, die zwischen 1969 und 1998 zahlreiche Todesopfer gefordert haben.
Der ehemalige Detektiv Inspector Duffy lebt seit Kurzem mit seiner Familie in Schottland. In Belfast arbeitet er nur noch wenige Tage im Monat als Teilzeitpolizist. Als ein Landschaftsmaler ermordet wird übernimmt er den Fall mit seinem Kollegen Crabbie, weil sein Nachfolger sich im Urlaub befindet. Die beiden alten Hasen erkennen bald, dass es sich bei diesem Fall um mehr als den Diebstahl eines Jaguars und einen Mord handelt...
Ein toller Krimi mit einem Protagonisten, der sehr viel schwarzen Humor besitzt und einem beim Lesen immer wieder ein Lächeln entlockt.
Rezensionen von Hexenaugen:
ergreifender und emotionaler Roman
Alter Hund, neue Tricks - Thriller (Sean-Duffy-Serie 8) von Adrian McKinty
Lauren trennt sich an ihrem vierundzwanzigsten Hochzeitstag von ihrem kontrollsüchtigen Ehemann wovon ihre beiden erwachsenen
Töchter nicht gerade begeistert sind und auch ihr Mann findet dieses garnicht gut. Eine ihrer Töchter wirft ihr gar vor sie habe ihre Familie zerstört.
Lauren flüchtet für einen Neuanfang in ein Haus auf Alameda Island und an dem einzigen Ort an dem sie sich je wohlgefühlt hat ihrem geheimen Garten wo sie Beau kennenlernt, der das gleiche Schicksal wie sie hat.
Zwischen ihnen beiden herrscht eine Seelenverwandtschaft. Durch viele Gespräche mit Beau lernt
sie an sich selber zu glauben.
Die Charaktere kommen glaubwürdig, authentisch und sehr realistisch rüber was mir sehr gut gefallen hat.
Das Buch ist sehr emotional, berührend und gefühlvoll war nicht oberflächlich, hatte Tiefgang und vermittelt, dass man sich nicht aufgeben soll.
Die Autorin behandelt hier das schwierige und leider viel zu oft vorkommende Thema Gewalt und Unterdrückung in der Ehe und sie beschreibt, wie es ist, wenn diese nach so vielen Jahren zerbricht.
Durch den gefühlvollen, bildlichen, flüssige und angenehmen Schreibstil der Autorin kann man das Buch sehr gut lesen und ich gebe eine klare Leseempfehlung, für dieses Buch ab.
Rezensionen von begine:
Schicksalhaft
Alte Sorten von Ewald Arenz
Alte Sorten ist ein Roman von Ewald Arenz, der von zwei Frauen , Sally und Liss erzählt.
Als Liss mit ihrem Trecker festsitzt, kommt die verdrießliche, mit der Welt und Allen erzürnt des Weges. Sie hilft Liss, dafür bietet die ihr an, die Nacht auf ihrem Hof zu verbringen.
Der Roman wird von beiden Sichten erzählt.
Liss hat eine schwere Vergangenheit und ist sehr ruhig.
Sally ist noch Schülerin mit vielen Problemen.
Sie hilft Liss. Die baut Wein an, hat Bienen und einen Wald. Für eine Person ist die Arbeit etwas viel. Für Sally ist alles neu.
Der Autor schildert diese Geschichte leise und einfühlsam.
Die Schicksale der Beiden sind verschieden, aber gerade dadurch stimmt es bei ihnen.
Mir gefällt der Roman gut.
Rezensionen von begine:
Hinterbliebener
Kein Ort ist fern genug Roman von Santiago Amigorena Nicola Denis
Der in Argentinien geborene Schriftsteller Santiago Amigorena ist auch bekannt als Filmproduzent, er lebt in Paris.
Sein Roman „Kein Ort ist fern genug“ spielt in Buenos Aires. Es ist ein nachdenklich machendes Werk.
Der Autor schreibt über seine Großvater Vicente, der in den Zwanzigern nach Buenos Aires auswanderte.
Als der zweite Weltkrieg ausbrach und die Zeitungen von dem Warschauer Ghetto, in dem seine Mutter lebt, beginnt er an Gewissensbissen zu leiden.
Sein Enkel beschreibt die Angst und Schuldbewusstsein zu beschreiben, die Menschen, die um ihre Angehörigen Angst haben. Besonders, da sie nicht helfen konnten.
Allerdings war mir Vicentes Reaktion zu viel, denn er zerstört damit das Leben seiner Frau und seiner Kinder.
Das ganze ist eine bedrückende Geschichte, die leider nicht gut zu machen ist. Mich machen diese Dinge immer ganz fertig. Trotzdem ist es gut das es den Roman gibt.
Rezensionen von begine:
Mags ist wieder da
Je höher die Flut von Mary Ann Fox
„Je höher die Flut „ ist ein Cornwall Krimi Mags Blakes5. Fall von der Schriftstellerin Mary Ann Fox. Band 4 konnte mich auch schon gut unterhalten.
Sie zeichnet wieder ein schönes Bild von Cornwall und den Einheimischen.
Besonders ist das Rotkehlchen in den Büschen.
Die Gärtnerin Mags ist noch behindert vom 4.
Band. Als eine Schriftstellerin tot aufgefunden wird wird es für Mags zu einer Geduldsprobe.
Die Autorin lässt sich wieder einiges einfallen.
So ist nicht gleich zu erkennen warum die Frau sterben musste.
Sie schreibt ordentlich mit Spannung und Gefühl.
Rezensionen von Nele33:
Überzeugend
Schwestern im Tod von Minier Bernard
Schwestern im Tode von Bernard Minier ist der 5. Band um den Kommissar Martin Servaz.
Ein toller Plot, das Buch beginnt mit einem scheinbar gelösten Fall von vor 25 Jahren. Kommissar Servaz erster Fall, ein Fall, der ihn an seine emotionalen Grenzen gebracht hat. Zwei Schwestern werden ermordet, nach dem Tathergang aus dem Buch des bekannten Thriller- Autors Eric Lang.
Beide waren große Fans des Autors. Hatte er was mit deren Ermordung zu tun?
Im Heute wird die Frau des Thriller Autors Eric Lang tot aufgefunden, wieder nach einem Vorbild seines Romans. Servaz, der schon immer mit der Auflösung des ersten Falles gehadert hat, läuft zu Hochtouren auf. Mit den heutigen technischen und analytischen Möglichkeiten hat er vielleicht eine Chance.
Ich mag den Autor und seine Protagonisten sehr. Alle haben ausreichend Ecken und Kanten, jedoch nicht zu überladen.Die Idee, einen Thriller Autor in den Fall einzubauen finde ich genial. Der Thriller hat für mich genau das richtige Maß an Spannung und diese steigt in den letzten Seiten noch mal rasant an. Esd hadnelt sich um eine abschlossene Story, es könnte aber von Vorteil sein, die anderen Bände zu kennen.
Von mir gibt es dafür eine klare Leseempfehlung.
Rezensionen von yellowdog:
Zum Schutz der Wildtiere in Namibia
Schwestern im Tod von Minier Bernard
Der Kurzroman hat ein interessantes Thema: die Bedrohung der Tierwelt in Afrika, insbesondere Nashörner oder Elefanten, deren Hörner und Stoßzähne begehrt sind.
Schon das Cover lockt den Leser an. Mich besonders, denn auch ich bin mit Filmen wie Serengeti darf nicht sterben oder Born Free aufgewachsen.
Der Roman schildert das Thema aus deutscher Perspektive. Die Stimmen der afrikanischen Bevölkerung kommen nicht zu Wort, weder der der Wilderer als von den Tierschützern.
Hauptfigur ist der Tierarzt Rainer, der nach Afrika kommt und mit Laura eine Beziehung eingeht. Die Liebesgeschichte nimmt einigen Raum in der Handlung ein und ist auch glaubhaft. Sie teilen den Traum in Afrika zu leben und Tieren zu helfen. Leider ist die Ausführung nicht so überzeugend, da zu knapp. Es gibt auch kaum Dialoge.
Besser gefallen mir daher die Passagen, in denen es direkt um die Tiere in Namibia geht. Wilderei ist immer noch ein großes Problem, obwohl der Staat versucht, etwas dagegen zu tun. Die Gesamtsituation wird glaubhaft geschildert.
Rezensionen von Lesemama:
Feindliche Übernahme
Dirty Rich - Verbotene Sehnsucht von Lisa Renee Jones
Bewertet mit 4 Sternen
Zum Buch:
Reid Maxwell ist Anwalt und UnternehmensBerater und er ist ein arroganter Ar...
Carrie West ist in der Firma ihres Vaters groß geworden, die Firma die von Reid Maxwall übernommen wurde.
Ihrer Meinung nach ungerechtfertigt und dafür will sie sich an Reid rächen, aber die Luft brennt von Beginn an zwischen den beiden.
Meine Meinung:
Verbotene Sehnsucht ist bereits das dritte Buch der Dirty Rich Reihe, man kann es aber sehr gut ohne Vorkenntnisse lesen, denn es handelt jedes mal von neuen Charakteren. Ich kannte die anderen zwei Teile jedenfalls nicht und hatte aber auch zu keinem Zeitpunkt das Gefühl es fehlt etwas.
Die Geschichte ist natürlich vorhersehbar, aber sie ist auch prickelnd und sehr erotisch. Reid und Carrie spüren von Beginn an eine Leidenschaft, ist es am Anfang noch Hass wird schnell mehr daraus.
Die Story rund um die beiden ist spannend, die Väter sind beide zwar nur Nebencharaktere, haben aber einen großen Stellenwert. Alles in allem gute Unterhaltung für alle, die es gerne etwas leidenschaftlicher mögen. Mich hat es jedenfalls gut unterhalten.









