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Rezensionen von April1985 :

Geschichte von einem Mädchen, das die Erde aufräumt

Jella hat genug! Ein Kinderbuch über Umweltschutz, Mut und Zusammenhalt. 02.07.2020. Hardback. von Hoßfeld Dagmar

Rezension

[Werbung] Herzlichen Dank an den Carlsen Verlag und Vorablesen.de für dieses tolle Kinder- und Jugendbuch. Neben fantastischen Lesestunden wird auch eine wichtige Botschaft vermittelt.

Das erwartet euch

Jella Blume ist ein 11-jähriges, äußerst wissbegieriges und gewieftes Mädchen.

Auf ihrem täglichen Schulweg fällt ihr mit Schrecken auf wie vermüllt die Straßen und Plätze in ihrer Stadt sind. Jella nimmt sich ihr Vorbild Greta Thunberg her und beginnt selbst etwas gegen die zunehmende Vermüllung zu unternehmen. Mit einem selbstgebastelten Pappschild und einem einprägenden Slogan stellt sich Jella vors Rathaus und beginnt zu demonstrieren.

"... Ich räume mein Zimmer nicht auf, sondern die Erde!!!"
(Zitat aus Jella hat genug!, Seite 61)

Meine Meinung

zum Cover & und zur Aufmachung

Das Cover verrät auf den ersten Blick um was es in Jella hat genug geht!. Die wunderschönen Illustrationen stammen von Daniela Kohl und sind auch im Inneren des Buches zu finden. Das Beste an der Aufmachung ist allerdings die Tatsache, dass das Buch mit dem Umweltzeichen Blauer Engel ausgezeichnet ist. Es wurde ressourcenschonend und umweltfreundlich hergestellt und überwiegend auf Altpapier gedruckt.

zum Schreibstil

Das Buch ist aus der Ich-Perspektive von Jella geschrieben und besticht durch ein sehr jugendliches Vokabular. Ich konnte sofort eine Beziehung zu Jella aufbauen.
Überhaupt schreibt Dagmar Hoßfeld sehr lebendig und bedient sich einer bildhaften Sprache mit viel Witz und Humor. Man fliegt durch die Seiten und merkt gar nicht wie die Zeit vergeht.

zur Handlung & den Charakteren

Was mir besonders gut gefällt, ist, dass das Buch eine starke Botschaft vermittelt und zum Nachdenken anregt. Jella geht mit gutem Beispiel voran und zeigt, dass man als einzelner sehr viel für die Umwelt tun kann. Jedem einzelnen sollte daran gelegen sein die Erde zu beschützen, damit noch viele Generationen gesund aufwachsen können. Schließlich haben wir nur diesen einen Planeten. Die quirlige und ein bisschen naseweise Jella hat das erkannt und zeigt den Erwachsenen wie Umweltschutz richtig funktioniert. Ich mochte ihre kämpferische und teilweise freche Art sehr gerne.

"Wie können manche Menschen nur so respektlos sein? Denken die etwa, dass es irgendwo noch eine zweite Welt in Reserve gibt, wohin wir umziehen können, wenn wir die erste kaputtgemacht haben?"
(Zitat aus Jella hat genug!, Seite 13/14)

Trotz persönlicher, privater Veränderungen in Jella's Leben, die für eine 11k-jährige sehr weitreichend sein können, verliert sie ihr Ziel nie aus den Augen. Ich finde das sehr stark und mutig!

Schön ist auch, dass klangvolle Namen wie Greta Thunberg, aber auch die Protestaktion Friday for Future in die Geschichte eingearbeitet wurden. Diese kleinen Dinge geben der Handlung und den Protagonisten einen noch authentischeren Touch, als ohnehin schon.

Fazit

Jella hat genug!, 2020 im Carlsen Verlag erschienen, ist ein wunderbar humorvolles Jugendbuch mit liebevollen Charakteren, welches sich mit den wichtigen Themen Umweltschutz und Klimawandel auseinandersetzt. Wer behauptet, dass Erwachsene von Kindern nichts lernen können, hat weit gefehlt. Jella zeigt wie es geht! Also nehmen wir uns alle mal an der Nase und überlegen, wie wir es besser machen können - sei es aufs Auto verzichten, Plastikverpackungen vermeiden oder nicht jedes Jahr ein neues Handy kaufen. Fangen wir wie Jella bei den kleinen Dingen an, um großes zu bewirken!

Von mir bekommt das Buch eine klare Leseempfehlung!

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Rezensionen von Tara:

Das New York in den 1940-er Jahren

City of Girls von Elizabeth Gilbert

„City of Girls“ ist ein sehr lebendiger Roman der Autorin Elizabeth Gilbert, der ganz anders war, als ich erwartet hatte und bei dem mir wieder einmal deutlich geworden ist, dass es nicht immer ratsam ist den Klappentext zu lesen.

Mit 19 Jahren bricht Vivan ihr Studium ab und aus ihrem Leben in der Provinz aus.

Es folgt ein neuer Abschnitt für sie, ein Leben in aufregendes Leben in New York. Ihre Tante Peg, bei der sie unterkommt, betreibt ein heruntergekommenes Revue-Theater. Vivian schneidert Kostüme für das Theater und genießt das Nachtleben der Großstadt in vollen Zügen.

Der Schreibstil von Elizabeth Gilbert liest sich einfach toll. Er lässt sich leicht lesen, ist charmant und amüsant. Sie schreibt lebendig und ich fühlte mich beim Lesen direkt angesprochen, so als ob mir jemand etwas erzählt. Es wird aus Vivians Sicht, die inzwischen eine sehr alte Frau ist, berichtet.

Vivian kommt leider ziemlich oberflächlich rüber und ich hätte für ihre Persönlichkeit ein wenig mehr Tiefgang gewünscht. Auch ihr Handeln und ihre Einstellungen konnte ich keineswegs immer gut heißen. Sehr interessant fand ich die Nebencharaktere, die mir viel prägnanter in Erinnerung geblieben sind.

Auch wenn ich vollkommen andere Erwartungen an das Buch hatte, hat es mich insgesamt gut unterhalten und mir einen interessanten Einblick in das New York der 1940-er Jahre gewährt.

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Rezensionen von Lesemama:

Definitv kein Reiseführer

City of Girls von Elizabeth Gilbert

Bewertet mit 2 Sternen

Zum Buch:

Wo Deutschland am schönsten ist ...
Tausend Ausflugsziele für das ganze Jahr.

Meine Meinung:

Bei uns nennt man sowas 'Nicht Fisch, nicht Fleisch'. Es ist kein Reiseführer, wie gedacht, es ist ein Buch, in dem jedes Bundesland ein Kapitel hat und es sollten sie schönsten Reiseziele dieses Bundeslandes erwähnt werden.

Was sie im Prinzip auch werden. Als Punkt auf einer Karte und mit fünf, sechs Sätzen.
Ich habe das Buch als eBook, da ist auch nicht mal zu jedem Ziel ein Bild. Das finde ich sehr schade.
Ich erhoffte mir eigentlich Ausflugsideen für die Sommerferien, aber im Endeffekt muss man schon genau wissen, wo man von möchte, um in dem Buch einen Tipp zu finden.
Vielleicht liegt es am eBook und es funktioniert als Print besser, aber eigentlich sollte der Inhalt von Print und eBook derselbe sein.
Allerdings hat jedes Ziel einen Link, der einem die Karte bei Google zeigt, das mag vielleicht gut sein. Mit hat es allerdings nicht gefallen. Ich hatte was anderes erhofft. Vor allem schöne Bilder, die habe ich viel zu selten bekommen.

Gut ist, dass es nach Bundesländern sortiert ist und das für jeden Geschmack was dabei ist.

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Rezensionen von Claudia R:

Gegensätze ziehen sich an...

Verliebt in einen Hitzkopf von Joy Tyler Ivory

Klappentext:

Tonis Leben wird nach einigen Rückschlägen endlich besser. Sie hat einen tollen Job bei einer Tauchstation und scheint ihr Leben wieder in den Griff zu bekommen. Wäre da nicht dieser äußerst attraktive Ben, der Toni zwar zur Weißglut bringt, aber leider auch ihre Gefühle durcheinanderwirbelt.

Ben wird gegen seinen Willen von seinem Vater nach Maryland zitiert, um Tonis Betrieb unter die Lupe zu nehmen.
Ist Ben auf Tonis Seite oder stellt er eine Gefahr für ihr neues Leben dar? Kann sie ihm vertrauen?

Cover:

Das Cover ist sehr bunt und verspielt. Viele kleine bunte Unterwassersymbole, wie Muscheln, Krebse, Hummer, Seesterne usw. sind kreuz und quer verteilt. Am unteren Ende sieht das Cover, wie aufgerissen auf und eine Silhouette einer Frau und eines Mannes, in aufgebrachter Pose, kommt zum Vorschein. Auch die farbliche Gestaltung ist sehr bunt und für mich fast schon ein wenig zu überladen.

Meinung:

Der Schreibstil ist sehr angenehm, locker und flüssig. Es lässt sich leicht und angenehm lesen und sorgt für gute Unterhaltung. Etwas leichtes und einfaches für Zwischendurch zum einfach mal abtauchen.

Die Gliederung hat mir auch gut gefallen, die einzelnen Kapitel haben eine angenehme Länge und sind zusätzlich in sich gegliedert.

Toni hatte es in letzter Zeit nicht ganz leicht und so einige Schicksalsschläge hinderlich und eigentlich machte es den Anschein, dass es nun bergauf geht mit dem Lesen und auch dem Verehrer Brad. Doch dann tritt Ben in ihr Leben, ein richtiger Hitzkopf und stellt dabei so einiges auf dem Kopf, aber auch ihre Gefühle bleiben davon nicht unberührt.

Zu viel vom Inhalt möchte ich jedoch an dieser Stelle nicht verraten.

Die Charaktere bahnen mir gut gefallen. Vor allem Toni und Ben waren mir gleich sehr sympathisch, auch wenn beide sehr unterschiedlich und gegensätzlich sind. Brad jedoch war mir gleich etwas unsympathisch und nicht so ganz meins.

Die Geschichte entwickelt sich nach und nach und hat auch da so einiges zu bieten, das es keine einfache Liebesromane, wo alles glatt läuft ist, sondern hier so einige Hindernisse aus dem Weg zu räumen sind und die Gegensätze auch für ziemliches Chaos und Spannung sorgen.

Mich hat dieser Roman sehr gut unterhalten und mir so einige schöne Lesestunden beschert. Daher kann ich diesen sehr gern weiter empfehlen.

Fazit:

Ein spannender Liebesroman, mit sympathischen Charakteren, der so einige Überraschungen in sich birgt.

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Rezensionen von Lagoona:

Europa sehr kindgerecht und spannend erklärt

Wieso? Weshalb? Warum? Sonderband - Mein erster Europa-Atlas von Andrea Erne

Mit der Ravensburger Wieso? Weshalb? Warum? Reihe für Kinder von 4-7 Jahre haben wir für uns eine ideale Buchreihe für Kinder entdeckt, die spielerisch und kindgerecht viele interessante Themen erklärt.
Alleine die Illustrationen haben uns sehr begeistert. Anhand einer wirklich sehr kindgerechten Europakarte konnten wir zunächst einmal herausfinden, wo genau wir leben.

Auch bei diesem Buch gibt es wieder auf jeder Seite die Möglichkeit einzelne Bereiche aufzuklappen und darunter noch einmal weitere Informationen zu erkunden. Es wird darauf eingegangen, wie die Menschen in Europa leben und auch auf die Währung. Anschliessend werden die einzelnen Länder und ihre Besonderheiten ausführlich erklärt.

Auf unserer Leseroute reisten wir durch:

Deutschland, Schweiz, Österreich, Liechtenstein, Norwegen, Schweden, Island, Dänemrk, Finnland, Großbritannien , Irland, Frnkreich, den Beneluxländern und Monaco, Portugal, Spanien, Andorra, Italien, Malta, Slowenien, Nordmazedonien, Griechenland, Albanien, Türkei, Zypern, Rumänien, Ukraine, Moldau, Bulgarien Polen, Tschechien, Ungarn, Slowakei, Litauen, Lettland, Estland, Russland und Belarus.


Das sind schon ziemlich viele Länder und wir hatten auf unserer Reise so einiges zu entdecken.
Gelernt haben wir unter anderem, dass der Nikolaus in Österreich Krampus heisst,
die Wikinger vor rund tausend Jahren in Dänemark lebten, die Männer in Schottland an Festtagen knielange Wickelröcke namens Kilt tragen, die Tour de France das berühmteste Radrennen in Frankreich ist, Mallorca zur größten Inselgruppe der Balearen von Spanien zählt und Zypern teils zur Türkei und teils zu Griechenland gehört.
Natürlich haben wir noch allerhand mehr aufregende Sachen entdecken können.

Zusätzlich zum Buch gibt es auch noch eine richtig schicke Europakarte, die nun im Kinderzimmer die Wand verziert und wir uns nun jederzeit die einzelnen Ländern noch einmal anschauen können.


Unser Fazit:

Dieses Buch hat uns sehr begeistert und wirklich überzeugt.
Wir fanden es super spannend und aufregend quasi von der Wohnzimmercouch aus durch die einzelnen Länder zu reisen und viele interessante Dinge über sie zu erfahren. Die Aufmachung ist einfach toll. Die Erklärungen und Texte sind dem Alter angemessen. Alles wird sehr kindgerecht und leicht erklärt.

Unser Daumen geht ganz klar nach oben und wir geben sehr gerne 5 gute Sternchen.

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Rezensionen von Claudia R:

Idee gut ... Umsetzung ausbaufähig

Der Delphi Code von Thomas Pyczak

Klappentext:

Programmiererin Edelweiß hat es geschafft: Das Firmenmeeting in Delphi ist perfekt organisiert, alles ist bereit dafür, die revolutionäre neue App dem ersten Realitätstest zu unterziehen. Die App, entwickelt von drei Frauen, zwei Programmiererinnen und einer Seherin, analysiert und bewertet in Echtzeit Liebesbeziehungen.

Matcht perfekte Paare. Bestimmt das erotische Kapital von Menschen. Edelweiß vertraut bedingungslos der Technik, bis der Code in Delphi seine dunkle Seite offenbart. Doch da ist es zu spät. Der Test gerät außer Kontrolle - ein gefährliches Spiel beginnt.

Cover:

Das Cover finde ich sehr schön und passend zur Geschichte gestaltet. Ein Code aus Zahlen bestimmt hier das Cover und formt dabei ein Herz. Auch im Hintergrund ist dieser Code verschwommen untergebracht.

Meinung:

Der Schreibstil war mir leider nicht flüssig genug. Ich hatte einige Schwierigkeiten richtig in die Geschichte hinein zukommen, durch die Zeitsprünge wurde dies zusätzlich erschwert, da diese nicht so gut harmonierten, sondern zu Beginn eher verwirrten.

Die Idee dahinter und auch die Idee der künstlichen Intelligenz und der App fand ich sehr gut. Das eigentliche Szenario hat sehr viel Potenzial und hat mir auch ehrlich gesagt, sehr gut gefallen. Jedoch entsprach die Umsetzung nicht so ganz meinen Erwartungen. Da hatte ich mir leider deutlich mehr und eine besser und flüssigere Schreib- und Erzählweise erhofft.

Die Charaktere fand ich gut. Die Programmiererinnen Edelweiß und Vicky haben mir recht gut gefallen, jedoch hat auch dies eine Weile gebraucht, bis ich den Zugang zu den Protagonisten, so richtig gefunden hatte.

Einerseits fand ich das Thema sehr spannend und es regt auch, durch die verschiedenen Themen, die es anspricht, sehr zum Nachdenken und überlegen an. Die verschiedenen Aspekte über Kids und auch die Problematik wird hier sehr gut angesprochen und verdeutlicht und man stellt sich auch, die Frage, wie man selbst mit einer solchen App und KI umgehen würde. Denn auch, wenn es ein fiktiver Fall ist, so ist man durch die ganze Technik in der heutigen Zeit, gar nicht mehr so weit von solchen Szenarien entfernt und sollte sich durchaus damit befassen, wie weit man KI´s in seinen Leben lässt und was für Vorteile, aber auch Schwierigkeiten dies mit sich bringen kann und wie weit man da vertrauen sollte.

Die Idee ist also wirklich sehr gut und so hat die Geschichte eigentlich eine sehr gute Grundlage, jedoch fand ich das Reinkommen in die Geschichte nicht ganz leicht. Die Sprünge der Handlungen, Charakter und Zeiten, fand ich stellenweise sehr verwirrend und konnte mich erst nach und nach sehr langsam daran gewöhnen. Dies hinderte meines Erachtens leider auch den Lesefluss und auch die Charaktere haben mich leider nicht immer abgeholt.

Solche Sachen sind aber durchaus Ansichtssache, für mich daher leider eine tolle Idee, die in der Umsetzung ausbaufähig ist.

Fazit:

Die Idee dahinter ist sehr interessant und regt zum Nachdenken an, die Umsetzung jedoch noch ausbaufähig.

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Rezensionen von Claudia R:

Laura Kern ermittelt wieder

Der Behüter von Catherine Shepherd

Klappentext:

Mitten in einer kühlen Sommernacht wird eine Tote vor den Mülltonnen eines Krankenhauses gefunden. Spezialermittlerin Laura Kern findet heraus, dass die Frau zuvor in dieser Klinik behandelt wurde. Ein Überwachungsvideo zeigt sie mit einem Unbekannten, dem sie scheinbar freiwillig folgt.

Laura ahnt sofort, dass dieser Mann nicht zum letzten Mal zuschlägt. Und tatsächlich ist die nächste Patientin bereits spurlos verschwunden. Beide Frauen wurden von ihren Lebensgefährten misshandelt. Es sieht fast so aus, als wolle der unbekannte Mann sie aus ihrer misslichen Lage befreien. Doch warum tötet er sie dann? Laura Kern jagt einen Serienkiller, der eine Frau nach der anderen entführt und der erst aufhören wird, wenn sie ihn stoppt.

Cover:

Das Cover macht neugierig. Man sieht einen blauen Schmetterling eingesperrt bzw. gefangen in einem Glas. Der Hintergrund ist eher gräulich gehalten und die Schrift, vor allem, die des Titels sticht hervor und macht vor allem durch die rote Farbe auf sich aufmerksam.

Meinung:

Dies ist bereits der fünfte Band aus der Laura Kern Reihe. Da die Fälle jedoch in sich abgeschlossen sind, kann man diese auch unabhängig voneinander lesen und sehr gut als Neueinsteiger auch direkt in die Reihe starten.

Ich kannte jedoch bereits einige Bände der Reihe und der Autorin und habe mich daher sehr gefreut, wieder neues über das Ermittlerduo Laura Kern und Max Hartung zu lesen.

Der Schreibstil ist sehr angenehm und flüssig. Durch die kleinen Cliffhanger zwischendurch wird es zu einer sehr fesselnden und spannenden Erzählweise, welche von Beginn an bis zum Ende anhält.

Die ersten Seiten sind bereits sehr spannend und fesselnd und der Spannungsbogen hält bis zur letzen Seite an, dies liebe ich sehr an den Catherine Shepherd Büchern. Die Autorin schafft es immer wieder, den Leser in ihren Bann zu nehmen, so dass man das Buch nicht mehr aus der Hand legen möchte.

So war es auch bei diesem Buch der Fall. Frauen verschwinden aus dem Krankenhaus uns es gibt nach einiger Zeit durchaus mehrere Verdächtige und man schaut den Ermittlern direkt bei ihrer Arbeit über die Schulter, dies macht das Buch so interessant.

Die Charaktere haben es dabei durchaus in sich. Die Handlungen und Geschehnisse werden sehr gut beschrieben, so dass man durchaus alles nachvollziehen kann und auch der Handlung sehr gut folgen kann.

Die Ermittlungsarbeit ist sehr spannend und der Fall nimmt nach und nach zusätzlich immer mehr an Fahrt auf. Man fiebert regelrecht bis zum Ende mit. Auch wenn man am Ende den Täter absehen kann, so denkt man, wird man dennoch von dem, wer es ist, überrascht. Eine spannende Geschichte, die es in sich hat und sehr gut durchdacht und wohlüberlegt ist.

Ein weiterer spannender und fesselnder Laura Kern Fall, den ich sehr gern weiterempfehle und ein Muss für jeden Thriller und Catherine Shepherd Fan.

Fazit:

Eine spannender Fall, der es in sich hat und sehr gut durchdacht und wohlüberlegt ist.

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Rezensionen von La Calavera Catrina:

Gelungenes Gesamtpaket trotz kleinerer Kritikpunkte

Jella hat genug! Ein Kinderbuch über Umweltschutz, Mut und Zusammenhalt. 02.07.2020. Hardback. von Hoßfeld Dagmar

Jella liest gern. Das ist ihre absolute Lieblingsbeschäftigung, wenn sie nicht gerade Schlager hört, mit ihrer Freundin Gunhild verabredet ist, Fahrrad fährt, Handball oder Mondharmonika spielt, oder in der Gegend herumläuft und Müll aufsammelt. So beschreibt Jella sich selbst. Jedenfalls gilt das für ihr altes Leben: Ein Umzug an die Ostsee wirbelt ihr Leben ordentlich durcheinander.

Und nicht nur das!
Umwelt- und Klimaschutz steht als Thema im Vordergrund, aber handlungsbedingt werden weitere Themen wie Familiennachwuchs, Schulwechsel und neue Freunde aufgegriffen. Diese Vielfalt sorgt für ausreichend Handlungsstoff, ohne dabei den Fokus auf den Umweltschutz zu verlieren - das erweckt die Geschichte erst zum Leben und macht die Charaktere interessant. Jelle legt oft mit klaren Worten sprichwörtlich den Finger in die Wunde, und das regt zum Nachdenken an.

Aber auch Jella muss sich manchmal Mut zureden: mit einem „Ich schaffe das!“ steht sie für ihre Überzeugungen ein. Dagmar Hoßfeld hat mit Jella eine verantwortungsvolle Heldin geschaffen, die ein ganz normales elfjähriges Mädchen ist, aber mit dem, was sie sagt und tut, ein Vorbild für junge Leser sein kann, mit der sie sich auch identifizieren können. Jella schreibt Beschwerde-Mails, um auf Müll aufmerksam zu machen, streikt allein (!) vor dem Rathaus und ergreift die Initiative bei einem Beinahe-Schiffbruch, um nur ein paar Beispiele zu nennen. Auf den letzten Seiten wird es dann nochmal spannend: Jella nimmt an einem Klimageschichten-Schreibwettbewerb teil und wird erneut zur Heldin. Ebenfalls prima: Sachinformationen zum Umwelt- und Klimaschutz fließen ungezwungen in die Geschichte ein. Was sind Geisternetze und warum ist ein Beach Clean Up so wichtig? Und an jedem Kapitelanfang gibt es eine kurze (ein Satz) Kapitelzusammenfassung, die neugierig macht. Außerdem großartig: Die Buchseiten stammen überwiegend aus Altpapier (Blauer Engel-Umweltzeichen).

Als Erwachsene habe ich allerdings kleinere Kritikpunkte: Meiner Meinung nach stellen die Kinder die Umweltsünder sehr klischeehaft dar und neigen zur Vorverurteilung. Die wenigsten fahren einen fetten SUV und manchmal durchsuchen Tiere die Mülleimer nach Futter und werfen alles daneben, nicht die Menschen. Zudem wird Jella für ihr Alter manchmal zu selbständig dargestellt. Beispielsweise fährt sie mit ihrer Freundin in eine große Stadt zu einer Demo, ohne erwachsene Begleitung. Das war mir dann etwas zu viel des Guten, aber die Kinder fanden es klasse, daher mein Fazit:

Handwerklich tolles Buch mit bunt gemischten Charakteren, Humor und vielseitiger Handlung, bei der man spielerisch viel über den Klima- und Umweltschutz erfahren kann. Ein paar schöne Illustrationen runden das Buch ab, und trotz meiner Kritikpunkte, würde ich es definitiv empfehlen!

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Rezensionen von TheUjulala:

Spannender Auftakt und tiefgründige Idee mit ein bisschen zu stereotypischem Setting

Stolen 1: Verwoben in Liebe von Emily Bold

Emily Bold ist eine Autorin, die ich auf der Häppchenlesung auf der LBM 2019 kennengelernt und daraufhin tatsächlich ein paar Bücher von ihr gelesen habe. Mir gefällt insbesondere ihr authentischer Sprachstil. Da ich gerade auch Silberschwingen beendet hatte, habe ich ganz frech beim Team vom Thienemann-Esslinger Verlag nach einem Rezensionsexemplar gefragt, welches sie mir dann auch überraschenderweise zugestellt haben! Vielen herzlichen Dank an dieser Stelle noch mal an den Thienemann-Esslinger Verlag!

Coverbild
Mal wieder ein ganz anderes Cover, welches sich im Moment aus der Masse der Romantasy-Cover deutlich abhebt.

Ganz untypisch wird der Titel “STOLEN” in fetten serifen Großbuchstaben einzeln diagonal über das gesamte Bild verteilt. Im O und L kann man Augen und Mund eines Frauengesichts durchscheinen sehen. Das gesamte Cover ist in blautürkisen bis fast schwarzen marmorierten Farbverläufen gehalten, welche die in dem Buch vorkommenden Weben darstellen sollen. Tatsächlich ist das Genre des Buches, Urban-Romantasy, mit diesem Cover schwer zu erkennen. Trotzdem ist es ein wirklich toller Eyecatcher.

Handlung
Die Vollwaise Abigaile Woods wird von ihrer neuesten Pflegemutter Florence nach Darkenhall in London, eine Besserungsanstalt für die betuchte Oberschicht Englands, gebracht. Denn Abby ist eine geschickte Diebin und dieser Aufenthaltsort ist ihre letzte Chance, um nicht in den Knast gehen zu müssen. Ihr Aufenthalt auf dieser Schule verläuft dann aber anders, als sie erwartet hatte. Ihr Lehrer Mr Cross gibt ihr den nahezu unlösbaren Auftrag, einen Ring zu klauen. Dafür bringen die Brüder Tristan und Bastian Abby komplett aus dem Konzept. Der Macho Tristan umgarnt sie gekonnt und sehr offensiv. Sein älterer Bruder Bastian hat eine magische Anziehungskraft auf sie, bleibt aber total unnahbar und auf Distanz. In dem Moment, als Abby ihren Auftrag erfüllt, steht plötzlich alles auf dem Kopf und sie muss gemeinsam mit Bastian und Tristan in ihre Vergangenheit reisen.

Buchlayout / Haptik
Die Gestaltung des Buches ist sehr schön. Das Hintergrundbild des Schutzumschlages findet sich auf den Buchdeckeln und bei den Kapitelanfängen wieder, und vor allem auch auf dem Buchschnitt. Die 432 Seiten werden in sehr viele kurze Kapitel aufgeteilt, die Kapiteltitel werden in einer klaren Antiqua gesetzt. Die verschiedenen Perspektiven werden nicht optisch hervorgehoben, was es manchmal ein bisschen verwirrend macht.

Idee / Plot
Spannend ist die Idee, dass jeder Mensch Weben von drei unterschiedlichen Arten besitzt: Seelenweben, Herzweben und Erinenrungsweben. Nehmen eine Sorte Weben überhand, ist das seelische Gleichgewicht gestört. Wenn es nun die Möglichkeit gäbe, diesen Menschen den Überschuß an dieser Webenart abzunehmen, könnte man sich langfristige und teure Therapien sparen.
Nun konkurrieren hier zwei Brüder um die Gunst eines Mädchens, welches sehr viele bedrückende Seelenweben in sich trägt. Aber diese dunklen Weben sind ein Schutzschild, die Abby davor bewahren, Gefühle zulassen zu müssen. Ein Leben lang wurde das arme Mädchen nach dem Unfalltod ihrer Eltern von Waisenheim zu Pflegefamilie geschubst. Gefühle haben in ihrer Welt keinen Platz, um daran nicht zu zerbrechen.
Eine wirklich schöne Idee, die Emily Bold sich hier einfallen lassen hat, die bei näherer Betrachtung auch sehr tiefgründig ist.

“Florence dachte, ich könnte hier ankommen … dabei fühlte es sich eher so an, als würde ich aus einem fahrenden Wagen geschleudert. Ankommen und glücklich sein, wie sollte das gehen, wenn man dabei die Windschutzscheibe durchschlug und gegen die Wand eines marineblau tapezierten Dreibettzimmers krachte?”

Emily Bold “Stolen - Verwoben in Liebe”, S. 32 (© 2020 Thienemann-Esslinger Verlag, Gebundene Ausgabe)

Emotionen / Protagonisten
Abby ist wirklich einsam. Auch wenn Florence die einzige Pflegemutter ist, die ihr doch mehr bedeutet, wird sie in das Internat abgeschoben, und so fühlt sie sich auch. Um Florence auch den Gefallen zu tun und ihre letzte Chance nicht verstreichen zu lassen, geht sie ein großes Risiko ein, indem sie den Ring stiehlt. Ich konnte ihre innere Zerrissenheit ob der Tat sehr gut nachvollziehen. Was mich dann aber doch gegen Ende des Buches ab und zu genervt hat, war die mantra artige Wiederholung des Kusses, die etwas naive Art das Verhalten der Brüder falsch zu interpretieren, und ihr oft sehr schwaches Selbstwertgefühl. Leider hat Abby für meinen Geschmack dann doch ein paar stereotypische Züge.

Die beiden Brüder haben eine spezielle Gabe, mit der beide sehr unterschiedlich umgehen. Tristan Tremblay ist ein Macho und Womanizer, aber dennoch charmant auf seine Art und Weise. Zwischen ihm und Abby entwickelt sich eher eine Freundschaft, wobei Abby anfangs nicht klar ist, warum er so sehr an ihr interessiert ist. Als sie davon weiß, geht er ziemlich offen mit ihr damit um, und irgendwie gefällt mir das an ihm.

“»Abby klingt süß«, stellte er fest, und dieses Funkeln, das ich bei ihm schon mehrfach gesehen hatte, trat in seine Augen. »Kurze Namen kann man gut zwischen zwei heißen Küssen stöhnen.«”

Emily Bold “Stolen - Verwoben in Liebe”, S. 69 (© 2020 Thienemann-Esslinger Verlag, Gebundene Ausgabe)

Der ältere Bruder Bastian hingegen fechtet mit sich und seiner Gabe allzeitlich einen schweren Kampf aus. Er hat das schwerere Los der beiden Brüder gezogen und zieht sich komplett aus der Gefühlswelt zurück. So ganz kann ich aber nicht nachvollziehen, wie sich seine Zuneigung zu Abby entwickelt hat. Denn eigentlich lese ich nur über seinen “Hunger”, sein “Wüten” nach ihren Weben, was auch sehr oft wiederholt wird. Ich hatte irgendwie nie das Gefühl, dass er sich überhaupt für sie interessiert und was er an dem Menschen Abby mag.

Handlungsaufbau / Spannungsbogen
Der Einstieg wird durch den Prolog sehr spannend, die Handlung braucht dann aber ein bisschen, um in Schwung zu kommen, was auch ein bisschen durch den häufigen Perspektivenwechsel hervorgerufen wird. Trotzdem wird die Spannung stetig über das Buch aufgebaut und man muss anfangs erstmal die einzelnen Puzzleteile zusammenfügen. Der Höhepunkt kommt relativ spät und endet in einem Cliffhanger, der alles wieder auf den Kopf stellt.

Szenerie / Setting
Das Setting hat mich leider nicht so wirklich überzeugt und wirkt auf mich doch zu altbacken. Ein Urban-Fantasy in einer typischen Londoner Highschool der Upper-class in dem das Underdog-Mädchen mit einer noch nicht entdeckten Gabe dem Charme von zwei ultimativ gut aussehenden Bad-boys verfällt.

Sprache / Schreibstil
Ich schätze Emily Bolds lebhafte und authentische Sprache sehr. Auch ihr typischer Perspektivenwechsel, auch zwischen Ich-Erzähler und personalen Erzähler, lässt die Geschichte lebendig wirken und man hat die Möglichkeit auch die Gefühle der anderen Figuren besser zu verstehen. Dennoch kam mir der Wechsel zu häufig und mit zu vielen Personen. Das wirkte auf mich nicht ganz ausgewogen. Außerdem kamen mir doch zu häufige Wiederholungen von Gedanken, Vorgängen (der “Kuss”, das “Wüten”) und der auch zu klischeehaften Beschreibungen der unfassbaren Augen der männlichen Protagonisten.

“Die Schule war scheiße! Ein Abstellgleis für die verzogenen Rotzgören neureicher Eltern, die die Chance auf ein gutes College für ihre Kinder noch nicht aufgegeben hatten.”

Emily Bold “Stolen - Verwoben in Liebe”, S. 16 (© 2020 Thienemann-Esslinger Verlag, Gebundene Ausgabe)

FAZIT
Spannender Auftakt einer Dilogie die hoffentlich noch ein paar offene Fragen beantwortet. Vor allem die tiefgründige Idee hat mir an diesem Buch gut gefallen, auch wenn mir das Setting und die Protagnistenkonstellation etwas zu stereotypisch ist. Eigentlich ist es kein schlechtes Buch, es hat mir schon viel Spaß beim Lesen bereitet, dennoch hat mich die Geschichte nicht vollends abgeholt.

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Rezensionen von yellowdog:

Magischer Körpertausch

Lia Sturmgold – Die Macht der Kristalle von Ley Aniela

Zwischen der 11jährigen Larissa, genannt Lia und der Elfin Asalia Laliala Pergusta von Silberhaar kommt es zum Körpertausch. Der Dopplungszauber ist leicht schiefgegangen. Doch die beiden verstehen sich eigentlich ganz gut, obwohl sie ganz verschieden Charaktere haben. Mit Asalias Bruder Dorient hingegen ist Lia schnell vertraut.

Dia Dialoge sind wie die Ausgangssituation amüsant und es gibt jede Menge gute Ideen.
Lia ist sympathisch. Sie muss sich aber erst in de Rolle einer Elfenprinzessin hineinfinden.
Obwohl, einige Fähigkeiten hat sie sofort: Aurelisch sprechen, Blitzmagie. Fliegen geht aber nicht.
Doch sie lernt schnell dazu und setzt sich für ihre neuen Freunde ein.

Stilistisch ist der Roman angenehm locker und lebhaft gehalten.

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