Kunden em pfehlungen
Rezensionen von gletscherwoelfchen:
Nett für Zwischendurch, aber leider nicht besonders spannend - das Potenzial wäre definitiv da gewesen!
Jella hat genug! Ein Kinderbuch über Umweltschutz, Mut und Zusammenhalt. 02.07.2020. Hardback. von Hoßfeld Dagmar
Jeden Tag wird die Erde ein wenig kaputter. Einem jungen Mädchen reicht es: Jella Blume! Um sich für die Umwelt stark zu machen, sammelt sie unter anderem Müll auf und streikt jeden Freitag. Aber als ihre Eltern eines Tages beschließen umzuziehen, muss sich Jella einer Menge neuer Probleme stellen.
Sie verlässt all ihre Freunde und muss noch einmal ganz von vorne anfangen. Wird dies sie davon abhalten, auch in ihrem neuen Zuhause stark sein und gegen die Umweltverschmutzung ankämpfen zu können?
Das tolle Cover des Buches hat uns sofort auf Jellas Geschichte aufmerksam gemacht. Es ist wunderbar detailliert gemacht, fällt dem Betrachter direkt ins Auge und zeigt hervorragend auf den ersten Blick auf, um welch wichtige und aktuelle Thematik sich das Buch dreht.
Passend dazu gibt es im Buch einige hübsche Illustrationen, die das Erzählte sehr gut verdeutlichen.
Was uns jedoch besonders an der Optik begeistern konnte, war das Papier, auf welchem der Text gedruckt wurde. Es ist recycelt und greift somit die Umweltthematik noch einmal gut auf.
Der Schreibstil der Autorin hingegen hat uns ein wenig zwiegespalten zurückgelassen. Dagmar Hoßfeld schreibt zwar locker und definitiv kindgerecht, allerdings war er uns an einigen Stellen nicht fesselnd genug und fast schon ein wenig nichtssagend.
Das mag eventuell an der eigentlichen Geschichte gelegen haben. Wir finden es zwar sehr gut und ebenso wichtig, dass "Jella hat genug!" auf ein - in der heutigen Zeit - solch essentielles Problem eingeht und es für Kinder sehr verständlich vermittelt, allerdings fanden wir die Aufteilung der Handlung nicht allzu gelungen. Passierte während einiger Passagen unheimlich viel Spannendes, waren einige eher langweilig und man musste sich ein wenig zum Weiterlesen zwingen. In diesem Zusammenhang sind uns auch die Kapitelüberschriften aufgefallen, welche bereits viel vorweg genommen haben.
Ein wenig wiedergutgemacht hat das die Protagonistin Jella. Sie war wirklich mutig, durchaus authentisch und hatte unserer Meinung nach einen hohen Wiedererkennungswert. Wir fanden sie einfach nur spitze!
Alles in einem denken wir, dass dieses Buch ein gutes Buch für Zwischendurch ist, um die Umweltthematik anschaulich zu vermitteln. Als Leser muss man sich aber im Klaren darüber sein, dass einen keine rasante Spannungskurve erwartet.
3,5/5 Sterne
Rezensionen von Gaby 2707:
Briefeschreiben per Hand ist nicht out
Die fast vergessene Kunst des Briefeschreibens von Titus Müller; Gaby Trombello-Wirkus
Auch wenn es heutzutage nicht mehr in ist - ich selbst schreibe immer noch gerne Briefe mit der Hand entweder mit Kugelschreiber oder mit Finelinern. Da wollte ich natürlich das Buch lesen, das sich mit der Kunst des Briefeschreibens auseinander setzt.
Für mich war es schon interessant, Briefausschnitte von Robert Schumann und Clara Wieck, Franz Kafka und Felice Bauer, Antoine de Saint-Exupéry und Consuelo Carrillo, Josephine von Brunsvik und Ludwig van Beethoven oder Rosa Luxemburg und Leo Jogiches zu lesen, die Titus Müller ausgesucht hat.
Dazu Anregungen zum Handwerkszeug des Briefeschreibens, also Papier und Umschlag, Schreibwerkzeuge und Stifte, Tinte und die richtige Unterlagen aus dem Schreibschatz von Gaby Trombello-Wirkus. Ich erfahre, wie ich mein Schriftbild verbessern kann und wie ich einen Brief gestalte. Diese Tipps sind, wie ich denke, eher für Menschen gedacht, die erst mit dem Handschreiben beginnen wollen. Für mich habe ich hier nichts Neues entdecken können.
Ein interessantes Buch mit vielen kleinen Briefausschnitten, die ich gerne gelesen habe und Wegweiser zu Literatur, die sich zum Weiterlesen eignet. Außerdem hat es mich bestärkt auch weiterhin immer mal wieder einen Brief mit der Hand zu schreiben.
Rezensionen von Streiflicht:
Speziell, aber lesenswert
Vom Weg zur Quelle meines Sieges von Rainer Ehritt
Dieses Buch hat mich neugierig gemacht, weil ich inzwischen einige Leute kenne, die auf dem Jakobsweg gepilgert sind. Es hier nochmal aus einer ganz andere Persepktive zu lesen, fand ich spannend. Was bewegt jemanden, dass er sich auf die Pilgerreise macht, was empfindet und fühlt er, was erlebt er.
..?
Zuerst habe ich mich ein bisschen schwer mit dem Buch getan, weil ich den Schreibstil des Autors als etwas sperrig empfunden habe. Er ergeht sich manchmal in für mich etwas zu detailreichen Schilderungen. Sobald ich mich aber eingelesen hatte, war es ok.
Ich fand es interessant zu erfahren, was ihn dazu brachte, diese ganz besondere Reise auf sich zu nehmen. Auch die lange Reise selbst fand ich gut und lesenswert beschrieben. Man erlebt die Gedanken und Gefühle des Autors während des Wanderns und unterwegs mit - höchst spanennd.
Schön fand ich, wie die Gedichte, die der Autor unterwegs geschrieben hat, mit eingebunden werden. Und auch, dass man etwas über ihr Entstehen erfährt.
Wer sich auf den etwas eigenwilligen Stil des Autors einlässt und sich gedanklich mit ihm auf die Reise macht, wird viel Freude an diesem Buch haben.
Rezensionen von Streiflicht:
Spannender Urlaub
Tödliche Algarve von Carolina Conrad
Da ich gerade erst mit Begeisterung den zweiten Band aus dieser Reihe gelesen hatte, war ich voller Vorfreude und Spannung auf die neue Geschichte. Aber gleichzeitig war ich auch etwas besorgt, weil ich Teil 2 noch besser als das erste Buch fand und mich fragte, ob die Autorin dieses Niveau wohl auch im dritten Band halten kann.
Diese Sorgen hätte ich mich sparen können, denn Carolina Conrad überzeugt auch im dritten Teil ihrer Reihe um Anabela Silva und Chefinspektor Joao Almeidea wieder.
Ihr Schreibstil ist ziemlich besonders und charakteristisch: sie schreibt in der Ich-Form, aber nur, wenn es um Anabela geht. In Szenen, in denen es um andere Figuren geht, wird ganz normal geschildert., Normalerweise mag ich die Ich-Form gar nicht, aber hier finde ich es sehr passend und ansprechend.
Auch die Schilderungen der Landschaft gefallen mir gut. Anschaulich und authentisch mit viel Lokalkolorit, aber nie ktischig. In einer Zeit wie dieser in der man nicht reisen kann, ist dieses Buch wie ein spannender Urlaub! Sehr gelungen finde ich auch die ausgewogene Kombination von Ermittlungen, Arbeitsleben und Privatleben und den Schilderungen der Umgebung.
Der Fall war gut konstruiert und durchdacht und hatte auch ein rundes, passendes Ende. Im Letzten Teil Richtung Finale hin hätte ich gerne noch ein paar Seiten mehr gehabt. Da ging es mir eigentlich ein bisschen zu schnell - vielleicht aber auch einfach nur, weil es so spannend war und ich nicht wollte, dass das Buch schon zu Ende ist!
Ein toller dritter Teil, der mehr Lust macht auf die Ermittlungen von und mit Anabela und Joao!
Rezensionen von Streiflicht:
Zum Träumen schön
Giesbert und der Gluckerbach von Daniela Drescher
Dieses tolle Kinderbuch hatte mich bereits auf den ersten Blick angesprochen und verzaubert. Das wunderschöne Cover und der lustige Titel passen perfekt zusammen und machen Lust auf mehr. Eigentlich wollte ich das Buch nur mal durchblättern, aber dann bin ich im Text hängengeblieben und habe es komplett gelesen.
Gut gefallen hat mir, dass es mehrere Geschichten sind. So kann man das Buch herrlich in Etappen lesen und hat doch immer einen runden Abschluss. Gerade für Kinder, die noch jünger sind, ist es umso schöner, wenn Geschichten auch abgeschlossen sind.
Die Zeichnungen sind total süß und bezaubernd. Sie passen natürlich auch perfekt zu den jeweiligen Geschichten und Szenen. Hab ich selbst mehrfach dabei ertappt, wie ich lächeln musste, weil ich Giesbert so toll fand. Und auch seine vielen Freunde, die er im Garten und im Haus trifft.
Besonders gut gefiel mir auch der Hinweis,. dass die Autorin Giesbert wirklich kennt und sieht. Das macht das Ganze noch authentischer und realer.
Ein wunderschönes Buch, das Lust auf mehr macht! Ich habe Band 1 auch schon gekauft...
Rezensionen von Gudrun7:
ein Sachbuch, das mit charmantem Witz gut und ausgewogen informiert und auf Dinge aufmerksam macht, die oft im Verbogenen schlummern
Der Beziehungskompass von Andrea Huss; Ulrich Hoffmann
Das Cover weist gekonnt auf den Inhalt hin. Der Zusammenhang zwischen der Abbildung und dem Titel hätte besser nicht sein können. Und die kleinen Details, die da im Kompass so hervorblitzen, machen neugierig.
Der Schreibstil kommt für mich locker-flockig rüber. Also, das ist doch sehr untypisch für ein Sachbuch.
Aber, genau der charmante Humor und die kleinen liebevollen Spitzfindigkeiten bringen alles umso intensiver zum Vorschein. Aufgrund dieses eingängigen Schreibstils habe ich dieses Fachbuch schon fast inhaliert, weil die Themen vielfältig sind und interessant, aufschlussreich und nachvollziehbar umgesetzt wurden.
Das Gelesene lädt zum Innehalten und Reflektieren ein. Genau das macht es das ein oder andere Mal auch anstrengend, aber, wenn man hier aufgeklärt werden und Veränderung geschehen lassen möchte, ist das doch ein wichtiger Anfang.
Nachfolgend stelle ich das Inhaltsverzeichnis vor:
Vorwort
Aufbau des Buches
Eine Sache, die Sie unbedingt wissen müssen
Phase 1: Kennenlernen
...hier folgen vielerlei Untergliederungen, die alle für sich Sinn machen
Kompassregeln: Kennenlernen
Phase 2: Alltagsernüchterung
...auch hier folgen vielerlei Untergliederungen, die das Thema wunderbar aufdröseln
Kompassregeln: Raus aus der Alltagsernüchterung
Phase 3: Krise
... ebenso mit vielen aufschlussreichen Untergliederungen
Kompassregeln: Krise
Therapie, Paarberatung & (Selbst)Coaching
Konkrete Hilfestellung
Therapie und Paarberatung
(Selbst)Coaching
Kompassregeln: Therapie Paarberatung und (Selbst)Coaching
Die Ultimativen Kompassregeln für Liebesbeziehungen
Kompassregeln: Best of
Nachwort: Wissenschaftler*innen sind auch nur Menschen
Anmerkungen
Bibliografie
Die Themen werden alle für sich detailreich und stimmig erläutert. Während des Lesens kann man viele Aha-Erlebnisse erfahren, denn oft ist es ja so, dass man, wenn man sich in einer bestimmten Situation befindet, "den Wald vor lauter Bäumen nicht sieht". Hier wird diese Sachlage aus der Ferne erkannt und somit kann Veränderung entstehen.
Die Statistiken werden oftmals durch aufschlussreiche Grafiken und Co. untermalt, die es dem Leser begreiflicher werden lassen.
Wunderbar unterstützend wirken auch noch die jeweiligen Kompassregeln, die die Abschnitte zusammenfassen.
Selten habe ich bei einem Sachbuch so oft schmunzeln müssen, da der charmante Humor mit seinen Spitzfindigkeiten so gut gesetzt war.
Mein Fazit: ein Sachbuch, das mit charmantem Witz gut und ausgewogen informiert und auf Dinge aufmerksam macht, die oft im Verbogenen schlummern
Rezensionen von BarbaraM:
Bewährte und gelingsichere Rezepte für das Backen mit Kindern und vieles mehr!
Kinder backen mit Christina von Christina Bauer
„Kinder backen mit Christina“ von Christina Bauer ist 2020 im Löwenzahn-Verlag erschienen und umfasst in der gebunden Ausgabe 175 Seiten im Format DIN A4. Im gesamten Buch sind herrliche Fotos von Nadja Hudovernik und Katharina Mühlbacher zu finden, die das Gelesene unterstreichen, die Lust auf das Backen mit Kindern wecken und das Leben auf einem Bauernhof veranschaulichen.
Das Buch ist untergliedert in 4 Kapitel:
1. Was steckt in Pausenbrot und Ruckzuck-Kuchen: Alles über unsere Zutaten
2. Meine 8 Tipps fürs Backen mit Kindern
3. Backen mit Kindern: Meine Rezepte
4. Komm mit auf unseren Bauernhof!
In ersten Teil werden den Kindern die Zutaten, die in den folgenden Rezepten stecken, näher gebracht. Dies finde ich persönlich sehr wichtig, denn die Kinder sollen auch wissen, mit was sie backen und wo die Zutaten herkommen. Christina erzählt von unterschiedlichem Mehl, von der Hefe, von Backmalz, Milch und Butter, von Ölen, Eiern, Obst und Gemüse, Nüssen, Salz, Zucker und Brotgewürzen. Prima hat mir hier gefallen, dass Christina auch kleine Experimente mit angeführt hat. So gibt es beispielsweise das Experiment, wie man ein Ei zum Schweben kann und eine Anleitung, wie man aus Sahne Butter „zaubern“ kann.
Bei den Tipps zum Backen mit Kindern im zweiten Teil hat Christina jetzt nichts Neues erklärt, wichtig ist es eben, dass man sich darüber im Klaren sein soll, dass das Backen Spaß machen soll, kein Zeitdruck vorhanden sein soll, dass man den Kindern die Möglichkeit des Selbertuns geben soll, dass man das Gebackene wertschätzt und gemeinsam verzehrt usw. Diese Tipps befinden sich kurz und knapp auf einer Doppelseite.
Nun geht es im dritten Teil mit 30 verschiedenen Rezepten weiter. Wer hier innovative Rezepte erwartet, wird enttäuscht werden, Christina führt Bewährtes auf. Die Rezepte kommen mit wenigen Zutaten aus und werden in kurzen Schritten für Kinder erklärt. Natürlich sind tolle Fotos dabei, die Kindern alles noch einmal veranschaulichen. Von Karotten- und Laugenbrötchen mit Stacheln, einem Geburtstagszugkuchen, Turboschnecken-Biskuitroulade, Igelkeksen und Schokomuffins bis hin zu bunten Pizzaspießen, frechen Müsliriegeln und selbstgemachten Joghurt ist alles in einer wirklich kindgerechten Sprache vorhanden. Die Rezepte sind übersichtlich und sprechen Kinder sehr an. Wir selbst habe schon die Müsliriegel, die Laugenigel und die zauberhaften Schneckenbrötchen nachgebacken und wir müssen sagen, dass alles 100%ig geklappt und wirklich hervorragend geschmeckt hat.
Der letzte und vierte Teil im Buch weckt eindeutig die Sehnsucht nach dem Leben auf dem Bauernhof. Christina stellt allerdings auch klar, dass es auf dem Bauernhof wirklich sehr viel Arbeit gibt. Sie berichtet von einem typischen Tag auf dem Bauernhof und vom Jahresrhythmus, erklärt, wo Milch, Eier und Wolle herkommen, was alles in ihrem Bauerngarten wächst und was es mit dem Getreide auf sich hat. Dieses Kapitel ist sehr interessant und die vielen Fotos sind wieder wunderschön und so passend. Man merkt Christina an, dass sie eine Bäuerin mit ihrem ganzen Herzen ist.
Man merkt als Leserin, dass in der Umsetzung sehr viel Herzblut steckt und es sich vielerlei Gedanken darum gemacht wurden. Das Cover wirkt sehr ansprechend und natürlich und man spürt förmlich die Freude der Kinder und Christina beim Backen.
Ich kann dieses Buch weiterempfehlen.
Rezensionen von annabookie:
Tiefgründige Liebesgeschichte
The Modern Break-Up von Daniel Chidiac
The Modern Break-Up - Warum Liebe f*cking kompliziert ist (Daniel Chidiac)
Tiefgründig, kompliziert, aber schön...
...so könnte man diesen Roman von Daniel Chidiac beschreiben. Amelia hat in ihrem Leben schon einige Fehltritte im Bezug auf Beziehungen durchgemacht. Bei ihrer Reise nach New York versucht sie zu verstehen, warum es bei ihr in der Vergangenheit in Liebesangelegenheiten nicht funktioniert hat und was sie für die Zukunft lernen kann.
Sie lernt Nick kennen. Dieser beantwortet ihr so einige Fragen und der Kontakt zwischen den beiden bricht in den darauffolgenden Jahren nie so richtig ab.
Was ich gleich zu Beginn zu diesem Buch sagen möchte ist, dass ich nicht erwartet habe, dass es so tiefgründig geschrieben ist. Ich habe nur vier von fünf Sternen gegeben, da ich anfangs nicht sofort in den Lesefluss gekommen bin. Zum Schluss hat es mir aber recht gut gefallen. Auf jeden Fall sind einige wichtige Lebensweisheiten in diesem Buch verpackt. Was auch interessant ist, ist, dass der Roman aus den verschiedensten Sichten geschildert ist, auch aus der Sicht einiger Nebenrollen. So haben nicht nur Amelia und Nick Kapitel bekommen, in der sie aus der Ich-Perspektive schildern, sondern beispielsweise auch Amelias Mom und ihre Freundinnen Rachel und Zara. Teilweise führen Amelia und Nick in ihren Kapiteln sogar richtige Monologe, die sehr schön zu lesen sind.
Ein Zitat in dem Werk, das mir besonders gut gefallen hat, war: "Du darfst nicht erwarten, dass Menschen, die sich selbst nicht lieben, dich so lieben, wie du sie liebst."
Und das ist nur eines von vielen Weisheiten, die das Buch einem beim Lesen mitgibt. Ein Kernaussage des Romans ist auf jeden Fall, dass man sich selbst lieben muss, um anderer innig lieben zu können. Selbstakzeptanz und Selbstliebe sind der Schlüssel zur Zufriedenheit.
Amelia und Nick sind zwei sehr tiefgründige Hauptcharaktere. Sie sind beide schon sehr reif und haben einige Entwicklungsphasen durchlaufen. Amelia hat aber durch vergangene Beziehungen ihr "Selbst" verloren und findet es im Laufe der Geschichte schön langsam wieder, während Nick genau weiß was er will und sehr geerdet im Leben steht.
Rezensionen von Tyrolia-Testleser:
Testleserin Romina, 11 Jahre aus St. Lambrecht:
Das Wilde Volk (Bd. 1) von Linsteadt Sylvia V.
Auf Farallone gerät das Gleichgewicht zwischen Mensch und Natur aus dem Gleichgewicht, und alle Hoffnungen stecken in Tin, einem Stadtbewohner und Comfrey, einer Landbewohnerin. Die beiden nehmen eine lange Reise auf sich zum Hirsch aus Milch und Gold.
„Das wilde Volk“ ist eine sehr schöne Geschichte über Freunde, Vertrauen und Abenteuer.
Wenn ich einmal angefangen hatte zu lesen, konnte ich (fast) nicht mehr aufhören zu lesen. Sie hat mich sozusagen in seinen Bann gezogen. Ich fand das Buch wunderbar, nur das es zwischendurch etwas langweilig war. Ich gebe dem Buch 8 von 10 Punkten.
Rezensionen von heinoko:
Beste Thriller-Unterhaltung
Der Behüter von Catherine Shepherd
Eigentlich könnte ich mich ständig selbst zitieren aus meinen früheren Rezensionen, denn egal welchen Thriller ich von Catherine Shepherd lese, egal aus welcher ihrer Thriller-Reihen, immer fühle ich mich auf verlässliche Weise auf das Beste und Spannendste unterhalten. So erging es mir auch mit „Der Behüter“, dem neuen Thriller aus der Laura-Kern-Serie.
Vor den Mülltonnen eines Krankenhauses wird eine Tote gefunden, eine Frau, die offenbar vor ihrem Tod in der Klinik behandelt worden war und lt. Überwachungskamera mit einem fremden Mann unerlaubt die Klinik verlassen hatte. Eine weitere Patientin verschwindet. Beide Frauen waren von ihren Lebensgefährten misshandelt worden. Und die weiteren Geschehnisse erwecken den Eindruck, der unbekannte Täter wolle die Frauen vor den Misshandlungen retten. Aber warum tötet er sie dann? Laura Kern wird wieder bis an ihre persönlichen Grenzen gefordert, als ihr klar wird, dass sie einen Serientäter jagt. Insbesondere für das letzte Entführungsopfer wird es ein schier hoffnungsloser Kampf gegen die Zeit.
Catherine Shepherd spielt wieder gekonnt mit dem Leser. Die Reihe der Verdächtigen, die die Autorin in die Handlung einbringt, ist lang. Viele Spuren werden verfolgt, verlaufen im Sande, rücken durch neue Ermittlungsergebnisse erneut in den Fokus, und der Leser wird immer verwirrter. Catherine Shepherd schreibt so bildhaft, so kurzweilig und ideenreich, so überaus spannend, dass man ohne Pause durch die Seiten jagt. Und es gelingt ihr tatsächlich, zum Schluss die Handlung zu einer Auflösung zu führen, mit der man ganz und gar nicht gerechnet hatte. Die von ihr beschriebenen Personen wirken authentisch, vielschichtig, psychologisch stimmig, in ihren Handlungen nachvollziehbar. Übrigens sehr wohltuend fällt im Buch auf, dass Laura sich immer wieder bei ihren Mitarbeitern bedankt. So eine Geste kommt selten vor in Thrillern. Ungewöhnlich ist auch, dass man für den Täter tatsächlich ein wenig Sympathie oder Mitgefühl entwickelt. Denn die Suche nach aufrichtiger Liebe kennen wir alle…
Fazit: Wieder ein überaus spannender und wendungsreicher Thriller von Catherine Shepherd, gekonnt geschrieben. Ein Muss für alle Thriller-Fans!











