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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von Lesehörnchen99:

Dolce Vita

Kann Gelato Sünde sein? von Tessa Hennig


Ein kleines Dorf in Kalabrien droht von der Landkarte zu verschwinden: Immer mehr junge Leute ziehen in die Stadt. Um sein schönes Dorf zu erhalten, verbietet der Bürgermeister den Bewohnern kurzerhand das Sterben. Statt Pizza und Gelato gibt es Rohkost und Morgengymnastik. Die älteren Herrschaften sind nicht amüsiert.

Doch es naht Rettung, denn ausgerechnet in diesem Dorf will Emilia Bäumle die Italiener von den Vorzügen ihrer Schwarzwälder Kirschtorte überzeugen. Kurz vor der Rente soll der Traum von einer eigenen Konditorei wahr werden. Emilias Tochter Julia, die sich mit einem Agriturismo-Betrieb selbstständig machen will, ist von der Idee allerdings wenig begeistert, der Bürgermeister erst recht nicht. Doch was sich Emilia einmal in den Kopf gesetzt hat, zieht sie auch durch ...


Eine Urlaubsfeelinggeschichte in meinem Lieblingsurlaubsland, total schön beschriebene Landschaft und auch die Charaktere sind so, sie man es sich vorstellt.
Die Deutschen Julia und ihre Mutter Emilia verstehen sich ganz gut mit den Italienischen "Ureinwohnern", vor allem Julia, die ja eigentlich nur ein Auslandsjahr machen wollte.
Die Maffioso Anspielungen passen sehr gut zu der allgemein sehr humorvollen Geschichte. Lesevergnügen mit Dolce Vita.

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Rezensionen von Nele33:

Solide Forsetzung

Quälender Hass von Linda Castillo

Quälender Hass von Linda Castillo ist der 11 Band um die amische Ermittlerin Kate Burkholder.

Ein dunkles Familiengeheimnis holt eine amische Familie ein. Eine Großmutter begibt sich mit ihren zwei Enkelinnen zur unbewohnten Farm der Familie Schattenbaums, an die sie viele gute Kindheitserinnerungen hat, um Nüsse sammeln, Doch ein grausamer Mord geschieht und nur die jüngere Enkelin kommt nach Hause zurück, die Großmutter wurde bestialisch ermordet und von Elsie der siebenjährigen Enkelin fehlt jede Spur.

Ein Fall für Kate Burholder, der sie wieder im Kreise der Amischen ermitteln lässt. Wer hatte einen Grund die Großmutter zu ermorden und warum wurde Elsie entführt? Ein Wettlauf gegen die Zeit beginnt, sind doch die meisten Entführungsopfer nach ca. 24 Stunden tot. Welches dunkle Geheimnis verbergen Elsies Eltern?

Die Kate Burkholder Reihe von Linda Castillo ist ein Garant für Spannung und Einblicke in das mir fremde Leben der Amischen. Wieder ist es der Autorin mit dem Buch "Quälender Hass" gelungen einen soliden Kriminalfall zu konstruieren und in Einklang mit der amischen Lebensweise zu bringen, Mich hat sie wieder in eine mir fremde Welt mitgenommen. Die handelnden Charaktere sind wie immer sehr gut charakterisiert und die Ermittler haben ausreichend Ecken und Kanten um lebendig zu wirken. Für alle Fans ein Muss und für die, die Kate Burkholder und ihre Geschichte noch nicht kennen ein guter Einstieg. Eine klare Leseempfehlung für einen spannnenden Krimi mit Tiefgang.

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Rezensionen von Furbaby_Mom:

Leider eher mittelmäßig

Dream Again von Mona Kasten

Ich wollte diesen Roman so gerne lieben, da ich ein Riesenfan von Mona Kastens Again-Reihe und ihrem sensationellen Schreibstil im Allgemeinen bin! Seit Bekanntgabe des Erscheinungsdatums hatte ich diesem Werk entgegengefiebert und konnte es gar nicht erwarten, endlich die Story zu Jude und Blake zu lesen.

Meine Erwartungen waren dementsprechend (zu) hoch.

Einst hatte Jude das beschauliche Woodshill verlassen, um in L.A. ihren Traum von einer gefeierten Schauspielerin zu leben. Während es mit ihrer Karriere zunächst steil bergauf ging, zerbrach ihre Beziehung zu Blake Andrews, ihrer Jugendliebe. Mittlerweile ist viel Zeit vergangen; Judes Stern am Hollywoodhimmel ist verglommen und die junge Frau flüchtet pleite und gedemütigt zu ihrem Bruder Ezra nach Oregon – denn ihre Eltern sollen vorerst nichts von ihrem Misserfolg erfahren. - Zu sehr schämt sie sich, dass all das Geld, welches die Eltern in den Schauspieltraum ihrer Tochter investiert hatten, nun verloren ist. Jude ist fulminant gescheitert und mental am absoluten Tiefpunkt angelangt. Zu ihrer eigenen Enttäuschung kommt Reue hinzu: sie weiß, wie sehr sie Blake damals mit ihrer Entscheidung verletzt hatte. Jude verfügt über keinen High School-Abschluss, was ihre Chancen bei der Jobsuche erheblich mindert und am Ende ist sie so verzweifelt, dass sie selbst für erniedrigende Arbeiten dankbar sein muss. Leider hat das mietfreie Wohnen bei Ezra einen entscheidenden Haken: Blake ist sein Mitbewohner, ausgerechnet! Und dieser ist alles andere als erfreut, als Jude plötzlich vor ihm steht. Fortan macht er sich einen Spaß daraus, ihr die kalte Schulter zu zeigen, mit anderen Mädchen vor ihrer Nase zu flirten und sie spüren zu lassen, dass er ihr nicht verzeihen wird. Auch wenn er dabei höchst überzeugend wirkt – sich selbst kann er nichts vormachen: Jude geht ihm noch immer unter die Haut…

Hinsichtlich der Cover-Gestaltung, die eine wunderbare Ergänzung zu den vorherigen Bänden der Reihe darstellt, war ich begeistert! Der wunderschöne Blauton, welcher die Pärchen-Abbildung umrahmt, verleiht dem Cover etwas Tiefgründiges und zeitlos Schönes. Diesen Tiefgang hätte ich mir auch von der Handlung gewünscht, die eher seicht und recht ereignislos dahinplätschert. Bis auf den Nebenplot zu Ezra habe ich die Entwicklung nicht als spannend empfunden. (Es ist nicht so, dass ich zwingend enorm viel Action - im Sinne von unerwarteten Wendungen, außergewöhnlichen Momenten, etc. – erwarte…nur langweilig und unnötig in die Länge gezogen sollte es eben nicht sein.)

Die Unbeschwertheit, mit der Blakes Charakter im Vorgänger-Band ("Hope Again") so einnehmend und sympathisch beschrieben worden war, fehlte mir hier komplett. Ja, er ist niedergeschlagen (nicht nur wegen Jude, sondern auch wegen seinen gefährdeten Karriereplänen als Sportler), aber sein Witz und der spezielle Charme, der ihn ausmachte, schimmern beinahe gar nicht durch. Das alles, gepaart mit Judes permanentem Selbstmitleid und ihren Selbstzweifeln, wirkte insgesamt sehr erdrückend und schlichtweg deprimierend. Beide Hauptfiguren konnten mich emotional nicht erreichen, blieben für mich blass. Die Idee eines Wiedersehens mit den anderen Charakteren der Reihe (Allie & Kaden, Dawn, etc.) finde ich in der Theorie großartig, die Umsetzung hier kam mir allerdings erzwungen und ein wenig lieblos ausgearbeitet vor. Selbiges gilt sowohl für das große Geheimnis hinter Judes Drama in L.A. (- das absolut vorhersehbar war -) sowie für das Ende, bei dem sich sämtliche Probleme wie durch Zauberhand in Wohlgefallen auflösen und Jude quasi alles in den Schoß fällt.

Fazit: Für mich ist diese Geschichte der zweitschwächste Band der Reihe (nach Teil 2, "Trust Again")…wobei der Begriff 'schwach' in Zusammenhang mit Mona Kasten Jammern auf hohem Niveau ist, denn rein in Bezug auf einen bildreichen, meisterhaft sprachgewandten Schreibstil und die Erschaffung des unverwechselbaren Woodshill-Settings ist sie unübertroffen. Lediglich Handlungsinhalt und die Gestaltung der Hauptcharaktere haben mir dieses Mal leider nicht gefallen. Ich hoffe inständig, dass es doch noch eine überraschende Again-Fortsetzung geben wird, denn trotz aller Kritik an diesem Werk liebe ich diese Buchreihe und lege speziell die Bände 1, 3 und 4 jedem Fan von New Adult Romanen ans Herz!

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Rezensionen von Claudia R:

modern, lebendig und humorvoll

Mein Lotta-Leben. Alles Bingo mit Flamingo von Pantermüller Alice

Klappentext:

Hallo! Ich heiße Lotta, bin elf Jahre alt und eigentlich ganz normal. Doch leider ist mein Leben alles andere als normal. zu Hause nerven meine Eltern und meine Blödbrüder, und in der Schule drehen gerade alle völlig durch: Die hochnäsige Berenike von Bödecker hat nämlich alle zu ihrer großen Sommer-Eisprinzessinnen-Party eingeladen - nur meine beste Freundin Cheyenne und mich nicht.

Voll unfair! Zum Glück haben Cheyenne und ich schon einen Plan, wie wir doch zur Party kommen. Unser Freund Paul hilft uns dabei - schließlich sind wird zusammen "Die wilden Kaninchen!". Jetzt müssen wir nur noch den berühmten Sänger Marion auf uns aufmerksam machen. Aber wie? Vielleicht mit meiner Blockflöte?

Cover:

Das Cover ist sehr bunt und zeigt die original Charaktere aus dem Film, unterstrichen mit einigen Zeichnungen. Das Cover wirkt sehr fröhlich und vielfältig, es macht gute Laune und weckt das Interesse. Toll finde ich auch die abgerundeten Ecken des Covers.

Meinung:

Der Schreibstil ist sehr eigen und modern. Es ist fast wie eine Form Tagebuch geschrieben. Die Schriften, so wie Schriftgröße und Form variieren und es wird durch Symbole, Emojis und kleine Zeichnungen aufgepeppt und unterstrichen.

Der Schreibstil ist sehr flüssig und lebendig. Die Zeichnungen werden direkt in den Text mit eingebunden und es ist daher wie eine Mischung aus Comic und Tagebuch.

Man kommt sehr gut in die Geschichte hinein und es wird alles sehr gut beschrieben und erklärt. Die Bilder und Illustrationen unterstreichen das Geschriebene zusätzlich.

Auf der ersten Seite werden die Charaktere erklärt und beschrieben und auch deren Zusammenhänge. Dies finde ich sehr hilfreich.

Zu viel vom Inhalt und der Geschichte möchte ich nicht verraten, da ich sonst zu viel vorweg nehmen würde.

Die Geschichte wird sehr lebendig und lustig aus der Sicht von Lotta erzählt und man kann ihren Gedanken und Emotionen sehr gut folgen. es wird aus der Ich-Perspektive geschrieben und so kann man die Handlungen und Geschehnisse sehr gut nachvollziehen.

Die Abenteuer und Erlebnisse werden spannend und humorvoll beschrieben, so dass man gut unterhalten wird und gern dran bleibt.

Die Charaktere haben mir auch sehr gut gefallen, allen voran Lotta, Cheyenne und Paul, aber auch die anderen wurden sehr gut ausgearbeitet und kommen sehr authentisch und real rüber.

Toll fand ich auch die Seiten mit den Original Fotos vom Film Drehset. So bekommt man auch einen Einblick zu den Aufnahmen und dem Ablauf bei einem Dreh und beim Film. Diese Bilder unterstreichen dieses tolle Buch zusätzlich.

Mir hat diese lustige Geschichte sehr viel Spaß gemacht und mich sehr gut unterhalten. Ich finde die Idee mit der Einbindung der Illustrationen in den Text und auch den sehr besonderen Schreibstil sehr modern und lebendig und ich hatte sehr viel Freude daran.

Fazit:

Modern, lebendig und humorvoll; mit einem eigenen Schreibstil und Einbindung der Illustrationen in den Text.

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Rezensionen von ingrid78:

Nordseekrimi

Halligmord (Ein Minke-van-Hoorn-Krimi 1) von Greta Henning

"Halligmord" spielt wie der Titel schon verrät auf einer Hallig. Eine Sturmflut legt auf der kleinen Hallig Nekpen ein Skelett frei. Der Tote muss schon viele Jahre vergraben gewesen sein, stellt sich die Frage, um wen es sich handelt. Minke van Hoorn ermittelt in dem Fall, sie tritt in die Fußstapfen ihres Vaters, der bis zu seinem Tod bei der Polizei ermittelt hat.

Doch die Bewohner machen es ihr nicht leicht, keiner kann sich vorstellen, um wen es sich bei dem Skelett handelt. Als die Identität geklärt ist kommt Minke bei ihren Ermittlungen auf einige potentiell Verdächtige, der Tote war nicht wirklich beliebt und Motive gibt es mehrere. Dann verschwindet auch noch der Sohn des Deichgrafen, für den Minke Gefühle hat. Es wird ein Wettlauf gegen die Zeit, denn es ist wieder ein Sturm angekündigt. Der Krimi hat mich überzeugt, das Nordseefeeling kommt super rüber, ich mag es wenn die Wetterlagen dramatisch werden. Die Szenerie mit den kleinen Halligen kommt super rüber auch die eigenwilligen Bewohner sind toll beschreiben. Minke ist sympathisch, eine Figur mit der ich mitfiebern konnte. Skurril ist ihr Kollege, der sich auf seinen Ruhestand vorbereitet und seine letzten Tage abfeiert. Eine große Hilfe ist er ihr nicht. Da Minke die Einwohner alle kennt wirken die Ermittlungen fast familiär und weniger offiziell, Minke mit ihrem detektivischen Gespür kommt der Lösung des Falls langsam aber sicher näher. Ein toller Krimi der unblutig daher kommt. Wer Nordseekrimis liebt sollte hier zugreifen.

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Rezensionen von Gaby 2707:

An Spannung kaum zu überbieten

Halligmord (Ein Minke-van-Hoorn-Krimi 1) von Greta Henning

Auf Bitten von General Bogdanowitsch Sorokin fliegt Profiler Ibsen Bach nach Moskau. Sorokin gibt ihm den Auftrag seine Tochter Leonela, eine Bloggerin und Journalistin, zu finden, die in einem Video, das ihm zugespielt wurde, gefoltert und getötet wird. Ibsen glaubt nicht an ihren Tod und zusammen mit seiner Partnerin Pola Kamarow begibt er sich auf die Suche.

Die Spuren führen ihn nach Berlin Weißensee zu einer Firma, die mit virologischen und biologischen Waffen experimentiert. Ibsen, der durch seinen Gehirntumor und den Verlust seines Gedächtnisses sowieso schon stark geschwächt ist, begibt sich, wie alle anderen Spurensucher, in allergrößte Gefahr…

Als ich gelesen habe, dass „Die Dornen des Bösen“ nahtlos an den ersten Band „Die Akte Rosenrot“ anschließt, war ich mir unsicher, ob mir nicht viele Informationen fehlen würden, die ich hier brauchen könnte. Aber dem war nicht so. Hier und da kamen zwar Fragen auf, die sich aber irgendwie in der Geschichte wieder geklärt haben. Trotzdem werde ich den Vorgängerband lesen, um die Protagonisten noch näher kennenzulernen, um noch mehr ins Geschehen eintauchen zu können und vor allem den Thrill weiter zu spüren.

Ich bin immer noch schockiert von der Aktualität, der Brutalität, den menschlichen Abgründen, die sich hier auftun und den Abartigkeiten, denen ich hier begegne. Immer wieder habe ich den Kopf geschüttelt und gedacht: Wie kann so etwas sein? Wie kann ein Mensch so etwas tun? Astrid Korten trifft mit ihren Bildern, die sie mir in den Kopf pflanzt, immer wieder ins Schwarze, beschert mir schlaflose Nächte, hält mich im Geschehen gefangen, bis sich alle Rätsel gelöst haben. Immer wieder habe ich mich durch geschickt gelegte Fährten und Wendungen in die Irre führen lassen und bald nicht mehr gewusst, wer ist gut oder wer ist böse.

Dauernd befinde ich mich in einer anderen Stadt, einem anderen Handlungsstrang, dazu die Rückblicke zum 16. Mai und zu einem kleinen Jungen in dessen Vergangenheit. Dazu brauche ich Ruhe, Zeit und Konzentration. Dies ist kein Buch, das man mal schnell nebenbei weg liest. Aber das nehme ich für das, was ich hier geboten bekomme gerne hin.

Einzig die vielen Rechtschreib- und Wortfehler haben mich etwas genervt. Was aber an der Spannung und dem Nervenkitzel, den ich hier erleben durfte, nichts ändert.

Wie in allen ihren Büchern steht Astrid Korten für Spannung, aktuelle Thematik, sehr gute Recherche, erzeugte Nachdenklichkeit und vor allem Lesevergnügen. Das alles hatte ich auch diesmal wieder. Eine Geschichte, die mich begeistert hat, die ich aber erst mal sacken lassen musste und die von mir eine absolute Leseempfehlung und die volle Punktzahl von 5 Sternen bekommt.

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Rezensionen von Gudrun7:

kindgerecht aufgebaut - hier stimmen Text und Bild

Josef - Immer Ärger mit den Brüdern von Katrin Grieco

Das Cover weckt bereits von den Illustrationen mit den stimmigen Farben die Aufmerksamkeit. Schon durch die "Lies mit mir!"-Darstellung vorne und die Erläuterung hinten wird das Konzept zum Lesen lernen aufschlussreich erläutert.

Die gekonnte Bebilderung zieht sich durch das komplette Buch und unterstreicht die Texte hervorragend.

Die Ausformulierungen werden, wie das im Mitlesekonzept vorgestellt wurde, in unterschiedlichen Schriftgrößen dargestellt. So werden die kleinen Leser mehr und mehr dazu animiert, selbst zu lesen. Diese Methode funktioniert hervorragend und bringt den Großen und den Kleinen Spaß, da das Erfolgserlebnis nicht lange auf sich warten lässt.

Dies liegt zum einen an der vorher genannten Vorgehensweise und zum anderen daran, dass die lehrhaften Texte kindgerecht und spannend aufgearbeitet wurden. Da wird das Buch immer und immer wieder zur Hand genommen und Stück für Stück kann man mehr erfahren und Stolz auf sich selbst sein, da der Leseerfolg stetig wächst.

Mein Fazit: kindgerecht aufgebaut - hier stimmen Text und Bild

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Rezensionen von Gaby 2707:

Mädchen können alles, wenn sie wirklich wollen

Abgetaucht von Baldacci David

Nach „Ausgezählt“ ist dies der zweite Thriller um die taffe FBI-Agent Atlee Pine. Die sucht immer noch nach ihrer Zwillingsschwester Mercy, die, als sie beide gerade mal sechs Jahre alt sind, von einem Mann nachts aus ihrem gemeinsamen Kinderzimmer entführt wurde. Mercy taucht nie wieder auf. Knapp dreißig Jahre später ist Atlee zur einzelgängerischen FBI-Agentin geworden, die seit 12 Jahren beim FBI in Shattered Rock in Arizona, einer kleinen Stadt unweit des Grand Canyons, eigenwillig ihren Dienst versieht.

Um ein Disziplinarverfahren zu umgehen, gewährt ihr Chef Special Agent Clint Dobbs ihr Urlaub auf unbestimmte Zeit um mit Ihrem Trauma um das Verschwinden ihrer Schwester endgültig abschließen zu können. Zusammen mit ihrer Sekretärin und Assistentin Carol Blum macht sie sich auf in ihr Heimatstädtchen Andersonville im Sumter County, Georgia, wo das Drama damals stattgefunden hat. Kaum dort angekommen wird eine grausam ermordete Frau zurecht gemacht als Braut gefunden. Als wenig später eine männliche Leiche in Smoking und Zylinder auftaucht, geht Ermittler Max Wallis vom GBI in Andersonville von einem Serientäter aus und bittet Atlee um Hilfe. Immer tiefer wird sie in den Fall hineingezogen und ihr kommt bald ein schrecklicher Verdacht...

Ich kenne den ersten Fall um Atlee Pine noch nicht. Obwohl ich beim Lesen nicht den Eindruck hatte bisher etwas verpasst zu haben, werde ich, um die Hauptdarsteller noch besser kennenzulernen, auch Teil 1 garantiert bald lesen.
David Baldacci hat einen so einnehmenden, mitreißenden Schreibstil, setzt die Cliffhanger so gekonnt, dass es mir sehr schwer gefallen ist, das Buch auch mal aus der Hand zu legen. Er vermittelt mir die jeweiligen Stimmungen so treffend, dass ich meine mittendrin zu stecken in den Ermittlungen, die langwierig und nervenaufreibend sind. Durch Atlees Gedanken, die hier kursiv dargestellt sind, bin ich noch näher an ihr dran und kann sie noch besser verstehen.
Eine äußerst sympathische und angenehme Person neben Atlee ist ihre Assistentin Carol Blum. Sie bringt durch ihre sanfte, leicht mütterliche Art immer wieder Ruhe in Lee´s Gefühlswelt, kann aber auch sehr energisch sein. Sie habe ich sofort ins Herz geschlossen. Überhaupt finde ich die hier agierenden Personen sehr deutlich und vorstellbar mit ihren sehr unterschiedlichen Eigenschaften und Charakteren gezeichnet.
Gerade wenn es um grausige Details geht (z.B. zum Zustand der Leiche), werden diese nüchtern und unaufgeregt erzählt, ohne nervige Übertreibungen. Dies kommt meinem Lesegeschmack sehr zugute.
Ich habe mich immer wieder auf sehr gut gelegte falsche Fährten eingelassen und bin auf überraschenden Wendungen reingefallen. Es gab bisher selten einen Krimi bzw. Thriller, bei dem ich nicht von selbst auf die Auflösung gekommen bin. Nur den Schlussakkord hatte ich vorher geahnt.
Die Spannung baut sich in der Geschichte ganz langsam auf, steigt bei jedem gefundenen Toten um eine Nuance an, um dann sehr hoch oben zum Showdown zu führen. Auch, dass es immer zwischen Atlees privatem Fall und dem Kriminalfall in Andersonville hin und her springt, trägt zum Spannungsaufbau bei. Für mich zum runterkommen immer ganz wichtig: auf den letzten Seiten geht es dann wieder ganz ruhig zu.

Ein sehr interessanter Fall, garniert mit ganz normalen menschlichen und zwischenmenschlichen Problemen, der mich ab der ersten Seite begeistert hat. Auch wenn es etwas gedauert hat bis die Spannung aufgebaut war, hat er mich doch sofort gefangen und bis zum Schluss nicht mehr losgelassen.
Dieser Baldacci hat bei mir die volle Punktzahl erreicht: 5 von 5 Sternen.

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Rezensionen von LadyIceTea:

Zu gewollt humorvoll und klischeehaft

Thirty von Bradley Christina

Bella Edwards' Leben ist ein einziges Chaos. Während ihre Freundinnen auf Facebook ihr ach so erfüllendes Leben feiern, ist Bella nicht mal ansatzweise da, wo sie mit fast dreißig sein wollte. Vor allem der Mann fürs Leben fehlt noch. Hals über Kopf fliegt sie von London nach New York zu ihrer Freundin Esther.

Die hat die rettende (oder völlig absurde?) Idee: dreißig Dates in dreißig Tagen. So macht Bella sich auf einen verrückten Trip von New York bis nach San Francisco mit dem Ziel: den Einen finden. Zwischen diversen Blind Dates, charmanten und weniger charmanten Typen, findet Bella zwar nicht den Mann fürs Leben, aber tatsächlich das Eine, was sie glücklich macht. Und vielleicht, nur vielleicht, gibt es ja doch noch Hoffnung auf den Einen.

Der Klappentext „Thirty – 30 Dates, in 30 Tagen“ klang für mich zunächst vielversprechend. Die Story verheißt einige amüsante und gefühlvolle Lesestunden und im Grundprinzip bekommt man genau das, wenn man denn den Schreibstil mag.
Leider hat der Schreibstil meinen Geschmack überhaupt nicht getroffen. Alles war mir ein bisschen zu aufgekratzt, zu bemüht auf lustig oder schrullig gemacht und mit viel zu vielen Klischees behaftet. Mit Bella bin ich auch nicht warm geworden. Sie ist mir zu unstet und für ihr Alter, ein bisschen zu unreif.
Was ich eigentlich als sehr interessante Idee empfunden hatte, war die Aufforderung ihrer Freundin Esther, dass sie ihr über jedes Date einen Bericht schreiben soll, denn Bella wollte mal Autorin werden. Leider unterscheiden sich diese Berichte erzähltechnisch überhaupt nicht vom Rest des Buchs. Alleine die Überschriften und die Verabschiedung bei den Berichten, macht darauf aufmerksam. Da hätte ich wirklich mehr erwartet, hatte mich das doch ein wenig an Sex and the City erinnert.
Langweilig ist die Geschichte aber nicht. Es passiert viel hintereinander weg. Ein Date nach dem anderen und zwischendurch noch einige Szenen mit Freunden oder Familie. Trotzdem zog es sich für mich, da ich irgendwann etwas genervt war und mich einfach nicht mitreißen lassen konnte.
Für mich war es leider absolut nicht das richtige Buch, auch wenn die Grundidee mir gut gefallen hat.

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Rezensionen von Gudrun7:

leichte Sommerlektüre, die etwas vorhersehbar ist, was hier aber nicht stört

Cornwall für Anfänger von Karin Lindberg

Das Cover zeigt viele Details, die im Roman vorkommen. Die angenehme Farbgebung und die Hinweise auf den Inhalt sind super treffend gewählt.

Der Schreibstil hat mich gleich gehabt. Ich konnte mich von Anfang bis zum Ende ins Buch vertiefen und miterleben. Die lockere Art lässt alles flüssig lesen.

Obwohl sicherlich das Ein oder Andere vorhersehbar ist, hat es mich hier nicht weiter gestört, da die dargestellten Themen vielfältig und emotional mitreißend erzählt werden.

Das Lokalkolorit stellt Land und Leute gelungen in den Fokus. Obwohl ich noch nie an Ort und Stelle war, konnte ich mir die Gegebenheiten und auch die Eigenheiten der Menschen wunderbar vorstellen. Gerade deshalb war Schmunzeln mit inbegriffen, erinnert es doch so einiges Mal an Vergangenes.

Auch die Charaktere werden mit charmantem und gut gesetztem Humor gelungen in Szene gesetzt. Ich hatte hier das Gefühl, auf Du-und-Du mit den Mitwirkenden zu sein.



Mein Fazit: leichte Sommerlektüre, die etwas vorhersehbar ist, was hier aber nicht stört

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