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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von Andrea:

Lieb und nicht bewertend

Das bin ich. Ich zeig es dir. von Heinz Janisch

Ein liebes Buch, das nicht bewertet und jeden so lässt, wie er ist.

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Rezensionen von Andrea:

Witzig mit Lernfaktor

Die Kürbiskatze kocht Kirschkompott von Elisabeth Steinkellner

Witzig und mit Lernfaktor beim Buchstabenlernen finde ich das Buch sehr hilfreich.

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Rezensionen von Andrea:

Einfach, phantasieanregend

Wie war das am Anfang von Heinz Janisch

Einfach, aber phantasieanregend für Kinder, von wo man herkommt und was man geworden ist

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Rezensionen von yellowdog:

Tempo, Cadenza, Capriccio, Da Capo

Find Me, Finde mich von Aciman André

Find me ist indirekt die Fortsetzung von Andra Acimans 2007 erschienen Roman „Ruf mich bei Deinem Namen“. Zumindest sind teilweise die gleichen Figuren da.
Ich habe den Vorgänger nicht gelesen. Ein kleiner Nachteil, aber ich konnte mich damit arragieren.
Es ist weniger die Handlung entscheidend als Acimans auffälliger Stil.

Seine Sprache hat einen eigentümlich hohe n Ton und grenzt schon fast an lyrischer Prosa. Das gefällt mir ganz gut.
Der Roman teilt sich auf in vier Abschnitte, wobei der erste „Tempo“ der längste ist. Es beginnt mit dem Professor Samuel Perlman, der auf einer Zugreise nach Rom eine Frau Namens Miranda kennen lernt. Sofort beginnt etwas zwischen ihnen.
Im zweiten Abschnitt „Cadenza“ wird dann aus der Perspektive von Elio, Samuels Sohn, erzählt. Es folgen noch 2 kürzere Kapitel: Capriccio und Da Capo, in denen es daruf hinausläuft, dass sich Elio und Oliver widertreffen.
Schon zu Beginn des Buches kann man erkennen, wie originell und gut die Dialoge gemacht sind und wie eigenständig und charismatisch die Figuren charakterisiert sind. Sie sind realistisch und glaubwürdig und das halte ich für eine hohe Qualität.

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Rezensionen von Marie aus E.:

Bewegend

Die Dirigentin von Maria Peters

Willy ist eine junge Frau, die noch zu Hause bei ihren Eltern wohnt. Ihre Mutter ist fürchterlich: dominant, lieblos und herrisch. Auch ihr Vater kann hier nichts ausrichten.
Als Platzeinweiserin in einem Konzerthaus versucht sie, das Konzert eines großen Dirigenten zu besuchen - und ihr Wunsch, selbst Dirigentin zu werden wird immer dringender.

Ich habe das Buch verschlungen, man fühlt ab Seite Eins mit Willy und leidet mit. Die Autorin schafft es, dass man wie gebannt immer weiter lesen muss.
Die kaltherzige Atmosphäre des Elternhauses und dann die damalige Stellung der Frau, knallhart auf den Punkt gebracht. In den 20ern war es kein Spaß, eine Frau zu sein, wenn man nicht den üblichen Rollenklischees entsprechen wollte bzw. konnte oder wohlhabend war (das gilt gleichermaßen für Männer, die der Rollenzuweisung nicht entsprochen haben, auch das zeigt das Buch; schön dass es hier nicht einseitig blieb).

Umso bemerkenswerter der Lebensweg von Antonia Brico, wie sie dann später hieß.
Die Handlung ist angelehnt an die Realität, ich habe von Antionia Brico vor dem Buch noch nie etwas gehört, konnte also auch gleich noch etwas dazulernen.
Ich mag das Genre "Historische Fiktion" sehr gerne - man erfährt etwas über das Leben von Personen, gleichzeitig wird es aber auch ausgeschmückt und Teile dazu erfunden.
"Die Dirigentin" ist hier ein Paradebeispiel. Es ist spannend und aufschlussreich und nun ja, in der Dirigentenszene hat sich in den letzten 100 Jahren wohl auch nicht besonders viel verändert, Dirigentinnen prägen auch jetzt nicht unbedingt in großer Anzahl die Konzerthäuser.

Mein Fazit: ein großes Buch, dass sich leicht weglesen lässt und mich in allen Punkten überzeugt hat. Unbedingte Weiterempfehlung.

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Rezensionen von Gudrun7:

nicht nur die vorgestellten Details, sondern auch der Schreibstil ist Muschelsammeln pur

Muschelsammeln für die Seele von Victoria Bindrum

Das Cover hat mich gleich auf Anhieb gepackt. Es vermittelt eine gewisse Leichtigkeit, die man sich bei der Erholung ja auch wünscht.

Genauso geht es mit dem Schreibstil weiter. Victoria Bindrum hat es geschafft, dass ich dieses Sachbuch innerhalb kürzester Zeit gelesen habe, weil ich nicht nur die informativen Details super interessant und aufschlussreich empfunden habe, sondern auch, weil der Humor überaus einnehmend rüberkommt.

Da wird man mit charmantem und spitzfindigem Witz, der u.a. von den üblichen Alltagsspirenzchen, die jeder in der ein oder anderen Weise sicherlich schon erlebt hat, nicht nur aufgeklärt, sondern auch noch bestens unterhalten.

Die vielfältigen Tipps und Tricks, um sich in jeder Lebenssituation das nötige Quäntchen Erholung zu erschaffen, werden liebevoll transportiert und durch gute Hilfestellungen, wie zum Beispiel Modell-Erholungsbedürftige, gut in Szene gesetzt.

Dadurch zieht sich der rote Faden gekonnt durchs Buch und die Erholung kann genossen werden.

Mein Fazit: nicht nur die vorgestellten Details, sondern auch der Schreibstil ist Muschelsammeln pur

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Rezensionen von HoGü:

Solche Bücher sollten öfters erscheinen

Schnappschüsse der Befreiung von Peter Pirker; Matthias Breit

Ich habe dieses Buch diese Woche gekauft und bin fast durch. Aber ich bin jetzt schon begeistert. Die Zusammenstellung der Bilder und der Hintergrundgeschichten in Verbindung mit den Briefen der amerikanischen Soldaten geben einen sehr guten Eindruck, wie Tirol zu Kriegsende sich präsentierte. Dabei wird auch die differenzierte Sichtweise auf Deutschland und Österreich erkennbar.

Nicht alles wurde in den Einheitstopf geworfen. Ich danke den Autoren und beteiligten Quellen für dieses Buch und den Geschichtseinblick, der einem als Tiroler auf lokaler Ebene im Kontext mit den damaligen Weltgeschehnisse fehlt.

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Rezensionen von KimVi:

Eine Story, die unter die Haut geht

Schnappschüsse der Befreiung von Peter Pirker; Matthias Breit

Tim Blanck gelingt es, seine Frau dazu zu überreden, den Herzenswunsch ihrer 16-jährigen Tochter Emme zu erfüllen und sie, gemeinsam mit zwei Freundinnen, in den Partyurlaub nach Mallorca fliegen zu lassen. Doch das Unfassbare geschieht: Emme verschwindet spurlos und wird nie wieder gesehen. Mittlerweile sind drei Jahre vergangen.

Die Polizei hat die Suche nach Emme längst eingestellt. Doch Blanck gibt nicht auf. Er hat seine Zelte in Schweden abgebrochen und ist auf die beliebte Urlaubsinsel übergesiedelt, um dort weiter nach einer Spur zu suchen. Seinen Lebensunterhalt verdient er sich als Privatermittler. Als er von einem vermögenden deutschen Geschäftsmann den Auftrag erhält, dessen Frau zu beschatten und herauszufinden, ob sie einen Geliebten hat, ahnt Blanck noch nicht, in welche üblen Machenschaften er durch diesen Auftrag verstrickt wird....



In Kallentofts Mallorca-Krimi betrachtet man die beliebte Urlaubsinsel aus einem ganz anderen Blickwinkel. Denn hier wird nicht die unbeschwerte Urlaubsatmosphäre und die überschäumende Leichtigkeit, die damit verbunden ist, vermittelt. Im Gegenteil, man wirft einen Blick auf die dunkle Seite des vermeintlichen Paradieses und folgt Privatermittler Tim Blanck in einen regelrechten Sumpf aus Gier, Korruption und gnadenloser Gewalt.



Beim Einstieg sollte man konzentriert lesen, denn der Schreibstil ist zunächst gewöhnungsbedürftig. Knappe und zuweilen eher abgehackte Sätze, unterstreichen die fiebrige Suche des verzweifelten Vaters. Es ist zwar anfangs nicht leicht, dem Ganzen mühelos zu folgen, dennoch kann man dadurch hervorragend nachvollziehen, was in Tim Blanck vorgeht und ihn antreibt. Denn immerhin sind drei Jahre vergangen, seit Emme spurlos verschwand. Doch Blanck gibt nicht auf, sondern sucht verzweifelt nach seiner Tochter. Durch den außergewöhnlichen Schreibstil kann man seine Gefühle nachvollziehen. Seine fieberhafte Suche, nach der geringsten Spur, die ihn zu seiner Tochter führen könnte, wird dadurch eindringlich vermittelt. Außerdem gerät man, ohne es bewusst zu bemerken, bereits nach kurzer Zeit in den Sog der Ereignisse und wird regelrecht mitgerissen.



Rückblicke in die Vergangenheit und aktuelle Ereignisse wechseln. Deshalb ist es gerade anfangs wichtig, die jeweiligen Perspektiven genau einzuordnen, damit man den roten Faden, der zuweilen etwas versteckt durch die Handlung führt, nicht verliert. Sympathische Charaktere und unbeschwerte Urlaubsatmosphäre darf man von diesem Mallorca-Krimi nicht erwarten. Man spürt zwar die sommerliche Hitze, die auf der Insel herrscht, doch sie wirkt nicht sommerlich, leicht und unbeschwert, sondern eher mörderisch. Die Einblicke in die dunkle Seite des Urlaubsparadieses sorgen dafür, dass man schon bald nicht mehr weiß, wem man vertrauen kann und was man glauben soll. Das verstärkt allerdings das Gefühl, dass man unbedingt erfahren möchte, was im aktuellen Strang vor sich geht und ob sich eine Verbindung zu Blancks verschwundener Tochter ziehen lässt.



Ein spannender, teilweise verwirrend erzählter Krimi, bei dem es sich definitiv lohnt, dranzubleiben. Denn dann wird man mit einer Story belohnt, die unter die Haut geht.

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Rezensionen von begine:

Ein Austauschjahr

Das Salzwasserjahr von Hoch Nora


Nora Hoch schreibt mit Ihrem Debütroman
„Das Salzwasserjahr“ ein interessantes Jugendbuch.
Der fast 18jährige Jannik zieht zu einem Austauschjahr von Berlin nach Australien.
Er, der nur mit seiner Mutter zusammen lebt, kommt in eine Familie, die gerade ihre Probleme hat. Der gleichaltrige Sohn ist anfangs reserviert, aber Nick, wie er in der Familie genannt wird, ist ziemlich einsichtsvoll.

Es ist interessant wie er sich in der Schule und in der Familie einfügt, so das er am Ende ein paar gute Freunde hat.

Die Autorin beschreibt dieses Jahr eindrucksvoll. Sie lässt uns seine Emotionen miterleben.Der Schreibstil ist eindrucksvoll und flüssig, dem Alter des Protagonisten angemessen.
Der Roman liest sich einfach wunderbar.

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Rezensionen von manu63:

Schützer oder Monster

Der Behüter von Catherine Shepherd

Der Behüter ist der 5. Band der Laura Kern Reihe der Autorin Catherine Shepherd. Jedes Buch der Reihe kann eigenständig gelesen werden, ich ziehe es jedoch vor, bei einer Reihe mit dem ersten Band anzufangen um die Entwicklung der Akteure verfolgen zu können.


Gekonnt führt die Autorin die Leser durch die Geschichte, welche sich in mehreren Erzählsträngen entwickelt.

Nach und nach werden die Zusammenhänge klar, wobei ich den tatsächlichen Täter erst relativ spät erkannt habe. Immer wieder werden von der Autorin Spuren gelegt die zu unterschiedlichen Tatverdächtigen führen. Plausibel dargestellt kann man sich mehrere potentielle Täter vorstellen. Die Handlung ist spannend und gut durchdacht. Persönlich gut gefallen haben mir die Entwicklungen der Hauptakteure, beginnend mit dem ersten Band der Reihe bis zum aktuellen Band. Geschickt werden Infos aus den Vorbänden eingebunden, ohne den Kenner der Reihe zu langweilen. Mein Fazit spannend und lesenswert.

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