Kunden em pfehlungen
Rezensionen von Tara:
Tolle Charaktere
Dreams of Yesterday von Cosway L. H.
„Dreams of Yesterday“ ist der erste Band der CRACKS-Reihe von der Autorin L. H. Cosway.
Vorweg: Wer den Klappentext noch nicht gelesen hat, sollte dies auch besser nicht tun. Bei mir hat er falsche Erwartungen geweckt, so dass ich beim Lesen ein wenig enttäuscht war, obwohl es sich um ein wirklich großartiges Buch handelt.
Der Schreibstil von L. H. Cosway ist einfach grandios. Er lässt sich ganz leicht lesen und wechselt zwischen witzigen Dialogen und tiefgründigen Gesprächen.
Zu Beginn lernt Evelyn – die bei ihrer Tante Yvonne wohnt – Dylan kennen. Dylan geht zur gleichen Schule wie sie und ist dort bei den weiblichen Schülerinnen äußerst begehrt. Ganz langsam entwickelt sich eine Beziehung zwischen den beiden und man erfährt nach und nach immer mehr aus ihrem Leben. Evelyn liebt Pflanzen und Dylan hat ein besonderes Faible für Düfte. Wichtig und immer mit dabei sund Evelyns bester Freund Sam und die Freunde von Dylan – Amy und Conor.
Alle Charaktere sind etwas ganz Besonderes und gut ausgearbeitet. Evelyn war mir direkt sympathisch, Dylan ist ein außergewöhnlicher Typ und gefiel mir mit jeder Seite besser. Mit Sam hat Evelyn wirklich einen großartigen Freund, er ist ein ganz besonderer Charakter, total liebendwürdig, er ist ein Freund den sich jeder nur wünschen kann und dem man eigentlich nur das Beste wünscht. Ebenso ihrer Tante Yvonne, die sich liebevoll und bestimmt um Evelyn kümmert, ohne dabei zu autoritär zu wirken.
Die Beziehung zwischen Evelyn und Dylan entwickelt sich zu Beginn ganz langsam. Das fand ich richtig schön, dann geht es zwischenzeitlich rasend schnell, für meinen Geschmack ein wenig zu schnell. Aber es gibt auch weniger sympathische Charaktere, die ebenso authentisch und lebendig wirken.
Gut gefiel mir auch, dass in diesem Roman das Augenmerk nicht nur auf einer Generation liegt, sondern auch Evelyns Großmutter mit einbezogen wird, die Evelyn regelmäßig besucht.
„Man kann bis ans andere Ende der Welt reisen, sich selbst nimmt man immer mit.“
ist ein wahres und für dieses Buch sehr treffendes Zitat der Großmutter, dass im Leben eines jeden Menschen seine Gültigkeit hat.
Ich habe das Buch wirklich gerne gelesen, hätte mir noch ein paar Seiten mehr gewünscht und bin besonders von den Charakteren begeistert.
Rezensionen von Almuth-Rexer@web.de:
Älter und ein bisschen weiser
Alter Hund, neue Tricks - Thriller (Sean-Duffy-Serie 8) von Adrian McKinty
Der ,,katholische Bulle" Sean Duffy ist älter, etwas ruhiger und ein Familienmensch geworden. 1992 geht es auch in den Straßen von Belfast etwas weniger turbulent und gewalttätig zu, viele IRA-Funktionäre befinden sich im Exil. Sean Duffy arbeitet als Teilzeitpolizist in Reserve nur noch 6 Tage im Monat beim Carrickfergus CID.
Die übrige Zeit lebt er im nahen Schottland mit Frau und Kind. Doch als ein Landschaftsmaler bei einem Autodiebstahl zu Tode kommt, muss Duffy ein paar zusätzliche Tage Dienst tun, da sein Nachfolger Lawson im Urlaub ist. Mit seinem früheren Partner Crabbie, auch er inwischen Teilzeitreservist, macht sich Sean Duffy an die Ermittlungen. Und schon bald wird deutlich, dass der Autodiebstahl nur fingiert war, um einen Mord zu vertuschen. Der Landschaftsmaler führte offenbar eine Doppelexistenz. Immerhin hat er regelmäßig eine Telefonzelle in der Republik Irland angerufen und die Spuren führen zu IRA-Funktionären, die dort im Exil leben.
Sean Duffy, der zunächst nur widerwillig den Zusatzdienst übernimmt, findet doch wieder Gefallen am Außendienst. Und trotz seiner Gedanken an Frau und Kind begibt er sich - mal wieder auf eigene Faust - in Gefahr. Denn Duffy wäre nicht Duffy, wenn er nicht gegen alle Widerstände kämpfen würde. Heldenhaft und wunderbar selbstironisch will der ,,alte Hund", sich und anderen beweisen, dass er 's noch drauf hat. Dabei stolpert er allerdings auch über so manchen ,,neuen Trick" der jüngeren Generation. Als er dann noch auf den amerikanischen Geheimdienst stößt, wird es auch für Sean Duffy brenzlig.
Zu Beginn wirkt Sean Duffy resigniert und müde und es dauert auch etwas, bis die Spannung steigt. Doch dann zeigt sich, dass er zwar älter und etwas weiser, aber kein bisschen ruhiger geworden ist. Allerdings haben mir die Vorgängerbände mit dem Draufgänger Sean Duffy besser gefallen. Hier gerät der eigentliche Fall durch Duffys Gedankenspaziergänge bisweilen in den Hintergrund, teils sehr lange Dialoge mindern das Lesevergnügen.
Für mich ist ,,Alter Hund, neue Tricks" noch gute Krimiunterhaltung, allerdings schwächer als die Vorgänger.
Rezensionen von HEYN Leserunde, Petra Hesse:
Schade um das Sujet!
Für die Ewigkeit von Helmut Krausser
Eine Liebesgeschichte mag aus unterschiedlichen Gründen interessant sein, eine wesentliche Rolle spielen dabei aber unweigerlich Wesen und Verhaltensweisen der Liebenden. Im vorliegenden Falle sind dies eine verwöhnte höhere Tochter, deren Schönheit sie immer wieder zum Objekt männlicher Begierde werden lässt, und ein junger deutscher Justizflüchtling, der sich als Pianist in Argentinien durchschlägt und mit einer zeitgeistigen Oper zu reüssieren hofft.
Die beiden brennen aus jugendlicher Verliebtheit ziemlich unüberlegt durch und stoßen auf ihrer Flucht von Buenos Aires bis Rio de Janeiro – absehbar – auf immer neue Hindernisse. Im Kern geht es dabei um Geld bzw. dessen Fehlen im Kontext von Ausbeutung, Bestechlichkeit und patriarchaler Allmacht, die das Südamerika des beginnenden 20. Jahrhunderts in dem Roman charakterisieren.
Aber wozu diese Lokalisierung? Warum das Jahr 1902? Und weshalb zwei Liebende von so geringem Tiefgang, dass sie angesichts all ihrer materiellen Herausforderungen doch immer unverändert bleiben? Selbst die Perfidie, die der Klappentext dem Verfolger der beiden bescheinigt, beschränkt sich bis zum Schluss auf einen schlau inszenierten Egoismus, wie es ihn überall und zu jeder Zeit gibt – wirklich zu fesseln vermag dieses kleine Böse genauso wenig wie die gar nicht so große Liebe. Schade um das vielversprechende Sujet!
Rezensionen von Vicky:
Im Leben geht es um Möglichkeiten
Kisses from the Guy next Door von Piper Rayne
‘Kisses from the Guy Next Door‘ ist ein Liebesroman des Autorenduos Piper Rayne und bildet den zweiten Band der 'Baileys'-Reihe. Und nein, es geht dabei nicht um das Getränk auch wenn ich dauernd daran denken musste! Piper Rayne ist das Pseudonym zweier Bestseller Autorinnen die mittlerweile sehr weit oben auf meiner Lieblingsliste stehen - jedes Buch von ihnen wird sofort mit großer Begeisterung von mir verschlungen!
Das Buch hat ein sehr ansprechendes und wunderschön gestaltetes Cover, ich finde es lädt irgendwie zum Träumen ein! Außerdem sind die Cover der gesamten Reihe toll aufeinander abgestimmt, das finde ich toll und so ist der Wiedererkennungswert definitiv gegeben.
Unter 'Das Buch' kann man sich bereits einen kurzen Vorgeschmack auf die Geschichte rund um Brooklyn Bailey, ihren Verlobten Jeff und Wyatt Whitmore holen. Der Roman wird in zweiundfünfzig Kapitel, abwechselnd aus der Sicht von Austin und Holly, erzählt. Außerdem gibt es noch einen Epilog und etwas Einhorngeschwafel – das liebe ich immer :-) Den Wechsel zwischen Brooklyn und Wyatt finde ich super gut gelungen und macht die Geschichte sehr abwechslungsreich. Außerdem versteht man so beide Hauptfiguren besser und das finde ich immer toll!
Der Schreibstil von Piper Rayne ist wie immer sehr angenehm, man kommt dadurch flott voran beim Lesen. Die Dialoge zwischen den Figuren waren sehr witzig und unterhaltsam. Die Geschichte ist gut zu lesen und nachvollziehbar gestaltet. Ich habe die Baileys und Lake Starlight ins Herz geschlossen – hach, ich hab mich mehr als nur einmal dorthin geträumt beim Lesen des Buches. Der Blog lakestarlightbuzzwheel.com erinnert mich stark an Gossip Girl - ich bin begeistert und stelle bereits Theorien auf wer dahinter stecken könnte :-) Es bleibt spannend!
Fazit: Wow, wow, wow. Ich war total gefesselt von der Geschichte und den Dialogen. Ich habe das Buch regelrecht verschlungen. Aber das Ende war total fies. Ich will wissen wie es weitergeht - JETZT!!
Rezensionen von Lesemama:
Die Puppemfabrik ist nur der Anfang
The Doll Factory von Elizabeth Macneal
Zum Buch:
London, 1850. Iris schuftet unter harten Bedingungen in einer Puppenmanufaktur, doch heimlich malt sie Bilder und träumt von einem Dasein als Künstlerin. Als sie für den Maler Louis Frost Modell stehen soll und von ihm unterrichtet wird, eröffnet sich ihr eine völlig neue Welt: Künstlerische Meisterschaft, persönliche Entfaltung und die Liebe zu Louis stellen ihr Leben auf den Kopf.
Sie ahnt jedoch nicht, dass sie einen heimlichen Verehrer hat. Einen Verehrer, der seinen ganz eigenen, dunklen Plan verfolgt.
Meine Meinung:
Ein packende Geschichte die ihren Anfang eben in jener Puppenfabrik nimmt, aber schnell über die Anfänge hinausgeht. Historisch sehr interessant und spannend, super flüssig zu lesender Schreibstil, eigentlich alles was ein guter Roman braucht. Auch die Zwillinge sind sehr gut und authentisch dargestellr, vor allem Iris mit ihren Träumen.
Ich fand ja diese Zeit schon sehr spannend, auch wenn ich da natürlich nicht mehr leben möchte. Für ein Erstlingswerk, ein Debütroman, ist es so toll, da fehlt eigentlich nichts mehr und ich wünschte, es würde mehr gelesen. Ich kann es jedenfalls sehr empfehlen, für alle die gerne historisch lesen.
Rezensionen von marsu:
Magisch und brutal
Immernacht von Ross MacKenzie
Lara, eigentlich Larabelle Fox, ist dreizehn Jahre alt. Sie ist Waise und die einzige Erinnerung an ihre Mutter ist ein Medaillon. Sie arbeitet als "Tosher", das bedeutet in dieser Welt Kanalsammlerin. Ihre Arbeit besteht darin, in den alten Kanalschächten nach Schätzen zu suchen, die sie anschließend beim alten Hans eintauscht.
Auch Joe ist ein Tosher, er ist jünger als Lara und sie fühlt sich ein wenig für ihn verantwortlich. Joe sucht in den Kanalschächten nach Schätzen, um für sich und seine Großmutter zu sorgen. Für einen seltsamen Mann findet Lara einen Schatz, aber wenn sie vorher geahnt hätte, was dies für eine Kettenreaktion hervorrufen wird, hätte sie es wohl besser nicht abgegeben oder gar nicht erst gefunden. Die Geschichte spielt in einer Welt, in der die Menschen keine Magie ausüben dürfen. Dies ist Mrs Hesters und ihren Weißen Magiern vorbehalten, die für den König arbeiten. Eine Welt voller Brutalität und sicherlich nicht unbedingt die richtige Lektüre für jede/n 12jährige, denn hier wird sehr plastisch beschrieben. Andererseits aber auch eine gelungene magische Geschichte.
Rezensionen von Lesemama:
Wiedererwachte Liebe
Immernacht von Ross MacKenzie
Zum Buch:
Was als stürmische Jugendliebe begann, hat genauso heftig geendet, aber nie wirklich aufgehört.
Damals war Valeria die kleine Schwester von Raphaels bestem Freund, fünf Jahre später ist sie immer noch die Frau, die er nie vergessen hat. Plötzlich steht sie wieder vor ihm und die Anziehung zwischen den beiden ist ungebrochen.
Bis heute ahnt Raphael nur, warum Valeria damals Schluss gemacht hat. Doch er weiß, dass er es nicht noch einmal ertragen könnte ...
Auch Valeria hat ihre erste große Liebe und den Sommer, in dem sie alles hatten, nie vergessen. Doch die Enttäuschung über Raphaels Betrug sitzt immer noch tief. Gibt es überhaupt eine zweite Chance für die erste Liebe?
Meine Meinung:
Normalerweise bin ich überhaupt kein Fan von Paaren oder Personen auf dem Cover, aber in diesem Fall passt es sehr gut. Der Schreibstil ist ganz wunderbar zu lesen, auch sind die Charaktere sehr symphatisch, sie nerven nicht mir einem ewigen Hin und Her.
Eine wunderschöne, romantische Geschichte, die mich von Beginn an ganz wunderbar unterhalten konnte. ich konnte mitfühlen, was mir beim Lesen schon wichtig ist, und ich fühlte mich wohl. Das Buch ist sehr unterhaltsam und ich kann er nur weiterempfehlen. Einfach nur schön zu lesen.
Rezensionen von marsu:
Rache
Wings of Silver. Die Rache einer Frau endet nie von Läckberg Camilla
Mit diesem Buch hat Camilla Läckberg nach "Goden Cage" den zweiten Teil ihrer Thriller-Reihe veröffentlicht. Meines Erachtens sollte man den ersten Teil unbedingt vorher gelesen haben. Protagonistin Faye denkt, dass sie nun alles erreicht hat, was sie sich erwünscht hat. Der verhasste Ex-Mann sitzt im Gefängnis und kann ihr nichts mehr anhaben und ihre Agentur "Revenge" könnte nicht besser laufen.
Außerdem ist sie fortgezogen. Doch natürlich ist das nicht von Dauer, denn Jack, ihrem Ex-Mann, konnte die Flucht gelingen und sie weiß genau, dass er es auf sie abgesehen hat. Und jemand hat es außerdem auf ihre Firma abgesehen. Ihr neues Leben an der Seite ihres neuen Lebenspartners droht zu zerbrechen. Auch hier gibt es wieder einen Vergangenheits- und einen Gegenwartsstrang. Allzu realistisch ist auch dieses Buch nicht, dennoch spannend und unterhaltsam.
Rezensionen von Lesemama:
Sommerliches Lesevergnügen
Das kleine Weingut in der Toskana von Romy Sommer
Zum Buch:
Als Workaholic Sarah den kleinen Weinberg ihres entfremdeten Vaters in der Nähe von Montalcino in der Toskana erbt, ist sie entsetzt. Sie liebt ihr Leben in London - und hat eigentlich keine Zeit, eine toskanische Villa und ein Weingut auf Vordermann zu bringen, um beides gewinnbringend zu veräußern.
In Italien angekommen, genießt sie dann doch das Dolce Vita, die malerische Landschaft und den köstlichen Wein. Bis sie erfährt, dass die Hälfte ihres Erbes ihrer Jugendliebe, dem eigenbrötlerischen Winzer Tommaso, gehört. Und der will auf keinen Fall verkaufen. Außerdem lässt er keine Gelegenheit aus, Sarah klarzumachen, dass er sie für eine hochnäsige Großstädterin hält. Trotzdem fühlt sie sich unwiderstehlich zu ihm hingezogen ...
Meine Meinung:
Wer träumt nicht von Urlaub in der Toskana. Seit eir vor über zwanzig Jahren dort waren, träume ich von einer Wiederholung dieses Traumurlaubs. Einfache Unterkunft, aber dennoch so wunderschön und genauso ist das Buch. Das Setting ist ein Traum, man fühlt sich angekommen. der Schreibstil ist sehr schön zu lesen, absolut lebhaft und authentisch wird die romantische Story erzählt.
Die Charaktere sind sehr symphatisch und menschlich, die Probleme ebenso.
Urlaubsgenuss und Sommerfeeling zwischen den Seiten, absolut empfehlenswert.
Rezensionen von OWI:
Wie die Chassidim leben und denken
Die Hochzeit der Chani Kaufman von Eve Harris
Ein wunderbares Buch. Die Sprache ist zart - so wie die Beziehung zwischen Chani und Baruch. Chani ist ein faszinierender Charakter mit ihrem Selbstbewusstsein und ihrem Hang Konventionen zu durchbrechen.
Und die sind eng in der Gemeinschaft der orthodoxen Juden in Brooklyn. Da entfaltet der Roman seine besondere Stärke: Es ist der Blick in diese für uns "goyim" so verschlossene Welt.
Die Auseinandersetzung mit diesen alten Traditionen und auch das Auseinanderleben mit ihnen kommt - dies der zweite große Handlungsstrang im Buch - zum Ausdruck auch in der Konfrontation des sehr konservativen Rabbi mit seiner Frau. Die dann am Ende...
Aber das liest man am besten selbst...










