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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von Vicky:

Der Held im Happy End

Book Boyfriend von Claire Kingsley

'Book Boyfriend' ist ein Liebesroman der Autorin Claire Kingsley. Der Roman ist außerdem der Auftaktband der 'Bookboyfriends'-Reihe.

Das Cover ist nett gestaltet und ist optisch auf jeden Fall auf die Reihe abgestimmt, der Wiedererkennungswert ist hier also definitiv gegeben.

Unter 'Über das Buch' kann man sich bereits einen kurzen Vorgeschmack auf die Geschichte rund um Alex und Mia holen.

Der Liebesroman umfasst achtundzwanzig Kapitel sowie einen Epilog. Die Kapitel sind abwechselnd aus Sicht von Alex und Mia geschrieben, diese Gestaltung hat mir sehr gut gefallen und ich fand die Abwechslung und Übergänge gelungen. Außerdem kann man so beide Figuren besser verstehen was mir persönlich immer sehr gefällt! Die Autorin überzeugt mit einem angenehmen Schreibstil, außerdem begeistert sie mit überzeugenden Figuren und witzigen Dialogen.

Der Anfang ist total genial – ich konnte sofort in die Geschichte abtauchen. Anfangs war ich skeptisch dass es gleich mit der Offenbarung und der dadurch verbundenen Konfrontation los geht aber mit jeder Seite wuchs meine Begeisterung über die Geschichte! Der Sprung ein Jahr zurück lässt einem die Geschehnisse dann hautnah miterleben.

Fazit: Ich werde die Autorin im Auge behalten und weitere Bücher der Reihe bestimmt noch lesen. Hach, freue ich mich bereits!

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Rezensionen von goejos:

Die Zukunft ist nicht einfach

Saale Premium - Stürme über dem Weinschloss von Paula Seifert

Aenne, deren Eltern Weinberg und Hotel besitzen, träumt von einem eigenem Winzerbetrieb. Für die damalige Zeit etwas Unmögliches. Sie ist aber auch gegen den Willen ihres Vaters fest entschlossen, sich diesen Traum zu erfüllen. Sie weiß, dass sie gut ist und geht unbeirrt ihren Weg. Sie lernt die Liebe ihres Lebens kennen, weigert sich, den vom Vater ausgesuchten Mann zu heiraten.

Auf ihre große Liebe will sie auch zugunsten ihres Berufswunsches verzichten. Zahlreich Rückschläge erschweren ihren Weg. Wird sie trotzdem ihre Berufung und ihr Glück finden. Der Leser wird es erfahren. Ein ausgezeichnetes Buch. außer der spannenden Handlung erfahren wir viel über des Winzerhandwerk und die Sektherstellung. Auch einige spezielle Rezepte gibt es zu lesen. Was will man mehr. Dieses Buch ist nur zu empfehlen.

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Rezensionen von nicole koppandi:

Eine Ausarbeitungsgeschichte der DDR

Zwei fremde Leben von Goldammer Frank

Ricarda bekommt 1973 in der damaligen DDR ein Kind. Bei der Geburt wurde sie sediert und als sie erwach Ricarda bekommt 1973 in der damaligen DDR ein Kind. Bei der Geburt wurde sie sediert und als sie erwacht, wird ihr mitgeteilt, dass es unerwartete Komplikationen gegeben hat und das Kind verstorben sei.

Als sie ihr Neugeborenes noch einmal sehen möchte, wird ihr das verwehrt.

Ihr ganzes Leben macht sich Ricarda auf die Suche nach ihrer Tochter. Sie kann es einfach nicht glauben, dass sie wirklich verstorben ist, denn die gesamte Schwangerschaft war ohne Vorfälle. Ihr Vater, ein angesehener Gynäkologe mit undurchsichtigen Beziehungen ins Ausland war bei der Geburt dabei. Hat er etwa das Neugeborene zur Adoption freigegeben, weil er gegen Ricardas Beziehung war?

Und dann spielt noch Thomas Rust, ein Polizist, dessen Frau ebenfalls in der Klinik liegt, eine wichtige Rolle. Er hat den Vorfall um das tote Neugeborene mitbekommen und geht der Sache auf eigene Faust nach.

Der Roman spielt in mehreren Zeitebenen. Es handelt sich hierbei zwar um eine fiktive Geschichte, jedoch wurde das DDR System und das der Stasi sehr realistisch dargestellt. Immer wieder wird im Roman aufgezeigt, wie die Bürger vom Staat beeinflusst wurden. Wie z.B.: Im Westen muss man sich prostituieren, hier in der DDR sorgt der Staat für alle, sofern man ein braver Bürger ist. Aber auch das Gesellschaftsbild der DDR wird gut transportiert: Paare, die nicht verheiratet waren, aber ein Kind erwarteten, hatten keine Chance auf eine angemessene Wohnung, verheiratete Paare wurden entsprechend versorgt.

Ganz klar geht aus dem Roman hervor, dass man in der ehemaligen DDR nicht durch Arbeit zu Wohlstand kam, sondern durch Beziehungen.

Der Roman ist für mich eine Aufarbeitungsgeschichte der DDR. Nach der Wiedervereinigung hofft Ricarda durch Akteneinsichten der Wahrheit, auf den Grund gehen zu können. Dadurch geht auch hervor, wer wen verraten hat, wer wen bespitzelt hat und dass dies oftmals Personen aus dem unmittelbaren Umfeld waren. Alles in Akten erfasst. Aber auch die Machtverhältnisse und Abhängigkeiten im System sind sehr realistisch dargestellt. Der Roman ist so geschrieben, als hätte es diesen Vorfall wirklich gegeben.
t, wird ihr mitgeteilt, dass es unerwartete Komplikationen gegeben hat und das Kind verstorben sei. Als sie ihr Neugeborenes noch einmal sehen möchte, wird ihr das verwehrt.

Das Buch ist eine Mischung aus Roman und Krimi, der sehr spannend aufgebaut ist, sodass ich das Buch fast nicht mehr aus der Hand legen konnte.

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Rezensionen von Claudia R:

Abenteuer mit dem Sams

Das Sams 10. Das Sams und der blaue Drache von Paul Maar

Klappentext:

Drache oder Drachen? Das ist hier die Frage ... Als das echte Sams sich einen Flugdrachen wünscht, kommt ein echter kleiner Drache aus der Wunschmaschine herausgepurzelt! Das Sams freut sich sehr über seinen neuen Freund, denn Herr Taschenbier muss jeden Tag zur Arbeit, und dann kann es schnell langweilig werden.

Allerdings duldet Frau Rotkohl keine Haustiere, und leider zählt so ein Drache auch dazu. Also muss das Sams ihn in Taschenbiers Zimmer verstecken, und das wird natürlich ein großes Abenteuer!

Cover:

Das Cover ist sehr schön und fröhlich gestaltet. Es macht richtig Freude und Lust aus Lesen. man erkennt das Sams mit seinen roten Haaren und daneben ein kleiner blauer Drache. Es wirkt sehr fröhlich und ausgelassen. Drumherum sieht man einige Papierdrachenflieger und das Cover ist sehr schön und bunt gestaltet, ohne zu überladen zu sein. Der Hintergrund ist in rot gehalten.

Meinung:

Der Schreibstil ist sehr angenehm und flüssig. Es lässt sich sehr gut lesen und die Geschichte ist toll erzählt.

Man kann die Handlungen und Geschehnissen sehr gut folgen und es ist sehr humorvoll und spannend geschrieben, so dass man sehr gern weiterliest und es auch für so einige Lacher und tolle Momente sorgt.

Allein der Anfang der Geschichte hat mir schon sehr gut gefallen, so kommt man sehr gut und leicht in die Geschichte hinein und es wird auch alles sehr schön erklärt. Das Sams ist häufig sehr allein und wünscht sich einen Drachen, heraus kommt ein echter kleiner blauer Drachen, keiner aus Papier und so sorgt dieser für so einige Abenteuer.

Doch zu viel möchte ich an dieser Stelle nicht verraten. Sonst würde ich zu viel vorweg nehmen und dies wäre schade.

Die Geschichte ist sehr schön erzählt und handelt von Freundschaft, Wünschen und Träumen, kleinen Abenteuern und spannenden Erlebnissen.

Die Geschichte ist sehr humorvoll geschrieben und es wird an keiner Stelle langweilig.

Die Schriftgröße und auch die Erzählweise ist altersentsprechend gewählt. Auch die Kapitellänge ist angemessen und die hervorgehobenen Kapitelüberschriften machen neugierig und sind passend.

Toll fand ich auch die wunderschönen Illustrationen, welche das Buch sehr gut unterstreichen. Die kleinen Bilder passen sehr gut und runden das Buch sehr gut ab.

Eine wunderschöne Geschichte und ein tolles Abenteuer mit dem Sams und dem Drachen, welches sehr spannend und humorvoll erzählt wird und durch die tollen Illustrationen zusätzlich sehr gut abgerundet wird.

Die Charaktere habe ich sehr schnell sehr lieb gewonnen, sowohl das Sams, wie auch den Drachen und selbst Frau Rotkohl und natürlich Herrn Taschenbier. Die Charaktere sind sehr gut ausgearbeitet und machen sehr viel Freude. Auch die Reimform des Sams sorgt für Erheiterung und kleine Lacher, auch wenn die Reime nicht immer rund sind, so ist dieses Stilmittel doch sehr gut gelungen und passt sehr gut zu dem Sams. mir hat dies sehr gut gefallen.

Alles in allem ein sehr schönes und spannendes Kinderbuch mit tollen Illustrationen.

Fazit:

Ein spannendes und humorvolles Abenteuer mit dem Sams und einem kleinen Drachen, welches für Erheiterung sorgt, mit wunderschönen Illustrationen.

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Rezensionen von S.:

So war es früher

Die Wunderfrauen von Stephanie Schuster

Alle vier sind wunderbar! Luise, die von einem eigenen Laden träumt, Helga, die mit ihren spießigen Eltern bricht, Marie, die nach schrecklichen Erlebnissen ein neues Leben beginnt und auch Annabel, ja, auch sie, die verunsicherte Pfarrerstochter. Unterschiedliche soziale Hintergründe, unterschiedliche Vorstellungen von der Zukunft, eint alle das Ziel, aus ihrem Leben etwas zu machen, möglichst selbstbestimmt ihre Zukunft zu gestalten.

Keineswegs einfach für eine Frau Anfang der 50-er Jahre, noch dazu im konservativen Bayern.
Luise hat noch Glück, ihr Mann ist recht tolerant, aber Helga wird nur als hübsche Zugabe für den künftigen Schwiegersohn und Firmennachfolger gesehen. Maries Eltern sind gestorben, sie wurde aus ihrem Heimatort vertrieben, Annabels Mann vernachlässigt seine Frau.
Bewundernswert, wie engagiert Luise ihren Laden plant und durchsetzt, toll, wie Helga auf Wohlstand verzichtet und eine anspruchsvolle Lehre aufnimmt, anerkennenswert, wie Marie die Schatten der Vergangenheit durch tatkräftiges Zupacken bewältigt. Und auch Annabel findet ihren Weg.
Stephanie Schuster verpackt die Schicksale ihrer Wunderfrauen in eine warmherzig erzählte und trotzdem spannende Geschichte. Besonders viel erfährt der Leser über Luise und ihre Arbeit als Köchin in einem Camp der amerikanischen Besatzungsmacht. Später erhält man einen Einblick in die schwere Arbeit einer selbstständigen Lebensmittelhändlerin. Viel Einsatz und Engagement sind dafür nötig, trotzdem stellt sich Erfolg nicht automatisch ein.
Beeindruckend auch Helga, die vor Herausforderungen nicht kapituliert.
Dieser Roman ist der erste Teil einer Trilogie. Ich bin schon sehr gespannt auf die Fortsetzung, sind mir doch die Frauen sympathisch geworden und haben sicher noch viel vor.
Ein wunderbares Buch, unterhaltsam und bestens zu lesen.
Aus dem Fischer Verlag.

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Rezensionen von inya:

Die Klassiker kindgerecht

Es war einmal: Meine Märchen von Grimm Sandra

Dieses Buch ist perfekt als erstes Märchenbuch für die ganz Kleinen. Es ist sehr groß und hat große und sehr stabile Seiten aus dicker Pappe, die die Kleinen gut alleine umblättern und anschauen können. Besonders toll finde ich, dass die Märchen stark gekürzt sind, so dass sie auf einer Seite zusammengefasst sind und man mit den kleinen Lesern schnell durch ein Märchen durch ist und das Kind sich nicht ablenken lässt.

Die Illustrationen sind auch sehr niedlich gestaltet und laden zum schauen und staunen ein. Die Auswahl der Märchen sind auch sehr schön, es sind die absoluten Klassiker, wie Schneewittchen und Aschenputtel, aber auch das hässliche kleine Entlein dabei. So hat man jeden Tag eine tolle Auswahl, die Jung und Alt begeistern wird.

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Rezensionen von Marie aus E.:

Moderates Feenschlamassel und herzallerliebste Illustrationen

Klara Katastrofee und das große Feen-Schlamassel (Klara Katastrofee 1) von Britta Sabbag

Klara ist noch nicht ganz so fit im Zaubern, ab und an geht etwas schief und dann tönt wieder ein erschrockenes "Hups-lapa-lups" durch den Feenwald.
Ja, Klara ist wirklich noch etwas ungeschickt, aber sie hat ihr Feenherz am rechten Fleck. Ob es wohl klappt und sie nun endlich ein eigenes Waldgebiet zum Umsorgen bekommt?

Das verrate ich natürlich nicht!

Das Buch wird für Kinder ab acht Jahren empfohlen, das passt auch m.

E. sehr gut. Es gibt Chaos, aber keine gruseligen oder superspannenden Szenen, so dass es auch sehr gut zum Vorlesen als Gute-Nacht-Geschichte geeignet ist.

Es geht im Buch auch um das Thema Naturschutz und hier habe ich das Gefühl, dass das im Jahr 2020 verpflichtend ist. Bücher einfach nur zum Spaß sind nicht mehr angesagt.
Nicht falsch verstehen, weder finde ich das Thema unnötig oder blöd, noch ist es in dem Buch pädagogisch aufdringlich oder blöd behandelt, aber ich lese momentan gefühlt fast nur noch Kinder-Bücher zum Thema und vermisse etwas die Abwechslung.

Was mir besonders gut an dem Buch gefällt, das sind die Illustrationen. Sie sind wunder-wunderschön, so phantasievoll und passen perfekt zur Geschichte. Diese ist auch wirklich schön, aber das Tüpfelchen auf dem I, das sie von anderen Feengeschichten abheben würde, hat mir gefehlt.

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Rezensionen von MAD-Moiselle:

Hübsche Vater-Sohn-Geschichte

Klara Katastrofee und das große Feen-Schlamassel (Klara Katastrofee 1) von Britta Sabbag

Weder der Titel noch das Motiv lassen auf den ersten Blick erkennen, worum es geht. Aber genau wie meine Mitleser und Mitleserinnen war auch ich zu tiefst berührt, sodass ich an einigen Stellen wirklich schlucken musste, obwohl der Autor gar nicht auf die Tränendrüse drückt. Beschrieben wird im wahrsten Sinne des Wortes eine rührselige Vater-Sohn-Beziehung, die von einem Schicksalsschlag überschattet wird.

Beide müssen mit dem Verlust einer geliebten Person fertig werden. Der untalentierte Vater muss seinen Sohn und sich irgendwie über Wasser halten. Probleme, mit denen viele Menschen zu kämpfen haben, über die aber im Allgemeinen nicht geredet wird. Dem Autor ist es gelungen, dass ich die Protagonisten lieb gewonnen und in mein Herz geschlossen habe. Am liebsten wäre ich in das Buch hineingehüpft und hätte den beiden so gerne geholfen. Ohne Kitsch, dafür mit viel warmherzigen Humor, wird jedes denkbar unlösbare Problem gelöst. Ein komisches, modernes Märchen, etwas skurril und schräg, aber absolut lesenswert. Not macht bekanntlich erfinderisch, und so meistern die beiden Helden tapfer ihr Schicksal.

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Rezensionen von Lesemama:

Ein neues Abenteuer für Holly und Lia

Klara Katastrofee und das große Feen-Schlamassel (Klara Katastrofee 1) von Britta Sabbag

Bewertet mit 5 Sternen

Zum Buch:

Bei Holly Holunder und Lia Lavendel geht es drunter und drüber. Bei Holly explodiert eine Erfindung, Lia misslingt ein Kuchen und auch die anderen Waldbewohner haben gerade einfach nur Pech. Das Glück scheint aufgebraucht und Holly und Lia setzen alles daran, das Glück zurück nach Wildwood Forest kommt .

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Meine Meinung:

Die Waldmeisterinnen-Einmal Glück für alle ist das zweite Buch über die Schwestern Holly und Lia. Holly ist eine tolle Erfinderin und Lia backt und nicht sehr gerne und hat für alle im Wald ein offenes Ohr. Zusammen lösen sie so manche Probleme.
Es ist zwar schon das zweite Buch, aber man muss nicht zwingend das erste kennen. Natürlich ist es schöner, wenn man Teil eins kennt, da ziehen die zwei in den Wald.
Die Geschichte fängt in einem Sessel an, ein alter Graf erzählt sie seinem Hund, das finde ich total niedlich.
Ein wunderschön illustriertes Buch zum Vorlesen, für Kinder die schon etwas Sitzfleisch haben und länger lauschen können, und natürlich zum Selberlesen für leseerfahrene Kinder und für alle die Kinderbücher gerne mögen. Einfach ein wunderschönes Buch mit einer wahren Glücksgeschichte. Hoffentlich gibt es noch viele Abenteuer für die Waldmeisterinnen.

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Rezensionen von Almuth-Rexer@web.de:

Die Kehrseite des Urlaubsparadieses

Verschollen in Palma von Kallentoft Mons


,,Verschollen in Palma" ist kein netter Urlaubskrimi vor idyllischer Landschaft und beschaulicher Atmosphäre. Der Autor zeigt uns ganz im Gegenteil die düsteren Seiten der Partymeilen in Magaluf oder Palma. Er nimmt uns mit in die dunklen Hinterhöfe und die Armenviertel, wo diejenigen leben, die für die Urlaubsgäste, deren Bedürfnisse und Exzesse Tag und Nacht schuften.

Der Schwede Tim Blanck arbeitet als Privatdetektiv auf Mallorca. Allerdings nicht, weil er sich in die Landschaft, den mallorquinischen Lebensstil oder die Spezialitäten der Insel verliebt hätte. Nein - er sucht nach seiner Tochter Emme, die vor drei Jahren während einer Urlaubsreise mit Freundinnen spurlos verschwand. Die Polizei hat den Fall schon lange abgeschlossen, doch Tim Blanck gibt nicht auf, nach seiner Tochter zu suchen. Dafür opfert er sogar seine Ehe. Emmes Mutter leidet zwar auch unter dem Verlust der Tochter, will aber die Vergangenheit hinter sich lassen.
Bei seinem neuen Auftrag soll Tim Blanck die vermutlich untreue Ehefrau eines deutschen Millionärs beschatten. Doch schon bald wird ihr Geliebter ermordet aufgefunden, die junge Frau verschwindet spurlos und der Millionär begeht im Gefängnis Selbstmord. Blanck ermittelt auf eigene Faust in den Kreisen der mallorquinischen High Society, zu der auch hochrangige Polizeivertreter gehören. Ausgerechnet hier stößt er auf eine Spur seiner Tochter.
Wer z.B. die Zack Herry-Reihe des Autorenduos Kallentoft und Luttemann kennt, weiß, dass seine Protagonisten zerrissene Figuren sind, immer an der Grenze der Legalität, am Rande des Abgrundes mit Alkohol, Drogen und Gewalt leben und sich eher außerhalb der Gesellschaft bewegen. Auch Tim Blanck ist solch eine ambivalente Persönlichkeit. Kallentofts Schreibstil ist geprägt von schnellen Schnitten und abrupten Wechseln zwischen Gegenwart und Vergangenheit und den Perspektiven verschiedenen Figuren. Die Handlung ist komplex, aber äußerst schlüssig konstruiert und hochspannend!

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