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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von Petra Sch.:

informatives und spannendes Sachbuch über die seltene und scheue Wildkatze

Expedition Natur: WILD! Die Wildkatze von Annett Stütze; Britta Vorbach

"WILD! Die Wildkatze" ist eines der beiden Bücher über Wildtiere aus dem moses Verlag.
Dieses Buch vereint in außergewöhnlicher Weise ein Sachbuch mit einer fiktiven Geschichte über Wildkatzen.
Die Geschichte wird untermalt von besonders schönen und detailreichen schwarz-weiß Illustrationen.

Danach folgt der Sachbuch-Teil, der in einfacher, kindgerechter und leicht verständlicher Sprache das Leben, den Alltag, die Jagdweise und die Aufzucht der Wildkatzen-Babys näher bringt.
Dieser Sachbuch-Teil ist richtig interessant und spannend aufgebaut: so haben immer kurze Textblöcke eine eigene Überschrift; kombiniert mit Kästchen zu Extrawissen und anderen informativen Details. Und natürlich gibt es viele Bilder, zB über das Vorkommen / den Lebensraum der Wildkatzen in Deutschland, Österreich und der Schweiz.
Es gibt auch viele tolle Fotos von Wildkatzen aus verschiedenen Bereichen ihres Lebens. Besonders interessant für Kinder sind natürlich die Infos und Fotos über die süßen Wildkatzenbabys.
In diesem Buch können nicht nur Kinder viel Wissen über die bedrohten Wildkatzen, und wie man ihren Lebensraum erhalten, erweitern und schützen soll, erlangen!


Fazit:
Ein Sachbuch mit einer tollen Mischung aus Geschichte und Fakten, die kindgerecht aufbereitet sind.

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Rezensionen von niknak:

Charlotte und ihre erste große Liebe

Expedition Natur: WILD! Die Wildkatze von Annett Stütze; Britta Vorbach

Inhalt:
(Klappentext)
ZICKE TRIFFT STREBER. Dass Liebe bekanntlich blind macht, ist der 16-jährigen Charlotte bewusst - aber kurzsichtig? Das muss sie am eigenen Leib erfahren, als sie aufgrund von Liebeskummer zu tief in den Fernseher schaut. Fortan stolpert Charlotte von einer blinden Panne zur nächsten, was dem bebrillten Lockenkopf Klaus mächtig auf den Zeiger geht.

Als Sohn vom Augenarzt ist er der Meinung, dass Charlotte eine Brille braucht - nur sieht sie das anders …

Mein Kommentar:
Dies ist der erste Teil einer Trilogie von der Autorin Jasmin Whiscy. Leider wusste ich zu Beginn nicht, dass diese drei Teile nicht in sich abgeschlossen sind, sondern mit einem offenen Ende versehen sind, sodass man eigentlich gleich mit dem nächsten Band anschließen sollte. Da ich nur den ersten Band hatte, war das Ende ein wenig unzufrieden stellend.
Die Autorin hat einen sehr einfachen Schreibstil gewählt, wodurch es für mich sehr passend für ein Jungendbuch für jüngere Leser ist. Sie hat einen einfachen und leicht zu lesenden Schreibstil, aber dennoch ist Charlotte sehr schön dargestellt und man kann sich als Leser ein gutes Bild von ihr machen.
Es erinnert einen an die erste eigene Schwärmerei, auch wenn vieles in diesem Buch für mich ein wenig überspitzt dargestellt wurde. Aber dennoch war es schön zu lesen und man konnte sich ein wenig an früher erinnern. So tut sie alles, um ihrem Schwarm zu gefallen, der sie nicht einmal wahrnimmt. Sie wird im Buch als das „hässliche Entlein“ dargestellt und er ist der beliebteste Schüler der ganzen Schule. Und er wird von allen Mädels verehrt. Dies ist für mich so ein typisches Klischee, welches in diesem Buch dargestellt ist. Dennoch erfährt man als Leser nicht, ob sich die beiden näherkommen, da das Ende recht offen gehalten ist. Es gibt aber noch zwei weitere Bände, welche sicher dann das Rätsel lüften werden.
Charlotte wird oft ein wenig naiv und noch sehr kindlich dargestellt, was aber auch zu ihrem Alter passt. So bemerkt sie gar nicht, dass es eigentlich einen anderen Jungen gibt, dem sie gut gefällt. Ich finde es interessant zu beobachten, wie sie weiter ihren Weg geht, ohne dies wahrzunehmen oder darauf zu reagieren. Sie ist so mit ihrem eigentlichen Problem beschäftigt, dass ihr sonst gar nichts mehr auffällt.

Mein Fazit:
Ein schönes Buch für jüngere Leser, welche noch keine allzu großen Ansprüche haben. Oder ein Buch für alle, die sich daran erinnern möchten, wie es damals bei der ersten großen Schwärmerei war und was man alles auf sich nahm, um dem angebeteten zu gefallen. Leider habe ich mir ein wenig mehr erwartet und kann deshalb nur diese 3 Sterne vergeben.
Ganz liebe Grüße,
Niknak

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Rezensionen von Miro:

Wenn der Schlickmergel ruft

Das Meer in meinem Zimmer von Jana Scheerer

Pax war Zeit seines Lebens auf der Suche nach der Jolanda, die immer mal wieder im Watt auftaucht. Ein Schiffswrack mit einer Legende und einem Geist. Der Schlickmergel, der macht den Sturm.

Und Sturm wütete immer wieder mal in Pax Kopf. Dann warf er mit Gegenständen, beschimpfte Frau und Kinder oder weinte tagelang, eingesperrt in seinem Zimmer.

Das war die Zeit für einen weiteren "Schatzsucherkongress".

Jetzt ist Pax tot und seine Frau und seine beiden Töchter müssen damit zurechtkommen. Jolanda hat eben maturiert und sollte eigentlich feiern, aber ihre Mutter will den Tod nicht wahrhaben und es ist an Jolanda, den Kopf zu bewahren. Völlig überfordert mit der Situation irrt sie durch ihr Leben auf der Suche nach Hilfe und erinnert sich dabei ihrer Kindheit und Jugend mit ihren Eltern.

Wenn man anfangs noch den toten Vater betrauert, ändert sich die Stimmung beim Lesen schnell. Der Vater ist ein narzisstischer, cholerischer Mann, der unter einer schweren psychischen Erkrankung leidet und seine Stimmungen immer wieder an seiner großen Tochter auslässt.

Die Mutter, eigentlich Psychologin, versucht diesen Zustand immer wieder zu ignorieren. Als Alleinverdienerin ist sie mit ihrem Alltag überfordert und sucht ebenfalls Unterstützung bei ihrer großen Tochter. Deshalb bekommt sie auch schon zum 12 Geburtstag die "Erlaubnis" ihre Eltern mit dem Vornamen anzureden. Mama und Papa wäre ja mittlerweile zu kindisch. Die Eltern wollen sich freikaufen, denn es gibt ja mittlerweile eine zweite Tochter, um die sich Jolanda ebenfalls regelmäßig kümmert.

Diese Geschichte entwickelt sich völlig anders als erwartet. Doch ich bin positiv überrascht. Die jugendliche Erzählerin zeigt sich in einem interessanten Licht. Ihre Gedanken sind manchmal etwas wirr, doch sie weiß ihre Welt zu beschreiben. Sie jammert nicht, obwohl sie häufig Grund dazu hätte und sie ist Meisterin darin, allem oder zumindest vielem etwas positives abzugewinnen. Ihre Art, ihre Umwelt zu betrachten und zu begreifen hat etwas sehr erfrischendes und zugleich tieftrauriges, denn einfach nur Kind sein, durfte sie nie.

Man könnte jetzt meinen, die Familie wäre ohne diesen Vater besser dran, doch ihr Alltag hat sich immer um ihn und seine Stimmungen gedreht. Die Familie muss sich völlig neu strukturieren und erfinden. Aber es gibt einen Hoffnungsschimmer am Ende.

Mir hat diese berührende Geschichte sehr gut gefallen. Die Erzählerin ist ein großartiges Mädchen, zeigt Stärke und Resilienz. Ein komplett anderer Roman als erwartet in großartigem Setting, mit spannender Handlung und erhellenden Rückblenden.

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Rezensionen von Miro76:

Wenn der Schlickmergel ruft

Das Meer in meinem Zimmer von Jana Scheerer

Pax war Zeit seines Lebens auf der Suche nach der Jolanda, die immer mal wieder im Watt auftaucht. Ein Schiffswrack mit einer Legende und einem Geist. Der Schlickmergel, der macht den Sturm.

Und Sturm wütete immer wieder mal in Pax Kopf. Dann warf er mit Gegenständen, beschimpfte Frau und Kinder oder weinte tagelang, eingesperrt in seinem Zimmer.

Das war die Zeit für einen weiteren "Schatzsucherkongress".

Jetzt ist Pax tot und seine Frau und seine beiden Töchter müssen damit zurechtkommen. Jolanda hat eben maturiert und sollte eigentlich feiern, aber ihre Mutter will den Tod nicht wahrhaben und es ist an Jolanda, den Kopf zu bewahren. Völlig überfordert mit der Situation irrt sie durch ihr Leben auf der Suche nach Hilfe und erinnert sich dabei ihrer Kindheit und Jugend mit ihren Eltern.

Wenn man anfangs noch den toten Vater betrauert, ändert sich die Stimmung beim Lesen schnell. Der Vater ist ein narzisstischer, cholerischer Mann, der unter einer schweren psychischen Erkrankung leidet und seine Stimmungen immer wieder an seiner großen Tochter auslässt.

Die Mutter, eigentlich Psychologin, versucht diesen Zustand immer wieder zu ignorieren. Als Alleinverdienerin ist sie mit ihrem Alltag überfordert und sucht ebenfalls Unterstützung bei ihrer großen Tochter. Deshalb bekommt sie auch schon zum 12 Geburtstag die "Erlaubnis" ihre Eltern mit dem Vornamen anzureden. Mama und Papa wäre ja mittlerweile zu kindisch. Die Eltern wollen sich freikaufen, denn es gibt ja mittlerweile eine zweite Tochter, um die sich Jolanda ebenfalls regelmäßig kümmert.

Diese Geschichte entwickelt sich völlig anders als erwartet. Doch ich bin positiv überrascht. Die jugendliche Erzählerin zeigt sich in einem interessanten Licht. Ihre Gedanken sind manchmal etwas wirr, doch sie weiß ihre Welt zu beschreiben. Sie jammert nicht, obwohl sie häufig Grund dazu hätte und sie ist Meisterin darin, allem oder zumindest vielem etwas positives abzugewinnen. Ihre Art, ihre Umwelt zu betrachten und zu begreifen hat etwas sehr erfrischendes und zugleich tieftrauriges, denn einfach nur Kind sein, durfte sie nie.

Man könnte jetzt meinen, die Familie wäre ohne diesen Vater besser dran, doch ihr Alltag hat sich immer um ihn und seine Stimmungen gedreht. Die Familie muss sich völlig neu strukturieren und erfinden. Aber es gibt einen Hoffnungsschimmer am Ende.

Mir hat diese berührende Geschichte sehr gut gefallen. Die Erzählerin ist ein großartiges Mädchen, zeigt Stärke und Resilienz. Ein komplett anderer Roman als erwartet in großartigem Setting, mit spannender Handlung und erhellenden Rückblenden.

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Rezensionen von Lesemama:

Pures Urlaubsfeeling

Der Schmetterlingsgarten von Marie Matisek

Zum Buch:

Sie ist ein Ausbund an Leidenschaft, ein wahrer Vulkan der Gefühle, aber auch eine Frau mit dunkler Vergangenheit. Lucia bewacht die Contessa Farnese, deren Palazzo und sagenhaften Garten wie ein Wachhund und lässt niemanden hinein - auch nicht in ihr verwundetes Herz.
Er ist zurückhaltend, ein bisschen weltfremd und in Herzensangelegenheiten eher pragmatisch.

Das Einzige, was das Blut des Biologen Martin in Wallung bringen kann, sind - Schmetterlinge.
Als ihn ein Forschungsauftrag nach Capri führt, stößt er auf den geheimnisvollen Garten der Contessa, der von der bezaubernden, aber sehr abweisenden Italienerin gehütet wird. Doch auch Lucia hat ein Herz, und bald darauf macht Martin Bekanntschaft mit den Schmetterlingen in seinem Bauch ...


Meine Meinung:

Ein absoluter Wohlfühlroman für alle Italienliebhaber. Das Cover ist so niedlich, die Kurzbeschreibung hat mich sehr neugierig gemacht. Ich wollte das Buch lesen und habe es keine Seite bereut.
Die Autorin hat es geschafft ein zauberhaftes Setting zu erschaffen und auch ihre Charaktere sind total symphatisch. Sehr gut lesbarer Schreibstil, sie Seiten fliegen nur so dahin.
Eine richtige Wohlfühlgeschichte für entspannte Lesestunden. Ich fühlte mich jedenfalls sehr gut unterhalten und kann die Geschichte nur weiterempfehlen.

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Rezensionen von Lesemama:

Bezaubernde Erzählungen

Meine Inselbuchhandlung von Petra Dittrich

Zum Buch:

Direkt am kleinen, trubeligen Marktplatz von Gingst auf der schönen Insel Rügen hat sich die Rüganerin Petra Dittrich ihren Lebenstraum erfüllt: Nach zwanzig turbulenten Jahren in der Großstadt eröffnet sie hier ihre erste eigene Buchhandlung - trotz Risiken und Nebenwirkungen. Ihr Laden wird zu einem Wohnzimmer, für sie selbst sowie für all die Menschen, die sie hier besuchen und sich von ihr inspirieren lassen.

Nach einem Morgenspaziergang am Meer bei Sturm und Regen wärmt sie sich mit einer Tasse Tee im Laden auf und begrüßt ihre Kundschaft mit einem Glas Sanddornlikör. Die Buchhändlerin hat für alle Lebenslagen das richtige Buch parat. Zu ihren Kund*innen gehören liebe und schräge Buchliebhaber*innen - eingefleischte Insulaner*innen ebenso wie Tourist*innen. Belohnt wird sie mit Marmelade aus Nachbars Garten, persönlichen Gesprächen und mit dem Deutschen Buchhandelspreis - zweifach!


Meine Meinung:

Was für ein wunderschönes Buch, eine Liebeserklärung an die Buchhandlung und an die Insel Rügen. Ein absolut zauberhaftes Setting, ein toller Schreibstil, tolle Erzählungen. Ein richtiges Wohlfühlbuch für alle Buchliebhaber.
Es hat mich sehr gut unterhalten.

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Rezensionen von Marie aus E.:

Drumherum und Schreibstil top, aber der Thriller war nichts für mich

Der Knochengarten von Val McDermid

Das Buch ist bereits Band elf der Thrillerreihe um die Detective Chief Inspector Carol Jordan und den Profiler Tony Hill.
Ich bin quer eingestiegen und das war überhaupt kein Problem, auch wenn es natürlich immer schade ist, die Entwicklung der Charaktere nicht verfolgt zu haben.
Wesentliche Ereignisse, die zu dem führten, was nun ist, werden kurz angesprochen, so dass man sich nie abgehängt oder ahnungslos vorkommt.

Denn genau genommen geht es um eine ehemalige Detective Chief Inspector und einen ehemalige Profiler.
Die Beiden (und Paula) haben mir gut gefallen, schön gezeichnet, überzeugend und die Misere, in der beide stecken, fand ich richtig interessant.

Aber der eigentliche Thriller-Plot, ja nun. Eigentlich sind es sogar vier Fälle, die hier abgehandelt werden. Der Schreibstil ist unglaublich spannend und wirklich toll zu lesen, ich habe mich keine Sekunde gelangweilt. Die Täter*innen sind allerdings größtenteils gleich zu Beginn des Buches benannt, so dass ich mit sicher war, dass eine überraschende Wendung, ein überraschendes Motiv oder ähnliches am Schluss noch völlig überraschen wird.

Der Schluss hat mich tatsächlich überrascht - allerdings nicht im erhofften Sinn. Ich will nicht spoilern, darum gehe ich nicht weiter darauf ein, nur soviel: ich habe das Buch mit einem "Ernsthaft?" beendet und muss sagen, der Thrillerteil war gar nichts für mich.
Das ist sehr merkwürdig, denn wie gesagt, der Schreibstil ist packend und mitreißend und das ganze "Drumrum" der Charaktere fand ich auch sehr lesenswert, trotzdem habe ich das Buch völlig enttäuscht beendet, weil es beim Thrillerplot so gut wie keine Entwicklung gab.

Wenn man die Reihe schon kennt und wissen will, wie es mit Carol und Tony weitergeht, sicherlich ein Muss. Für Quereinsteiger macht dieser Band allerdings keine Lust darauf, die anderen zehn Bände zu lesen.

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Rezensionen von yellowdog:

Mix aus Spionage und Familiendrama

American Spy von Lauren Wilkinson

American Spy lese ich als US-amerikanische Familiengeschichte, angesiedelt in der schwarzen Community und im Geheimdienstler-Milieu. Später sogar mit Handlungsabschnitten in Burkina Faso.
Einen konventionellen Spionagethriller sollte man nicht erwarten.

Mir gefällt es gut, wie die Protagonistin ihre Lebensgeschichte erzählt, indem sie die Ereignisse in einen Brief an ihre Söhne verfasst, damit diese ihn später als Erwachsene mal lesen können.

Der zeitliche Ablauf ist nicht geradlinig. Es wird in den Zeiten gesprungen. Von dem aktuellen Handlungsstrang 1992 zurück in die sechziger Jahre, die zeigen wie die Icherzählerin Marie Mitchell mit ihrem Vater und ihrer Schwester Helene in Queens aufwächst. Die Mutter hat die Familie verlassen und lebt auf Martinique.
Maries selbstbewusste ältere Schwester Helene wird ihr Vorbild.
Helene geht zur Army, um dann vielleicht zum CIA zu kommen.
Das beeinflusst Marie, sie wird FBI-Agentin.

Auch die achtziger Jahre werden betrachtet. Dabei werden auch die politischen Stimmungen der Zeit gut gezeigt.

Mich hatte der Roman mit der Zeit richtig gepackt und ich habe mit Marie mitgefiebert.
Es ist beeindruckend wie die Autorin Lauren Wilkinson aus diesem ganzen Mix letztlich das Porträt einer starken schwarzen Frau im Kontext der Zeit und Ereignisse erstellt.

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Rezensionen von C. P.:

Eine Reise zum letzten Mensch auf Erden

Filona am Ende der Zeit von Jay Kay

Das Buch begleitet den Leser auf eine Reise in die weit entfernte Zukunft. Filona ist der letzte Mensch auf der Erde, welche man aus der Sicht eines allwissenden Betrachters kennenlernt. In einem "Eden" genannten Komplex lebt sie, beschützt vom allwissenden SYZTHEM, und lernt all das, was den Menschen einst ausmachte.

Während sie in Erinnerungen früherer Geschehnisse wie Woodstock schwelgt, wird sie jedoch, wie im Paradies, durch das SYZTHEM vor der unbequemen Wahrheit verschont. In Anspielung an Dante Alighieris Göttliche Komödie entwickelt sich die Erzählung nach und nach zu einer Erkenntnisreise, wenn auch in umgekehrter Richtung, in diesem Fall ausgehend vom Paradies.

"Es gab nur zwei Faktoren, die euch immer vorangetrieben haben. Der eine war Überlebenswille, der andere Bequemlichkeit." (Zitat S. 119)

Filona am Ende der Zeit ist eine kleine, aber feine philosophische Science-Fiction-Erzählung. Passend dazu findet man auf der Verlagsseite (Even Terms Press) ein "Making of" zum Buch, in welchem der Autor sehr viele Anlehnungen und Anspielungen erläutert, wodurch das Buch nochmal deutlich an Tiefe gewinnt.
Als weitere Kurzgeschichte findet sich in dem Buch "Auf Wellen von Sand", eine Hommage an eine Person, welche im Bereich der Science Fiction ihren Namen hat und die ich ebenfalls sehr gern gelesen habe.

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Rezensionen von rewareni:

Die Abenteuer gehen weiter

Die Sache mit den Wünschen von Sabine Wälz

Die drei Schleiermeier-Schwestern  Vroni, Walburga und Gundi zieht es hinaus in die Welt, wo sie hoffen, interessante Abenteuer zu erleben. Vroni, die sich nach dem Tod ihrer Eltern in ein Kloster zurück gezogen hat, hätte nie gedacht, dass eine kleine Schwindelei so große Folgen haben würde. Nicht nur, dass die beschauliche Ruhe durch unzählige Pilger plötzlich gestört wird, macht sie auch noch die Bekanntschaft mit einem Vampir und dass das im Kloster nicht jedem gefällt, ist wohl zu verstehen.

Walburga hingegen ist froh, wenn sie auf ihrer Reise viele Abenteuer erleben kann, doch dass sie dabei die Meisterin eines Flaschengeistes werden würde, hätte sie auch nie vermutet. Gundi hingegen schwebt im siebenten Himmel, denn Prinz Balduin hat, wie es scheint ein Auge auf sie geworfen, was seiner boshaften Mutter Amaranta so gar nicht gefällt. Denn die einfältige Gundi passt wahrlich nicht zu ihrem geliebten Sohn.
,, Die Sache mit den Wünschen“ - Eine Geschichte aus den Chroniken der Bromwaldhauser,ist die gelungene Fortsetzung der Familie Schleiermeier, die die Autorin Sabine Wälz auf humorvolle Art und Weise erzählt hat. Das Cover sieht zwar etwas schräg aus, aber es passt zu der Geschichte wo man als Leser nicht nur seltsame Tiere und sonstige Lebewesen kennen lernt sondern auch die Abenteuer der drei Schwestern mitverfolgen kann. Die Autorin beweist dabei viel Fantasie und ihr Schreibstil ist witzig und humorvoll. Drei originelle Geschichten fügen sich am Ende zusammen und es hat wirklich Spaß gemacht von Vroni, Walburga und Gundi zu lesen und ich bin schon gespannt ob es eine Fortsetzung gibt, weil die Welt der Bromwaldauser wirklich eine besondere ist, wo ich gerne als Leserin eintauche und mich verzaubern lassen möchte.

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