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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von Claudia R:

Abenteuerfans aufgepasst

Klappentext:

Judith und Till kennen den Mond wie ihre Westentasche, auf dem Mars haben sie unglaubliche Abenteuer überstanden. Und jetzt sind sie zusammen mit ihren Eltern und den Freunden vom Mond, allen voran dem Roboter Robert Robertson, auf dem Weg zum Merkur. Sie wollen ihn vier Wochen lang bereisen und erforschen.

Die Eltern gestehen ihren Sprösslingen eine weiter Merkur-Woche zu. Als sie sie danach abholen wollen, ist Judith von Unbekannten entführt worden und Till hat den Absturz in einen Krater geradeso überlebt.
Doch das ist nicht das Schlimmste, was ihm widerfahren soll…

Cover:

Das Cover finde ich sehr schön und passend. Man sieht zwei Kinder auf ihren besondreren Fahrrädern und ein Wohnmobil im Weltall auf den Merkur zufliegen. Das Cover verspricht Spannung und Abenteuer und ist auch farblich sehr schön gestaltet und zieht kleine Weltraumabenteurer auf jeden fall an.

Meinung:

Dies ist bereits der dritte Band rund um die Abenteuer von Judith und Till. nachdem sie bereits den Mond und Mars erkundet haben, geht es nun weiter auf den Merkur.

Die Bände kann man durchaus unabhängig voneinander lesen, mehr Spaß macht es jedoch, wenn man die vorherigen Bände bereits kennt. Ab und an wird hier jedoch auch an einigen Stellen auf die vorherigen Geschehnisse eingegangen und diese auch wiederholt, so kommt man sehr gut in das Geschehen und die Ereignisse hinein.

Der Schreibstil ist sehr angenehm und flüssig und so lässt es sich sehr gut und locker lesen.

Zu Beginn ist das Buch eher etwas ruhiger und weist sehr viele Fakten und Wissen auf. In der ersten Hälfte kommen leider doch einige Längen, auch aufgrund von Wiederholungen auf, dafür ist die zweite Hälfte umso spannender und nimmt dann so richtig an Fast auf. Die erste Hälfte vermittelt sehr viel Wissen und Fakten, dies kann leider ab und an etwas zäh wirken. Toll fand ich jedoch die Untermalung mit einigen Bildern aus dem Weltraum, dies hat es wieder sehr gut unterstrichen und war sehr passend gewählt.

Die Charaktere haben mir sehr gut gefallen und sind mir auch weiterhin sehr sympathisch. Schon in den vorherigen Bänden mochte ich Judith und Till und auch in diesem Band haben sie mir sehr gut gefallen.

Ein wissensreiches und spannendes Abenteuer, für kleine Weltraumfans eine gelungene Geschichte, die sehr viel Spaß macht und gute Unterhaltung ist hier garantiert.

Inhaltlich möchte ich nicht zu viel verraten, aber es lohnt sich.

Fazit:

Ein wissensreiches und spannendes Abenteuer, für kleine Weltraumfans eine gelungene Geschichte, die sehr viel Spaß macht.

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Rezensionen von inya:

wunderschön

Ein Sonntag mit Elena von Fabio Geda

Ich mag sehr ruhige Bücher, in denen weniger die Handlung, aber umso mehr Stimmungen und Emotionen präsent sind. Dies ist für mich so ein Buch. Es erzählt eine Familiengeschichte, die es so wohl 1000fach auf der Welt gibt und dennoch ist sie so schön erzählt und so rührend, dass ich mich intensiv in die verschiedenen Charaktere, die dennoch nur gestriffen werden, hineinfühlen kann.

Es zeigt Begegnungen, die Schicksale und Leben verändern und dennoch fast belanglos erscheinen und es zeigt wie die Zeit die Menschen und das Verhalten ändern kann. Ein wirklich schöner, ruhiger Roman, den man gut an einem Sonntagnachmittag lesen kann, ohne zu unterbrechen und sich danach bereichert und auch ein wenig inspiriert fühlt.

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Rezensionen von hexenaugen:

Zugfahrt ins Glück

Das Glück in vollen Zügen von Lisa Kirsch

Marie die mit ihrem Rottweiler Dexter (eigentlich ein weibliches Tier), in einem kleinen Bauwagen am Ammersee lebt, pendelt da sie ihren Traumjob in München nicht aufgeben will, täglich nach München und zurück.

Doch ständige Bahn-Verspätungen und mehr oder weniger amüsante Marotten ihrer Mitreisenden machen die Fahrt mitunter sehr nervig.

Johannes ein Mitfahrgast, geht ihr gehörig auf den Zwirn, schaut richtig gut aus und wäre genau ihre Kragenweite, aber Johannes der Marie wirklich süß findet, traut sich nicht sie anzusprechen und eines Tages ist Marie nicht mehr im Zug, wobei er merkt er will Marie unbedingt wiedersehen...
Ihre Mutter Gaby scheint auf einen Heiratsschwindler hereingefallen zu sein und es kostet Marie alle Mühe ihre Mutter mithilfe von Johannes und den Freundinnen ihrer Mutter sie vor Schaden zu bewahren.

Fazit:
Der Roman hat mir sehr gut gefallen, er ist gut lesbar, ist spannend und auch die Liebe
kommt nicht zu kurz.

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Rezensionen von Bücher in meiner Hand:

Fotos, Parfüms und eine Fürstin

Miss Kelly und der Zauber von Monaco von Gaynor Hazel; Webb Heather

Viele Leser*innen, ich eingeschlossen, waren von Sophie Benedicts "Grace Kelly und die Anmut der Liebe" enttäuscht, es las sich eher wie eine Abfolge von Lebensdaten. Zwar interessant, aber es fehlte an Emotionen.

Die bekommt man hier!

Zwar ein wenig anders als vielleicht erwartet.

Aber sie sind drin, in diesem Roman aus der Feder von Heather Webb und Hazel Gaynor.

In Cannes versteckt Parfümeurin Sophie die amerikanische Schauspielerin Grace Kelly in ihrem Büro. Ein Fotograf ist ihr auf den Fersen. James hat aber nicht wirklich Lust auf Promi-Shooting, seine Leidenschaft sind Naturfotografien. Doch er muss seinem Arbeitgeber, einer englischen Zeitung, Fotos von Stars abliefern, und ist deshalb eines Nachmittags Grace auf den Fersen.

James durchschaut das Versteckspiel, ist aber von Sophie gefesselt. Und so entwickelt sich einerseits eine Freundschaft zwischen Sophie und Grace, zwischen Sophie und James, und sogar minim eine zwischen James und Grace.

Die Geschichte wird abwechselnd aus Sicht von Sophie und James erzählt. Zwischen ihnen beginnt eine feine Liebesgeschichte. Die Knotenpunkte sind die Eckdaten aus Graces Leben: als Grace Fürst Rainier öffentlich kennenlernt, später ihre Vermählung bekannt gegeben wird, die Schifffahrt der Brautfamilie von New York nach Monaco und natürlich die fürstliche Hochzeit selbst.

Grace bleibt zwar auch in "Miss Kelly und der Zauber von Monaco" eher leise im Hintergrund, aber man erlebt sie als Frau mit Gefühlen und einer grossen Portion Humor. In Webb/Gaynors Roman kommt Grace Kelly eher als Nebenfigur vor, die Dritte im Bunde sozusagen, aber man spürt sie hier viel mehr als in Benedicts Roman.

Ebenso sachte und leise wie Grace Kelly's Story hier eingewebt wird, wird diejenige von Sophie und James erzählt. Beide stehen an einem gewissen Punkt an ihrem Leben, der Veränderung herauf ruft. Sophie hat Schulden und spielt mit dem traurigen Gedanken entweder Land oder ihr Ladengeschäft zu verkaufen. James mag das Paparazzi-Fotografieren nicht und hofft, seine Leidenschaft anderweitig ausüben zu können. Manchmal hätte ich Sophie gerne zu anderen und rascheren Entscheidungen gedrängt, aber ihre waren trotzdem verständlich.

All das zusammen ergibt einen schnell zu lesenden und packenden Roman, der trotz historisch bedingter Vorhersehbarkeit mit überraschenden Szenen gespickt ist.

Fazit: Ein total schönes Eintauchen in die monegassische Geschichte der 50er Jahre.
5 Punkte.

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Rezensionen von Bücher in meiner Hand:

Love is in the air

Je höher die Flut von Mary Ann Fox

Ich war ja so neugierig auf diesen 5. Fall! Denn auch nach dem sehr spannenden vierten Band ist eine Sache in Mags Vergangenheit ist noch offen: der Verbleib ihrer Mutter.

Doch um darüber nachzudenken hat Mags nicht viel Zeit. Ihren Arm kann sie nach dem Unfall noch immer kaum bewegen, somit kann sie beim Dorffest nicht viel helfen.

Das Glück ist Mags aber hold, sie gewinnt einen Rundflug über die Küste.

Leider kann sie und Pilot Tim den Flug nicht geniessen, denn sie müssen notlanden. Ein Sabotageakt - so gar nicht lustig, denn ihr Leben stand auf dem Spiel. Als kurz darauf an der Küste die Leiche einer Frau gefunden wird, weiss Mags, dass das kein Zufall sein kann. Doch was haben beide Dinge gemeinsam? Wer will verhindern, dass Tim in die Luft geht, und warum? Und wieso fühlt sich Mags oft beobachtet?

Nicht ganz so spannend wie frühere Fälle, doch auf jeden Fall interessant ist die Story von "Je höher die Flut". Mags beweist einmal mehr den richtigen Riecher und löst mit ihrer raschen Auffassungsgabe den Fall.

Aber auch hier geht es nicht ohne die Hilfe ihrer Freunde aus Rosehaven, jeder trägt etwas bei. Privat läuft es auch ganz gut, denn wenn gerade Sam nicht bei Mags wohnt, ist Mary nicht weit, auch ohne dass Inspector Eric die junge Polizistin (und mittlerweile gute Freundin) Mags zur Seite stellt. Mary scheint sich in Rosehaven auch immer wohler zu fühlen, wie dieser fünfte Band beweist. Love is in the air, vielleicht.

Fazit: Nicht sehr spannend, aber ein interessanter Fall und noch interessantere News in Mags Privatleben!
4 Punkte.

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Rezensionen von Petra Gruber:

Jona und Hikaru

Grün von Zweimüller Josef

Jona lebt alleine in einem kleinen Häuschen im Wald, ohne Strom, mehr oder weniger als Selbstversorger. Ein wenig verdient er mit seinem Honig, den ihm sein Freund und Nachbar Siegfried verkauft. Er hat davor mit seiner Mutter Finja hier gelebt, doch sie war zurück in die Stadt gezogen zu ihrem Freund und zu ihrer Arbeit.

Für alle unerklärlich war sie von der Terrasse ihrer Wohnung gesprungen, Jona macht die Stadt für ihren Tod verantwortlich, nur im Wald und in der Natur fühlt er sich wohl. Weil er für ein paar Reparaturen am Haus Geld benötigt, veranstaltet er eine Survival Woche im Wald und lernt dabei Hikaru kennen. Auch sie hat jemanden verloren, ihre Zwillingsschwester. Sie bleibt mit Jona in seinem Häuschen im Wald und liebt dieses Leben genau wie Jona.
Ein Zwischenfall wirft Jona allerdings völlig aus der Bahn, Hikaru dringt nicht mehr zu ihm durch und geht zurück in die Stadt. Wird sich Jona wieder beruhigen? Wird sie ihn wiedersehen? Hat Finja tatsächlich Selbstmord begangen?
Josef Zweimüller schreibt hier über Verluste, darüber, wie es ist, wenn Menschen sterben, die ein Teil von einem selber sind. Es ist keine einfache Geschichte, in der sich zwei verletzte Menschen treffen und gegenseitig trösten. Es ist eher eine Geschichte über zwei Menschen, die in der Natur Trost finden und den verlorenen Menschen näher sind.
Sprachlich ist der Roman sehr gelungen, er ist schön zu lesen, poetisch, voller Bilder, aber nicht überladen. Ich mochte auch die Einschübe sehr, in denen einerseits die Natur zu Wort kommt und im Teil, der in der Stadt spielt, ist es das Internet, das spricht, über seine Macht, über die Menschen, wie sie damit umgehen. Es ist ein Beobachten und Reflektieren und fügt sich wunderbar in die Handlung ein.
Josef Zweimüller ist ein österreichischer Autor, der Wald in dem Jona lebt, liegt am Fuße von Bergen, aber die Geschichte könnte überall spielen. Es gibt den Wald, die Berge, die Stadt. Und die Namen der Charaktere sind keine typisch österreichischen Namen, Jona, Hikaru, Finja, Yorick,… Damit bleibt der Ort noch offener, irgendwo oder nirgendwo.
Ich bin begeistert, ein Buch aus dem kleinen, sehr feinen Wiener Picus Verlag, das Aufmerksamkeit verdient und nicht nur regional bekannt werden sollte. Von mir gibt es eine begeisterte Empfehlung.

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Rezensionen von Petra Gruber:

Mahlers letzte Reise

Der letzte Satz von Robert Seethaler

Robert Seethaler gehörte nach „Der Trafikant“ und ein „Ganzes Leben“ zu jenen Autoren auf deren neue Romane ich immer schon warte. Sein letztes Buch „Das Feld“ hatte mich dann ziemlich enttäuscht, umso gespannter war ich auf seinen aktuellen Roman. Das Thema (Mahler auf seiner letzten Reise) fand ich sehr spannend, historische Persönlichkeiten in Romanfiguren zu verwandeln, war ihm ja schon beim Trafikant (da ist es Sigmund Freud) hervorragend gelungen.

Überzeugt hat mich dann auch die Leseprobe, das war wieder der großartige Erzähler Seethaler, den ich so gerne lese. Sätze wie: „Man schlägt einen Ton an, und der schwingt dann weiter im Raum. Und trägt auch schon das Ende in sich.“ (S. 33) klingen wie Gedichte oder Musik. Einfach ein Genuss.
Gustav Mahler befindet sich auf seiner letzten Reise nach New York. Der berühmte Komponist, Dirigent und Opernerneuerer ist noch nicht alt, aber sein Körper ist am Ende, geschwächt von seinen Krankheiten, enttäuscht von seiner Ehe, verletzt, weil ihn Alma betrogen hat, sitzt er auf Deck, sieht auf das Meer, unterhält sich mit dem Schiffsjungen und hängt seinen Erinnerungen nach.
Es war ein bewegtes Leben, beruflich voller Erfolge. In Wien erneuerte er die Hofoper, machte sie zur führenden Oper der Welt. Über die Wiener legt Seethaler Mahler folgende Worte in den Mund: „Die Wiener waren ein im Grunde heißblütiger Menschenschlag; unter dem Speckmantel der Gemütlichkeit brodelten gleichermaßen Begeisterung wie Empörung und liefen beständig Gefahr, aus nichtigem Anlass überzukochen.“ S. 33 Ein treffender Kommentar. Mahler war der bedeutendste Dirigent seiner Zeit, in jungen Jahren wurde er noch für sein unruhiges Dirigat kritisiert, später lenkte er die Orchester mit kleinsten Bewegungen. Und auch als Komponist wurde er gefeiert und geliebt.
Privat war sein Leben gekennzeichnet von Schicksalsschlägen, viele seiner Geschwister starben jung, er selber litt sein ganzes Leben lang unter einer schwachen Gesundheit, eine seiner Töchter starb als Kind und die Ehe mit der um vieles jüngeren Alma war nicht lange glücklich, zu unterschiedlich war, was sie vom Leben wollten.
Über all das denkt der fiebergeschwächte Mahler an Deck nach. Wunderbar literarisch und poetisch in Wort gefasst von dem Erzähler Robert Seethaler.
Ich habe dieses Buch von der ersten Zeile an genossen, man überlässt sich dem Sprachfluss und taucht ein in die Gedanken und Erinnerungen des großen Komponisten. Ein Roman nicht nur für Mahler- und Musikfans, sondern für alle, die literarische Erzählkunst lieben. Ein wunderbares Buch!

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Rezensionen von Emmmbeee:

Die Brücken zueinander

Ein Sonntag mit Elena von Fabio Geda

Erstmals versucht sich der verwitwete Vater am Herd für ein Mittagessen mit der Familie der älteren Tochter Sonia. Doch ein Unglücksfall bewirkt, dass er auf den durchaus gelungenen Speisen quasi sitzenbleibt. Bei einem Spaziergang lernt er Elena und deren Sohn Gaston kennen und lädt sie zu sich nach Hause ein.

Währenddessen erfährt der Leser aber auch, was in der abwesenden Familie geschieht. Und wo Alessandro, der jüngste Sohn, gerade steckt.
Erzählt wird die Geschichte aber von der zweiten Tochter, Giulia, die mit dem Vater keinen Kontakt mehr hat. Längst versöhnt, trifft sie nämlich Jahre später an seinem Krankenbett diese Elena, die als Krankenschwester im selben Spital arbeitet, in dem er liegt.
Durch Giulias Augen lernen wir die Mitglieder der Familie kennen, die eine Familie wie viele andere ist. Sie hat mit Konflikten zu kämpfen, die keine aussergewöhnlichen sind. Und doch ist es eine einzigartige Geschichte. Es geht um Enttäuschungen, Elternschaft, um Unverhofftes und auch darum, sich unfähig und ohnmächtig zu fühlen.
Dass der ältere Herr, dessen Namen wir nie erfahren, Brückenbauer war, passt zum Thema des Romans. Denn er muss auch im privaten Bereich Brücken herstellen, damit wieder ein gutes Einvernehmen mit all seinen Kindern herrscht.
Unaufgeregte Schilderungen in einem ruhigen Stil schaffen ein Bild, das dem Wesen des alleingelassenen Seniors entspricht. Auch dass seine Reaktionen leicht verzögert, langsamer als bei den jüngeren Leuten erfolgen, harmoniert mit der geschilderten Atmosphäre. Dennoch ist genug Spannung, ausreichend Drive vorhanden. Und beim Lesen entwickelt sich Anteilnahme mit allen Protagonisten.
Mir gefällt die gepflegte Sprache, die ohne grossen Aufwand hergestellte Gesamtstimmung, die sparsamen Dialoge. Sehr passend finde ich auch die Gestaltung des Covers, das Einsamkeit vermittelt, sensibel gewählt der Sepiaton. Eine sehr schöne, zu Herzen gehende Lektüre, die ich allen Menschen empfehle, die sich Gedanken um das Familienleben machen.

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Rezensionen von nanu?!:

Als erste Infoquelle nützlich

HOLIDAY Reisebuch: Wo Deutschland am schönsten ist von Klemmer Axel

Warum immer so weit weg reisen, wenn das Gute so nahe liegt? Das hat der Macher des Buches sich wohl gedacht und 1000 Ideen, was man in Deutschland sehen und machen könnte, zusammen gestellt.
Das Buch ist ein praktischer erster Einstieg, wenn man sich über eine Gegend schnell und unkompliziert informieren möchte.

Es gibt sehr viele Bilder zu den Tipps so das ein erster Eindruck leicht fällt.

Eingeordnet sind die Tipps in Bundesländer, und dort nochmal in sieben verschiedene Kategorien:

* Als erstes kommt das "Sehenswerte": Bekannte und weniger bekannte Ausflugsziele wie Museen, Schlösser und Burgen, Klöster, besondere Parks und Gärten und vieles mehr werden hier in wenigen Sätzen vorgestellt. Es gibt immer nur die wichtigsten Informationen, wenn man mehr wissen möchte braucht man andere Literatur.
* Als zweites dann die Kategorie "Übernachten" wo Übernachtungsmöglichkeiten an besonderen Orten vorgeschlagen werden. Das können dann als Hotels umgebaute Gutshäuser, Fachwerkhäuser oder auch Schlösser sein, oder der Standort des Gasthauses ist ein spezieller, warum er in diesem Buch Erwähnung findet. Adresse und Telefonnummer stehen beim jeweiligen Tipp dabei, Preise muss man sich aber selbst erfragen.
* Das gleiche gilt für das nächste Kapitel "Tischt auf", wo die Restaurants immer etwas spezielles haben um erwähnt zu werden. Ob es der Koch, der Standort oder das Gebäude an sich ist, ist egal. Als Restaurantratgeber ist das Buch aber völlig ungeeignet, dafür gibt es zu wenig Tipps. Auch hier stehen Adressen und Telefonnummern dabei.
* In "Geht aus" geht es um die Theater, Musicals, Kinos, Partymeilen, besonders schöne Bars einer Gegend, damit es auch am Abend nicht langweilig wird.
* Im Kapitel "Sucht aus" findet man Orte zum Geld ausgeben. Shoppingmeilen, Markthallen und Wochenmärkte finden ebenso Erwähnung wie der Winzer um die Ecke, der leckeren Wein verkauft, oder die Abtei, die Hochprozentiges anbietet.
* In "Lädt ein" findet man Infos zu Feste und Feiern samt, vielleicht historischen, Hintergrund und Daten.
* Und zum Abschluss gibt es noch im Kapitel "Fährt raus" weitere Ausflugsziele wie besondere Wanderwege, Aussichtspunkte, Promenaden oder ausgesucht hübsche Strände.

Fazit: Um sich über ein Bundesland schnell und unkompliziert zu informieren, ob sich eine Hinreise überhaupt lohnt oder nicht (jeder sucht ja was anderes), reicht dieses Buch allemal.
Aber sobald man mehr über einen gewissen Ort wissen möchte, egal in welche Richtung, muss man andere Literatur bemühen, denn die Informationen die ich hier finde, sind doch sehr kurz und knackig gehalten.

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Rezensionen von hexenaugen:

spannende Geschichte voller Gefühl

So weit die Störche ziehen von Theresia Graw

Soweit die Störche ziehen ist eine spannde Geschichte voller Gefühl in der die junge, schöne und aufmüpfige Pferdenärrin Dora Twardy auf einem wohlhabenden Gut in Ostpreußen aufwächst wo es ihr an nichts mangelt.
Sie hat viele Verehrer, ist frisch verliebt und lässt sich ohne das Wissen ihrer Mutter ein Kleid, mit einem gewagten Schnitt machen was sie bei einer Dorfhochzeit vpräsentieren möchte.

Ihre Mutter, der sie dieses verheimlicht hatte ist von dem Kleid garnicht begeistert und so muss Dora einige Kompromisse bezüglich des Kleides eingehen hat aber den gewünschten Erfolg bei dem Mann ihres Herzens.
Mitten in den Feierlichkeiten bricht die Ankündigung des nahenden Kriegsbeginns herein was Doras Lebend bald entscheiden ändern wird.
Doch dieses weiß sie zu diesem Zeitpunkt noch nicht.
In den Krigswirren kämpft Dora verzweifelt um ihren Familienbesitz da ihr Vater ihr die Verantwortung für diesen übergeben hat.
Zwei Männer stehen ihr zur Seite Wilhelm von Lengendorff, und der abenteuerlustige Kriegsfotograf Curt von Thorau und sie erkennt, fast zu spät, sie liebt Curt von Thorau.
In den Kriegswirren verlieren sie sich aus den Augen aber sie weiß sie wird ihn wiederfinden...

Fazit:
Soweit die Störche ziehen ist eine gefühlvolle und spannde Geschichte die mir sehr gut gefallen hat und bei der ich mich beim Lesen in die Zeit hineinversetzt gefühlt habe.
Der Roman ließ sich flüssig lesen und ich empfehle diesen sehr gerne weiter.

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