Kunden em pfehlungen
Rezensionen von Ecinev:
Lebenselexir Wasser
42 Grad von Wolf Harlander
42 Grad, ein Jahrhundertsommer in Deutschland und ganz Europa. Doch die Hitze hat auch ihre Schattenseiten wenn die Flüsse und Seen ausgetrocknet sind und die Wasserwerke der Städte das Trinkwasser rationieren und Gift in den Wasserreservoirs gefunden wird.
Es kommt zu Wasserflüchtlingen und Wasser wird zum Luxusgut das durch Vorlage von Zuteilungsmarken verteilt wird.
Auf den Straßen herrscht Anarchie, jeder ist sich selbst der nächste auf der Suche nach dem Lebenselexir Wasser.
Die dänische IT Spezialistin Elsa Forsberg hat ein erschreckendes Szenario entwickelt doch die EU schenkt ihr keinen Glauben. Einzig der Hydrologe Julius Denner teilt ihre Sorge. Die Waldbrände die durch die Trockenheit entstanden sind, geraten außer Kontrolle und der junge THW Helfer Florian ist mit seinem Team oft machtlos da ohne Wasser keine Brände gelöscht werden können.
Das Buch ist in kurze Kapitel eingeteilt in unterschiedliche Erzählsträngen. Dazwischen Zeitungsartikel oder wissenschaftliche Artikel. Der Schreibstil ist recht einfach und nüchtern ohne große Emotionen. Gerade zu Beginn war das Buch sehr zäh, sehr wissenschaftlich. Zum Ende hin kommt ein wenig Spannung auf, wird aber leider auch etwas sehr abstrakt und weit hergeholt. . Teilweise wirkte das Buch wie ein Drehbuch von einzelnen Sequenzen die durch die Schauspieler mit Leben gefüllt werden sollen.
Das Thema ist erschreckend real, heiße Sommer hatten wir in den letzten Jahren schon und auch die Trockenheit ist ein größer werdendes Problem. Daraus hätte man bestimmt einen spannenderen Roman machen können im Stile der bekannten Dystopien.
Rezensionen von Peter :
Fesselnder Roman!
42 Grad von Wolf Harlander
Kurz, knackig, eindrucksvoll,....einfach beeindruckend, wie die junge Autorin die Geschichte erzählt!
im Shop ansehen weitere Rezensionen von PeterRezensionen von Angelika :
1920er in 2020
42 Grad von Wolf Harlander
Der Roman wird von der stürmischen Persönlichkeit der Protagonistin dominiert, die nicht nur in die 1920er sondern auch in die 2020er passen würden: unabhängig, wild, gebildet und leider hoffnungslos ihren Gefühlen ausgeliefert. Tragödie auf Millennial-Niveau.
im Shop ansehen weitere Rezensionen von AngelikaRezensionen von div:
Schicksal einer Familie und deren Angestellten
42 Grad von Wolf Harlander
Schicksal einer Familie und deren Angestellten
Das Cover ist wunderschön gestaltet und ein Blickfang - mit dem historischen Flair, den es vermittelt, passt es wunderbar zum Inhalt.
Das Buch hat die Protagonisten wunderbar skizziert - gleich zu Beginn des Buches, daher kann man sich auf die Figuren auch so richtig einlassen/hineinversetzen.
Man lernt Familie Lichtenstein kennen, mit ihren beiden Söhnen Jacob und Ludwig, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Auch auf die Angestellten wird eingegangen.
Das Buch hat immer wieder einige dramatische Stellen, die die Spannung steigern bzw. die Aufmerksamkeit heben.
Schön finde ich auch, dass die Kapiteln aus verschiedenen Perspektiven geschrieben sind.
Der Schreibstil ist wunderbar zu lesen - und inhaltlich ist das Buch sehr interessant gelungen. Das Buch bietet somit Unterhaltung auf der ganzen Linie.
Rezensionen von KimVi:
Spannend!
Jigsaw Man - Im Zeichen des Killers von Matheson Nadine
Vor etwa drei Jahren hat Detective Inspector Anjelica Henley den "Jigsaw Killer" Peter Olivier zur Strecke gebracht. Bei diesem Fall wurde sie so schwer verletzt, dass sie fast ihr ungeborenes Kind verloren hätte. Henley arbeitet weiterhin bei der Spezialeinheit für Serientäter, allerdings im Innendienst.
Das ändert sich schlagartig, als an verschiedenen Orten in London Leichenteile gefunden werden. Henley beginnt mit ihrem Team zu ermitteln. Schon bald stellt sich heraus, dass es Parallelen zum damaligen Fall des Jigsaw Killers gibt. Peter Olivier sitzt allerdings weiterhin in Haft. Gibt es einen Nachahmer oder erteilt Olivier Anweisungen aus dem Gefängnis heraus? Da der Killer äußerst brutal und immer schneller zuschlägt, beginnt ein Wettlauf gegen die Zeit...
"Jigsaw Man - Im Zeichen des Killers" ist das Debüt der Autorin Nadine Matheson, die als Strafverteidigerin praktiziert und Kriminalrecht unterrichtet. Ihrem Thriller merkt man an, dass sie weiß, wovon sie schreibt. Ohne langatmiges Vorgeplänkel befindet man sich sofort mitten im spannenden Geschehen. Der Einstieg in diesen Thriller gelingt deshalb problemlos. Allerdings sollte man am Anfang konzentriert lesen, da einige Protagonisten eingeführt werden, die man zunächst kennenlernen und richtig zuordnen muss.
Die Hauptprotagonisten Anjelica Henley wirkt sympathisch. Man merkt sofort, dass sie noch etwas angeschlagen ist, als sie vom Innendienst zur direkten Ermittlungsarbeit zurückkehrt. Diese Hinweise sorgen zunächst dafür, dass man das Gefühl hat, dass einem Kenntnisse zu ihrer Vorgeschichte fehlen. Dabei stellt man sich die Frage, ob es vielleicht vorher schon einen Teil dieser Reihe gegeben hat, doch das ist nicht der Fall. Im Verlauf der Handlung bekommt man allerdings genug Informationen, um alles richtig zuzuordnen.
Die Ermittlungsarbeit ist durchgehend spannend. Allzu zartbesaitet sollte man beim Lesen allerdings nicht sein, da der Killer nicht gerade zimperlich mit seinen Opfern umgeht und die Autorin es hervorragend versteht, die entsprechenden Szenen äußerst lebendig zu schildern. Gerade an diesen Stellen folgt man dem Geschehen atemlos und mag das Buch kaum aus der Hand legen. Neben den spannenden Ermittlungen erfährt man auch einiges aus Anjelica Henleys Privatleben. Denn das läuft gerade alles andere als rund. Obwohl diese Einblicke manchmal etwas zu Lasten der Spannung gehen, sorgen sie doch dafür, dass die Protagonistin authentisch wirkt. Zum Ende hin steigt die Spannung allerdings rasant an, um schließlich in einem äußerst rasanten Finale zu gipfeln.
Ein spannendes Debüt, das darauf hoffen lässt, bald einen weiteren Teil mit DI Anjelica Henley zu lesen.
Rezensionen von AndFe1:
Spannender Auftakt!
City Spies 1: Gefährlicher Auftrag von James Ponti
Klappentext:
Sara drohen mehrere Jahre Jugendhaft. Dabei hat sie das System der New Yorker Justizbehörde doch nur gehakt, um ihre kriminellen Pflegeeltern zu entlarven. Doch dann bietet ihr der mysteriöse Agent „Mother“ einen Ausweg an: Sie soll bei den „City Spies“ einsteigen, einem Team von fünf Kindern aus aller Welt, die ein schottisches Internat besuchen, in Wahrheit aber für den britischen MI6 arbeiten.
Sara sagt Ja – und landet mitten in einer heiklen Mission: Eine geheime Organisation und ein tödlicher Virus gefährden den Jugendumweltgipfel in Paris.
Meine Meinung:
Der Schreibstil ist flüssig und angenehm zu lesen. Die Charaktere des Buches sind sehr authentisch und besonders Mother hat mir sehr gut gefallen.
Das Buch ist der Auftakt einer neuen Agenten-Serie. Die Geschichte ist sehr spannend und fesselnd geschrieben. Sie enthält viele unerwartete Wendungen und man kann das Buch fast nicht aus der Hand legen. Auch mein Großer (10) hat dieses Buch in einem Rutsch verschlungen. Wir hatten viel Spaß mit der actionreichen Story und hoffen auf eine baldige Fortsetzung.
Von uns absolute Leseempfehlung!
Rezensionen von Bibliomarie:
Blitzsauber
Die Saubermacherin von Sabine Kunz
Der tüchtigen Millie würde wohl jeder seinen Haushalt anvertrauen. Putztechnisch kann man ihr nichts vormachen. Was ihre Auftragsgeber allerdings nicht wissen: Millie kennt nicht nur den Inhalt des Putzschranks – den sie auch immer wieder kreativ anzuwenden versteht – sie kennt auch ihre E-Mails und ihren Schreibtisch.
Denn der Putzjob ist nur eine perfekte Tarnung für die Organisation PSA Austria, die PutzfrauenSpyAgency, ein Netzwerk hochqualifizierter Agentinnen.
Millies aktueller Auftrag ist kompliziert und gefährlich, eine Bande will sich Politiker mit manipulierten Lebensmitteln gefügig machen und hat sich schon international ausgebreitet.
Die wirklich witzige Persiflage auf Spionageromane ist der Autorin gelungen. Ich habe mich über Millie und ihre Kollegen köstlich amüsiert. Denn wenn sie unter die Betten ihrer einflussreichen „Kundschaft“ schaut, findet sie nicht nur Staubflusen. Dass ihr Auftrag aus dem Ruder läuft, hat nichts mit ihren Fähigkeiten, eher mit einem findigen Finanzbeamten zu tun. Ja, ja, das Finanzamt, das hat ja auch Al Capone schon zur Strecke gebracht.
Sehr witzige Dialoge voller Anspielungen bringen noch eine Extraportion schwarzen Humor in die Geschichte. Da wird sehr gekonnt mit den Vorurteilen gespielt, wenn zum Beispiel die Hausfrauen ihre Reinigungskräfte mit „Du putzen heute Bad“ in gehobener Lautstärke ansprechen und meinen dadurch verständlicher zu sein.
Ein wirklich vergnüglicher Lesespaß mit einem gelungen Ende.
Rezensionen von C. P.:
Eine mausegeniale Brücke zurück durch die Zeit
Einstein von Torben Kuhlmann
Fleissig hat die kleine Maus Kalenderblatt um Kalenderblatt abgerissen, um den Tag nicht zu versäumen, an dem das große Berner Käsefest stattfindet - nur, um dann doch einen Tag zu spät dort anzukommen. Lässt sich die Zeit zurückdrehen? Vielleicht, wenn die Maus sämtliche Uhren in der Zeit zurückstellt? Als selbst die Manipulation der Berner Zytglogge, der berühmten Turmuhr der Stadt, der kleinen Maus nicht weiterhilft, sucht sie in der Aufzeichnungen des früheren Patentamt-Angestellten Albert Einstein nach einer hilfreichen Idee.
"Wer zuviel über die Zeit nachdenkt, riskiert, dass sie ihm mit der Zeit auf den Wecker geht." (Sprichwort der Mäuse)
In diesem überaus faszinierenden Wissenschafts-Mäuseabenteuer, dem vierten aus der Feder von Torben Kuhlmann, reist eine kleine Maus weder durch die Luft (Band 1: Lindbergh), noch auf den Mond (Band 2: Armstrong) oder in die Tiefsee (Band 3: Edison), sondern durch die Zeit. Die Geschichte wird erzählt in einer Kombination aus detailverliebten Bildern sowie Text und überzeugt auch diesmal durch den wunderbaren Ideenreichtum des Autoren. Viele Details aus der Menschenwelt kommen im Mäuseabenteuer vor, wie z. B. die Berner Zytglogge sowie weitere Uhren der unterschiedlichsten Art. Faszinierend ist auch der Bau der Zeitmaschine, welche ein wenig an das Äquivalent aus H. G. Wells' Roman erinnert. Tatsächlich steht die Maus Einstein in puncto Intelligenz in nichts nach und wer weiß, vielleicht hat die Maus dank einer Zeitschleife den Physiker damals erst auf den entscheidenen Gedanken für seine Relativitätstheorie gebracht?
"Einstein" ist ein wunderschönes und mit faszinierenden Bildern versehenes wissenschaftliches Mäuseabenteuer für junge Leser ebenso wie für Junggebliebene. Und wer sich für Albert Einstein sowie seine Gedankenexperimente interessiert, darf sich am Ende des Buches auf eine kleine Exkursion in Raum und Zeit freuen.
Rezensionen von liesmal:
Mach das, was sich gut anfühlt
Einstein von Torben Kuhlmann
„Zweite Chance verpasst“ von Alexander Wieser. Das Cover zieht meinen Blick an. Ein Mann in einer Gefängniszelle? Er sieht kräftig aus. Das zeigt seine starke Hand, die eine Gitterstange umklammert. Doch die Augen sprechen etwas anderes. Ich bin neugierig, lasse mich auf die Geschichte von Alexander Wieser ein und bin gespannt darauf, was er zu sagen hat.
Schonungslos offen erzählt Alexander, warum er hinter Gittern gelandet ist. Es beginnt in der Kindheit. Er berichtet von seinem Vater, aus der Schule, von Erlebnissen aus seiner Jugend, von falschen Freunden. Sein Leben war nicht einfach. Doch nach allem, was er erlebt hat, ist irgendwann der Zeitpunkt da, wo ihm etwas Wichtiges klar wird: Kein anderer Mensch ist verantwortlich für das, worauf man sich einlässt, wie man sein eigenes Leben gestaltet, was man tut und was man besser lässt.
Ich freue mich, dass es in Alexanders Leben auch Menschen gab, die ihm gut getan haben: sein Opa, die Psychologin – und Roland, der die Pellkartoffeln genossen hat.
Ein Satz in der Buchbeschreibung hat mich besonders berührt: „Im Leben kann man hinfallen, wichtig ist nur, einmal mehr aufzustehen.“
Alexander Wieser ist es gelungen – und er hat dafür meinen vollen Respekt. Sehr gern empfehle ich dieses Buch weiter und wünsche mir, dass es viele Leser findet, deren Leben ähnlich verlaufen ist wie das von Alexander.
„Lebe dein Leben heute, nicht morgen und nicht sonst irgendwann. Mach das, was sich gut anfühlt...“ Das sind die ersten Worte von dem, was Alexander seinem Leser mitgeben möchte. Ich hätte gern den ganzen Abschnitt hier wiedergegeben, aber: Lest selbst. Es lohnt sich!






