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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von BarbaraM:

Fantasievoll, spannend und sehr atmosphärisch

Brombeerfuchs - Das Geheimnis von Weltende von Kathrin Tordasi

„Brombeerfuchs – Das Geheimnis von Weltende“ ist das wunderbare Fantasy-Jugend-Debüt von Kathrin Tordasi. Das Buch umfasst in der gebundenen Ausgabe 375 Seiten und ist im Verlag Sauerländer im September 2020 erschienen.

Eigentlich hätte es für Portia, die Urlaub bei ihren Tanten Bramble und Rose in Wales macht, werden können, doch da hat niemand mit dem listigen Robin Goodfellow und dem Finden eines Schlüssels in eine andere Welt gerechnet.

Wo befindet sich das passende Türschloss, was genau verbirgt sich hinter der Tür, sollte die Türe überhaupt geöffnet werden? Ein spannendes Abenteuer beginnt.

Das Buch „Brombeerfuchs – Das Geheimnis von Weltende“ liest sich sehr flüssig und sehr atmosphärisch. Kathrin Tordasi schreibt mitreisend, spannend, detailverliebt und versetzt den Leser mit den ersten Seiten in eine wunderbare Welt, die etwas an die irische Feenmythologie angelehnt ist. Die Autorin kann ganz leise und vorsichtig schreiben und dann wird es auf einmal düster und spannend und das hat mir so richtig gut gefallen. Ich konnte mir alles gut vorstellen: ich war im Cottage bei Bramble und Rose dabei, im Niemandsland mit Portia und Goodfellow, konnte das Feenland, so wunderschön beschrieben, vor meinem inneren Auge entstehen lassen, stand vor der Feenkönigin Titania, habe mitgefiebert als der Nebel aufzog, die Stimmung dunkel wurde und das Jagdhorn ertönte.
Die vorkommenden Charaktere im Buch sind toll ausgedacht und werden prima beschrieben. Ich habe Robin Goodfellow, Ben, Portia, Rose, Bramble und all die anderen in mein Herz geschlossen. Gerne hätte ich persönlich noch etwas mehr über Portia und auch Ben in der realen Welt erfahren. Aber vielleicht kommt dies ja auch noch in einem weiteren Band. Ich denke, dass die Geschichte bis jetzt auch gute Anknüpfungspunkte für weitere Abenteuer hätte. Ich würde mich jedenfalls sehr über eine Fortsetzung freuen.

Das Cover ist übrigens ein echter Hingucker. Ich mag die Farbgestaltung und das Schimmern der Schrift, genauso wie den gezeichneten Fuchs, bei dem man nicht weiß, ob er in einen See blickt oder eine andere Welt. Einfach traumhaft!
Geeignet ist das Buch für Leser ab 10 Jahren.

Fazit: Dieses Buch wird jeder junge Fantasy-Fan richtig gerne lesen. Es bietet auf den rund 400 Seiten eine wunderbare Atmosphäre, ganz viel Spannung und man möchte es einfach nicht mehr aus der Hand legen bis es gelesen ist.

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Rezensionen von HEYN Leserunde, Manfred Kohl:

Nah am Leben - großartig!

Kalmann von Joachim B. Schmidt

Einfühlsame, liebevolle und spannende Story des Protagonisten - einem leicht behinderten Außenseiter ("Dorftrottel") - der zum Helden eines kleinen Dorfes im kargen Nordisland wird. Also: "Kein Grund zur Sorge".... Sehr empfehlenswert!

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Rezensionen von Nele33:

Spannende Zusammenhänge

Zerrissen von Tsokos Michael

Nach einem vermeintlichen Abschluss der Fred Abel Thriller Reihe, war ich sehr gespannt auf den überraschend doch noch erschienen 4. Teil.

Der Autor Michael Tsokos, Rechtsmediziner und Autor ist einer meiner Favouriten im True Crime Bereich.

Schon der Prolog war bedrückend und spannend.

Eine ganz neuer Modus operandi für mich und wirklich grausam zu lesen. Diesmal trifft es Abels Kollegin Sabine Yoa stark, und auch Abel und sein Umfeld werden tief in den zu ermittelnden Fall herein gezogen. Hinzu kommt noch die unvorstellbare Clan Kriminalität in der Hauptstadt. Wie hängt der Saad Clan mit den ganzen dubiosen und brutalen Verbrechen zusammen? Kann Abel durch sein Wissen den Clan zu Fall bringen?

Wie immer habe ich als Leserin tiefen und detailierten Einblick in die Obduktionen bekommen, was ich auf der einen Seite immer ein wenig gruselig aber auch gleichzeitig auch faszinierend finde. Wieder hat es Michael Tsokos geschafft mich von der ersten Seite an zu fesseln und einen super spannenden Fall zu Papier gebracht.
Ich freue mich schon auf die nächsten Bücher von ihm. Eine ganz klare Leseempfehlung für alle die nicht zu zartbesaitet sind.

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Rezensionen von begine:

Indisch essen

Kochen wie in Indien von Robi Banerjee; Indrani Roychoudhury


Robi Banerjee und Indrani Roychoudhury
Haben mit dem Kochbuch „Kochen wie in Indien“ genau meinen Geschmack getroffen.
Es beginnt mit einer Beschreibung über Indien mit interessanten Fotos.

Für mich sind die Würzmischungen schon wichtig. Die Beschreibungen sind detailliert und gut umgesetzt.

Es gibt verschiedene Geschmacksrichtungen. Da ist für jeden etwas dabei. Sie sind Schritt für Schritt erklärt. Zwischendurch gibt es noch nützliche Tipps.
Lecker ist das Kichererbsen Konfekt.
Da ich die indische Küche gerne esse, ist dieses Buch ein Schlaraffenland mit guten Rezepten.

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Rezensionen von Sabina Haslinger:

von goldenen Hutzapfen und anderen Perlen!

Von Drachenfrau und Zauberbaum von Helmut Wittmann; Anna Vidyaykina

Ich liebe Märchen, ich erzähle Märchen, ich habe etliche Märchenbücher zu Hause und kann sagen, dass ich kaum welche so lebendig und gut geschrieben finde, wie jene die hier von Helmut Wittmann im Band "Von Drachenfrau und Zauberbaum" vereinigt wurden. Er versteht es mit Geschick alte Geschichten vom Staub der Jahrhunderte freizukratzen, verändert dabei aber den Charakter und das Wesen nicht! Wunderschöne österreichische Märchen aus allen Ecken sind hier versammelt, die ich sonst nur in verschiedenen alten, antiquarischen Büchern finde.

.. die Sortierung gefällt mir außerordendlich gut: "Von Weisheit und Witz, von starken Frauen, vom kleinen Volk der Berge, von Ungeheuern, vom Fürchten und vom zauberhaften Leben" so teilt er die verschiedenen Märchen ein und beginnt jedes einzelne davon mit einer kleinen, 2, 3 oder mehr Sätzen langen Einleitung, mit der Info ob es für kleine Kinder geeignet ist oder nicht und von wo es kommt.

Mir persönlich haben es natürlich die starken Frauen angetan, die sich nicht nur im besagten Kapitel sondern auch in anderen märchenhaften Überlieferungen tummeln... wunderbar wie das Annerl den Hahnengiggerl mit Mut doch überlisten kann oder auch wie ein zauberhafter roter Apfel der Märchenheldin zum guten Ende verhelfen kann.

Im Märchen "Von der weißen Feder" heißt es: "...Da platzte von oben ein Goldregen auf ihn herunter. Was für ein Glück!... Auch die Hosentaschen packte er so voll, wie er nur konnte..."
Märchen sind solche Goldschätze, die man wirklich mit beiden Händen einpacken und in sich tragen sollte! Wunderschön welche Schätze Helmut Wittmann hier zusammengetragen und für Erwachsene, Familien und Kinder praktisch einpackbar und genießbar gemacht hat!
Zum Genuss, tragen übrigens auch sehr die Illustrationen von Anna Vidyaykina bei - sehr gelungen!
Klare Kaufempfehlung!!!

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Rezensionen von Bücherwurm78:

Spannender Thriller

Rache, auf ewig von Schütz Lars

Jan Grall und Rabea Wyler haben mittlerweile zusammen ein eigenes Büro für private Fallanalyse eröffnet. Jan trifft sich heimlich mit seiner früheren Freundin Anita Ichigawa, die beim BKA arbeitet. Dann verschwindet Anita während einer laufenden Ermittlung, einem besonders brutalen Mordfall. Anitas Partner, Kolja Wiebusch, holt Jan und Rabea als Berater hinzu, auf der Suche nach dem Mörder und Anita.

Dieser Thriller ist der 3. Fall um Jan Grall und Rabea Wyler. Mir haben bereits die beiden Vorgängerbücher „Der Alphabetmörder“ und „Rapunzel, mein“ sehr gut gefallen. Auch mit diesem Buch hat Lars Schütz wieder einen sehr guten Thriller geschrieben. Ich fand es von Anfang bis zum Ende spannend. Es war wieder wie gewohnt sehr flüssig geschrieben, es gab keine langwierigen Passagen im Buch. Was mir hier auch sehr gut gefallen hat war, dass die einzelnen Kapitel nicht zu lang waren, so dass man auch dadurch schneller beim Lesen war.

Fazit: Ein sehr spannender Thriller, klare Leseempfehlung.

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Rezensionen von Emmmbeee:

Unsichere Zeiten

Die zitternde Welt von Tanja Paar

Als hochschwangere Frau folgt Maria ihrem Wilhelm nach Anatolien, wo er am Bau der Bagdadbahn massgeblich beteiligt ist. Der dörflichen Enge in Deutschland entkommen, warten in der Türkei natürlich andere Schwierigkeiten, aber sie fühlt sich dort wohl. Mit drei Kindern hat sie bald eine richtige Familie, nach einigen Jahren heiraten Maria und Wilhelm sogar.

Doch der ausbrechende 1. Weltkrieg ändert alles, die Familie zieht nach Wien, aber die Buben, inzwischen junge Männer, verschlägt es in andere Richtungen.
Die Kürze eines Glimmspans entscheidet das Schicksal, um Leben und Tod der Brüder. Als Erich von seinem Einsatz im 1. Weltkrieg zurückkehrt, kann er seine zitternden Hände nicht mehr in den Griff bekommen. Sie hindern ihn daran, einen Beruf auszuüben. Nur die Musik befreit ihn vom Zittern, und so wird er Tanzlehrer.
Hans muss sich wegen des Kriegsverlaufes im Karst verstecken. Durch die politischen Allianzen weiss die Familie aber bald nicht mehr, zu welcher Nation sie eigentlich gehört, welche ihnen Schutz bieten kann. Doch auch vom zweiten Weltkrieg wird die Familie nicht verschont. Tochter Irmi muss zwar nicht fürchten, als Soldat zu dienen, doch auch als Pflegerin ihrer Mutter wird sie hart gebeutelt.
Der Roman gibt Einblick in gegensätzliche Welten von der Jahrhundertwende bis nach 1945.
Wer bin ich und wer darf ich sein? Wohin gehöre ich? Das Ende bleibt für mich offen und macht neugierig auf eine mögliche Fortsetzung.
Meine Sympathien gehörten anfangs ganz klar Maria, die sich durchzusetzen vermag, aber auch dann, wenn sie nachgeben muss, sich im Neuanfang immer wieder bewährt. Doch als sie ihrer Tochter das Leben schwer macht, sehe ich ihre Person mit anderen Augen.
Dass der Baum auf dem Coverbild auf den Kopf gestellt ist, erkennt man erst bei genauem Hinschauen. Doch auf den Kopf gestellt ist vieles, etwa dass die hochschwangere Maria 1896 ihrem Geliebten nach Anatolien nachreist und Reformkleider trägt. Auch, dass sie so widerspenstig ist und sich ihrem Mann entgegenstellt, entspricht nicht dem damaligen Zeitgeist. Dass sie einen Geliebten hat, von dem ihr Mann weiss, erst recht nicht.
Aus verschiedenen Perspektiven geschrieben, wirkt das Werk besonders lebendig. Der Stil ist angenehm süffig zu lesen, obwohl ich anfangs nur langsam in den Text hineinfand. Eigentlich erstaunlich, dass ein Familienepos 300 Seiten auskommt. Schön finde ich den gelb eingefärbten Schnitt und die angenehme Glätte der Buchseiten.

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Rezensionen von C. P.:

Pass auf, wohin deine Schritte dich lenken

Brombeerfuchs - Das Geheimnis von Weltende von Kathrin Tordasi

Das Londoner Mädchen Portia besucht in den Ferien ihre Großtante Brumble, die gemeinsam mit ihrer Freundin Rose in ihrem gemütlichen Haus Afallon im fernen Wales lebt. Ein besonders neugieriger Fuchs erregt schon bald Portias Aufmerksamkeit. Als dieser Fuchs Portia zu einer geheimnisvollen Tür mitten im Wald führt, ahnt sie noch nicht, dass sie damit den Weg in die sagenumwobene Anderswelt öffnet.

Und den gefährlichen Grauen König erweckt…
Was für ein wunderschönes Buch über die keltische Sagenwelt. Die beiden Kinder Portia und Ben geraten unerwartet in ein spannendes und gefährliches Abenteuer, als sie den Weg in die Anderswelt betreten. Denn durch das Erwachen des Grauen Königs sind plötzlich die Welt der Menschen sowie die Bewohner der Anderswelt in großer Gefahr.
Mir haben die Abenteuer der Kinder und deren neue Freunde sehr gefallen. In der Anderswelt trifft man auf verschiedene Wesen mit besonderen Eigenschaften ebenso wie auf die Königin der Elfen höchstpersönlich. Dass Titania es faustdick hinter den Ohren hat, müssen die Kinder so nach und nach feststellen. Doch aus Fehlern lässt sich bekanntlich lernen, was auch emotional sehr gut gelöst wurde. Überhaupt gefiel mir der Zusammenhalt gegen den Grauen König am Schluss richtig gut. Die Erzählung gestaltet sich als ziemlich umfangreich, vor allem die Szenen rund um den Grauen König und sein Gefolge sind stellenweise angenehm gruselig. Ich hoffe sehr, dass es eine Fortsetzung mit weiteren Abenteuern rund um Portia, Ben und Fuchs Robin in der Anderswelt geben wird.
Ein wahnsinnig spannendes und teils auch gruseliges Abenteuer voller Magie, angelehnt an die sagenumwobene keltische Anderswelt.

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Rezensionen von nicole koppandi:

Liest sich wie ein Zeitdokument

Grand Hotel Europa von Pfeijffer Ilja Leonard

Was für ein kluger und interessanter Roman, sehr empfehlenswert.

Zuerst dachte ich, es handelt sich hier um einen historischen Roman, denn das Leben im Grand Hotel Europa wird zu Beginn so beschrieben, als wäre man 100 Jahre zurückversetzt und es ist tatsächlich ein in die Jahre gekommenes Hotel, das seine schillerndste Zeit weit hinter sich hat.

Das Hotel steht für das alte Europa, auch das ist in die Jahre gekommen und hat seine Hochblüte hinter sich. Der Kontinent lebt von seiner kulturellen und geschichtsträchtigen Vergangenheit, mehr kann Europa nicht bieten, denn das alte Europa sieht sich selbst beim Sterben zu.

Der Roman verfolgt zwei Erzählstränge: einmal erzählt der Autor in der Gegenwart, beginnend mit seinem Einzug ins Grand Hotel Europa, wo er sich als Dauergast einquartiert. Im zweiten Erzählstrang blickt er schreibend auf seine jüngere Vergangenheit zurück und seine Beziehung zu Clio, seiner großen Liebe.

Faszinierend fand ich, wie es dem Autor gelungen ist, dass fast alles, was sich im Hotel Europa abspielt, einen verstaubten Eindruck macht, als spiele dieser Teil der Geschichte in einer anderen Zeit. Besonders interessant sind die (historischen) Fakten, die in Gesprächen eingeflochten sind. Ein weiterer kluger Kniff ist, dass der Autor diesen Roman wie eine Autobiografie geschrieben hat, jedoch ist die gesamte Geschichte Fiktion.

Ich war sehr begeistert von dieser Geschichte, sie ist so vielfältig und toll zu lesen, weil so viele interessante Themen verhandelt werden. Es geht um Europa und die europäische Identität, es geht um Philosophie, Caravaggio und ein großes Thema ist der Massentourismus und Flüchtlinge. Der Roman ist aber auch eine ganz große Liebeserklärung an Italien, insbesondere an Venedig und Genua.

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Rezensionen von Iruen:

Oh wow!

INFINITUM - Die Ewigkeit der Sterne von Christopher Paolini

Obwohl ich eigentlich kein Paolini-Fan bin, hat mich dieses Buch total begeistert. Es geht um Kyra, eine Weltraumforscherin, die bei einer Mission in eine Felsspalte stürzt und dort außerirdischem Leben begegnet. Sie ahnt noch nicht, dass diese Begegnung alles ändern könnte.
Ich habe die knapp 900 Seiten sehr schnell durchgelesen und fand die Geschichte unheimlich spannend.

Wer allerdings eine Geschichte erwartet, die Eragon ähnelt, wird sich wundern. Da zwischen den Büchern Jahrzehnte liegen, sind sie auch nicht mit einander zu vergleichen. Sowohl das Thema (Fantasy/SciFi), als auch der Schreibstil Paolinis haben sich stark verändert. Man erkennt ihn wirklich nicht wieder. Auch die Welt ist absolut toll durchdachte. Die technischen Details sind super ausgearbeitet und werden super vermittelt.
Für mich eine absolut positive Überraschung.

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