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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von Meli:

Spannende Agenten-Akademie mit sympathischen Charakteren

Secret Academy Verborgene Gefühle von Valentina Fast

Ich finde erstmal, dass der Klappentext wieder etwas zu viel verrät.

Alexis ist Waise, doch wie ihre Eltern zuvor wird sie dann beim MI20 aufgenommen, wo Agenten mit besonderen Fähigkeiten ausgebildet werden. Ihre kleine Schwester Cassie muss aber leider im Waisenhaus bleiben, bis sie selbst alt genug ist, um vielleicht auch dem MI20 beizutreten.

So sehr die Trennung Alexis auch belastet, wird sie an der Akademie (die im Buch nie Secret Academy genannt wird) zu einer der besten Agentinnen ihres Jahrgangs.

Bis sie erpresst wird. Da gerät ihre Loyalität dann ins Schwanken, denn manche Dinge sind einfach wichtiger. Trotzdem ist sie hin und hergerissen, kann ihre Freunde und die Organisation nicht verraten, der sie so viel schuldet. Man kann richtig spüren, wie schwer ihr jeder Schritt fällt, wie sie darüber nachdenkt, wie sie möglichst wenig Schaden anrichten kann. Denn die Akademie ist auch mehr als nur "Pflicht" für sie, auch sie sind ihre Familie.

Ihren Mitschüler Dean habe ich gleich ins Herz geschlossen. Er hat meistens schon eine große Klappe, man merkt aber trotzdem sofort, dass er sich um Alexis sorgt und sich schon mehr für sie interessiert als für andere Mitschüler. Sie sind Gegner im Kampf um den ersten Platz in ihrem Jahrgang und diese Rivalität ist wirklich unterhaltsam zu lesen, weil sie sich so oft zanken. Diese Zankereien fühlen sich aber oft auch mehr nach Flirten an, also habe ich da schon gehofft, dass sie mal merken, dass sie mehr füreinander sind als nur Rivalen.

Und dann ist da noch der mysteriöse Adam, der Neue in der Klasse, der in mancher Hinsicht dem Lehrplan hinterherhängt. Adam ist neu in einer eingeschworenen Gruppe und hat auch mehr Geheimnisse, die Alexis nur zu gerne lüften würde.

Die Liebesgeschichte hat mir sehr gut gefallen, auch wenn ich da im Mittelteil gerne noch etwas mehr gehabt hätte. Die Akademie und alle Agenteneinsätze fand ich interessant und auch spannend, von den besonderen Fähigkeiten der Agenten hätte ich aber gerne noch mehr gesehen, denn abgesehen von Alexis' Begabung hat man davon relativ wenig. Durch die Erpressung und die vielen gut ausgebildeten Verdächtigen scheint eigentlich jeder verdächtig und das macht die Geschichte noch mal etwas spannender. Das Buch endet sehr offen, sodass man definitiv gespannt auf die Fortsetzung wartet. Ich habe da schon große Erwartungen und freue mich auf das Finale!

Fazit
"Secret Academy - Verborgene Gefühle" konnte mich mit einer sympathischen Protagonistin, die auf eine harte Probe gestellt wird, und einer spannenden Agenten-Geschichte inklusive süßer Liebesgeschichte überzeugen. Ich freue mich schon sehr auf die Fortsetzung!

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Rezensionen von Tyrolia-Testleser:

Testleserin Nina, 8 Jahre aus Kirchbichl:

Lia Sturmgold – Die Macht der Kristalle von Ley Aniela

Das Buch 'Lia Sturmgold-Die Macht der Kristalle' handelt von Larissa, die aber von allen Lia genannt wird. Das Mädchen begegnet eines Tages Asalia, einer Elfe. Da Lia nicht an Elfen glaubt, denkt sie, es handelt sich um einen Schmetterling. Als Asalia plötzlich zu reden beginnt, verwandelt sich Lia in die Elfe und die Elfe in Lia.

Schuld an dieser Verwandlung ist ein versehentlich ausgesprochener Umkehrzauber von Asalia. Hilfe bekommen die beiden Mädchen von Dorient, Asalias Bruder. Zusammen erleben sie eine spannende Zeit in der Elfenwelt.

Das Buch hat mir sehr gut gefallen, da es mega spannend ist-kaum wurde ein Problem gelöst, taucht auch schon ein anderes auf. Freundschaft, Vertrauen und Zusammenhalt spielen eine bedeutende Rolle in dieser Geschichte und haben mich zum Nachdenken angeregt.

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Rezensionen von Nele33:

Ein typischer Carter

Bluthölle (Ein Hunter-und-Garcia-Thriller 11) von Chris Carter

Endlich wieder ein Chris Carter-für mich ein Garant zu einem Pageturner.

Es beginnt mit einem vermeintlich harmlosen Diebstahl. DOch mit dem was sich in der Ledertasche befindet hat Taschendiebin Angela Wood nicht wirklich gerechtnet. Ging sie doch von einem Laptop aus. Die Enttäuschung ist dementsprechend groß, als sich in der Tasche nur ein Notizbuch befindet.

Doch der Inhalt dieses Notizbuches lässt Angela vor Ekel und Abscheu erstarren, zeigen sie doch reale Morde.
Sie spielt das Buch der Polizei zu und es landet durch einen glücklichen Zustand bei Robert Hunter. Er vermutet einen Serienkiller hinter dem Buch.
Der Täter will nur eins: Sein Vermächtnis zurück bekommen: Er stellt Hunter ein Ultimatum und dieser hat keine andere Wahl als darauf einzugehen, will er Angelas Leben retten.

MIt Bluthölle hat Carter wieder einen spannenden Pageturner geschrieben, der trotz des blutigen Titels diesmal für Carters Verhältnisse erstaunlich unblutig daher kommt. Mich faszinieren immer wieder aufs Neue die Abgründe in die Carter die Leser mitnimmt.
Die Charaktere sind wieder excellent ausgearbeitet und die Spannung wird von Anfang an gehalten und zum Ende hin gesteigert.
Für Thriller Fans ein absolutes must read.

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Rezensionen von Rinaldo:

DIE MÖRDERISCHE FORTSETZUNG

Das Kind in mir will achtsam morden von Karsten Dusse

unter Anwendung von Lehrsätzen der Achtsamkeitsphilosophie, diesmal in Verbindung mit der These eines jedem Menschen innewohnenden "inneren Kindes", ist wieder absolut ungewöhnlich, interessant, spannend bis zuletzt, sehr angenehm und, mit einer einzigen Ausnahme, sehr sympathisch zu lesen:
Die durchaus verzichtbare, zweideutig-eindeutige, parallele "Phantasiegeschichte des inneren Kindes", gegen Ende des Romans, in welcher der Autor nicht enden wollend erzählt, wie er, unter anderem, seine bis zur Besinnungslosigkeit geschüttelte, prall mit Flüssigkeit gefüllte Dose entlud, was ihm durchaus gegönnt gewesen sei, sollte wohl besonders lustig sein.

Wem es nicht gefällt, der könnte die drei Seiten ohne weiteres entfernen, der Handlung des Romans würde es nicht schaden. Liebhaber dieses Genres wären bei Houellebecq weit besser aufgehoben.
Es reicht nun auch, denn alle für eine Tötung in Frage kommenden, zwielichtigen Gestalten wurden achtsam ermordet und der Anwalt möge sich wieder seinem Hauptberuf widmen.

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Rezensionen von goejos:

Vergangene welt

Das Perchtenerbe von Birgit Arnold

Als Maria erstmals das Zimmer mit den geschnitzten Masken betritt, ist sie von diesen fasziniert und fühlt sich zu ihnen hingezogen. daraufhin erzählt ihr ihre Großmutter von der Frau Percht und deren Wirken auf der Erde. Es ist auch die Geschichte der Criste, eines Mädchens, welche nach dem Tod ihrer Mutter in der Abdeckerei Zuflucht sucht.

Sie ist fasziniert von der Frau Percht und sucht ihre Nähe. Zu Beginn scheint mit dem Sohn des Abdeckers endlich Ruhe und Glück in ihr Leben eingekehrt sein. aber wird es auch anhalten und wird ihr Wunsch betreffend Frau Percht in Erfüllung gehen? Spannend und realistisch bringt uns die Autorin die Vergangenheit nahe. Sie scheut auch nicht zurück, die Kirche für gewisse Verfehlungen anzuprangern. Sie verherrlicht nicht die "gute, alte Zeit", sondern beschreibt das harte und aussichtslose Leben des unteren Teiles der Gesellschaft. Man fiebert und leidet mit Criste mit und fühlt sich direkt in die Vergangenheit hineinversetzt. Wer sagenhafte Erzählungen mag, liegt mit diesem Buch goldrichtig.

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Rezensionen von chipie2909:

Emmas ganz persönlicher Adventskalender

24 gute Taten von Jenny Fagerlund

Jedes Jahr steht bei mir mindestens ein Weihnachtsbuch zum Lesen an. Diesmal bin ich etwas früh dran, aber ich hatte richtig Lust darauf, bereits im Spätsommer ein Winterbuch zu lesen. Und dabei fiel meine Wahl auf „24 gute Taten“ von der schwedischen Autorin Jenny Fagerlund. Doch um was geht es hier genau?

Vor zwei Jahren hat Emma ihre große Liebe Niklas bei einem Unfall verloren… ausgerechnet an Heiligabend.

Seitdem ist die Welt nur noch grau für sie, von ihren Freunden und ihrer Familie hat sie sich zurückgezogen und steckt nur die allernötigste Energie in ihren kleinen Einrichtungs- und Geschenkeladen. Zum Glück hat sie ihre Schwester Magda, die alles tut, um Emma vor der Insolvenz zu bewahren. Eines Abends hilft sie einem alten Mann im Schneegestöber und dabei merkt sie, wie schön es ist, jemanden zu helfen. Und nachdem ihr ihre Schwester immer in den Ohren liegt, sie solle sich ein Hobby suchen, startet sie ein ganz eigenes Projekt: Sie will jeden Tag im Advent eine gute Tat vollbringen…

Mein Eindruck vom Buch:
Schon der Einstieg ins Buch war einfach zauberhaft. Die Hauptprotagonistin Emma ist so liebevoll gezeichnet, dass einem eigentlich gar nichts anderes übrig bleibt, als sie ins Herz zu schließen. Die Autorin hat die Gabe, den Leser vollkommen in die Geschichte zu ziehen und Emmas Gefühle sind vollkommen greifbar dargestellt. Ich habe richtig mit ihrer Zerrissenheit mitgelitten. Zum einen ist da natürlich ihre Familie, die sie nicht enttäuschen möchte, zum anderen hat Niklas‘ Tod sie in eine unendliche Leere gerissen. Ihre Antriebslosigkeit, ihre Trauer, ihre Suche nach sich selbst – das alles wurde kristallklar geschildert und erreichte eine unheimliche Tiefe. Magdas Engagement hat eine richtige Herzenswärme in mir hervorgerufen. Ihre Liebe zu Emma ist durchwegs zu spüren. Aber nicht nur mit Emma und Magda hat Jenny Fagerlund wunderbare Charaktere erschaffen. Nein, der Leser darf auch Emmas Nachbarin, die 85jährige Lilian kennenlernen, ebenso Julia, die ein Praktikum in Emmas Laden macht, Angela, die voller Tatendrank ebenfalls helfen möchte, Hasse, der mit 62 Jahren sein Berufsleben nochmal komplett umkrempeln muss und natürlich Lukas, ein Labrador, der bei Emma Zuflucht gefunden hat. Und last but not least gibt es da natürlich noch Adam, der ganz plötzlich in Emmas Leben geschneit kam. All diese Charaktere verleihen dieser Geschichte eine warme Komponente und ganz ehrlich? Selbst bei den heißen Temperaturen dieser Tage roch ich Zimt, heiße Schokolade und den Duft von Weihnachten. Einige Kapitel sind sehr kurz gehalten, was nur noch mehr dazu beitrug, dass ich dieses wunderbare Werk kaum noch weglegen konnte. Wer aber jetzt denkt, alles in „24 gute Taten“ besteht aus Zucker und Schokolade, täuscht sich. Denn es ist nicht alles Gold, was glänzt. Jeder Mensch hat sein ganz eigenes Päckchen zu tragen und diese Geschichte zeigt auf eine wunderbare Weise auf, was durch Freundschaft alles möglich ist…

Fazit:
Dieses Buch ist Wohlfühlen pur und perfekte Adventslektüre! Und nicht nur das, dieses Buch regt auch sehr zum Nachdenken an. Ich habe für mich beschlossen, dass ich Emmas Projekt ebenfalls im Dezember starten werde. Jenny Fagerlund, DANKE für zauberhafte Lesestunden!

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Rezensionen von ClaudiaWirth@t-online.de:

Emmas ganz persönlicher Adventskalender

24 gute Taten von Jenny Fagerlund

Jedes Jahr steht bei mir mindestens ein Weihnachtsbuch zum Lesen an. Diesmal bin ich etwas früh dran, aber ich hatte richtig Lust darauf, bereits im Spätsommer ein Winterbuch zu lesen. Und dabei fiel meine Wahl auf „24 gute Taten“ von der schwedischen Autorin Jenny Fagerlund. Doch um was geht es hier genau?

Vor zwei Jahren hat Emma ihre große Liebe Niklas bei einem Unfall verloren… ausgerechnet an Heiligabend.

Seitdem ist die Welt nur noch grau für sie, von ihren Freunden und ihrer Familie hat sie sich zurückgezogen und steckt nur die allernötigste Energie in ihren kleinen Einrichtungs- und Geschenkeladen. Zum Glück hat sie ihre Schwester Magda, die alles tut, um Emma vor der Insolvenz zu bewahren. Eines Abends hilft sie einem alten Mann im Schneegestöber und dabei merkt sie, wie schön es ist, jemanden zu helfen. Und nachdem ihr ihre Schwester immer in den Ohren liegt, sie solle sich ein Hobby suchen, startet sie ein ganz eigenes Projekt: Sie will jeden Tag im Advent eine gute Tat vollbringen…

Mein Eindruck vom Buch:
Schon der Einstieg ins Buch war einfach zauberhaft. Die Hauptprotagonistin Emma ist so liebevoll gezeichnet, dass einem eigentlich gar nichts anderes übrig bleibt, als sie ins Herz zu schließen. Die Autorin hat die Gabe, den Leser vollkommen in die Geschichte zu ziehen und Emmas Gefühle sind vollkommen greifbar dargestellt. Ich habe richtig mit ihrer Zerrissenheit mitgelitten. Zum einen ist da natürlich ihre Familie, die sie nicht enttäuschen möchte, zum anderen hat Niklas‘ Tod sie in eine unendliche Leere gerissen. Ihre Antriebslosigkeit, ihre Trauer, ihre Suche nach sich selbst – das alles wurde kristallklar geschildert und erreichte eine unheimliche Tiefe. Magdas Engagement hat eine richtige Herzenswärme in mir hervorgerufen. Ihre Liebe zu Emma ist durchwegs zu spüren. Aber nicht nur mit Emma und Magda hat Jenny Fagerlund wunderbare Charaktere erschaffen. Nein, der Leser darf auch Emmas Nachbarin, die 85jährige Lilian kennenlernen, ebenso Julia, die ein Praktikum in Emmas Laden macht, Angela, die voller Tatendrank ebenfalls helfen möchte, Hasse, der mit 62 Jahren sein Berufsleben nochmal komplett umkrempeln muss und natürlich Lukas, ein Labrador, der bei Emma Zuflucht gefunden hat. Und last but not least gibt es da natürlich noch Adam, der ganz plötzlich in Emmas Leben geschneit kam. All diese Charaktere verleihen dieser Geschichte eine warme Komponente und ganz ehrlich? Selbst bei den heißen Temperaturen dieser Tage roch ich Zimt, heiße Schokolade und den Duft von Weihnachten. Einige Kapitel sind sehr kurz gehalten, was nur noch mehr dazu beitrug, dass ich dieses wunderbare Werk kaum noch weglegen konnte. Wer aber jetzt denkt, alles in „24 gute Taten“ besteht aus Zucker und Schokolade, täuscht sich. Denn es ist nicht alles Gold, was glänzt. Jeder Mensch hat sein ganz eigenes Päckchen zu tragen und diese Geschichte zeigt auf eine wunderbare Weise auf, was durch Freundschaft alles möglich ist…

Fazit:
Dieses Buch ist Wohlfühlen pur und perfekte Adventslektüre! Und nicht nur das, dieses Buch regt auch sehr zum Nachdenken an. Ich habe für mich beschlossen, dass ich Emmas Projekt ebenfalls im Dezember starten werde. Jenny Fagerlund, DANKE für zauberhafte Lesestunden!

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Rezensionen von C. P.:

Die Entscheidung über unsere Zukunft wird gefällt

Beta Hearts von Marie Graßhoff

Die Lage um die Zukunft der Menschheit spitzt sich zu: Während die Künstliche Intelligenz KAMI unbesiegbar scheint, ringt die letzte Hoffnung der Menschheit, Supersoldat Okijen Van Dire, ausser Gefecht gesetzt mit seinem Leben. Die regierenden Weltenrats-Mitglieder Liza Moore und Alaska Pershing wurden abgesetzt und durch Marshall Lloyd ersetzt, welche sich durch die Fähigkeiten von Bythan Vica-Chun eine neue Waffe gegen KAMI erhofft.

Und zwischen all dem ist Andra aus dem Volk der Yuna immer mehr davon überzeugt, den Krieg gegen KAMI durch ein Gespräch mit den richtigen Argumenten beenden zu können. Doch niemand glaubt ihr - oder etwa doch?
Eine faszinierende Trilogie geht mit Beta Hearts in die entscheidende Endrunde. Auf das Ende war ich sehr gespannt, weil die Lage zum Ende des zweiten Bandes doch recht auswegslos schien. Wie sollte bei der festgefahrenen Situation KAMI noch umgestimmt oder gar besiegt werden können? Den Weg bis zum Ende hat die Autorin äusserst vielseitig gestaltet. Neben Andras Plänen, stichhaltige Argumente „pro humans / contra KAMI“ zu finden, begibt sie sich auch auf die Suche nach sich selbst, nach ihrer eigenen Kindheit. Leider blieben an dieser Stelle einige Fragen am Ende offen, das fand ich etwas schade. Dennoch gestaltet sich Andras Part als sehr interessant, zumal sie und KAMI sich Gedanken um die Menschheit und deren Handlungs- und Denkweise an sich machen. Ihr gegenüber steht natürlich das Miitär, welches Probleme wie gewohnt nur mit Gewalt zu lösen vermag („Frieden durch Gewalt“) und eine andere Konfliktlösung gar nicht erst in Betracht zieht. Zeit für einige Personen, Stellung zu beziehen. Eine Entwicklung, die mir mir Verlauf des Buches sehr gut gefiel. Zusätzlich gibt es wieder diverse Rückblicke, diesmal unter anderem auch in die Vergangenheit des Goldenen Trios Marshall Lloyd, Liza Moore und Alaska Pershing sowie Flovers Kindheit.
Ich muss sagen, die Ideenvielfalt des Abschlussbandes der Trilogie war überwältigend wie ein Flashtrain und vielfältig wie KAMIs Fähigkeiten. Auch wenn leider einige mir wichtige Fragen offenblieben, konnte mich Beta Hearts mehrfach überraschen und letztlich überzeugen.

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Rezensionen von Lesehörnchen99:

Abenteuerlich und skuril

Malamander - Die Geheimnisse von Eerie-on-Sea von Thomas Taylor

Wenn du zum ersten Mal nach Eerie-on-Sea kommst, siehst du nichts als einen verschlafenen Badeort. Doch der Schein trügt. Vor der Küste treibt der Malamander sein Unwesen. Jeder hier ist dem legendären Seeungeheuer auf der Spur, aber jeder aus einem anderen Grund. Es gibt Mrs Hanniver von der Bücher-Apotheke, die für jedes Unglück die richtige Lektüre zur Hand hat.

Es gibt Hakenhand, vor dem du dich besser in Acht nimmst. Vor allem aber gibt es Herbie Lemon, den 12-jährigen Sachenfinder aus dem Grand Nautilus Hotel, der jedes Fundstück zurück in die richtigen Hände bringt. Eines Tages findet er ein Mädchen: Violet ist wild entschlossen, den Malamander aufzuspüren – er ist die letzte Verbindung zu ihren verschollenen Eltern.

Was für ein Abenteuer. Sehr gut erzählt.
Das Buch ist toll gemacht, ein sehr ansprechendes Cover, aber auch die Innenausstattung ist besonders toll geraten. Es macht richtig Spaß erstmal nur darin zu blättern. Ich liebe es, wenn es Karten im Vorsatz gibt.
Die Geschichte ist sehr spannend aber auch unglaublich skuril erzählt. Teilweise echt gruselig. Also eher für ältere Kinder, oder sie haben starke Nerven.
Ich hatte sehr viel Lesespaß mit Herbie und Violet.

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Rezensionen von Anna625:

Konnte mich überzeugen

Wild like a River von Kira Mohn

Haven kennt nichts anderes als den Wald. Nach dem Tod ihrer Mutter vor vielen Jahren hat ihr Vater einen Job als Ranger im Jasper Nationalpark angenommen und ist gemeinsam mit seiner kleinen Tochter in eine einsame Holzhütte, ein gutes Stück entfernt von der nächsten Kleinstadt, gezogen. Bald schon verblassen Havens Erinnerungen an ihre frühe Kindheit, sie fühlt sich vollkommen wohl umgeben nur von den Bäumen und Tieren in den tiefen Wäldern Kanadas.

Alles, was diese Harmonie gelegentlich stört, sind die Fragen: Wie wäre es, wenn sie in einer Stadt leben würde? Hätte sie Freunde? Ein "normales" Leben wie jedes andere Mädchen in ihrem Alter auch? Und - wäre es nicht einen Versuch wert, einfach bloß um zu wissen, was sein könnte?

Da taucht eines Tages Jackson im Park auf, um ein paar Tage in der Natur zu entspannen und die Semesterferien zu genießen. Er wohnt in Edmonton, Havens früherer Heimatstadt, und während sie Jackson besser kennenlernt, kommt Haven zu einem Entschluss. Doch kann sie, das Waldmädchen, einem Leben in der Stadt wirklich standhalten?


Zunächst einmal finde ich es sehr schön, hier mal eine Protagonistin zu haben, die nicht viel mit dem Verhalten Gleichaltriger anfangen kann. Warum sind alle ständig am Handy, schreiben sich Nachrichten, statt einfach schnell 2 Minuten zu telefonieren? Was spielt es für eine Rolle, weche Kleidung man trägt, wenn der Mensch darunter doch derselbe bleibt? Ich habe mich Haven gleich sehr verbunden gefühlt.

Auch wird gerade im ersten Teil des Buches die Natur sehr eindrucksvoll beschrieben. Man hat die kleine Hütte Havens und ihres Vaters direkt vor Augen, umgeben von hohen Bäumen, in der Nähe die Wasserfälle, ein kleiner, versteckt liegender See... Die Kulisse lässt nichts zu wünschen übrig. Ich hatte anfangs die Befürchtung, dass die Natur im Laufe des Buches immer weiter in den Hintergrund rückt, doch auch während Haven in der Stadt lebt spielt der Wald weiterhin eine große Rolle für sie.

Dass sich zwischen Haven und Jackson eine Beziehung anbahnt, ist natürlich absehbar, dennoch fand ich es die meiste Zeit über nicht allzu kitschig und offensichtlich, was als nächstes passieren würde.

Der Schreibstil ist nichts Besonderes, lässt sich aber gut und flüssig lesen. Die Nebencharaktere blieben mir teils etwas zu blass, da hätte sicher noch mehr herausgeholt werden können. Dafür liegt der Fokus auf Havens beachtlicher Entwicklung, denn sie muss wirklich Einiges mitmachen, ist das Leben in der Stadt für sie doch in jeder Hinsicht ungewohnt und neu.

Insgesamt hat mir "Wild like a River" sehr gut gefallen. Eine sanfte Liebesgeschichte mit authentischen Protagonisten und interessanter Ausgangssituation vor atemberaubender Kulisse. Ich denke, alle Leser von Young-Adult-Romanen sowie Freunde von Kanada-Büchern kommen hier voll auf ihre Kosten, daher kann ich guten Gewissens eine Leseempfehlung aussprechen!

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