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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von Castilleja:

Wunderschön

ministeps: Hör rein, sing mit! Erste Kinderlieder zum Anhören von Volksgut

Was für ein wunderschönes Buch. Wenn man es öffnet - was auch schon die Kleinen machen können und es gerne und oft wiederholen - dann ertönen je nach Seite unterschiedliche bekannte Kinderlieder. Es handelt sich um: Bruder Jakob, Alle meine Entchen, Backe, backe Kuchen, Summ, summ, summ und Schlaf, Kindlein schlaf.

Zu allen Liedern gibt es die Noten und den Liedtext zum Mitsingen und -musizieren. Die Zeichnungen sind wunderschön und kindgerecht. Die kleine Ente, der Bär, der Frosch, das Schaf und der Hase tauchen öfter auf. Dann gibt es noch kleine fliegende Bienen, Marienkäfer oder auch Glühwürmchen. Da gibt es dann viel zu erzählen, auch wenn man mal den Sound ausstellt. Eine wundervolle Idee ganz liebevoll umgesetzt. Ein neues Lieblingsbuch!

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Rezensionen von Castilleja:

Freya

Das Erbe der Päpstin von Helga Glaesener

Ich habe recht bald nach dem Erscheinen des Buches "Die Päpstin" von Donna W. Cross das Buch gelesen und es regelrecht verschlungen. Als ich nun hörte, dass das Buch von Helga Glaesener von ebendiesem Buch inspiriert wurde, da war ich sehr neugierig. Freya wächst als Sklavin bei den Wikingern auf und muss recht bald vor ihrem Schicksal dort fliehen.

Gemeinsam mit ihrer Schwester schlägt sie sich nach Rom durch, wo ihr Großvater Gerold lebt. Doch das Schicksal meint es nicht gut mit ihr. Am Ende gibt es eine knappe historische Einordnung. Die Geschichte legt jedoch nicht so viel Wert auf historische Authentizität, sondern mehr auf Unterhaltung. Auch ein bisschen Romantik kommt vor. Mir persönlich hat es manchmal etwas an Tiefe gefehlt, es war manchmal eher ein Abenteuerroman.

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Rezensionen von Lesemama:

Drei Generationen, ein Ziel

Émilie und das kleine Restaurant von L'Italien Annie

Bewertet mit 3.5 Sternen

Zum Buch:
Émelie lebt mit Mann und Kind in Montrael, sie hat nur einen Wunsch, ein eigenes Restaurant.
Hélène lebt in der gleichen Stadt, hat den gleichen Wunsch, nur zu einer anderen Zeit, 1967. Und zu guter letzt gibt es da noch Marie-Juliette, sie lebt 1931 im gleichen Viertel und hat die gleichen Wunsch.

Alle wollen sie kochen, wollen sie Chefkoch werden.
Völlig verschiedene Zeiten, aber derselbe Wunsch und dann gibt es da noch einen kleinen, grünen Koffer ...

Meine Meinung:
Ich war entzückt von dem Cover, ich gebe zu, ich bin da sehr anfällig. Dazu noch der Klappentext und ich wollte das Buch lesen.
Ich fing an und war enttäuscht. Die Geschichte zog sich wie Gummiband. Immer ein Kapitel für jede der drei Frauen. Abundzu kamen noch Rezepte, die, die die Frauen in welcher Zeit auch immer gekocht haben. Mit den Rezepten konnte und wollte ich nicht anfangen.
Die Geschichten der drei Frauen waren jede für sich schon schön, am meisten hat mich wohl Marie-Juliette beeindruckt. In der Zeit so zielstrebig und sein verdient den Respekt.
Aber alles in allem dauerte es viel zu lange bis die losen Fäden zusammenführen, bzw. bis die Kofferfrage geklärt war. Das ende war schön und konnte mich auch berühren, aber es konnte leider das Buch nicht mehr wirklich retten.

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Rezensionen von Claudia R:

liebenswert ..

Opas Hochzeit von Li Hong-Dytert

Klappentext:

Nach dem Tod seiner Frau fühlt sich Opa einsam. Kurz entschlossen besucht er eine Heiratsvermittlerin. Eine neue Braut ist bald gefunden, und mit großem Aufwand wird das Hochzeitsfest vorbereitet. Zahlreiche Gäste sind eingeladen. Doch am Tag der Hochzeit erwartet eine unliebsame Überraschung!

Cover:

Das Cover ist sehr schön gezeichnet und sehr liebevoll gestaltet.

Auch die Farbwahl ist sehr passend und stimmig. Man erkennt mehrere Personen, eine davon ist verhüllt und zieht dadurch die Aufmerksamkeit auf sich. Es bekommt somit einen Hauch faszinierenden und mysteriösen Charakter. Das Cover macht neugierig und weckt das Interesse.

Meinung:

Liebevoll, charmant und einfach entzückend, ein Kinderbuch, dass es Wert ist gelesen und entdeckt zu werden.

Opa erzählt hier seine Geschichte. Die Geschichte, wie er zu seiner zweiten Frau kam, mit einer wundervollen Wendung am Schluss.

Die Geschichte selbst wird sehr liebevoll und verständlich erzählt, so dass man den Handlungen und Geschehnissen sehr gut folgen kann.

Opa ist mit seiner ersten Frau und der gemeinsamen Tochter sehr glücklich, doch dann verstirbt diese leider und Opa ist sehr traurig. Doch entschließt er sich, dass dies nicht so bleiben kann und bekommt eine wunderschöne Frau empfohlen. Wie es weitergeht und ob er diese heiratet und wieder glücklich wird, das lest am Besten selbst? Denn diese Geschichte birgt ein wunderschönes Geheimnis in sich und vermittelt so auch sehr wichtige Werte durch diese Geschichte. Denn es kommt nicht immer auf das Äußerliche an, denn vor allem die inneren Werte zählen.

Doch zu viel möchte ich hier nicht verraten. Denn die Geschichte ist es wert gelesen und entdeckt zu werden. Einfach wunderschön und mit sehr viel Herzblut verfasst, merkt man wieviel Liebe darin steckt.

Wunderschön sind auch die tollen großen bunten Illustrationen, die sehr schön das Gelesene wiederspiegeln. Farblich und gestalterisch sind die Illustrationen sehr gelungen und einfach wunderschön passend zur Geschichte entworfen.

So ist hier nicht nur die Geschichte mit sehr viel Liebe entwickelt, sondern auch die Illustrationen runden das Ganze sehr schön ab.

Besonders ist hier auch, dass der Text nicht nur in deutsch, sondern auch in chinesisch geschrieben steht. Dies ist sozusagen ein zweisprachiges Buch und eignet sich daher auch sehr gut zum Erlernen der beiden Sprachen.

Eine wunderschöne Geschichte, die verzaubert und einen ein Lächeln ins Gesicht bringt. Eine wunderschöne Moral, mit der ich zu Beginn, so nicht gerechnet hätte, wartet hier auf den Leser.

Fazit:

Ein Kinderbuch für groß und klein, das emotional berührt, liebenswert und zauberhaft schön gestaltet ist. Einfach lesenswert.

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Rezensionen von Arnold2911:

Neuer Blick auf die Eels

Glückstage in der Hölle von Everett Mark O.

Eine wirklich beeindruckende Biografie! Mark Oliver Everett, Frontmann bzw. einziges fixes Mitglied der amerikanischen Band "Eels", erzählt in direkter Sprache seine schweren privaten Schicksalsschläge, die ihn schließlich zu dieser Person, aber vor allem diesem Musiker und Lyriker werden ließen, der er heute ist.

Bei uns sind die Eels vielleicht noch ein Geheimtipp, aber nach dem Lesen dieses Buches sollte man sich seiner faszinierenden Musik widmen, die man nach diesem Buch besser versteht.

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Rezensionen von Claudia R:

fantastisch magisch ...

Ember Drachentochter von Heather Fawcett

Klappentext:

Ember ist der letzte Feuerdrache. Und vermutlich der einzige, der jemals in ein Menschenkind verwandelt wurde. Als sie zu ihrer Tante nach Antarktika reist, kann sie es kaum erwarten: Denn hier am Ende der Welt leben noch wilde Eisdrachen! Doch ausgerechnet auf die hat es der verzogene Prinz Gideon mit seiner königlichen Winterjagd abgesehen.

Um ihn aufzuhalten, nimmt auch Ember teil - und begibt sich mitten in die Fänge gefährlicher Drachenjäger.



Cover:
Das Cover ist wunderschön gestaltet. Es zeigt ein Mädchen mit Feuer in den Händen und hinter ihr nimmt ein Drache Gestalt an. Es scheint als wären sie vereint und sie liegt etwas magisches und mystisches in diesem Cover. Die verschneite und eisige Umgebung macht es zudem sehr besonders. Ein wirklich wundervolles Cover und ein richtiger Hingucker.



Meinung:

Das Buch lässt sich sehr angenehm und locker lesen. Der Schreibstil wirkt sehr lebendig, fesselnd, lässt sich flüssig und sehr gut lesen.



Toll ist auch die Gestaltung der einzelnen Kapitel. Zu Beginn dieser gibt es eine kleine Drachenillustration und neben der Überschrift auch noch ein paar kurze Informationen über die verschiedenen Drachenarten, bzw. Was Feuerdrachen so besonderes macht. Diese kleine Info zu Beginn eines jeden Kapitels hat mir sehr gut gefallen.



Die Charaktere sind sehr gut ausgearbeitet und Amber habe ich schnell in mein Herz geschlossen. Die Handlungen und Geschehnisse werden sehr gut beschrieben. Gerade zum Ende hin nimmt das Abenteuer nochmals gewaltig an Fahrt auf und steigert sich zu einem sehr spannenden und bildgewaltigen Abenteuer, welches es in sich hat. Im Mittelteil geht es etwas ruhiger zu, so dass man sehr viel Zeit hat, die Charaktere etwas näher kennenzulernen. Leider kommt hier auch zeitweise eine kleine Langatmigkeit auf, die aber im letzten Drittel sehr schnell wieder weggezaubert ist. Der Schreibstil ist altersangemessen und lässt sich sehr angenehm lesen. Handlungen und Erlebnisse sind sehr nachvollziehbar beschrieben und auch Emotionen und Gefühle werden sehr gut herübergebracht.



Ein magisches und fanatisches Abenteuer für kleine und große Fantasy Leser. Man wird in ein fesselndes Abenteuer verwickelt mit einer sympathischen Protagonistin, in die man sich sehr gut hineinversetzen kann und mit der man gern noch mehr Abenteuer erleben würde. Magisch, fantastisch, emotional und spannend, erlebt man als Leser hier eine einzigartige Geschichte. Lesespaß ist hier auf jeden Fall gegeben und daher eine klare Leseempfehlung für alle kleinen und großen Fantasy-Fans.



Fazit:

Magisch, fantastisch, emotional und spannend, erlebt man als Leser hier ein fesselndes Fantasy-Abenteuer.

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Rezensionen von PMelittaM:

Nicht so gut wie erhofft

Das Erbe der Päpstin von Helga Glaesener

854: Freya lebt mit ihrer Schwester Asta und ihrer Mutter Gisla als Sklavin bei den Dänen. Gisla war 17 Jahre zuvor entführt worden und Bettsklavin des Anführers Björn geworden, Freya und Asta sind dessen Töchter, was ihnen aber kein besseres Leben ermöglicht. Als sich Björn an die hübsche Asta heranmachen will, versucht Gisla ihn davon abhalten.

Am Ende sind Björn und Gisla tot und die beiden Mädchen müssen fliehen. Sie hoffen, sich zu ihrem Großvater durchschlagen zu können.

Aristid gehört der päpstlichen Garde an, kann aber nicht verhindern, dass Papst Leo vergiftet wird. Dessen Nachfolger wird der Nomenclatorr Johannes. Führer der Garde ist Gerold, der Großvater Freyas, der zum neuen Papst eine besondere Beziehung hat.

Hugo Abbas ist der Mann fürs Grobe im Dienste Bischof Arsenius' und geht dabei auch über Leichen. Arsenius möchte seinen Sohn Anastasius auf dem Heiligen Stuhl sehen. Als Aristid Hugo in die Quere kommt, wird er zu dessen Todfeind.

Ich habe sehr lange gebraucht mich einzulesen, erst ab etwas einem Viertel wurde es besser. Das liegt größtenteils am Erzählstil. Gerade zu Beginn und auch manchmal im späteren Verlauf hatte ich das Gefühl 1:1 die Gedanken der Protagonisten bzw. ihre Gefühle in Worte gefasst zu lesen, ich fand das sehr gewöhnungsbedürtig und anstrengend. Sicher habe ich nichts gegen emotional packende Romane, aber hier packte es mich gar nicht. Zudem hatte ich selten das Gefühl, dass mein Kopfkino angesprochen wurde. Sensible Gemüter könnten auch Probleme mit den vielen blutigen Gewaltszenen haben. Wäre es kein Pflichtbuch gewesen, hätte ich den Roman wahrscheinlich relativ früh wieder weggelegt oder zumindest quergelesen.

Auch die Charaktere lassen meiner Meinung nach zu wünschen übrig, vor allem die Antagonisten. Die sind halt einfach böse, keine Zwischentöne vorhanden. Auch wenn wir Hugo Abbas Perspektive lesen, ist da nicht das geringste Positive zu finden. Dabei war der historische Hugo Abbas offenbar schon ein bisschen anders. Mir hätte auch ein Personenregister gut gefallen, in dem ich hätte sehen können, wer tatsächlich historisch ist und wer nicht.

Die Protagonisten, Freya und Aristid, deren Perspektiven wir auch lesen können, haben eine etwas tiefergehende Charakterzeichnung, und vor allem bei Freya schwingen da schon einige Grautöne mit, aber es dauerte sehr lange, bis sie mir wirklich nahe kam – was ev. wiederum an der Erzählweise liegt. Aristid dagegen wurde mir sehr schnell sympathisch. Wirklich nahe kam aber auch er mir nicht.

Donna Cross' „Die Päpstin“ hat mir seinerzeit sehr gut gefallen, um Vergleiche zu ziehen, ist das aber zu lange her. Dennoch, mit dieser Erinnerung im Hinterkopf hatte ich mich sehr auf „Das Erbe der Päpstin“ gefreut. Ein wirklicher Nachfolger ist es aber in meinen Augen nicht, denn die Charaktere sind ganz andere und die Verknüpfung besteht lediglich darin, dass Johanna und Freya sich getroffen haben und die Päpstin Freya einige medizinische Bücher überlassen hat, die u. a. später dazu beitragen, dass Freya sich als Heilerin etablieren kann.

Interessant ist der historische Hintergrund, der mal mehr, mal weniger deutlich wird. Das Nachwort, das immerhin ein bisschen über Fiktion und Wahrheit berichtet, ist für meine Begriffe etwas zu knapp gehalten, so dass ich mich teilweise anderweitig informieren musste, was damals tatsächlich so alles passiert ist. Immerhin ist es lange her, und diese Epoche mir relativ fremd. Die Verknüpfung der fiktiven Handlung mit diesem historischen Hintergrund ist okay. Vieles basiert auf Zufällen, manches erscheint mir auch nicht ganz logisch, z. B. als Freya nach sehr unschönen Geschehnissen offenbar relativ fit fliehen kann, obwohl sie schwer verletzt sein müsste.

Leider hat mir der Roman nicht so gut gefallen wie erhofft, vor allem der Erzählstil machte mir zu schaffen und auch die Charaktere konnten nur bedingt bei mir punkten. Der historische Hintergrund ist interessant und die Verknüpfung mit der fiktiven Handlung okay, so dass ich 3 Sterne vergeben kann.

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Rezensionen von Gudrun7:

zeigt das Leben von Audrey Hepburn detailreich und emotional

Audrey Hepburn und der Glanz der Sterne von Juliana Weinberg

Das Cover war gleich auf Anhieb meins. Die Farben und die Abbildungen stimmen gekonnt in den Inhalt ein.
Der Schreibstil lässt sich äußerst flüssig lesen. Die Szenen werden detailliert geschildert. Die Authentizität lässt sich greifen.
Die Darstellung der Charaktere macht es mir leicht, die Vorkommnisse, Stimmungen und Beweggründe der jeweiligen Person gut und schlüssig nachzuvollziehen.

Der Lebensweg von Audrey Hepburn wird hier gelungen vorgestellt. Die Emotionen, die dabei entstehen, lassen tief eintauchen. Dabei wird Gottseidank auf Kitsch verzichtet.
Die Beschreibungen zu den jeweiligen Orten und Zusammenhängen geben ein schlüssiges Bild und lassen den Leser teilhaben.
Alles in allem wirkt es nach guter Recherchearbeit.

Mein Fazit: zeigt das Leben von Audrey Hepburn detailreich und emotional

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Rezensionen von Gudrun7:

Hamburg wird hier facettenreich vorgestellt - das ist allemal ne Reise wert

Zu Fuß durch die Hansestadt Hamburg von Tanja Breukelchen

Das Cover hat es mir gleich auf Anhieb angetan. Kann man doch gleich auf den ersten Blick vielfältige Details ausmachen, die der Inhalt bietet. Die Klappeninnenseiten vervollständigen den ersten Eindruck, denn dort befinden sich gleich das Inhaltsverzeichnis und ein Stadtplan. So kann dieses Buch hervorragend als Stadtführer genutzt werden.

Gelungen ist auch die Qualität der Materialien, denn diese sind so gewählt, dass regelmäßiges Mitführen und Nachschlagen gut möglich ist.

Der Schreibstil ist super einladend. Tanja Breukelchen versteht es, den Leser mit auf Erkundungstouren zu nehmen. Die hervorragend eingebundenen Fotos vervollständigen das Ganze gelungen.

Zu den jeweiligen Kapiteln (Zitat: Inhaltsverzeichnis)

Innenstadt

Hafen und Speicherstadt

Grindelviertel

Eppendorf

Stadtpark und Alster

Hafencity

Elbufer

Langenhoren

Ohlstedt

Blankenese

Bergedorf

Wilhelmsburg

lädt die Autorin mittels aufschlussreicher Details zu Anreise und Co. und auch detaillierter Wegebeschreibungen mithilfe von Landkarten-Ausschnitten zum Spaziergang und Erkunden ein.

Mein Fazit: Hamburg wird hier facettenreich vorgestellt - das ist allemal ne Reise wert

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Rezensionen von rewareni:

Gefährliche Liebe

Fuck. von F. E. Møle

Die 18 jährige Yessica fühlt sich von ihren Eltern nur genervt und sie ist froh, dass sie mit ihrer Freundin Sandra um die Häuser ziehen kann und sie sich dabei eine Wette liefern können, wer die meisten Männerbekanntschaft aufweisen kann. Eigentlich ist sie dabei nur auf der Suche nach Liebe und Zuneigung, die sie eines Tages bei dem gutaussehenden Hassan findet.

Aus Liebe und Dankbarkeit ist sie stets bemüht ihm zu helfen, selbst wenn sie dafür auf den Strich gehen muss. Hauptsache, Hassan muss sich keine Geldsorgen machen und sie weiß, dass er sie dafür liebt. Doch mit der Zeit merkt Yessica, dass sich etwas in ihrem Leben verändert hat, mit dem sie nicht mehr richtig umgehen kann. Zum Glück steht ihr Dana zur Seite, die für sie zu einer guten Freundin wird. Doch plötzlich geschehen brutale Morde und Yessica weiß nicht mehr, wem sie noch trauen kann.

In dem Psychothriller ,, Fuck“ von F.E.Møle wird der Leser in einen Strudel aus körperlicher und seelischer Gewalt hinein gezogen, der erschütternd und brutal ist. Der Titel ,,Fuck“ passt perfekt dazu, denn dieser Ausdruck wird von der Protagonistin sehr oft benutzt. Die ICH Erzählerin Yessica ist wahrlich keine wirkliche Sympathieträgerin, da man von Beginn weg nicht weiß, ob sie naiv oder einfach nur Strohdumm ist. Ihre Gedankengänge passt dabei der Autor sehr gut an ihre Handlungen an. Sie wirken dabei oft so kindlich einfältig, dass man sie am liebsten durchschütteln möchte. Ihre Sprache ist dabei oft wie die einer verzogenen Göre, aber nicht der einer jungen Frau. Ihre fast schon ,,hündische“ Abhängigkeit zu ihrem Freund Hassan, lassen sie Dinge tun, die sie tief in ihrem Herzen eigentlich gar nicht tun möchte. Dabei zeigt der Autor immer wieder ein sehr brutales und auch verstörendes Leben aus dem Rotlichtmilieu auf. Die emotionale Abhängigkeit zu Hassan ist für ihn ein Gewinn, da er genau weiß, mit welchen Worten er sie demütigen oder noch mehr von ihm abhängig machen kann. Ein perfekter Manipulator, der in ihr ein williges Opfer gefunden hat. Yessica ist im Grunde ein sehr verunsicherter Mensch, die auf der Suche nach Liebe und Geborgenheit sogar ihre eigenen Identität auf gibt und gar nicht merkt, dass sie nur ein Spielzeug ist, das man benutzen und jederzeit entsorgen kann. Erst gegen Ende hin, konnte ich mich ein wenig besser in die Seele von Yessica hineinversetzen und dabei ist es dem Autor wunderbar gelungen mich zu überraschen. Die vielen kurzen Kapitel lassen dem Leser kaum Zeit zum Luftholen, da es nicht nur Handlungssprünge gibt sondern auch immer wieder kleine Erinnerungsfetzen von Yessica aus der Vergangenheit. Ihre Gedanken sind dabei richtig kindlich naiv und der Autor hat diese immer wieder in einer einfachen sprachlichen Ausdrucksweise wieder gegeben. Der Roman ist sicher nicht leicht zu lesen da die derbe Sprache, die Gewaltszenen auf dem Straßenstrich und die unvernünftigen Handlungen Yessicas, für manche Leser sicher nicht leicht zu verdauen und zu verstehen sind. Aber wenn man sich auf die Geschichte einlässt wird man von der im Grunde berührenden und tragischen Lebensgeschichte von Yessica gefangen genommen und sie kann einem dabei nur leid tun.

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