Kunden em pfehlungen
Rezensionen von Marie aus E.:
Was war das denn, Jo Nesbø?
Ihr Königreich von Jo Nesbø
Ich inhaliere jeden Harry Hole Band, klar, dass ich auch das neuen Buch von Jo Nesbø lesen wollte. Diesmal ein Kriminalroman, kein Thriller, ich war gespannt.
Das Buch ist allerdings komplett anders als die Thriller, ich hätte ohne Angabe des Autors nicht erkannt, dass es ein Nesbø ist.
Es begann sehr gemächlich, das familiäre Leben der zwei Brüder in einem Hochgebirgshof in Norwegen wird erzählt.
Immer hängt eine dunkle Wolke über dem Plot, man ist - obwohl anfangs gar nicht viel geschieht- in der dumpfen Vorahnung, dass etwas Schreckliches passiert sein muss. Trotzdem ist es über gute Strecken null Krimi, sondern ein Familiendrama.
Bis dann - als ob plötzlich ein Schalter umgelegt wird - die Geschichte auf einmal eine ganz andere Richtung nimmt. Ich war völlig geplättet, der Stil hat mich an Tarantino erinnert.
Ganz und gar kein klassischer Krimi-Stil, ich behaupte, man muss schon einen Hang zum Absurden haben, damit man Gefallen daran findet. Meine klar umrissene Krimi-Erwartung wurde jedenfalls gar nicht bedient, zuerst war ich doch auch etwas fassungslos. Aber der Plot hat mir zunehmend Spaß gemacht, er wurde zwar immer unrealistischer, aber auch immer spannender.
Bestimmt auch ein guter Stoff für eine Kino-Verfilmung, mehrere Bücher in der Art würde ich jetzt zwar nicht von Jo Nesbø lesen wollen, aber als Stand-Alone schon ein königliches Buch, um mal beim Buchtitel zu bleiben.
Und eine spannende Frage wurde auch gestellt: wie weit würde man gehen? Ist Blut dicker als Wasser? Gute Frage...
Rezensionen von begine:
Ohne Zuhause
Adresse unbekannt - Nominiert zum Deutschen Jugendliteraturpreis von Susin Nielsen
Die Schriftstellerin Susin Nielsen hat ihren Roman „Adresse unbekannt“ mit einer besonders guten Erzählperspektive geschrieben.
Der Erzähler ist der 12jährige Felix. Er hat trotz seines jungen Alters schon viel erlebt.
Der Roman beginnt damit, das er der Polizistin aus seinem Leben berichtet.
Die Mutter Astrid ist aber auch vom Pech verfolgt. Zuletzt wohnen sie in einem VW-Bus und Astrid findet schwer Arbeit.
Es ist interessant, wie Felix mit seiner Situation klarkommt. Am schwierigsten ist, das er öfter die Schule wechseln muss.
Felix ist talentiert und pfiffig.
Die Autorin spricht schwierige Themen an, die sie mit detaillierter Schreibstil serviert.
Sie hat die Geschichte gut recherchiert und spannend umgesetzt.
Nicht nur für Kinder, sondern auch für Erwachsene. Es ist ein empfehlenswertes Buch.
Rezensionen von KimVi:
Interessante Vorgeschichte, die neugierig auf das weitere Geschehen macht
Winter der Hoffnung von Peter Prange
In "Winter der Hoffnung" erzählt Peter Prange die Vorgeschichte der Protagonisten aus seinem Besteller "Unsere wunderbaren Jahre". Man erfährt, wie alles begann und erlebt das Kennenlernen. Es gelingt Peter Prange dabei hervorragend, nicht nur die besondere Atmosphäre des Nachkriegswinters einzufangen und zu vermitteln, sondern auch, den Hunger, die Kälte, die Sorgen, aber auch die kleinen Lichtblicke und Freuden der Protagonisten so zu beschreiben, dass man ganz in die damalige Zeit und die Schicksale der unterschiedlichen Akteure eintauchen kann.
Der Autor verknüpft Fiktion und Realität gekonnt miteinander.
Im Zentrum der Ereignisse steht die Familie Wolf, deren Fabrik demontiert werden soll. Für den Ort Altena und seine Bewohner hätte das weitreichende Konsequenzen. Nicht nur das Wohl der Familie Wolf steht auf dem Spiel, sondern auch die Arbeitsplätze, die viele Einwohner ernähren. Da der Zeitraum, in dem diese Vorgeschichte angesiedelt ist, recht knapp bemessen ist, sich also nicht über mehrere Monate oder gar Jahre erstreckt, sondern sich lediglich in der Vorweihnachtszeit zuträgt, wirkt diese Geschichte auf den ersten Blick nicht besonders tiefgreifend. Wenn man die Fortsetzung noch nicht kennt, dann weckt "Winter der Hoffnung" allerdings sofort den Wunsch, die Charaktere näher kennenzulernen und ihre Schicksale in "Unsere wunderbaren Jahre" zu verfolgen. Doch auch Leser, die den weiteren Verlauf bereits in Peter Pranges Beststeller verfolgt haben, dürften sich darüber freuen, einen kleinen Einblick in die Vorgeschichte der Charaktere zu bekommen.
In "Winter der Hoffnung" erweckt Peter Prange die Vorgeschichte der Charaktere aus "Unsere wunderbaren Jahre" so authentisch zum Leben, dass man sich ganz auf die Geschichte einlassen und dabei den Hunger, die Kälte, die Sorgen und Nöte, aber auch kleine Freuden und Lichtblicke genießen kann.
Rezensionen von Mondtaube:
Von Träumen und Stärke
Audrey Hepburn und der Glanz der Sterne von Juliana Weinberg
Von Audrey Hepburn gehört hat wahrscheinlich fast jeder schon einmal. Doch dass sie noch viel mehr war, als eine wunderschöne Frau und eine talentierte Schauspielerin, wird nicht jeder wissen. Dieses Buch befasst sich genau damit, mit ihrem Leben und all den Hürden, die sie mit viel Stärke überwinden konnte.
„Audrey Hepburn – und der Glanz der Sterne“ ist der zweite Teil der, bei Ullstein erscheinenden, „Ikonen ihrer Zeit“ Reihe. Wie es auch schon bei dem ersten Teil, über Marie Sklodowska Curie, der Fall war, so wurde auch dieses Buch in verschiedene Teile, in diesem Fall 5, unterteilt. Diese stellen die verschiedenen Lebensabschnitte von Audrey Hepburn dar und lassen den Roman dadurch noch viel übersichtlicher erscheinen. Vor jedem dieser Abschnitte findet sich zudem noch ein, von Audrey stammendes, Zitat, welches zu dem jeweiligen Abschnitt passend ausgewählt wurde.
So befasst sich der Prolog zum Beispiel mit ihrer Kindheit und der, darauf folgende, erste Teil mit ihrer frühen Jugend. Diese Abschnitte sind zwar auch die kürzesten in diesem Buch, jedoch macht sie das nicht unwichtiger. Ganz im Gegenteil, diese Erfahrungen, die Audrey im Krieg sammeln musste, hatten auch in ihrem späteren Leben noch Einfluss auf sie genommen und sind dadurch besonders interessant.
In den folgenden 4 Abschnitten dürfen wir, unter anderem, ihre ersten Erfahrungen als Tänzerin, ihre ersten Werbeaufträge, ihr Weg zum Film, einblicke zu den Dreharbeiten, die erste Liebe, ihre Ehen und ihren Traum vom Mutter werden miterleben.
Dadurch, dass es sich bei dem Buch um einen Roman und um keine Biografie handelt, bekommt man einen guten Einblick in Audreys Gefühlswelt und kann ganz tief in ihre Geschichte eintauchen. Diese ist regelrecht eine Mischung aus Träumen, Verzweiflung, Liebe und Dramatik, wodurch es zu keiner Zeit langweilig wird.
Was ich etwas schade finde, ist, dass ihr Arbeiten als UNICEF-Sonderbotschafterin nur sehr knapp angesprochen wurden. Besonders über diese Erfahrungen hätte ich gerne noch etwas mehr gelesen. Jedoch muss man dazu sagen, dass Audreys Leben insgesamt sehr interessant ist und das Buch wahrscheinlich komplett den Rahmen springen würde, wenn man noch mehr Details mit einbringen würde.
Fazit:
Das Buch hatte mich regelrecht in seinen Bann gezogen und meine Bewunderung für diese starke, so wie talentierte Frau, noch viel mehr entfacht.
Wer etwas mehr über Audrey Hepburn erfahren möchte, wird hier genauso zufrieden werden, als Fans von ihr oder auch Personen, die einfach gerne interessante Lebensgeschichten starker Frauen lesen.
Rezensionen von nanu?!:
Ziemlich was los an Deck
Lady Arrington und die rätselhafte Statue von Charlotte Gardener
Endlich hat Lady Arrington ihren Roman fertig geschrieben. Und wenn sogar ihr Lektor Mr. Bayle zufrieden ist, hat sich Lady Arrington eine Pause von der ganzen Schreiberei redlich verdient. Was also könnte schöner sein, als mal wieder ein paar Tage auf der "Queen Anne" über die Meere zu schippern.
Bei der Gelegenheit kann Lady Arrington auch noch ihre Beziehung mit dem Kapitän vertiefen, denn so oft sehen die beiden sich leider nicht.
Aber Zeit zum Entspannen oder Turteln findet Lady Arrington nicht wirklich, denn es dauert nicht lange, bis mal wieder etwas Furchtbares an Bord geschieht und ihre detektivische Spürnase gefordert ist.
Ich freue mich immer wenn es etwas Neues von Lady Arrington gibt, und diesen Band hier finde ich bis jetzt am gelungensten.
Ich weiß gar nicht wie ich es richtig beschreiben soll, irgendwie fand ich die Gesamtstimmung des Buches krimihafter. Es erinnerte mich ziemlich an eine Folge von den ???.
Es gibt mehr Dialoge, mehr Szenenwechsel, mehr Rätsel zu lösen. Es finden überall geheimnisvolle Dinge gleichzeitig statt, und man weiß nicht, ob das eine mit dem anderen zu tun hat.
Dazu kommen die vielen Schlagabtausche die ich bei Lady Arrington immer so witzig finde.
Doktor Germer stänkert wie eh und je herum, diesmal hat er sich aber auch noch Hilfe von außen geholt, in Form von ziemlich gefährlich aussehenden Sicherheitsleuten.
Die erobern nach und nach das Schiff, erlauben sich immer mehr, terrorisieren irgendwann die Passagiere und tauchen überhaupt ständig in den ungünstigsten Momenten auf.
Der Leser trifft nicht nur Doktor Germer wieder, sondern eine ganze Reihe anderer, bereits bekannter Figuren. Besonders die Reinigungskraft Sandra und der Mechaniker Antonio dürfen da nicht fehlen.
Das Schiff lernt man von Band zu Band auch besser kennen. Diesmal wird viel Zeit in den unteren Decks, den Lagerräumen, verbracht. Dafür gibt es diesmal keine lustigen Szenen mit reichen Gästen die sich unmöglich verhalten.
Mein einziger Kritikpunkt ist bloß der, das ich das Ende zu sehr in die Länge gezogen fand. Ansonsten hat das Buch wieder richtig Spaß gemacht.
Die Reihe kann ich den Leuten empfehlen die auf ruhige, gemütliche und unaufgeregte Krimis stehen.
Rezensionen von Petra:
wunderschöne Sprache
Diebe der Nacht von Thilo Corzilius
Als allererstes fällt die schöne Sprache auf. Darin kann man versinken. Dann wird das Interesse auf die Geschichte eine Mischung aus Magie und Steampunk gelegt. Wobei beides nicht im Vordergrund steht, sondern die Theatergruppe bestehend aus sieben Künstlern mit unterschiedlichen Talenten, die jeder einzelne für sich ein ganz besonderer Charakter ist.
Gemeinsam ist ihre Liebe zum Schauspiel und zum Stehlen. Der Diebstahl ist in diesem Buch etwas Besonderes, nicht brutal sondern immer raffiniert, so das selbst der Bestohlene am Ende das Gefühl hat man habe ihm etwas Gutes getan.
Der Autor schafft es immer wieder, jeden einzelnen hervor treten zu lassen und eine Solorolle in diesem Buch zu spielen. Sie sind gleichberechtigt in ihrer Forderung nach der Aufmerksamkeit des Lesers. Niemand ist eine Nebenfigur. Ein ganz besonderes Phänomen.
Natürlich sind die Abenteuer der Truppe spannend bis zum Schluss.
Aus dem Schluss kann man erwarten das es vielleicht ein weiteres Buch mit dieser Truppe geben wird.
Diese Geschichte ist abgeschlossen, wem sie also wider erwarten nicht gefällt, kann das Buch zur Seite legen und Ende. Wer aber wie ich mehr über Glin, Schönheit und die anderen wissen möchte, der wartet ungeduldig.
Rezensionen von annabookie:
Funkelnde Liebe für die Ewigkeit
Unendlich funkenhell von Michelle Schrenk
Funkelnde Liebe für die Ewigkeit
Unendlich funkenhell - Du und ich durch alle Zeiten (Michelle Schrenk)
Zum Inhalt
Amy hat immer wieder Bilder aus vergangenen Zeiten im Kopf, doch diese sind schwach und verschwommen, bis sie Louis trifft. Als sie zufällig mit ihm auf der Tower Bridge zusammenstößt werden die Bilder gestochen scharf und fühlen sich real an.
Außerdem umgibt sie ein Leuchten, sobald sie sich berühren. Für Amy fühlt es sich so an, als ob sie und Louis sich schon lange kennen würden. Doch Louis ist abweisend und scheint ein Geheimnis zu verbergen. Auch wenn Nathan, der neue Mitschüler, sie warnt, sie möchte dem Geheimnis nachgehen. Ihre Reise führt sie in längst vergessene Zeiten und die Vergangenheit droht sich zu wiederholen.
Eigene Meinung
Zuallererst ist es mir wichtig zu sagen wie wahnsinnig schön ich Cover und Titel des Buches finde. Allein schon wegen des schönen Aussehens wollte ich das Buch unbedingt lesen und es hat sich gelohnt.
Der Autorin ist es gelungen Fantasy- und Liebesroman perfekt zu kombinieren. Das Buch war abwechslungsreich und spannend zu lesen und die Geschichte von Amy und Louis und den übrigen Paaren aus der Vergangenheit sehr süß. Cool wäre es allerdings auch, die Geschichte der einzelnen Liebespaare in eigene Bücher zu verpacken und mehr in die Vergangenheit einzutauchen. Das fände ich auf jeden Fall sehr ansprechend, denn, und das ist mein einziger Kritikpunkt, es war teilweise bezüglich der Liebespaare etwas oberflächlich erzählt. Ansonsten haben mir die Thematik, London als Ort der Geschichte, die einzelnen Charaktere und die Idee mit der Liebe durch verschiedene Zeiten super gefallen. Auch der Schreibstil der Autorin hat mich sehr überzeugt.
Ich bin gespannt worum es in Band 2 geht und will die Geschichte von Amy und Louis auf jeden Fall weiterverfolgen.
Amy ist einem beim Lesen sofort sympathisch. Allerdings konnte ich ihr Verhalten in manchen Szenen nicht ganz nachvollziehen. Beispielsweise kurz vor Schluss als sie plötzlich alles an Louis in Frage stellt, obwohl sie sich davor so nahe gekommen sind.
Louis ist anfangs etwas mysteriös, jedoch hat mir sein Charakter von Anfang an gefallen. Anfangs war es etwas seltsam, als er Amy aus dem Nichts küssen wollte.
Allgemein kann man wohl anmerken, dass nicht alles in dem Buch komplett schlüssig war, nichtsdestotrotz war diese Romantasygeschichte genau nach meinem Geschmack und ich würde es allen ans Herz legen, die dieses Genre mögen, das Buch zu lesen. <3
Rezensionen von Gaby 2707:
Ein winterlicher Wohlfühlroman
Wintermeer und Dünenzauber von Tanja Janz
Nach ihrem Liebesaus hat Jana Martens ihr Lebensumfeld in Puerto de Mogán auf Gran Canaria verlassen und ist in ihre Heimat nach St. Peter-Ording zurückgekehrt. Hier eröffnet sie mit ihrer Freundin Pütti einen kleinen Laden in dem sie ihre selbst hergestellten Öle, Seifen und Duftkerzen verkauft.
Ihre Freundin betreibt in den Räumen ein kleines Café. Gegenüber hat Ayk Truels seinen Buchladen. Der Mann, dem schon in der Schule Janas ganze Liebe und Aufmerksamkeit gehört hat. Schnell merkt Jana, dass sich daran nichts geändert hat...
Schon im Prolog merke ich, dass es sich hier nicht um ein Friede-Freude-Eierkuchen-Buch handelt. Aber erst viel später lese ich, wie diese ersten Seiten sich in die Geschichte einfügen und Leben verändert haben. Trotz des ernsten Themas empfinde ich dieses Buch immer noch als einen wunderbaren Wohlfühlroman.
Jana und Pütti sind beide so liebenswerte und herzerfrischende junge Frauen, die man einfach gern haben muss. Wenn man ihre Familien kennenlernt, merkt man auch, woher das kommt. Sie haben Familien und Freunde, die zusammenhalten und zusammen helfen, wenn Not am Mann ist oder es kurzfristig zu einer kleinen Katastrophe kommt.
Tanja Janz erzählt ihre Geschichte so leicht und flüssig mit wunderbar farbigen und ausdrucksstarken Beschreibungen von Land und Leuten, dass ich sofort in die Idylle in und um St. Peter-Ording eingetaucht bin. Ganz besonders angetan bin ich immer noch von Oma Hansas kleinem Kapitänshaus. Dort würde ich sofort einziehen.
Einige Sachen gibt, die sich mir viel zu schnell zum Guten gewendet haben. Auch glaube ich nicht, dass man so einfach selbst hergestellte Öle und Salben verkaufen kann. Aber das sind Kleinigkeiten, die dem Lesevergnügen keinen Abbruch tun.
Zum Schluss bekomme ich noch „Püttis Rezepte für Leib und Seele“ und „Janas Wohlfühllexikon der Düfte, Öle, Heilsteine und Gewürze“. Hier werde ich wohl noch öfters reinschauen.
Ein wunderbar winterliches Wohlfühlbuch mit sehr sympathischen Protagonisten, das ich sehr gerne gelesen habe und das mich sehr gut unterhalten hat. Einfach nur schön!
Rezensionen von Lesemama:
So eine schöne Geschichte
Wintermeer und Dünenzauber von Tanja Janz
Bewertet mit 4 Sternen
Zum Buch:
Grace wächst zusammen mit Ben und Noah auf. Zwischen ihr und Noah herrscht aus welchen Gründen auch immer absolute Funkstille, dafür ist Grace schon seit Jahren in Ben, ihren besten Freund, verliebt.
Nun steht plötzlich Noah mit dem Vorschlag ein Fakepaar zu spielen um Ben eifersüchtig zu machen vor ihrer Tür.
Grace lässt sich darauf ein und merkt das ihr Noah ganz schön unter die Haut geht ...
Meine Meinung:
Eine zuckersüße Liebesgeschichte, die mich tatsächlich von der ersten Seite an in ihren Bann gezogen hat. Noah ist so ein süßer Charakter, trotz eisenhartem Footballspieler hat er so niedliche Seiten an sich, man muss ihn einfach mögen. Grace hingegen ging mir manchmal ein wenig auf die Nerven, sie kam das ein oder andere mal ganz schön zickig daher. Ben, der dritte im Bunde war ein wenig farblos.
Aber auch mit Emily und Josh, den jeweils Mitbewohnern von Grace und Noah, waren zwei sehr spannende Nebencharaktere, die vielleicht ein eigenes Buch bekommen.
Eine richtig schöne Geschichte, die mich wirklich sehr gut unterhalten konnte, vielleicht ein bisschen vorhersehbar, aber dennoch sehr lesenswert.
Ich kann diese wunderschöne, romantische Story jedenfalls nur empfehlen.
Rezensionen von Lilli33:
Teils interessant und spannend, teils langatmig und wirr
INFINITUM - Die Ewigkeit der Sterne von Christopher Paolini
Teils interessant und spannend, teils langatmig und wirr
Inhalt:
Man schreibt das Jahr 2257. Kira Navárez ist Xenobiologin. Bei einem Aufenthalt auf dem Planeten Andrasteia stößt sie auf eine fremde Lebensform, die sich mit ihr verbindet und ihr Leben gründlich auf den Kopf stellt. Sie wird zum Ziel der unterschiedlichsten Mächte: Militär, „gute“ und „böse“ Aliens.
Aber natürlich muss sie vor allem die Welt retten …
Meine Meinung:
Wie groß war meine Freude, nach vielen Jahren endlich wieder ein Werk von Christopher Paolini in den Händen halten zu können. Eragon fand ich damals faszinierend und fesselnd, und da ich auch dem Genre Science-Fiction zugeneigt bin, musste ich „Infinitum“ unbedingt haben. Doch leider war die Enttäuschung beim Lesen recht groß.
Der Anfang ist gut. Interessant und flott wird das Nötigste beschrieben und erklärt, was passiert. Doch leider driftet die Story dann irgendwie vom Weg ab, taumelt zum Teil unmotiviert durchs Weltall ohne klaren Hintergrund. Hauptsache, es gibt immer wieder Kämpfe zwischen Menschen und Aliens oder zwischen Aliens und anderen Aliens, die zum Teil spannend beschrieben werden, zum Teil aber auch langweilig sind.
Zwar rufen die detaillierten Beschreibungen sofort das Kopfkino auf den Plan, ziehen die Erzählung aber auch unsäglich in die Länge. Um es klarzustellen: Ich mag dicke Wälzer, aber sie müssen mich fesseln. „Infinitum“ hat dies leider überhaupt nicht geschafft. Ich musste mich regelrecht durchkämpfen, in der Hoffnung darauf, dass sich die Wirrnis irgendwann lichtet und der Knoten sich löst. Tja, wie heißt es so schön: Die Hoffnung stirbt zuletzt - aber sie stirbt.
Der einzige Lichtblick war für mich das Schiffsgehirn Gregorovitch, das die „Wallfisch“ führt, das Raumschiff, auf dem Kira sich die meiste Zeit befindet, oft allein, während die restliche Crew eingefroren ist. Folglich passiert in dieser Zeit auch nicht allzu viel. Lediglich das Geplänkel zwischen Kira und Gregorovitch, der definitiv einen Dachschaden hat, war schon sehr amüsant.
Die Aufmachung des Buches ist recht schön, angefangen bei einem tollen Cover und einigen Abbildungen und Sternkarten. Im etwa 40 Seiten starken Anhang werden die wissenschaftlich-technischen Details erklärt, im Glossar etliche Begriffe erläutert. Zudem erzählt der Autor über die Entstehungsgeschichte des Romans und warum es so lange gedauert hat, bis das Buch veröffentlicht werden konnte. Er musste nämlich etliche Versionen schreiben und immer wieder überarbeiten, bis die Geschichte funktionierte. In meinen Augen tut sie das leider immer noch nicht.
Fazit:
Einige gute Elemente, aber auch viel Langeweile. Als Unterhaltungsfilm, den man nach dem Schauen gleich wieder vergisst, würde die Geschichte für mich wohl funktionieren, nicht aber als Roman, mit dem man sich einige Tage oder gar Wochen beschäftigen muss.
Ich schwanke zwischen 2 und 3 Sternen, runde daher wohlwollend auf.










