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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von S.:

Von Zappelchen, Neunlingen, Schnarchferkelchen und Anderen

Flo, der Flummi und das Schnack von David Rupp

31 Geschichten für Kinder und Eltern. Das Vorlesen einer Geschichte dauert nie über zehn Minuten - perfekt, um nicht gelangweilt zu werden, perfekt als Pause oder für eine Ruhephase, perfekt als Einschlafgeschichte. Verschiedenste Autoren haben ihre Fantasie bemüht, Geschehnisse aus dem Alltag des Nachwuchses eingebaut, Märchenhaftes abgewandelt, Figuren erschaffen, Tiere belebt, neue Worte kreiert.

Man begegnet Berti und Fauli, Haarbürstenschlangen, Zappelchen, Neunlingen, Apfelkönigen, Schnarchferkelchen und vielen seltsamen Wesen. Leser und Vorleser treffen auf Hunde, Wollmäuse, Elefanten, Kater, Stachelschweine, reisen durch verschieden Länder, fremde Welten, durchs All ... . Wladimir Kaminer, Paul Maar, Juli Zeh, Rocko Schamoni und sogar Flake von Rammstein und andere Autoren tragen dazu bei, gemeinsame Lesezeit unterhaltsam zu gestalten, Erlebtes zu verarbeiten und zu verstehen, zu trösten und zu staunen. Liebevoll illustriert von Martina Liebig, aus dem Verlag Kiepenheuer & Witsch.

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Rezensionen von Petra:

spannende küche

Uri Buri - meine Küche von Uri Jeremias; Matthias F. Mangold

Es ist mehr als eine Rezeptsammlung.
Der Koch und Autor erzählt erstmal etwas aus seinem Leben. Eine nette Art einen international bekannten Koch kennen zulernen und von ihm zu lernen.
Anschließend bekommen wir Leser Unterricht:. Warenkunde, Werkzeugkunde, Gewürze und andere Zutaten.
Wir lernen das Fisch auf mehr Arten zubereitet werden kann als Grillen und Kochen.

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Frische ist das A und O. Aber es geht auch tiefgekühlt nur wie?` Tolle Informationen die jedem die Angst auch vor exotischeren Fischen nimmt.
Erst nach einem Drittel des Buchs kommen die Rezepte. Auch hier gibt es Überraschungen, denn nicht alle Rezepte handeln von Fisch. Denn Fisch isst man nicht allein. Viele verschiedene Rezepte für Beilagen runden die Sammlung ab.
Nicht alle Fischsorten bekommt man in der Fischabteilung eines Supermarkts aber ich denke in jeder größeren Stadt gibt es einen Fischhändler der auch Bestellungen entgegen nehmen kann.
Auf alle Fälle werden einige Rezepte aus diesem Buch auf unserer Familienspeisekarte Einzug halten.

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Rezensionen von Petra:

ein Rezept

Die Magie von Schokolade Roman. Gebunden. von Castel Lucie

Ein Rezept
Diese beiden Köstlichkeiten machen das Leben schöner und in bestimmten Situationen auch leichter. Luca und Catalina sind die besten in ihrem Metier, sie verzaubern die Welt mit ihren Produkten.
Dieses Buch ist wie ein köstliches Rezept. Ein bisschen Shakespeare, etwas von Chocolat, dazu die wunderbare Welt der Amelie.

Eine Prise Napoleon und ein Hauch Freibeuter. Man nehme dazu Familie un, ld gute und schlechte Freunde. Ein paar weise Worte geben dem Ganzen die nötige Würze..
Alles gut vermengen und es ergibt nach ausreichender Lesezeit, das schöne Gefühl ein gutes Buch gelesen zu haben. Das angefüllt war mit netten Charakteren, manchmal stark, manchmal brauchten sie Ermunterung. Einige mussten etwas zurecht gestutzt werden. Aber alle die ich als Leser kennen lernen durfte, mit denen würde ich gern Kaffee trinken und Kuchen essen. Diejenigen von denen ich nur von Hören sagen wusste, waren es nicht wert näher beachtet zu werden.

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Rezensionen von Danislesestube:

Finde mich. Jetzt. Kurz Rezension

Finde mich. Jetzt von Kathinka Engel

Manchmal will man einfach weg. Weil die Familie nicht fähig ist, die eigenen Wünsche zu akzeptieren, und im besten Falle eine Unterstützung anbietet. Dein Freund, der dich in den zukünftigen vier Wänden betrogen hat, ist nur die Sauerkirsche auf der verbrannten Torte.

Tamsin hat genug davon. Sie will machen worauf sie Lust hat, und nicht ihre Eltern.

Daher entschließt sie sich für ein Studium in Pearley. Gleichzeitig sieht sie so einen Freund aus ihrer Kindheit wieder, der an der Uni arbeitet.

Bei einem Besuch im Kaffee lernt sie Rhys kennen. Der zunächst unheimlich verschlossen und unsympathisch rüber kommt. Warum? Dies erfahren wir aus seiner eigenen Perspektive.

Doch so viel sei gesagt: Er wurde vor wenigen Tagen aus dem Gefängnis, in dem er unschuldig saß, entlassen. Sein Verhalten ist also durchaus verständlich. Gerade weil die Welt in der er entlassen wurde sich verändert hat.

Zum Glück trifft er auf Tamsin. Blöd nur, dass er sich am Anfang mehr als nur ungeschickt anstellt. Aber zum Glück ist sie eine Frohnatur sondergleichen, und lässt sich nicht so einfach verscheuchen. Es folgen viele schöne und auch traurige Kapitel.

Ein Glück, dass ich dieses wunderschöne Buch entdeckt habe. Es wurde so schön geschrieben. Die wichtigen Szenen und Ereignisse richtig gut hervorgehoben. Schmerz und Kummer wechselten sich mit zärtlichen und liebevollen Momenten ab.

Apropos Abwechslung. Der Perspektivenwechsel passte immer wie die Faust aufs Auge. Im richtigen Moment drehte sie sich in von Tamsin auf Rhys und umgekehrt. So bekam man auch mit was auf der anderen Seite passierte. Außerdem wirkten die Momente zwischen Tamsin und Rhys viel lebendiger. Bin schon sehr gespannt auf die nachfolgenden Bücher.

Für Fans des Genres ein Muss.

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Rezensionen von Danislesestube:

Halte mich. Hier. Kurz Rezension

Halte mich. Hier von Kathinka Engel

So viele schöne Details, ein toller Schreibstil, sympathische Charaktere und dank dem Perspektivenwechsel fühlt man sich immer gut zurecht und kann sich in die Charaktere mit Leichtigkeit hineinversetzen.

Die Handlung im zweiten Teil knüpft nahezu nahtlos an die vom ersten Teil an. Diesmal geht es um eine Freundin von Tamsin.

Zelda, das ausgeflippte und lockere Mädchen erweckt von außen nicht den Anschein, dass sie einer wohlhabenden Familie entstammt. Natürlich nicht. Denn sie kann niemanden aus den hohen Kreisen ausstehen. Außerdem will sie einfach nur sie selbst sein. Kein geschminktes Püppchen in teuren Klamotten.

Ganz ehrlich, so wie ihre Eltern mit ihr umgehen ist es auch kein Wunder, dass der Leser Zelda in ihrer Sicht recht gibt.

Vorher nur im Hintergrund, aber hier im Rampenlicht ist Malik. Ein sympathischer Charakter, den wir ebenfalls aus dem ersten Teil kennen, spielt hier mit Zelda die Hauptrolle.

Was die beiden unterscheidet ist der soziale Status. Zeldas Familie gehört der Oberschicht an, die auf Menschen wie Malik herabschaut und in ihnen den “Abfall der Gesellschaft” sehen. Nur weil er schwarz ist, und seine Familie allerhöchstens als Durchschnitt bezeichnet werden kann.

So wie es das Schicksal will, finden Malik und Zelda auf einem gemeinsamen Ausflug mit Freunden zusammen. Danach verbringen die beiden jede freie Minute miteinander.

Dass das Glück nicht ewig währt wird den beiden schnell bewusst. Dennoch kämpfen sie für ihr Glück.

Der zweite Teil ist wenig überraschend mindestens genauso schön geschrieben wie der erste Teil. Ich verfolgte die Geschichte der beiden Charaktere mit Spannung. Dank dem tollen Schreibstil konnte ich auch nachvollziehen wie sie sich in den verschiedenen Momenten fühlen. Es war wieder ein sehr schönes Leseerlebnis.

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Rezensionen von Danislesestube:

Liebe mich. Für immer. Kurz Rezension

Liebe mich. Für immer von Kathinka Engel

Alle guten Dinge sind drei. Das trifft auch auf die gut gelungene Reihe von Kathinka Engel zu. In jedem Buch wird eine Handlung erzählt wie sich zwei Menschen aus verschiedenen Gesellschaftsklassen kennen und lieben lernen.

In keinem der drei Fälle ist es ein leichtes sich zu verlieben. Es erwarten die Protagonisten immer Stolpersteine, jeder Schritt muss mit Bedacht gemacht werden.

Beim dritten Teil der Reihe merkt man letzteres sehr deutlich.

Amys Jugend war eine Hölle. Amys Gegenwart ist immer noch alles andere als leicht. Keinem Menschen kann sie vollends vertrauen. Jeder könnte ihr schaden. Es wäre schließlich nicht das erste Mal.
In ihrem Job blüht sie auf, hilft jedem wieder ins Leben zurück zu finden. Sie hatte damals niemanden, deshalb hängt sie sich so richtig in ihre Arbeit rein. Jeder soll eine zweite Chance bekommen. Doch wer kümmert sich um Amy?

Dann gibt es da noch Sam. Ein gutaussehender junger Mann, der es in seinem Leben recht leicht gehabt hat. Es flog ihm zwar nicht alles in den Schoß, aber hart darum kämpfen musste er jetzt auch nicht.

Doch eines Tages lernt er Amy kennen. Sofort ist er fasziniert von ihr. Jedoch merkt er schnell, dass sie sich in ein Kokon hüllt und niemanden an sich ran lässt. Er macht es sich zur Aufgabe näher zu ihr vorzudringen. Amy vertraut ihm nur sehr zögerlich. Langsam entwickelt sie sich, dank Sam, zu einem wunderschönen Schmetterling.

Das ist er, der dritte und letzte Teil der Finde mich Reihe. Die ersten beiden Bücher haben mich wirklich begeistert. Der dritte Teil toppte die beiden Vorgänger nochmal ordentlich. Der Schreibstil war grandios, jedes Erlebnis aus Amys Sicht konnte ich nachempfinden, jedes Gefühl traf mich mit der richtigen Intensität. Ihr Umfeld, zu dem von Anfang an auch Sam gehört, hat sich natürlich wieder mehrere Schritte vorwärts bewegt. Man merkt einfach, dass diese Bücher zusammen gehören. Wie Amy und Sam. Zelda und Malik. Tamsin und Rhys.

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Rezensionen von inya:

super cooles Kinderbuch

Flo, der Flummi und das Schnack von David Rupp

Dieses Buch ist das perfekte Geschenk für alle coolen Kids und die dazu gehörigen Hipstereltern. Denn es beinhaltet Kindergeschichten zum Vorlesen von bekannten deutschen Künstlern von Flake, über Gisbert zu Knyphausen bis zu Juli Zeh. Somit sind nicht nur die Geschichten für die Kinder spannend, sondern die Eltern finden es auch spannend, was wohl ihre Lieblingskünstler für Geschichten beigetragen haben.

Also so ging es mir zumindest...Auch die Illustrationen sind sehr gelungen und sehr unterschiedlich und passen zu jeder einzelnen Geschichte. Besonders gut finde ich, dass das Buch für verschiedene Altersklassen eine Geschichte haben und dies steht immer unten auf der ersten Seite der Geschichte mit Angabe der Vorlesedauer, also zum Beispiel ab 6 Jahre 10 Minuten. Das finde ich besonders praktisch. Das einzige was ich zu bemängeln habe ist, dass es zwar ab 3 Jahre ist, aber nur ganze 2 Geschichten für drei Jährige dabei sind. Also lieber für Kinder ab 4 oder 5 Jahren geeignet.

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Rezensionen von Bellis-Perennis:

Ein gelungenes Sachbuch

Die Freimaurer von John Dickie

„Ein Mann mit einem Schurz, ein gezücktes Schwert in der Hand, nimmt dir Geld, Schlüssel und Handy ab – alles Metall, das deine Person in der Außenwelt verankert. Er verbindet dir die Augen. Du spürst, wie dein linker Ärmel hochgekrempelt wird, dann das linke Hosenbein, bis das Knie frei liegt.

Der Arm wird aus dem linken Ärmel gezogen und die Brust entblößt. Dann legen sie dir eine Schlinge um den Hals.
Du tust einen Schritt nach vorn. Dein Leben als Freimaurer hat begonnen.“

Über die „Freimaurer“ gibt es bereits meterweise Bücher. Warum also noch eines? Und was ist an diesem Buch so anders, so besonders?

Autor John Dickie ist Historiker und Journalist. Er geht den Geheimnissen und Mythen der Freimaurer mit der diesen Berufen eigenen Akribie auf den Grund. Natürlich kann er nicht alles schlüssig erklären, doch ein Anfang ist gemacht.

Ergebnis der Forschungsarbeit ist, dass die Wurzeln der Freimaurerei nicht wie immer kolportiert wird in den Dombauhütten des Mittelalters liegen, sondern in der Renaissance. Allerdings weder in deren Hochburgen Rom oder Florenz, sondern am Hof der schottischen Könige, in Edinburgh.

In 16 Kapiteln berichtet er, wie sich die Freimaurerei dort entwickelt hat. Dabei spart er Kritik nicht aus. So spricht er die Verletzung des „Toleranzgrundsatzes“ durch die Logen an. Frauen durften nicht initiiert werden. Nur in ganz wenigen, seltenen Ausnahmen, die er taxativ aufzählt, ist es zwei Frauen gelungen Mitglied einer Loge zu werden. Bei näherer Betrachtung der beiden stellt sich heraus, dass beide eigentlich biologische Männer waren.


Lissabon
Nirgendwo
Edinburgh
London
Paris
Neapel
Washington
Charleston
Rom-Paris
Allahabad
Hamburg
München
Salamanca
New York
Arrezzo
Das Erbe

Meine Meinung:

Ein sehr detailliertes Werk, dass dennoch keinen Anspruch auf Vollständigkeit haben darf.

Ich persönlich vermisse die Nennung der verschiedenen Logen von Wien. Immerhin war mit Franz Stephan von Lothringen (1708-1765), dem Gemahl von Maria Theresia (1717-1780), ein Kaiser des Heiligen Römischen Reiches Deutscher Nation Mitglied. Oder Musiker wie Wolfgang Amadeus Mozart, Joseph Haydn und Carl Millöcker. Die Liste ließe sich noch länger fortsetzen und um Personen wie Angelo Soliman oder Joseph von Sonnenfels ergänzen. Die Geschichte der Freimaurer in Wien war immer wechselvoll und mehrfach verboten, was aber einige Mitglieder nicht davon abhielt, sich weiter zu treffen. Erwähnenswert ist auch das Freimaurermuseum in Schloss Rosenau.

Aber, vielleicht sind John Dickie nicht alle Dokumente zugänglich gemacht worden.

Das Buch stellt eine Fülle von Informationen zur Verfügung, sodass man dieses Werk getrost mehrmals zur Hand nehmen kann. Man wird immer wider auf das eine oder andere Detail stoßen, das man zuvor überlesen hat.

Gut gefallen hat mir, wie akribisch der Autor in die geheimnisvolle Welt der Freimaurer eingetaucht ist. Trotzdem schreibt er in seinem Buch in sachlichen und neutralen Worten über den Geheimbund. Die Begeisterung, sich auf Recherchereise zu begeben, ist deutlich spürbar.

Der Schreibstil ist flüssig und fesselt auch den Laien. Am Ende des Buches finden sich zahlreiche Abbildungen, die das Gelesene untermauern.

Fazit:

Wer sich für die Freimaurer und ihre Geschichte interessiert, kommt an diesem Buch nicht vorbei. Gerne gebe ich hier 5 Sterne.

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Rezensionen von Bellis-Perennis:

Hat mich diesmal nicht ganz überzeugt

Die Sehnsucht der Kormorane von Silvija Hinzmann

Joe Prohaska, ehemaliger Kriminalhauptkommissar und nunmehriger Frühpensionist, lebt in einem kleinen Dorf nahe Rovinj. Gemeinsam mit seinem Jugendfreund Ivo betreibt er ein Fotogeschäft. Zusätzlich verdient sich seinen Lebensunterhalt als Fotograf von Hochzeiten. Sein aktuelles Projekt ist ein Bildband von Istrien.

Hin und wieder kommt seine kriminalistische Ader wieder zum Vorschein und so stolpert Joe in die eine oder andere gefährliche Ermittlung.

Diesmal wird er von Inspektor Rossi sogar dringend gebeten, sich den neuesten Fall anzusehen und ein paar Fragen zu stellen. Welcher Fall? Miroslav, der Betreiber des Strandlokals „Plavi Komoran“ in Opatija (das frühere Abazia) wird ermordet aufgefunden. Um die Spuren zu verwischen, haben der oder die Täter das Haus abgefackelt. Der Verdächtigen gibt es viele, war der Tote doch in allerlei illegale Geschäfte verwickelt. Auch Marina, die verschwundene letzte Geliebte des Opfers zählt dazu.

Joe soll Marina schleunigst finden, doch zu seiner Verwunderung nimmt die junge Frau von sich aus Kontakt zu ihm auf. Doch dann verschwindet sie so schnell, wie sie aufgetaucht ist, auch wieder.

Meine Meinung:

Ich kenne die drei Vorgänger, die alle eher ruhige Krimis sind. Dieser vierte Fall ist irgendwie ohne Höhepunkte, wenn man davon absieht, dass Joe fast ganz offiziell ermitteln darf. Die Handlung plätschert lau vor sich hin.
Finden sich in den anderen Krimis noch Hinweise auf Land und Leute, so fehlt mir das Lokalkolorit in diesem. Ein bisserl klischeehaft ist von den üblichen Verdächtigen am Balkan wie korrupte Politiker, Mafiaangehörigen und Dealern die Rede.

Auf mich wirkt der Krimi ein wenig lieblos heruntergeschrieben. Ein paar Dutzend Seiten hätten der Geschichte gutgetan. Warum Marina, die plötzlich verschwindet, dann ebenso zackig mit einem fremden Mann als Begleiter in einer Polizeidienststelle auftaucht, ist für mich nicht ganz nachvollziehbar. Vor allem bekommt der Leser das nur en passant das mitgeteilt. Show nicht tell, wäre hier eine bessere Variante gewesen.

Fazit:

Hier wurde einiges Potenzial verschenkt, was sehr schade ist. Es reicht für knappe 3 Sterne.

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Rezensionen von Bellis-Perennis:

Ein vielseitiges Lebensmittel

Das österreichische Käferbohnen-Kochbuch von Taliman Sluga

Autor Taliman Sluga wartet diesmal mit einer besonderen regionalen Spezialität auf - der steirischen Käferbohne.

Die rosa-lila gefleckte Bohne gehört zu den ältesten Kulturpflanzen und stammt ursprünglich aus Südamerika. Ihr Anbau wurde durch Erzherzog Johann (1782-1859) stark gefördert und war bald darauf in der Steiermark heimisch.

Sie ist nun ein typisches regionales Produkt, das als "Steirische Käferbohne" im Jahr 2016 das europaweite Prädikat bzw. Herkunftssiegel "g. U. – geschützte Ursprungsbezeichnung", erhalten hat.

In über 100 Rezepten zeigt uns Taliman Sluga, der übrigens ein Kärntner ist, der nun in der Steiermark lebt, wie vielfältig die Käferbohne verkocht werden kann.

Vom „Käferbohnensalat“ mit dem für die Steiermark typischen Kernöl über Eintöpfe und Pürees zu Pralinen. Die eine oder andere Speise erscheint gewöhnungsbedürftig. Konfekt aus Bohnen, zum Beispiel? Aber, wenn man aus Soja(bohnen) vegane Schnitzel machen kann, so steht dem Versuch, vegane Süßigkeiten anzufertigen, nur wenig im Wege. Einfach ausprobieren.

Das Buch ist bereits 2006 unter dem Titel „Bohn‘ Appetit“ erschienen.

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