Kunden em pfehlungen
Rezensionen von Claudia R:
herzerwärmend und niedlich ...
Vom kleinen Waschbären, der sich traute, mutig zu sein von Kerstin Toepel
Klappentext:
Der kleine Waschbär Henry will das Eichhörnchenbaby Ben zurück zu seinen Eltern bringen. Doch an der ehemaligen Eichhörnchensiedlung bietet sich ihm ein trostloses Bild: Der Wald wurde hier gerodet. Die Eichhörnchen sind an eine andere Stelle gezogen. Fest entschlossen, Bens Familie zu finden, macht sich der kleine Waschbär mit dem Eichhörnchenbaby auf eine abenteuerliche Suche.
Der dunkle Wald ist beängstigend, doch Henry gibt nicht auf. Schließlich naht Hilfe von unerwarteter Seite. Am Ende entdeckt Henry eine Überraschung, mit der niemand gerechnet hat.
Cover:
Das Cover sieht sehr niedlich und ansprechend aus. Ein Waschbär und ein Eichhörnchen sind erkennbar, die durch den Wald laufen. Das Cover ist sehr schön gezeichnet und macht neugierig auf mehr.
Meinung:
Der Schreibstil ist sehr angenehm und flüssig. Die Sätze sind einfach gehalten, so dass man diesen sehr gut folgen kann und auch junge Leser bzw. Zuhörer dieses verstehen. Prägnante Sätze sind größer geschrieben und deutlicher hervorgehoben. dies lockert das Ganze sehr gut auf.
Die Geschichte handelt von Henry, dem Waschbären, der ein kleines Eichhörnchen namens Ben aufpäppelt und sich dann mit ihm auf die Suche nach dessen Eltern begibt. Doch die Eichhörnchensiedlung wurde gerodet. Nun bedarf es sehr viel Mut und auch Vertrauen auf Gott und dessen Hilfe. Darauf beruht diese Geschichte und ist sehr schön und liebevoll erzählt. Es steckt sehr viel Wärme und Liebe darin und man merkt das Herzblut mit dem die Autorin diese Geschichte geschrieben hat.
Inhaltlich möchte ich hier jedoch nicht zu viel verraten, da ich nicht zu viel vorweg nehmen möchte. Denn diese Geschichte ist einfach wunderschön und empfehlenswert.
Wunderschön sind auch die tollen bunten Illustrationen, die das Gelesene veranschaulichen und das Ganze sehr gut auflockern. Auf den Bildern gibt es sehr viel zu entdecken und sie sind einfach wunderschön gezeichnet und illustriert.
Auch die enthaltenen Botschaften über Mut und Gott sind kinderecht verpackt und liebevoll beschrieben, so kann man noch so einiges dazu lernen.
Mir hat die Geschichte richtig gut gefallen, sie ist sehr liebevoll und herzerwärmend geschrieben und es macht sehr viel Spaß dieser zu folgen. Die Charaktere sind sehr schön gezeichnet und man kann sich das ganze sehr gut vorstellen und folgt Henry und Ben sehr gern bei ihren Handlungen und Abenteuern. Die Charaktere sind liebenswert und sympathisch und es macht Spaß über sie mehr zu lesen. Wir sind sehr gespannt, ob es weitere Abenteuer mit und über Henry geben wird und würden uns sehr freuen, noch mehr Geschichten darüber zu lesen.
Es ist wichtig sich seinen Ängsten zu stellen und man kann jeder Zeit dabei auf Gott vertrauen, denn er ist immer für uns da. da zeigt auch dieses Buch. Eine liebevolle und sehr gut umgesetzte Geschichte. Kindgerecht und altersentsprechend formuliert.
Fazit:
Eine liebevolle und herzerwärmende Geschichte mit wundervollen Botschaften über Mut, Ängste und Gott und sympathischen Charakteren.
Rezensionen von Lesemama:
Ich bin eine Fichte ...
Der Weihnachtsbaum, den niemand wollte von Yuval Zommer
Bewertet mit 5 Sternen
... und das ist meine Geschichte.
Zum Buch:
Die kleine Fichte wächst im Wald auf einer Lichtung, sie wächst aber nicht so gerade und so bleibt sie auf der Lichtung stehen als die Menschen die Weihnachtsbäume aus de Wald holten und war unendlich traurig ...
Meine Meinung:
Ein wunderschönes Bilderbuch über den kleinen Weihnachtsbaum, den keiner wollte.
Der Text ist kurz aber einprägsam. In kurzen Reimen wird die Geschichte von dem kleinen Weihnachtsbaum erzählt. Reihe sind gerade für kleine Zuhörer sehr gut geeignet, es ist einprägsam und kann schnell mitgesprochen werden.
So ist es für die Kleinen leichter dem Geschehen zu folgen. Die Illustrationen sind ganz zauberhaft und es macht einfach große Freude das Buch mit den Kleinen zusammen zu lesen.
Ich mag solche Weihnachtsbaum Geschichten sehr gerne und es stimmt schon gut auf sie beginnende Adventszeit ein.
Absolut empfehlenswert.
Rezensionen von Claudia R:
mystisch, spannend, fantastisch...
Der Weihnachtsbaum, den niemand wollte von Yuval Zommer
Klappentext:
… Von roten Augen beobachtet – bei Tag und bei Nacht … Vereint durch das Vermächtnis ihrer Vorfahren sind sie untrennbar verbunden, ihre Schicksalsfäden versponnen zu einem verworrenen Netz aus Mythen und Legenden. Und doch könnten Amalia und Freya nicht unterschiedlicher sein.
Mächtige Wesen stören das Gleichgewicht der Welt, in der die jungen Frauen leben. Beim Versuch, es wiederherzustellen, werden die beiden auf eine harte Probe gestellt. Hin- und hergerissen zwischen Liebe, Freundschaft und Verrat machen sie sich daran, das Geheimnis einer alten Familienprophezeiung aufzudecken. Wird es ihnen gelingen, ihre Bestimmung zu erfüllen, oder wird die Finsternis sie und ihre Freunde verschlingen?
Cover:
Das Cover wirkt mystisch und fast schon ein wenig gruselig. Die stechend roten Augen scheinen einen fast direkt anzuschauen. Auch die Raben wirken eher Angst einflößend und die magische und ertragende Stimmung scheint fast überzuspringen. Das Cover macht neugierig und weckt auf jeden Fall das Interesse.
Meinung:
Hinter dem Pseudonym Darina D.S. stecken zwei Autorinnen, die mich durch ihren fesselnden Schreibstil in ihren Bann ziehen konnten.
Der Schreibstil ist sehr angenehm und flüssig und lässt sich sehr gut lesen. Die einzelnen Kapitel haben eine angenehme Länge und auch deren Gestaltung ist sehr gut durchdacht. Toll sind auch die kleinen kurzen Gedichte bzw. Reime am Beginn eines jeden Kapitels umrahmt von einer kleinen Illustration, das rundet den Kapitelanfang sehr gut ab.
Der Spannungsbogen in diesem Buch ist sehr gut gewählt und einmal angefangen, möchte man es gar nicht mehr aus der Hand legen. Fantastisch, mystisch und sehr aufregend wird man hier von der Handlung hin- und her, sowie mitgerissen.
Die Charaktere haben mir sehr gut gefallen und sind auch sehr gut durchdacht, man folgt ihnen sehr gern und möchte stets erfahren, wie es weiter geht. Emotionen und Gefühle werden sehr gut rübergebracht und ein Hauch von düsterer und mystischer Stimmung schwingt immer mit.
Inhaltlich möchte ich hier jedoch an dieser Stelle noch nicht zu viel verraten, da ich keine Details Preis geben möchte oder vorab verraten möchte.
Toll fand ich auch die kleineren und größeren Illustrationen im Buch, die dem Inhalt und der Stimmung angemessen gezeichnet sind auch dieses sehr gut wiedergeben. Die Illustrationen runden das ganze sehr gut ab und lockern das Ganze auch sehr gut auf.
Ein spannendes, mystisches und fesselndes Werk, welches neugierig auf mehr macht. Mich konnte das Buch überzeugen und ich empfehle es sehr gern weiter. Eine fantastische, faszinierende und spannende Geschichte, die mich fesseln und gefangen nehmen konnte.
Wenn auch du dich in eine fanatisches, mystisches Abenteuer entführen lassen möchtest, bis du hier genau richtig.
Fazit:
Ein spannendes, mystisches und fesselndes Werk, welches neugierig auf mehr macht.
Rezensionen von Lesemama:
Rutschend ins neue Leben
Ellas verrückt-verrutschtes Leben von Mann Miriam
Bewertet mit 4.5 Sternen
Zum Buch:
Ella könnte so glücklich sein, ihr Vater heiratet die Mutter ihrer besten Freundin. Nun ist Dodo nicht nur ihre Freundin sondern ihre Schwester.
Wäre nur nicht der Umzug von München auf einen Bauernhof mitten in der Pampa.
Am ersten Morgen kommt eine Lieferung mit Gänsen, vor denen flüchten Ella und Dodo auf eine Rutsche im Garten.
Als sie runterrutschen ist die Zeit zurückgedreht.
Ella ist begeistert und fasst den Plansplange zu rutschen, bis sie wieder in München sind ...
Meine Meinung:
Ich mag magische Geschichten und vor allem Zeitreisegeschichten. Daher wollte ich es auch unbedingt lesen.
Und es hat mich nicht enttäuscht. Eine spannende Geschichte, ein toller Schreibstil, sehr gut zu lesen. Mit Ella hat ich zwar zwischendurch manchmal ein kleines Problem, da sie sehr zickig war, aber zur Geschichte passt es.
Eine Geschichte über Freundschaft und Familie, über Zusammenhalt und auch Vertrauen. Einfach großartig erzählt. Nicht nur für junge LeserInnen eine sehr schöne Unterhaltung.
Absolut empfehlenswert.
Rezensionen von Tara:
Spannend & aktuell
Kreuzberg Blues von Wolfgang Schorlau
„Kreuzberg Blues“ ist der zehnte Fall des in Stuttgart lebenden Autors Wolfgang Schorlau mit dem Privatermittler Georg Dengler der dieses Mal in Berlin ermittelt. Der Roman ist unabhängig von den vorherigen Bänden verständlich und wieder höchst aktuell und spannend.
In Berlin versucht der Immobilienhai Sebastian Kröger mit allen Mitteln seine Mieter aus ihren Wohnungen rauszuekeln und schreckt dabei vor nichts zurück.
Die Mieter sind aber nicht bereit einfach klein beizugeben und Silke Herzog bittet ihre Freundin Olga um Hilfe. Diese überredet ihren Freund Georg Dengler den Fall in Berlin zu übernehmen.
Der Schreibstil von Wolfgang Schorlau ist fesselnd und abwechslungsreich, da er zwischen zahlreichen Erzählsträngen immer wieder hin- und herwechselt. Die Zusammenhänge werden nur langsam ersichtlich.
Die Gier der Immobilienwirtschaft und der Finanzwelt ist erschreckend. Hier tun sich menschliche Abgründe auf, die fassungslos machen und Entsetzen hervorrufen. Neben der Verzweiflung und der Angst der Mieter werden aktuelle Themen wie die Corona-Pandemie, Verschwörungstheorien und die Sichtweise von Impfgegnern gekonnt in die Handlung eingeflochten.
Mit Berlin hat der Autor den passenden Schauplatz gewählt, in dem das Leben pulsiert und es zahlreiche krasse Gegensätze gibt.
Ein politisch brisantes und höchst aktuelles Buch, das aufrüttelt und spannend zu lesen ist.
Rezensionen von S.:
Liebe ist nicht planbar
Aller guten Dinge sind zwei von Mhairi McFarlane
Klingt bekannt: Dan, der langjährige Freund von Laurie, behauptet, er müsse sich selbst finden und zieht aus. Gelogen, denn er hat schon länger eine Andere. Laurie kann es nicht fassen, leidet fürchterlich. Wie gut, dass der Bürocasanova ihre Hilfe braucht. Der Plan: durch eine feste Freundin wirkt er seriös, sichert seine Karriere, sie kann Rache an Dan, der in derselben Anwaltskanzlei arbeitet, nehmen.
Wird er eifersüchtig genug, um zurück zu Laurie zu kommen? Das soll klappen?
Mhairi McFarlane hat es wieder bewiesen: sie kann Unterhaltung, an vielen Stellen mit echtem britischen Humor! Sympathische Charaktere, Figuren, die aus dem unmittelbaren Umkreis stammen könnten, lebendige und schlagfertige Dialoge plus schonungslose Enthüllung einer machogeprägten Kanzleihierarchie machen den Roman locker-leicht. Man kann Lauries Gefühlsachterbahn gut nachvollziehen, große Überraschungen gibt es nicht, das Ende kommt nicht unerwartet.
Schöner fluffiger Liebesroman, aus dem Englischen übersetzt von Maria Hochsieder, verlegt von Droemer Knaur.
Rezensionen von Tara:
Fesselnde Fortsetzung der Speichestadt-Saga
Der Glanz der neuen Zeit von Fenja Lüders
„Der Glanz der neuen Zeit“ ist nach „Der Duft der weiten Welt“ der zweite Teil der Trilogie der Speicherstadt-Saga der Autorin Fenja Lüders.
Seit den Ereignissen aus dem ersten Band ist einige Zeit vergangen. Die Handlung beginnt im Sommer 1919 und der Erste Weltkrieg hat seine Spuren hinterlassen, auch für die Kaffeeimportfirma sind es schwierige Zeiten.
Mina ist mit Frederik Lohmeyer verheiratet und die beiden haben eine gemeinsame Tochter. Mina kümmert sich in Hamburg um das Kaffeekontor Kopmann und Deharde während Frederik in Berlin ist. Die Ehe der beiden verläuft keineswegs optimal und von daher ist es Mina ganz recht, dass ihr Mann nicht bei ihr ist, da er sich ihr gegenüber absolut inakzeptabel verhält und auch in Bezug auf das Geschäft keine Hilfe ist. Aber ganz ohne Unterstützung ist es für Mina auch schwierig und deswegen wendet sie sich an ihren Schwiegervater Paul Lohmeyer, der im Besitz einer Kaffeeplantage ist. Da das Verhältnis zwischen ihm und seinem Sohn angespannt ist, gefällt Frederik dies überhaupt nicht.
Fenja Lüders Schreibstil lässt sich sehr angenehm lesen. Sie vermittelt die Atmosphäre der Speicherstadt und der damaligen Zeit so, dass man sich zeitlich direkt zurückversetzt fühlt und sich alles gut vorstellen kann.
Auch die Charaktere sind gut gezeichnet, wirken authentisch und entwickeln sich weiter. Mina gefiel mir wieder gut, sie ist zielstrebig, selbstbewusst und lässt sich nicht so leicht verunsichern. Ihre Großmutter Hiltrud verhält sich wie eine typische ältere Dame der damaligen Zeit und macht im Verlauf der Handlung eine sympathische Wandlung durch. Das Verhältnis zwischen Mina und ihrer Schwester Agnes verändert sich ebenfalls, da diese so langsam erwachsen wird.
Die Handlung ist fesselnd und lebendig. Die historischen Hintergründe werden gut eingebunden, wodurch die Ereignisse noch einmal interessanter und authentischer werden.
Mich hat der Roman gefesselt und bestens unterhalten, so dass ich nun schon gespannt auf den dritten Teil warte.
Rezensionen von la_stellina:
Für tennisbegeisterte Personen empfehlenswert
Zwischen Ruhm und Ehre liegt die Nacht von Andrea Petković
Andrea Petkovic erzählt in ihrem Debut von ihrer Kindheit und dem Aufwachsen in Darmstadt, dem Aufstieg im Tennis, schwierigen Phasen, wie sie sich aus diesen wieder befreit hat und einigen Dingen die dazwischen noch geschehen sind. Ich weiß nicht woran es lag, vielleicht lag es daran, dass ich nun mal keine sehr tennisbegeisterte Person bin, jedenfalls hat mich das Buch nie so richtig gepackt.
Die Erzählung plätscherte so dahin und das Erzählte war einmal mehr einmal weniger spannend. Ich hatte mich durch dieses Buch erhofft, dass durch die Auseinandersetzung mit dem Tennis-Sport auch mein Interesse dafür etwas geweckt wird. - Leider Fehlanzeige. Für von vorneherein tennisbegeisterte Personen mag das Buch schon interessant sein. Für mich war es leider nichts. Nichts desto trotz finde ich, dass das Buch keine unnötigen Längen hatte, die Geschichte wird kurz und prägnant erzählt und der Schreibstil war meines Erachtens auch angenehm zu lesen. Beim Cover habe ich aber erst auf den zweiten Blick nach dem Lesen, des Klappentextes erkannt, dass es sich hierbei um ein Buch handelt, in dem es um Tennis geht und das Cover die Abbildung des Bodens eines Tennisplatzes darstellen soll.
Rezensionen von Sophie H.:
Pure Spannung!
Amissa. Die Verlorenen von Frank Kodiak
Was für ein gelungener Auftakt der Trilogie! Ich freue mich schon jetzt auf die nächsten beiden Bände. Frank Kodiak ist das offene Pseudonym von Andreas Winkelmann. Und wie man es schon von Winkelmann gewohnt ist, erwartet einem auch hier Spannung pur von der ersten Seite an. Amissa ist eine private Hilfsorganisation, die nach verschwundenen Mädchen sucht.
Eine der Ermittlerinnen, die für Amissa arbeiten, ist Rica. Rica ist sehr fit in IT-Sachen. Es gibt nichts, was sie nicht online herausfindet. Ihr zur Seite steht ihr Ehemann Jan, ein ehemaliger Polizist, der nun als Privatermittler arbeitet. Rica und Jan sind rein äußerlich sehr unterschiedlich, arbeiten aber perfekt zusammen. Im Laufe des Buches erfährt der Leser, dass auch Rica und Jan schon vom Leben gezeichnet sind.
Der Schreibstil ist sehr flüssig und leicht lesbar, auch wenn man sich zum Schluss ein wenig konzentrieren muss, damit man kein Detail der Story verpasst. Die Kapitel sind recht kurz und werden jeweils aus der Sicht von verschiedenen Personen erzählt. Mich hat das Buch sofort gepackt. Cliffhänger am Ende fast jeden Kapitels verführen dazu, dass Buch in einem Rutsch durchzulesen. Die letzten Kapitel sind allerdings nichts für schwache Nerven. Von mir eine ganz klare Leseempfehlung!
Rezensionen von LEXI:
Wir brauchen nicht viel… solange wir zusammen sind
Solange wir zusammen sind von Pyron Bobbie
Wir brauchen nicht viel… solange wir zusammen sind
„Da draußen gibt es gute Menschen. Ein paar schlechte Menschen, aber meistens sind es gute. Vergiss das nie, Baby. Meistens sind sie gut.“
Jewel Knight ist eine traurige und verwirrte alte obdachlose Frau, die in einem Park lebt. Sie hat alles verloren, was ihr wichtig war – ihr Zuhause, ihre Familie, ihre Erinnerungen.
Ein kleiner brauner Hund mit schokoladenbraunen Augen und einem weißen Fleck auf dem Hinterkopf ist alles, was sie noch hat. Ihr „Baby“ ist für Jewel die ganze Welt – und umgekehrt ist es ebenso. Baby ist glücklich bei Jewel, er liebt sie über alles. Doch es zeichnet sich ab, dass die beiden einander verlieren könnten.
Die zwölfjährige Piper Elizabeth Trudeau macht sich um viele Dinge Sorgen. Nachdem ihre Eltern arbeitslos wurden und die Familie ihr Heim verlor, fanden sie in einem Obdachlosenheim Aufnahme. Piper vermisst ihre Heimat, ihre Freunde und die Schule. Als sie Jewel und Baby begegnet, verliebt sie sich auf der Stelle in den kleinen Hund, weiß aber, dass Jewel Baby viel dringender braucht, als sie. Gemeinsam mit ihren neuen Freunden bei den „Firefly Girls“ startet sie eine Rettungsaktion für Jewel. Gemäß deren Motto „Wir sind eine Familie. Wir halten zusammen. Und wir werden etwas erreichen“ erinnert sie sämtliche Mitglieder an deren „Firefly-Girls-Versprechen“: „Ich verspreche, täglich mein Bestes zu tun, um die Welt besser zu machen, freundlich, mitfühlend, fair und stark zu sein. Mein Licht soll ein Strahl der Hoffnung sein. Ich verspreche, meine Familie zu ehren, mich selbst und alle Lebewesen auf der Welt. Zusammen leuchten wir heller. Zusammen sind wir stärker. Zusammen können wir alles erreichen.“
Bobbie Pyron hat mit dieser zutiefst berührenden Geschichte auf der Stelle mein Herz erobert. Sie stellt Jewels Schicksal und jenes ihrer obdachlosen Freunde der jugendlichen Leserschaft vor, ermutigt sie dazu, nicht nur auf den äußeren Schein zu achten, sondern viel weiter, bis ins Innerste eines Menschen, zu blicken. Die zwölfjährige Piper ist ein herausragendes Vorbild darin, seinen Mitmenschen Mut und Hoffnung zu machen und sich selbstlos für sie einzusetzen. Der Wert von Familie, Freundschaft, Zusammenhalt und Liebe wird in diesem Buch hochgehalten. In eindringlichen Worten schildert die Autorin das Schicksal der alten Obdachlosen und ihres Hundes, welches durch die kleine Piper und ihr Engagement beeinflusst wird. Wundervoll gezeichnete Charaktere, ein der jugendlichen Zielgruppe angepasster und äußerst einnehmender Schreibstil sowie tiefgründige und Werte vermittelnde Aussagen machen diese Lektüre zu einem herausragenden Leseerlebnis. Der kleine Hund fungiert als tierischer Protagonist, auch seine Gedanken werden in berührender Art und Weise zum Ausdruck gebracht und sollen dem Leser deutlich vor Augen führen, welche Werte im Leben wirklich wichtig sind:
„Menschen tragen eine zu große Last. Baby versteht nicht, warum Menschen so viel brauchen. Es gibt doch Essen. Es gibt Obdach. Es gibt Spiel. Es gibt Liebe. Baby weiß: die Aufgabe eines Hundes ist es, seinem Menschen zu zeigen, was wichtig ist. Die Freude über einen vollen Magen. Das Glück. Spielen und springen zu können, einfach mit Freunden herumtoben. Wie köstlich ein süßer Duft. Wie tröstlich die warme Sonne auf dem Bauch. Und die Welt ist vollständig, ganz, wenn es eines gib: uns gemeinsam. GEMEINSAM.“
Tief berührt haben mich in diesem Buch auch die Prioritäten und Werte der Obdachlosen:
„Unsere Tiere gehen immer vor. Weißt du auch, warum? Weil wir sie lieben. Und weil sie unsere Liebe erwidern, ganz egal, was ist. Wenn sie uns ansehen, dann sehen sie nicht irgendeinen zerlumpten Alten, der einen Einkaufswagen schiebt, oder irgendeine gesichtslose alte Frau. Sie sehen in uns hinein!“
Fazit: „Solange wir zusammen sind“ war mit Abstand das am meisten berührende und tiefgründige Jugendbuch, das ich jemals in Händen halten durfte. Die wundervolle Geschichte um Piper und Jewel hat mir ausgezeichnet gefallen und wird noch lange in meinem Gedächtnis bleiben.
Ich gebe völlig begeisterte fünf Sterne und eine ganz klare Leseempfehlung dafür!










