Kunden em pfehlungen
Rezensionen von Bücher in meiner Hand:
Da kommt Langeweile auf
Winterglühen von Debbie Macomber
Im dritten Bahn der Cedar Cove-Serie setzen Rosie und Zach die Anordnung der Scheidungsrichterin durch: ihre Kinder dürfen im Haus wohnen bleiben und die Eltern wechseln sich in der Betreuung ab. Es ist nicht einfach für beide, ausserdem wird ihre Teenietochter Allison immer schwieriger und darüber müssen die beiden dringend reden.
Grace, die endlich Gewissheit über Dans Tod hat, beginnt eine geheime Internetbeziehung mit Olivias Bruder und Cliff fühlt sich zurück gesetzt, obwohl er von nichts weiss.
Um Olivia reissen sich ihr Ex-Mann Stan und Jack. Doch wen will Olivia? Und auch ihre Mutter Charlotte wird wieder aktiv und sorgt für Trouble in Cedar Cove.
Maryellen und Jon werden Eltern und kommen sich dadurch wieder näher. Doch Jon macht aus seiner Vergangenheit noch immer ein Geheimnis.
Trotz all diesen Storys wurde ich das Gefühl nicht los, diese bereits zu kennen. Es kann sein, dass ich zwischen 2001 und 2004 Band 1 oder 2 auf englisch gelesen habe (Hotelbibliothek), aber diesen hier sicher nicht, trotzdem kannte ich Jons Geheimnis. Vielleicht kam einiges davon rückblickend in der Rose Harbor-Serie vor - ich weiss es nicht mehr, aber vielleicht gibts ja noch weitere Leserinnen, die dasselbe Gefühl haben?
Einerseits kannte ich also den Ausgang dieses Romans bereits, vielleicht auch nur weil alles so voraussehbar war, andererseits wurde extrem viel aus den ersten beiden Bänden wiederholt, so dass sich bei mir beim Lesen eine grosse Langeweile einstellte.
Ausserdem störte mich, dass Debbie Macomber das Rätsel um den toten Mann im Thyde & Thymian auch hier nicht vollständig auflöst und diesen Strang nun noch über weitere Bände in die Länge zieht.
Dazu fand ich Grace Story in diesem Band unglaubwürdig, sie verhält sich wie ein Teenager und nicht wie eine erwachsene Frau, die schon Grossmutter ist. Das hätte ich auch vor 20 Jahren, als das Buch geschrieben wurde, schon bemängelt, obwohl sowas damals noch sehr neu war.
Fazit: Extrem vorhersehbarer dritter Teil - da kommt Langeweile auf.
3 Punkte.
Rezensionen von begine:
Faszinierende Reise durch die Wildnis
Winterglühen von Debbie Macomber
Die britische Schriftstellerin Polly Clark ist bei den Recherchen ihres Romans „Tiger“ in die russische Taiga gereist, wo sie den Winter mit 35 Grad minus erlebte.
Sie arbeitete als Tierwärterin im Zoo von Edinburgh, wo sie die Tiger kennenlernte.
Außer den Tigern lernen wir einige verschiedene Charaktere kennen, die mit den Tigern verbunden sind.
Frieda ist Primatenforscherin und arbeitet im Zoo von Devon. Durch ihre Arbeit kann sie ihr Schicksal ertragen.
Sina lebt mit ihrer Mutter in den Wäldern der russischen Taiga ein einsames Leben.
Thomas arbeitet mit seinem Vater in einem Schutzgebiet in der Taiga.
Der Roman hat eine Thrillergleiche Spannung.
Er führt uns auf eine faszinierende Reise.
Die Autorin versteht es gut die Empfindungen der Figuren einzufangen. Sogar das Wesen der Tiger kann sie gut beschreiben.
Der Roman ist außerordentliches Leseerlebnis.
Rezensionen von Bellis-Perennis:
Ein Kompendium der Fantasy-Literatur
Wonderlands von Laura Miller
Dieses Buch ist ein Querschnitt von Büchern, die ihre Leser durch fantastische Länder reisen lassen.
In fünf großen Kapiteln werden stellvertretend für Dutzende solcher Werke vorgestellt.
Alte Mythen und Legende
Wissenschaft und Romantik
Das goldene Zeitalter der Fantasy
Neue Weltordnung
Das Computerzeitalter
Der Bogen spannt sich von „Edda“, den alten germanischen Heldensagen über Jules Verne zu „Harry Potter und „Tribute zu Panem“.
Nachdem es sich um einen Querschnitt durch das Genre „Fantasy“ handelt, sind die einzelnen Bücher nur auf wenigen Seiten dargestellt. Passend dazu findet der Leser Illustrationen und/oder Landkarten, die in der jeweiligen Geschichte eine Rolle spielen.
Die Autoren der Bücher werden wie deren Motivation eben genau dieses zu schreiben kurz vorgestellt.
„Wonderlands“ ist ein gut gelungenes Nachschlagewerk für Neueinsteiger in die Welt der Fantasy-Literatur. Die Idee ein Kompendium zu erstellen scheint aufgegangen zu sein, auch wenn langjährige Leser dieses Genres vielleicht enttäuscht sein mögen, weil doch nicht alle Bücher hier aufgezählt werden (können). Jedenfalls eignet sich dieses Buch hervorragend als Geschenk, denn es macht Appetit, vielleicht die eine oder andere Erzählung näher zu betrachten.
Fazit:
Ein übersichtliches Nachschlagewerk zum Thema „Fantasy-Literatur“, das sich sehr gut als Geschenk eignet. Von mir gibt es dafür 4 Sterne.
Rezensionen von begine:
Lucs vierter Fall
Baskische Tragödie von Alexander Oetker
Baskische Tragödie Luc Verlains vierter Fall aus der Luc Verlain ermittelt Serie.
Der Autor Alexander Oetker lässt sich da einiges einfallen.
Es fängt erschreckend an, als ein Junge am Strand einen Beutel findet, er glaubt es ist Puderzucker und probiert davon. Das ist lebensgefährlich.
Luc Verlain ermittelt und die Spur führt ihn in den Süden des Baskenlandes.
Plötzlich ist er verdächtig. Er spürt wie es auf der anderen Seite ist. Er wird dann auch noch erpresst. Man weiß lange nicht, wie er da wieder raus kommen soll.
Es gibt eine frühere Zeitzone, in dem er sich den Drogenboss zum Feind gemacht hat. Jetzt will er sich rächen,
Alexander Oetker versteht es, Spannung auf zu bauen. Er lässt die Gegend und gutes Essen einfließen.
Dieser Regionalkrimi ist gute Unterhaltung.
Der fünfte Fall ist schon angekündigt.
Rezensionen von LadyNinily:
Gelungene Fantasy, die den Leser etwas intensiver auf die böse Seite führt
Das Lied des Wolfes von Anthony Ryan
Als großer Fan der Draconis Mons Reihe von Anthony Ryan, muss ich gestehen, dass mir dieses Buch sogar noch besser gefallen hat – die Vorgeschichte rund um Vaelin al Sorna kenne ich allerdings nicht. Ich habe aber auch nicht das Gefühl, dass man die vorherige Reihe unbedingt kennen muss. Zugegeben, der Anfang ist namenstechnisch etwas verwirrend.
Der spannende Einstieg lässt das aber schnell in Vergessenheit geraten und der Punkt der Aufklärung ist dann auch recht früh erreicht. Davon sollte man sich einfach nicht aus dem Konzept bringen lassen.
Vergleicht man das Buch aber mit der Draconis Mons Reihe, würde ich letzteres als High Fantasy bezeichnen – reichlich ausgeschmückt und eine sehr tiefgehende Weltenbildung - „Das Lied des Wolfes“ hat ein hingegen sehr viel flotteres Tempo und die Weltenbildung kommt zwar nicht zu kurz, ist aber dennoch deutlich spärlicher. Darum war ich einerseits sehr überrascht, wie gut mir die wichtigsten Protagonisten im Kopf geblieben sind (denn davon gibt es wirklich reichlich). Allerdings gibt es insgesamt derart viele verschiedene Charaktere, dass einige der eher nebensächlichen leider etwas in den Hintergrund rücken und zu einem leichten Einheitsbrei werden. Dadurch hat so manches Ereignis bei mir nicht die emotionale Reaktion hervorgerufen, die eigentlich möglich gewesen wäre. Pluspunkt war für mich aber definitiv auch der Antagonist – irre, unberechenbar und dadurch in seiner Bosheit fast schon sympathisch.
Das Ende ist auch etwas speziell und ich könnte mir vorstellen, dass es einigen Lesern überhaupt nicht zusagt. Anstatt des klassischen „Höhepunkt und dann seitenweise Abschlussgeplänkel und friedliches Runterfahren der Geschichte“, überlegt man hier bis wenige Seiten vor Schluss, ob sich irgendwo noch ein paar Seiten verstecken oder wie in aller Welt der Autor die Geschichte auf so wenigen Seiten beenden möchte. Mir persönlich hat das aber sehr gut gefallen, da ich nicht immer ein Fan von 50 Seiten Nachspiel bin – gerade je explosiver das Finale gestaltet ist.
Fazit
Ein spannendes und fantastisches Abenteuer, das definitiv Lust auf einen Nachfolger macht. Fans der Draconis Mons Reihe sollten sich zwar auf eine gute Prise weniger High Fantasy einstellen - was dem Buch in meinen Augen aber keinen Abbruch tut – und dürfen sich dafür wieder auf ein irres Regime der Bosheit freuen, welches in seinem Facettenreichtum definitiv mit den Draconis Mons Büchern mithalten kann.
Rezensionen von LadyNinily:
Einsteigerfreundliche Science Fiction für Erwachsene
INFINITUM - Die Ewigkeit der Sterne von Christopher Paolini
Als Paolini Fan der ersten Stunde und begeisterter Science Fiction Leser, habe ich mich wahnsinnig auf Infinitum gefreut, auch wenn ich mir nicht sicher war, was mich erwarten würde. Das Ergebnis war am Ende eine doch einsteigerfreundliche Science Fiction Geschichte, die aber definitiv kein Kinderbuch mehr ist und auch manchmal etwas in das Fantasy Genre abdriftet.
Man wird allerdings schon zu Beginn erschlagen: eine Übersicht über unzählige Planeten, Sonnensysteme, Organisationen, diverse Karten und schon rechnet man mit schwerer Kost – oder aber mit typischer Science Fiction. Ich war allerding sehr froh, dass es kein Personenregister gab, da das das Buch bestimmt noch mal um gut 20 Seiten verlängert hätte. Das ist aber nach den ersten zwei Seiten schon wieder vergessen, da sich der Anfang nicht mit einem halbgaren und lahmen Einstieg zufriedengibt und man sofort in der Handlung gefangen ist. Man trifft auch sehr schnell auf die erste, größere Gruppe an Personen, die ein gutes Beispiel dafür ist, welch vielschichtigen Charaktere noch den Weg unserer Protagonistin Kira kreuzen werden – und in welcher Masse. Aber die Geschichte spielt auch nicht in einer postapokalyptischen Welt, in der es gefühlt nicht mehr als eine Handvoll Menschen gibt, sondern in den Weiten des Universums. Daher hat mich das nicht wirklich gestört und sogar viel zur Atmosphäre beigetragen.
Natürlich bleibt auch der Vergleich mit der Eragon Reihe nicht aus. Die habe ich eigentlich eher als Jugendbuch in Erinnerung, in der nicht wirklich brutale und blutige Passagen vorkommen. Kiras erste Begegnung mit einer außerirdischen Lebensform hat mich dann aber doch schlucken lassen und erinnert stark an den Film „Life“. Das stand für mich etwas im Widerspruch zum Cover, das mich eher an Jugendfantasy erinnert. Ganz so brutal und heftig wird die Geschichte aber im Endeffekt auch nicht.
Löblich finde ich außerdem, dass es meiner Ansicht nach relativ kurze Kapitel sind. Ein Teil davon natürlich mit Cliffhangern, damit man direkt weiterliest, aber die kurze Kapitelstruktur bietet einem auch die Chance, an einer sinnvollen Stelle mit dem Lesen aufzuhören.
Fazit
Eine gelungene, typische Science Fiction Geschichte, gefüllt mit reichlich Charakteren und einer sehr tiefgehenden Weltenbildung, die sich durch einzelne Fantasy ähnliche Elemente auch für Einsteiger des Genres eignet. Wer allerdings kein Fan von mehr als einer Handvoll Charakteren und einem weitverzweigten Weltenkonstrukt ist, sollte das Buch eher mit Vorsicht genießen.
Rezensionen von brauneye29:
Unbedingte Leseempfehlung
Die Frauen vom Nikolaifleet – Der Traum von Übersee von Katharina Lansing
Zum Inhalt:
Leonore liebt es im Kolonialwarenladens ihres Vaters zu sein und vor allem auch die Kunden zu bedienen. Aber ihr Vater will das überhaupt nicht, denn um 1900 gehören Frau in den Haushalt und an die Seite ihres Mannes. Deshalb will der Vater sie auch schon bald verheiraten. Als Leonore dann Julius kennen lernt, merkt sie zum ersten Mal was Liebe ist und will unter keinen Umständen jemand anderes als ihn heiraten.
Wird ihr das gelingen und wird sie ohne den Laden glücklich werden?
Meine Meinung:
Hach, was für ein schönes Buch, einfach eine tolle Geschichte, die unbedingt eine Fortsetzung verdient und wahrscheinlich ja auch eine bekommt. Es war einfach schön, die Familie auf ihrem Weg durch die Zeit zu geleiten, zumindest ein kurzes Stück, ein leider sehr kurzes Stück. Der Schreibstil hat mir sehr gut gefallen, sehr flüssig zu lesen und sehr eingängig. Die Protagonisten sind mir sehr schnell ans Herz gewachsen, sein es Leonore oder auch ihr bärbeißiger Vater.
Fazit:
Unbedingte Leseempfehlung
Rezensionen von Petra Gruber:
Zufällige Begegnungen
Ein Sonntag mit Elena von Fabio Geda
Vor seiner Pensionierung war er Ingenieur, er hat große Brückenprojekte in der ganzen Welt gebaut, war viel unterwegs und hat seine Arbeit geliebt. Jetzt ist er alt, die Kinder erwachsen, eine Tochter aufs Land gezogen, der Sohn im Ausland und mit einer Tochter hat er keinen Kontakt mehr, nicht, weil sie gestritten hätten, sie haben einfach aufgehört miteinander zu telefonieren und jetzt wissen sie nicht, wie sie den Faden wieder aufnehmen sollen.
An diesem Sonntag hat er seine am Land lebende Tochter zum Essen eingeladen. Doch kurz vor der Abfahrt fällt seine Enkelin vom Baum und sie fahren ins Krankenhaus. Das Auto des Mannes ist in der Werkstatt, er kann nicht nachkommen. Also bleibt ihm nichts anderes übrig als zu warten, er macht sich auf einen Spaziergang und lernt an diesem Nachmittag eine Unbekannte kennen, Elena. Zwei einsame Seelen, die ins Gespräch kommen.
Der Roman ist sehr warmherzig geschrieben, sehr realistisch. Die Menschen kämpfen mit ihren Fehlern, ihren Schicksalsschlägen. Sie bemühen sich, und doch gelingt nicht alles. Es geht um Familie, um Zusammenhalt, auch um Einsamkeit und darum, dass es oft nur wenig braucht, um auf den richtigen Weg zu kommen.
„Für ihn, dachte er bei sich, würde es keine Dringlichkeiten mehr geben außer die Zeit zu genießen, die ihm Menschen, die ihm etwas bedeuteten, gewährten. In dem Moment sagte er sich (…), dass sich Dinge nur wiedergutmachen lassen, wenn man Fehler zulässt; wenn man akzeptiert, welche gemacht zu haben; und mehr noch, als es den anderen einzugestehen, muss man es sich selbst eingestehen.“ S. 206
Ich mochte sehr, mit welcher Tiefe und Vielschichtigkeit die Charaktere gezeichnet sind. Interessant ist auch die Erzählstimme, denn es ist die „verlorene“ Tochter, die wie aus dem Off die Geschichte ihres alten Vaters erzählt. Immer wieder mit Rückblenden in die Vergangenheit, ausgehend von jenem Nachmittag als die Familie nicht kommen konnte und der alte Mann Elena und ihren Sohn Gaston kennenlernte.
Ein kleiner, sehr feiner Roman, der sprachlich und inhaltlich überzeugt und wunderschön zu lesen ist.
Rezensionen von Claudia R:
brandaktuell und authentisch ..
Amor mit Pfeil gegen Corona von Helen Marie Rosenits
Klappentext:
Sie: zählt zur Risikogruppe
Er: ist im Home-Office gefangen
Zwei Häuser nebeneinander, die Menschen darin unbekannt.
Das Karussell des Lebens bleibt abrupt stehen.
Ist die Krise ihre Chance?
Wenn Amor mit genügend Pfeilen bestückt ist, kann auch die Liebe selbst in Zeiten von Corona eine unwiderstehliche Option sein.
Cover:
Das Cover ist niedlich gestaltet mit einem Pärchen Arm in Arm entlang schreitend, umgeben von einem kleinen Engelchen mit Pfeil und Bogen und auch der Hintergrund ist titelentsprechend gestaltet mit vielen Coronavieren und in der Farbe blau-lila gehalten. Titel und Gestaltung passen gut zusammen.
Meinung:
Der Schreibstil ist angenehm und flüssig und lässt sich sehr gut und locker lesen. Emotionen und Gefühle werden hier sehr gut herüber gebracht.
Es wird aus Sicht der Charaktere in der Ich-Perspektive geschrieben, so lernt man Angelika und Thomas auch gleich besser kennen und kann sich besser in diese hineinversetzen. Angelika und Thomas gehören zur Altersklasse 50plus, wie meist bei dieser Autorin und spricht dadurch nicht nur jüngere Leser, sondern auch die ältere Generation an. Ihre Charaktere kommen sehr authentisch und real rüber, auch wenn sie frei erfunden sind. Nicht erfunden ist jedoch die Situation in der sich die Charaktere befunden, denn die beschriebene Pandemie kann momentan ein jeder von uns sehr gut nachempfinden: Vielen hängt das Wort Corona wahrscheinlich schon zum Hals heraus und auch Homeoffice kann manch einer nicht mehr hören, aber hier wird der Alltag unter dieser Situation sehr gut beschrieben und di Geschichte dahinter ist sehr gut durchdacht und liest sich sehr unterhaltsam und kurzweilig. Mir hat dieses Buch zum Thema, verpackt in einer Liebesgeschichte gut gefallen und konnte mich überzeugen.
Das aktuelle Zeitgeschehen wird hier sehr gut aufgegriffen und auch die Protagonisten sind sehr gut und authentisch beschrieben und schaffen es sehr gut Gefühle und Emotionen zu vermitteln.
Inhaltlich möchte ich hier jedoch nicht zu viel verraten, da ich nicht vorweg nehmen möchte.
Toll sind auch die kleinen Illustrationen am Anfang der Kapitel sowie der Einstieg ins Buch und die bunten Bilder mit den Verweis zu den weiteren Büchern der Autorin.
Ein Buch mit aktuellen Ereignissen und mitten im momentanen Pandemie-Zeitgeschehen, sowie einer unterhaltsamen und realitätsnahen Geschichte rund um diese Situation, die durch authentische Charaktere lebensnah herüberkommt. Unterhaltsam und brandaktuell.
Fazit:
Lebensnah und brandaktuell, mit authentischen Charakteren zu einem aktuellen zeitlichen Ereignis, welches gerade jeden betrifft.
Rezensionen von brauneye29:
Sehr gelungene Fortsetzung
Fräulein Gold. Scheunenkinder von Anne Stern
Zum Inhalt:
Die Serie um Hulda Gold geht weiter. Diesmal spielt die Handlung im Wesentlichen im Scheunenviertel. Ein Viertel in dem größtenteils Juden wohnen. Hulda wird zu einer Geburt gerufen und wird mit einer sonderbaren Familie konfrontiert. Als sie erneut zur Familie kommt, ist das Neugeborene verschwunden und die Mutter völlig apathisch.
Was ist nur geschehen und wird Hulda helfen können?
Meine Meinung:
Der zweite Teil um Hulda Gold hat mir extrem gut gefallen. Einerseits ist Hulda eine totale interessante Protagonistin, die ihrer Zeit weit voraus war. Andererseits ist das Buch ungeheuer atmosphärisch geschrieben, so dass man sich sehr gut in die damaligen Verhältnisse einfinden kann. Erschreckend fand ich, dass auch schon in dieser Zeit der Judenhass extrem aufkam. Auch die dramatische Armut im Zusammenhang mit der galoppierenden Inflation wird sehr drastisch dargestellt. Ich mag die Serie um Hulda sehr und freue mich schon auf den nächsten Teil.
Fazit:
Sehr gelungene Fortsetzung










