Kunden em pfehlungen
Rezensionen von Gaby 2707:
So mörderisch kann´s im Harz zugehen
Tod im Harz von Marion Griffiths-Karger
Nachdem Antonia „Tonja“ Grande von klein auf glaubte, ihr Vater sei tot, tritt sie nun sein Erbe an. Zusammen mit ihrer Mutter Adele und ihrem kleinen Sohn Otto zieht sie von Hannover zurück in die Kaiserstadt Goslar. Hier möchte die gelernte Köchin in dem Haus am Schiefernweg eine kleine Pension mit angeschlossenem Restaurant eröffnen.
Warum ihre Mutter sich allen Fragen nach ihrem Vater verweigert? Und warum die Menschen sie hier schneiden und hinter ihrem Rücken tuscheln? Das werdet ihr beim Lesen dieses spannenden Buches schnell erfahren.
Dies ist zwar schon ihr 11 Regionalkrimi, aber für mich ist es der erste, den ich von Marion Griffiths-Karger lesen. Aber ich überlege gerade, welcher ihr nächster für mich sein wird. Ich bin einfach begeistert von ihrer Schreibweise, von ihren Beschreibungen und von den Menschen, die sie kreiert und denen ich hier begegne.
Neben Antonias Suche nach der Vergangenheit ihres Vaters, tut sich ein zweiter Handlungsstrang auf. Ein seit Monaten verschwundenes Kind wird gefunden. Hat sie etwas mit dem Unfalltod ihres Vaters zu tun? Kriminalhauptkommissar Achim Gruber, der sich von Hannover zur Kripo Goslar hat versetzen lassen, trifft bei seinen Ermittlungen auch immer wieder auf Tonja. Und auch Tonja findet immer mehr über sich und über ihren Vater heraus. Manches, was die junge Frau hier heraus findet, hat mich richtig schockiert.
Marion Griffiths-Karger zieht den Spannungsbogen ab der ersten Seite sehr straff an um ihn bis zum Schluss ganz weit oben zu halten. Ich hatte auch diesmal immer wieder einen Verdächtigen parat bzw. meinte zu wissen, in welche Richtung die neuen Erkenntnisse mich führen würden. Aber Pustekuchen – ich hab mich hier ganz schön blamiert. Das einzige, was ich sehr schnell herausbekommen habe ist, wer oder was "Puttchen Brammel" ist. Wiedr was gelernt.
Ein spannender, interessanter Krimi bei dem es um Demenz, Entführung, fahrlässige Tötung, Fahrerflucht, Körperverletzung, Mord und um Unfallflucht geht. Dazu die vielen Personen, die ich hier habe kennenlernen dürfen. Sehr gute Unterhaltung auf 256 Seiten. Davon will ich mehr!
Rezensionen von Ele:
Kleckse und Späne
Barbarotti und der schwermütige Busfahrer Roman von HÃ¥kan Nesser Paul Berf
Barbarotti und der schwermütige Busfahrer, Krimi von Hakan Nesser, 416 Seiten, erschienen im btb Verlag.
Der sechste Band der Gunnar Barbarotti Reihe.
Gunnar Barbarottis langjährige Kollegin und inzwischen Lebensgefährtin Eva Backmann, musste bei einem Einsatz zur Schusswaffe greifen, was für einen Beteiligten mit dem Tod endete.
Nun wird gegen sie ermittelt. Um Abstand zu gewinnen, beschließen die beiden Kommissare, sich in die herbstliche Abgeschiedenheit auf der Insel Gotland zurückzuziehen. Als Barbarotti dort aber in einem Radfahrer jenen rätselhaften Busfahrer Albin Runge zu erkennen glaubt, der vor sechs Jahren Opfer eines Verbrechens geworden war, dessen Leiche aber nie entdeckt wurde, ist es mit der besinnlichen Zurückgezogenheit leider vorbei. Damals wie heute werden die beiden Kommissare von den mysteriösen Umständen des Falls in ihren Bann gezogen und die Ermittlungen beginnen von neuem.
50 Kapitel in angenehmer Schriftgröße gedruckt, sind allesamt mit dem Datum zu Teilen zusammengefasst und somit deutlich gekennzeichnet. Dies ist in diesem Buch sehr wichtig, denn die Handlung geschieht in drei Zeitebenen. Zum einen, Rückblicke in die Zeit vor und nach dem unsäglichen Busunfall, der 17 Jugendlichen und einer Erwachsenen, das Leben gekostet hat. Die nächste Zeitebene beschreibt die Zeit in der der schwermütige Unfallverursacher, die Drohbriefe erhält, die mit seinem mysteriösen Verschwinden in Zusammenhang stehen. Dazu kommt das Geschehen in der Gegenwart, das das Ermittlerduo nach Gotland führt und beinhaltet die damit verbundenen Nachforschungen. Dazwischen immer wieder in Ichform die Gedanken niedergeschrieben unter dem Titel „Kleckse und Späne“ aus der Sicht Runges. Die Drohbriefe, Bibelzitate und englische Phrasen erscheinen kursiv und sind somit deutlich im Text zu erkennen.
Am Anfang hatte ich durch die diversen Zeitebenen und Handlungsstränge Mühe in Lesefluss zu kommen, was sich jedoch bald geklärt hat und ich mich mühelos im Plot zurechtgefunden habe. Alle Handlungen und das Geschehen sind nachvollziehbar. Das Buch und dieser Fall sind nicht nervenzerreißend spannend aber im Lauf der Geschichte entwickelte sich eine Sogwirkung die es mir dennoch schwermachte, das Buch überhaupt aus der Hand zu legen. Mehrere Lösungsmöglichkeiten habe ich in Betracht gezogen. Ich habe mir sehr viele Gedanken gemacht, was es mit dem Verschwinden Runges auf sich haben könnte und schon lange vor den Ermittlern, den Fall auf dieselbe Weise geklärt. Doch weit gefehlt, erst auf den letzten Seiten zeichnet es sich ab, wie es wirklich war und ich muss gestehen ich war total über die Auflösung verblüfft. Genial! Der Schreibstil Nessers verblüfft mich wieder einmal total. Ein fast philosophisches Werk in schöner Sprache.
Mit Kommissar Gunnar Barbarotti ist Hakan Nesser ein ganz großer Wurf gelungen, die Harmonie in der Beziehung zu Eva Backmann machte mir viel Freude, ein Kommissar ohne Ecken und Kanten, einfach angenehm. Obwohl er schon ein klein wenig skurril ist, er spricht nämlich mit Gott, was weiter nicht verwunderlich wäre, aber Gott antwortet ihm auch! Wunderbar zu lesen wie seine Lebensgefährtin damit umgeht. Das Nesser auch humorvoll kann, hat er auch an einigen Stellen im Buch beweisen z.B., auf Seite 123 …der Irre im Weißen Haus, oder der Ausdruck: „genauso abwegig wie eine Schweinswurst in einer Moschee“ oder auf S. 313: „Albin Runge ist wirklich einer der naivsten Vögel gewesen, der jemals in einem Paar Schuhe herumgelaufen ist“. Solche Sätze haben mich zum Schmunzeln gebracht. Alles in allem war es ein Genuss, dieses Buch zu lesen. Ich kann es nicht nur den Fans von Hakan Nesser empfehlen. Es ist möglich dieses Buch als Einzelband zu genießen, Vorkenntnisse sind keine notwendig. Von mir deshalb eine uneingeschränkte Leseempfehlung und volle 5 Sterne.
Rezensionen von SAW:
Eine hochinteressante These über das Ende der Eiszeit
Barbarotti und der schwermütige Busfahrer Roman von HÃ¥kan Nesser Paul Berf
10.000 bis 6000 v Chr. stieg der Meeresspiegel in 3 Flutwellen um 120 m. Alle von Menschen besiedelten Küsten sind damals untergegangen. Gab es Atlantis und Lemuria doch?
In 20 Jahren wird im Meer normal sein, was heute an Land gesetzlich vorgeschrieben ist: Bevor am Meeresboden betoniert werden darf, muss eine meeresarchäologische Notgrabung durchgeführt werden.
Was dort zu finden ist, wird die Geschichtsschreibung auf den Kopf stellen. Das kriegerische Patriarchat wird dann nur mehr eine Fußnote der Weltgeschichte sein: Ein krisenhafter Übergang vom ökologischen Gleichgewicht der Steinzeit zum globalen Gleichgewicht einer ökologischen Menschheitszivilisation.
Die Liste der untergegangenen Länder, die noch nie erforscht wurden, ist lang: die Java- und die Malaien-See, das Ost- und das Südchinesische Meer, das Rote Meer, der Persische Golf, die kleine Syrte, die Ägäis, die Adria, das Schwarze Meer, der englische Kanal, der Golf von Mexiko, die Bahama-Platte, das Meer vor Neuengland und Neufundland, die Amazonasmündung, das Meer vor Argentinien, die See zwischen Australien und Neuguinea – all dies sind Schelfgebiete, die vor 12.000 Jahren über dem Meeresspiegel lagen, zu genau der Zeit, als die Menschen von Göbekli Tepe schon grandiose Bildhauer waren. In diesen versunkenen Küsten haben Atlantis und Lemuria zehnmal Platz. Bereits vor 20 Jahren hat Hancock (2019) alle Argumente aufgelistet, die für versunkene Kulturen auf den Schelfgebieten sprechen und wurde „natürlich“ nur ausgelacht, obwohl die meisten seiner Thesen inzwischen von der Paläoklimatologie bestätigt wurden.
Rezensionen von yellowdog:
Eine Frage der Farbe
Die verschwindende Hälfte von Brit Bennett
Brit Bennetts bemerkenswerter Roman erzählt über einen Zeitraum von den fünfziger bis in die neunziger Jahre von Desiree und Stella. Sie sind Zwillinge, die in der Kleinstadt Mallard im ländlichen Louissiana aufwuchsen.
Wichtiges Thema ist die Hautfarbe.
Mallard ist ungewöhnlich, weil dort hauptsächlich eine sehr hellhäutige schwarze Community lebt.
Das Buch ist auch eine Familiengeschichte.
Stella beschließt wegzugehen und sich als Weiße auszugeben. Auch ihrem weißen Mann und ihrer Tochter Kennedy verschweigt sie ihre Herkunft.
Desiree hingegen bekommt eine Tochter (Jude), die sehr schwarz ist. Da hat Jude es nicht leicht in der Schule.
Was mich an dem Buch so beeindruckt sind die Figuren und insbesondere ihre Beziehungen zueinander.
Das gilt für die Zwillinge Desiree und Stella wie für ihre Kinder Jude und Kennedy.
Aber auch für die Liebesbeziehungen, z.B. Jude und ihr Freund Reese oder Desiree und Early Jones.
Das ist sehr gut gemacht und bewirkt, dass man die in die Tiefe gehenden Figuren und ihre Charaktere wirklich gut kennen lernt.
Ein sehr lesenswertes Buch, das mich fesselte und faszinierte.
Rezensionen von Tanja Kovacic:
Spannende Geschichtslektion
Der Fremde aus Paris Roman von Isabella Hammad Henning Ahrens
Vor dem Hintergrund einer Liebesgeschichte entfaltet sich in "Der Fremde aus Paris" ein gesellschaftliches und politisches Porträt aus der Ära des Ersten Weltkriegs. Im Zentrum des Geschehens: Der junge Palästinenser Midhat Kamal, der als Wandler zwischen zwei völlig konträren Lebenswelten im Nahen Osten und im Herzen Europas schließlich da und dort ein bisschen fremd ist.
Eine packende Geschichtslektion mit sehr einfühlsam porträtierten Figuren, die das Pulverfass, die Tragödien und Geschehnisse der damaligen Zeit lebendig und fast fühlbar machen. Prädikat: lesenswert.
Rezensionen von Furbaby_Mom:
Missgunst und Drama statt Kleinstadtidyll
Die Telefonistin - Mrs. Dalton hört mit von Berg Gretchen
Ich hatte mich so sehr auf dieses Buch gefreut! Ich liebe ja die Musik und Filme aus den 50er Jahren und versprach mir daher viel von der Geschichte, die zu eben jener Zeit in einer amerikanischen Kleinstadt spielt. Leider blieb das Werk jedoch weit hinter meinen Erwartungen zurück.
Vivian Dalton, Mutter und Ehefrau, führt ein beschauliches Leben in Wooster, Ohio und langweilt sich zu Tode.
Einzig ihr Job als Telefonistin sorgt regelmäßig für etwas Abwechslung, da sie heimlich die Gespräche der Anrufer belauschen kann und somit bestens informiert ist über ihre Mitmenschen. Leider ist auch deren Leben nicht sonderlich spannend und Vivian sehnt sich nach einer dramatischen Neuigkeit. Aber schon bald bereut sie diesen Wunsch, denn zufällig belauscht sie kurz vor Weihnachten ein beunruhigendes Telefonat, in dem ihr eigener Ehemann das Hauptthema ist…
Das Fifties -Flair hat die Autorin Gretchen Berg glaubwürdig eingefangen – die damaligen gesellschaftlichen Ansichten, Modeerscheinungen, gängige Musikstücke oder umgangssprachlichen Redewendungen, all das wirkt recht glaubwürdig. Leider ist dies das einzig Positive, was ich vermerken kann.
Erzählt wird in der dritten Person; dies geschieht meist aus der Perspektive von Vivian Dalton, doch häufig (und ohne erkennbaren Grund) auch aus Sicht diverser Nebenfiguren – Vivians Tochter Charlotte, Vivian Erzfeindin Betty Miller, sowie Figuren eines Nebenplots.
Die häufigen Zeitsprünge wirkten eher zufällig, als dass sie einen Sinn ergaben. Einzig die erste Rückblende – von der Gegenwart (Dezember 1952) zu Vivians Jugend (1925) – erschien mir einleuchtend, da sie dazu diente, die Figur vorzustellen und Vivians neugierigen Charakter zu unterstreichen. Schon als kleines Mädchen hatte sie sich brennend für die Geheimnisse und Privatangelegenheiten Anderer interessiert.
Vor der Lektüre hatte ich mir Vivian ein wenig wie die Dame auf dem Cover vorgestellt – eine aufgeweckte, sympathische junge Frau, die gerne dem Kleinstadt-Tratsch frönt. Tatsächlich war die Hauptfigur allerdings alles andere als das, sondern aufgrund ihres missgünstigen, oberflächlichen, ich-bezogenen, aufmerksamkeitsheischenden Verhaltens und Denkens nervig und unerträglich. Die auf ihrer Arbeit aufgeschnappten Geheimnisse bedeuten für Vivian Macht; sie definiert sich darüber und bildet sich ein, für jedes Problem eine Lösung zu wissen. Engstirnig urteilt sie über das Leben anderer Leute, sieht sich selbst stets als Opfer, bildet sich viel ein auf ihre angebliche gute Menschenkenntnis und interessiert sich kaum für den Alltag ihrer klugen Tochter Charlotte. Stattdessen steigert sie sich in einen Kleinkrieg mit der wohlhabenden Betty Miller hinein und will um jeden Preis verhindern, dass ihre eigene Familiengeschichte zum Klatschthema Woosters wird. Ihre einzige Sorge ist, was 'die Leute' wohl über sie denken. Ich habe mich wirklich bemüht, zumindest einen liebenswerten Charakterzug an ihr zu entdecken, aber Fehlanzeige. Oh, und da Vivian aufgrund ihrer eigenen unzureichenden Schulbildung Komplexe hat, traut sie niemandem, der gerne Bücher liest…
Die große Enthüllung des Skandals bzw. der Hintergrund des zu Beginn erwähnten, geheimnisvollen Anrufs wird erst gegen Mitte des Werkes thematisiert – obwohl dieses Geheimnis bereits im Klappentext enthüllt worden ist. Diese Lösung empfand ich als sehr unvorteilhaft, da es der ohnehin spannungsarmen Handlung noch das letzte Potential geraubt hat. Der überaus detaillierte Schreibstil der Autorin ist nicht schlecht, an manchen Stellen sogar humorvoll, kann die teils langweilige, teils langatmige Handlung und die überwiegend pessimistische Grundstimmung jedoch nicht ausgleichen. Mir persönlich hätte es schon geholfen, wenn ich die Hauptfigur hätte mögen können, damit kann eine Story viel wettmachen; leider durchlebt Vivian erst ganz zum Schluss eine positive Entwicklung.
Fazit: Tolle Idee, tolles Setting – leider recht chaotische Umsetzung mit höchst unsympathischen Figuren. Schade!
Rezensionen von Vicky:
Was man einmal wusste, konnte man nicht wieder vergessen machen
Die Telefonistin - Mrs. Dalton hört mit von Berg Gretchen
'Fineas' ist ein Fantasyroman der Autorin Nadine Erdmann. Außerdem bildet er bereits den dritten Teil der Lichtstein-Saga. Das Cover ist schön und ansprechend gestaltet. Ich finde es eine geiale Idee dass sich das eigentliche Cover mit jedem neuen Band weiterentwickelt! Dadurch ist der Wiedererkennungswert der Reihe definitiv gegeben!
Die Geschichte umfasst vierundvierzig Kapitel aufgegliedert auf zwei Teile (Alte Feindschaften, Schicksalhafte Begegnungen).
Die Autorin hat es wieder einmal geschafft mich von der ersten Seite an gefangen zu nehmen. Der Einstieg fiel mir wie immer sehr leicht und ich war von der ersten Seite an bei den Freunden in Interia. Nadine Erdmann heizt mein Kopfkino an und lässt alles vor meinem inneren Auge ablaufen. Die Freunde, aber auch die Nebenfiguren, hatte ich bereits in den beiden anderen Teilen ins Herz geschlossen und wurde hier noch verstärkt. Die Geschehnisse nehmen ihren Lauf und die Geschichte baut sich immer weiter auf. ENDLICH bekommt man auf einige dringende Fragen Antworten, auf andere muss man allerdings noch bis zum nächsten und letzen Band warten. Diesen sehne ich nun herbei und freue mich bereits auf die nächste Reise!
Der Schreibstil der Autorin ist sehr angenehm und gewohnt locker, dadurch kommt man gut voran und die Seiten fliegen nur so dahin. Der Humor kommt nich zu kurz und man wird bis zur letzten Seite gut unterhalten Es ist wie immer sehr spannend!
Fazit: Eine sehr gelungene Fortsetzung der Lichtstein-Saga! Ich hoffe die letzte Reise nach Interria wird genau so spannend!
Rezensionen von heinoko:
Alice Schwarzer würde es gefallen
Aleja und die Piratinnen, Band 1: Das Schattenschiff von Kuzniar Maria
In diesem Kinderbuch ab 10 spielt Aleja die Hauptrolle. Aleja ist ein mutiges und wissbegieriges Mädchen, das besessen ist davon, alles über Entdecker zu lesen und das davon träumt, selbst einmal auf Entdeckungsreise gehen zu können. Aleja lebt in ärmsten Verhältnissen in Sevilla, in irgend einer früheren Zeit.
Und wie es ja manchmal geschieht: Wenn man sich etwas sehr, sehr wünscht und alles dafür tut, dann kann es schon mal passieren, dass solch ein Wunsch in Erfüllung geht. Und so wird Aleja tatsächlich von der Besatzung des legendären Schattenschiffs, das nur aus Frauen besteht, aufgenommen. Die Piratinnen sind auf der Suche nach einer magischen Schatzkarte, die in einer versunkenen Wüstenstadt liegen soll. Aleja kann dank ihres vielen angelesenen Wissens und mit Mut und Kreativität die Piratinnen beim Bestehen der zahlreichen Abenteuer tatkräftig unterstützen.
So weit so gut. Ein Abenteuerbuch, das für Mädchen geschrieben ist. Ein Schiff, das nur von Frauen gesteuert wird. Alice Schwarzer würde es gefallen, aber verkaufstechnisch vielleicht nicht ganz ideal. Das Buch ist für die Altersgruppe recht dick und dürfte deshalb nur von echten Leseratten in Angriff genommen werden. Das Cover gefällt mir nicht. Insbesondere das Bild, das wohl Aleja darstellen soll, empfinde ich als völlig unpassend, denn es zeigt in recht kitschiger Manier eher eine junge Frau, keineswegs ein Mädchen. Die Geschichte als solche ist streckenweise durchaus spannend und lebendig erzählt und auf Fortsetzung angelegt. Leider hat es auch einige Längen, insbesondere bei den ausufernden Beschreibungen des Schiffes. Ob die magischen Momente in ein Abenteuerbuch passen, mag Geschmackssache sein. Was ich jedoch für ein Kinderbuch ab 10 völlig unpassend finde, sind die vielen spanischen Wörter, die das Lesen unnütz erschweren. Deshalb nur eine eingeschränkte Leseempfehlung, und zwar für echte abenteuerlustige Leseratten.
Rezensionen von Katzenmicha:
Lenas Weihnachtswunsch
Tage voller Weihnachtszauber von Anja Marschall
Die 5jährige Lena wird von ihren Pflegeeltern wieder ins Kinderheim gebracht.Es geht der Pflegemutter sehr schlecht und der Pflegevater hat keine Zeit für sie und ist überfordert.Nun hat Lena nur einen Weihnachtswunsch -ihre richtige Mama!Die Heimleiterin Henriette Jonas weiß nicht wie sie Lenas Wunschh erfüllen kann.
Den Lena wurde als Baby vor der Türe des Kinderheims gelegt-anonym.
Und dann braucht die Heimleiterin kurzfristig einen neuen Weihnachtsmann.Doch leider ist keiner aufzutreiben in der kurzen Zeit.Da läuft ihr in der Fußgängerzone Manni überm Weg.Manni hat einiges auf dem Kerbholz,er riecht streng undist mürisch-alles andere als ein Weihnachtsmann,wie man ihn sich vorstellt.Da er aber auch Geld braucht nimmt er den Job an.Er verbreitet im Kinderheim und bei den Menschen Chaos.Manni zeigt dem ErzieherLukas wie man richtig flirtet und verspricht Lena sich um ihren Weihnachtswunsch zu kümmern.Und er bringt Henriettes Gefühlswelt durcheinander…..
Einmal angefangen,nahm einen die Geschichte gefangen und man wollte das Buch nicht mehr aus der Hand legen.Die einzelnen Charaktere waren super beschrieben und ich habe sie in mein Herz geschlossen.Einige andere war ich fassungslos-wie gemein ein Mensch sein kann.Ich habe mitgefühlt,gelacht und war richtig böse und es liefen immer wieder Tränen.Endweder weil ich so endsetzt war oder weil ich vor Rührung heulen mußte.Ein wunderschönes Buch-so was braucht die Weihnachts Zeit.Sehr gerne 5 Sterne und ich hätte dem Buch gerne,sehr gerne mehr Sterne gegeben.V
Rezensionen von SAW:
Die Olive und wir von Traudi Portisch; Hugo Portisch
Ich habe schon die 1. Auflage dieses Buches gelesen, aber es ist immer noch so herzerfrischend wie vor Jahren. Es erzählt so viel über Portisch und seine Frau Traudi, ihre Offenheit, ihren Optimismus und ihre Bereitschaft, sich auf jedes Abenteuer einzulassen. Es verschlägt sie in der Toskana in ein altes Dorf und zu einem alten Steinhaus, das sie auf gut Glück spontan kaufen und renovieren.
Die lernen nette Dorfbewohner und deren Bräuche kennen, lernen sehr viel über Olivenbäume und Olivenöl und verbringen seit vielen Jahren ihre Sommer in dieser wunderschönen Gegend. Man möchte es ihnen auf der Stelle nachmachen oder zumindest auch gleich in der Toskana Urlaub machen!!!
Dr. Rüdiger Opelt, Autor von "Der Tag hat 48 Stunden. Wie Sie entschleunigen und dennoch alles schaffen!









