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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von begine:

Grausame Männer

Amissa. Die Verlorenen von Frank Kodiak


Frank Kodiak ist das Pseudonym des Schriftstellers Andreas Winkelmann.

„Amissa. Die Verlorenen“ ist ein spannender harter Thriller.

Jan und Rica Kantzius sind Privatdetektive. Jan war früher bei der Polizei. Rica ist dunkelhäutig und hat eine dunkle traurige Vergangenheit. Jetzt arbeitet sie für die Organisation Amissa, die international nach vermissten Personen sucht.

Bei einem Unfall auf der Autobahn findet er eine sterbende junge Frau, die noch „Grube“ sagt und ihm einen Zettel gibt, bevor sie stirbt.

Bei der Identifikationssuche bemerken sie, das viele junge Mädchen verschwinden sind, die mit ihrer Familie umziehen und aus ihrer bekannten Umgebung gerissen werden.

Der Autor schildert detailliert die Qualen der Mädchen, das war mir etwas zu viel.

Die Suche von Jan und Rica waren interessant.
Von der Polizei ist ihre Hilfe nicht gern gesehen, aber sie geben nicht auf.

Für richtige Thrillerfans ist das Buch bestimmt zu empfehlen.

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Rezensionen von Gaby 2707:

Trifft leider nicht mehr meinen Geschmack

Den letzten Gang serviert der Tod Alpenkrimi von Maurer Jörg

Was ist denn bloß in der Küche des Sternerestaurants „Hubschmidt´s Lodge, Resort, Mushrooms and More“ passiert? Vier der dreizehn Mitglieder des Kochclubs „Le Treize Plats“ wurden augenscheinlich ermordet:
Thomas Lorek würde in der heißen Suppe ertränkt; Werner Reininghaus, der Schmatzer, Flugkapitän und Vorstand des Kochclubs hat ein Messer im Rücken; Antonia Beissle, die seinerzeit mit Jennerwein in eine Klasse gegangen ist, wurde mit einer Bratpfanne erschlagen und Rico Hubschmidt, der Inhaber des Restaurants, sitzt im Büro auf seinem Stuhl und wurde offensichtlich mit einem Pilzgericht vergiftet.

Wer profitiert von ihrem Tod? Hat der offen stehende Safe etwas damit zu tun? Waren die Vier dem Koch, dem Förster oder den Veganern im Weg?
Kriminalhauptkommissar Hubertus Jennerwein und seine Truppe, die ich seit dem ersten Fall begleite, tun sich schwer, die vielen Spuren und Hinweise auszuwerten und zu deuten…

Dies ist schon der 13. Fall für Jennerwein und seine Mitstreiter, der aber, wie alle anderen Bücher auch, ohne Vorkenntnisse gelesen werden kann, da die „Fälle“ in sich abgeschlossen sind.
In diesem Fall habe ich es mit so vielen Personen zu tun, dass ich anfangs mal wieder einen Spickzettel benutzt habe, um die Personen irgendwie zuordnen zu können. Aber mit der Zeit bekommt man schon raus wer wer ist.
Die Geschichten von Jörg Maurer zeichnen sich ja dadurch aus, dass er mit sehr viel Humor, Komik und Klamauk arbeitet. Das wurde sogar mir hier etwas zu viel. Denn auch wenn ich anfangs noch über die Scherze, die humoristischen Dialoge oder Situationskomiken lachen konnte, irgendwann ist es für mich nicht mehr lustig. Für mich war das Maß hier mal wieder stark überschritten, die Figuren zu überzeichnet und unglaubwürdig. Außerdem leidet die Spannung extrem, die ich bei einem Krimi einfach mal voraussetze.
Der Fall an sich wird nach vielen Pleiten, Pech und Pannen gelöst. Manche Wendungen haben mir gut gefallen und mich sogar überrascht.
Beim Pappel-Schüppling, dem Blasse Birkenreizger, der Abgestutzten Herkuleskeule, dem Fuchsige Rötelritterling und dem Wohlriechende Schneckling, die solch exotische Namen haben, habe ich, das gebe ich zu, dem Herrn Autor nicht getraut und mich bei Frau Google informiert, ob´s die wirklich gibt. Hier habe ich also auch wieder was gelernt.

Wer Krimis mit viel schwarzem Humor mag, die in die Satire abdriften, ist hier genau richtig. Mir hat der 13. Fall um Jennerwein und seine Truppe aus dem schönen Voralpenland diesmal nicht so gut gefallen.
Hier vergebe ich 3 von 5 Punkte.

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Rezensionen von begine:

Kampf ums Überleben

Trümmermädchen von Lilly Bernstein


Lilly Bernstein ist das Pseudonym der Schriftstellerin Lioba Werrelmann, von der ich schon ein Buch gelesen habe.
Der Roman „Trümmermädchen – Annes Traum vom Glück“ ist fesselnd. Der Schauplatz ist Köln und der Roman fängt 1941 an, da ist Anna 11 Jahre alt. Die politischen Zustände sind gut eingebracht.

Annes Onkel Matthias ist Bäcker, ihre Tante Marie verkauft die Brote. Da hat die Autorin ihre Erfahrungen eingebracht, ihr Vater und Großvater waren auch Bäcker., da kennt sie sich ja gut aus.
Der Onkel muss an die Front.
Die Tante bekommt im Bunker ein Kind, den kleinen Karl.
Es kommen viele Zustände der Zeit ins Bild. Da gibt es viel Angst, Hunger und Not.

Ich kenne Köln nicht so gut, aber ich entdecke mit Anne die Stadt.
Nach dem Krieg kommt der eiskalte Hungerwinter. Das alles ist eindrucksvoll mit zu erleben.

In dem Roman geht es um Liebe, Verlust, Eifersucht und Grausamkeit.
Das alles ist aufregend und fesselnd.

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Rezensionen von begine:

Mythen im ewigen Eis

Das Lied der Arktis von Cournut Bérengère


Die Schriftstellerin Berengere Cournut führt uns mit ihrem Roman „Das Lied der Arktis“ zu den Inuit ins kalte Eis.

Das Mädchen Uqsuralik ist die Protagonistin, ihre Familie lebt im Winterlager. Als sie mit Bauchschmerzen aufwacht und nach draußen stürzt bricht das Eis und sie wird von ihrer Familie abgeschnitten.

Nach langer Wanderung, Einsamkeit tropilogie. und viel Hunger trifft sie auf eine andere Inuitfamilie.

Die Autorin hat die Sitten und Bräuche der Inuit gut recherchiert. Sie flicht den Aberglauben ein. Es gibt ungewöhnliche Vorfälle. Die Mythen der Inuit machen die Geschichte märchenhaft.

Interessant sind die immer wieder eingestreuten Verse. Die machen den Erzählung poetisch und zu einer Anthropologie.

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Rezensionen von Caroline :

Oh, du fröhliche Weihnachtszeit .. oder auch nicht?

Winter in Bloomsbury von Annie Darling

Vielen Dank an das Bloggerportal und den Verlag für das Rezenaionsexemplar. Als ich den vierten Teil der Bloomsbury Reihe entdeckt habe, war ich so glücklich! Ich liebe die Serie und wusste gar nicht, dass es ein weiteres Buch geben sollte. Ein Hoch auf die Datenbank.

Winter und Weihnachten (dieses Jahr unter ganz besonderen Vorzeichen) stehen vor der Tür und ich denke, wir alle brauche etwas heimeliges und kuscheliges.

Für mich gilt dies für die Figuren aus Bloomsbury.

Bereits die ersten drei Teile habe mich begeistert. Die Figuren ließen mich lachen, ein kleines bisschen weinen aber sie hießen mich in ihrem wundervollen Buchladen "Happy Ends" willkommen.
Nun stehe auch in London die Weihnachtszeit in den Startlöchern. Zusätzlich ist Posy unerhöhrt schwanger und nervt all ihre Angestellten. Nina verzaubert den Laden und die Teestube in ein Winterwonderland. Maddie kann dem Fest der Liebe nichts mehr abgewinnen. Auf ihrem Herz wurde genau vor zwei Jahren am Weihnachtstag herumgetrampelt und nun hat sie diesem Fest abgeschworen.

Gemeinsam mit Tom, bei dem ebenfalls keine weihnachtlichen Gefühle aufkommen wollen. Gemeinsam spielen sie Grinch und versuchen den anderen die Stimmung zu vermiesen. Dabei können sie sich eigentlich kaum leiden. Als sie auch noch gemeinsam in die Wohnung übers Happy Ends ziehen, glätten sich die Wogen für kurze Zeit, um schließlich in einem riesigen Krach wieder über ihren Köpfen zusammenzukrachen.

Wäre das Schicksal nicht so grausam, könnten sie getrennt voneinander miese Energien verbreiten, aber als fast alle Mitarbeiter des Happy Ends ausfallen, müssen sie Maddie und Tom einander den Rücken stärken. Was sie auch tun.

Maddie mit ihren süßen Kreationen. Allein davon zu lesen, lässt mich zunehmen. Wenn sie auch keine Cupcakes backen will. Sie hütet ihr Weihnachtsgeheimnis und lässt niemanden hinter ihre hohe Mauer schauen. Bis Tom im richtigen Augenblick auf eine Goldader an Informationen trifft.
Tom, der auch nichts über sein Privatleben durchsickern lässt. Kommt und geht, verschwindet wie ein Geist und erscheint auch ganz plötzlich wieder auf der Bildfläche. Ein geheimnisvoller Typ, der kratzbürstig und abweisend wirkt, aber loyal bis in die Zehenspitzen ist.

Zusammen ergeben Maddie und Tom ein richtig tolles Gespann, das sich zwar sehr voneinander unterscheidet, aber oft die gleichen Meinungen haben und unheimlich gute Freunde sind und für andere einstehen.

Manche LeserInnen stören sich vor allem an Posys Rolle in diesem Buch. Ihr ewiges Gejammer rund um ihre Schwangerschaft, ich dagegen habe zweitweise herzhaft gelacht. Dazu noch die Schichten, die langsam rund um Maddie und vor allem Tom freigelegt werden, haben mich unheimlich gut unterhalten. Ich mag es, wenn zwei Hauptfiguren sich streiten, zanken und sich witzige Wortgefechte liefern.
Noch dazu das weihnachtliche Ambiente im Buchladen und ich konnte in der Geschichte regelrecht versinken.

Wer die ersten drei Bücher gelesen hat, muss auch dieses hier lesen, denn nun erfährt man/frau alles über Tom, der seine Geheimnisse lange Zeit gut gehütet hat, aber Maddie bringt sie alle schonungslos ans Licht.

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Rezensionen von Sorko:

Der Baumeister und die Adelstochter

Kingsbridge - Der Morgen einer neuen Zeit von Ken Follett

997 – die Dänen suchen noch immer Englands Küsten heim, sie überfallen die Dörfer, morden und plündern die Bewohner. Die Zeit ist dunkel, das Leben oft nur kurz. Auch Combe ist so ein Dorf an der südenglischen Küste, und es wird von den Dänen überfallen. Viele Einwohner sterben, auch den Bootsbauer trifft es.

Er hinterlässt seine Frau und drei Söhne, die überleben den Überfall. Edgar ist einer von ihnen, er verliert seine Geliebte und ist verzweifelt. Die Familie steht vor dem Nichts, es wurde alles zerstört. Doch der Bischof Wynstan bietet ihnen einen Ausweg an. Sie bekommen ein kleines Stück Land zum Bewirtschaften in Dreng's Ferry, einem winzigen Ort im Landesinnern.

So beginnt die Geschichte von Edgar, dem Bootsbauer, der mit seiner Familie nun neu anfangen kann/muss. Er ist eine der beiden Hauptfiguren in diesem Roman. Die andere ist Ragna, eine Adelstochter aus normannischen Hause, die in Cherbourg lebt. Sie verliebt sich sehr schnell in Wilf, einen englischen Aldermann, der zufällig auch noch der Halbbruder von Bischof Wynstan ist. Gegen den Willen ihrer Eltern folgt Ragna ihrem Wilf nach Shiring in England, wo sie ihn alsbald heiraten will.

Eine weitere wichtige Figur ist Aldred, ein sympathischer Mönch mit Idealen, der von einer großen Bibliothek träumt, die er in seinem Kloster in Shiring einrichten will. Doch das Schicksal wird ihm einen anderen Weg weisen. Beim Lesen ist mir dieser Mönch sehr ans Herz gewachsen.

Die Abenteuer von Edgar und Ragna sind geprägt von der Zeit, in der sie leben. Sie drehen sich um Missgunst, Neid, Verrat und Verbrechen, so wie das bei spannenden historischen Geschichten üblich ist. Und dieser Roman um das Entstehen von Kingsbridge ist spannend. In gewohnter Manier versteht es Follett, seine Leser mit in die Geschichte zu nehmen und zu fesseln. Das Buch hat gut eintausend Seiten, doch es fällt schwer, es aus der Hand zu legen.

Die Ereignisse spitzen sich zu, die Dramatik steigt bis kurz vor Schluss – und dann folgt das Ende, mit dem ich persönlich nicht ganz zufrieden war. Ein paar Ereignisse waren aus meiner Sicht doch schwer nachvollziehbar, die Auflösung dann manchmal etwas zu einfach, das Ende etwas zu kitschig.
Ich will diese Ereignisse nicht genauer beschreiben, um dem Leser/der Leserin den Spaß nicht zu verderben, mag sich ein jeder und eine jede ihr eigenes Urteil bilden. Denn Spaß gemacht hat mir das Lesen dieses Buches auf jeden Fall, es lohnt sich zu lesen.

Eine Anmerkung noch zur Gestaltung. Im Buch ist eine Karte von England und Teilen Frankreichs abgebildet. So eine Karte kann bei der Orientierung recht nützlich sein. Die Orte Combe und Dreng's Ferry sind auch eingezeichnet. Aber andere wichtige Orte, wie z.B. Shiring fehlen dort. Das ist unvollständig und nicht sehr hilfreich.

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Rezensionen von Petra:

ein Buch nach Dumas

Die Romanfabrik von Paris von Husemann Dirk

Der Autor hat es geschafft ganz im Stil von Alexandre Dumas zu schreiben, meiner Meinung nach eine schwierige Kunst.
Die Figur des Dumas, ein Libertin wie er bei den drei Musketieren von Aramis dargestellt wird. Anna Moll könnte der etwas schwermütige Artos sein ( meine Lieblingspersonen in beiden Büchern ).

Der Bösewicht, ganz klar, Kardinal Richelieu. Alle anderen kann man sich auch erklären. Setzt natürlich voraus das man die Bücher von Dumas gut kennt.
Auch die fast sprunghafte Abfolge der Ereignisse, ohne Gedanken über die Machbarkeit der Bewegungen passt.
Es gab immer wieder Szenen in denen man den Atem angehalten oder sich vor Lachen gekrümmt hat.
Für Leser die Dumas nicht kennen, ist das alles unwichtig. Sie lesen einen spannenden Roman im Stil der Mantel und Degen Filme. Bildgewaltiges Kopfkino entsteht weil der Autor mit seinen Worten echte Bilder zeichnet. Sei es die politische Situation unter Charles Louis Napoléon Bonaparte später Napoleon der Dritte, die Monarchie Verehrung in England oder der Winter in Russland. Auch die Figuren sind sehr detailliert. Erst hat Dumas einen ziemlich dicken Bauch, dann durch die Umstände wird er schlanker. Wie sich sein Äußeres zum Vorteil verändert kann man sich denken aber Dirk Husemann beschreibt es auch sehr schön. Genauso geht es mit der charakterlichen Entwicklung der Figuren. Man kann erkennen wie radikale Veränderung der äußeren Lebensumstände auch den Geist beeinflusst.

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Rezensionen von begine:

Aufbruch nach Südamerika

Lockruf der Fremde von Tereza Vanek


Von der Autorin Tereza Vanek habe ich schon mehrere Bücher gelesen.
Der Roman „Lockruf der Fremde“ ist ein historischer Roman, der in Deutschland 1931 beginnt. Dann führt er uns nach Mexiko und Peru.

1931 kommt die Malerin mit ihren zwei Kindern nach Berlin. Dort werden ihre Bilder in einer Galerie ausgestellt.

Ihr Mann ist Mexikaner, ihre Tochter Leonora kommt nach dem Vater, da kann man sich vorstellen, wie sie von den Berlinern als Zigeunerin beschimpft wird. Ihr Bruder Paul kommt nach der Mutter. Er verliebt sich in die verarmte Adlige Friederike. Ihr Bruder ist bei den Nazis und ist gegen die Verbindung. Paul geht mit einem Archäologen auf Expedition nach Peru. Alice und ihre Tochter fahren nach Mexiko zurück.
Friederike will ihren Verlobten Paul suchen, sie macht sich Sorgen.

Weiter geht die Geschichte abwechselnd zwischen Mexiko Stadt und Lima hin und her.

Tereza Vanek hat ihren Roman wieder brillant und spannend geschrieben. Sie lässt die politischen Wirren aller drei Länder gut einfließen. Sie schafft es den Leser mit auf Reisen zu nehmen.
Wunderbar unterhaltend.

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Rezensionen von Bücher in meiner Hand:

Da kommt Langeweile auf

Winterglühen von Debbie Macomber

Im dritten Bahn der Cedar Cove-Serie setzen Rosie und Zach die Anordnung der Scheidungsrichterin durch: ihre Kinder dürfen im Haus wohnen bleiben und die Eltern wechseln sich in der Betreuung ab. Es ist nicht einfach für beide, ausserdem wird ihre Teenietochter Allison immer schwieriger und darüber müssen die beiden dringend reden.

Grace, die endlich Gewissheit über Dans Tod hat, beginnt eine geheime Internetbeziehung mit Olivias Bruder und Cliff fühlt sich zurück gesetzt, obwohl er von nichts weiss.

Um Olivia reissen sich ihr Ex-Mann Stan und Jack. Doch wen will Olivia? Und auch ihre Mutter Charlotte wird wieder aktiv und sorgt für Trouble in Cedar Cove.

Maryellen und Jon werden Eltern und kommen sich dadurch wieder näher. Doch Jon macht aus seiner Vergangenheit noch immer ein Geheimnis.

Trotz all diesen Storys wurde ich das Gefühl nicht los, diese bereits zu kennen. Es kann sein, dass ich zwischen 2001 und 2004 Band 1 oder 2 auf englisch gelesen habe (Hotelbibliothek), aber diesen hier sicher nicht, trotzdem kannte ich Jons Geheimnis. Vielleicht kam einiges davon rückblickend in der Rose Harbor-Serie vor - ich weiss es nicht mehr, aber vielleicht gibts ja noch weitere Leserinnen, die dasselbe Gefühl haben?

Einerseits kannte ich also den Ausgang dieses Romans bereits, vielleicht auch nur weil alles so voraussehbar war, andererseits wurde extrem viel aus den ersten beiden Bänden wiederholt, so dass sich bei mir beim Lesen eine grosse Langeweile einstellte.

Ausserdem störte mich, dass Debbie Macomber das Rätsel um den toten Mann im Thyde & Thymian auch hier nicht vollständig auflöst und diesen Strang nun noch über weitere Bände in die Länge zieht.

Dazu fand ich Grace Story in diesem Band unglaubwürdig, sie verhält sich wie ein Teenager und nicht wie eine erwachsene Frau, die schon Grossmutter ist. Das hätte ich auch vor 20 Jahren, als das Buch geschrieben wurde, schon bemängelt, obwohl sowas damals noch sehr neu war.

Fazit: Extrem vorhersehbarer dritter Teil - da kommt Langeweile auf.
3 Punkte.

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Rezensionen von begine:

Faszinierende Reise durch die Wildnis

Tiger Roman. Gebunden. von Clark Polly


Die britische Schriftstellerin Polly Clark ist bei den Recherchen ihres Romans „Tiger“ in die russische Taiga gereist, wo sie den Winter mit 35 Grad minus erlebte.

Sie arbeitete als Tierwärterin im Zoo von Edinburgh, wo sie die Tiger kennenlernte.

Außer den Tigern lernen wir einige verschiedene Charaktere kennen, die mit den Tigern verbunden sind.

Frieda ist Primatenforscherin und arbeitet im Zoo von Devon. Durch ihre Arbeit kann sie ihr Schicksal ertragen.
Sina lebt mit ihrer Mutter in den Wäldern der russischen Taiga ein einsames Leben.
Thomas arbeitet mit seinem Vater in einem Schutzgebiet in der Taiga.

Der Roman hat eine Thrillergleiche Spannung.
Er führt uns auf eine faszinierende Reise.
Die Autorin versteht es gut die Empfindungen der Figuren einzufangen. Sogar das Wesen der Tiger kann sie gut beschreiben.

Der Roman ist außerordentliches Leseerlebnis.

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