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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von marianna_thielsch@gmx.de:

Eine Wucht

Im nächsten Leben wird alles besser von Hans Rath

Hans Rath gibt in diesem Roman wieder interessante Einblicke in das Seelenleben eines Mannes. Arnold kommt mit seiner Schwarzseherei nicht weiter. Die Welt wird untergehen, davon ist er überzeugt. Ob seine Ehe das überstehen wird? Doch dann wacht er plötzlich in der Zukunft auf - hochtechnisiert und überwachend.

Dieser Roman lässt mich mit sehr ambivalenten Eindrücken zurück. Einerseits ist es gut möglich in das Geschehen einzutauchen und sich in die komplexe Zukunftsvision einzulesen. Diese ist beeindruckend kreativ und vielschichtig. Arnold's Erlebnisse sind berührend und die Charaktere realistisch und umfassend beschrieben. Besonders der liebenswürdige Gustav ist ein Herzstück des Romans. Die Geschichte liest sich gut und ist schlüssig aufgebaut. Extrem beeindruckend ist die thematische Auseinandersetzung mit dem gesellschaftlichen Drang nach Perfektion, dem Wunsch nach ewigem gesunden Leben ohne emotionale und körperliche Beschwerden sowie Ansichten zu lebenswerten und nützlichen Menschen. Dabei werden psychologische, philosophische und andere wissenschaftliche Ansätze miteingebunden. Das Lesen macht nachdenklich und ist sehr anregend, richtiggehend beeindruckend. Moralisch gesehen eine Wucht.

Andererseits bin ich froh, das Buch durch zu haben. Es ist anstrengend Arnold als Charakter zu erleben. Er wirkt nervig und naiv, ist anfänglich überkritisch und dann fast schon lethargisch. Seine Suche nach Möglichkeiten schlechte Entscheidungen von vor 25 Jahren zu ändern ist anstrengend. Das Ende des Ganzen ist schnell vorhersehbar. Darüber hinaus ist die Zukunftsvision, die Hans Rath zeichnet, sehr abschreckend und geht fast in Richtung eines Thrillers. So als sollte sie ausschließlich abschrecken und die Lesenden zum Umdenken bewegen. Umdenken im Bezug auf den Verschleiß der Natur, die übermäßige Technisierung, den unachtsamen und abwertenden Umgang mit schwächeren Menschen und die Geringschätzung von seelischem und körperlichen Schmerz. Sehr anspruchsvoll und intensiv. Keine leichte Unterhaltung, im Gegenteil. Es trifft mit voller Wucht.

Insgesamt ist dieser Roman sehr lesenswert, obwohl die Zukunftsvision sehr abschreckend und anmahnend ist.

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Rezensionen von liesmal:

Traurigkeit vermischt mit Freudentränen

Marigolds Töchter von Woolf Julia

Ein kleines englisches Dorf ist Schauplatz der Geschichte. „Marigolds Töchter“ von Julia Woolf ist erschienen im List Verlag. Das Cover mit der einzigartigen Landschaft und den blühenden Pflanzen lässt mich träumen, weil es so friedlich wirkt. Genauso geht es mir beim Lesen. Ich fühle mich von Anfang an sehr wohl, und ich liebe es, sofort mitten im Familienleben zu landen.

Marigold ist eine wunderbare Ehefrau, ihrem Mann Dennis gefällt die Arbeit als Tischler in seiner Werkstatt und er liebt seine Goldie auch nach über vierzig Jahren Ehe noch über alles. Marigolds größte Freude ist es, wenn sie sich um alle kümmern kann. Ihre jüngere Tochter Suze wird verwöhnt und ebenso fürsorglich versorgt wie ihre Mutter, die seit einiger Zeit mit im Haus wohnt. Dass ihre Tochter Daisy wieder zu Hause einzieht, macht Marigold noch glücklicher. Außerdem führt sie seit mehr als dreißig Jahren den Dorfladen. Große Geschäfte sind dort nicht zu machen, aber es ist ein Treffpunkt für viele Dorfbewohner und bietet sich an für Klatsch und Tratsch.
Julia Woolf hat nicht lange gebraucht, bis sie mich von ihrer Geschichte überzeugt hatte. Mir macht es Spaß, die Dorfbewohner kennenzulernen, die ich anhand der genauen Beschreibungen all ihrer unterschiedlichen Wesensarten direkt vor mir sehe. Natürlich ist nicht alles nur friedlich und schön, es gibt auch Neid und Missgunst und so manche Streitereien, bei denen aus einem Floh auch schon mal ein Elefant gemacht wird.
Marigold merkt irgendwann, dass etwas mit ihr nicht stimmt. Doch das, was immer klarer wird, darf nicht sein! Sie, die immer für alle anderen da war, sie kann doch nicht auf fremde Hilfe angewiesen sein!
Das Buch hat mich gepackt und durch die anfängliche Leichtigkeit habe ich es fast in einem Rutsch durchgelesen. Diese Leichtigkeit war allerdings irgendwann verschwunden und die Geschichte war nicht mehr zum Lachen und Fröhlichsein.
Ich möchte an dieser Stelle nicht zu viel verraten, aber dennoch gern zum Ausdruck bringen, wie begeistert ich von der Recherche zu dem spannenden Thema bin. Das vorbildliche Verhalten der meisten Familienmitglieder und auch der Nachbarn und Freunde hat mir so sehr gefallen (war es doch so, wie ich es in Fortbildungen gelernt hatte). Nur mit viel Herzenswärme und Liebe kann das gelingen – und Julia Woolf hat eine Geschichte mit einer wichtigen Botschaft großartig in Worte gefasst und zu Papier gebracht.
Nicht etwa die Traurigkeit, sondern genau die Herzenswärme und die Liebe, die ich beim Lesen so deutlich gespürt habe, waren der Grund für die wunderbaren Tränen, die ich über weite Strecken vergossen habe. Von Herzen gern empfehle ich dieses wunderbare Buch.

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Rezensionen von Recker!:

Respektlos gegenüber dem Schreiben

Sternenspringer von Johannes Seitz

In diesem Buch geht es um eine geheime Gruppe von Sternenspringern, einer Geheimorganisation.
Dieses klang recht gut, doch das war es schon.

Dieses Buch wirkt wie von vorn bis hinten geklaut. Es gibt einen Stein der Weisen, Atlantis, Satyrn, einen Werwolf namens Arnulf, usw. Ob es noch mehr gibt, kann ich nicht sagen, da ich das Buch nach dem ersten Kapitel abgebrochen hatte.

Doch zuvor hatte ich lange, lange Monate überlegt, ob ich es weiterlesen soll. Denn der Autor sollte sich ein paar mehr Ideen selbst beschaffen. Da spielt die Geschichte in der Zukunft mit Außerirdischen und dann haben die Leute Namen wie John, Arnulf, Felicia und Sonas. Diese Namen sind jetzt nicht gerade die Sci-Fi mäßigsten.

Dieses Buch ist dermaßen schlecht geschrieben. Normalerweise verwendet man in einem Buch ein sehre detaillierte Sprache geschrieben, aber dieses Buch ging zackig durch den Inhalt. Das gefiel mir nicht, da es viel zu schnell ging. Man konnte das Kapitel regelrecht überfliegen. Das war der Mühe, die sich ein Autor beim Schreiben macht, eine Ungerechtigkeit, da ein Autor nicht für dessen Mühe respektiert wird.

Das Buch hat Ideenlosigkeit und Schreibstilabsurditäten, was für den Abbruch sorgte.

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Rezensionen von Furbaby_Mom:

Solider Auftakt, wenn auch weniger mitreißend als erwartet

The Last Goddess, Band 1: A Fate Darker Than Love (Nordische-Mythologie-Romantasy von SPIEGEL-Bestsellerautorin Bianca Iosivoni) von Bianca Iosivoni

Als ich erfahren habe, dass eine meiner Lieblingsautorinnen, Bianca Iosivoni, ein neues Werk veröffentlichen würde, gab es für mich kein Halten mehr! Auch der verheißungsvolle Klappentext zum Auftakt der Fantasy-Dilogie und das wunderschön funkelnde, mystisch anmutende Cover riefen förmlich nach mir und voller Vorfreude stürzte ich mich ins Lesevergnügen.

Die junge, sympathische Blair steht kurz vor ihrem High-School-Abschluss, ist heimlich verliebt in ihren besten Freund Ryan und hütet ein ganz besonderes Familiengeheimnis: ihre Mutter Reina ist eine der 9 Valkyren. Jene Nachkommen nordischer Göttinnen nehmen sich der Seelen verstorbener Helden/innen an, um diese in Valhalla auf den Endkampf, Ragnarök, vorzubereiten. Dann allerdings verunglücken sowohl Blairs Mom als auch ihre Schwester Fenja, die demnächst in Reinas Fußstapfen hätte treten sollen, bei einem Autounfall. Wie kann das sein, wo Valkyren doch angeblich unsterblich sind? Wer ist der mysteriöse Mann, den außer Blair niemand am Unfallort gesehen haben will? Und warum verhält Ryan sich immer seltsamer?

Über griechische Gottheiten hatte ich schon einige Romane gelesen, aber der Fokus auf die Welt der nordischen Mythologie ist mal was ganz Neues; dieser Story-Hintergrund hat mir gut gefallen. Auch das kanadische Setting passte perfekt zum Plot.

Erzählt wird hauptsächlich aus Blairs, vereinzelt auch aus Ryans Perspektive, was insbesondere im Hinblick auf Ryans Entwicklung sinnvoll ist; rein aus Blairs Sicht hätten mir ansonsten wichtige Informationen gefehlt. Ich kannte bisher nur New-Adult-Romane der Autorin und tatsächlich ist mir im Vergleich der stilistische Unterschied zum vorliegenden Werk aufgefallen. Der vereinfachte Schreibstil ist passend für ein Jugendbuch: auf den Punkt, locker und unkompliziert. Ein wenig schmunzeln musste über die Wiederholung gewisser Gesten – so hat sicher 5-6mal jemand "den Kopf in den Nacken gelegt".

Für die Vorstellung der Figuren hätte ich mir ein wenig mehr Zeit gewünscht, gerade bei einer Handlung, die sich über zwei Werke erstreckt. Kaum hatte man Blair und Ryan kennengelernt, ging es schon Knall auf Fall los mit der Action…und irgendwie hatte man trotzdem den Eindruck, dass die Handlung sich zieht. Ich bin mir sicher, ich hätte nach einer intensiveren, noch tiefgründigeren Einführung der Charaktere ganz anders mit ihnen mitgefiebert und auch die zwischenzeitlichen Längen als weniger störend empfunden. So jedoch las sich die Geschichte zwar okayish und steigerte sich vor allem gegen Ende in Sachen Spannung (ich sage nur: 'Cliffhanger'), aber mein Herz habe ich nicht an die Figuren verloren - was sonst stets der Fall ist bei Romanen dieser talentierten Autorin. Apropos Herz: Das anfängliche Prickeln zwischen Blair und Ryan blieb für mich gänzlich auf der Strecke – worüber ich nicht soooo unglücklich war, da ich mittlerweile für Blair eher eine interessante Romance-Möglichkeit mit Zev sehe, einer Nebenfigur, deren Ausarbeitung mir in dieser Story am besten gefallen hat.

Fazit: Irgendwie fehlte mir etwas bei diesem Roman, dessen Grundidee doch so kreativ ist – das wurmt mich wirklich. Vielleicht lag es auch daran, dass ich so hohe Erwartungen hatte. Als angenehme Lektüre für zwischendurch kann ich das Werk aber guten Gewissens empfehlen.

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Rezensionen von yellowdog:

Cozy Crime

MacTavish & Scott - Der verschwundene Gärtner von Gitta Edelmann

Eigentlich wollte ich es vermeiden, neue Serien anzufangen, da es schon so viel interessantes gibt. Aber diese Reihe spielt in Edinburgh, eine Stadt, die ich sehr mag. Schon das Cover ist verlockend.
Es fängt damit an, das Finola nach Edinburgh zurückkehrt und eine neue Stelle als Privatdetektivin anfängt.

Ihre neue Chefin ist Anne Scott, die 2 Katzen hat. Man hat als Leser sofort den Eindruck, dass sie ein gutes Team werden können.
Finolas erster Job ist es, einen möglicherweise untreuen Mann zu observieren. Schnell folgt ein zweiter Auftrag, die Suche nach einem verschwundenen Mann.

Der Roman liest sich locker und wirklich gut. Wer ordentliche Cozy Crime-Unterhaltung sucht, ist hier richtig.

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Rezensionen von Gaby 2707:

Wenn man alles verloren hat...

Opferstunde von Nicole Neubauer

„Ein unbekannter Täter ist schlimm genug, ein Serientäter ein Albtraum“ Zitat S. 35
Hat München wieder einen Serientäter? Müssen nun alle jungen Frauen in München, die gerne an der Isar joggen Angst haben. Das fragen sich die Mitarbeiter der Münchner Kripo, als in den Isarauen eine junge Frau, Nadine Ritter, erstochen aufgefunden wird.

Genau so, wie vor einem Jahr Sara Prager, die man am Steg am Auer Mühlbach fand. Was verbindet die beiden jungen Frauen? Und wie passt die Obdachlose Margot Zielsch, die ebenfalls erstochen wurde, in dieses Bild?
Die einzigen Zeugen für die beiden neuen Taten wären die Obdachlosen unter der Wittelsbacher Brücke. Doch die sollen in den nächsten Tagen ausquartiert werden, da der Winter vor der Tür steht und mit Überschwemmungen zu rechnen ist.
Die Hauptkommissare Waechter und Brandl mit ihrem Team müssen sich also ran halten um einer neuen Tat mit einem weiteren Opfer zuvor zu kommen.

Da ich den beiden charakterlich so unterschiedlichen Kommissaren schon bei ihren vorherigen Fällen über die Schulter geschaut habe, freue ich mich jedes Mal, wenn ich sie wieder bei ihren Ermittlungen begleiten darf. Ich mag die Beiden einfach. Egal ob den chaotischen, etwas eigenbrötlerischen Waechter oder den mit seiner neuen Familie mit Baby total überforderten Brandl. Beides Männer, die ich mir sehr gut vorstellen kann. Genau so geht es mir mit Lily, der nun schon 16-jährigen Tochter von Brandl, die sich, wenn sie es zuhause bei ihrer Mutter, die mal wieder einen Neuen hat, nicht aushält, zu Waechter flüchtet. Schön, dass auch Elli und der Wächter des Schweigens wieder mit von der Partie sind.

Die Obdachlosen unter der Wittelsbacher Brücke spielen in diesem Fall fast eine kleine Hauptrolle. Nicole Neubauer beschreibt ihr Leben sehr eindrucksvoll und macht sie mit ihren Problemen und Ängsten sichtbar. Genau so beeindruckend beschreibt sie das zweite zentrale Thema in diesem Fall: geschiedene Männer, die das Sorgerecht für ihre Kinder verloren haben und darum kämpfen, Kontakt mit ihren Kindern haben zu dürfen. Auch hier bekommt man einen guten Einblick, da ja auch Brandl in gewisser Weise durch Lily dazu gehört.

Gut gefallen haben mir auch die Sprüche aus dem Drachenzählerlied vor jeden neuen Kapitel. Da werde ich in der nächsten Zeit mal schauen, wo in der Stadt ich sie finde.

Ein psychologisch angehauchter Krimi mit einem hohen Spannungsfaktor, fesselnden Szenen, interessanten, vielschichtigen Charakteren und einigen Wendungen, bei denen ich mich auf falsche Fährten habe führen lassen. Obwohl ich zwischendurch mal einen schwerwiegenden Verdacht hatte, der sich dann auch als richtig heraus gestellt hat, habe ich mich davon weglocken lassen. Naja, das Ende war da noch nicht ganz ausgegoren. Das Ende, ja, das lässt ein paar lose Fäden zurück, aus denen ich schließe, dass es auf alle Fälle mit dem Team Waechter / Brandl weitergehen wird. Und ich freue mich heute schon drauf.

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Rezensionen von Bücher in meiner Hand:

Sehr, sehr leicht

Dolce Vesuvio. Ein Italien-Roman. von Astrida Wallat

Fragt mich nicht weshalb, aber anstatt "Ein Italien-Roman" habe ich immer "Ein Italien-Krimi" gelesen. Deshalb habe ich mich beim Lesen anfangs gefragt, wann denn endlich der Krimi beginnt.

Der kam natürlich nicht, aber beim Zurückblicken ins alte Pompeji kam ich dann doch noch ein wenig auf meine Kosten, zwar nur minim, aber immerhin.

Hier wird nicht nur die Geschichte einer Familie, die vom Vulkanausbruch in Pompeji überrascht wurde, aufgezeigt, sondern auch mit Krimi-Elementen verziert.

Die "richtige" Geschichte spielt in der Gegenwart und begleitet Carlotta nach Italien, hier darf sie die Sommermonate über bei einer Ausgrabung helfen. Auch der Schnösel Alessandro wird mit von der Partie sein. Zum Glück erfährt Lollo, wie Carlotta unter anderem genannt wird, dies erst kurz vor dem Abflug.

Bei Carlottas erstem Auftritt an der Ausgrabungsstelle fragt man sich allerdings, was die Gute bis jetzt studiert hat - dass Flipflops nicht die erste Wahl sind, weiss man auch ohne dass man irgendwas mit Archäologie zu tun hat. Mit diesem Humorstil geht es weiter, zum Glück meistens einfach auf der witzigen und nicht zu sehr auf der doofen Schiene.

Carlottas neuer Alltag wird in Folge beschrieben: ihre Gastfamilie ist nett und chaotisch, gross sowieso. Immer wieder kommen die Leser in den Genuss von Annas üppigen Mahlzeiten, des Weiteren werden Szenen vom Ausgrabungsfeld und die Begegnungen mit Alessandro geschildert.

Ob es der Truppe doch noch gelingt, einen Sensationsfund zu machen oder ob etwas ganz anderes Sensationelles passiert, könnt ihr beim Lesen von "Dolce Vesuvio" herausfinden.

Hätte ich "Dolce Vesuvio" nicht mit einem Krimi verwechselt, hätte ich den Roman wohl nicht gelesen, nun aber auch nicht bereut, auch wenn es mir stellenweise zu witzig und zu jung rüberkam. Die Story ist eher was für 20-30jährige, die sich mit dem Studentenleben noch identifizieren können. Ansonsten für alle, die wie ich an einem heissen Sommertag schnell eine easy Storia Italiana lesen und sich dabei amüsieren wollen - ideal.

Fazit: Es ist eine nette, sehr sehr leichte Lektüre - der Sprung ins alte Pompeji gefiel mir besser als die Story um Lollo.
3.5 Punkte.

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Rezensionen von begine:

Giuseppe Tomasi

Der letzte Prinz von Steven Price



Steven Price ist ein kanadischer Lyriker und Autor.

Der Roman „Der letzte Prinz“ führt uns ins Jahr 1955 nach Sizilien.

Der Protagonist ist Giuseppe Tomasi ist ziemlich verarmt, sein Palazzo ist zerbombt. Als der Arzt bei ihm ein Lungenemphysem diagnostiziert, will er etwas hinterlassen.

Er schreibt den Roman Der Leopard. Seiner Frau erzählt er Erstmal nichts von seiner Krankheit.
Es gibt ein paar Rückblicke aus seinem Leben.

Der Autor schreibt diese Geschichte in einem solider Text. Erst kam ich nicht so richtig in rein, aber das änderte sich bald und ich war zufrieden. Der Autor hat den Dichter gut erfasst.
Das Buch ist gute Unterhaltung.

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Rezensionen von Manfred Fürst:

Das nächste Abenteuer dieser hochkarätigen Thriller-Reihe steht bevor

Der letzte Prinz von Steven Price

Die Vorgeschichte: Die sechsjährige Atlee Pine wird in ihrem Kinderzimmer überfallen, schwer verletzt und ihre (eineiige) Zwillingsschwester Mercy entführt. Der Schock für die Eltern war groß, Atlees Vater erschießt sich an ihrem 19. Geburtstag, von ihrer Mutter fehlt jede Spur. Atlee Pine macht eine Karriere beim FBI und übernimmt die einsam gelegene FBI-Außenstelle in Shattered Rock am Grand Canyon, wo sie von der erfahrenen und unerschrockenen Assistentin Carol Blum unterstützt wird.

Die Suche nach Mercy und ihrer Mutter ist das Trauma, das Atlee Pine zu überwinden versucht.

Nun in ABGETAUCHT dreißig Jahre später: Bei der übermäßig gewalttätigen Verhaftung eines Entführers bricht die aufgestaute Wut aus Atlee heraus. Vom FBI wird ihr darob eine Auszeit „genehmigt“, um sich ihrer Vergangenheit zu stellen; mit ihrer Assistentin Blum fährt sie in ihrem Heimatort Andersonville im tiefsten Georgia. Ihre Nachforschungen ergeben mehr Rätsel als dass sie zu gesicherten Erkenntnissen führen. Atlee Pines Leben ist „alles ganz schön merkwürdig.“ Die Ereignisse überschlagen und die Anzahl der Toten mehren sich. Bezeichnend der Dialog zwischen Blum und Pine: „Was hat das alles zu bedeuten?“ – „Wenn ich das wüsste.“

Nach AUSGEZÄHLT ist ABGETAUCHT der zweiten Thriller der Serie mit FBI-Agentin Atlee Pine. Die Geschichte ist in sich abgeschlossen und man kann ihr problemlos folgen – auch ohne Vorkenntnisse. Der dritte Band Daylight ist 2020 bereits in englischer Originalfassung erschienen, das Erscheinungsdatum der deutschen Ausgabe steht noch nicht fest.
Das Buch mit seinen 526 Seiten gegliedert in 76 Kapitel vermittelt angenehme Haptik. Baldacci verbindet geschickt und routiniert die Suche seiner sympathischen Atlee Pine nach der Auflösung der Geschehnisse vor über dreißig Jahren mit neuen Fällen, weiß was seine Leser erwarten, hält die Spannung stets hoch, die knappen Kapiteln gestatten kurzes Durchatmen, der angenehme Schreibstil fördert ein flüssiges lesen. Gegen Ende überschlagen sich die Ereignisse, einige Wendungen und das Ende überraschen, doch noch sind nicht alle Fragen beantwortet; das nächste Abenteuer dieser hochkarätigen Thriller-Reihe steht bevor und hoffentlich die Antworten auf alle Fragen von FBI Special Agent Atlee Pine.

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Rezensionen von Bibliomarie:

Weihnachtliche Kurzkrimis

Englein, Mord und Christbaumkugel von Manfred Baumann

In „Englein, Mord und Christbaumkugeln“ lässt Manfred Baumann seinen Kommissar Merana in der Vorweihnachtszeit im Salzburger Land ermitteln.

Die drei Kurzkrimis sind sehr stimmungsvoll in die Adventszeit eingebettet. Alte Salzburger Weihnachtsbräuche bieten den Hintergrund und selbst bei romantischen Weihnachtsmärkten und Bläsermusik schläft das Böse nicht.

Diese Erfahrung muss auch Kommissar Merana machen, als er mit seiner Oma über den Adventsmarkt bummelt und ein Mord die Besucher erschüttert.

Auch wenn das Verbrechen überall lauert und Eifersucht, Gier oder Rache auch vor Weihnachten nicht Halt machen, gelingt es dem Autor in seinen Kurzkrimis eine wohlige Stimmung zu verbreiten und den Leser in verschneite Landschaften zu entführen, wie bei „Wer klopfet an“. Für mich der beste der Kurzkrimis in diesem Band. Die Kurzgeschichten bieten auch wieder einige Einblicke ins Privatleben von Merana und seiner Mitarbeiter und sind ideal für wohliges Rätseln unterm Tannenbaum.

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