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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von Nele33:

Guter Einblick

Keine Regeln von Reed Hastings; Erin Meyer

Die Erfolgsgeschichte von Netflix aus erster Hand berichtet. Der Titel " Keine Regeln" ist auch nach dem Lesen des Buches absolut stimmig.

DIeses Buch kann man auch als Biographie des Firmengründers Reed Hastings bezeichnen, bekomme ich als Leser doch Einblick in seine eigene Lebensgeschichte und die persönliche Entwicklung.

Ein Konzern in dem keinerlei Hirarchien herrschen und die Mitarbeiter Urlaub nehmen können wann sie wollen, auch wann und wo sie arbeiten bleibt ihnen überlassen.
Davor steht allerdings auch ein hartes Auswahlverfahren, Mitarbeiter die genau wissen, wenn sie nicht die erwartete Leistung erbringen schnell, zwar mit guter Abfindung, wieder auf der Strasse stehen.
Ehrliches Feedback wird bei Netflix sehr hoch gewertet und von allen auch gegenüber den Teamleitern und den Chefs erwartet.
Die Charakterisierung der Mitarbeiter empfand ich als sehr gelungen: Wer kennt sie nicht, die ewig nörgelnden Kollegen, die irgendwann den Betrieb aufhalten?

Sehr überzeugt hat mich die Co-Autorin, durch die auch ungeschönte Kritiken an diesem System zu Wort kommen und die andere Seite dieser Freiheit beleuchtet.

Netflix ist ein gut funktionierendes System, welches den Mitarbeitern viel Freiheit schenkt, der Einsatz des Einzelnen aber auch sehr hoch ist. Um alle Talente der Mitarbeiter voll zu entfalten scheint dies aber äußerst sinnvoll und erfolgsversprechend.

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Rezensionen von chipie2909:

Da hilft selbst die beste Bedienungsanleitung nichts mehr

Die Stimme von S. K. Tremayne

Dies ist nach „Stiefkind“ mein zweites Buch des englischen Thriller-Autors S. K. Tremayne. Ich muss gestehen, ich hatte erst überlegt, ob ich dieses Werk überhaupt lese, da mich sein erster Thriller nicht überzeugt hat. Aber bei dem Klappentext von „Die Stimme“ konnte ich gar nicht anders, als es zu lesen.

Doch um was geht es denn überhaupt?
Der Leser begegnet Jo, eine 33jährige Journalistin, frisch geschieden und Unterschlupf findend bei ihrer besten Freundin Tabs. Eines Tages, als sie gerade alleine in der Wohnung ist, gefriert ihr das Blut in den Adern, als Electra, die digitale Home Assistentin, sie ohne Aufforderung anspricht: „Ich weiß, was du getan hast“. Sie ist vollkommen schockiert, versucht aber erstmal, dies als Fehler im System abzuwiegeln. Unmöglich, dass Electra von ihrem großen Geheimnis weiß! Doch es bleibt nicht dabei, im Gegenteil, es wird immer schlimmer. Electra genügt es nicht nur, mit Jo zu sprechen, nein, plötzlich bekommen ihre Liebsten Nachrichten mit derben Beschimpfungen und Anschuldigungen, die Home Assistants sowie der Smart Fernseher erwacht zum Leben und sogar ihr Bankkonto wird leergeräumt. Electra befiehlt Jo, sich umzubringen. Und das Schlimmste: Niemand glaubt ihr. Wird sie jetzt auch verrückt wie ihr Vater, der sich wegen seinen Wahnvorstellungen sein Leben nahm?

Mein Eindruck vom Buch:
Hier trifft man auf einen fantastischen Schreibstil. Den größten Teil der Geschichte erlebt der Leser als Ich-Erzählung von Jo. Ich mag diese Art der Erzählung, man wird vollkommen in die Story eingebunden und kann richtig mitfühlen. Jo wird als sympathischer Charakter dargestellt und man kann ihre Ängste und Sorgen richtig greifen. Manche Kapitel wurden in dritter Person geschrieben, aus Sichtweise von Personen in Jos Umfeld. Das gab der ganzen Geschichte nochmal extra Thrill. Ihr Geheimnis wurde recht früh aufgedeckt, was mich zuerst enttäuschte. Ich hatte befürchtet, dass dies den Spannungsbogen enorm abflachen lässt. Doch weit gefehlt. Da nahm die Story extrem an Fahrt auf. S. K. Tremayne versteht es, seine Leser komplett in die Irre zu führen und das Buch ist nur so gespickt von raffinierten Wendungen. Zudem greift dieser Thriller die Thematik Künstliche Intelligenz auf und regt an, darüber nachzudenken, was für Geräte wir uns in unser Zuhause holen und welche Konsequenzen dies haben kann. Aber nicht nur in unseren eigenen vier Wänden wird so manches Familienleben durch Home Assistants unterstützt, mittlerweile gibt es ja sogar Autos mit Autopilot und auch dieser Aspekt wird kurz eingeflochten. Das Ende kam mit einem absoluten Schockmoment, der einen sprachlos und nachdenklich hinterlässt.

Fazit:
Dies ist ein absolut empfehlenswerter Psycho-Thriller mit einer brandaktuellen Thematik. Ich kann es nur jedem ans Herz legen, der auf der Suche nach spannenden Lesestunden ist.

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Rezensionen von ClaudiaWirth@t-online.de:

Da hilft selbst die beste Bedienungsanleitung nichts mehr

Die Stimme von S. K. Tremayne

Dies ist nach „Stiefkind“ mein zweites Buch des englischen Thriller-Autors S. K. Tremayne. Ich muss gestehen, ich hatte erst überlegt, ob ich dieses Werk überhaupt lese, da mich sein erster Thriller nicht überzeugt hat. Aber bei dem Klappentext von „Die Stimme“ konnte ich gar nicht anders, als es zu lesen.

Doch um was geht es denn überhaupt?

Der Leser begegnet Jo, eine 33jährige Journalistin, frisch geschieden und Unterschlupf findend bei ihrer besten Freundin Tabs. Eines Tages, als sie gerade alleine in der Wohnung ist, gefriert ihr das Blut in den Adern, als Electra, die digitale Home Assistentin, sie ohne Aufforderung anspricht: „Ich weiß, was du getan hast“. Sie ist vollkommen schockiert, versucht aber erstmal, dies als Fehler im System abzuwiegeln. Unmöglich, dass Electra von ihrem großen Geheimnis weiß! Doch es bleibt nicht dabei, im Gegenteil, es wird immer schlimmer. Electra genügt es nicht nur, mit Jo zu sprechen, nein, plötzlich bekommen ihre Liebsten Nachrichten mit derben Beschimpfungen und Anschuldigungen, die Home Assistants sowie der Smart Fernseher erwacht zum Leben und sogar ihr Bankkonto wird leergeräumt. Electra befiehlt Jo, sich umzubringen. Und das Schlimmste: Niemand glaubt ihr. Wird sie jetzt auch verrückt wie ihr Vater, der sich wegen seinen Wahnvorstellungen sein Leben nahm?

Mein Eindruck vom Buch:
Hier trifft man auf einen fantastischen Schreibstil. Den größten Teil der Geschichte erlebt der Leser als Ich-Erzählung von Jo. Ich mag diese Art der Erzählung, man wird vollkommen in die Story eingebunden und kann richtig mitfühlen. Jo wird als sympathischer Charakter dargestellt und man kann ihre Ängste und Sorgen richtig greifen. Manche Kapitel wurden in dritter Person geschrieben, aus Sichtweise von Personen in Jos Umfeld. Das gab der ganzen Geschichte nochmal extra Thrill. Ihr Geheimnis wurde recht früh aufgedeckt, was mich zuerst enttäuschte. Ich hatte befürchtet, dass dies den Spannungsbogen enorm abflachen lässt. Doch weit gefehlt. Da nahm die Story extrem an Fahrt auf. S. K. Tremayne versteht es, seine Leser komplett in die Irre zu führen und das Buch ist nur so gespickt von raffinierten Wendungen. Zudem greift dieser Thriller die Thematik Künstliche Intelligenz auf und regt an, darüber nachzudenken, was für Geräte wir uns in unser Zuhause holen und welche Konsequenzen dies haben kann. Aber nicht nur in unseren eigenen vier Wänden wird so manches Familienleben durch Home Assistants unterstützt, mittlerweile gibt es ja sogar Autos mit Autopilot und auch dieser Aspekt wird kurz eingeflochten. Das Ende kam mit einem absoluten Schockmoment, der einen sprachlos und nachdenklich hinterlässt.

Fazit:
Dies ist ein absolut empfehlenswerter Psycho-Thriller mit einer brandaktuellen Thematik. Ich kann es nur jedem ans Herz legen, der auf der Suche nach spannenden Lesestunden ist.

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Rezensionen von Gaby 2707:

Tolle Tipps – einfach umzusetzen

Zero Waste - so geht´s Einkaufen, putzen, unterwegs sein - alles ohne Müll von Verena Klaus

Tolle Tipps – einfach umzusetzen

Seit einigen Jahren versuche ich unseren Haushalt Müll- und vor allem Plastik-frei zu bekommen. Daher habe ich mich sofort auf dieses Buch von Verena Klaus gestürzt.
Hier bekomme ich eine Sammlung von über 250 Tipps und Ideen, wie ich mit natürlichen Alltagshelfern und ohne große Kraftanstrengung unseren Planeten und meinen Geldbeutel umweltbewusst schonen kann.

Besonders gefallen hat mir, dass Verena aus ihrer eigenen Familie berichtet und den zumeist erhobenen Zeigefinger unten lässt. Man kann Vieles – man muss nichts. Da viele ihrer Tipps so leicht umzusetzen sind, werde ich schauen, was ich in Zukunft auch bei uns noch ändern kann.
Einkaufen, putzen, unterwegs sein – hier lese ich auf einen Blick, was alles geht, wenn man nur ein bisserl kreativ ist. Mich selbst haben die Themen „Schön, gepflegt und gesund“ und „Gesundheit“ besonders angesprochen, da ich hier auch Rezepte zum selbermachen bekomme. „Ende Gelände“ ist ein Thema, über das man nicht gerne spricht, dem ich aber immer näher komme um auch darüber mal nachzudenken. Auch die anderen Themen enthalten so viele Anregungen und Wissenswertes.
Ich weiß, dass ich nie auf zero = null kommen werde. Aber ich denke, allein der Weg dorthin ist es wert gegangen zu werden – und zwar so gut wie möglich ohne Müll und ohne verzichtbaren Konsum.
Im Anhang bekomme ich noch einige Adressen, die hilfreich sind um Müll zu reduzieren.

Alles in allem ein gelungenes kleines Buch mit vielen Tipps und Anregungen, aus denen man sich genau das raus suchen kann, was man ausprobieren und für sich realisieren möchte.

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Rezensionen von Armin:

Metamorphosen von Ovid

Rezensionen von Lesemama:

Unterhaltsame Fortsetzung

Friends without benefits von Penny Reid

Zum Buch:
Willkommen zurück im witzigsten Freundeskreis der Stadt!
Elizabeth Finney hat fast immer Recht: Damit, dass der musikalische Wert von Boybands unterschätzt wird, dass "gewisse Vorzüge" besser ohne die Freundschaft sind, und dass sie die Chance auf die eine große Liebe inzwischen gegen Null geht.

Aber als ihr Plan von eben jenen gewissen Vorzügen ohne jegliche Freundschaft droht, von dem schrecklich charmanten und zugleich chauvinistischen Nico Mangniello durchkreuzt zu werden, versucht sie mit aller Macht den Elektrozaun rund um ihr Herz aufrecht zu erhalten. Sonst verfällt sie am Ende noch Nicos Charisma und holt sich einen tödlichen Stromschlag. Oder noch schlimmer: Sie verliebt sich.

Meine Meinung:
Im zweiten Teil geht es um Elisabeth. Auch sie glaubt nicht an die Liebe und wird eines besseren belehrt.
Man sollte die Bücher in de richtigen Reihenfolge lesen, auch wenn sie jedesmal einen anderen Protagonisten haben, es kommen die Charaktere aus Buch eins schon auch vor.
Der Schreibstil ist locker zu lesen, es ist nichts neues, aber sehr unterhaltsam. Einige witzige Momente, viele romantische und gefühlvolle. Sehr gute Unterhaltung für alle die Liebesromane mögen.

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Rezensionen von Nele33:

EIn Meisterwerk

Das Gewicht von Schnee von Christian Guay-Poliquin

Das Gewicht von Schnee des Autors Christian Guay-Poliquin hat meiner Meinung nach zu Recht unzählige Literatur Preise bekommen.

Er erzählt die Geschichte eines jungen Mannes, der nach einem Autounfall in den kanadischen Wäldern schwerverletzt, mit völlig zerschmetterten Beinen unter dem Auto gefunden wird.

Die Dorfbewohner können ihn zwar retten, doch ist er auf lange Zeit auf Hilfe angewiesen. Hilfe, die ihm die Dorfbewohner aufgrund eines kompletten Stromausfalls nicht geben können und wollen. DIe einzig medizinische Kraft ist die Tieärztin des Dorfes. Nch notdürftiger Behandlung schaffen sie ihn zu einem anderen gestrandeten in der kanadischen Wildnis, ein alter Mann, der nur eins möchte: Zurück in die Stadt zu seiner dementen Frau.
Durch den Stromausfall ist dies nicht ohne Hilfe der Dorfbewohner möglich, also muss er sich um den jungen Mann kümmern um mit Nahrung versorgt zu sein im Winter und im Frühjahr mit Hilfe der Dörfler wieder nach Hause zu gelangen.

Dieses schon fast dystopisch anmutenden Werk hat mich von der ersten Seite in seinen Bann gezogen, die einzelnen Kapitel sind von der Daedalus und Ikarus Sage umrahmt, die hervorragend gewählt ist um den Inhalt der Geschichte zu unterstützen. Durch die Ich-Erzähler Perspektive befinde ich mich mit in dem engen Raum, in dem die Protagonisten agieren können. Ihr Lebensraum ist im kanadischen, strengen Winter sehr begrenzt, ein paar Quadratmeter für zwei starke Persönlichkeiten, jede mit ihrer eigenen Geschichte,

Der Autor versteht es in der für mich malerische Kulisse Kanadas aufzuzeigen, was mit Menschen geschieht, die von Jetzt auf Gleich auf sich selber zurückgeworfen werden. Vielleicht hat mich dieses Buch so sehr berührt, da auch wir in der Corona Zeit ein Stück weit auf uns selbst zurückgeworfen wurden....
Dieses Buch ist sowohl sprachlich , als auch inhaltlich für mich ein Meisterwerk und gehört zu meinen persönlichen Jahreshighlights.

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Rezensionen von Lesemama:

Vergangenheitsbewältigung

Denn das Leben ist eine Reise von Hanna Miller

Zum Buch:
Nie hätte Aimée Thaler gedacht, dass sie jemals wieder in ihren alten VW-Bus steigen würde. Sie hatte geglaubt, ihr altes Leben zusammen mit dem Bulli in der Garage eingemottet zu haben. Doch sie hält es nicht mehr aus mit Per, der ihren gemeinsamen Sohn Len ablehnt. Und so tut sie es doch, fährt eines Tages mit Len einfach los - wie früher, als sie mit ihrer Mutter im Wohnmobil lebte.

Im windgepeitschten St. Ives an der Küste Südenglands will Aimée neu anfangen. Doch ihr altes Leben holt sie ein: Auf dem kleinen Zeltplatz über dem Meer steht plötzlich Daniel, ihre Jugendliebe, vor ihr. Aimée muss sich der Vergangenheit stellen - damit sie endlich bei sich selbst ankommen kann.

Meine Meinung:
Eine so unglaublich tiefsinnige Geschichte. Sie hat mich mitten ins Herz getroffen und sehr berührt.
Immer wieder reisr Aimée zurück in die Vergangenheit, dadurch wird vieles aufgewühlt, aber auch vieles abgearbeitet. Ein ruhiger Roman, der mich dennoch sehr gut unterhalten hat. Wunderschöner Schreibsril, sehr gut zu lesen und ich kann das Buch nur empfehlen.

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Rezensionen von Lesemama:

Frau Bergmann und ich werden wohl keine Freunde mehr

Dann bleiben wir eben zu Hause! von Renate Bergmann

Zum Buch:
Das bisschen Quarantäne!
Hier schreibt Renate Bergmann, guten Morgen!
Das sind verrückte Zeiten, finden Se nicht? Keiner darf aus dem Haus, schon gar nicht wir alten Leute. Heute wäre unser monatlicher Geburtstagskaffee im Rentnerverein gewesen, den haben wir natürlich abgesagt. Mit anderthalb Metern Abstand versteht eh keiner was beim Unterhalten, und die Polonaise macht so auch keinen Spaß.

Aber mal ehrlich, man hat zu Hause doch immer was zu tun und man kann es sich ja schön machen. Früher nach dem Krieg mussten wir ja auch erfinderisch sein, und damals hatten wir noch kein Skeip für die Seniorengymnastik. Da fällt mir ein, ich muss noch die Teppichfransen kämmen. Und dann erzähle ich Ihnen, wie ich, Ilse und Kurt mit der Krise umgehen. Da können Se noch was lernen!
Ihre Renate Bergmann

Meine Meinung:
Frau Bergmann und ich werden wohl keine Freunde mehr, auch nicht während des Lockdowns und der Quarantäne.
Dumme Witze, viel Klischees, hohles Gefasel und eine 'Oma' die witzig sein will. Mir ist das alles zuviel, zu gewollt. Ich kann einmal über Fäsbuch lachen, aber immer wieder solche Gags sind total ausgelutscht.
Es ist einfach nicht mein Humor und ich werde auch kein Bergmann Buch mehr lesen.

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Rezensionen von Lesemama:

Nicht mein Ding

Auf Wolke Sieben sitzen auch nur Frösche von Britt Gerken

Bewertet mit 3 Sternen

Zum Buch:
Ylvi lebt mit ihrer Schildkröte Kalle bei ihrem besten Freund Tom. Und Ylvi ist in Tom verliebt. Als sie sich endlich überwindet und ihm ihre Gefühle gestehen will kommt Tom mit einer Freundin.
Ylvi lernt bei einer Fortbildung in Hamburg den smarten Mark kennen und dann gibt es da auch noch den Schildkrötenfreund Hannes.

Wer ist denn nun der Richtige?

Meine Meinung:
Mich sprach Cover und Klappentext an, auch die ersten Seiten lasen sich ganz gut.
Aber dann wurde ich nie richtig mit Ylvi warm, ich fand sie ganz fürchterlich naiv und nervig, auch Tom, der Berufsgamer zu sein scheint, machte einen sehr kindlichen Eindruck. Dazu passte dann der Ausspruch, 'Jungs werden sieben, danach wachsen sie nur noch' ganz gut. Dann fand ich das Rollenbild und die eigene Meinung, die Ylvi von sich hatte, total daneben. Es gibt Frauen, die sind keine Size-Zero Modells und trotzdem glücklich, das muss man nicht ständig erwähnen.

Den Schreibstil fand ich ganz gut, man kann es flüssig lesen, was mir bei Sympathie zur Hauptprotagonistin wahrscheinlich noch leichter gefallen wäre. Am Ende, das letzte Drittel fand ich dann sogar richtig gut, da gefiel mir die Entwicklung von Ylvi und auch die Handlung wesentlich besser.
Was mit hingegen gar nicht gefiel war die Sprache von Prissi und Peter (Peda).
Ich mag weder Sprachfehler noch Dialekt in solchem Ausmaß in Büchern. Mal ein Satz mag ganz witzig sein, aber so penetrant fand ich es störend. Wenn ich nicht genau weiß, was die Person damit sagen möchte, vergeht mir die Leselust. Dabei fand ich Peter, den ich mit als alternden Bodybuilder vorstellte, ganz nett.
Alles in allem war es eine nette Unterhaltungsgsgeschichte für ein paar schöne Lesestunden. Mit hat es halt leider nicht so gefallen, aber zum Glück sind Geschmäcker verschieden.

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