Kunden em pfehlungen
Rezensionen von SAW:
Ein schönes Buch...
Nächte zwischen der Zeit von Christoph Frühwirth
Christoph Frühwirth lebt auf dem Land und fühlt sich Land und Leute verpflichtet. Er setzt auf die alten Traditionen der Bauern und der Landgegenden, damit sie nicht verloren gehen. Schöne Fotos, alte Geschichten, wunderbare Rezepte machen das Lesen zum Genuss. Das Buch vereint so verschiedenes wie: wie man räuchert, die Christnacht von Peter Rosegger, die Niederwildjagd, Sagen aus dem oberösterreichischen Sandl, Rückzug in den Wald, Kärntens Pehtra Baba und vieles andere mehr.
Mir ist beim Lesen der Rezepte das Wasser im Munde zusammengelaufen. Einfach Süßspeisen aus dem, was früher im Winter vorhanden war, wie gebackene Mäuse, wenig aufwendig und trotzdem köstlich.
Dr. Rüdiger Opelt, Autor von "Der Tag hat 48 Stunden. Wie sie entschleunigen und dennoch alles schaffen"
Rezensionen von liesmal:
Worte und Bilder zum Träumen
Bilder die ich dir aus Worten male. Mit 2 digitalen Hörbüchern von Jando
„Bilder, die ich dir aus Worten male“ – Diesen Titel trägt das Buch, das zum zehnjährigen Jubiläum bei KoRos Nord erschienen ist. Seit zehn Jahren gibt es den großen Geschichtenschreiber Jando und genauso lange ist auch der kleine Jando aus der Hand der Illustratorin Antjeca dabei. Im wirklichen Leben sind Jando und Antjeca Geschwister, die in ihren Büchern ihre unterschiedlichen Talente zeigen und ihre Leser und Zuschauer stets mitnehmen auf eine Reise dorthin, wo die Liebe zu Hause ist.
Zum Jubiläum hat Jando die schönsten Bilder und Zitate aus seinen bisher erschienenen Geschichten in einem Buch gesammelt. Dazu gibt es noch die bezaubernden Erzählungen „Sternenreiter – Wie alles begann“ und „Die kleine Weihnachtsbäckerei“. Als zusätzliche Überraschung bekommt man noch Geschenke: die digitalen Hörbücher „Im Himmel gibt es einen Bahnhof“ und „Die kleine Weihnachtsbäckerei“. Wer mag, ist an unterschiedlichen Stellen im Buch eingeladen, seine eigenen Gedanken, Wünsche und Träume schriftlich festzuhalten.
Jandos Geschichten laden nicht nur ein zum Träumen, sondern sie regen mich auch an, an meinen Träumen festzuhalten. Zusammen mit den wunderschönen Bildern von Antjeca bekommen sie einen ganz besonderen Wert. Bezaubernd und herzbewegend sind die aus liebevollen Herzen kommenden Worte und Bilder und schenken Ruhe und Frieden.
Wie bereits andere von Jandos Büchern bringt mich auch dieses Buch dazu, meine Seele baumeln zu lassen. Es ist meiner Meinung nach gut geeignet als besonderes Geschenk – zu Weihnachten oder einfach so – und ich gebe gern meine Empfehlung dafür.
Rezensionen von heinoko:
Überraschend und wendungsreich, aber zu ausufernd
Aus dem Schatten des Vergessens von Martin Michaud
Winter in Montreal. Am Tag vor Weihnachten wird die Psychologin Judith Harper bestialisch umgebracht. Etwa zur gleichen Zeit verschwindet der angesehene Anwalt Nathan Lawson, nachdem er in offensichtlicher Panik auf einem Friedhof Dokumente vergraben hatte. Und kurz darauf stürzt ein Obdachloser vom Wolkenkratzer.
Er hinterlässt die Brieftaschen von Harper und Lawson. Détective Victor Lessard, der mit der Last seiner Vergangenheit kämpft, versucht zusammen mit seiner Kollegin Jacinthe Taillon den Vorfällen auf den Grund zu gehen. Als den beiden eine Aufnahme mit der Stimme von Lee Harvey Oswald, dem Mörder von J. F. Kennedy, zugespielt wird, bekommen sie eine Ahnung von den Abgründen, in denen sie herumstochern müssen.
630 Seiten, die mir vor allem zu Beginn Einiges abforderten. So viele Szenenwechsel, so viele Personen, so viele angerissene Handlungsstränge. Es dauerte eine Weile, bis ich mich einigermaßen zurecht fand. Der teilweise geradezu originell zu nennende, überraschend kreative Schreibstil forderte ebenso meine volle Aufmerksamkeit wie die oftmals detailreichen Schilderungen. Andererseits blieb der Thriller durchweg kurzweilig und mit unerwarteten Wendungen versehen. Immer wieder tischt uns der Autor ein neues Detail auf, das die Sicht auf die Dinge verändert.
Ein Thriller mit unvorhersehbarem Handlungsaufbau, durchaus spannend-unterhaltsam zu lesen, mit einem sympathischen Ermittlerteam, das es sich privat und beruflich nicht gerade leicht macht, dazu mit dem winterlichen kanadischen Ambiente versehen – alles in allem eine gelungene Mischung. Einziger Kritikpunkt ist für mich, dass für meinen Geschmack zu ausufernd erzählt wird, dass unwichtigen Nebensächlichkeiten zu viel Raum gegeben wird und eine vorsichtige Straffung dem Buch gut getan hätte. Und warum nur hat man aus dem schönen französischen Buchtitel „Je me souviens“ solch einen hölzernen deutschen Titel gezimmert?
Rezensionen von Castilleja:
Blair
The Last Goddess, Band 1: A Fate Darker Than Love (Nordische-Mythologie-Romantasy von SPIEGEL-Bestsellerautorin Bianca Iosivoni) von Bianca Iosivoni
Ich habe schon so einige Bücher von Bianca Iosivoni gelesen und bin bei der Lektüre bisher noch nie enttäuscht worden und so ist es mir auch dieses Mal ergangen. In diesem Buch "entführt" uns die Autorin in die nordische Mythologie und verbindet diese mit einer tollen, spannenden Geschichte mit interessanten, mehrschichtigen Charakteren.
Über Valkyren in einen Roman eingebunden habe ich bisher auch noch nicht oft gelesen. Auch die beeindruckende Landschaft Kanadas ist hier gut gewählt, auch wenn ich eher an Skandinavien gedacht hatte, als ich den Klappentext gelesen habe. Blair gefiel mir gut und auch, wie sie sich den Herausforderungen stellt und sich im Laufe des Buches weiter entwickelt hat. Auch die Freundschaft zu Ryan wird gut beschrieben. Die Spannung und das Tempo werden gut gehalten und am Ende des Buches bleibt noch so viel offen, dass ich gespannt auf den nächsten Teil warte.
Rezensionen von Castilleja:
Auf ins Baskenland
Baskische Tragödie von Alexander Oetker
Luc Verlain holt in diesem Fall die Vergangenheit ein. Dabei war es doch eigentlich alles so schön. Anouk und er sind ganz harmonisch und außerdem ist sie schwanger. Auf der Arbeit gibt es auch nur ein paar kleinere Fälle und das Team kann sich erholen vom letzten Fall und macht sich mehr Gedanken darüber, wo sie die Mittagspause verbringen.
Doch dann kommt ein Anruf. Ein kleiner Junge hat am Strand gespielt und dabei hochwertiges Kokain gefunden und probiert. Der Junge fällt ins Koma. An mehreren Strandabschnitten werden ähnliche Pakete mit Kokain gefunden. Die Spur führt ins Baskenland. Außerdem hat Luc einen Brief mit einem Vaterschaftstest erhalten, anonym. Er ist schon Vater und bisher wusste er nichts von der Existenz von Léa. Doch bevor Luc richtig ermitteln kann, wird er festgenommen und beschuldigt, unvorstellbare Taten begangen zu haben. Er kann fliehen, doch die Ermittlungen erschweren sich so natürlich. Ein Großteil des Buches spielt dieses Mal in San Sebastiàn und auch die kulinarischen Aspekte kommen wieder einmal nicht zu kurz. Ein spannender Fall, eine actionreiche Auflösung - Oetker wird immer besser!
Rezensionen von marsu:
Schnitzeljagd
Baskische Tragödie - Luc Verlains vierter Fall (Luc Verlain 4) Luc Verlain von Alexander Oetker
Dies ist bereits der vierte Fall von Luc Verlain, und ich habe schon seit der Ankündigung gespannt darauf gewartet. Da es recht viele Bezüge zu den vorhergehenden Bänden gibt, ist es sicherlich ein größeres Vergnügen, wenn man die Reihe kennt, doch auch Neueinsteiger werden bestimmt gut unterhalten.
Luc ist glücklich und zufrieden. Nach dem letzten aufregenden Fall rund um die Austernfischerei ist es ruhig geworden und sie konnten alle ein wenig zur Ruhe kommen. Außerdem ist Anouk schwanger und beide freuen sich sehr auf das Kind. Doch die Ruhe wird jäh unterbrochen. Ein kleiner Junge wurde mi einer schweren Vergiftung ins Krankenhaus eingeliefert, nachdem er am Strand Kokain gefunden hatte. Die Ermittlungen starten auf Hochtouren. Zugleich hat Luc wieder einen Brief erhalten in der bekannten Handschrift - mit einer unglaublichen Information. Als Luc sich wegen der Ermittlungen ins Baskenland begibt, überschlagen sich die Ereignisse und er wird auf einmal zum Gejagten. Er begibt sich gezwungenermaßen auf eine gefährliche Schnitzeljagd... Alexander Oetker ist ein spannender Fall gelungen, der tief in die Vergangenheit des Protagonisten reicht. Die Auflösung ist komplex und überzeugend. Der versierte Vortrag von Frank Arnold hat das Buch noch spannender gemacht. Ich freue mich schon auf die Fortsetzung.
Rezensionen von Bücherwurm78:
Was wäre wenn
Die Republik von Voland Maxim
Was wäre wenn die DDR der große deutsche Staat nach 1945 ist und es nur West-Berlin gibt? In diesem Buch ist das die Realität. Dann passiert ein Giftgasanschlag in der Hauptstadt Berlin. Gustav Kuhn, ein MfS-Oberst, der eigentlich der DDR den Rücken kehren wollte, sucht die Drahtzieher. Auf der gleichen Spur sind in West-Berlin die Geheimagentin des M16, Harper Parker-Moreau und ihr Chef Bristol auf der Suche nach der Wahrheit hinter diesem Anschlag.
Die Inhaltsbeschreibung hatte mich sehr neugierig gemacht, da ich selbst bin in der DDR aufgewachsen, so dass es auch aus diesem Hintergrund interessant für mich klang. Mir hat dieser Roman auch sehr gut gefallen. Das einzige was mir nicht ganz so gut gefallen hat ist, dass es teilweise für mich zu viele Detailerklärungen um die genaue Aufteilung nach 1945 und die verschiedenen Geheimdienste gab, da wäre eine knappere Erklärung schöner gewesen. Aber für mich das Interessante an diesem Buch war der Giftgasanschlag in Berlin und die Suche nach dem Hintergrund durch drei verschiedene Stellen. Durch Gustav Kuhn, durch Harper und durch Christopher Mueller, der gerade seine Familie in der DDR besucht und ungewollt mit hineingezogen wurde. Dies war alles wirklich sehr spannend geschrieben. Was mir auch sehr gut gefallen hat war das Ende des Buches, dies war leider typisch DDR.
Rezensionen von KimVi:
Vom Jäger zum Gejagten
Die Hornisse von Raabe Marc
Als der LKA-Ermittler Tom Babylon vom Babyschwimmen zu einem Tatort gerufen wird, ahnt er noch nicht, dass dieser Fall eine Wendung nimmt, die ihn und seine Familie bis ins Mark erschüttern wird. Denn plötzlich wird Tom vom Jäger zum Gejagten. Alle Indizien deuten darauf hin, dass Tom der Täter ist.
...
Nach "Schlüssel 17" und "Zimmer 19" ist "Die Hornisse" bereits der dritte Band, in dem Tom Babylon und seine Kollegin, die Psychologin Sita Johanns, sich auf die Suche nach einem perfiden Killer machen. Obwohl man dem aktuellen Geschehen sicher auch dann folgen kann, wenn man noch keinen Teil dieser Serie kennt, ist es ratsam, sie in der richtigen Reihenfolge zu lesen. Denn es wird immer wieder Bezug auf die vorherigen Ereignisse genommen. Es gibt dazu zwar eingeflochtene Erklärungen, die über das nötigste Grundwissen informieren, dennoch kann man die Lage einfach besser einschätzen, wenn man Vorkenntnisse hat. Außerdem könnte man sich mit dem Wissen, das man beim Lesen dieses Bands erlangt, die Spannung verderben, falls man im Nachhinein die vorherigen Teile lesen möchte.
Der Einstieg in diesen Thriller gelingt nahezu mühelos. Tom Babylon ist noch immer davon überzeugt, dass seine Schwester Viola, die als Kind spurlos verschwand, am Leben ist. Wie auch schon in den vorherigen Bänden, nimmt er sie wahr und spricht mit ihr. Dieses Mal nimmt Viola allerdings nicht zu viel Raum ein. Es geht noch tiefer zurück in Toms Vergangenheit.
Die Handlung wird aus wechselnden Perspektiven betrachtet und trägt sich außerdem auf zwei Zeitebenen zu. Im aktuellen Strang beobachtet man nicht nur, wie Tom ins Visier der Ermittlungen gerät, sondern auch die Bemühungen seiner Kollegen, den Mord an einem gefeierten Rockstar aufzuklären. Natürlich versucht Tom auch auf eigene Faust den Täter und sein Motiv zu enttarnen. Beim Rückblick in die Vergangenheit wird man in die DDR, in die Zeit kurz vor dem Mauerfall, zurückversetzt. Hier erfährt man mehr über Toms Mutter, von der Tom immer dachte, dass sie bei einem Unfall starb.
Beide Handlungsstränge sind durchgehend interessant. Auch wenn man zunächst nicht ahnt, wie sie sich verbinden werden. Durch rasante Szenenwechsel wird bereits früh ein hohes Tempo aufgebaut, das nicht nur gehalten werden kann, sondern sich im Verlauf der Handlung stetig steigert. Dadurch gerät man früh in den Sog der Ereignisse. Man fiebert mit Tom Babylon mit und stellt eigene Überlegungen an. Überraschende Wendungen sorgen allerdings dafür, dass man sich nicht sicher sein kann, ob man mit den eigenen Vermutungen richtig liegt. Zum Ende hin spitzen sich die Ereignisse dramatisch zu und gipfeln in einem atemberaubend spannenden Finale. Und wenn man meint, dass man am Schluss aufatmen kann, wird man mit einem Cliffhanger konfrontiert, der dafür sorgt, dass man am liebsten sofort weiterlesen würde.
Ein hochspannender und sehr persönlicher Fall für Tom Babylon!
Rezensionen von Lilli33:
So spannend wie die Vorgänger
Die Hornisse von Raabe Marc
So spannend wie die Vorgänger
Inhalt:
In Berlin wird der berühmte Rockstar Brad Galloway ermordet. Seine ausgeblutete Leiche wird ausgerechnet im Gästehaus der Polizei gefunden. Tom Babylon und die Polizeipsychologin Sita Johanns machen sich auf die Suche nach dem Mörder. Doch bald wird klar, dass Tom von dem Fall weitaus mehr betroffen ist, als ihm und seiner Familie lieb sein kann.
Meine Meinung:
Dies ist bereits der 3. Fall für Tom Babylon, und auch wenn es eine Art Rahmenhandlung gibt, braucht man nicht unbedingt Vorkenntnisse. Der aktuelle Kriminalfall ist in sich abgeschlossen, und zur Rahmenhandlung gibt es hier genügend Informationen, um folgen zu können. Aber natürlich ist dies schöner und einfacher, wenn man die vorherigen Bände auch gelesen hat und die auftauchenden Personen bzw. Hinweise auf zuvor Geschehenes dadurch besser einordnen kann.
Erzählt wird in zwei Handlungssträngen. Verwirrung kann dabei eigentlich nicht entstehen, denn es wird vor jedem Kapitel angegeben, wann es spielt, sogar mit Wochentag, Datum und Uhrzeit. Die Handlung in der Gegenwart (2019) wird dabei im Präsens erzählt, die in der Vergangenheit (1989) im Imperfekt. Zudem sind die Kapitel der Vergangenheit kursiv gedruckt.
Es ist insgesamt ein sehr bedrückender Thriller, gibt er doch Einblick in düstere Machenschaften in der Ex-DDR, erzählt aber auch, wie schnell man unter falschen Verdacht geraten kann, von dem man sich kaum mehr befreien kann.
Die Handlung verläuft in hohem Tempo. Sie ist klasse konstruiert, sodass man nicht gleich errät, wie alles zusammenhängt und es von Anfang bis Ende super spannend bleibt.
Die Hauptfigur Tom Babylon erhält eine ungeahnte Tiefe mit vielen verschiedenen Schichten. Hier kommt nicht nur der Polizist Tom zum Vorschein, sondern auch der Ehemann Tom, der Vater Tom und der Sohn Tom. Dabei kommt er größtenteils sehr sympathisch rüber, erweist sich, wenn notwendig, aber auch als knallhart - ein Mann mit Rückgrat, aber auch mit Gefühlen. Das hat mir sehr gut gefallen.
„Die Hornisse“ endet mit einem Cliffhanger bezüglich der Rahmenhandlung, der mich neugierig auf die Fortsetzung macht, aber nicht so schlimm ist, dass er mir schlaflose Nächte bereiten wird. ;-)
Die Reihe:
1. Schlüssel 17
2. Zimmer 19
3. Die Hornisse
Rezensionen von Claudia R:
gruselig ... schön !
Der bleiche Hannes von Gumpert Steffen
Klappentext:
Dies ist die Geschichte vom bleichen Hannes. Leih mir ein Ohr, dann erzähl´ ich sie dir. Er erscheint in Gestalt eines kleinen Mannes und wohnt auf ´ner Insel nicht weit von hier.
»Eine ganze Woche mit deinen Eltern auf einer einsamen Insel zu verbringen, ist doch super!« Joris ist genervt.
Er könnte sich bei Weitem etwas Schöneres vorstellen als diesen Urlaub auf einer unbewohnten Insel. Doch da steht die Familie schon an der Reling des kleinen Schiffs, das sie auf die Insel bringen soll. An Bord erzählt der Kapitän von den geheimnisvollen Geschichten, die die Insel umwehen. Auf der Insel soll ein Geist sein Unwesen treiben. Er hat sogar schon einmal eine Gruppe Touristen beinahe zu Tode erschreckt. Jetzt sieht die Sache für Boris ganz anders aus. Und tatsächlich wird der Aufenthalt aufregender, als ihm lieb ist.
Cover:
Das Cover ist sehr schön gestaltet und auch ein wenig gruselig, abenteuerlich und macht auf jeden Fall neugierig. Es gibt sehr viel darauf zu entdecken und vor allem der schwebende weiße Kris wirkt sehr mystisch und macht neugierig. Auch ein kleiner rothaariger Junge und ein aus dem Nest gefallener Vogel ist zu erkennen. Der Wald ist sehr detailreich dargestellt und die Farben so gewählt, dass eine ganz eigene und besondere Stimmung herüber kommt. Ein Cover das neugierig macht und das Interesse weckt.
Meinung:
Der Schreibstil ists sehr angenehm und flüssig und es lässt sich sehr gut lesen.
Allein der Beginn mit der Aufklärung über den Unterschied zwischen Geistern und Gespenstern ist sehr interessant und toll gemacht. Sehr wissenswert und gut durchdacht.
Die Einführung in die Geschichte beginnt in Reimform und hat mir auch richtig gut gefallen. Danach trifft man auf Boris und die Geschichte beginnt und wird in Comic-Form weitergeführt.
Teils sind die Sprechblasen bzw. die Schrift in den Sprechblasen ein wenig klein, aber immer noch sehr gut erkennbar. Es eignet sich sehr gut zum Vorlesen und anschauen, aber auch gut zum selber lesen.
Die Bilder sind sehr schön illustriert und auch die Farben wurden gut gewählt und sind sehr gut durchdacht.
Die Geschichte selbst ist ein wenig gruselig und sehr spannend und diese Stimmung wird sowohl durch die Erzählweise, aber auch durch die farbliche Stimmung der Bilder sehr gut herüber gebracht.
Boris ist erst gar nicht erfreut, dass er gemeinsam mit seinen Eltern eine Woche auf einer einsamen Insel verbringen soll. Doch dann hört er von einem Geist, der dort Leben soll. Im Wald macht er sonderbare Beobachtungen, doch zu viel möchte ich an dieser Stelle noch nicht verraten, da ich nicht zu viel vorweg nehmen möchte.
Die Geschichte ist sehr gut durchdacht und das Ende bleibt recht offen, so dass man frei darin ist, zu überlegen, wie es weiter gehen könnte.
Die Charaktere sind sehr gut durchdacht und liebevoll gestaltet. Auch "die Anderen" sind sehr schön dargestellt und auch die Veränderung der Farben macht an dieser Stelle sehr viel Sinn.
Farblich und Gestalterisch hat mir das Buch sehr gut gefallen. Die Illustrationen sind wunderschön und es gibt sehr viel, auf jedem einzelnen Bild, zu entdecken.
Fazit:
Liebevoll, emotional, ein wenig gruselig, und einfach richtig gut durchdacht, macht dieses Buch sehr viel Spaß und sorgt für richtig gute Unterhaltung.










