Kunden em pfehlungen
Rezensionen von Recker!:
Die Probleme der Sprache
Der Dativ ist dem Genitiv sein Tod. Folge 2.Folge.2 von Bastian Sick
Falsches Deutsch, Etymologie von Wörtern wie ebend, türken und ausgepowert und ein Crashkurs über das E-Mail schreiben. All dies ist in diesem Buch und noch viel, viel mehr. Dieses Buch sammelt all diese Kolumnen. Auch die anderen Bücher der Reihe machen es ihm gleich, sammeln alle die Zwiebelfisch-Kolumnen.
Der Schreibstil ist sehr gut geworden. Das Buch erzählt in jeder einzelner Kolumne das Problem von Anfang bis Ende und man fühlt sich informiert. Jedoch, was ich auch bei dem Buch des Herrn Böhmermann beklagt habe, sind hier unlustige Witze dabei. Oder vielleicht sind diese Witze für eine andere Generation. Auch möglich.
Der Inhalt war rech`t interessant. Es mag aufgefallen sein, dass zuvor ein Apostroph an einer falschen Stelle verwendet wurde. Dies ist auch eines der geschilderten Probleme. Man kann die ganzen Probleme in zwei Probleme zusammenfassen:
1. Die deutsche Sprache wird anglisiert, weshalb sich viele nicht mehr an korrektes Deutsch halten.
2. Viele Leute benützen umgangssprachliche, informelle Ausdrücke bei formellen Anlässen wie Zeitungsberichten u. co.
Dies wurde anschließend geprüft, ob es in der Umgebung des Bloggers typisch ist. Das erste stimmt, so werden beispielsweise beim Corona-Krisenmanagement statt Wörtern wie Zusperren Lockdown und andere englische Ausdrücke. Gegen die Verwendung englischer Wörter spricht grundsätzlich nichts. Ès sollte aber ein Ersatz für das ältere Publikum gewählt werden, da diese Leute oftmals kein Englisch können. Auch das zweite Problem ist wahr. Beispielsweise der renommierte Journalist Armin Wolf wechselte in der ZIB bei der Verabschiedung in einen Tiroler Dialekt.
Fazit? Der Schreibstil war sehr gut und die Probleme trafen die Wahrheit, wie ein Hammer einen Nagel.
Fragwürdiger Schreibstil
Ostwind von Kristina Magdalena Henn; Lea Schmidbauer
Mika ist glücklich, denn sie hat ihr Ziel erreicht: Auf dem Gestüt Kaltenbach lebt sie mit ihrem Freund Milan, ihrem besten Freund Sam und ihrem Pferd Ostwind. Bei einem Unwetter wird Ostwinds Geliebte 34 verletzt und erliegt diesen Verletzungen. Deshalb machen sich Mika und Ostwind auf eine Reise zur Bewältigung, eine Reise zu Ostwinds Heimatsort Ora in Andalusien.
Dort erleben sie ein Abenteuer mit dem andalusischen Stallmädchen Sam und erkennen, dass es in anderen Ländern ähnlich zu geht wie daheim.
Die Geschichte ist recht cool. Denn die Geschichte ist auch für Antirassismus, da Mika mit den Spanier*innen umgeht, wie mit allen anderen auch, sie versucht Deutsch zu reden und ist genau so höflich wie mit ihren Freund*innen vom Gestüt Kaltenbach. Die Geschichte ist recht interessant, da sie gegen die Schuldfrage spielt. In einer Zeit, wo die meisten Menschen nach einem Schuldigen für die Situation suchen, ist es wichtig aufzuzeigen, dass es nicht immer um die Schuldfrage geht, sondern man manchmal auch Geschehnisse einfach hinnehmen sollte. Aber da würde ich mich zu sehr in eine Gottesrolle hineinsteigern, das steht aber keinem Menschen zu.
Die Geschichte ist auch gegen Nestlès Idee , aus Wasser Geld zu machen. Denn der Vater von Sam aus Andalusien, Petros, verkauft sein Land an die Gemeinde, die es widerum an eine Firma, die Nestlè ähnelt, verkauft. Doch um das rückgängig zu machen, wurde ein altes Pferderennen wieder veranstaltet. Es ist sehr gut aufzuzeigen, dass man sich sehr wohl gegen Nestlè wehren kann. Hoffentlich passiert das auch mal in der Realität.
Die Figuren sind allesamt recht normal, auch wenn es Helden in dieser Geschichte gibt. Da wäre beispielsweise die Protagonistin Mika, die ihr Traumleben hat. Doch sie ist dennoch nicht zufrieden. ,,Träume mögen in der Realität anders sein"- Timmy B. 2020
Dieses Zitat beschreibt Mika recht gut. Ihre Träume wurden wahr und machten sie beinahe verrückt. Diese Botschaft an Kinder zu richten, ist jedoch sehr fragwürdig, da genau Kinder nach etwas streben sollen. Genau Kindern sollte so etwas nicht als Positiv-Beispiel vorgehalten werden. Aber Mika hat auch andere seltsame Seiten. Beispielsweise zu Beginn des Buches:
Ostwind und 34 stehen im Stall, Mika kommt rein und holt Ostwind, weil sie spürt, dass 34 allein sein möchte. Doch das führt schlussendlich zu 34s Tod. Sie erkennt aber im späteren Verlauf, dass sie falsch gehandelt hat und das ist auch gut so, da man die Fähigkeit Fehler zuzugeben lernt.
Mika ist eine komplizierte Person, die weder nur gut noch nur böse ist. Dadurch wird auch vermittelt, dass kein Mensch nur gut/ nur böse ist.
Dann wäre da noch Mikas Freundin Fanny. Sie war die meiste Zeit in Paris, kam jedoch im richtigen Moment und brachte die Idee für das Rennen als Lösung gegen die Kapitalisierung von Oras Wasser mit. Auch wenn Mika die Protagonistin ist, ist Fanny die Heldin. Mikas Lösung für schwierige Situationen ist, rauszufinden, was Fanny täte. Ohne Fanny wäre die ganze Geschichte ohne Spannungsbogen. Denn das Highlight, das Rennen, kam nur durch sie zustande. Sie ist die wahre Heldin. Mika ließ 34 sterben, haut mit Ostwind ab, ohne an das Therapiezentrum und die ganzen armen Pferde zu denken. Doch zum Schluss lässt Mika Ostwind in Ora, da es ihm in Kaltenbach schlecht ginge. Sie denkt nicht an das Fohlen, dass ohne Eltern aufwächst, nicht an die Großmutter, die dadurch 500.000 € verliert. Hauptsache Ostwind geht`s gut. Doch Fanny ist anders. Sie denkt an alle und schadet keinem, die wahre Heldin.
Das Konzept der Protagonistin als Antagonistin ist interessant. So etwas sieht man wohl in sonst keinem anderen Buch. Dieses Konzept ist neu und originell.
Ob es einen Schreibstil gibt, ist fragwürdig, denn es wirkt wie eine Kindergeschichte, die genauso gut aus einer Kinderfeder stammen könnte. Denn es gibt keine komplizierten Satzkonstruktionen, die meisten Wörter sind einfach und keine Fachwörter, wenn das Wort Achluphobie vorkäme, schreibe man Angst vor Dunkelheit statt dem Fachwort Achluphobie.
Fazit? Das Buch war sehr gut, auch wenn die Existenz eines eigenen Schreibstils fragwürdig ist.
Miese Story, mieser Schreibstil, der vermittelte Inhalt jedoch gut
Ostwind - Zusammen sind wir frei von Carola Wimmer
Mika ist eine Schülerin, die beinahe Autos rammt, weil sie sich für einen Nichtsnutz hält. Ihre Großmutter, Weltmeisterin in Pferderennen, ihre Eltern Profis in Physik. Wegen ihrem Zeugnis kann sie über die Sommerferien nicht mit ihrer besten Freundin Fanny ins Sommercamp, sondern kommt zu ihrer Großmutter auf das Gestüt Kaltenbach.
Dort trifft sie auf ein Pferd,Ostwind, das eine ähnliche Vorgeschichte hat wie sie: Beide haben Ahnen, die in etwas begabt sind, beide werden an einem Ort eingesperrt, beide verletzten unwillentlich Menschen und auch wie Gefangene behandelt. Doch Ostwind soll geschlachtet werden! Um das zu verhindern, lernt Mika bei einem ehemaligen Pferdetrainer, Herr Kaan, Ostwind verstehen und reiten, um mit ihm bei dem alljährlichen großen Pferdeturnier, den Kaltenbach Classics, zu reiten, sich selbst beweisen, dass sie kein Nichtsnutz ist, und der Großmutter beweisen, dass Ostwind nicht geschlachtet werden soll. Wird sie all dies schaffen?
Die Geschichte ist mäßig, da so gut wie nichts passiert. Mika kann nichts, Mika geht auf Pferdehof, Mika lernt Ostwind kennen, Mika wird Ostwinds Bezugsperson, gemeinsam reiten sie das Turnier, danach wird Ostwind wegen einer heimtückischen List krank, Mika nimmt die Krankheit mit und zum Schluss geht es alle wieder gut. Es passiert nicht viel spannendes, außer die Situation um die Krankheit.
Auch wenn die Geschichte mäßig ist, ist der Inhalt, der vermittelt wird, toll, da es das Schulsystem kritisiert, dass es alle Schüler traurig mache, doch auch vermittelt es die Botschaft, dass jeder Mensch bestimmte Fähigkeiten hat und diese nur warten, entdeckt zu werden. In Zeiten, wo wegen Corona das ganze Land im Lockdown ist, sind solche Botschaften besonders wichtig, damit man nicht die Hoffnung aufgibt. Andererseits ist es dadurch, dass es das System kritisiert ein bisserl anarchistisch, da es dazu aufruft, das System zu stürzen. Dass das alles noch in die Fassade eines Kinderbuches gepackt ist, finde ich cool, da es vermutlich schwierig war derartigen Mischmasch zwischen Aufruf zum Systemumsturz und Pferdeliebe zu schreiben.
Auch wenn der Inhalt toll und die Geschichte mäßig ist, ist der Schreibstil kompliziert zu bewerten. Denn da es offensichtlich für Kinder sein sollte, ist es fragwürdig, ob der Schreibstil absichtlich derartig schlecht geschrieben ist, um die Kinder anzusprechen, oder ob die Autorin derartig schlecht schreibt, weil sie es nicht besser kann. Deshalb ist ein Urteil über den Schreibstil unmöglich.
Fazit? Das einzige Gute ist der Inhalt, die Geschichte ist schlecht und über den Schreibstil kann nicht geurteilt werden.
Die wahre Bedeutung von Weihnachten
Doktor Proktor und das beinahe letzte Weihnachtsfest von Jo Nesbø
Herr Thrane gibt sich als Pilzinspektor aus, kauft dem norwegischen König Weihnachten ab und stiehlt die Kopie des Rathauses der Urkunde, in der beglaubigt wird, dass dem Weihnachtsmann Weihnachten gehört, und lässt eine Urkunde aufsetzen, in der beglaubigt, dass ihm Weihnachten gehört. Somit ist er von der Staatsseite her im Recht und darf, was er will.
Deshalb macht er Weihnachten zu einem Fest des Kapitalismus, man darf nur Weihnachten feiern, wenn man 1000€ bei seinem Kaufhaus ausgibt. Doch das lassen sich Doktor Proktor und seine Freunde Lise und Bulle nicht gefallen und retten Weihnachten. Gut, dass sie auch den echten Weihnachtsmann kennen.
Ein Aspekt aus dem Buch gefiel mir sehr gut. Der Weihnachtsmann hörte in den 1990ern auf, doch es fiel keinem auf, die Familien beschenkten sich immer gegenseitig mit viel mehr, als der Weihnachtsmann jemals produzieren könnte, und es fiel nicht mal auf, dass der Weihnachtsmann aufhörte. Wegen dem Klimawandel mussten die Wichtel nach Australien auswandern und wurden durch Roboter ersetzt, die Rentiere kommen von Australien. Kurzgesagt, die moderne Konsumgesellschaft. Das fand ich ein interessantes Konzept, da kritisiert wird, dass zu viel gekauft wird (Weihnachtsgeschenke), dass es wegen dem Klima Tierarten aus ihrem heimischen Lebensraum vertrieben werden (Wichtel) und die Produkte von überall her kommen (Rentiere).
Die Figuren sind ein breites Spektrum.
Bulle ist einer der Protagonisten. Er hat immer einen Witz auf Lager, steckt voller Fantasie und ist trotz seiner Armut nicht traurig. Durch Bulle wird die Aussage vermittelt:,, Man kann sich Freude nicht erkaufen." Dieser Aspekt ist bei diesem Kinderbuch sehr gut, dass Geld zwar die Welt regiert, man davon allein aber noch lange nicht glücklich wird.
Liese ist "das liebste Mädchen der Welt", setzt sich zeitintensiv gegen Leid ein und auf sie passt der Begriff Nihilistin auch recht gut, da sie es schön findet, wenn man zu Weihnachten nichts Großes bekommt, sondern nur kleine Aufmerksamkeiten wie ein Buch oder ein Kreisel. Sie ist sozusagen das Gegenteil der modernen Konsumgesellschaft, will wenig haben und hat für alle Dinge, die ihr wichtig sind Zeit. Dieser Aspekt gefiel mir auch sehr gut, da dadurch vermittelt wird, dass man sich für alle Dinge, die einem wichtig sind, Zeit nehmen sollte und nicht alle Dinge aus der Welt braucht.
Doktor Proktor ist ein genialer Erfinder, unter anderem von Pupspulver, Zeitreisen, unsichtbaren Bumerangs und vielen weiteren Erfindungen. In seiner Kindheit schenkte man sich zu Weihnachten Erfindungen, unter anderem eine Pralinenschachtel, deren Pralinen "Nimm mich" beim Öffnen schreien. Sein Vater arbeitet mit dem Weihnachtsmann zusammen und er ist derjenige, der den Weihnachtsmann überzeugt, bei der Rettung von Weihnachten mitzumachen und den Job Weihnachtsmann wieder anzufangen. Durch ihn wird unter anderem Überzeugungskraft vermittelt, ein Wert, den man in der heutigen Gesellschaft sehr häufig braucht, ja man glaubt es kaum, man braucht ihn sogar beim Rezensieren von Büchern????. Auch wird durch ihn vermittelt, dass man zu Weihnachten nicht unbedingt immer etwas kaufen muss, sondern selbstgemachtes viel mehr zählt.
Über Lieses Eltern gibt es nicht viel zu sagen. Sie schenken zu Weihnachten nur nützliche Geschenke und machen eine Liste, in der sie den Wert des jeweiligen Geschenkes eintragen, um im nächsten Jahr für ebendiese Summe der Person etwas zurückzuschenken. Lieses Vater arbeitet als Kommandant für Norwegen und bläst am Heiligen Abend einen Schlitten, den er für einen finnischen Jäger hält, Dieses Verhalten wird auch im Buch ziemlich kritisiert. Dass diese beiden Eltern den Geist von Weihnachten nicht verspüren und auch keine Fehler bekennen macht sie in meinen Augen zu "Bösewicht*innen", da sie statt Nächstenliebe zu zeigen, nützliche Dinge verschenken und den Preis ganz genau nehmen, statt einer stillen Nacht blasen sie einen Schlitten vom Himmel. Doch darum geht es bei Weihnachten nicht. Es geht darum, anderen eine Freude zu machen und ein ruhiges und besinnliches Fest zu feiern. Deshalb finde ich es gut, dass die Eltern für ihre Aktionen kritisiert werden.
Bulles Mutter ist zu Beginn ähnlich wie Lieses Eltern, eigentlich noch schlimmer. Denn sie will Bulles Sachen wegnehmen, sie zu Geld machen und mit diesem Geld bei Herrn Thrane einkaufen. Dann verkauft sie eines von Bulles wertvollsten Schätzen, die Trompete, die er von seinem Opa bekam, der jedoch das Mundstück fehlt, sodass kein Ton rauskommt. Auch hat sie die einzige Urkunde, in der steht, dass dem Weihnachtsmann Weihnachten gehört, beinahe als Klopapier benützt, doch Bulle hielt sie davon ab. Doch als Bulle, Liese und Proktor Weihnachten retten, besinnt sie sich zum Weihnachtsgeist der Nächstenliebe, kauft die Trompete zurück und gemeinsam mit Liese kauft sie
Herr Thrane ist der typische Kapitalist. Er will immer noch mehr, zwingt die Leute eine bestimmte Summe bei ihm auszugeben, alles in allem ein Geizkragen. Doch dann landet er auf einer Insel mitten im Meer und denkt, dass er Weihnachten auf nimmer Widersehen an die Menschheit zurückgibt, doch dann wenn es hart auf hart kommt, Weihnachten doch lieber für sich behält. Durch ihn wird impliziert, dass sich manche Menschen nie ändern. Auch das gefiel mir recht gut, da dadurch auch aufgerufen wird, stark zu sein für Herzensangelegenheiten.
Der norwegische König verhält sich wie ein Trottel. Denn statt autoritär zu handeln, lässt er Leute, die mit ihm reden wollen, aus seinem Palast werfen, schreit schnell mal das Wörtchen langweilig und spielt am liebsten mit seiner Playstation. Ich finde gut, dass er als König so dargestellt wird, da Monarchien längst aus der Mode sind. Deshalb finde ich gut, dass der König sich nicht wie ein König benimmt. Anmerkung: Norwegen befindet sich in einer konstitutionellen Monarchie, also das, was Österreich und Deutschland vor dem Ende der beiden Kaisserreiche hatten.
Der Schreibstil ist schön, es gibt keinen komplizierten Satzbau, aber durch die Setzung von den richtigen Adjektiven an den richtigen Stellen wirkte es viel emotionsvoller als wenn man die Adjektive zufällig setzte. Dass die Adjektive an den richtigen Stellen gesetzt wurden, ist echt supi.
Über den Rest der Geschichte gibt es nichts mehr zu sagen, ausser Spitzenbuch, Leseempfehlung.
Respektlos gegenüber dem Schreiben
Sternenspringer von Johannes Seitz
In diesem Buch geht es um eine geheime Gruppe von Sternenspringern, einer Geheimorganisation.
Dieses klang recht gut, doch das war es schon.
Dieses Buch wirkt wie von vorn bis hinten geklaut. Es gibt einen Stein der Weisen, Atlantis, Satyrn, einen Werwolf namens Arnulf, usw. Ob es noch mehr gibt, kann ich nicht sagen, da ich das Buch nach dem ersten Kapitel abgebrochen hatte.
Doch zuvor hatte ich lange, lange Monate überlegt, ob ich es weiterlesen soll. Denn der Autor sollte sich ein paar mehr Ideen selbst beschaffen. Da spielt die Geschichte in der Zukunft mit Außerirdischen und dann haben die Leute Namen wie John, Arnulf, Felicia und Sonas. Diese Namen sind jetzt nicht gerade die Sci-Fi mäßigsten.
Dieses Buch ist dermaßen schlecht geschrieben. Normalerweise verwendet man in einem Buch ein sehre detaillierte Sprache geschrieben, aber dieses Buch ging zackig durch den Inhalt. Das gefiel mir nicht, da es viel zu schnell ging. Man konnte das Kapitel regelrecht überfliegen. Das war der Mühe, die sich ein Autor beim Schreiben macht, eine Ungerechtigkeit, da ein Autor nicht für dessen Mühe respektiert wird.
Das Buch hat Ideenlosigkeit und Schreibstilabsurditäten, was für den Abbruch sorgte.
Eine komödiantische Dystopie
QualityLand 2.0 von Marc-Uwe Kling
In einer weit entfernten Zeit am Planeten Erde spielt die Geschichte. Ein jeder Mensch hat als Nachnamen den Beruf des Vaters/ der Mutter. Peter Arbeitsloser und Kiki Unbekannt sind zurück! Diesmal erwartet sie ein fieser Gegenspieler, der Puppenspieler, der über MotionCapture Roboter kontrolliert, der echte Vater von Kiki und eine Präsidentschaftskandidatur, mit der keiner gerechnet hatte.
Die Figuren sind authenthisch. Der reiche, der Präsident werden will. das Mädchen, das ihre Eltern nicht kennt, der Maschinentherapeut, der den ehemaligen Präsidenten und den Zukünftigen unterstützt. Der Reiche sollte wohl den derzeitigen amerikanischen Präsidenten darstellen, das Mädchen scheint auf Prinzessin Leia anzuspielen. Der Maschinentherapeut ist auch authentisch; in seinem Zuhaus haben die Maschinen Störungen, seine Eltern haben auch eine Therapie nötig.
Die Geschichte ist im Allgemeinen recht spannend, aber die Kapitelüberschriften wirken wie das Clickbait in heutigen Artikeln im Internet.
Das Buch behandelt Kapitalismuskritik und das recht gut. Es stellt alles Sachen aus der derzeitigen Situation dar. Der reichste Mensch ist der Chef von TheShop, einem Online Shop. Das sollte wohl Chef Bezos sein. Auch wird auf den Klimawandel, Verschwörungstheoritker, Corona und mehr aufmerksam gemacht.
Das ganze Buch wirkt wie ein Rieseneasteregg, da unzählige Anspielungen auf Filme,Serien und das aktuelle politische Geschehen anspielen soll. Jedoch hatte Marc-Uwe wieder einmal den perfekten Grad zwischen Eastereggs und eigenen Ideen gefunden.
Der Autor hat sich wieder einmal selbst übertroffen. Das hätte ich mir bei ihm gar nicht mehr vorstellen können, das es noch besser geht, aber es war so. Unglaublich. Deshalb hatte ich es unter einmal durchgelesen.
Fazit? Die erste komödiantische Dystopie, die ich je gelesen hatte und es ist schon eines meiner Lieblingsbücher.







