Kunden em pfehlungen
Rezensionen von Katzenmicha:
Eine strake Frau
Lotte Lenya und das Lied des Lebens von Eva Neiss
Mit dem Buch reist man als Leser in die 20er Jahre und lernt aus dem Künstlermiliu Lotte Lenya kennen.Diese sich von einem einfachen Mädchen zu einer abwechslungsreichen Frau wandelt.Viele Eindrücke bekommt man auch von Bertholt Brecht und Kurt Weill -ihrem Ehemann.Man erlebt die Höhen und Tiefen aus der Zeit mit-die Zerrissenheit von Lotte zu lieben und geliebt zu werden….
Die Autorin Eva Neiss hat mir die Geschichte sehr nah gebracht,viel zu schnell war das Buch gelesen.Außer von Lotte Lenya habe ich viel von Bertholt Brecht und Kurt Weill erfahren -was ich sehr interrisannt empfand.Der Schreibstil der Autorin ließ das Bild der Geschichte welche sie erzählte vor meinen Augen endstehen.Ich hatte das Gefühl so alles mitzuerleben-5 Sterne ,gerne hätte ich auch mehr gegeben.
Rezensionen von büchernarr:
Schluss mit der Ungerechtigkeit
Kim Jiyoung, geboren 1982 von Nam-joo Cho
"Kim Jiyoung, geboren 1982" ist ein sehr ernüchternder Roman der von einer durchschnittlichen Frau in Südkorea berichtet und uns die Konditionen näherbringt, in denen die Frauen in Korea aufwachsen und leben. Es handelt sich hierbei um ein misogynes System, sehr konservativ, wo die Frauen kaum ein Chance haben sich durchzusetzen und ihren persönlichen Träumen nachzugehen.
Von klein auf werden sie erzogen die Unterdrückung und die Ungerechtigkeit im Schulsystem und später in der Arbeitswelt kommentarlos zu akzeptieren. Später übergeht das Ganze dann noch in ihrem Eheleben.
So ergeht es auch der Protagonistin des Buches, welche in dem Fall die koreanische junge Frau im Generellen beschreibt. Diese entwickelt nach der Geburt ihres Kindes ein merkwürdiges Verhalten. Ihr Mann macht sich Sorgen und schickt sie zu einem Psychiater. Und genau diese Stimme der Psychiaters ist es, die das Buch lebendig macht und von das schmerzhafte Leben der Frauen dort erzählt.
Der nüchterne, schnörkellose Schreibstil der Autorin passt zur Situation. Die Beschreibungen lassen einen sprachlos zurück, die Quellenangaben und Statistiken machen aus dem Ganzen ein noch schockierendes Ereignis.
Das Einzige woran ich beim Lesen dachte ist, dass durch dieses Buch und der Tatsache dass dies alles das Licht der Öffentlichkeit erblickt vielleicht eine Lawine aus Protesten ausgelöst wird, welche die Frauen befreien kann. Es reicht nicht, dass es nur für Aufsehen sorgen kann, man muss offensiv handeln. Hoffen wir dass es den entsprechenden Organisationen für Menschenrechte gelingt hier die Welt der Frauen in Korea zu verändern.
Rezensionen von rainbowly:
Gute Story
Hush (Band 1) - Verbotene Worte von Dylan Farrow
Inhalt
In Montane ist das Lesen und Schreiben verboten und eine Krankheit, die damit in Verbindung gebracht wird, gefürchtet. Kontrolliert wird das Volk von Barden, denn sie haben Macht über die Worte und entscheiden wer ihren Segen empfängt, aber das Land versinkt in Armut.
Gestaltung
Das Cover ist wirklich wunderschön! Es ist auffällig und ausdrucksstark.
Und außerdem ist das Cover mit glänzenden Blüten veredelt.
Allerdings kommt die auffällig rothaarige Frau in der Geschichte überhaupt nicht vor. Ich finde wenn eine Person so präsent auf dem Cover ist sollte sie schon zu einer Figur der Geschichte passen.
Sprache
Dylan Farrow erfindet hier das Genre nicht völlig neu. Es ist eine typische Jugend-Fantasy-Geschichte. Eine Protagonistin, die in einer gefährlichen Welt lebt, erkennt, dass seltsame Dinge vor sich gehen und versucht die Geheimnisse zu lüften.
Trotzdem habe ich die Geschichte sehr gern gelesen. Es gab spannende Szenenwechsel, fantasievolle Abenteuer und sympathische Charaktere. Ich mochte die Entwicklung der Geschichte und die Beziehung zwischen den verschiedenen Charakteren. Und ich habe Shae gerne auf ihrer Reise begleitet.
Die Idee rund um die Macht der Worte empfand ich als sehr spannend. Leider kam der Hintergrund etwas zu kurz. Wie kam es zum Verbot? Und welche Worte sind verboten?
Und auch Shaes Gabe ihre Stickerei zum Leben zu erwecken wurde in meinen Augen viel zu wenig genutzt.
Zwischendurch hatte ich auch Schwierigkeiten mit der Art wie die Autorin Orte beschreibt. Ich konnte in meinem Kopf einfach schwer ein Bild erschaffen, das zu der Beschreibung passt und nicht mit dem nächsten Detail schon wieder umgeworfen wurde.
Charaktere
Shae handelt sehr impulsiv und unüberlegt und stolpert deshalb von einem Missgeschick ins Nächste. Oftmals wurden die dann recht schnell und einfach wieder aufgelöst.
Dann gibt es noch die Barden Ravod und Kennan, die die Geschichte sehr viel geheimnisvoller machen.
Fazit
Eine sehr fantasievolle Reise durch eine spannende Welt, von der ich gerne noch mehr Details erfahren hätte.
Rezensionen von Emmmbeee:
Ein Vater zum Gernhaben
Vati von Helfer Monika
Kein Mensch ist vollkommen, auch Josef Helfer nicht. Der völlig mittellose beinamputierte Invalide ohne viel Bildung oder Berufserfahrung hat es geschafft, Leiter eines Kriegsopfer-Erholungsheimes, beinahe Hotelier zu werden. Das hat ihn aufgerichtet und über sich selbst hinauswachsen lassen. In dieser Funktion hat er viel Gutes bewirkt.
Doch gerade diese Funktion und seine Sorge um die kostbare Bibliothek des Heimes stellt ihm ein Bein. Der nachfolgende Sturz und vor allem der Tod seiner Frau, Monika Helfers Mutter, vermag ihn zu brechen.
Josef Helfer scheint mir ein liebevoller Ehemann und Vater zu sein. Doch Monika Helfer verschweigt auch seine Schwächen nicht. Umfassend und objektiv werden die Erinnerungen durch die Befragung von nahen Personen, der Stiefmutter, der Schwestern und anderen Verwandten. Alles in allem ein Teppich, der sich aus vielen Bildern und Blickpunkten zusammensetzt. Ein Vater, von verschiedenen Seiten beleuchtet, aber immer respekt- und liebevoll.
Mir gefällt, wie genau der Sprache und ihrer Ausdrucksstärke auf den Zahn gefühlt wird. Auch das hat Vati der kleinen Monika mitgegeben. Ebenso die Liebe zu den Büchern und dem geschriebenen Wort.
Monika Helfer gewährt uns Lesern seit der „Bagage“ einen tieferen Blick in ihre Herkunft und ihre Verwandtschaft. Sie berührt auch private Punkte, die ihre eigene Familie betreffen: die verunglückte Tochter Paula, den Ehemann im damaligen Status als Freund, ihre täglichen Spaziergänge. Da auch mein Vater zu den Kriegsopfern gehörte, kenne ich die genannte Erholungsmöglichkeit von anderen Heimen, leider ohne Bibliothek, die auf der Tschengla eine so wichtige, große und verhängnisvolle Rolle gespielt hat.
Ich durfte Monika Helfer schon mehrmals begegnen und habe fast alle Bücher gelesen. Ihren neuesten Roman habe ich als Hörbuch genossen. Doch in gedruckter Form sind mir Helfers Werke lieber. Freilich, Emotionen werden beim Hören deutlicher. Doch dieses Vorlesen war mir durch die auffallende Schnappatmung fast unangenehm. Die hat mich bei diesem Hörbuch zeitweise abgelenkt.
Rezensionen von Emmmbeee:
Ein Vater zum Gernhaben
Vati von Monika Helfer
Kein Mensch ist vollkommen, auch Josef Helfer nicht. Der völlig mittellose beinamputierte Invalide ohne viel Bildung oder Berufserfahrung hat es geschafft, Leiter eines Kriegsopfer-Erholungsheimes, beinahe Hotelier zu werden. Das hat ihn aufgerichtet und über sich selbst hinauswachsen lassen. In dieser Funktion hat er viel Gutes bewirkt.
Doch gerade diese Funktion und seine Sorge um die kostbare Bibliothek des Heimes stellt ihm ein Bein. Der nachfolgende Sturz und vor allem der Tod seiner Frau, Monika Helfers Mutter, vermag ihn zu brechen.
Josef Helfer scheint mir ein liebevoller Ehemann und Vater zu sein. Doch Monika Helfer verschweigt auch seine Schwächen nicht. Umfassend und objektiv werden die Erinnerungen durch die Befragung von nahen Personen, der Stiefmutter, der Schwestern und anderen Verwandten. Alles in allem ein Teppich, der sich aus vielen Bildern und Blickpunkten zusammensetzt. Ein Vater, von verschiedenen Seiten beleuchtet, aber immer respekt- und liebevoll.
Mir gefällt, wie genau der Sprache und ihrer Ausdrucksstärke auf den Zahn gefühlt wird. Auch das hat Vati der kleinen Monika mitgegeben. Ebenso die Liebe zu den Büchern und dem geschriebenen Wort.
Monika Helfer gewährt uns Lesern seit der „Bagage“ einen tieferen Blick in ihre Herkunft und ihre Verwandtschaft. Sie berührt auch private Punkte, die ihre eigene Familie betreffen: die verunglückte Tochter Paula, den Ehemann im damaligen Status als Freund, ihre täglichen Spaziergänge. Da auch mein Vater zu den Kriegsopfern gehörte, kenne ich die genannte Erholungsmöglichkeit von anderen Heimen, leider ohne Bibliothek, die auf der Tschengla eine so wichtige, große und verhängnisvolle Rolle gespielt hat.
Ich durfte Monika Helfer schon mehrmals begegnen und habe fast alle Bücher gelesen. Ihren neuesten Roman habe ich als Hörbuch genossen. Doch in gedruckter Form sind mir Helfers Werke lieber. Freilich, Emotionen werden beim Hören deutlicher. Doch dieses Vorlesen war mir durch die auffallende Schnappatmung fast unangenehm. Die hat mich bei diesem Hörbuch zeitweise abgelenkt.
Rezensionen von Bibliomarie:
The Queen is not amused
Das Windsor-Komplott von Bennett S J
Um Charles geschäftliche Ambitionen zu unterstützen, lädt die Queen einige ausgewählte russische Geschäftsleute zum Wochenende nach Schloss Windsor ein. Der Abend wird musikalisch von einem jungen Pianisten umrahmt, der leider seinen Auftritt nicht lange überlebt. Am nächsten Morgen wird er in seinem Zimmer tot aufgefunden.
Nein, kein Suizid, wie der erste Eindruck nahelegt, sondern eine plumpe und kompromittierende Inszenierung. Natürlich schaltet sich sofort der MI5 ein, alles soll diskret aufgeklärt werden. Man will ja die alte Dame nicht aufregen.
Doch die Queen sieht und hört einiges, auch weiß sie, dass die Beamten dazu neigen, sie wegen ihres Alters zu unterschätzen, schließlich will sie in Kürze ihren 90. Geburtstag feiern.
Mit ihrer privaten Assistentin Rozie beginnt sie selbst zu ermitteln. Natürlich agiert sie im Hintergrund, aber ein diskreter Hinweis dort oder ein Nachfragen an anderer Stelle, bringt Bewegung in die Geschichte und für die anderen Aktionen wird Rozie, durchaus handfest, aktiv.
Diese Geschichte lebt von ihrem Hintergrund und dem Humor, der auf feine, ironische Art daher kommt. Very British eben! Dass es auch einen Kriminalfall gibt, gerät manchmal ein wenig in den Hintergrund. Aber ich habe mich prächtig unterhalten. Die Autorin flicht Begebenheiten, die man aus der Presse kennt in ihre Geschichte ein und der Leser bekommt so ein Gefühl der Authentizität.
Die kleinen Gastauftritte Prinz Philips sind immer besondere Highlights, denn man weiß ja, er nimmt nie ein Blatt vor den Mund. Wenn er Lilibeth fragt, ob er aus Schottland Toffees oder den Kopf von Nicola Sturgeon mitbringen soll, klingt das so ganz nach ihm
Der unterhaltsame Stil der Autorin hat mir viel Spaß gemacht, ich habe die Geschichte sehr genossen, allerdings besonders im weiteren Verlauf die Krimihandlung vermisst. Die kleinen Bemerkungen, die die Queen so ganz nebenbei fallen lässt, sollte man jedenfalls beachten, sonst geht der Faden in der zunehmend verwickelten Handlung mit einigen Nebensträngen verloren.
Es ist der erste Band der Autorin, ein zweiter wird per Leseprobe im Buch schon angekündigt.Auf die Entwicklung bin ich sehr gespannt, denn ich glaube, die Autorin hat ihr Potential hier noch nicht ganz ausgeschöpft.
Rezensionen von begine:
Grausame Wahrheit
Trauma - Kein Vergessen von Christoph Wortberg
Christoph Wortbergs Thriller
„Trauma – Kein Entkommen“ fängt schon ziemlich traumatisch an. Es ist der Anfang einer Trilogie.
Ein kleines Kind wird von seinem Vater misshandelt. Das ist mir immer zu hart.
Dann werden in München nacheinander zwei tote Männer gefunden und die Kommissarin Katja Sand und ihr Assistent Rudi Dorfmüller ermittelt.
Bei der Obduktion wird festgestellt, das es Selbstmord war. Aber Katja glaubt es nicht und ermittelt weiter.
Zwischendurch kommt das kleine Kind wieder ins Bild.
Das Privatleben Katjas ist auch rätselhaft. Ich wartete die ganze Zeit auf die Auflösung ihres Traumas. Verdachtsmomente hatte ich, aber die konnten es nicht sein. Sie ist alleinerziehende Mutter einer 15jährigen Tochter, um die sie sich auch viel sorgt.
Der Autor hat die Spannung in dem Roman hoch gehalten. Ja, und weil ich mehr erfahren will, muss ich auf das nächst Buch warten.
Rezensionen von nil_liest:
Etwas mehr Leichtigkeit beim Essen hilft uns enorm!
Essen gut, alles gut von Heike Niemeier
Der Buchmarkt gibt unzählige Bücher über gesunde Ernährung her, mal sehr fachlich strukturiert, mal mit vielen anregenden Rezepten und mal auf die leichte Art wie „Essen gut, alles gut - Wie wir wieder lernen, auf unseren Bauch zu hören“ von Dr. Heike Niemeier.
Klar, es kommt immer darauf an wieviel Vorwissen die Leser*innen mitbringen und daher wird es in Ernährungsratgebern immer Informationen geben die schon bekannt sind, aber jeder hat andere Wissenslücken.
Daher sollte man sich davon nicht abschrecken lassen und denken: „Noch ein Buch über gesunde Ernährung? – Nee, danke!“ Ganz im Gegenteil, denn die Autorin schrieb diesen Ratgeber überhaupt nicht trocken fachlich, sondern so charmant es eben geht, wenn es um Ernährung geht und gibt uns allen zu verstehen: Hey, euer Körper weiß eigentlich sehr genau was er will und ich gebe ich nur noch ein bisschen Hintergrundwissen und alltagstaugliche Tipps.
Die Themen werden kurzweilig präsentiert und können auch losgelöst voneinander gelesen werden, wenn etwas nicht interessiert zum Zeitpunkt einfach woanders weiterlesen. Die Vielfalt ist groß, wer es speziell will liest was der Köper mit der vielen Glukose tut den wir essen oder aber auch Kapitel mit klaren Botschaften wie: Nicht essen ist keine Lösung, wenn man abnehmen will.
Auch sind Themen dabei, die mit Vorurteilen aufräumen wie der Abschnitt über den Body Mass Index und dass er nur die halbe Wahrheit ist und Gewicht eben unterschiedliche Formen haben kann. Einfach und überzeugend geschrieben.
Dieses Buch nimmt Druck raus, schult den individuellen Blick auf sich selbst und versucht wieder etwas Intuition und Leichtigkeit in die Ernährung zu bringen geballt mit Fachwissen!
PS: Wer Teenagerkinder hat die sich den Kopf über ihre Ernährung zerbrechen und kurz vor einer Essstörung jeglicher Art stehen, ist dies GENAU das richtige Buch! Hier kann was gelernt und neu gedacht werden ohne Zeigefinder!
Rezensionen von Marie aus E.:
Herzergreifend
Die ganze Wahrheit (wie Mason Buttle sie erzählt) von Leslie Connor
Mason ist der klassische Außenseiter in der Schule. Er tut sich schwer beim Lesen und Schreiben, schwitzt übermäßig und wird damit zum Spottopfer bei den sogenannten angesagten Jungs der Schule.
Auch in seiner Familie ist es kompliziert, aber er hat seinen Freund, Calvin. Bis der eines Tages verschwindet.
Ach was habe ich mitgelitten mit Mason und wie schön war es doch auch, seine Stärke miterleben zu können. Und natürlich die großartige und tollpatschige Miss Blinny, die Schulsozialarbeiterin kennenlernen zu dürfen. Hoffentlich gibt es in jeder Schule eine Miss Blinny!
Das Buch hat so viele Botschaften, zum Beispiel wie wichtig es ist, zuzuhören oder dass Eltern ihre Kinder dazu erziehen müssen, Verantwortung zu übernehmen.
Gut gefallen hat mir auch, dass es keine schwarz-weiß-Zeichnung war. Fiese Jungs haben nicht automatisch fiese Mütter, Benny hat zwei Väter, Familie wird weit definiert - alles nicht gewollt pädagogisch, sondern als Bestandteil der Geschichte.
In erster Linie ist es aber einfach ein Buch, das zu Herzen geht. Eine Geschichte über Freundschaft und Verlust, über Einsamkeit, Ausgrenzung, Stärke und Familienbande. Einfach ein Buch, das man mit einem Seufzer beendet und bei dem mir auch die ein oder andere Träne gekommen ist.
Keine ganz einfache Kost, deshalb würde ich hier die Altersempfehlung "ab 10 Jahre" nicht unterschreiten, aber ab dann wäre das m. E. auch die perfekte Schullektüre, um das Thema Mobbing zu bearbeiten.
Unbedingt lesen!
Rezensionen von brauneye29:
Hätte spannender sein können
Kein Entkommen von Christoph Wortberg
Zum Inhalt:
Was haben die beiden Toten gemeinsam? Der eine ertrunken, der andere in einem Kühlschrank erstickt. Schon bald findet die Mordermittlerin heraus, dass beide traumatische Erlebnisse hatten. Und scheinbar gibt es Verbindungen zwischen den beiden. Kann der Psychoanalytiker Hanning helfen? Während der Fall immer verwirrender wird, holt die Vergangenheit auch die Ermittlerin ein.
Meine Meinung: Die Story hat mir schon ganz gut gefallen auch wenn ich mir insgesamt mehr Spannung gewünscht hätte. Bei einem Thriller sollte meiner Meinung nach der Spannungsbogen die meiste Zeit sehr hoch sein und nicht nur ein kurzes Stück vor Ende. Mit dem Schreibstil habe ich mich auch ein Stück weit schwer getan. Bücher, die in der Gegenwartsform geschrieben sind, finde ich immer ein wenig anstrengend. Insgesamt für mich ein Buch, dass mehr Potential gehabt hätte, aber nicht schlecht ist.
Fazit:
Hätte spannender sein können











