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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von signalhill:

Berührt

Warten auf Wind von Kroon Oskar

Leider wird man Oskar Kroons "Warten auf Wind" im Kinderbuchregal finden, so dass viele Erwachsene höchstens auf das Buch stoßen, wenn sie es selbst für Kinder kaufen. Es lohnt sich aber, dieses Buch auch selbst zu lesen.

Eigentlich kann Vinga auf der Insel beim Opa ihren Alltagssorgen entfliehen und viel erleben, auch, wenn die Eltern denken, dass es dort wohl recht langweilig sein muss.

Als der Opa ihr dann noch die Schnigge, ein altes Boot, schenkt, ist der Sommer gefüllt und gerettet.

In der Protagonistin werden sich vielleicht auch viele Kinder wieder finden. Sie macht eine schwere Zeit durch, hat keine Freunde, ist sehr eigen. Ihre Schwermut wird natürlich durch die familiären Ereignisse verstärkt. Welches Kind wäre Vinga vielleicht sonst, wenn alles gut liefe und die Eltern mehr für sie da wären?

"Warten auf Wind" ist geschrieben für Kinder ab 11 Jahren, und das passt auch gut. Es ist ein Hardcover-Buch mit gut lesbarer Schrift und hochwertigem Papier, das man gern zur Hand nimmt. Es hat mich als Erwachsene aber auch in seinen Bann gezogen und berührt. Viele Denkanstöße stecken in "Warten auf Wind". Eine kindgerechte Sprache, oft mit kurzen, unvollständigen Sätzen passt hier gut, da man oft erfährt, was Vinga denkt. Dieses Kinderbuch ist einfach wunderschön!

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Rezensionen von Ines:

Viele tolle Praxistipps

Fit aufs Pferd von Iris Charles

Ein tolles Buch mit vielen verschiedenen Anregungen zur Verbesserung des eigenen Sitzes am Boden und auf dem Pferd!
Eine gelugene Kombination aus fachlichem Hintergrundwissen und Anwendungsbeispielen.

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Rezensionen von HEYN Leserunde, Renate Pfeiffer:

für urbane Selbstversorger

Wildes Wien von Alexandra Maria Rath

Wien ist grün und Wien hat viele Sehenswürdigkeiten, und das versucht Alexandra Maria Rath in einem neuen Buch zu verbinden. Bei ihren Spaziergängen in Schönbrunn, beim Naturhistorischen Museum oder quer durch den Karl-Marx-Hof stellt sie die Bauwerke kurz vor und weist dort jeweils auf essbare Wildpflanzen hin.

"Wildes Wien" verbindet so 20 interessante Orte mit Rezepten zur Verwendung von Blüten, Kräutern und dem, was man normalerweise Unkraut nennt.
Die Tipps sind allerdings in vielen Fällen nur symbolisch, als Anregung, zu verstehen, denn im Stadtpark Goldruten abpflücken, beim Belvedere Giersch suchen oder beim Theseustempel Schafgarbe mitnehmen wird von den Stadtgärtnern sicher nicht gerne gesehen. Deshalb finden sich gleich in der Einleitung ein paar wichtige Hinweise: nur dort sammeln, wo es wirklich erlaubt ist, und nur das verwenden, was man gut kennt.
Wildkräutersalate, Brennesselspinat oder Bärlauchpesto sind ja inzwischen schon ziemlich bekannt, aber was macht man mit Giersch? Den kennen viele eigentlich nur als sehr lästiges Unkraut, er ist aber essbar und soll auch gegen Gicht helfen. Er schmeckt angeblich ähnlich wie Petersilie, die Autorin empfiehlt ihn zum Beispiel zu Nudeln oder auf Couscous-Salat. Lindenblätter verwendet sie statt Weinblättern für gefüllte Reisrollen, ähnlich den griechischen Dolmades.
Auch Amarant, Gundelrebe oder Sanddorn lassen sich zu spannenden Gerichten verkochen. "Gegessen wird, was in der Stadt wächst", heißt es im Untertitel, es ist ein Buch mit Anregungen für Spaziergänge durch Wien mit einem Blick dafür, was in den Parks und Grünanlagen rundherum so alles wächst. Am Donaukanal oder im Prater ist die Auswahl an essbaren Wildpflanzen natürlich grösser, aber auch der Zentralfriedhof hat wilde Ecken und zählt zu den Sehenswürdigkeiten von Wien.
Und als letzten Tipp empfiehlt die Autorin noch die Wiener Märkte, wo man nahezu alles findet, was zur perfekten Mahlzeit noch fehlen könnte.
Essens-und Sehenswürdiges aus Wien in einem Stadtführer mit traditionellen und modernen Gerichten, liebevoll gestalteter Grafik und schönen Fotos.

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Rezensionen von signalhill:

Ein Roman in der Weite Amerikas

Big Sky Country von Callan Wink

"Big Sky Country" von Callan Wink ist ein Roman, der mich schon durch den Titel und das Cover magisch angezogen hat, denn ich lese gern Romane, die in der Natur und Weite des ländlichen Amerikas spielen. Callan Wink kannte ich bisher noch nicht, habe mir aber schon einen weiteren Roman von ihm bestellt.

Der Autor trifft eben genau meinen Geschmack schreibt von der Schönheit und den Weiten Montanas, die er in seinem eigentlichen oder zweiten Beruf als Fly Fishing Guide tagtäglich erleben darf.

"Big Sky Country" erzählt von August, der auf der Farm seines Vater sehr hart erzogen wird. So bekommt er z.B. für jede erschlagene Katze von seinem Vater ein Taschengeld. Doch dann zieht seine Mutter nach Montana und eine neues Leben beginnt für den Jungen...

Der Roman selbst ist zum Teil grausam, zum Teil auch eher unspektakulär. Vielleicht muss man das Land lieben, um Winks Schilderungen gern zu lesen. Ich finde, bei diesem Roman kann ausnahmsweise aber schon das Cover und der sehr wegweisende Titel einen Hinweis darauf geben, ob man das Buch mögen wird.

Big Sky Country ist aber auch ein Initiationsroman. Gern habe ich die Identitätsfindung Augusts miterlebt und fand den Jungen in seiner Denkweise sehr bedacht und auch sympathisch.

Insgesamt kann man sagen, dass dieser Roman nur etwas ist für Leser, die sich auf ein unspektakuläres Buch einlassen wollen. Wer die Landschaft Montanas kennt und liebt, wird dieses Buch vermutlich gern lesen. Trotz einiger Längen liebe ich den Schreibstil des Erzählers und das Setting im ländlichen Amerika.

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Rezensionen von Anna625:

Nicht was man betrachtet ist wichtig, sondern was man sieht

Die Mitternachtsbibliothek Roman. Gebunden. von Haig Matt

In Noras Leben ist nichts mehr so, wie sie es mal wollte. Hinter ihr liegen zahlreiche Entscheidungen, die sie im Nachhinein bereut: etwa, dass sie das Schwimmen aufgegeben hat, obwohl sie großes Potenzial hatte. Oder, dass sie aus der Band ihres Bruders ausgetreten ist; dass sie doch nicht Gletscherforscherin geworden ist und dass sie eine Einladung zum Kaffeetrinken ausgeschlagen hat.

Schon lange hat Nora mit Depressionen zu kämpfen. Als sie dann auch noch ihren Job verliert und ihr Kater stirbt, weiß Nora: Sie kann das nicht mehr. Sie beschließt, sich umzubringen, indem sie eine Überdosis Tabletten schluckt - und erwacht plötzlich in einer endlosen Bibliothek wieder. Dort trifft sie auf ihre ehemalige Schulbibliothekarin, die ihr eröffnet, jedes der Bücher berge ein alternatives Leben, ein Paralleluniversum, in dem Nora gelandet wäre, wenn sie einzelne Entscheidungen anders getroffen hätte. Nora hat nun die Möglichkeit, in diese Leben hineinzuschlüpfen, so lange, bis sie das Leben findet, das sie sich tief im Inneren wünscht.

Der Gedanke hinter dem Buch gefällt mir ausgesprochen gut - wer hat sich noch nie gefragt, was gewesen wäre, wenn man sich bei dieser einen Sache anders entschieden hätte? Ob man damit auf Dauer nicht glücklicher geworden wäre? Wie das das Leben beeinflusst hätte, wem man dann alles begegnet wäre und wem nicht, wo man dann wohl gerade wäre etc. Schon kleinste Entscheidungen können das Leben enorm beeinflussen. Wäre der Tag gleich verlaufen, wenn ich morgens 10 Minuten früher oder später aus dem Haus gegangen wäre? Wie spannend es wäre, all das herausfinden zu können!

Dennoch hat mich vor allem eines gestört: Nora bekommt zwar die Möglichkeit, einen Einblick in all diese Leben zu erhalten, aber oft sind es nur Kleinigkeiten, die am Ende dazu führen, dass sie sich gegen das jeweilige Leben entscheidet. Sobald sie auf etwas stößt, dass nicht perfekt ist, landet sie wieder in der Mitternachtsbibliothek. Muss denn wirklich alles perfekt sein, damit ein Leben "richtig" für uns ist? Kommt es wirklich darauf an, dass wir mit jedem noch so kleinen Aspekt vollkommen glücklich und zufrieden sind? Diese Botschaft hat mich dann doch ein wenig irritiert.

Gegen Ende des Buches geht dann auch plötzlich alles ganz schnell - die Ausführlichkeit, mit der Haig zuvor die verschiedenen Leben beschrieben hat, geht plötzlich verloren und es wirkt auf mich so, als habe er das Ganze nun möglichst schnell zu Ende bringen wollen. Es wird plötzlich hektisch und chaotisch und das Buch endet recht abrupt.

Aber ich will mich nicht nur beschweren, über weite Strecken hat mir das Buch trotz allem gut gefallen, es bietet auf jeden Fall viel Stoff zum Nachdenken. Da Nora in ihrem Ursprungsleben Philosophie studiert hat, finden auch einige Philosophen wie insbesondere Thoreau, aber auch Russell, Platon oder Aristoteles Eingang in die Geschichte. Das Buch lässt sich sehr angenehm und zügig lesen und ist trotz der zugrundeliegenden Thematik Depression und Selbstmord sehr humorvoll geschrieben.

Insgesamt ein schönes Buch, das mich aber nicht vollkommen überzeugen konnte.

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Rezensionen von gelesengelauschtgemacht:

Identifikationsfigur

Heimweh nach uns von Helen Schreiber

„Heimweh nach uns“ von Helen Schreiber ist im Februar 2021 als Taschenbuch und eBook im FeuerWerke Verlag erschienen. Das wunderschön gestaltete Cover mit Sternenhimmel, Schirmakazien und einer Frau am See, die Richtung Himmel blickt, hat mich sofort angesprochen.

Worum geht es?
Lena ist seit über zwei Jahrzehnten mit Malte zusammen, sie haben zwei jüngere Kinder.

Lena arbeitet weiterhin und hat sich entschieden, wie Malte, zusätzlich zum Familienglück Karriere zu machen. Überlastung ist ein Dauerzustand, und auch der Körper meldet Alarmzeichen. Schwester Judith, Yogaehrerin, überredet Lena, Einzelstunden beim befreundeten Yogalehrer Reik zu nehmen – bei dem sie sich sofort wohlfühlt, vielleicht ein bisschen zu sehr.

Meine Meinung
Als ebenfalls Vollzeit berufstätige Mutter kann ich die Mehrfachbelastung, die Lena empfindet, sehr gut nachvollziehen. Lena jammert nicht, jedoch merkt man ihr die Überforderung an, auch durch die Ungeduld und die Fehler im Alltag. Ebenso sympathisch und nachvollziehbar finde ich es, dass sich die Protagonistin immer wieder hinterfragt. Ihre Kinder sind toll – aber vielleicht schon zu eigenständig, der Job klasse – aber vielleicht ein bisschen zu fordernd, das Mietshaus toll – aber vielleicht ein bisschen zu beengt.
Auch die Weigerung, Yoga auszuprobieren, kann ich sehr gut nachvollziehen, wo ich selbst eher der Actiongeladene Typ bin. Bei einem Lehrer wie Reik könnte es mir auch Freude machen. Reik ist meine Lieblingsfigur im Roman, weil er es auf eine unaufdringliche Art und Weise schafft, authentisch zu erscheinen, ohne zu klischeebehaftet zu wirken. Die Dialoge zwischen Lena und ihm sind mir gut im Gedächtnis geblieben.
Malte ist sicher auch ein toller Mann, erscheint für mich jedoch im Verlauf des Romans etwas zu flach, weshalb ich nicht den Eindruck hatte, mich gut in ihn hineinversetzen zu können.
Judith ist für mich ein wandelndes Klischee, was sie jedoch nicht weniger sympathisch macht und auch nicht unglaubwürdig, da ich selbst Frauen vom Typ Judith kenne. Ebenso finde ich die Eltern von Lena sehr nett, auch, wenn sie im Hintergrund bleiben und einem daher nur wenige Informationen zur Verfügung stehen. Vielleicht ändert sich das in einem Folgeband, denn auch andere Yogis, neben Reik, finde ich als Charaktere interessant und könnte mir dieses Buch auch als Reihenauftakt oder Band eins einer Dilogie gut vorstellen.
Der Schreibstil ist leicht zu lesen und mit zahlreichen direkten Reden gefüllt, so dass die Leserin sehr schnell einen Einblick in die Gedankenwelt der unterschiedlichen Figuren erhält. Ihre Art zu sprechen passt jeweils gut zu deren Persönlichkeit, so dass ich oft das Gefühl hatte, in Lenas Leben ein bisschen Mäuschen zu spielen.
Großartig gelungen finde ich auch die Kinder als Figuren im Buch. Die beiden sind sehr detailliert ausgearbeitete Figuren, was auch verständlich ist, weil sie der Lebensmittelpunkt der Mutter in diesem Alter sind. Einige der Aussagen könnten ebenso von meinem Kind stammen, wodurch ich die beiden schnell liebgewonnen habe.
Für mich war dieses Buch ein tollerJahresauftakt und die Entdeckung einer Autorin, deren Schreibstil mir sehr gut gefällt. Als Essenz nehme ich mir aus dem Buch mit, auch mein eigenes Leben zu entschleunigen, was mir deutlich besser gelingen wird, wenn ich es schaffe, Hilfe aus meinem Umfeld besser anzunehmen. Etwas, was die Protagonistin vor mir gelernt hat und was ihr sichtlich gut bekommt.

Fazit: Eine schöne Liebesgeschichte (oder zwei), eingebettet in der Lebenswelt berufstätiger Mütter.

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Rezensionen von gelesengelauschtgemacht:

Wahre Freundschaft

Akademie Fortuna - Wenn Wahrsagen so einfach wäre von Sarah M. Kempen

„Akademie Fortuna – Wenn Wahrsagen so einfach wäre“ ist der erste Band einer Reihe, die in einer Schule der besonderen Art spielt. Das Buch ist im Februar 2021 im Schneiderbuch Verlag erschienen. Von der Autorin Sarah M. Kempen habe ich bisher noch nichts gelesen.

Worum geht es?
Die Geschichte beginnt mit dem ersten Tag der Protagonistin Anniversary, genannt Sorry, Fortune an ihrer neuen Schule.

Wie alle Familienmitglieder ist Sorry Visionistin und soll an der Schule für Wahrsagerei auf ihr zukünftiges Leben vorbereitet werden, um wichtige Ereignisse für bedeutende Persönlichkeiten vorhersagen zu können. Sorrys ältere Schwester ist Schulbeste, weswegen ihre Mutter auch den Schulleiterposten inne hat.
Das Problem ist jedoch, dass Sorry nur Visionen von Ereignissen sieht, die innerhalb von einigen Minuten bevorstehen. Von ihrer Familie wird sie unter Druck gesetzt, sich mehr anzustrengen, die Sterndeuterfamilie Astra wartet nämlich schon darauf, den Posten der Schulleitung an sich zu reißen.

Meine Meinung
Schon das Grundkonzept der Schule finde ich spannend. Die wichtigste Figur ist Fortuna, die Requisiten für jede der neun Wahrsagedisziplinen bereithält. Acht davon werden an der Akademie unterrichtet, die neunte gilt als ausgestorben und ist nur noch als Mahnmal vorhanden – bis plötzlich Ben Dulum am ersten Schultag auftaucht, der diese Disziplin scheinbar beherrscht und dadurch für große Unruhe sorgt und auf Ablehnung stößt.
Er und Sorry finden einander von Beginn an sympathisch, jedoch untersagt Sorrys Mutter ihr den Kontakt mit ihm, um in keinem schlechten Licht vor den Familenoberhäuptern der anderen Wahrsagedisziplinen zu stehen. Doch wahre Freundschaft lässt sich nicht verbieten, durch die Ablehnung von Sorrys Familie finden die Treffen daher heimlich statt.
Die andere Freundin, die Sorry findet, ist mein Lieblingscharakter in diesem Band. Die schusselige Missy Hap, Tochter des Hauswarts, ist immerzu in kleine und größere Unfälle verwickelt. Und die erste richtige Freundin, die Sorry an der Akademie findet.
Ich konnte nicht mit dem Lesen aufhören, so dass ich die Geschichte in einem Rutsch gelesen habe. Besonders angetan haben es mir die zu den Disziplinen passenden Namen. Taurus Astra, das Familienoberhaupt der Sterndeuter, ist auch noch vom Sternzeichen her Stier, wie es auch der Name erwarten lässt. Das ganze Auftreten und auch die Illustrationen passen hervorragend zu dem Bild, das ich mir von ihm gemacht habe.
Die Illustrationen selbst werden sparsam eingesetzt, für mich war es eine tolle Möglichkeit, meinen Eindruck mit den Ideen der Autorin abzugleichen, was meiner Meinung nach bei Kinderbüchern passend ist.
Sehr gerne hätte ich noch mehr von den anderen Wahrsagedisziplinen mitbekommen, jedoch war die Geschichte dann irgendwann aus. Was gar nichts macht, weil es sich ja um den Auftaktroman einer Serie handelt, die ich ganz sicher weiterlesen werde. Der Cliffhanger am Ende lässt mir auch gar keine andere Chance.

Fazit: Eine neue aufregende und fantastische Schule mit tollen Protagonisten und einer schönen Freundschaftsgeschichte.

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Rezensionen von Lealein1906:

Geht ans Herz

Heimweh nach uns von Helen Schreiber

„Heimweh nach uns“ ist ein sehr berührender Roman, der keine kitschige Liebesgeschichte erzählt, sondern einfach das wahre Leben mit all seinen Höhen und Tiefen. Dadurch wird der Liebe aber ein noch höherer Wert zugestanden. Ich habe das Buch sehr genossen und gebe sehr gute vier Sterne.
Lena ist eigentlich glücklich mit Malte verheiratet, aber seit einiger Zeit überfordert sie der Alltag mit Job und Kindern immer mehr.

Eher unfreiwillig nimmt sie einen Gutschein für einen Yoga-Kurs von ihrer Schwester entgegen, der sie zu Reik führt. Bei ihm fühlt sie sich leicht und unbeschwert, aber kann das wirklich die Lösung sein?
Der Schreibstil ist sehr gut zu lesen und passend zur Geschichte, da gibt es nichts auszusetzen. Mit der Hauptfigur Lena konnte ich mich sofort identifizieren. Sie macht eine schwere Zeit durch, wie jeder von uns mal und das macht sie so nahbar. Auch wenn ich mich nicht in allen Situationen so wie sie entschieden hätte, war ich mit ihr immer auf einer Wellenlänge und habe mit ihr mitgefühlt. Die Kinder Mila und Jonte machen die Geschichte sehr lebendig und die Schwester Judith bringt so einen schönen ausgeglichenen Pol mit. Die Charaktere sind vielschichtig und lebensecht.
Was ich an dem Roman sehr mochte, ist die Botschaft, die er transportiert. Dass man seine Träume nicht aus den Augen verlieren darf und sich nie zu viel zumuten sollte. Außerdem lernt man noch eine Menge über Yoga und Entspannung. Ich empfehle das Buch auf jeden Fall gerne weiter, weil sie einfach ans Herz geht und schön erzählt ist.

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Rezensionen von brauneye29:

Schwere Kost

Nächstes Jahr in Berlin von Astrid Seeberger

Zum Inhalt:

Als die Mutter gestorben ist, wird die Tochter unerwartet mit der Vergangenheit konfrontiert. Durch Enthüllungen eines Bekannten werde die Erzählungen und die eigenen Erinnerungen in ein anderes, ein neues Licht gerückt. Es bringt uns in die Zeit des Krieges und der Flucht.

Meine Meinung:

Ich habe mich schwer getan mit dem Buch und zwar nicht weil es schlecht war, sondern weil die Geschichte mit dem autobiographischen Hintergrund es einfach schwer macht das ganze als Roman zu getrachten.

Es wirkt mehr wie eine Art der Therapie der Autorin dieses Buch zu schreiben um sich selbst zu heilen und das nicht einfache Verhältnis zur Mutter zu verarbeiten. Es ist allerdings sehr wortgewaltig und intensiv geschrieben und das macht das Buch dann wieder interessant. Ich bin nach wie vor hin und her gerissen und mir fällt eine Bewertung nicht leicht, aufgrund der Sprachgewalt bekommt es aber eine gute mittlere Wertung.

Fazit:

Schwere Kost

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Rezensionen von Lesemama:

Elsie und Wolli

Das Eismonster von David Walliams

Bewertet mit 3.5 Sternen

Zum Buch:
Elsie wächst ohne Mutter im Waisenhaus auf. Im Jahr 1899 war das kein Zuckerschlecken, für Elsie war es aber sehr gefährlich, daher floh sie bei Nacht und Nebel.
Als sie in London unterwegs ist erfährt sie von dem zehntausend Jahre alten Mammut, welches in Eis eingeschlossen gefunden wurde.

Zusammen mit der Putzfrau Uschi und den Veteranen aus dem Militärhospital machen sie sich auf, Wolli zu retten

Meine Meinung:
Als ich die Leseprobe las, wusste ich nicht was ich von dem Buch halten soll. Ich fand es sehr grausam und auch eklig. Aber da ich bisher nur gutes von dem Autor gehört habe, wollte ich es dann doch lesen.
Und was soll ich sagen, sowie der gruselige Waisenhausteil vorüber war, wurde es eine witzige abenteuerliche Geschichte über eine ganz besondere Freundschaft zwischen einem zehnjährigen Mädchen und einen zehntausend Jahre alten Mammut.

Das Buch ist schon besonders, auch die Art wie es geschrieben ist. Immer wieder werden Worte hervorgehoben, wenn eine Person flüstert, wird es extra klein geschrieben, wenn sie schreit, extra Fett und so weiter. Das ist meiner Meinung nach für Kinder, die nicht so gerne lesen, oder lieber Comicromane lesen, ansprechender.
Dazu ist die Geschichte noch mit unterstützenden Illustrationen gespickt.
Ich bin mir nur unsicher für welches Alter es richtig ist. Mir hat die Geschichte schon Spaß gemacht, aber junge Leser, die die Illustrationen noch ansprechen, sind vielleicht von der doch stellenweise Brutalität abgeschreckt, alter Leser von den Bildern.
Ich würde es jetzt erst am zehn Jahren empfehlen, der Beginn ist schon sehr grausam und auch zwischendurch ist es schon sehr spannend.
Ich werde wohl noch das ein oder andere Buch des Autors lesen, fand den Stil schon ganz gut.

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